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  • 2 Sterne

    Afrikafrau, 16.09.2012

    Obwohl zwei spektakuläre Doppelmorde geschehen, beschreibt der Autor den Tathergang und den Tatort mit einem Satz. Dafür wird der Leser über das Privatleben von Kommissar Erik Winter bis ins kleinste Detail unterrichtet und gelangweilt. Die letzten 50 Seiten der insgesamt 446 Seiten lässt langsam eine Spannung zu, die mitten in der Täterverhaftung abrupt aufhört. Das Motiv des Täters wird ebenfalls in einem Satz abgehandelt. Weitere Schicksale von Opfern im Roman bleiben am Ende offen (z.B. was wird aus der überlebenden Frau?).
    Kurz gesagt, unwichtiger Alltagsstoff wird hier ausführlich dargelegt, während die Spannung kurz angedeutet und sofort abgebrochen wird. Viele Textpassagen habe ich nur grob überflogen.
    Diese Lektüre hat nicht meinen Geschmack getroffen, so dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Buch mehr von diesem Schriftsteller lesen werde.

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    janein