Andrea - Briefe aus dem Himmel, Karsten Kehr

Andrea - Briefe aus dem Himmel

Eine Mutter nimmt Abschied von ihren Kindern

Karsten Kehr

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  • 5 Sterne

    14 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vampir989, 04.06.2018

    Klapptext:


    Eine Mutter nimmt Abschied – der Krebs ist stärker. Im Mai 2017 hat Andrea (31) ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie wusste: Sie hat nur noch ein Jahr. Unheilbar, der perfide Krebs. Andrea nutzte die wenige Zeit auf ihre Art und hinterließ zwei persönliche Vermächtnisse: Heimlich schrieb sie zum einen im Kinderzimmer ihrer Tochter Nele dutzende Briefe, bastelte liebevolle Geschenke. Jeder Brief eine Seite lang, adressiert an ihre beiden Töchter. Briefe, die weit in die Zukunft reichen: Bis zum 18. Lebensjahr zum Geburtstag ein paar liebe Zeilen. Mama Andrea schreibt darin über alles, was sie persönlich fühlte – in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, als junge Mutter. Zum anderen wünschte sie sich einen Song, der ihren Namen trägt. Dutzende Briefe und ein Lied als Zeitraffer ihres viel zu kurzen Lebens. Andrea will damit bleiben, für immer. Sie starb am 7. Mai 2017.

    Ich habe schon lange nicht mehr ein so berührendes Buch gelesen.
    Der Autor Karsten Kehr hat Andrea die letzten 14 Monate ihres Lebens begleitet.
    Andrea erzählt ihm was sie bewegt,wie sie sich fühlt und denkt.Wir erfahren einiges aus ihrem Leben.Auch lernt der Leser ihre beiden Töchter kennen.Nele und Mia sind zwei reizende nette Mädchen.Für Andrea bedeuten sie sehr viel.Sie allein zu lassen ist das schlimmste für sie.
    Karsten Kehr berichtet uns sehr detailliert von Andreas Schilderungen.Durch seine sehr berührende und einfühlsame Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Sehr emotional,gefühlvoll und bewegend beschreibt er alles.So konnte ich mich richtig in die Gedankenwelt von Andrea hinein versetzen.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sich Andrea gefühlt haben muss.Jedes Wort,jeder Satz hat mich sehr bewegt und emotional berührt.Zeitweise musste ich sogar Weinen.Ihre Wünsche,Hoffnungen und Ängste gibt sie uns bekannt und hat keine Scheun davor.Fasziniert hat mich außerdem wie stark diese Frau gewesen ist.Sie hat nie aufgegeben und immer an sich geglaubt.Der Tod von Andrea hat mich sehr traurig gemacht.
    Wenn man dieses Buch liest ,dann sieht man Dinge aus ganz anderer Sicht und erfreut sich an Kleinigkeiten.
    Erwähnenswert sind auch die wundervollen Zitate in dem Buch.Diese haben mir sehr gut gefallen.
    Außerdem ist der Autor mit der Sängerin Nea verheiratet.Sie hat ein Lied für Andrea gesungen.Dies ist auch wunderschön und berührend.
    Ich hatte viele lesenswerte und vor allem herzbewegende Momente mit dieser Lektüre.Ich danke dem Autor für dieses geniale Meisterwerk.

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    janein
  • 5 Sterne

    13 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christa F., 23.05.2018

    Ein sehr sehr emotiales Buch. Konnte nicht aufhören.
    Hatte es deshalb sehr schnell gelesen und meiner besten Freundin weitergereicht.

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tine_1980, 01.06.2018


    Andrea ist Mutter von zwei kleinen Töchtern und unheilbar krank – Diagnose Krebs. Im Mai 2017 verliert die gerade mal 31-Jährige ihren Kampf gegen die Krankheit. Sie will für ihre Töchter unvergessen sein und macht etwas Besonderes für sie. Für jeden einzelnen Geburtstag gibt es liebevolle Geschenke und auf das Alter zugeschnittene Briefe, bis die Beiden volljährig sind. Darin enthalten sind Erlebnisse von ihrer Mama, Tipps für den jeweiligen Lebensabschnitt und eine gehörige Menge Mut für die Zukunft. Ein wunderbares Vermächtnis für ihre geliebten Kinder – unbezahlbar und für die Ewigkeit!

    Wer dieses Buch liest, wird die eine oder andere Träne nicht zurückhalten können und es ist eine Geschichte, die einen mitnimmt, betroffen macht und einen ein anderes Licht auf sein Leben werfen lässt.
    Andrea ist eine Kämpfernatur sondergleichen, stark, taff und lässt sich nicht so leicht unterkriegen und dennoch schafft es der Krebs ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn sie kann so vieles von ihren Kindern nicht miterleben.
    Mir als Leser ging es sehr nahe, da ich selbst zwei Kinder habe und nachempfinden kann, warum ihr diese Briefe so unendlich wichtig waren. Alles sollte vor ihrem Tod erledigt sein, von der Trauerfeier über die Todesanzeige bis hin zum Abschiedsvideo.
    Man beginnt bei so einer Geschichte darüber nachzudenken, was man im Leben anders machen könnte, ob man vielleicht manches nicht so eng sehen sollte, seine Umgebung, seine Familie bewusster wahrnehmen müsste. Wie wichtig die Zeit mit den Menschen, die man liebt ist, da man sie nie zurück bekommt.
    Ihre Kinder sind zuckersüß, Nele, die ganz schnell versteht, wie es um ihre Mutter steht, ihr den Rücken mit ihrer Ehrlichkeit stärkt und Mia, die einfach zu klein ist, um ihre Mama zu verlieren. Auch die Familie und ihre Freunde unterstützen Andrea, wo sie nur können und ich glaube sie ist eine Person, die das sehr wertzuschätzen weiß.
    Karsten Kehr begleitet Andrea und ihre Familie 14 Monate. Eine kurze Zeit für ihn, aber eine sehr lange Zeit für Andrea, denn es sind wertvolle Monate, die sie mit ihren Kindern verbringen kann. Es ist eine sehr bewegende Phase in Karsten Kehrs Leben, auch ihn bewegt das Schicksal so sehr, dass er versucht die Familie zu unterstützen, wo er nur kann.
    Es entsteht mit Hilfe seiner Frau ein Lied, welches leider erst nach dem Tod von Andrea fertiggestellt wurde, aber für ihre Kinder immer ein Stück von ihrer Mama sein wird.

    Ein bewegendes Buch über eine Familie, denen das Schicksal einen unüberwindbaren Stein in den Weg gelegt hat. Erschütternd, mitnehmend und verdammt ungerecht.

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    janein
  • 5 Sterne

    Kuhni77, 04.12.2018

    KLAPPENTEXT:



    Im Mai 2017 hat Andrea (31) ihren Kampf gegen die Krankheit verloren. Sie wusste: Sie hat nur noch ein Jahr. Unheilbar, der perfide Krebs. Andrea nutzte die wenige Zeit auf ihre Art und hinterließ zwei persönliche Vermächtnisse: Heimlich schrieb sie zum einen im Kinderzimmer ihrer Tochter Nele dutzende Briefe, bastelte liebevolle Geschenke. Jeder Brief eine Seite lang, adressiert an ihre beiden Töchter. Briefe, die weit in die Zukunft reichen: Bis zum 18. Lebensjahr zum Geburtstag ein paar liebe Zeilen. Mama Andrea schreibt darin über alles, was sie persönlich fühlte – in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, als junge Mutter. Zum anderen wünschte sie sich einen Song, der ihren Namen trägt. Dutzende Briefe und ein Lied als Zeitraffer ihres viel zu kurzen Lebens. Andrea will damit bleiben, für immer. Sie starb am 7. Mai 2017.



    MEINUNG:



    Andrea ist eine sehr starke Frau, die dem Krebs den Kampf ansagt und doch verliert. Zurück bleiben ihre 2 Kinder – Nele und Mia. Wer schon einmal eine geliebte Person an den Krebs verloren hat, der weiß wie schlimm das ist. Wie schlimm muss es für 2 kleine Kinder sein, die plötzlich ohne ihre Mutter leben müssen und vorher noch gesehen haben, wie sie gegen die tückische Krankheit kämpft? Dass hat mir sehr berührt und ich musste das ein oder andere Mal kräftig schlucken.


    Damit Andrea ihre Kinder doch noch ein Stück begleiten kann, hat sie ihnen Briefe geschrieben – jedes Jahr zum Geburtstag einen Brief, bis sie 18. Jahre alt sind. Eine wirklich wunderschöne Idee. Dass man von dem Inhalt nichts liest, ist natürlich schade, aber auch verständlich. Die Briefe sind nur für ihre Töchter und sollen ja vorher noch nicht verraten werden. Ich kann einfach nur noch einmal betonen, was für eine starke Frau sie gewesen ist. Mit ihrer Art, ihrem Lebenswillen und der Stärke die Trauerfeier bis zum kleinsten Detail zu planen hat sie mich zutiefst berührt. Bei mir sind wirklich einige Tränen geflossen, als man von dem Abschiedsvideo gelesen hat.


    Als Journalist kommt Karsten Kehr in die Familie und bleibt für immer ein enger Freund. Man merkt beim Lesen sehr genau, wie ihn das Thema mitnimmt und wie tief diese Freundschaft mittlerweile geht. Auch das Video, das er mit Hilfe seiner Frau Nea, aufgenommen hat, wird die Kinder immer an ihre Mutter erinnern. Ein sehr schönes Video, das mir auch nach dem Lesen noch einmal Tränen in die Augen getrieben hat



    FAZIT:



    Das Buch, und ganz besonders Andrea, hinterlassen beim Leser Spuren die man so schnell nicht vergisst.

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    janein
  • 5 Sterne

    Doris D., 15.08.2018

    Habe das Buch unter Tränen gelesen.Finde das Buch sehr gut und man hat das Gefühl gehabt das sie immer noch lebendig ist.

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele S., 27.05.2018

    „Glück ist etwas, was man geben kann, ohne es zu haben“, sagte Andrea (Seite 194). Sie war erst 31, als der Krebs ihr das Leben nahm. Die Mutter von zwei kleinen Töchtern hat tapfer gegen die Krankheit angekämpft und so dem Leben noch vier Jahre abgerungen, um sie für ihre Töchter zu nutzen.

    Die letzten 14 Monate ihres Lebens durfte sie der Journalist Karsten Kehr begleiten. Beeindruckt erzählt er von der Lebenskünstlerin, die für die Geburtstage ihrer Töchter in den nächsten Jahren Briefe schrieb und Geschenke bastelte. Seine Frau, die Sängerin NEA! schrieb sogar einen Song für die tapfere Frau, der mit den lebendigen Kindern auf YouTube unterlegt ist: https://www.youtube.com/watch?v=vYXWA1J17TM

    Als Leser kann man Andrea nur ebenso bewundern, wie es auch der Autor zum Ausdruck bringt und den Kindern wünschen, dass sich die Verwandten weiterhin so liebevoll um sie kümmern. Das Buch ist auf jeden Fall eine mutmachende Lektüre und zeigt, wie auch Todgeweihte Sinn in ihrem Leben finden.

    Leider hat mir die Schreibweise dieser sehr bewegenden Geschichte nicht so gut gefallen. Vielleicht bin ich ungerecht, denn der Autor ist Journalist und kein Schriftsteller, und schreibt eben so, wie es in seinem Beruf gewünscht wird. Mir sind einige Wiederholungen aufgefallen und so manche Wortwendung, die mir nicht besonders gefiel. Aus diesem Grund kann ich nur drei Sterne vergeben.

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    janein
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