• 1 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Maria H., 08.12.2016

    Wenig Spannung, aber viel Verwirrung im neusten Krimi von Nele Neuhaus. Ein aktueller Fall wird mit einem 40 Jahre zurückliegenden ungeklärten Verbrechen verknüpft, aber kein Fall wird logisch und schlüssig auserzählt. Stattdessen nur Andeutungen und ins Leere führende Spuren. So dümpeln die Ermittlungen von Bodenstein und Pia Sander vor sich hin. Nach der Hälfte des überlangen Romans sehnt man sich eine Auflösung herbei, denn längst hat man den Überblick über die Unzahl an Verdächtigen und ihrer Vorgeschichte verloren. Die Figuren werden schablonenhaft gezeichnet , ihr Beziehungsgeflecht ist kaum zu durchschauen. Die Handlung ist oft unlogisch und unglaubwürdig, so z.B. die merkwürdige Veränderung des Verdächtigen Leo Keller.
    Die Sprache des Krimis ist klischeehaft und langweilig. Habe mich selten so durch einen Krimi gequält. Merke: In der Kürze liegt die Würze oder viele Verdächtige und Spuren machen noch keinen spannenden Krimi.

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    janein