Mein Herz wird dich finden, Jessi Kirby

Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby

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  • 5 Sterne

    8 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Clara M., 14.03.2016

    Von der ersten Seite des Buches an, hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, weil es so emotional und wunderbar geschrieben ist und die Autorin mich mit ihrem Stil so nah an die Handlung heran gebracht hat, dass ich sogar ab und an richtig traurig war beim Lesen.

    Ich finde das Cover sehr süß gestaltet. Es betont das Herz in Schrift und Bild. Vom Cover her, würde ich sagen es handelt sich um eine romantische, leichte Geschichte, doch ich finde im Buch steckt mehr, als das Cover erahnen lässt.

    Mia ist siebzehn Jahre alt, als ihr Freund bei einem Autounfall stirbt. Ihre Welt bricht zusammen und 400 Tage lang lebt sie von Tag zu Tag, zählt die Tage und kann sich kein Morgen vorstellen, bis sie Noah trifft. In Noahs Brust schlägt Jacobs Herz, das nach dessen Tod als Spenderorgan vermittelt wurde. Ein Leben ist beendet, ein Leben kann fortbestehen. Doch Noah will keinen Kontakt zu den Angehörigen von Jacob und so beschließt Mia, die keine Ruhe findet, ihn auf eigene Faust ausfindig zu machen. Sie will den Jungen sehen, der Jacobs Herz bekommen hat. Sie beschließt ihn zu suchen, um ihn sich lediglich mal anzuschauen, aber das geht natürlich direkt schief. Bevor sie sich versieht, lernt sie Noah auch schon kennen und mögen. Schuldgefühle machen sich breit, Noah gegenüber, weil sie ihm nicht die Wahrheit sagen kann und Jacob gegenüber, weil sie einen Funken Glück ohne ihn empfindet.

    »Sein Herz hat so lange mir gehört, dass ich einfach wissen will, wo es jetzt ist.« (Seite 19)

    Für mich war das Thema Organspende völlig fern. Es ist kein Thema, das einem präsent ist. Ich habe mich noch nie damit beschäftigt, welche Konsequenzen sich aus einer Organspende ergeben und wie die Angehörigen des Verstorbenen und auch des (Über-)Lebenden damit umgehen. Medizinisch wie Psychologisch. Für mich war dieses Thema sehr emotional und die Autorin hat ein sehr gefühlvolles Bild gezeichnet: Von Trauer und Bewältigung, von dem Austausch zwischen Angehörigen und Mias Suche nach Jacobs Herz.

    Besonders interessant und rührend waren für mich die Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt wurden. Zitate über das Herz, als Organ, als Zentrum unserer Liebe, aus medizinischer Sicht und philosophisch.

    »Das Herz ist nicht nur eine Pumpe, sondern ein ausgesprochen intelligentes Organ mit eigenem Nervensystem, eigener Entscheidungsfähigkeit und eigenen Verbindungen zum Gehirn. – Dr. Mimi Guarneri, The Heart Speaks: A Cardiologist Reveals the Secret Language of Healing« (Seite 42)

    Die Handlung war insgesamt nicht furchtbar dramatisch oder spektakulär. Es gab im Großen und Ganzen keine völlig unerwarteten Wendungen, doch davon hat das Buch auch nicht gelebt, sondern von Mias emotionaler Welt. Angefangen bei der unendlichen Trauer über ihren Verlust, ihre Einsamkeit und Verzweiflung, bis zu dem Moment, als sie begreift, dass sie trotzdem Glück finden kann und dass das Leben ohne Jacob weiter geht.

    Es wurde sehr intensiv Mias innerer Kampf beschrieben, als sie Noah kennenlernt und ihn richtig gut findet. Sie kämpft mit sich selber und mit riesigen Schuldgefühlen, weil sie mit Noah den Spaß am Leben wiederfindet. Eine zarte Liebesgeschichte entwickelt sich, ohne unnötiges Drama, ohne übertriebenes Tempo oder künstliche Gefühlsausbrüche.

    »Das Herz ist schön, sehr zerbrechlich und doch sicher in der Flasche, wie eine alte Flaschenpost, die durch Zeit und Raum, durch Stille und Stürme treibt, bis sie schließlich an eine Küste gespült – und gefunden wird.« (Seite 168)

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anne H., 06.03.2016

    "Mein Herz wird dich finden" von Jessi Kirby

    Titel:
    "Mein Herz wird dich finden" ist ein ansprechender Titel, der dieses Buch zu etwas magischem macht. Auch wenn dieser Titel innerhalb des Buches nicht wortwörtlich wiedergegeben wird, so findet sich doch die ganze Geschichte in diesem Titel wieder. Sehr gut gewählt!

    Cover:
    Das Cover dieses Buches ist liebevoll gestaltet und präzise ausgewählt. Das Buch lädt richtig zum Lesen ein und der Leser wird nicht enttäuscht werden.
    Zu sehen ist auf dem Cover ein Herz, rundherum um den Titel, doch nicht so, wie ein Betrachter sich ein Herz vorstellt, sondern in einer ganz besonderem Form illustriert. Hinzu kommt, dass wundervolle orange- töne gewählt worden sind und lediglich das Wort "Herz" im Titel rot hervorgehoben wird.
    Doch damit nicht genug. Wenn der Leser den Einband entfernt, wird er auch da drunter ein liebevoll hergestelltes Buch entdecken, denn auch hier hat der Verlag nicht gespart und etwas besonderes aus dem Titel gemacht. Wunderschön!

    Schreibstil:
    Jessi Kirby verwendet in ihrem 365 Seiten langen und auf 34 Kapitel unterteilten Jugendroman die Erzählperspektive des Ich-Erzählers der Protagonistin. Die Autorin schreibt ihre Geschichte in der Gegenwart und jedes Kapitel bekommt ein Zitat, eine Anekdote oder einen wissenschaftlichen Beweis, rund um das Herz, vorangesetzt.
    Der Schreibstil dieses Buches ist einfach zu lesen, der Leser wird unmittelbar in die Geschichte geschmissen und wenn es nicht den Alltag geben würde, so würde er es auch sicherlich nicht mehr weglegen...

    Klappentext:
    Der Klappentext beginnt mit dem Satz: "Dein Herz kannst du nicht betrügen".
    Es ist eine Liebe auf den ersten Blick als Noah und Mia sich begegenen und endlich scheint ihr Leben wieder einen Sinn zu machen, nachdem sie ihre große Liebe Jakob bei einem Autounfall verloren hat. Doch diese Begegnung ist kein Zufall, denn Noah ist der einzige Mensch auf der Welt, in den sich Mia nicht verlieben darf, dass ist sie Jakob schuldig. Und Noah schuldet sie die Wahrheit, doch dafür ist es schon länst zu spät.
    Der Klappentext ist sehr gut zusammengefasst, lädt zum Lesen ein und verrät vorab nicht zu viel. Eine sehr gute Wahl.

    Inhalt:
    Die Protagonistin verliert bei einem Autounfall ihre große Liebe Jakob. Dieses wird in einem bewegenden Prolog beschrieben. Doch selbst 400 Tage später, bekommt Mia ihr Leben einfach nicht in den Griff. Zu groß sind die Wunden, zu groß ihr Verlust. Mia begiebt sich schon seit Wochen auf die Suche nach dem Empfängers des Organs, was ihr am meisten bedeutet: Jakobs Herz. Als sie endlich gefunden hat, was sie sucht, will sie eigentlich nur einen Blick auf den Menschen bekommen, der sein Herz nun trägt und für Jakob weiter lebt, doch auf einmal kommt alles anders als erwartet.
    Mia durchlebt eine Zeit, die sie sich selbst nicht vorstellen hätte können und begiebt sich dabei nicht nur in eine Traumwelt sondern vergisst dabei, nach so langer Zeit, auch endlich die Trauer um Jakob.
    Doch wie erklärt man seiner Liebe die Wahrheit, wo man schon viel zu lange geschwiegen hat? In diesem Buch werdet ihr es erfahren!

    Fazit:
    Dieses Buch ist zwar als Jugendbuch deklariert, doch es ist definitv für jede Altersklasse geeignet. Eine Geschichte über den Tod und das Leben, über die Schuld und Vergebung und allem bei die große Liebe.
    Die Anekdoten am Beginn jedes Kapitels lassen den Leser einen tieferen Einblick in die Geschichte des Herzens und der Organspende bekommen. Klasse gemacht!

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Arlett B., 06.03.2016

    - INHALT -

    Mia verliert durch einen Unfall ihre erste große Liebe Jacob. Seine Organe werden jedoch in anderen Personen weiterleben, auch sein Herz. Nachdem Mia Briefe an die Organempfänger geschrieben und sie auch persönlich alle nacheinander kennengelernt hat, fehlt ihr nur noch eine Person - Noah, der Empfänger von Jacobs Herzen. Dieser hat sich noch nicht auf ihren Brief gemeldet und so macht sich Mia auf die Suche nach ihm. Sie will nur einen Blick auf ihn werfen - nur wissen, in wessen Brust Jacobs Herz weiter schlägt.Nur knapp 30km von ihrem Elternhaus findet sie ihn - und das Abenteuer der beiden beginnt. Sie lernen sich kennen, verbringen ihre Tage zusammen auf dem offenen Meer und letztendlich kommen die Schmetterlinge im Bauch. Mia plagen nach jedem Treffen mehr ihre Gewissensbisse - endlich ist sie nach Jacobs Tod wieder glücklich. Darf sie nach Jacob wieder jemanden wieder so lieben?Und doch weiß sie nicht, wie sie Noah die Wahrheit über sich und das nicht ganz zufällige Kennenlernen erklären soll. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und am Ende bleibt nur ein Ausweg ...

    - MEINUNG -

    Ich habe lange nicht mehr ein so schönes Buch gelesen - ab der ersten Seite fühlt man mit Mia mit ... die Höhen und Tiefen ihrer Gefühlswelt. Mal will man ihr in den Hintern treten, dass sie Noah endlich die Wahrheit sagen soll, mal ihr einfach nur das Taschentuch reichen, damit sie ihre Tränen trocknen kann.
    Jessi Kirby erreicht mit ihrem Schreibstil den Leser von Anfang an - detailreiche Beschreibungen der Orte, an denen die Treffen stattfinden - auch Mias Familie wächst einem sofort ans Herz. Jeder ist auf seine Weise einzigartig. Die ausgeflippte Oma, der ruhige, zuhörende Papa und die quirlige Schwester. Am liebsten wäre man ein Teil dieser Familie.
    Sonst bin ich eigentlich eher der Thriller-Fan, aber dieses Buch hat mich echt bewegt. Auch die Zitate am Anfang jedes Kapitels regen zum Nachdenken an. Mein Herz wird in Zukunft mehr von mir gepflegt - denn was dieses tagtäglich leisten muss, ist ein Wunder!
    Genauso wie dieses Buch.

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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Pia K., 06.03.2016

    Klappentext: Eine Liebe, die tragisch endet. Eine neue Liebe, die tragisch beginnt. Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben. Und am Ende der Tränen: das Glück. 400 Tage ist es her. Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen. Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören. Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist. Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat? Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?

    Cover: Ich Liebe das Cover es ist einach sooo hübsch. Dieser Kontrast von dem weißen Hintergrund und dem Gelb-Orangenen Herzen das nochmal abgehoben ist. Das Cover sieht für mich wie ein vor Lebensfreude sprühendes Herz aus. Das Cover ist eines dieser Cover, die einem sofort ins Auge springen. Es trug einen großen Teil dazu bei, dass ich es kaufte.

    Inhalt: Mia hat vor über einem Jahr ihre große Liebe Jacob verlohren. Seine Organe wurden gespendet. Um endlich sich ganz von Jacob verabschiden zu können schreibt Mia die Emfänger an. Doch der Emfänger von Jacobs Herzen antwortet nicht, also macht Mia sich auf ihn zu suchen. Als sie in endlich gefunden hat, schwört sie sich, dass sie nicht auch noch gegen ihre eigenen Regeln versoßen wird. Doch wie so oft im Leben kommt es ganz anders als Mia es sich erhofft hat. Duch ihr tollpatschiges Verhalten als sie Noah zum ersten mal sieht, lernen sich die beiden näher kennen. Und während sie sich immer näher kommen wird es für Mia unmöglich Noah die Wahrheit zu sagen, denn die Tage mit Noah geben ihr Kraft und lassen sie endlich weiter nach vorne sehen. Doch was wird passieren wenn Noah die Wahrheit erfährt?

    Meinung: Mia war wirklich ein tiefgründiger charakter, ich konnte mit ihr mitfühlen und habe mit ihr gelitten. Noah ist das was man sich unter einem perfecten Freund vorstellt, freundlich, lustig, verständnissvoll und er hilft Mia wo es nur geht und lässt ihr den Freiraum den auch er von ihr will. Ryan, die Schwester von Mia, ist toll, sie ist warmherzig, aufgedreht und sie ermuntert Mia ihr Leben in die Hand zu nehmen. Noahs Schwester Shelby hingegen war für mich eine Enttäuschung. Durch Mia hat man sich schon ein Bild von ihr gemacht, doch dieses wurde zerstört als man sie kennengelernt hat. Ich hatte sie mir ähnlich wie Noah, freunlich, witzig, augeschlossen und liebevoll vorgestellt, doch so war sie nicht, zumindest nicht so wie ich es gerne gehabt hätte. Die Oma von Mia allerdings war wieder komplett mein Fall. Sie und ihre Red hat Ladies sind großartig und mit ihrer Lebensfrohen, verückten Art erinnert sie mich einwenig an meine eigenen Omas. Die Geschichte an sich ist eine wirklich gute Idee, die auch gut umgesetzt wurde, abgesehn davon, dass es an manchen Stellen etwas zu schnell ging. Man konnte gut mitfühlen und hat sogar etwas über das leben und transpantationen gelernt. Das Buch hat einen mitgenommen an die schönsten Orte, die ich mir vorstellen kann.

    Fazit: Ein wirklich richtig gutes Buch, das total zu empfehlen ist, einpaar Schwächen hat aber trotzdem richtig gut ist. Trotzdemvon mir nur 4 Sterne, denn mir hätte noch, wie man so schön sagt, das Tüpfelchen auf dem i gefehlt.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tarika V., 14.03.2016

    Mia und Jacob sind ein glückliches Paar, doch dann reißt sie ein schrecklicher Unfall auseinander. Jacob kommt dabei ums Leben. 400 Tage ist dieser schreckliche Tag her und seitdem vergeht kein Tag, an dem sie nicht an ihn denkt. Doch vor 400 Tagen hat auch Noah eine zweite Chance bekommen, denn er hat ein neues Herz bekommen. Um ihren Verlust zu verarbeiten, sucht Mia den Kontakt zu den Empfängern der Spenderorgane, doch der Empfänger des Spenderherzens verwehrt ihr diesen Wunsch, also macht sie sich selbst auf die Suche nach ihm und findet schließlich Noah, der sich zu ihr hingezogen fühlt und er schafft es, wieder Freude in ihr Leben zu bringen…

    Für ihren Roman „Mein Herz wird dich finden“ wählt Jessi Kirby als Erzählperspektive die Ich-Perspektive. So erzählt uns die Protagonistin Mia in einer angenehmen Art und Weise, was ihr passiert. Die Geschichte liest sich zudem sehr flüssig und ist kurzweilig. Zwar setzt die Handlung erst 400 Tage nach dem tragischen Unfall von Jacob ein, aber durch Mia erfahren wir gleich zu Beginn sehr viel, was damals geschehen ist, sodass man als Leser gleich auf dem richtigen Stand ist. An sich ist Mia durchaus ein sympathischer Charakter, ihr Handeln wirkt auf mich durchaus authentisch, auch wenn ich mir vielleicht manchmal etwas Anderes gewünscht hätte. Auch Noah als weiterer Protagonist ist mir sympathisch. Wie auch für Mia fand ich sein Handeln nachvollziehbar.
    Die Geschichte lebt sehr viel von Mias Emotionen und ihrem Handeln. Im Gegensatz zur Handlung selbst. Ich fand, oft plätschert die Geschichte so vor sich hin, das Kennenlernen von Mia und Noah ist doch recht gekünstelt, was natürlich auch darauf beruht, dass Mia Noah sucht und findet. Den Verlauf danach empfand ich teilweise doch recht klischeehaft, dennoch sicherlich romantisch. Manchmal fand ich die Entwicklung zwischen den beiden zu schnell, hätte andererseits aber auch nicht ewig lesen wollen, bis etwas passiert. Da es sich um einen Jugendroman handelt, war das Tempo doch angemessen. Auch der Handlungsverlauf und die Erwartungen passen hier auch genau in den eines typischen Jugendbuches dieser Art. Wer also einen typischen Jugendroman lesen will, der wird hier sicher fündig.
    Informativ und positiv fand ich zudem auch die zahlreichen Zitate zu Beginn jeden Kapitels über das Herz, Herztransplantationen oder zu Empfängern von Organspenden. Meiner Meinung nach hat die Autorin hier eine gute Möglichkeit gefunden, den Leser ein wenig über Herztransplantationen zu informieren, ohne es in die eigentliche Geschichte einbauen zu müssen. Somit hat man das Wissen, aber wird auch nicht so sehr im Lesefluss gestört. Und wen die Zitate nicht so interessieren, der kann diese ja einfach überspringen.

    Alles in allem ein schöner Roman, der für kurzweilige Stunden sorgt. Für mich stellenweise etwas langweilig, da er einfach dem typischen Schema eines Jugendbuches folgt und somit für mich wenig Überraschungen bereithielt.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Landbiene .., 08.03.2016

    Cover:
    Das Cover ist an diesem Buch ein absolutes Highlight. Der Bronzefarben Schrift/ Herz schimmert wunderschön und auch das Herz ist toll gestaltet. Absolut wundervoll!

    Eigene Inhaltsangabe:
    Mia befindet sich in tiefster Trauer da ihr Freund Jacob bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Auch nach einem Jahr ist ihre Trauer noch so stark das sie nicht wirklich am Leben teilnimmt. Um endlich abschließen zu können, möchte sie alle Menschen kennen lernen die durch Jacobs Tod eine zweite Chance auf das Leben erhalten haben. Alle Organempfänger antworten ihr auf ihren Brief, bis auf einer. Mia möchte jedoch nicht aufgeben und macht den Empfänger unerlaubterweise ausfindig. Sie möchte ihn nur einmal sehen, doch dann verketten sich die Umstände und Mia ist mitten in einem Chaos aus Gefühlen, Schuldgefühlen, Freude und dem Wunsch wieder ein normales Leben führen zu wollen!

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Jessi Kirby ist sehr fließend und lässt sich sehr gut lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, weil es absolut fesselnd ist. Die Kapitel sind nummeriert und recht kurz. Am Anfang jeden Kapitels, steht etwas über das Herz was ich sehr schön fand und immer passend auf das nächste Kapitel war. Die Sprache ist gemäß einem Jugendbuch einfach gehalten und die Autorin hätte ruhig etwas tiefgründiger sein können. Geschildert ist die Geschichte aus Mias Sicht.

    Hauptprotagonisten:
    Die Beiden Hauptprotagonisten Mia und Noah waren mir auf Anhieb sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in deren Gefühlslage einfinden. Jedoch hat es bei Beiden ein wenig an Tiefgang gefehlt. Man erfährt nicht sehr viel drum herum, weil Mia durch ihre Trauer um Jacob stark definiert wird und Noah durch seine Krankheit.

    Allgemeine Meinung:
    Dem Buch hätten definitiv ein paar Seiten mehr nicht geschadet um noch mehr von den Familien, der allgemeinen Situation und dem Leben der Beiden Hauptprotagonisten zu erfahren. Auch blieben manche Fragen für den Leser unbeantwortet oder recht schwammig. Da das Buch mich aber dermaßen gefesselt hat und ich voller Emotionen beim Lesen war, bekommt es von mir die 5 Sterne Bewertung. Manchmal muss ein Buch nicht perfekt sein, sondern den Leser einfach nur begeistern und das hat Jessi Kirby mit ihrem Buch „Mein Herz wird Dich finden“ bei mir definitiv geschafft!

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole F., 26.04.2016

    "Mein Herz wird dich finden" bringt ein neues Thema in die Jugendbuchabteilung: Organspende.
    Haben Organe Erinnerungen? Was passiert, wenn das Spenderherz der grossen Liebe ein anderer Junge bekommt und man diesem dann begegnet?
    Und kann die Wahrheit schlimmer sein als eine Lüge?

    Wir lernen Mia genau 400 Tage nach dem tödlichen Unfall ihres Freundes Jacob kennen. Die Trauer bestimmt noch immer ihr Leben und sie versucht, an Jacob festzuhalten. Da er Organspender war, hat sie versucht, mit den Menschen, denen ihr Freund das Leben gerettet hat, Kontakt aufzunehmen. Niere, Lunge, Leber, alle haben sich gemeldet, ausser das Herz - und dabei ist das doch das wichtigste Organ. Da es ihr keine Ruhe lässt, macht sie sich auf, den Menschen zu finden, in dessen Brust jetzt Jacobs Herz schlägt. "Nur schauen, wer er ist", denkt sie .... doch dann trifft sie Noah.

    Mia ist einem sofort sympathisch, denn sie wird im Buch über ihre Gefühle definiert. Über ihr Äusseres erfährt man kaum etwas, aber das ist auch zweitrangig. Ihr Leben ist getränkt von Trauer, sie hat sich völlig zurückgezogen und klammert sich an die Hoffnung, im 'Herz-Empfänger' vielleicht doch noch einen Funken ihrer ersten grossen Liebe zu finden.

    Noah ist einfach ein herzensguter Mensch, den wohl jeder sofort in sein Herz schliesst. Von ihm erfahren wir vor allem die Äusserlichkeiten, denn er möchte seine Gefühle nicht offenbaren. Nach seiner schweren Krankheit und der Herzoperation, den vielen Entbehrungen und Ängsten will er endlich wieder ein normales Leben führen, alles machen, was die anderen auch können. Da kommt Mia gerade recht, die von seiner Vergangenheit nichts weiss .....

    Und Mia weiss, dass sie Noah unbedingt sagen muss, wer sie ist und warum sie ihn per Zufall getroffen hat. Doch da ist die Angst, Noah zu verlieren, denn bei ihm fühlt sie sich wieder ganz. Kann die Wahrheit schlimmer sein als eine Lüge?

    "Mein Herz wird dich finden" beginnt ganz ruhig und wird dann immer eindringlicher. Die Emotionen entwickeln sich, die Lage spitzt sich zu und als Leser bangt man mit Mia mit. Kriegt sie noch rechtzeitig die Kurve und erzählt Noah die Wahrheit oder ist es schon zu spät?

    Das Herz steht in diesem Buch wirklich im Mittelpunkt des Geschehens. Das realisiert man schon, wenn man das wunderschöne Cover betrachtet. Um dies auch in der Geschichte noch zu unterstreichen, hat Jessi Kirby als Einstieg in jedes Kapitel einen Infotext zum menschlichen Herzen oder zur Organspende, Organtransplantation angefügt. Die Kombination aus Lovestory und Hintergrundwissen macht "Mein Herz wird dich finden" zu etwas ganz Besonderem und zu einem Herzensbuch von mir.

    Fazit:
    warmherzig, eindringlich, wunderschön
    "Mein Herz wird dich finden" hat mein Herz im Sturm erobert. Mia und Noah, zwei überaus sympathische Charaktere, die sich kennenlernen, Gefühle für einander entdecken und sich immer mehr in einem Netz aus Lügen und Verschweigen verstricken, haben mir ein Lesehighlight beschert.
    So kann ich euch die Geschichte von Jessi Kirby nur ans Herz legen ....

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja R., 08.03.2016

    Mia hat in Jacob ihre große Liebe gefunden. Doch plötzlich verwandelt sich ihr Leben in einen Alptraum, denn Jacob stirbt bei einem Unfall. Mia versinkt in ihrer Trauer und zieht sich zurück. Sie zählt die Tage, die sie ohne Jacob verbringen muss. Jacob war Organspender und der Kontakt zu den Menschen, denen Jacob mit seinem Tod wieder zum Leben verholfen hat, gibt Mia endlich etwas Lebensmut. Der Empfänger des Herzens antwortet allerdings nicht auf Mias Brief und deshalb macht sie sich selbst auf die Suche. Sie stößt dabei auf Noah und nimmt sich vor, ihn nur einmal kurz anzusehen und die Sache auf sich beruhen zu lassen. Das Schicksal hat allerdings andere Pläne und so kommen sich die beiden näher. Mia wird von Schuldgefühlen geplagt, denn sie weiß, dass sie sich Noah nicht nähern darf und außerdem kommt sie sich Jacob gegenüber wie eine Verräterin vor.....

    Die Geschichte wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Mia, geschildert. Mia wirkt sehr sympathisch und man kann sich deshalb sofort mit ihr identifizieren. Durch den einfühlsamen Schreibstil der Autorin kann man voll und ganz in die Gedanken und Gefühle von Mia eintauchen und diese glaubhaft nachvollziehen. Man spürt die Trauer und später auch ihr Gefühlschaos, da sie ja weiß, dass sie sich Noah nicht unter dieses Voraussetzungen nähern darf oder ihm wenigstens die Wahrheit über ihre zufällige Begegnung sagen müsste. Man fiebert regelrecht mit ihr mit und fliegt dabei förmlich über die Seiten. Die Geschichte entwickelt beim Lesen eine Sogwirkung, sodass man sich kaum noch davon lösen kann.

    Man mag einfach nicht aufhören, bevor man das Ende kennt und begleitet Mia dabei durch Höhen und Tiefen. Einige Themen hätten zwar noch etwas mehr Tiefe verdient, aber dennoch regt die Geschichte zum Nachdenken an. Zitate am Anfang der Kapitel, die sich alle mit Wissenswertem rund um das Herz befassen, machen das Buch zu einer ganz besonderen Lektüre.

    Obwohl ich das Jugendbuchalter bereits geringfügig überschreite, habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten und konnte mich kaum von der Geschichte lösen. Ich habe mit den Hauptprotagonisten mitgefiebert und mich außerdem mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt und gründlich darüber nachgedacht. Ich vergebe alle fünf Bewertungssterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lisa N., 09.03.2016

    Mias Freund ist gestorben. Sein Herz wurde einem anderen jungen Mann namens Noah implantiert und sie möchte ihn gern sehen, um mit dem Kapitel ihres Lebens abschließen zu können. Doch durch ungünstige Zufälle lernt sie ihn kennen. Von hier an ist nichts mehr so wie es war.

    Personen:

    Mia ist ein junges Mädchen, das sehr früh ihren Freund verloren hat, welcher die Liebe ihres Lebens war. Es fällt ihr unheimlich schwer, ihn loszulassen. Sie hat seit ihrem Tod in ihrem Leben auf Pause gedrückt und nichts mehr wirklich auf die Reihe gebracht. Zum Glück hat sie eine fantastische Familie, die hinter ihr steht und für sie da ist. Je näher sie Noah kommt, desto mehr Schuldgefühle hat sie gegenüber ihrem verstorbenen Freund. Das hat sie mir unheimlich sympathisch gemacht. Diese unbändige Liebe, die sie noch für ihren Freund empfindet und die Treue, die damit einhergeht. Ich bewundere sie dafür, dass sie trotzdem versucht, ihr Leben wieder zu genießen und sich von der Vergangenheit zu lösen.

    Noah ist schwer krank geworden und hat eine Herztransplantation benötigt. Seit er wieder halbwegs gesund ist, macht er all das, wovon er dachte, er kann er möglicherweise nie wieder tun. Dazu gehört, die meiste Zeit mit Surfen und Kajakfahren auf dem Wasser zu verbringen. Er zeigt Mia wieder wie schön das Leben sein kann. Er ist so herzlich, dass es klar war, dass Mia ihn ziemlich gern mögen wird.

    Fazit:

    Wirklich ein wunderschönes Buch über unser Herz, die Liebe und wie man auch nach großen Verlusten weitermachen und wieder glücklich werden kann. Der Schreibstil ist wunderbar und es fällt einem extrem schwer, das Buch wieder wegzulegen, wenn man einmal mit Lesen angefangen hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin S., 18.03.2016

    400 Tage ist es jetzt her, dass Mia's Freund Jacob gestorben ist. Und es ist immer noch nicht leichter geworden. Der Schmerz sitzt tief und Mia kann einfach nicht abschließen und nach vorne blicken. Deshalb möchte sie sich an diesem besonderen Tag den Menschen ansehen, der das Herz in sich trägt, welches ihr so lange gehört hat.
    Doch als sie Noah sieht verläuft alles ganz anders als sie es geplant hat. Ihre Welt gerät wieder aus den Fugen und sie fühlt auf einmal etwas, von dem sie dachte, dass es für immer in dem großen schwarzen Loch in ihrem Innern verloren sei.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an begeistert. Gleich mit dem ersten Satz ist man mitten in der Geschichte.
    Mia's Leben ist sehr fesselnd und man möchte an ihren Gefühlen teilhaben, sie in den Arm nehmen, trösten und irgendwie aufmuntern.

    Die Charaktere haben mich allesamt restlos überzeugt und vollkommen begeistert. Vermutlich ist es ein wenig zu überzogen und heile Welt (abgesehen von Jacobs Tod), aber mich hat das nicht gestört.

    Die Informationen und Zitate vor jedem Kapitel fand ich super interessant und es macht das Buch nochmal zu etwas Besonderem.

    Mein Herz wird dich finden ist auf jeden Fall nicht nur für Jugendliche sondern auch für ältere Leser durchaus geeignet. Es bringt einem das Thema Organspende näher und bringt den Leser dazu sich intensiv damit auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mitchel06 N., 27.03.2016

    Mein Herz wird dich finden - Jessi Kirby

    Die Liebe zwischen Noah und Mia wird auf eine harte Probe gestellt. Mia hätte Noah niemals treffen dürfen und sich auf keinen Fall in ihn verlieben. Doch gegen die Gefühle des Herzen ist man machtlos.

    Jessi Kirby schafft es mir ihrem tollen Schreibstil, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Man ist direkt drin in der Geschichte und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten sind alle wirklich sehr sympathisch was einem leichter macht mit den jeweiligen Protagonisten mit zu fühlen.
    Die Darstellung der Familie von Mia gefiel mir sehr gut wie sich alle trotz ihrer eigenen Sorgen und Probleme um Mia bemühen ist beeindrucken.

    Zu jedem neuen Kapitel bekommt der Leser ein paar kurze Zitate und Weisheiten die sich allesamt um das Thema Herz drehen. Dies finde ich eine sehr schöne Idee um den Leser einen anderen Blick auf die Dinge zu geben und zum nachdenken anregen. Man lernt neue Fakten worüber man sonst nie nachgedacht hätte.

    Alles in allem ist es eine wundervolle Liebesgeschichte die zwar auf Lügen aufgebaut wird, jedoch die Stärke eines Herzens beschreibt.
    Denn ein Herz ist Stärker und fühlt mehr als man glaubt.

    Dieses Buch würde sicherlich eine herausragende Verfilmung geben.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jessica S., 25.03.2016

    Inhalt
    Vor 400 Tagen hat Mia ihre große Liebe Jacob durch einen Autounfall verloren. Seitdem steht sie neben sich und versinkt in Trauer und Lethargie über diesen Verlust. Etwas Kraft geben ihr die Kontakte zu den Organempfängern, die Jacobs Organe nach dessen Tod erhalten haben. Ihr gefällt das Gefühl zu wissen, dass diese Menschen ein Stück von Jacob in sich tragen und sie aufgrund seiner Spende ein neues, glückliches Leben führen können. Nur ein Empfänger antwortet nicht auf ihren Brief und lehnt einen Kontakt zu ihr ab. Mia kann diese Entscheidung jedoch nicht verstehen und beschließt in ihrer Verzweiflung sich auf die Suche nach ihm zu machen. Als sie Noah dann ausfindig macht, ist es Liebe auf den ersten Blick, doch Mia bringt es nicht übers Herz ihm zu erklären wer sie wirklich ist.

    Meinung
    Einem Liebesroman das Thema der Organspende aufzuerlegen finde ich sehr interessant.
    Das Gesamtpaket aus der Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen, die Hoffnung und das Leid von Organempfängern und die einer aufkeimenden Liebesgeschichte fand ich sehr gelungen.
    Es war spannend zu erfahren wie sich die Angehörigen von Organspendern fühlen, aber auch wie die Organempfänger damit umgehen. Mit einer OP ist der Start ins neue Leben nicht erledigt. Zur Freude über die neue Lebenschance kommen Gewissensbisse und Unsicherheiten hinzu. Ich finde es toll, dass sich die Autorin so viele Gedanken zu diesem Thema gemacht hat.

    Die Zitate zu Beginn jedes Kapitels haben mir auch gut gefallen. Sie haben interessante Hintergrundinformationen zum Thema „Herz“ geliefert, aber auch versucht den Inhalt des folgenden Kapitels zu erklären. Am Anfang waren sie noch wissenschaftlicher Natur und gegen Ende wurden sie eher philosophisch. Je näher sich Mia und Noah im Verlauf des Romans kamen, desto gefühlvoller wurden die Zitate. Das hat mich angesprochen, jedoch fand ich es schade, dass vor vielen Zitaten eine leere Doppelseite eingefügt wurde. Das hat den Roman unnötig aufgebläht und ist auch Papierverschwendung.

    Anfangs war ich sehr erstaunt, dass die Protagonistin erst 18 Jahre alt ist, weil ich zunächst nicht wusste, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Aufgrund des Klappentextes bin ich nicht auf die Idee gekommen und fürchtete zunächst, dass der Roman sehr klischeebehaftet sein könnte.
    Ich muss zugeben, dass sich das auch teilweise bestätigt hat: Der erste Kuss auf dem Meer bei Feuerwerk und glitzernden Wasser oder das erste Mal bei Gewitter und prasselndem Regen im Bus…
    Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte der beiden abgeholt. Die Handlungen und Gefühle der Beiden wurden glaubhaft geschildert und authentisch erzählt. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und hatte sogar Bauchkribbeln beim Lesen:

    „Plötzlich habe ich das Gefühl, in einem luftleeren Raum zu schweben. Ich habe keine Ahnung wie viele Tage seit Jacobs Tod vergangen sind. Ich weiß nicht, wann ich mit dem Zählen aufgehört habe, dieses Zählen der Tage, das mich jeden einzelnen Tag an ihn erinnert hat. Es war wie eine tägliche Entscheidung an Jacob, dass ich an jenem Morgen nicht mit ihm mitgegangen bin, dass ich nicht bei ihm auf der Straße war und dafür, dass wir uns nicht verabschieden konnten.“

    Gegen Ende verlor die Autorin ihr Gefühl der ausführlichen und einfühlsamen Erzählweise etwas. Viele große Ereignisse wurden auf wenigen Seiten abgehandelt. Es erschien mir zwar immer noch glaubhaft und ich fand das Ende auch passend, aber trotzdem hätte die Autorin der Geschichte hier den letzten Schliff verpassen können.

    Fazit
    Ich finde, dass der Autorin ein gefühlvoller, aber auch interessanter Jugendroman gelungen ist. Trotz einiger klischeehafter Szenen ist die Liebesgeschichte glaubhaft inszeniert und hat mich gut unterhalten.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christine P., 22.03.2016

    Jessi Kirby schreibt in ihrem Buch "Mein Herz wird dich finden" über Mia, die ihre große Liebe Jacob bei einem Autounfall verloren hat und über Noah, der das Herz von Jacob erhalten hat, da dieser Organspender war. Mia lernt Noah kennen und kann ihm nicht sagen, das sie weiß, das er das Herz von Jacob hat. Wann wird dieses Geheimnis gelüftet und wie reagiert Noah darauf?

    Der Schreibstil von Jessi Kirby ist sehr mitreißend und es lässt sich daher sehr gut lesen. Die Protagonisten sind ebenfalls sehr gut herausgearbeitet, so dass die Emotionen richtig mitgefühlt werden. Selbst die Nebendarsteller in diesem Buch finden einen Platz im Herzen des Lesers. Die Landschaft und das Meer wurden so toll beschrieben, das man am liebsten selbst dort wäre. Das Thema Organspende hat sie in diesem Buch sehr gut und informativ umgesetzt.

    Sehr schön finde ich auch die Informationen rund ums Herz sowie auch die Zitate zu jedem Kapitelanfang. Sie lassen einen kurz innehalten, um über das gelesene nachzudenken.

    Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, mit gefiebert und die schönen Stunden mit ihnen als unsichtbarer Beobachter verbracht. Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, weshalb ich auch 5 Sterne vergeben habe.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sarah H., 06.03.2016

    Inhalt

    400 Tage ist es her.
    Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen.
    Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören.

    Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist.

    Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat?

    Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?



    Meinung

    Jessi Kirby ist mit diesem Buch ein Jugendbuch gelungen, welches auch mich als Erwachsenen begeistert. Ihr beiden Protagonisten Mia und Noah sind wunderbar beschrieben und nehmen den Leser von der ersten Seite mit in ihre Geschichte und in ihre Herzen. Dabei ist das Buch nie übertrieben kitschig oder drückt an unnötigen Stellen auf die Tränendrüse.

    Es spricht ernste Themen in einer an das Genre angepassten Leichtigkeit an und beschäftigt sich auch mit verschiedenen Sichtweisen auf ein und dieselbe Situation. So bekommt man einen kleinen Eindruck davon, wie es ist zu wissen, dass der geliebte Mensch durch seine Organspende einen anderen Menschen das Leben gerettet hat, aber eben auch davon, wie es ist zu wissen, dass man nur leben darf, weil jemand anderes gestorben ist. Jemand, der Bruder, Freund, Sohn, geliebter Mensch war. Das Buch erzählt aber auch davon, wie es ist nach solch einem Ereignis weiterzuleben und wieder zu lernen das Leben zu genießen und wirklich zu erleben. Und auch wie wichtig die Familie ist, kommt immer wieder klar heraus.



    Die Sprache des Buches ist leicht und schön, so dass man einfach in die Geschichte eintauchen und sie genießen kann, auch wenn das Thema nicht immer leicht ist. Besonders machen dieses Buch die Zitate zu Beginn jedes Kapitels, die dem ganzen Buch einfach eine ganz besondere Atmosphäre geben.



    Empfehlung

    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher über die Liebe liest und vor allem auch kein Problem mit Jugendbüchern hat. Es ist ein herzerwärmendes, wunderschönes Buch, dass den Leser nachdenklich, aber glücklich zurücklässt.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kuhni77 B., 22.03.2016

    Eine Liebe, die tragisch endet.
    Eine neue Liebe, die tragisch beginnt.
    Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben.
    Und am Ende der Tränen: das Glück.

    INHALT

    400 Tage
    …..die Mia nun ohne ihre große Liebe leben muss.
    …..seit Jacob bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.
    …..seit seine Organe gespendet wurden.
    …..seit Jacobs Herz in einer anderen Brust schlägt.


    Mia möchte die Empfänger der Organen kennenlernen. Sie erhofft sich so, dass die Trauer weniger wird, wenn sie die Menschen trifft, die Jacobs Organe bekommen haben. Aber ein Empfänger meldet sich nicht – der Empfänger von Jacobs Herz. Mia macht sich auf die Suche nach ihm, recherchiert im Internet und wird auf einen Blog aufmerksam. Noah hat an dem Tag als Jacob gestorben ist ein neues Herz bekommen. Sie macht sich auf den Weg um ihn nur einmal zu sehen. Sie möchte ihn nicht wirklich treffen, nicht mit ihm reden – nur sehen wie er lebt. Aber Noah und Mia kommen durch einen dummen Zufall doch ins Gespräch und beide spüren direkt eine Anziehungskraft.

    Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat. Und so befindet sie sich schnell als gedacht in einem Strudel der Gefühle. Auf der einen Seite weiß sie genau, dass sie eine Grenze überschritten hat und auf der anderen Seite muss sie Noah einfach wiedersehen.

    Je mehr sie sich treffen, um so schwerer wird es für Mia, Noah die Wahrheit zu sagen. Aber beide spüren auch, dass sie durch die Nähe des anderen die Vergangenheit vergessen, wieder nach vorne schauen können und glücklich sind.


    MEINUNG:

    Ein sehr gelungenes Jugendbuch, mit einem wirklich wichtigem Thema – der Organspende! Für viele Menschen leider immer noch ein Tabuthema und es gibt noch viel zu viele Mensch ohne Organspendeausweis.

    Ich konnte Mia ziemlich gut verstehen, dass sie wissen wollte, wer den die Organe bekommen hat. Aber ich hätte auch respektiert, wenn sich keiner gemeldet hätte. Für die Emfpänger ist es ja auch nicht leicht, sie wissen das für sie jemand sterben musste – damit sie weiterleben können.

    Das Buch hat einen tollen Schreibstil, war sehr gefühlvoll geschrieben und und viel zu schnell gelesen. Der Schluss wurde noch einmal etwas spannend und die Autorin hat es geschafft, das mit 2 mal wirklich fast das Herz stehen blieb.

    Leider fand ich das Ende des Buches doch etwas schnell. Hier hätte mir ein Epilog sehr gut gefallen.

    Von mir eine klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lisa N., 09.03.2016

    Mias Freund ist gestorben. Sein Herz wurde einem anderen jungen Mann namens Noah implantiert und sie möchte ihn gern sehen, um mit dem Kapitel ihres Lebens abschließen zu können. Doch durch ungünstige Zufälle lernt sie ihn kennen. Von hier an ist nichts mehr so wie es war.

    Personen:

    Mia ist ein junges Mädchen, das sehr früh ihren Freund verloren hat, welcher die Liebe ihres Lebens war. Es fällt ihr unheimlich schwer, ihn loszulassen. Sie hat seit ihrem Tod in ihrem Leben auf Pause gedrückt und nichts mehr wirklich auf die Reihe gebracht. Zum Glück hat sie eine fantastische Familie, die hinter ihr steht und für sie da ist. Je näher sie Noah kommt, desto mehr Schuldgefühle hat sie gegenüber ihrem verstorbenen Freund. Das hat sie mir unheimlich sympathisch gemacht. Diese unbändige Liebe, die sie noch für ihren Freund empfindet und die Treue, die damit einhergeht. Ich bewundere sie dafür, dass sie trotzdem versucht, ihr Leben wieder zu genießen und sich von der Vergangenheit zu lösen.

    Noah ist schwer krank geworden und hat eine Herztransplantation benötigt. Seit er wieder halbwegs gesund ist, macht er all das, wovon er dachte, er kann er möglicherweise nie wieder tun. Dazu gehört, die meiste Zeit mit Surfen und Kajakfahren auf dem Wasser zu verbringen. Er zeigt Mia wieder wie schön das Leben sein kann. Er ist so herzlich, dass es klar war, dass Mia ihn ziemlich gern mögen wird.

    Fazit:

    Wirklich ein wunderschönes Buch über unser Herz, die Liebe und wie man auch nach großen Verlusten weitermachen und wieder glücklich werden kann. Der Schreibstil ist wunderbar und es fällt einem extrem schwer, das Buch wieder wegzulegen, wenn man einmal mit Lesen angefangen hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nina W., 13.03.2016

    Mia hat ihre große Liebe Jacob bei einem tödlichen Unfall verloren.
    Seine Organe wurden allesamt gespendet und Mia findet darin durchaus Trost.
    Nach und nach lernt sie die Empfänger kennen, die durch Jacob die Chance auf ein neues Leben erhalten haben.
    Nur einer meldet sich nicht, der Empfänger seines Herzens.
    Mia kann nicht anders, als zu recherchieren, wer der Empfänger war.
    Schließlich trifft sie einen folgenschweren Entschluss und verändert dadurch zwei Leben.

    Mich hat die Geschichte direkt angesprochen und nicht zuletzt aufgrund des tollen Covers musste ich das Buch also lesen

    . Jessi Kirby hat einen wunderbar einfühlsamen Schreibstil und schafft es trotzdem sich in jugendlicher Art mit diesem ernsten Thema zu befassen.

    Auf jeder Seite konnte ich Mias Verzweiflung, ihre Angst und tiefe Trauer spüren und würde so kurzzeitig zur Mitleidenden.
    Noah hingegen sprühte nur so vor leben und Enthusiasmus.
    Die beiden geben ein unglaubliches Gespann ab , und es machte mir wirklich Freude, sie auf ihrem gemeinsamen Weg zur Wahrheit zu begleiten.
    Die Entwicklung die, besonders Mia durchmacht, ist einfach unglaublich und absolut nachvollziehbar.

    Organspende, Tod , Verlust, das sind Themen die es dem Leser nicht unbedingt leichtmachen, aber in dieser Geschichte so emotional und wunderschön verpackt sind, dass es ein absolutes Herzensbuch ist !!!

    Fazit

    Romantisch, tief traurig und ergreifend erleben wir hier vor einer wunderschönen Kulisse zwei junge Menschen auf der Suche nach Vergebung, Liebe und Freiheit.
    Unbedingte Leseempfehlung!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miriam K., 27.03.2016

    Meine Meinung

    Das Buch ist super toll! Etwas anderes kann man dazu einfach nicht sagen. Jessi Kirby reisst den Leser von Anfang an mit und lässt ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los. Man ist mitten drin, man fährt mit bei der Achterbahn der Gefühle. Wenn Mia sich einsam fühlt oder traurig bist, dann bist du es auch und dieses Gefühl lässt dich nicht los, bis du endlich weitergelesen hast. Vor jedem Kapitel stehen Zitate oder Fakten, die mit dem Herz und allgemein mit Organtransplantationen zu tun haben. Sie haben es mir alle sehr angetan, doch am meisten begeistern konnte mich dieses Zitat hier: Jedes Herz singt ein Lied, unvollkommen, bis ein anderes Herz zurückflüstert. Allein wegen der Sammlung wunderschöner Zitate, sollte man dieses Buch gelesen haben.Wenn man den Klappentext zuerst liest, denkt man, das Buch wäre unsagbar traurig und dramatisch. Aber das stimmt ganz und gar nicht. Eher sprüht das Buch nur so vor Leben, denn es zeigt, dass es, egal wie schlimm etwas sein mag oder wie dunkel sein eigenes Loch auch scheinen mag, irgendwoher immer ein Lichtlein herbeikommt und einen zurück ins Leben führt. Das Buch hat mich manchmal zum weinen gebracht, aber umso öfter hat es mich unsagbar glücklich gemacht und mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

    Mein Fazit

    Ein berührendes Jugendbuch, dass auch durch die Zitate besonders hervor sticht. Mein Rat an euch: Lest es!

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    janein
  • 4 Sterne

    lesebiene 2., 26.03.2016

    Inhalt:
    400 Tage sind seit dem Tod von Jakob vergangen. 400 Tage, an denen Mia sich gewünscht hat, dass das alles nicht passiert wäre. Und vor 400 Tagen begann Noahs neues Leben.
    Als sich Mia und Noah begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch eigentlich hätten die beiden sich niemals kennen lernen geschweige denn in einander verlieben dürfen. Das weiß allerdings nur Mia, die Noah nicht sagt, welche Verbindung die beiden miteinander haben. Denn seit der ersten Begegnung ist das Leben der jungen Frau wieder bunt und fröhlich. Kann sie ihm also überhaupt die Wahrheit sagen? Und ist diese Liebe überhaupt richtig?

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil des Buches ist angenehm, weil man vor allem die Gedanken und Gefühle Mias mitbekommt. Allerdings wird für den Verlauf der Geschichte sehr wenig erklärt, was darüber hinausgeht. Als Leser hat mich dies ein wenig unbefriedigt, weil ich gerne mehr wissen wollte über den Tod Jacobs, das Verhalten seiner Eltern und der Freunde und viele andere Kleinigkeiten. Dazu kommt, dass man ohne große Erklärungen in die Geschichte, aber auch in die einzelnen Kapitel geworfen wird. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass die einzelnen Kapitel Momentaufnahmen sind, die keinen direkten Übergang haben.

    Die Entwicklung der Geschichte finde ich sehr unterhaltsam, vorhersehbar und schön beschrieben, aber mir passiert ein bisschen zu wenig, als dass ich von dem weiteren Verlauf gefesselt wäre... Die Kapitel sind teilweise sehr kurz. Dadurch verstärkt sich bei mir der Eindruck, dass es der Geschichte ein bisschen an Handlung fehlt und sie durch die vielen Gefühlsbeschreibungen und leeren Seiten vor einem Kapitel künstlich gestreckt wird.
    Dieser Eindruck steht im Kontrast zu dem an sich zwar schönen Ende, welches jedoch viel zu schnell und plötzlich kommt. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Inhalt gewünscht.

    Abwechslung bieten die Zitate, die zu Beginn eines Kapitels aufgeführt werden. Diese bilden mal Aussagen verschiedener Personen oder sachliche Fakten aus Büchern, die interessant sind. Allerdings unterbrechen sie stets den Lesefluss. Wenn die Zitate recht kurz sind, ist dies nicht weiter schlimm, aber wenn sie sich über eine halbe Seite strecken, hatte ich als Leser das Gefühl ständig aus der Handlung gerissen zu werden.
    Die Protagonisten der Geschichte fand ich toll. Als Leser konnte ich sowohl Noahs als auch Mias Sicht der Dinge verstehen, auch wenn ich mich sicherlich anders verhalten hätte. Die Entwicklung von Mia und der Beziehung zu Noah waren dennoch schön mit anzusehen.

    Ein Aspekt, der mir ebenfalls negativ aufgefallen ist: Auch wenn es in der Geschichte in Teilen um das transplantierte Herz von Noah geht, finde ich, dass Umschreibungen wie „das Herz in die Hose rutschen“ oder „etwas übers Herz bringen“ überproportional häufig verwendet werden in dem Buch. Ich denke, die Autorin wollte damit noch einmal das verbindende Glied zwischen Mia und Noah auf den Punkt bringen. Allerdings empfand ich es nach kurzem als störend.

    Fazit:
    Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Die fehlenden Erklärungen zur Vergangenheit oder dem „allgemeinen Drumherum“ haben die Lesefreude jedoch ebenso getrübt wie die Unterbrechung durch die Zitate und die leeren Seiten zu Kapitelanfang. Von mir bekommt „Mein Herz wird dich finden“ von Jessi Kerby 4 von 5 Sternen, da ich beim Lesen meine Freude hatte.

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    janein
  • 5 Sterne

    SLovesBooks B., 21.03.2016

    Meine Meinung:

    Mich hat dieser Jugendroman sehr berührt. Ich bin begeistert auf welche tolle Art und Weise Jessi Kirby ein so komplexes und gleichzeitig schwieriges Thema wie die Organtransplantation in einem Jugend-Liebesroman bespricht. Ich glaube, dass man gerade auf diese Weise viele junge Menschen erreichen kann, um sie mal mit diesem Thema zu konfrontieren. Das gelingt der Autorin durch ihre offene und ruhige Atmosphäre. Das Buch wirkt keinesfalls belehrend, sondern zeigt einfach wie das Leben so spielt. Jedoch fördert es die kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

    Sehr gut gefallen haben mir die Charaktere. Mia und Noah sind sehr sympathische Charaktere, deren Handlungsweisen stets authentisch wirken. Ich nehme Mia jedes Gefühl ab und habe es sehr genossen ihren Gedankengängen zu folgen.

    Der Schreibstil ist locker und unbeschwert, wie ich es bereits von der Autorin kenne. Man kann das Buch super und flott weglesen.

    Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. So eine Initiative muss man einfach unterstützen.

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    janein
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