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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Melanie K., 13.08.2016

    Mit "Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken" ist Jenny Milchman ein unglaublich spannender und fesselnder Thriller gelungen, der einem auch an heißen Sommertagen einen kalten Schauer über den Rücken jagt.

    Handlung
    Der Klappentext sagt eigentlich schon genug, das gesamte Buch dreht sich um die Geiselhaft der Familie Tremont, die gefährlichen Sträflingen in die Hände gefallen ist. Die Handlung ist jedoch mehr als einmal irrational, das könnte den einen oder anderen abschrecken. Totgeglaubte stehen wieder auf, die Hauptcharaktere sind schlicht und einfach nicht tot zu kriegen und die Nebencharaktere mit den besten Überlebenschancen müssen ganz überraschend dran glauben. Vor allem gegen Ende hin bleiben wichtige Fragen offen, es werden noch neue Ereignisse angerissen, aber dann nicht mehr genauer ausgeführt.
    Trotzdem bleibt das Buch durchwegs spannend und wird nie langweilig. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, daher hat der Leser immer den totalen Durchblick. Aber auch er kann nicht voraussagen was Nick, eine tickende Bombe, getrieben von Rachsucht, als nächstes tun wird.

    Charaktere
    Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Jeder Charakter ist anders und einzigartig. Sandra verbirgt etwas in ihrer Vergangenheit, doch dieses etwas droht sie einzuholen und zu vernichten. Ben spielt den liebenden, aber unwissenden Ehemann. Ivy brilliert in der Rolle der schwer erziehbaren, pubertierenden Teenager Tochter. Mackie, der Familienhund ist einer der großen Sympathieträger. Nick ist unberechenbar, während sein Komplize Harlan sich am liebsten komplett von der Gewalt abkehren möchte. Und Barbara, die Mutter von Nick ist so verblendet, dass es einem kalt über den Rücken läuft. Zudem ist da auch noch Cory, der süße Nachbarjunge, der Ivy sein Herz im falschen Moment ausschütten will ... Sehr starke und lebhafte Charaktere, wenn sie auch nicht immer nachvollziehbar handeln und nicht immer das Gefühl von Todesangst vermitteln.

    Schreibstil
    Jenny Milchman hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie schafft es die Spannung über fast 500 Seiten hinweg zu halten, obwohl sich fast das gesamte Buch im Haus der Tremonts abspielt und nur wenige Stunden vergehen im gesamten Buch, bevor es dann zu einem Abschnitt in der Zukunft kommt. Auch wenn Jenny Milchman nicht immer ganz glaubwürdig erzählt, so schafft sie es doch den Leser für sich zu gewinnen. Zudem schreibt sie aus allen Perspektiven sehr überzeugend.

    Fazit
    In dem Buch passiert sehr viel zufällig und alles fällt auffällig gut zusammen. Für jeden ist das vielleicht nicht etwas, aber es schreit auf jeden Fall nach amerikanischem Thriller. Man darf sich darauf freuen, dass alle Register dieses Genres (inklusive Blizzard) gezogen werden. Es gibt diese kleinen aber feinen Unterschiede, die abgesehen von der Handlung einen amerikanischen Thriller von einem Schwedenkrimi unterscheiden. Die Protagonisten, die Umstände, das Ende.
    Für mich war dies das erste aber ganz sicher nicht das letzte Buch der Autorin! Ich bin sehr froh, dass mir dieser Thriller nicht entgangen ist. Kann ihn nur weiterempfehlen! Geeignet für alle Altersklassen ab 16 Jahren würde ich sagen.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Juliane H., 22.07.2016

    "Night Falls – Du kannst dich nicht verstecken“ beschreibt eine Familientragödie. Sandy lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem neu gebauten Haus („einen Palast“) mitten in der Natur. Bis auf ein paar Streitigkeiten zwischen der Teenagertochter und deren Eltern, lebt die Familie glücklich, ja schon fast perfekt zusammen.

    Eines Tages brechen zwei Gefangene eines Gefängnisses aus. Diese beiden machen sich gezielt auf den Weg zu Sandy und ihrer Familie. Einer der Männer kennt Sandy. Nur sie wollte ihn für immer vergessen.

    Das Buch ist meiner Meinung nach kein Thriller. Es ist nicht gruselig, aber spannend ab der ersten Seite. Ich wollte auf jeder Seite wissen wie es weitergeht. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Für mich waren einige Highlights und auch Schockmomente dabei. Rundherum sehr gut gemacht.

    Die Familie Sandy, Ben und Ivy ist für mich am Anfang eine normale glückliche Familie. Doch das ändert sich schnell als die zwei Verbrecher bei ihnen auftauchen. Denn nun erfährt man das Geheimnis von Sandy, ihre Vergangenheit. Das Sandy den Mann nicht gleich erkennt war für mich etwas komisch. Zu mindestens im Nachhinein, wo man als Leser wusste wer er ist. Trotzdem hält die Familie zusammen, das fände ich super. Allerdings ging mir Sandy wirklich irgendwann auf die Nerven. Sie verstrickte sich in immer mehr Lügen. Außerdem waren ihre Reaktionen, besonders gegenüber Harlan und Nick teilweise einfach sinnlos oder komplett übertrieben. Ivy ist für mich ein sehr starkes Mädchen. Ben wurde immer als „starker Mann“ beschrieben, allerdings konnte ich davon im Buch nichts merken.

    Die Verbrecher Nick und Harlan haben eine besondere Beziehung zueinander. Harlan ist ein sehr großer Mann mit einer harten Schale und einem weichen Kern. Alles was Nick ihm befiehlt erledigt er. Harlan war im Nachhinein betrachtet meine Lieblingsfigur in diesem Buch. Er ist eigentlich ein einfühlsamer und sehr netter Kerl. Allerdings hat auch er in seiner Vergangenheit einiges erlebt. Er tat mir sehr leid.

    Besonders gefallen haben mir die Rückblenden zu Nicks Kindheit. Seine Mutter Barbara wurde mir von Mal zu Mal unsympathischer. Meiner Meinung nach war sie einfach nur krank. Ich glaube, dass Nick zwar in irgendeiner Weise „böse“ Veranlagungen hatte, aber durch die Erziehung seiner Mutter wurden diese nur gefördert. Was sie alles bereit war für ihn zu tun hat mich wirklich schockiert.

    Die Handlung war für mich immer wieder unerwartet. Besonders das Ende.

    Im Allgemeinen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich habe es schnell durchgelesen. Die Charaktere sind alle auf ihre Weise sehr gut gelungen. Manche Kapitel waren meiner Meinung nach unnötig und ich habe mich während des Lesens über ein paar Sachen aufgeregt. Allerdings ändert das nichts daran dass ich von diesem Buch begeistert bin. Man denkt sehr viel darüber nach und will immer wissen wie es weiter geht.

    Wie schon gesagt, ist dieses Buch kein Thriller, da es nicht gruselig ist. Als Krimi würde ich es eher einstufen. Ich würde mich freuen noch mehr von der Familie zu hören

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Oztrail .., 17.07.2016

    Spannung angekündigt – langatmig geworden,
    Inhaltsangabe:
    Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird:
    Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Mein Fazit:
    Was mir persönlich sehr gut gefällt ist das Cover und dann war bei meinem Exemplar noch ein Lesezeichen dabei, mit dem gleichen Bild wie das Cover. Corporate identity, war schon mal gelungen.
    Eine Rezension über diese Thriller zu schreiben ist schwierig. Entweder man verdammt das Buch komplett oder lobt es hoch in den Himmel. Einen goldenen Mittelweg zu finden, ohne jemand auf das Füßchen zutreten ist nicht so leicht.
    Ich muss aber sagen, dass der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und angenehm zu lesen ist.
    Anhand der Inhaltsangabe erwartet man einen Thriller, der sofort mit Hochspannung beginnt. Ich habe das nicht so empfunden, die ersten Seiten ziehen sich schon ein wenig bis dann Spannung aufkommt. Nach der ersten spannungsgeladenen Szene, den Überfall auf einen SUV, mit gleichzeitiger Entführung war für mich klar, jetzt geht’s los. Aber nach diesem Aufflackern war bald wieder Schluss. Die Story über eine gescheiterte Familie, in der Vergangenheit, das Aufarbeiten einer schrecklichen Tat, die Rache der Geschwister, alles sehr gute Themen und auch gut beschrieben. Die Brutalität mit der die Täter vorgehen, jetzt nicht mal das alles und jeder niedergemetzelt wird, die psychologische Seite des Dramas kommt sehr gut durch. Das Ende war ein wenig vorhersehbar, aber damit kann man leben.
    Was mir an dem Buch nicht gefallen hat oder was mich gestört hat, dass es sehr oft langatmig und dadurch langweilig war und die Autorin nicht auf den Punkt kam. Ich denke ein paar Seiten weniger und mehr Spritzigkeit wären besser gewesen.
    Da die Thematik und das Cover mich überzeugen kann ich trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen. Ich werde den Thriller nochmals lesen, vielleicht sind dann die langweiligen Passagen nicht mehr so langweilig.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke S., 26.06.2016

    Früher: Barbara und Gordon leben zusammen mit ihrem kleinen Sohn ein unruhiges Leben. Der Sohn fällt überall auf, ist agressiv. Barbara redet sich ein, er wäre zu intelligent und unterfordert. Als sie erneut schwanger wird und sie eine Tochter bekommt, kümmert sie sich trotzdem nur um ihren Sohn.

    Heute: Den beiden Straftätern Nick und Harlan gelingt während Straßenbauarbeiten die Flucht. Sie kapern ein Auto, verletzen die Fahrerin stark.

    Sandra Tremont lebt mit ihrem Mann Ben, ihrer Teenagertochter Ivy und dem alten Hund Mac glücklich in einem abgelegenen Haus. Nur die typischen Teenyeigenschaften von Ivy stören manchmal das Familienleben, jedoch hält Sandra stets zu ihrer Tochter. Doch eines abends werdn sie brutal überfallen. Es sind Nick und Harlan. Einer von ihnen ist für Sandra kein Unbekannter, sie hatte gehofft, ihn nie wieder zu sehen....

    Dieses Buch beginnt damit, daß man sich bei Familie Tremont "wie zu Hause" fühlt. Man lernt sie kennen und ihre Eigenheiten werden dem Leser vertraut gemacht. Doch diese Ruhe wird sehr jäh mit dem Überfall beendet. Und dann nimmt die Geschichte Fahrt auf. Man liest sich durch drei Handlungsstränge, zwei davon werden sehr schnell zu einem (Tremont/Straftäter). Und ab da ist die Spannung grenzenlos. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit sind sehr spannend. Man kann sich dabei eigentlich nur über Barbara aufregen und fragt sich, wie dumm man als Mutter sein muß, um nicht zu erkennen, was in dem Kind vorgeht. Eigentlich ahnt man auch sehr schnell, wie die Zusammenhänge zwischen den Handlungssträngen sind. Jedoch ist dies nicht schlimm, denn der Spannung tut dies keinen Abbruch. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und leicht lesbar, so daß man das Buch recht zügig lesen kann. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders schön fand ich die Entwicklung Ivys vom zickigen Teenager, die ihrer Mutter so manche zynische Bemerkung gibt, zur Tochter, die Verantwortung übernimmt und über sich hinauswächst. Hier hat sogar der Hund Mac mal ab und zu ein Kapitel, indem auf seine Gefühlswelt eingegangen wird. Ich finde es schön, wenn auch der Charakter des Tieres mit all seinen seelischen Problemen klar umschrieben wird.

    Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Xanaka O., 15.07.2016

    Sandra ist Therapeutin und lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer Tochter Ivy in einem wunderschönen, einsamen Traumhaus mitten in der Natur. Alles ist perfekt und doch hat Ivy das Gefühl, dass ihre Mutter ihr etwas verheimlicht.
    Alles könnte so schön sein und doch stehen an diesem Tag plötzlich zwei Männer in ihrem Haus und bedrohen Sandy und ihre Familie. In der Annahme, dass beide Männer nur weitere Ausrüstung für ihre Flucht benötigen, fällt auch die Gegenwehr nur sehr spärlich aus. Auch Ivy ist keine Hilfe. Sie ist oben in ihrem Zimmer und scheint von allem gar nichts mitzubekommen. Doch die Situation eskaliert. Ben liegt schwerstverletzt im Keller, der Hund ist eingesperrt und auch Ivy kann keine Hilfe mehr holen, sie wurde entdeckt.

    Und da ist Barbara. Sie liebt ihren Nicky über alles. Die Liebe geht so weit, dass sie sich jeglichen Erziehungsmaßnahmen verweigert, in der Annahme, dass ihr Sohn hochbegabt sei und deshalb nicht immer so reagiert, wie die Umwelt es von ihm erwartet. Ihre gesamte Aufmerksamkeit konzentriert sich auf ihren Sohn. Sie wird dann doch ungewollt mit dem zweiten Kind schwanger. Ihr Tochter Cassandra hat einen schweren Stand in der Familie. Die Mutter beachtet und liebt sie nicht, der Bruder quält sie auf grausame Art und Weise. Unterstützung erhält sie nur vom Vater, doch der ist selten da.
    Was, wie und warum die beiden Erzählstränge zusammen kommen, lest es selbst.

    Jenny Milchman hat hier einen extrem spannenden Thriller geschrieben. Gekonnt wechselt sie in der Erzählperspektive von Vergangenheit und Gegenwart und bringt so die Geschichte voran. In ihrer sprachlichen Ausdrucksform schafft sie es das Psychoduell zwischen den Protagonisten immer wieder auf den Punkt zu treiben. Bereits im ersten Moment der Bedrohung wird schnell klar, dass kann nur ein Albtraum sein. Jedoch setzt sich die unterschwellige Bedrohung, trotz einiger Hoffnungsmomente, fort und mündet in einem atemberaubenden, überraschenden Finale. Letztlich kann ich sagen, das ich echt erleichtert darüber war, als es dann zu Ende war.

    Hier von mir eine klare Leseempfehlung an alle Thrillerfans und verdiente fünf Lesesterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Franzi L., 21.07.2016

    Sterne: 5/5
    Seiten: 470
    Preis: 9,99€

    Inhalt:
    Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Meine Meinung:
    Das Buch war total nervenzerreißend und von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich konnte es spätestens ab der Hälfte nicht mehr weglegen, und so habe ich das Buch auch sehr schnell beendet.
    Die Geschichte fängt relativ ruhig an, die Normalsituation der Familie wird in den ersten 70 Seiten beschrieben, aber dann geht es sehr schnell. Die folgenden 400 Seiten behandeln zwar nur ca 8 Stunden, aber es passiert so viel in dieser kurzen Zeit. Zwischendurch werden Rückblicke in die 70er und 80er Jahre eingeschoben, die auch sehr viel auf die Geschichte in der Gegenwart schließen lassen.
    Das Buch ist raffiniert geschrieben, langsam kommt der Leser immer mehr auf die Spur.
    Die Charaktere sind mir nicht alle sympathisch, vor allem mit den weiblichen Personen hatte ich meine Probleme. Allerdings glaube ich, dass das von der Autorin beabsichtigt wurde, zumindest in einem der zwei Fälle.
    Der Schreibstil war sehr gut. Es war schön und einfach zu lesen, und das schnelle Lesen an spannenden Stellen war somit gut möglich.
    Das Ende und die Auflösung haben mir auch gut gefallen, wenn es auch zum Teil etwas weit hergeholt war.

    Fazit:
    Zwar habe ich an diesem Buch ein paar Kleinigkeiten zu bemängeln, wie zum Beispiel, dass mir manche Charaktere nicht sympathisch waren, oder dass das Ende zum Teil etwas seltsam war, aber das Buch war so spannend, dass ich es nicht mehr weglegen konmte. Somit vergebe ich volle Punktzahl! :)

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jarmila K., 23.07.2016

    Klappentext:

    Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen

    Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer ― und wollte ihn um jeden Preis vergessen.



    Leseeindruck:

    Mit "Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken" von Autorin Jenny Milchmann liegt dem Leser ein spannender und atemberaubend fesselnder Thriller vor.

    Um ein abgelegenes Traumhaus, das dem auf dem Cover ähneln könnte, geschieht dass, was diesen Thriller ausmacht. Sandra, genannt Sandy, ist Eigentümerin dieses Hauses mitten in der Natur und könnte mit Mann Ben und Tochter Ivy kaum glücklicher sein. Doch als die beiden entflohende Sträflinge Nick und Harlan in ihr Haus und somit in ihr Leben dringen, beginnt für sie der schlimmste Albtraum, denn sie muss feststellen, dass sie diese Männer, die sie längst vergessen wollte, aus der Vergangenheit her kennt...

    Wir lesen hier aus dreierlei Perspektiven: Mal aus Sandys, dann aus Nicks oder auch aus der 15-jährigen Tochter Ivys Perspektive. So erfahren wir deren Gefühls- und Gedankenwelt. Sehr gut die Rückblenden in die Vergangenheit, die dem Leser das Verstehen der Situation vereinfachen. Sämtliche der überschaubaren Charaktere werden sehr detailliert und gut vorstellbar beschrieben, wobei ich mir so jedem eine eigene Meinung gebildet habe, die zu den Beschreibungen etwas differiert.

    Insgesamt baut sich die Spannung mit Eindringen der Verbrecher von Null auf Hundert auf und bleibt auch konstant erhalten. Die insgeamt 43 kurzweiligen und fesselnden Kapitel verteilen sich auf rund 475 Seiten und lasen sich packend und nervenzerfetzend gut.



    @ esposa1969

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Holger S., 30.06.2016

    Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer ― und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Als die 15-jährige Ivy ihren Eltern gerade sagen möchte, dass sie keine Lust auf das gemeinsame Abendessen hat, bleibt sie wie angewurzelt am oberen Treppenabsatz stehen: Im Esszimmer liegt ihr Vater Ben reglos am Boden, ihre Mutter Sandra wird von einem Mann in Schach gehalten, der so einschüchternd brutal wirkt, dass keine Fesseln nötig sind. Die heile Welt von Sandra und Ben Tremont zerbricht in dem Moment, in dem zwei entflohene Straftäter in ihr einsam gelegenes Haus eindringen. Die Hoffnung, dass die Fremden sich bei ihnen – wie sie es offenbar geplant hatten – mit Schneeausrüstung ausstatten und über die kanadische Grenze fliehen, wird zunichte gemacht: Ein heftiger Schneesturm setzt ein, sie sind gefangen. In der Hand zweier Männer, die nicht durch Zufall auf dieses Haus gestoßen sind – doch Sandra ist die Einzige, die das weiß …

    Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht und passt absolut zur Handlung.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut vorgestellt, teilweise sogar etwas zu detailliert.

    Die Handlung des Buches ist sehr gut, allerdings doch etwas vorhersehbar und eigentlich ohne jede Überraschung, dennoch bricht die Spannung in diesem Buch nie ab und es wird ein richtiger Pageturner, was sicher auch dem sehr gutem Schreibstil zu verdanken ist.

    Fazit: Wer gerne spannende Thriller liest und dabei auch ohne überraschende Wendungen auskommt, dem kann ich dieses Buch vorbehaltlos empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Natalie B., 13.09.2016

    Sandra führt ein Traumleben. Der perfekte Ehemann, das perfekte Traumhaus und eine Tochter. Doch dann dringen zwei Fremde in ihr Haus ein und bringen ihr ganzes Traumgebilde durcheinander. Denn einer der Eindringlinge ist Sandra nicht fremd. Er ist ein Teil ihrer Vergangenheit, den sie für immer verdrängen und vergessen wollte.

    Ein Thriller, der ruhig anfängt und man sich noch denkt, dass es für alle Beteiligten bestimmt gut ausgehen wird, aber sich dann die ganze Sache ziemlich zuspitzt. Ein Thriller, der mich endlich mal wieder richtig gepackt und mit fiebern hat lassen.

    Das Buch ist in zwei Teile - Gegenwart und Vergangenheit - unterteilt und wechselt zwischen diesen beiden Sichten. Auch wird die Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der Charaktere erzählt, was diesem Thriller eine besondere Spannung verleiht. In der Vergangenheit erfährt man etwas über einen der Einbrecher und Sandra. Dabei wird dem Leser die Verbindung zwischen den beiden schon vor der Auflösung sehr schnell klar, was aber kein wirklicher Kritikpunkt ist.

    Das Buch gewährt einen Einblick in die Psyche der menschlichen Abgründe und was das verdrängen von Ereignissen und das wissentliche Wegsehen bei schrecklichen Ereignissen bei Menschen auslösen kann. Am Ende weiß man selbst nicht mehr, wem man nun die Schuld an dem Vorfall geben sollte. Denn eine vermeintliche Unbeteiligte hat einen großen Teil dazu beigetragen.

    Die Charaktere durchleben in wenigen Stunden die grausamsten Ereignisse und die Autorin stellt die Handlungen und Empfindungen sehr realistisch und authentisch dar.

    Zum Ende hin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und musste doch hin und wieder durchatmen, um das Geschehene zu verdauen. An manchen Stellen zieht es sich ein klein wenig, aber dies tut der Spannung keinen Abbruch.

    Nervenkitzel pur, der mich fassungslos zurück gelassen hat. Eine klare Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Amena R., 30.06.2016

    Lebenslügen
    Sandra Tremont lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer 15-jährigen Tochter Ivy in einem schönen Haus, mitten im Grünen. Außer den pubertären Phasen ihrer Tochter, die Sandra ihrem Mann lieber verschweigt, gibt es offenbar keine Probleme in der Familie. Doch schlagartig wird die Familie aus dieser Idylle gerissen. Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein. Zunächst wollen sie nur geeignete Ausrüstung für die weitere Flucht mitnehmen, doch ein aufziehender Schneesturm vereitelt diese Pläne. Ben wird niedergeschlagen und schwer verletzt im Keller liegen gelassen, Sandra und Ivy werden gefangen gehalten und terrorisiert. So richtig interessant wird es, als sich abzeichnet, dass einer der Geiselnehmer, Nick, kein Fremder ist, sondern dass er zu Sandras früherem Leben gehört, ein Leben, das sie um jeden Preis vergessen wollte und bis dahin erfolgreich verdrängt hat. Diese Vergangenheit holt Sandra nun umso gnadenloser ein.
    Die Spannung steigt, da man durch Rückblicke scheibchenweise von Sandras und Nicks Vergangenheit erfährt und sich so allmählich herauskristallisiert, was die beiden verbindet. Die eigentliche Handlung spielt sich innerhalb weniger Stunden und hauptsächlich im Haus der Tremonts ab. Dadurch wirkt die Handlung sehr dicht, wie ein düsteres Kammerspiel. Nur einige wenige Szenen führen die Protagonisten außer Haus, zu den Nachbarn oder in den nahe gelegenen Wald. Doch Dunkelheit, Schnee und die aggressive Gewaltbereitschaft Nicks machen jegliche Flucht unmöglich.
    Sandra, die als Therapeutin arbeitet, muss schmerzhaft erkennen, wie viel einfacher es ist, anderen Leuten zu helfen, als sich selbst seinen Lebenslügen zu stellen.
    Manche Passagen sind eher handlungsarm, dennoch wird durch die Rückblenden und Sandras Erkenntnisprozess die Spannungskurve immer hoch gehalten.
    Atmosphärisch dicht, psychologisch interessant und sehr spannend!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jutscha S., 19.07.2016

    Fesselnder Thriller trifft Familientragödie – eine tolle Kombi

    Sandy ist glücklich mit ihrem Mann Ben und ihrer Tochter Ivy, auch wenn diese aufgrund der Pubertät nicht immer einfach ist. Sie wohnt in einem tollen Haus und liebt ihren Beruf als Therapeutin. Alles ist perfekt – bis eines Tages zwei entflohene Häftlinge in ihr Haus eindringen, ihren Mann zusammenschlagen und sie und ihre Tochter als Geisel nimmt. Die Hoffnung, dass die Männer gehen, wenn sie haben, war sie brauchen, zerschlägt sich, als ein Schneesturm aufzieht. Es scheint keinen Ausweg zu geben, denn Sandy kennt einen der Männer aus ihrer Vergangenheit, von dem sie gehofft hatte, ihn nie wieder sehen zu müssen.

    Wird es Sandy gelingen, die Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit zu nutzen, um ihre Familie zu schützen? Wird Ben überleben? Und welche Motive haben die Männer, gerade Sandy und ihre Familie zu terrorisieren?

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und dort wurde es sehr kontrovers diskutiert. Viele kamen mit der Protagonistin und ihrem Verhalten nicht klar. Doch ich fand den Thriller absolut klasse und spannend. Die Autorin hat versucht, die Tiefen der menschlichen Psyche in die Handlung einfließen zu lassen und ich finde, das ist ihr auch gelungen. Es ist unglaublich, mit wie wenig Liebe ein Mensch aufwachsen und dennoch zu einem guten Menschen werden kann, der selbst auch Liebe gibt. Und es ist mindestens genauso unglaublich, wie ein Mensch, der mit Liebe geradezu überschüttet wurde, die Menschen, die ihm eigentlich nahe stehen müssten, so hassen kann.

    Den Schreibstil fand ich absolut gut. Die Autorin konnte mich von der ersten Seite an fesseln, und es hat mich bis zur letzten nicht losgelassen. Das ist genau das, was ich von einem guten Buch erwarte. Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea T., 11.10.2016

    spannend - night falls du kannst dich nicht verstecken

    Sandra (Sandy genannt) hat alles wovon viele träumen. Sie hat Ben (einen lieben, tollen Ehemann), Ivy (eine 15- jährige Tochter) und Mac (einen schon recht alten Hund). Ihr Mann hat ein Traumhaus mitten in die Natur in den Bergen bauen lassen, was nicht bei allen im Dorf auf Zuspruch gestoßen ist. Die nächsten Nachbarn sind etwas entfernt gelegen.

    Ivy fängt langsam an zu rebellieren, sie kommt zu spät von der Schule heim, schreibt schlechte Noten und macht nicht was ihre Mutter ihr sagt. Sandy möchte dies soweit wie möglich vor Ben verheimlichen.

    Eines Abends als Ivy wieder zu spät heimkommt, wirft sie ihrer Mutter vor das sie lügt. Sie verweigert auch das gemeinsame Abendessen. Kurz nach dem Essen dringen zwei Männer in ihr Haus ein und überwältigen und schlagen Ben zusammen.

    Diese beiden Männer heißen Nick und Harlan. Sie sind aus einem "nahe gelegenen" Gefängnis ausgebrochen und haben sich direkt zum Haus von Sandy aufgemacht. Sie verlangen von Ben, dass er ihnen eine Route zeigt, auf der sie das Land verlassen können. Doch als sie loswollen müssen sie feststellen das ein Schneesturm sie an das Haus fesselt.

    Nach einiger Zeit muss Sandy feststellen das sie einen dieser beiden Männer kennt, den sie versucht hat zu vergessen.

    Eine super spannende Geschichte die ein Familiengeheimnis wieder an die Oberfläche bringt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, konnte es gar nicht aus der Hand legen und musste einfach wissen, was Sandy unternimmt um Nick und Harlan los zu werden und ihre Familie zu schützen.

    Der Schreibstil war super gut und flüssig geschrieben, man ist nur so durch das Buch "geflogen" .

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hara K., 14.07.2016

    Ein Alptraum beginnt für Ivy und ihre Eltern als zwei Gefängnisausbrecher sie in ihrem Haus gefangen halten. Eigentlich wollten sie nur Ausrüstung für ihre Flucht zusammenraffen, aber dann zwingt ein Schneesturm sie, zu bleiben. Nur ein Schneesturm? Oder mehr? Denn Ivys Mutter scheint einen der beiden zu kennen. Und der ist kein Guter! Schnell setzt er Ivys Vater außer Gefecht und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Werden es Ivy und ihre Mutter schaffen, die Männer zu überlisten? Die beiden ersinnen einen Plan…

    Ein Buch dessen Spannungsbogen auf der ersten Seite beginnt und auf der letzten endet. Und diesen auch permanent hält. Dabei ist das Buch jetzt kein Splatter, es lebt von der Grausamkeit von Nick, der seinen Kumpan Harlan voll unter Kontrolle hat. Rückblicke in Nicks Kindheit machen klar, warum er so ist: die dominante Mutter, die ihn verhätschelt und nicht richtig im Griff hat. Besonders heavy fand ich hier, dass Nicks Schwester von ihr gar nicht angenommen wurde. Die Aussage „sie habe ja nur ein Kind“ ließ mich kurz zusammenzucken.
    Milchmans Schreibstil ist überaus flüssig und man merkt gar nicht, wie schnell man sich dem Ende nähert, denn die Seiten verfliegen rasend schnell. Was durchaus auch der Spannung geschuldet ist. Denn ständig passiert Neues. Dem Leser (und den Protagonisten) wird Hoffnung vorgegaukelt, nur um dann vom schlauen Nick wieder zunichte gemacht zu werden. Dieses Stilmittel fand ich sehr gelungen und ich klebte direkt an den Buchstaben – bis zum bitteren Ende, das dann gar nicht so bitter war.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    U. M., 26.06.2016

    Ein abgelegenes Haus in ländlicher Umgebung. Hier wohnt die Familie Tremont: Vater Ben, Mutter Sandy und Tochter Ivy. Komplett macht sie ein älterer Hund. Trotz gelegentlicher kleiner Diskrepanzen mit der pubertierenden Tochter lebt die Familie ihr gemütliches Leben.

    Damit ist es urplötzlich vorbei, als eines Abends ein männliches Duo im Haus eindringt. Sie setzten den Vater mit Gewalt außer Gefecht. Mutter und Tochter werden gewaltsam gefangen gehalten. Aus der zuerst für wahllos gehaltenen Entführung wird nach und nach die Erkenntnis der gezielten Wahl der beiden Männer. Denn während dieser Stunden entdeckt Sandy in einem der Entführer einen Mann, den sie aus ihrer Vergangenheit kennt und von dem sie ihrer Familie nie erzählt hat. Die Vergangenheit holt sie ein; sie weiß, dass sie brutale Stunden erleben werden.

    Die Blickwinkel wechseln, man erfährt durch verschiedene Erzählstränge von der Vergangenheit der beteiligten Personen – auch des Hundes. So kann man gut die Zusammenhänge bis zum momentanen Zeitpunkt kombinieren. Sie fügen sich gut zusammen. Die Geschichte steigert sich spannend, sie treibt einen weiter zu lesen. Je weiter die Handlung fort schreitet desto gieriger wird man das Ende zu erfahren.

    Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ließ einen sehr an der Geschichte teil haben. Stellenweise fand ich mich mitten darin.

    Das Buch von Jenny Milchman bekommt von mir eine unbedingte Empfehlung zum Lesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    saika84 ,., 28.06.2016

    Sandy arbeitet in einer Klinik als Therapeutin. Gemeinsam mit ihrem Mann Ben, ihrer Tochter Ivy und dem Hund Mac lebt sie glücklich in einer Abgeschiedenen Villa in den Bergen. Sie haben sich dort immer sicher Gefühlt und es bislang nicht mals für nötig gehalten die Tür abzuschließen. Bis eines Abends zwei Männer ins Haus eindringen, Ben niederschlagen und Sandy und Ivy als Geiseln nehmen. Die Telefon und Internetleitung ist tot und draußen herrscht ein Schneesturm der die Hoffnung auf baldige Hilfe zunichte macht. Irgendwas an einem der Täter kommt Ivy merkwürdig vertraut vor nur was?

    Das Buch lässt sich flüssig lesen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Spannung wird super aufgebaut und fesselt den Leser ans Buch. Es beginnt mit drei Handlungsaträngen die nach und nach zusammen geführt werden, was mir gut gefiel. Ein Handlungsstrang beschäftigt sich mit Sandy und ihrer Familie. Der zweite dreht sich um Harlan und Nick die ihren Ausbruch aus dem Gefängnis planen. Der dritte spielt im Jahr 1975 und erzählt von Barbara und ihrem Sohn Nicholas. Bei dem Klappentext selbst habe ich mich noch gefragt wie man wohl diese Geschichte auf fast 500 Seiten erzählen kann ohne das sie langweilig wird, aber es geht. Ich war erstaunt wie schnell die 500 Seiten gelesen waren. Dies war ein Thriller nach meinem Geschmack der 5 Sterne bekommt.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Manuela B., 28.08.2016

    In ihrem Thriller Night Falls Du kannst dich nicht verstecken erzählt die Autorin Jenny Milchmann die Geschichte von Sandra und ihrer Familie und wie sie das Eindringen von zwei entflohenen Häftlingen ertragen müssen. Dabei merkt der Leser schnell, das es kein Zufall war der die beiden in Sandras Leben geführt hat.

    Mit einem eindringlichen und spannungsgeladenen Schreibstil hat mich die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Das Buch liest sich flüssig und durch den durchgängigen Spannungsbogen kommt keine Langeweile auf. Die Geschichte entwickelt sich in zwei Erzählsträngen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielen. Schnell werden dem Leser die Zusammenhänge zwischen Sandra und einem der Häftlinge klar, das trübt aber nicht die Lesefreude. Als Leser habe ich um die Familie gebangt und es sah oftmals sehr trostlos für alle aus und dennoch habe ich gehofft, das der Häftling sein Ziel nicht erreicht.

    Die Protagonisten werden glaubhaft dargestellt und ihre Charaktere gut gezeichnet. Ein Buch das ich uneingeschränkt empfehle für alle Liebhaber eines gut aufgebauten und spannenden Thrillers mit der richtigen Mischung aus Bösewicht und Opfern die teilweise über sich hinauswachsen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin G., 07.07.2016

    Mit „ Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken“ ist der Autrorin Jenny Milchman ein wahres Meisterwerk gelungen. Schon das Cover und der Titel des Buches versprechen Nervenkitzel pur.
    Der Schreibstil ist spannend und packend. Ich habe mir immer schwer getan das Buch aus der Hand zu legen und habe das auch nur selten gemacht. Es hat mich so gefesselt, dass ich es ziemlich schnell durchgelesen hatte.
    Die einzelnen Figuren sind sehr gut gewählt und man leidet und fiebert sofort mit ihnen mit.
    Sandra lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter Ivy in einer Luxusvilla. Sie hat alles, wovon viele nur träumen. Doch eines Tages brechen zwei entlaufene Häftlinge in ihr zu Hause ein. Ihr Mann wird brutal niedergeschlagen und sie und ihre Tochter als Geisel genommen.
    Zuerst ist es ihr nicht ganz klar, was Sinn der Sache ist, doch dann wird ihr klar, dass sie von ihrer Vergangenheit, die sie vor ihrer Familie verschwiegen hat, eingeholt wird.
    Ein wirklich sehr fesselndes Buch, das ich Krimi und Thriller Fans nur empfehlen kann. Es hat mir sehr schöne Lesestunden beschert.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stergios M., 06.09.2016

    Ein toller Thriller, den ich diesen Sommer verschlungen habe. Nichts für schwache Nerven und sicherlich für ein paar schlaflose Nächte. Sandy lebt das absolute Märchenleben, glücklich mit ihrem Mann und ihrer Tochter im Teenageralter. Als sich die Familie noch den Traum von einer Villa in den Bergen erfüllt, scheint das Glück vollkommen. Doch als zwei Gefangene ausbrechen und in das Haus einbrechen, wird aus dem Traum ein Alptraum. Zudem stellt sich in kürzester Zeit heraus, dass Sandy mit dem einen Gefangenen verwandt ist, es ist ihr Bruder. Rückblickend wird von der Kindheit der beiden erzählt um auch den Grund für den brutalen Charakter des Psychopathen zu erklären.
    Es wird ausführlich von Morden und Misshandlungen geschrieben, doch alles führt überraschenderweise zum einen zum Teil optimistischem Ende, was ich ein wenig übertrieben fand muss ich sagen. Es hat meinen Lesefluss nicht gestört, nur war es etwas an den Haaren gezogen.
    Alles in allem aber ein ziemlich dichter, atemberaubender Thriller, der seinem Namen Ehre macht!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jasmin K., 20.07.2016

    Inhalt:

    Sandra hat alles was sie sich je gewünscht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter lebt sie in einem abgeschiedenen Haus. Bis eines Abends zwei Männer gewaltsam in ihr Haus eindringen. Doch Sandra kennt einen der Männer – und weiß wie grausam er sein kann.


    Schreibstil:

    Dies war mein erstes Buch von Jenny Milchman und es hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich größtenteils sehr flüssig lesen. Jedoch hat die Autorin auf einige Sache sehr viel Wert gelegt und einige Wiederholungen haben teilweise etwas genervt. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte wohl jeder verstanden, dass der Hund schon sehr alt ist und das das Haus sehr schallisoliert ist. Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und passend für einen Thriller.


    Charaktere:

    Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.

    Der größte Teil des Buches ist aus der Sicht von Sandra geschrieben. Anfangs wirkt sie etwas naiv, da sie jedem Streit aus dem Weg gehen möchte und um jeden Preis die Harmonie in der Familie nicht gefährden will. Das konnte ich anfangs nicht immer nachvollziehen. Doch im Laufe des Buches wird klar, warum sie so handelt.

    Gut fand ich die Beschreibungen der 15-jährigen Tochter Ivy. Sie ist in der Pubertät und handelt nicht immer rational. Sie merkt, dass ihre Mutter ihr Dinge verschweigt und reagiert oft trotzig darauf. Ich finde ihre Figur auf jeden Fall am authentischsten. Sie mochte ich von allen Personen am meisten.

    Eine andere Sicht ist die von einem der Entführer. Am besten haben mir die Rückblenden in seine Kindheit gefallen. Nach und nach bekommt man einen guten Einblick, warum er so geworden ist.

    Auch, wenn alle Personen meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, konnte mir keine so richtig ans Herz wachsen.


    Spannungsbogen:

    Ich war vorher etwas skeptisch, ob die Spannung über 460 aufrechterhalten werden kann, wenn die Handlung nur in einer Nacht und nur an einem Schauplatz stattfindet. Doch durch die Rückblenden wurde man immer wieder angefixt, weiter zu lesen um zu erfahren, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt und was das Motiv ist. Auch im Haus ist immer was Neues passiert und so ist die Spannung nie abgeebbt. Ich hatte das Buch ziemlich schnell durch, da ich mir zu keinem Punkt vorstellen konnte, wie das Buch endet.
    Einige Enthüllungen, wie z. B. woher Sandra einen der Männer kannte und warum dieser im Gefängnis gelandet ist, konnte ich mir allerdings schon vorher denken… Wirklich überraschen konnte mich die Geschichte leider nicht.

    Das Ende fand ich dann doch etwas abgehackt, da hat es sich die Autorin meiner Meinung nach etwas einfach gemacht ;)


    Fazit:

    Für mich ein gelungener Thriller, der an keiner Stelle an Spannung verloren hat. Auch wenn mir die Protagonisten nicht richtig ans Herz wachsen konnten und mir das Ende nicht so gut gefallen hat, kann ich das Buch doch sehr empfehlen. Ich bin nur so durch die Seiten gelesen – ein guter Thriller für zwischendurch!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jasmin K., 18.08.2016

    Inhalt:

    Sandra hat alles was sie sich je gewünscht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter lebt sie in einem abgeschiedenen Haus. Bis eines Abends zwei Männer gewaltsam in ihr Haus eindringen. Doch Sandra kennt einen der Männer – und weiß wie grausam er sein kann.


    Schreibstil:

    Dies war mein erstes Buch von Jenny Milchman und es hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich größtenteils sehr flüssig lesen. Jedoch hat die Autorin auf einige Sache sehr viel Wert gelegt und einige Wiederholungen haben teilweise etwas genervt. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte wohl jeder verstanden, dass der Hund schon sehr alt ist und das das Haus sehr schallisoliert ist. Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und passend für einen Thriller.


    Charaktere:

    Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.

    Der größte Teil des Buches ist aus der Sicht von Sandra geschrieben. Anfangs wirkt sie etwas naiv, da sie jedem Streit aus dem Weg gehen möchte und um jeden Preis die Harmonie in der Familie nicht gefährden will. Das konnte ich anfangs nicht immer nachvollziehen. Doch im Laufe des Buches wird klar, warum sie so handelt.

    Gut fand ich die Beschreibungen der 15-jährigen Tochter Ivy. Sie ist in der Pubertät und handelt nicht immer rational. Sie merkt, dass ihre Mutter ihr Dinge verschweigt und reagiert oft trotzig darauf. Ich finde ihre Figur auf jeden Fall am authentischsten. Sie mochte ich von allen Personen am meisten.

    Eine andere Sicht ist die von einem der Entführer. Am besten haben mir die Rückblenden in seine Kindheit gefallen. Nach und nach bekommt man einen guten Einblick, warum er so geworden ist.

    Auch, wenn alle Personen meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, konnte mir keine so richtig ans Herz wachsen.


    Spannungsbogen:

    Ich war vorher etwas skeptisch, ob die Spannung über 460 aufrechterhalten werden kann, wenn die Handlung nur in einer Nacht und nur an einem Schauplatz stattfindet. Doch durch die Rückblenden wurde man immer wieder angefixt, weiter zu lesen um zu erfahren, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt und was das Motiv ist. Auch im Haus ist immer was Neues passiert und so ist die Spannung nie abgeebbt. Ich hatte das Buch ziemlich schnell durch, da ich mir zu keinem Punkt vorstellen konnte, wie das Buch endet.
    Einige Enthüllungen, wie z. B. woher Sandra einen der Männer kannte und warum dieser im Gefängnis gelandet ist, konnte ich mir allerdings schon vorher denken… Wirklich überraschen konnte mich die Geschichte leider nicht.

    Das Ende fand ich dann doch etwas abgehackt, da hat es sich die Autorin meiner Meinung nach etwas einfach gemacht ;)


    Fazit:

    Für mich ein gelungener Thriller, der an keiner Stelle an Spannung verloren hat. Auch wenn mir die Protagonisten nicht richtig ans Herz wachsen konnten und mir das Ende nicht so gut gefallen hat, kann ich das Buch doch sehr empfehlen. Ich bin nur so durch die Seiten gelesen – ein guter Thriller für zwischendurch!

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    janein
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