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  • 4 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Margaret K., 29.06.2017

    Als Buch bewertet

    Heather macht mir ihren Freundinnen nach ihrem Abschluss eine Reise. Dabei trifft sie auf Jack in den sie sich sofort verliebt. Eines Tages verschwindet er, doch Heather kann ihn nicht mehr vergessen und geht seinem Verschwinden auf die Spur.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Buch mit gemischten Gefühlen gelesen habe.
    Die Personen sind gut beschrieben und wirken real und interessant. Wobei mir Heather am Anfang überhaupt nicht sympatisch war. Sie kam mir wie eine reiche, verwöhnte Amerikanerin vor, die anderen Leuten gegenüber unfreundlich war. Jack dagegen mocht sofort, da er eine sehr offene und witizige Persönlichkeit hat und einen lustigen Humor. Die Kombination dieser beiden Charaktere war zuerst etwas nervig und ich habe auch nicht so ganz verstanden was an dem Treffen der beiden so romantisch sein sollte, da sich beide anscheinend nur angezickt haben und auch so viele Meinungverschiedenheiten hatten, was die Stimmung ganz schön kaputt gemacht hat.
    Doch im Laufe des Buches wurde es besser und ich konnte mich besser mit Heather und deren Beziehung anfreunden. Zumal ich irgendwie finde, dass der Moment des richtig Kennenlernens ein bisschen übersprungen wurde und die Zwei einfach irgendwann zusammen und das perfekte Paar waren.

    Bei der Handlung kann ich nicht ganz sagen, ob ich sie wirklich spannend fand oder nicht. Die Weltweise und die einzelnen Momente in den verschiedenen Ländern und was Jack und Heather dort erlebt haben, war wirklich wunderschön und ich hatte gute Laune beim lesen, weil es einfach so süße Unternehmungen waren. Außerdem sind sie sich immer näher gekommen und diese Stellen sind einfach nur zum schmelzen.
    Andererseits finde ich, dass manche Momente einfach in die Länge gezogen wurden und es wurde auch nie wirklich beschrieben wie sie von A nach B gekommen sind, sodass ich von Kapitel zu Kapitel das Gefühl hatte, dass die Geschichte etwas springt und einzelne Stellen ausgelassen wurden.So wirkte es auch wie eine Sneinanderreihung von Geschehnissen.
    Am Ende wurde es jedoch noch mal richtig spannend und gefühlvoll, auch wenn die Handlung schon von Anfang an vorhersehbar war. Doch das Ende hat mich wirklich umgehauen und wurde wirklich sehr schön und melancholisch beschrieben.

    Was den Stil angeht bin ich genauso zwiegespalten. Es gibt wirklich viele, wirklich schöne Sätze und Stellen. Sie sind einfach total schön und lyrisch und am liebsten hätte ich all diese Sätze herausgeschrieben und irgendwo aufgehängt. Allein schon der Satz:
    "Liebe findet uns, durchfließt uns, zieht weiter", ist wahnsinnig schön und es gibt noch richtig viele von diesen tollen Stellen.
    Ansonsten ist der Text auch so sehr kunstvoll geschrieben und verleitet einen zum träumen. Jedoch gibt es auch Stellen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben, z.B. wenn sich die Perspektive pllötzlich ändert und es aus der Du-Sicht weitergeht, was ich doch etwas verwirrend fand, aber wohl eine Geschmackssache ist. Ich konnte mich damit leider nicht anfreunden. Außerdem werden richtig viele Sätze in der selben Art geschrieben. Also geht jeder Satz: ,,Er tut..., sie tut..., es ist...". Dieser Teil hat mich beim Lesen auch etwas genervt, doch der größte Teil des Buches ist sehr schön geschrieben.

    Zusammengefasst fand ich das Buch weder besonders gut, noch besonders schlecht. Ich hatte am Anfang Probleme mich mit der Geschichte und den Personen anzufreunden, doch im Laufe des Buches ist es viel besser geworden.
    Ich würde das Buch trotz allem weiterempfehlen, da ich denke, dass die Dinge die mit nicht gefallen haben, einfach nur Geschmackssache sind und das Buch daher Leuten, die gerne dramatische und leicht kitschige Geschichte mögen auf jeden Fall Spaß beim Lesen haben werden.

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    janein
  • 4 Sterne

    Astrid, 25.07.2017

    Als Buch bewertet

    Das Cover ruft es, der Titel schreit es, der Klappentext tönt es – mal wieder ein Liebesbuch. Direkt so gestaltet, dass alle es erkennen können und es neben den Werken von Cecilia Ahern, Mhairi McFarlane und Co nicht untergehen muss, sondern sich so einreiht, dass es all die Liebhaber es scharenweise zur Kasse treiben wird. Wir kennen das – so ein Buch kommt jeden Monat raus und ist DER Liebesroman des Jahres. Normalerweise erwartet uns eine durchschnittliche gute Geschichte, die, wenn wir ein paar Namen und ein paar Orte austauschen, schon so oft erzählt wurde, dass wir gähnend weiterlesen können ohne dabei die Zeilen im Auge zu haben.
    Was ist also anders bei „Liebe findet uns“? Nicht viel, aber genau das Richtige. Das Cover ist schön, weil es schön sein muss und der Titel ist im Englischen wie immer tiefgründiger und schöner als es den deutschen Übersetzern hätte einfallen können („the map that leads to you“). Also alles wie immer, trotzdem kein typischer 3-Sterne-Buch, sondern mehr wert. Wieso? Weil es doch anders ist. Wir erleben die Liebesgeschichte von Heather und Jack, die sich im Zug nach Amsterdam treffen. Heather reist mit ihren Freundinnen nach dem College durch Europa, während Jack auf den Spuren seines Großvaters ist. Dieser hat nach dem Krieg nicht direkt die Heimreise nach Amerika angetreten, sondern ist durch Europa gereist und hat seine Erlebnisse in einem Tagebuch festgehalten. Dieses hat Jack im Gepäck und versucht seinem Großvater dabei näher zu kommen, wenn da nicht die Ablenkung in Form von Heather auf den Plan treten würde. Denn mit diesem Wendepunkt der Reise haben die beiden nicht gerechnet.
    Und weil sowohl Heather als auch Jack nicht so recht mit ihrem Glück rechnen wollen und weil sie auch zeitgleich immer noch in ihre Reise vertieft sind, ist das Buch ganz anders geworden als ich es mir vorgestellt hatte. Der Leser reist mit den Beiden durch Europa, von Amsterdam nach Italien, nach Polen, nach Paris – überallhin, wo auch Jacks Großvater war und es wo es die Beiden hinzieht. Ihre Geschichte ist alles andere als normal und an einigen Stellen ging es mir viel zu schnell, so dass manche Entscheidungen nicht nachvollziehbar waren. Trotzdem verliert J. P. Monninger niemals den Faden während ihrer Erzählung, auch nicht als die Reise vorbei ist und der Rückflug nach Amerika auf dem Plan liegt. Meine größte Sorge war, dass die Dynamik der Geschichte durch den Wechsel des Schauplatzes schlagartig einen Bruch erleiden würde, doch es war nicht der Fall. Viel mehr hat es sich sogar positiv ausgewirkt, denn auf Reisen erleben wir viel intensiver und anders. Daher Heather in New York über Zukunft, Liebe und Sorgen nachdenken zu sehen, hat das Buch wieder ein Stück in die Wirklichkeit geholt.
    Heather und Jack sind wunderbare Protagonisten, die perfekt in ihre Geschichte passen. Sie sind mit genügend Informationen ausgeschmückt und passen perfekt zueinander. Leider fehlte mir bei den restlichen Charakteren die Tiefe. Zu blass und stereotypisch wirkten für mich die Freundinnen, die Liebesgeschichte von Constance und Raef, aber auch Heathers Eltern. Es wirkte alles zu konstruiert um die perfekten Hauptakteure in die richtigen Bahnen zu lenken.
    Doch trotz kleiner Schwächen konnte „Liebe findet uns“ überzeugen und zwischen all den anderen Liebesromane herausstechen. Ein liebenswerter, traurig schöner Roman, für alle die, die gerne reisen, Abenteuer erleben wollen und die Augenblicke genießen möchten.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Papier und Tintenwelten https://papierundtintenwelten.blogspot.de/, 02.08.2017

    Als Buch bewertet

    "Liebe findet uns" ist der Debütroman des Autors J.P. Monninger. Auf dieses Buch war ich schon seit längerem gespannt, da es nicht nur ein wirklich schönes Cover hat, sondern der Inhalt auch nach einer besonderen und einzigartigen Liebesgeschichte klang. Daher konnte ich auch gar nicht anders, als es möglichst bald zu lesen. Und wie es mir gefallen hat, das verrate ich euch jetzt.

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Heather. Heather hat gerade die Uni erfolgreich beendet und um den letzten Sommer, bevor das Arbeitsleben beginnt, zu geniessen, reist sie mit ihren beiden besten Freundinnen durch Europa. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet, nämlich, dass sie Jack begegnet und was aus dieser Begegnung im Zug nach Amsterdamm alles entstehen soll.

    Jack folgt den Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters und nach einer Weile beginnt er diese besonderen Momente mit Heather zu teilen. Die beiden sind glücklich und verliebt, bis Jack von einem Moment auf den anderen plötzlich verschwindet. Heather ist traurig und wütend, aber sie merkt auch, dass sie ihn nicht vergessen kann ...
    Der Einstieg in diese Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von J.P. Monninger hat mir gut gefallen, da er sich nicht nur flüssig und angenehm lesen lässt, sondern auch durch viel Humor und schlagfertige Dialoge besticht. Das hat mir, besonders zu Beginn, immer mal wieder ein Lächeln auf's Gesicht gezaubert, auch wenn manches beim Kennenlernen von Jack und Heather etwas überzogen wirkte, gab es auch ganz wunderbare Momente, die ich bestimmt noch lange in Erinnerung behalten werde. Nach einer Weile baut der Autor allerdings andere Erzählformen ein, die auf mich manchmal ein bisschen holprig wirkten. Besonders häufig war dies der Fall als Heather in New York ist und das fand ich total schade.

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir, besonders bei den Protagonisten noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte. Dennoch machen die Charaktere Entwicklungen durch, die mir gut gefallen haben, auch wenn manches ziemlich vorhersehbar war. Der Inhalt hat mir gut gefallen und ich mochte die Beschreibungen der Städte und die besonderen Erlebnisse von Jack und Heather sehr gerne. Leider war das zweite Drittel etwas zäher als der Beginn, was ich schade fand, denn so wurde die Geschichte zeitweilig langatmig.

    Das Ende, ja das Ende, es war leider ein bisschen zu leicht vorherzusehen, warum Jack gegangen war und das Ende war, für mich, kein zufriedenstellender Abschluss, da es teilweise offengeblieben ist. Mit den Emotionen konnte mich J.P Monninger hingegen komplett überzeugen und mitreißen, was mir gut gefallen hat. Ich könnte mir noch eine Fortsetzung vorstellen, da viele Komponenten offen bleiben.
    Positiv:
    * humorvolle Dialoge
    * gute Ausarbeitung und Entwicklung der Charaktere
    * schöne Vermittlung der Emotionen
    * romantische Atmosphäre in verschiedenen Städten

    Negativ:
    * das Ende ist teilweise offengeblieben
    * es gab Passagen, die mir etwas zu langatmig geschildert wurden
    * einiges war sehr leicht vorherzusehen

    "Liebe findet uns" bietet eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen tollen Anteilen, aber auch mit weniger guten, unterhält, aber besonders durch die Emotionen und die einzigartigen Momente von Jack und Heather, bei mir punkten konnte! Von mir gibt es für dieses Buch 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.

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    janein
  • 4 Sterne

    Yasemin Y., 13.07.2017

    Als Buch bewertet

    Protagonisten: Heather als Vielbelesene hat eine ziemlich ungewöhnliche Studiumswahl getroffen und direkt einen super Job ergattert – das ist recht unwahrscheinlich (eigentlich bin ich nur neidisch). Weiterhin unrealistisch: Ich kenne keinen Typ „Jack“ in meinem Bekanntenkreis. Zwei Möglichkeiten: Ich habe einen zu kleinen Bekanntenkreis oder so ein Typ existiert zu selten. Und das zweite ist wohl wahrscheinlicher. Und, dass uns Hollywood und Romane etc. immer weismachen will, dass jede Frau solch einen Mann verdient und bekommen wird wirkt sich negativ auf die Bevölkerungsdichte in Deutschland aus, da immer mehr aufgrund dessen, dass sie dem Humbug Glauben schenken und nicht ihre Messlatte etwas herunterschrauben, Menschen single bleiben. Denn wir warten einfach umsonst.
    Nun gut, das zu den beiden Protagonisten. Inhaltlich treffen sich die beiden auf einer Zugreise durch Europa – an manchen Passagen könnten sie eigentlich auch überall sein, denn manchmal reden sie so viel, dass man nur eine Zeile zur Reise liest – schade. Wirklich Reisefeeling kam bei mir nicht besonders auf. Außerdem ist zwischen ihnen über einen großen Zeitraum/zu viele Seiten nur Perfektion und Harmonie. Auf die Dauer kann das sehr öde wirken und ich habe mir beim Lesen die Notiz gemacht: „Die zwei langweilen mich und ich kann das Ende nicht erwarten“ Das muss etwa in der Mitte der 410 Seiten gewesen sein.
    Doch dann kommt das Ende der Reise und Jack verschwindet spurlos – mitten in der Reise hatte er schon einmal für einen kurzen Zeitraum mit Heather Schluss gemacht. Meiner Meinung nach ist kein Mann der Welt es wert, ihm hinterherzulaufen – und vor allem, wenn er scheinbar so perfekt ist wie Jack – ohne jegliche Macken und Kanten (ziemlich langweilig und ich würde mir neben ihm wie ein Elefant in einem Porzellanladen vorkommen, der noch dazu nur Junkfood isst). Und wenn er dich einmal verlassen hat, wird er es auch ein zweites Mal tun (können – jederzeit). Deshalb verzeihe, aber nimm ihn nicht zurück. Denn er hat dich nicht verdient, da er dich nicht zu schätzen wusste.
    Anschließend wirkt das ganze Werk gegen Ende wie ein klassischer Nicholas Sparks Roman. (Inzwischen war ich so genervt von beiden Charakteren, dass ich mir die Notiz gemacht habe: „Ich hoffe beide Protagonisten sterben wie in Romeo und Julia“. Kein Spoiler – das wird nicht geschehen!
    Der Grund, warum Jack verschwindet: Nicht vorhersehbar, meiner Meinung nach ein bescheuerter Grund, aber ein guter im Nachhinein, akzeptabel sowie zerstörerisch.
    Mein Rat an alle, die das Buch lesen wollen: Der Anfang war spektakulär. Ich war gebannt und träumerisch (Ich habe das Buch selbst auf einer Zugfahrt gelesen und hatte die Hoffnung, dass mir das Schicksal auch etwas hilft – na da – ein Typ hat sich beim Hinsetzen neben mich nicht halten können als die Bahn losgefahren ist und hat sein Gleichgewicht verloren und dabei gleichzeitig mein Buch aus meinen Händen gerissen – klasse! Anschließend folgte eine kurze Entschuldigung und ein langer, zu unterdrücken versuchter und versagter Lacher). Aber der Anfang ist zu gut gelungen, als dass es nicht lesenswert sei. Deshalb am besten einfach an einem Punkt aufhören zu lesen, der einem persönlich wie ein perfektes Ende erscheint und über die restlichen Seiten einfach hinwegsehen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Weinlachgummi, 10.07.2017

    Als Buch bewertet

    Um das Buch bin ich etwas herum geschlichen und war unsicher, ob ich es lesen soll. Doch die Tatsache, dass die beiden Protagonisten sich auf einer Reise kennenlernen, hat mich dann doch zu sehr angesprochen.

    Das Cover fand ich zuerst, als auf dem Bildschirm, nicht herausragend. Doch wenn man es dann in der Hand hält, macht es schon einiges her. Es hat irgendwie den Effekt, als würden die Lichter wirklich leuchten.

    Heather begibt sich mit ihren zwei besten Freundinnen auf eine Europa-Reise. Die Uni ist abgeschlossen und der tolle Job bei einer New Yorker Bank so gut wie sicher. Alles läuft nach Plan, schön geordnet. Bis sie im Zug nach Amsterdam Jack kennenlernt. Er ist so ziemlich das Gegenteil von Heather. Versucht den Moment zu leben, alles auszukosten und auch ungewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Jack hat ein altes Reisetagebuch von seinem Großvater und versucht, die gleichen Orte zu bereisen wie er damals. Die beiden verlieben sich ineinander.....

    Liebe findet uns, durchfließt uns, zieht dann weiter.
    Seite 377

    Da mich das Thema Reisen und fremde Länder im Moment total interessiert, war ich für die Idee. Dass die beiden sich auf ihren jeweiligen Reisen kennenlernen und dann zusammen die Städte erkunden gleich Feuer und Flamme. Ich finde die Autorin hat diesen Aspekt auch schön untergebracht. Der Fokus lag nicht nur auf den beiden Protagonisten, sondern auch auf den Orten. Natürlich ist es kein Reisebericht an sich, aber das Thema hat für mich genug Raum eingenommen.

    Leider konnte mich aber Heather nicht überzeugen. Am Anfang mochte ich sie eigentlich noch. Aber mit der Zeit nervte sie mich. Ich fand, sie und Jack hatten unnötige Streits. Klar in solchen Büchern gibt es oft unnötige Streitereien, damit das Drama nicht zu kurz kommt. Aber hier fand ich Heathers Reaktionen einfach nicht nachvollziehbar. Auch, dass sie immer wieder auf Dingen herumgeritten ist, hat mich gestört. Jack hingegen mochte ich. Da die Geschichte aber nur aus der Sicht von Heather spielt, lernte ich ihn nicht so gut kennen. Man erfährt nur das, was Heather von ihm weiß und denkt.

    Gegen Ende konnte Heather noch ein paar Sympathiepunkte bei mir Sammeln. Doch der " Wie realistisch ist das" Faktor hat auch noch eine Rolle gespielt. 3 Freundinnen reisen nach Europa, eine verliert ihre Papiere und muss zurückreisen. Und die anderen zwei verlieben sich unsterblich und Reisen mit ihrem jeweiligen neuen Freund alleine weiter. Da muss wohl jeder für sich entscheiden, wie realistisch er das findet und ob es ihm etwas den Lesespaß mindert. Mich konnte die Geschichte nicht ganz überzeugen.

    Fazit:
    An sich eine süße Liebesgeschichte. Wie realistisch das Ganze ist, muss jeder für sich entscheiden.
    Mit Heather kam ich nicht so zu recht und von Jack habe ich zu wenig erfahren.
    Wie die beiden zusammen die Städte entdecken, hat mir gefallen.
    Ohne das Reise Thema, hätte das Buch für mich schlechter abgeschnitten, aber der Fokus auf das Thema hat für mich die Geschichte gerettet. Den alleine von den Charakteren und der Lovestory war ich nicht ganz überzeugt.
    Ich könnte mir das Buch sehr gut als Film vorstellen.

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    janein
  • 4 Sterne

    buchverrückt, 03.07.2017

    aktualisiert am 03.07.2017

    Als Buch bewertet

    Der Roman Liebe findet uns von J.P. Monninger handelt von der Liebesgeschichte zwischen Heather und Jack, die sich in einem Zug nach Amsterdam kennen lernen. Heather und ihre Freundinnen machen eine Europareise, die ganz anders endet, als erwartet. Gleich bei der ersten Begegnung von Heather und Jack merkt man, dass dies der Beginn von etwas Großem ist. Der Kennenlern-Dialog der beiden ist witzig, herausfordernd, anspruchsvoll, aber auch voller Klischees. Die Dialoge der beiden habe ich im gesamten Buch sehr ins Herz geschlossen, weil sie erfrischen anders sind. Es gibt ein paar Szenen aus Heathers Vergangenheit, die aufs Wesentliche reduziert sind, das sie zum verständnis beitragen z.B. warum sie Single ist. Dies finde ich deutlich schöner, als langatmige, zu ausgeschmückte Vergangenheitsschilderungen. Die Neckereien zwischen Jack und Heather sind niedlich, man fiebert automatisch mit, was davon wohl stimmt und was nur ein Vorurteil ist. Man ist so gefangen von der Geschichte der beiden, dass die Reise und die Reiseziele zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geraten. Jack ist herrlich romantisch, manchmal etwas altmodisch. Er will keine Fotos während seiner Reise und nichts in sozialen Netzwerken hochladen. Diesen Aspekt finde ich in der heutigen Zeit sehr schön untergebracht im Buch. Jack verkörpert den romantischen Touriführer, der Heather an den Erlebnisse des Tagebuchs seines Großvaters teilhaben lässt. Besonders gefallen mir die Zitate über Bücher, die sich in diesem Buch entdecken lassen.

    Die Reise beginnt mit drei Freundinnen, entwickelt sich aber ganz anders, da sie schon nach kurzer Zeit getrennte Wege gehen. Es entwickelt sich nicht nur eine, sondern zwei schönes Liebesgeschichten, die man parallel mitverfolgen kann. Jack ist manchmal ein Wichtigtuer, dieser Aspekt ist wichtig, da man ihn sonst fast für perfekt halten könnte. Diese kleinen Macken, machen die Figur authentischer. Vor den einzelnen Reisezielen wird jedes Mal die Spannung aufgebaut. Es ist keine schnulzige Liebesgeschichte, die alles rosarot schildert. Schon während der Reise reden die beiden über die Zukunft und die damit verbundenen Problematiken. Die Beziehung ist ein Auf und Ab, gespickt mit interessanten und tiefsinnigen Gesprächen. Während der Reise erleben beide völlig verrückte Aktionen, sodass man als Leser selbst Lust bekommt, die Welt zu entdecken.

    Im zweiten Teil kommt es zu einer völlig überraschenden Wendung, man wird völlig vor den Kopf gestoßen. Man kann die Euphorie und Trauer in den beiden Teilen förmlich spüren beim Lesen. Zum Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse und die rationale Heather trifft eine unerwartete Entscheidung.

    Fazit: Das Buch fängt etwas seicht an, gewinnt dann aber zunehmend an Tiefe und hat ein spezielles Happyend.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bambisusuu, 24.07.2017

    Als Buch bewertet

    Der Liebesroman "Liebe findet uns" gehört zu den zahlreichen und preisgekrönten Romanen von dem Autor "J. P. Monninger". Er ist im "Ullstein Verlag" erschienen.

    Heather startet eine Europareise mit ihren zwei besten Freundinnen. Auf der Zugfahrt lernt Heather den jungen Mann Jack kennen. Auf Anhieb funkt es zwischen den beiden und sie verlieben sich ineinander. Jack begibt sich auf ein Abenteuer, um die Orte aus dem alten Tagebuch seines Großvaters zu finden. Jack und Heather nehmen die Zukunft zusammen in die Hand und besuchen die unglaublichsten Orte. Sie sind wie füreinander geschaffen und verbringen glückliche Momente miteinander. Doch als Jack unerwartet verschwindet, ist Heather am Boden zerstört. Warum hat er das getan? Und was ist sein Geheimnis? Heather bleibt keine Wahl, sie muss die Reise nochmal starten. Ob sie Jack jemals wiederfindet?

    Das Cover und die Aufteilung der Kapitel finde ich bezaubernd. Die romantische Stimmung durch das tanzende Paar ist direkt in mir erweckt worden.

    Die Geschichte liest sich flüssig und auch der Schreibstil ist recht einfach gehalten worden. Trotzdem entsteht durch die rasante Geschichte eine Spannung, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte. Viele Geschehnisse und Handlungsabschnitte können zur Verwirrung führen, haben mich aber keineswegs gestört. Ich finde, dass dadurch die Begeisterung beim Lesen eher gesteigert wird.

    Die Handlung und auch die Charaktere haben mir erst das Gefühl von einer kitschigen Romanze gegeben. Ein Liebesroman-Liebhaber sollte man bei diesem Roman auf jeden Fall sein, sonst kann das Buch eine unrealistische Geschichte abgeben. Aber ich habe es, als eine gefühlvolle und bezaubernde Handlung erfahren. Die Charaktere sind zwischen 20-30 Jahre, sodass ich schnell einen Bezug gefunden habe. Der Fokus liegt in diesem Roman auf das Thema "die erste große Liebe". Der Autor hat dieses Thema toll gestaltet und eine harmonische Liebe dargestellt. Ein Tief darf ich in einer Romanze natürlich nicht fehlen, sodass man als Leser zum Ende hin ganz schön mitfiebert.

    Auch wenn die Handlung etwas unreal wirkt, hatte ich trotzdem Freude am Lesen. Die Romantik hat der Autor geschickt verpackt. Heather und Jack waren beide interessante Charaktere und haben nicht nur für Liebe pur gesorgt, sondern auch für unterhaltsame Momente. Die Reise nach Europa war abenteuerlustig und wurde grandios in Szene gesetzt. Für jeden Paris-Liebhaber auch sehr interessant.

    Ein bezaubernder Roman mit vielen Emotionen, atemberaubender Spannung und interessanten Charakteren. Die Reise durch Europa hat sich gelohnt!

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    janein
  • 4 Sterne

    abis, 14.07.2017

    Als Buch bewertet

    "Liebe findet uns" - Der Titel ist schon etwas profan und verspricht einen unterhaltsamen Liebesroman. Das Cover schließt sich dem an, ist aber wunderschon gestaltet. Die gesamte Aufmachung ist schon ein Blickfang und die Sprüche auf der Innenseite ... wow. Romatisch.

    Wer aber nun denkt, einen Liebesroman mit Irrungen und Wirrungen und Happy End zu lesen, der wird enttäuscht werden. Aber enttäuscht im positiven Sinne.
    Klar geht es um Liebe, Abenteuerlust, Spaß und Gaudi. Bevor der Ernst des Lebens beginnt, sollte nochmal alles mitgenommen werden. Die Gelegenheit bietet sich möglicherweise nie wieder. Und genau da ist der erste Konfliktpunkt. Während Jack der leichtsinnge Streuner zu sein scheint und in Sachen Karriere, Arbeiten für die Zukunft und dergleichen keinerlei Ambitionen zu haben scheint, ist genau dies Heathers Weg. Kann eine Liebe zwischen so unterschiedlichen Charakteren entstehen, wachsen und Bestand haben? Davon abgesehen, ist die Reise mit Jack an die außergewöhnlichsten und vielleicht nicht gerade spektakulärsten Orte die schönste Zeit für Heather. Sie reden über Hemingway und Jacks Großvater, sie streiten sich, sie necken sich und sie lieben sich. Bis Jack dann plötzlich verschwindet. Nicht einfach nur verschwindet, sondern sein Leben, seine Existenz scheint ausgelöscht zu sein.
    Warum? Ich würde meinen, seine Entscheidung zu verstehen, aber ich betrauere die verlorene Zeit, die Jack und Heather nicht zusammen hatten. Soviel sei verraten. Jack hatte seine Gründe und diese gaben auch Ausschlag für sein teilweise rüdes Verhalten. Er hatte nie damit gerechnet, sich zu verlieben. Und so schwer es ihm auch fiel, er musste diese Beziehung beenden. Lieber ein Ende mit Schmerz, als Schmerz ohne Ende. Er hat damit vielleicht das Beste für Heather gewollt, doch ... die "Liebe findet uns".

    Fazit:
    Es ist kein Roman für mal schnell so Zwischendurch. Auch wenn es hin und wieder nicht den Anschein hat, aber er wirft tiefgründige existentielle Fragen auf. Dabei meine ich nicht nur Karriere, Familie, ... sondern auch, was wenn das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht.
    Selbst mit einem offenen Ende ... Happy End, Tragödie, Drama ... alles ist drin. Wer weiß schon im Voraus, was uns das Leben noch beschert?

    "Liebe findet uns" von J.P. Monninger ... ich fand es toll und kann ich auf alle Fälle empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Isaopera, 14.07.2017

    Als Buch bewertet

    In „Liebe findet uns“ habe ich mich mit der jungen Absolventin Heather, die kurz vor dem Start ihres ersten Jobs steht, auf eine unvergessliche Europareise begeben. Als deutsche Leserin ist dabei natürlich der Reiz des Unbekannten tendenziell kleiner als bei amerikanischen Lesern, dafür war für mich der Wiedererkennungswert vieler Ziele, die ich selbst bereits bereist habe, gegeben und ich mochte die genauen und stimmungsvollen Beschreibungen.
    Heather ist eine sympathische und authentische Protagonistin, deren Gedanken für mich durchgängig nachvollziehbar waren. Ich konnte mir ihre Situation genau vorstellen und auch die Emotionen, mit denen sie sich beschäftigen muss. Jack ist eine ganz andere Figur, denn er wäre für mich weder ein Mann, der mich interessieren würde, noch finde ich ihn besonders konsistent. Dies hat aber auch einige Gründe, die im Verlauf beleuchtet werden.
    Wie man von Cover und Titel bereits schließen kann, handelt es sich durchaus um eine Liebesgeschichte, aber nicht um die typische romantische Boy-meets-Girl-Story. Ich möchte gar nicht viel über die Handlung verraten, aber ebenso wie das Kennenlernen der beiden Protagonisten recht unkonventionell verläuft, ist das Ende kein typisches und mit vielen Emotionen verbunden. Für mich war die Geschichte aber nicht so traurig, wie das manche Rezensionen vermuten lassen – die meiste Zeit überwiegt doch der oft ironische Humor, der die Geschichte für mich sehr lesenswert machte.
    Der Klappentext verrät Einiges, aber noch nicht alles über die Handlung, für mich war aber gerade ab der Hälfte sehr deutlich einschätzbar, wohin die Reise geht. Daher kann ich nicht schreiben, dass die Story unvorhersehbar war, aber es war für mich nicht störend und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit Interesse weitergelesen.
    Gut gefallen haben mir die vielen literarischen Anspielungen, denn beide Protagonisten sind in diesem Bereich offensichtlich bewandert und ich mag es gern, wenn solche Themen in Romanen aufgegriffen werden. Wer also noch auf dieses Buch warten muss, könnte sich zunächst ein bisschen in Hemingway einlesen (keine Sorge, das ist keine Pflicht!) ;)
    Für mich eine gelungene und lesenswerte Geschichte, die mir tendenziell gut bis sehr gut gefallen hat, aber möglicherweise nicht allzu lange nachhallen wird – daher bin ich bei etwa 4, maximal 4,5 Sternen.

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    janein
  • 4 Sterne

    AnnaMagareta, 05.08.2017

    Als Buch bewertet

    Bittersüße Liebesgeschichte

    Das Buch „Liebe findet uns“ des Autoren J. P. Monninger hat mich wegen seines wundervollen Covers direkt angesprochen. Der dunkle Hintergrund, das schwarze, sichtlich verliebte Paar im Goldregen, das alles sieht nach einer tollen und emotionalen Liebesgeschichte aus.

    Für Heather und ihre beiden Freundinnen Amy und Constance ist es der letzte Sommer nach der Uni. Sie reisen gemeinsam durch Europa. Bei ihrer Reise begegnen sie Jack, in den sich Heather unsterblich verliebt. Jacks reist ebenfalls und seine Reise wird durch das Reisetagebuch seines Großvaters bestimmt. Gemeinsam besuchen Heather und Jack überraschende und sehenswerte Orte und haben eine wundervolle Zeit zu zweit.

    Die beiden Protagonisten Heather und Jack wirken authentisch und haben ihre Ecken und Kanten. Heather neigt zu Übertreibungen und wirkt dadurch zwischenzeitlich ein wenig anstrengend. Sie ist gut organisiert, plant alles genau, ist aber auch schlagfertig und witzig, was zu ausgesprochen amüsanten Dialogen zwischen ihr und Jack führt. Jack fand ich sehr schwierig einzuschätzen, er ist ein wenig geheimnisvoll, sehr spontan, abenteuerlustig und hat einen tollen Humor. Zwischen Heather und Jack ist eine Seelenverwandtschaft zu spüren, wie es sie wohl nur selten gibt, trotzdem kommt es mehrfach zum Streit.
    Amy und Constance - die Freundinnen von Heather – sind zwei durchweg sympathische Nebencharaktere, die frischen Wind in das Geschehen bringen.

    Der Schreibstil von J. P. Monninger ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Er verwendet eine Menge Metapher und erzählt aus der Ich-Perspektive von Heather.
    Die Orte, die Heather und Jack während ihrer Reise besuchen, sind interessant beschrieben und es macht Spaß an ihren Entdeckungen und Erlebnissen teilzuhaben. Das Buch konnte mich überraschen und das Schicksal von Jack hat mich berührt. Viel zu schnell ging es zu Ende und ich hätte mir ein paar Seiten mehr oder einen Epilog mit Ausblick in die Zukunft der beide gewünscht.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mich überrascht, unterhalten und berührt. Von daher vergebe ich vier Sterne und empfehle es jedem, der unterhaltsame, tiefgreifende Liebesgeschichten mag.

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    janein
  • 4 Sterne

    Storm07, 16.07.2017

    Als Buch bewertet

    Liebe findet uns ist ein Roman, der nicht ganz einfach zu bewerten ist. Es steht außer Frage, dass der Roman eines der schönsten Cover hat, das ich je gesehen habe. In dem Anblick dieses Paares steckt so viel Sehnsucht, so viel Vollkommenheit des Augenblicks. Es ist einfach nur schön.

    Der Schreibstil ist ebenso fantastisch, wie das Cover. Es gibt keine unnötigen Längen. Die Sprache ist gehoben, aber dennoch flüssig zu lesen. Literarisch ist der Roman wohl ein Meisterwerk.

    Bei der Bewertung des Inhalts bin ich nun jedoch etwas zwiegespalten. Zweifelsfrei sind Jack und Heather ein sehr schönes Paar. Es macht Spaß Zeit mit ihnen zu verbringen und beide sind sehr sympathisch. Besonders in Heather kann man sich sehr gut hineinfühlen. Sie ist sehr authentisch und könnte auch im echten Leben eine gute Freundin sein. Bei Jack ist das schon etwas komplizierter. Auch er ist sehr sympathisch, aber er ist ein sehr viel ungewöhnlicherer Charakter. Er ist ein Freigeist, der nicht so einfach zu fassen geschweige denn in eine Schublade zu stecken ist. Der Aspekt, dass Jack auf den Spuren seines Großvater ist, ist mir leider etwas zu kurz gekommen. Man kann zwar nicht behaupten, dass es nicht oft genug thematisiert worden ist, aber für mich ist nicht so richtig der Funke übergesprungen, warum die Reise des Großvater für mich etwas bedeuten sollte. Und das ist es ja, was man als Leser sucht. Eine Identifikation mit der Charakteren und/ oder der Handlung.

    Im Laufe des Romans haben Heather und Jack auch an Witz und Charme verloren. Das war ausgerechnet der Aspekt, der mich am Anfang des Romans so für sich eingenommen hat. Natürlich ist das irgendwann der Schwere der Thematik geschuldet. Diese Schwere hatte ich auch nicht von Anfang an erwartet und daher war ich etwas enttäuscht. Für mich hätte die außerordentliche, extraorbitante Liebesgeschichte schönere Stationen und einen anderen Ausgang haben müssen. Aber so ist nun einmal das Leben. Und Liebe findet uns ist definitiv kein Kitschroman.

    Alles in Allem ist für mich der herausragende Schreibstil das, was mich von dem Roman überzeugt. Die Handlung steht dahinter ein kleines bisschen zurück.

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    janein
  • 4 Sterne

    Melanie N., 23.06.2017

    Als eBook bewertet

    Cover:
    Das Cover ist traumhaft schön. Die Idee, das Liebespaar auch innerhalb des Buches bei den einzelnen Reisezielen zu verwenden, finde ich wundervoll.

    Lieblingszitat:
    S.228: „Manchmal ist es einfach, etwas zu zerstören, als es zu schützen.“

    Meinung/Fazit:
    Der Schreibstil der JP Monniger ist flüssig und sehr gefühlvoll. Das Buch wird aus der ICH-Perspektive von Heather geschrieben, sodass man ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Heather und ihre beiden besten Freundinnen bereisen nach ihren Abschluss Europa, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Im Zug von Paris nach Amsterdam lernt Heather Jack kennen. Jack verfolgt mithilfe eines Tagebuches die Spuren seines Großvaters, der nach dem zweiten Weltkrieg durch Europa reiste, bevor er zurück in die Staaten ging. Heather und er wachsen immer mehr zusammen.
    Sehr schnell war ich eingetaucht in die Geschichte, die flotte Handlung und witzigen Dialoge haben mich gefesselt und auch zum Lachen gebracht. Ich konnte mich sehr gut in der organisierten Heather einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen. Jack habe ich direkt mit seiner Art ins Herz geschlossen. Dass zwischen den beiden von Anfang an die Chemie stimmt, ist nicht abzustreiten. Jedoch fande ich es schon sehr naiv von Heather und ihren Freundinnen sich zu trennen, um die Europareise mit völlig „Fremden“ fortzuführen. Dass Jack zum Ende der Reise spurlos verschwindet, fand ich anfänglich sehr merkwürdig und konnte es nicht verstehen. Erst im Nachhinein fallen einen jedoch viele kleine Hinweise auf, die im Laufe des Buches beschrieben sind.
    Beim Lesen habe ich gelacht, geschmunzelt, geschimpft, geflucht und sogar ein paar Tränchen verdrückt. So manchen Nebencharakter habe ich echt ins Herz geschlossen und würde mich sehr über ihre eigene Geschichte freuen.
    Für mich war es eine rührende Geschichte über die erste große Liebe mit vielen Höhen und Tiefen, die mich teilweise zu Tränen gerührt hat. Ich empfehle dieses Buch jedem, der an die Liebe glaubt und man alles gemeinsam erleben und durchstehen kann.

    Vielen Dank an Vorablesen und den Ullstein Verlag für das Leseexemplar!

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    janein
  • 4 Sterne

    Langeweile, 24.08.2017

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Nach dem Studienabschluss und vor dem Start ins Berufsleben will die Amerikanerin Heather, auf einer Europareise zusammen mit ihren Freundinnen, nochmal das Leben genießen.
    Gleich zu Beginn lernt sie im Zug Jack kennen , trotz vieler Unterschiede verlieben sie sich ineinander.
    Jack hat das alte Tagebuch seines Großvaters im Gepäck und möchte die Orte aufsuchen, welcher dieser kurz nach dem Krieg besucht hat. Ihm gelingt es,auch Heather dafür zu begeistern und gemeinsam besuchen Sie einige besondere Orte und genießen eine wunderschöne Reise.
    Am Ende der Reise beschließen Sie, dass Jack Heather nach New York begleitet. Doch plötzlich bei der Rückreise, ist Jack am Flughafen wie vom Erdboden verschluckt .Alle Bemühungen, ihn zu finden, verlaufen im Sande.
    Heather tritt zwar , wie vorgesehen ihren Job an , sie hat jedoch jegliche Lebensfreude verloren.
    Auf der Hochzeit ihrer Freundin ,vertraut ihr deren Mann ein Geheimnis über Jack an und Heather begibt sich erneut auf die Suche. Wird sie ihre große Liebe wiederfinden?

    Meine Meinung:

    Dem Autor ist es auf Anhieb gelungen, mich in die Geschichte eintauchen zu lassen. Heather und Jack , sowie die Freundinnen Constance und Amy, als auch Raef, den neuen Mann in Constances Leben, habe ich sofort ins Herz geschlossen.
    Die Beschreibung der Reise und die Entwicklung ihrer Liebe wirkte sehr authentisch.
    Das gewisse Maß an Romantik gab der Geschichte ihren besonderen Reiz.
    Was mir außerdem sehr gut gefiel, war die Aufteilung des Buches.
    Jeder Stadt, welche die Liebenden besuchten, war die Silhouette eines Liebespaares vorangestellt. Die Tagebucheinträge des Großvaters ,waren durch kursive Schrift , deutlich gemacht.
    Außerdem ist das wunderschöne Cover ein echter Hingucker.

    Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch zum Schluss .
    Während der Autor sich für seine Erzählung viel Zeit genommen hat, geriet der Schluss etwas zu abrupt und in meinen Augen unglaubwürdig, das fand ich schade.

    Trotzdem kann ich das Buch empfehlen und vergebe vier von fünf möglichen Sternen.

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    janein
  • 4 Sterne

    LadyIceTea, 23.08.2017

    Als Buch bewertet

    Eine berührende Reise

    Heather ist mir ihren Freundinnen Amy und Constance auf einer Reise durch Europa. Es ist die Zeit, bevor der Ernst des Lebens losgeht. Im Zug nach Amsterdam lernt Heather Jack kennen und es ist Liebe auf den ersten Blick. Jack stellt ihre Welt auf den Kopf und zeigt ihr eine ganz neue Art des Reises, Lebens und Liebens. Jack ist auf den Spuren seines Großvaters. Mit dabei immer dessen Tagebuch und das ist auch das Einzige was Heather bleibt, als Jack ohne ein Wort verschwindet. Doch Heather kann Jack nicht vergessen und macht sich auf die Suche.

    Ich bin, wie wahrscheinlich viele Leser, mit großen Erwartungen an „Liebe wird uns finden“ herangegangen. Ich hatte nur gute Stimmen gehört und hatte ein emotionales Superbuch erwartet. Zum Glück wurden meine Erwartungen fast komplett erfüllt.
    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben. Der Schreibstil ist malerisch und so angenehm geschrieben, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich habe bis zuletzt nicht gewusst, dass ein Mann dieses Buch geschrieben hat und das, obwohl man grade im Romancebereich oft merkt, wenn ein Mann der Autor war.
    Die Orte und Sehenswürdigkeiten, genauso wie die Abenteuer die Heather und Jack erleben, sind so gut geschrieben, dass ich mich jedes Mal selbst dahingewünscht hätte und auch gerne so verrückte Dinge erleben würde.
    Bei den Figuren habe ich ein wenig gemischte Gefühle. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen und ich hatte auch nicht das Gefühl, sie nur von außen zu betrachten aber irgendwie hat mir der letzte Tropfen Tiefe gefehlt. Dieser Punkt ist auch mein einziger Kritikpunkt. Die Geschichte war berührend und erzählt eine tolle, emotionale Reise von Heather und Jack. Doch irgendwie ging es zu rasant. Mir fehlte ein Knotenpunkt zu den Figuren, der dem Ganzen für mich noch mehr Gefühl verliehen und ihm den Wow-Faktor gegeben hätte.
    Doch das ist zum Glück nur ein kleiner Punkt, der das Buch nicht zu meinem absoluten Highlight macht aber trotzdem zu einem wundervollen, emotionalen Buch, dass ich jedem wärmstens empfehlen kann.

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    janein
  • 4 Sterne

    Missi, 17.07.2017

    Als Buch bewertet

    Nach dem Abschluss ziehen Heather, Constance und Amy los in die weite Welt, die drei Mädels wollen Europa unsicher machen bevor die Arbeitswelt sie einspannt.
    Im Zug von Paris nach Amsterdam ist Heather vertieft in Hemingway und bekommt gar nicht mit das sie angesprochen wird.
    Jack, ist sehr außer gewöhnlich und nimmt kein Blatt vor dem Mund, er plappert einfach drauf los, zum leid von Heather.
    Sie ist unglaublich genervt von ihm weil alles was er über sie sagt stimmt, Heather fragt sich ob sie so leicht zu durch schauen ist.
    Sie mustert ihn genau und stellt fest das er unglaublich attraktiv ist, auch sie entkommt seinem Scham nicht.
    Ist es Schicksal das sich die beiden begegnen?
    Beide fühlen sich zum anderen hingezogen, Jack macht kein Geheimnis daraus wie er Heather findet doch sie versucht auf Abstand zu gehen.
    Der erste Kuss war schon atemberaubend und verlangt nach mehr, ihre Gedanken überschlugen sich mit immer mehr Fantasien.
    Jack ist ein Weltenbummler, der mit dem alten Tagebuch seines Großvaters unterwegs ist, um alles zusehen was sein Großvater nachdem zweiten Weltkrieg erlebt hat.
    Mit Heather an seiner Seite möchte er mehr erkunden und so geht die Reise auch weiter.



    Ohne das die beiden wussten was sie suchten passierte es schon, ob es Schicksal wahr? Na wer weiß das schon. Das Leben hat sowieso immer kleine Überraschungen für uns parat und genau so war es auch im Buch.
    Mir persönlich haben die kleinen abschnitte mit den jeweiligen Städte gut gefallen man wusste sofort wo es hin geht.

    Die zwei Protagonisten Heather und Jack, aber auch Constance und Amy haben so das ein oder andere lächeln mir ins Gesicht gezaubert.
    Jack seine lockere Art ist sehr erfrischend, Heather ist mehr die Denkerin und hat gerne alles durch geplant.
    Das Buch wird aus der Sicht von Heather erzählt, der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Leider gab es auch das ein oder andere was mich gestört hat, oft hatte ich das Gefühl das es sich im Kreis dreht, aber vom Ende war ich begeistert.

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    janein
  • 4 Sterne

    Marion S., 12.07.2017

    Als Buch bewertet

    Jack Vermont

    Liebe findet uns von J.P. Monninger ist ein Roman der den Leser mitnimmt auf eine Reise. Eine Reise in der Heather die Liebe findet.

    Heather reist mit ihren zwei Freundinnen Amy und Constanze quer durch Europa. Die drei wollen nach ihrem Abschluss etwas von der Welt sehen, bevor das Berufsleben sie voll und ganz einnimmt.
    In Frankreich fühlt Heather sich besonders, dort ahnt sie noch nicht, wen sie im Zug auf dem Weg nach Amsterdam kennenlernt. Jack hat eine lockere Art und verwickelt Heather direkt in aberwitzige Gespräche, die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Weitere gemeinsame Unternehmungen folgen, die beiden kommen sich immer näher. Jack besucht auf seiner Reise Orte die er aus dem Tagebuch seines Großvaters kennt. Eine Reise die er nun mit Heather gemeinsam bestreitet.

    Die Story ist niedlich verpackt, man fühlt mit Heather mit, sowohl ihre große Enttäuschung als Jack einfach weg ist, als auch die Herzklopfmomente die beschrieben werden. Die Neckereien zwischen den beiden sind sehr lustig und lockern die gesamte Handlung dadurch gekonnt auf.
    Nebenbei passiert auch Heathers Freundinnen hier und da etwas aufregendes oder spektakuläres. Die arme Amy steht beispielsweise kurz nach der Ankunft in Amsterdam ohne Geld und Papiere da.
    Und Hemingway ist auch dabei, der Autor findet oft Erwähnung, taucht wie ein stiller Begleiter ab und an auf.

    Die Charaktere gefielen mir, ich konnte sehr schnell einen Bezug aufbauen, vor allem zu Heather, aus deren Sicht das Buch beschrieben ist.

    Dieser Roman hat mich gut unterhalten, aber trotzdem fehlte mir manchmal das gewisse Etwas. Hierbei wurde ich aber von dem flüssigen Schreibstil wieder vertröstet, so dass ich Liebe findet uns dann doch gern 4 Sterne gebe.

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    janein
  • 4 Sterne

    leseratte1310, 14.07.2017

    Als Buch bewertet

    Heather hat die Uni hinter sich und will mit ihren Freundinnen Amy und Constance einen Sommer lang durch Europa reisen. Damit erfüllen sich die jungen Frauen einen Traum. Sie wollen viele schöne Orte kennenlernen, bevor sie im Job gefordert werden. . Auf der Zugfahrt nach Amsterdam begegnet Heather Jack, der das Reisetagebuch seines Großvaters hat und die Orte besuchen will, die schon sein Großvater gesehen hat. Es kommt, wie es kommen muss – die beiden verlieben sich ineinander. Gemeinsam reisen Heather und Jack weiter und kommen sich immer näher. Eine gemeinsame Zukunft ist auch nicht ausgeschlossen. Doch dann verschwindet Jack einfach und Heather ist verzweifelt. Aber sie will ihn wiederfinden.
    Die Geschichte ist aus der Sicht von Heather geschrieben. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen.
    Jack und Heather sind eigentlich ziemlich verschieden. Für Heather ist klar, wie ihr Leben weitergeht. Jack dagegen nimmt alles, wie es kommt und genießt es. Da bleibt es nicht aus, dass es immer wieder zu Streitereien zwischen den beiden kommt. Aber sie vertragen sich auch schnell wieder. Die beiden sind sympathisch und doch kamen sie mir nicht so ganz nah. Heathers ging mir manchmal ein wenige gegen den Strich und über Jack hätte ich gerne noch besser kennengelernt. Constance und Amy sind sympathisch und gute Freundinnen für Heather. Die beiden hatten bestimmt auch gedacht, dass die Reise anders verläuft.
    Es ist schön, diese Reise mit den jungen Leuten zu machen und mit ihnen die Städte zu erkunden. So lernt man einiges abseits der üblichen Touristenwege kennen.
    Es ist eine berührende Liebesgeschichte, auch wenn einiges vorhersehbar ist.

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    janein
  • 4 Sterne

    Hannelore B., 14.07.2017

    Als eBook bewertet

    Die Geschichte:
    Heather und ihre zwei Freundinnen reisen durch Europa. Es ist "der Sommer", der letzte in "Freiheit", hinterher starten sie alle ins Berufsleben.
    Im Nachtzug Paris-Amsterdam lernt Heather Jack kennen und mag ihn erst mal garnicht. In Amsterdam trifft sie ihn und seinen Freund wieder. Sie kann seiner charmanten Art nicht widerstehen und reist ab sofort mit ihm allein zu den Orten, die das Tagebuch von Jacks Opa vorgibt. Sie haben eine schöne Zeit und fühlen sich immer mehr voneinander angezogen. Auch ihre Freundinnen erleben einiges zum Teil ist es ziemlich heftig. Am Ende des Sommers entscheidet sich Jack mit Heather nach Amerika zurück zu gehen. Heather landet alleine in USA. Was ist passiert?
    In Teil 2 erfährt man einiges wie Heather sich im Berufsleben zurechtfindet. Constance, die eine Freundin, heiratet Jacks Freund Raef .
    Eines Tages glaubt Heather Jack gesehen zu haben! Sie macht sich auf die Suche!
    Warum hat Jack Heather alleine zurückfliegen lassen, wird er wieder auftauchen? Es gibt noch mehr Fragen, doch die kriegen sie lieber Leser im Buch beantwortet.
    Fazit:
    Ich bin etwas entäuscht. Mir erscheint die Geschichte zwar unterhaltsam geschrieben, aber etwas oberflächlich. Heather ist zwar authentisch, aber ihre Liebe zu Jack kommt nie richtig zum Vorschein. Erst mag sie ihn nicht, wenig später reist sie mit ihm durch Europa. Im ersten Teil passiert wenig. Im zweiten Teil wird es dann spannender. Das Ende finde ich sehr schön geschildert.
    Ich glaube das Buch ist vor allem für jüngere Leser gedacht und denen würde ich es auch empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    wusl, 03.08.2017

    Als Buch bewertet

    Was mir gefallen hat an Liebe findet uns?

    Zuerst natürlich das wahnsinnig schöne Cover. Ein Rausch der Gefühle in einem Buchcover hervorragend zur Geltung gebracht. Ein Eyecatcher, der sicherlich viele zum Kauf annimiert.

    Auch die Idee einer Rundreise nach einem alten Tagebuch quer durch Europa fand ich wunderbar. Ich habe sofort über die Möglichkeit nachgedacht, eine Reise meiner Eltern nach zuempfinden. Vor allem, da mein Vater ja schon gestorben ist.

    Die Dialoge der Liebenden waren humorvoll, frech und intensiv. Sie haben die Gefühle und die Stimmung der beiden miteinander meist sehr gut getroffen.

    Was mir nicht so gefallen hat?

    Der Schreibstil war mir manchmal fast etwas zu malerisch. Nicht wirklich kitschig aber nah dran und ich hatte das Gefühl, hier wird schon etwas dick aufgetragen. Vielleicht bin ich in meinem Alter auch einfach zu abgeklärt für diese schnelle tiefe Liebe. Aber nach 30 Jahren Beziehung sieht man manches etwas anders.

    Das Ende war auch nicht ganz nach meinem Geschmack. Das dramatische Geheimnis von Jack habe ich schon geahnt und es wurde nicht so stringent erzählt, wie ich das gerne hätte. Ich mag offene Enden durchaus, aber hier erschien es mir nicht ganz passend, da ja schon der Weggang von Jack eine Lücke hinterließ, noch bevor der Grund dafür herauskam.

    Von mir 3,5 Sterne auf 4 aufgerundet.

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    janein
  • 4 Sterne

    wusl, 03.08.2017

    Als Buch bewertet

    Was mir gefallen hat an Liebe findet uns?

    Zuerst natürlich das wahnsinnig schöne Cover. Ein Rausch der Gefühle in einem Buchcover hervorragend zur Geltung gebracht. Ein Eyecatcher, der sicherlich viele zum Kauf annimiert.

    Auch die Idee einer Rundreise nach einem alten Tagebuch quer durch Europa fand ich wunderbar. Ich habe sofort über die Möglichkeit nachgedacht, eine Reise meiner Eltern nach zuempfinden. Vor allem, da mein Vater ja schon gestorben ist.

    Die Dialoge der Liebenden waren humorvoll, frech und intensiv. Sie haben die Gefühle und die Stimmung der beiden miteinander meist sehr gut getroffen.

    Was mir nicht so gefallen hat?

    Der Schreibstil war mir manchmal fast etwas zu malerisch. Nicht wirklich kitschig aber nah dran und ich hatte das Gefühl, hier wird schon etwas dick aufgetragen. Vielleicht bin ich in meinem Alter auch einfach zu abgeklärt für diese schnelle tiefe Liebe. Aber nach 30 Jahren Beziehung sieht man manches etwas anders.

    Das Ende war auch nicht ganz nach meinem Geschmack. Das dramatische Geheimnis von Jack habe ich schon geahnt und es wurde nicht so stringent erzählt, wie ich das gerne hätte. Ich mag offene Enden durchaus, aber hier erschien es mir nicht ganz passend, da ja schon der Weggang von Jack eine Lücke hinterließ, noch bevor der Grund dafür herauskam.

    Von mir 3,5 Sterne auf 4 aufgerundet.

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    janein
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