Don't You Cry - Falsche Tränen, Mary Kubica

Don't You Cry - Falsche Tränen

Thriller. Deutsche Erstveröffentlichung

Mary Kubica

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  • 5 Sterne

    Bücherfee, 30.06.2017

    Familiengrab

    Der Roman "Don' t you cry. Falsche Tränen" von Mary Kubica spielt in Chicago. Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Esther Vaughan spurlos aus ihrem Appartement. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Frau wirklich kennt. Als sie dann noch erfährt, dass schon längst per Anzeige nach einer Nachmieterin für ihr Zimmer gesucht wird, bekommt sie langsam Angst. Quinn beginnt zu recherchieren: Was ist eigentlich aus dem Mädchen geworden, das vorher mit Esther zusammengewohnt hat? Je mehr sie erfährt, desto mehr bringt Quinn sich in tödliche Gefahr.

    Das Cover zieht den Blick des Betrachters magisch an. Man sieht zwei hübsche Mädchengesichter, die einander zum Verwechseln ähnlich sind. Letzten Ende unterscheiden sie sich durch die Farbe der Augen, die einmal blau und einmal braun sind. Ihr Blick hat etwas Magisches, aber auch etwas Gehetztes und Verstörendes an sich. Die Pupillen sind leicht vergrößert. Die gut geschwungenen vollen Lippen sind leicht geöffnet; man fragt sich, was diese Mädchen erlebt und gesehen haben. Insoweit weckt das Cover das Interesse des Lesers und passt perfekt zum literarischen Genre.

    Der Titel "Don' t you cry" ist raffiniert in Szene gesetzt worden. Einzelne Buchstaben werden verdreht; der Leser kann seiner Wahrnehmung nicht trauen. Auch der Untertitel "Falsche Tränen" gibt einen Hinweis, dass hier nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

    Das Geschehen wird aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Im Mittelpunkt stehen die Protagonisten Quinn und Alex, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen. Sie stehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens, sondern zählen eher zu den klassischen Verlierern. Quinn leidet unter leichten Lernschwächen, ist in der Schule gescheitert und schlägt sich als Gehilfin in einer Kanzlei durch. In ihrer Familie wird sie mit ihrer begabten Schwester verglichen; deshalb ist sie glücklich, ihre Familie hinter sich lassen und in einer Wohngemeinschaft mit Esther leben zu können. Auch Alex ist in diesem Punkt angeknackst. Er hat nie ein harmonisches Familienleben kennengelernt; seine gefühlskalte Mutter hat ihn im Stich gelassen, als er noch sehr klein war, und er musste bei seinem Vater aufwachsen, der als stadtbekannter Säufer in der Kleinstadt einen zweifelhaften Ruf genießt. Aufgrund seiner geistigen Fähigkeiten hätte er ein Stipendium bekommen und sein zerrüttetes Elternhaus verlassen können; aber er fühlt sich für seinen alkoholabhängigen Vater verantwortlich und kommt für dessen Verbindlichkeiten auf, indem er einen schlecht bezahlten Job in einem Restaurant angenommen hat.

    Inhaltlich wechseln sich die zwei Handlungsstränge regelmäßig ab. Quinn sucht verzweifelt nach ihrer WG-Freundin und entdeckt viele rätselhafte Spuren, die ihr Bild von Esther ins Wanken bringen und sie an ihrer Wahrnehmung zweifeln lassen. Alex wiederum lernt eine unbekannte junge Frau kennen, die ihn durch ihre merkwürdige Ausstrahlung fasziniert. Er verbringt mehr und mehr Zeit mit ihr und kommt einem düsteren (Familien-) Geheimnis auf die Spur.

    Mary Kubica schreibt in einem gut lesbaren Stil, und ihr Roman lässt sich flüssig lesen. Literarisch gesehen würde ich den Roman eher als ein Familiendrama sehen, aber er besitzt durchaus Elemente des klassischen (Psycho)-Thrillers. Der Plot ist nicht neu, aber gut durchdacht, und der Spannungsbogen wird konsequent durchgehalten. Sie spielt mit der Wahrnehmung des Lesers und legt geschickt einige falsche Fährten. Leider gibt es kleine stilistische Schwächen; die Autorin neigt zu Ausschmückungen und Wiederholungen, die manchmal störend wirken. Auch die Sprache der Protagonisten ist zu ähnlich; ich hätte mir feinere Nuancierungen in der Wortwahl gewünscht; Alex hätte sich gewählter ausdrücken müssen als Quinn.

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    janein
  • 4 Sterne

    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 30.06.2017

    Das neue Werk von Mary Kubica hat mich vor eine richtige Herausforderung gestellt.
    Aber zuerst hat mich das Cover unheimlich angesprochen. Aber nicht nur, das es ein absoluter Eyecatcher durch und durch ist. Es passt auch unheimlich gut zum Inhalt und ist einfach perfekt abgestimmt.
    Ich habe mich unheimlich auf dieses Buch gefreut, denn der Klappentext klang sehr gut. An und für sich mag ich auch den Schreibstil der Autorin unheimlich gern. Hier war er sehr einnehmend, aber auch eindringlich. Sie legt sehr viel Wert auf Details und Beschreibungen, was mir an sich sehr gut gefällt. Mich aber hier grad anfänglich ziemlich ermüdet hat.
    In die Geschichte selbst kam ich sehr schwer rein, um ehrlich zu sein, war ich kurz davor es abzubrechen. Aber manchmal lohnt es sich doch durchzuhalten, wie dieses Werk sehr gut beweist.
    Wir erleben hier zwei Handlungsstränge.
    Zum einen ist da Quinn die das Verschwinden ihrer Freundin und Mitbewohnerin Esther versucht aufzuklären. Dabei gerät sie enorm an ihre eigenen Grenzen und ist oftmals in ihrer inneren Zerrissenheit gefangen. Die Verzweiflung kämpft sich immer mehr an die Oberfläche und sie weiß schlussendlich überhaupt nicht mehr , was sie glauben soll.
    Ist Esther tatsächlich verschwunden oder treibt sie ein tödliches Katz- und Mausspiel mit ihr?
    Wer ist Esther wirklich?
    Den anderen Handlungsstrang beinhaltet Alex Geschichte. Er trifft auf eine faszinierende Frau und entwickelt stalkerhafte Attribute. Es war ziemlich beängstigend und Alex erschien mir oftmals etwas verweichlicht. Aber ich konnte auch sehr gut erkennen, das er einfach auch einsam war und nach einer Herausforderung suchte. Die fremde Frau gab immer wieder Rätsel auf und man denkt immer, sie zu erkennen.
    Doch tut man das wirklich?
    Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Quinn und Alex, was den beiden sehr viel Raum und Tiefe verschafft. Man lernt die beiden im Laufe der Zeit immer besser kennen und erlebt hautnah mit, wie sie an dem Geschehen wachsen und sich auch weiterentwickeln.
    Besonders Quinn fand ich beeindruckend in ihrer Art.
    Gerade weil es am Anfang doch ziemlich viele Details und Ausschweifungen gab, kam ich nur schwerlich voran und mir war nicht klar, warum ich das alles wissen muss.
    Hinzukam das ich Ihnen emotional zunächst auch nicht näher kam.
    Doch so langweilig ich es anfänglich auch empfand, irgendwann setzte ein Sog ein, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich wollte unbedingt das Geheimnis um Esther lüften.
    Die Spannungskurve zog dabei merklich und steigerte sich ins unermessliche.
    Dabei ist die Spannung eher unterschwellig spürbar.
    Immer mehr Wahrheiten drangen an die Oberfläche und gaben ein ums andere Mal Rätsel auf.
    Auf sehr eindringliche Art und Weise zeigt uns die Autorin sehr gut Esthers Charakterzüge auf, überlässt es jedoch dem Leser, sich selbst ein Urteil zu bilden.
    Aber gleichzeitig zeigt sie auch, was es im Gegenzug mit den beteiligten Personen anstellt.
    Auch der Schreibstil wurde nach und nach immer besser und irgendwann konnte ich mich dem Geschehen überhaupt nicht mehr entziehen. Es geht ziemlich subtil und abgründig zu und hat mir immer wieder eisige Schauer über den Rücken laufen lassen.
    Das Grauen und die Ängste manifestierten sich immer mehr.
    Ich kam den Charakteren immer näher und begann mit ihnen mitzufiebern und mitzuzittern.
    Sie gingen mir unter die Haut mit ihrem erlebten und zudem waren sie auch authentisch gestaltet.
    Die Kreise zogen sich immer mehr zusammen und irgendwann erliegt man dem ganzen, ob man will oder nicht.
    Was hier zutage kommt, hat mich wirklich erschüttert und das bisher geglaubte in den Schatten gestellt und etwas völlig neues hervorgebracht. Die Blickwinkel haben sich immer mehr verschoben und das Entsetzen grriff mit eisiger Hand nach mir.
    Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, nach Luft schnappen lassen und einfach absolut fassungslos gemacht.
    Die Wendungen die hier eingewebt wurden, habe ich nicht kommen sehen und trafen mich völlig überraschend. Selbst am Schluss gab es noch das ein oder andere zu entdecken.
    Aber dieses Buch hat auch einen enormen Zwiespalt in mir ausgelöst. Normalerweise muss eine Handlung von Anfang an mitreißen und in den Bann ziehen. Hier ist es völlig anders. Es entwickelt sich nach und nach und das richtig.
    Schlussendlich ist es kein Thriller wie man es gewohnt ist. Viel mehr ein psychologischer Spannungsroman der die wahren Abgründe der menschlichen Seele offenbart. Aber er zeigt auch sehr viel Verletzlichkeit und Sehnsüchte auf. Die Hoffnung ist immer da, droht jedoch immer wieder zu verschwimmen.
    Ein Buch bei dem sich defintiv durchalten lohnt, denn dann begeistert es richtig.
    Jedes Detail und jede Winzigkeit ist wichtig, sei sie auch noch so unbedeutend.
    Und gerade weil dieses Buch doch anders ist und auf seine Art und Weise beeindruckt, hat es mich schlichtweg vom Hocker gehauen.

    Fazit:
    Ein psychologischer Spannungsroman der sehr subtil, abgründig und einfach genial ist.
    Es stellt den Leser jedoch auch auf eine gewaltige Probe.
    Doch hier lohnt sich das durchhalten, denn dann wird man richtig belohnt.
    Sehr komplex, unheimlich wendungsreich und die Emotionen kochen irgendwann über.
    Dramatisch, eindringlich, mitreißend.

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    janein
  • 4 Sterne

    Simone H., 04.07.2017

    Esther und Quinn sind zwei junge Frauen, die sich seit zirka einem Jahr eine Wohnung teilen und in dieser Zeit auch zu sehr guten Freundinnen geworden sind. Eines Tages ist Esther verschwunden und Quinn kann ihre Mitbewohnerin nicht mehr finden und auch nicht erreichen. Da sie sich Sorgen macht, durchsucht sie die gemeinsame Wohnung und findet einige seltsame Anhaltspunkte, die sie daran zweifeln lassen, Esther wirklich zu kennen...


    Das Buch liest sich ziemlich schnell und leicht. Es ist in mittellange Kapitel gegliedert und welches zwischen der Sicht von Quinn und Alex, einem Jungen am Michigansee. Anfangs hat man das Gefühl, dass diese Erzählstränge nichts miteinander zu tun haben, was sich jedoch im Laufe der Erzählung erklärt.


    Wir bei einigen Thrillern dieser Art wird anfangs relativ viel erklärt und es geschehen viele Dinge, die man als nicht wichtig erachtet. Das besondere an diesem Buch ist jedoch, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass jede Einzelheit wichtig ist und man diese abspeichern muss, was sich am Ende auch als richtig erwiesen hat. Die Autorin hat jede Menge Kurzinfos gestreut, die sich im Laufe des Lesens als Knackpunkte herausstellen bzw. mit anderen Anmerkungen einen Sinn ergeben. Mich beeindruckt dieser Aspekt sehr, da man als Leser gefordert wird und ständig neue Puzzleteile zusammensetzen muss.


    Mit Fortgang der Geschichte stellt sich dadurch natürlich eine irrsinnige Spannung ein. Es handelt sich jedoch nicht um die Art Thriller, in der jede zweite Seite jemand verblutet, fliehen muss oder bedroht wird. Die Erzählung ist eher ruhig und das Spannende ergibt sich teilweise auch aus dem Ungeschriebenen.


    Positiv anzumerken ist auch, dass der Autorin trotz einer Vielzahl von Handlungssträngen eine fast komplette Auflösung gelungen ist. Auch wenn ich mir persönlich ein etwas längeres Ende gewünscht hätte (was reine Geschmacksache ist) wird alles aufgeklärt und man bleibt ohne offene Fragen zurück!


    Ich war jedenfalls echt begeistert von diesem Thriller, vor allem weil ich bis zum Ende auf der falschen Fährte war und habe es wirklich gerne gelesen!

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    janein
  • 3 Sterne

    Ann-Sophie S., 25.07.2017

    "Don't You Cry" hat einen gelungenes Cover, einen spannenden Klapptext und weckte in mir damit große Erwartungen!
    Doch leider wurde die Geschichte dem nicht gerecht.

    Inhaltlich gelang es der Autorin nicht, Spannung aufzubauen. Der Einstieg war plötzlich, wie ich es mag, doch bis wirklich etwa sgeschieht, dauert es eine ganze Weile. Eine zu lange Weile, was schade für die Geschichte ist. Die Handlung ist gut durchdacht, nur bleibt man zu lange im Dunkeln. Quinns Recherche über ihre itbewohnerin zieht sich sehr in die Länge und wird von Alex' Geschichte unterbrochen, die ebenfalls für lange Zeit nicht in das Gesamtbild reinpassen will.
    "Don't You Cry" lebt von Esthers Geheimnis, was erst am Ende für Logik sorgt. Man kann die Geschichte auf jeden Fall gut lesen, wenn man Geduld und Neugierde mitbringt, wenn es um große Geheimnisse geht.
    Die CHaraktere fand ich gut ausgearbeitet und passend zur Geschichte, auch wenn sie vor allem in der ersten Hälfte zu sehr im Fokus stehen.
    Stilistisch ließ sich das Buch sehr gut lesen, denn man kann sich durch die Ich-Perspektive gut in das Geschehen hineinversetzen. Die Wechsel zu Alex verwirren vor allem anfangs sehr anstatt für Abwechslung zu sorgen, was schade ist.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass "Don't You Cry" die Erwartungen an einen spannenden Thriller nicht erfüllen konnte. Es ist okay, aber nur wenn man Geduld und eine große Packung Neugierde mitbringt.

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    janein
  • 3 Sterne

    kunterbunte Bücherkiste, 13.08.2017

    Der Klapptext von "Don't you cry" hat mich wahnsinnig neugierig auf das Buch gemacht und auch das Cover hat etwas geheimnisvolles.
    Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg nicht leicht gefallen ist, was an den beiden Perspektivwechseln lag. Zum einen wird die Geschichte aus der Sicht von Quinn erzählt und umfasst einen Handlungsstrang und zum anderen lernt man Alex kennen welcher einen zunächst völlig anderen Handlungstrang erzählt. Dieser Wechsel hat mich anfangs ganz schön verwirrt und ich habe lange gebraucht um die Parallelen zu entdecken und um zu verstehen auf was die Autorin eigentlich hinaus will.
    Hat man den Zusammenhang erst einmal verstanden entfaltet sich der eigentliche Gänsehauteffekt des Buches. Aber bis dahin heißt es durchhalten, denn die Spannung baut sich nur sehr langsam auf.
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass beide Handlungstränge langweilig waren. Keines Falls, besonders Quinns Erzählungen konnten mich fesseln, weshalb ich schon etwas genervt war als diese immer wieder von Alex unterbrochen wurden. Aber um das große Ganze zu verstehen, hat dies natürlich am Ende schon Sinn gemacht.
    Mein Fazit
    "Don't you cry" war ein Thriller mit eher leisen Tönen. Auch wenn der Anfang mehr verwirrend als unterhaltsam ist, so bleibt am Ende der Gänsehauteffekt doch nicht aus und ich kann dieses Buch Fans von eher speziellen Thrillern durchaus empfehlen.

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    janein
  • 2 Sterne

    Chattys Bücherblog, 27.08.2017

    Im Nachhinein betrachtet, hätte ich von Anfang an spüren müssen, dass etwas nicht stimmt. (1. Satz - Seite 9)

    Die Autorin beschreibt in zwei Handlungssträngen das verschwinden Esthers. Im ersten Handlungsstrang befasst sich die Autorin mit Quinn, der Mitbewohnerin Esthers. Anfangs war ich von Quinns Art noch berührt, da sie als absolute Einzelgängerin geschildert wird. Keine Freunde, und auch sonst nicht viel Ansprache.

    Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser Alex kennen. Hm...was soll ich über Alex erzählen. Dieser Protagonist blieb mir bis zum Ende hin viel zu blaß und nichtssagend. Oftmals war ich auch geneigt, diese Seiten einfach zu überspringen, da mit Quinn einfach mehr berührt haben.
    Jedoch habe ich auch dort festgestellt, dass mir der eigentliche Thrill fehlte.
    Ja, man könnte sagen, dass ich über 380 Seiten auf Spannung gewartet habe. Erhalten hatte ich jedoch eher eine Familiengeschichte, na ja, sagen wir mal Familiendrama.
    Auffällig fand ich auch die zahlreichen Wiederholungen, die die ohnehin schon etwas langatmige Story, noch zäher machten.
    Leider konnte mich das Ende dann auch nicht mehr wirklich begeistern, obwohl das wohl das Beste am ganzen Buch war.

    Fazit:

    Leider habe ich mich von der Genre Einteilung des Verlages und dem Cover irreführen lassen. Einen gewissen Thrill habe ich in dem Buch leider nicht gefunden.

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    janein
  • 2 Sterne

    Chattys Bücherblog, 27.08.2017

    Im Nachhinein betrachtet, hätte ich von Anfang an spüren müssen, dass etwas nicht stimmt. (1. Satz - Seite 9)

    Die Autorin beschreibt in zwei Handlungssträngen das verschwinden Esthers. Im ersten Handlungsstrang befasst sich die Autorin mit Quinn, der Mitbewohnerin Esthers. Anfangs war ich von Quinns Art noch berührt, da sie als absolute Einzelgängerin geschildert wird. Keine Freunde, und auch sonst nicht viel Ansprache.

    Im zweiten Handlungsstrang lernt der Leser Alex kennen. Hm...was soll ich über Alex erzählen. Dieser Protagonist blieb mir bis zum Ende hin viel zu blaß und nichtssagend. Oftmals war ich auch geneigt, diese Seiten einfach zu überspringen, da mit Quinn einfach mehr berührt haben.
    Jedoch habe ich auch dort festgestellt, dass mir der eigentliche Thrill fehlte.
    Ja, man könnte sagen, dass ich über 380 Seiten auf Spannung gewartet habe. Erhalten hatte ich jedoch eher eine Familiengeschichte, na ja, sagen wir mal Familiendrama.
    Auffällig fand ich auch die zahlreichen Wiederholungen, die die ohnehin schon etwas langatmige Story, noch zäher machten.
    Leider konnte mich das Ende dann auch nicht mehr wirklich begeistern, obwohl das wohl das Beste am ganzen Buch war.

    Fazit:

    Leider habe ich mich von der Genre Einteilung des Verlages und dem Cover irreführen lassen. Einen gewissen Thrill habe ich in dem Buch leider nicht gefunden.

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    janein
  • 1 Sterne

    Sabrina M., 05.07.2017

    Inhalt:

    Quinn macht sich furchtbare Sorgen, denn während sie sich die Nacht mit Party, Snaps und Männerbekanntschaften um die Ohren geschlagen hat, ist ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Esther aus ihrem Appartement in Chicago verschwunden. Alles spricht dafür, dass Esther aus den vier Wänden geflohen ist, denn nichts deutet auf ein Verbrechen hin. Als Quinn jedoch einen mysteriösen Brief findet, keimen in ihr unendlich viele Fragen auf, vor allem beschäftigt sie, dass sie die unscheinbare Esther, den liebevollen und ruhigen Menschen an ihrer Seite, wohl doch nicht so gut zu kennen scheint wie sie es geglaubt hatte.

    Noch tiefer sitzt der Schrecken als ein Anruf sie auf das unvermeidbare hinweist -> längst wird schon eine Nachmieterin gesucht und dies für ihr eigenes Zimmer im Appartement!
    Quinn nimmt ihre eigenen Recherchen auf und entdeckt Geheimnisse, die lieber im Verborgenen geblieben wären, denn je mehr Quinn der Wahrheit auf die Schliche kommt, um so näher kommt sie der Gefahr, die auch um ihr Leben trachtet ….

    Meine Meinung:

    Neben meine Hingabe zu Fantasy-Romanen brauch ich es auch einmal spannend. Nervenkitzel ist mein zweiter Vorname und so lockte mich dieser Thriller mit seinem sehr mysteriösen und fesselnden Klapptext.

    Interessant empfand ich zunächst die Gestaltung der beiden Erzählperspektiven, die tiefe Eindrücke vermittelten, Unmengen an Fragen aufkeimen ließen und einen gewissen Ermittlerinstinkte in mir weckten.
    Leider hielt dies nicht lange an. Fragen kamen immer mehr auf, doch die Antworten blieben aus. Die tiefen Eindrücke blieben zwar tief, jedoch hatten sie mit den Geschehnissen an sich irgendwann nichts mehr zu tun und mein Ermittlerinstinkt, ja der der blieb irgendwann aus und wollte nicht mehr zum Vorschein kommen.
    Quinn berichtet viel über Esther. Stellt sich und ihre Freundschaft in Frage, sucht nach Antworten und findet jedoch immer mehr ungeklärte Fragen. Sie war mir zwar sehr sympathisch, aber dennoch verlor sich der Feuereifer ihr zu zuhören und an ihrer Seite auf Spurensuche zu gehen irgendwann.

    Alex. Zur erst dachte ich, er habe einiges zu den Geschehnissen beizutragen, hilft vielleicht alles auf zudecken oder ist vielleicht sogar selbst der der hinter alldem steckt. Doch irgendwann kristallisierte sich heraus, dass er eigentlich nichts wirklich zu vermelden hat und eher als kleiner „Täuschungsversuch“ zu Wort kam. Es wirkte, dass wenn es ihn nicht gäbe, das Buch nur ein Kurzroman geworden wäre und er sich quasi als Lückenfüller angeboten hatte. Er zog die Handlung mit seinen Abschnitten eigentlich nur unnötig in die Länge, auch wenn die Abschnitte klasse erzählt waren und manchmal zu gewünschten Verwirrungen führten.

    Spannung kam leider nur langsam auf und so wie sie ihre volle Stärke erreicht hatte, so schnell war sie auch wieder verpufft. Ein Thriller entdeckte ich nicht. Eher eine Ansammlung von dramatischen Ereignissen und Geheimnissen, die irgendwann nicht mehr geheim gehalten werden konnten und so die Dinge eben ihren Lauf nahmen.

    Meine Hoffnungen lagen letzten Endes auf dem Ende des Buches. Doch von absoluten Nervenkitzel und fesselnder Spannung war keine Spur in Sicht. Es plätscherte nur so dahin und das Ende blieb eigentlich recht bedeutungslos und löste in mir nicht den „Puh - Nochmal alles gut“-Effekt aus oder „Mit dem Ende habe ich so absolut nicht gerechnet“-Effekt aus.

    Schade, denn der Klapptext ist wirklich sehr vielversprechend. Einen Thriller macht für mich eben aus, dass ich mich nachts fürchte das Licht aus zu machen oder gar noch in meinen Träumen das Gelesene verarbeite.

    Fazit:

    Gefesselt vom Nervenkitzel und geschüttelt vor Gänsehaut sucht man hier leider vergebens. Es erschien eher wie eine Zusammenkunft mysteriöser Ereignisse, die durch ihre Dramatik punkten, aber nicht überzeugen konnten.

    Mich konnte dieser Thriller nicht überzeugen, dennoch wird er bestimmt seiner begeisterte Leserstimmen finden, denn schlecht geschrieben ist es nicht.

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    janein
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