Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken, Jenny Milchman

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

Thriller

Jenny Milchman

Buch 9.99 €

In den Warenkorb
lieferbar | Bestellnummer: 5939889
Auf meinen Merkzettel

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
  • relevanteste Bewertung zuerst
  • hilfreichste Bewertung zuerst
  • neueste Bewertung zuerst
  • beste Bewertung zuerst
  • schlechteste Bewertung zuerst
Filtern nach:weniger gut
  • alle
  • ausgezeichnet
  • sehr gut
  • gut
  • weniger gut
  • schlecht
  • 2 Sterne

    chipie2909, 02.08.2016

    Zum Inhalt:
    Sandy hat eigentlich alles was sie jemals wollte... einen lieben Mann, eine gesunde Tochter und einen guten Job. Mit ihrer Familie lebt sie in der Abgeschiedenheit und genießt die Anonymität. Doch plötzlich wird ihr genau dies zum Verhängnis... denn zwei Männer dringen in ihr Haus ein und nehmen die Familie in ihre Gewalt... und mit einem der Männer verbindet Sandy eine gemeinsame Vergangenheit... doch was genau ist damals passiert?

    Das Cover:
    Auf dem Cover sieht man ein verfallenes Haus, die Farben sind dunkel gehalten und es verströmt etwas düsteres... als ich es zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich magisch angezogen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, MUSSTE ich es unbedingt lesen!

    Die Autorin:
    Jenny Milchman hat schon mehrere Bücher geschrieben und lebt mit ihrer Familie im Staat New York. Desweiteren vermittelt sie anderen Autoren die Kunst des Schreibens.

    Die Charaktere:
    Hauptprogatonistin ist Sandy, eine Therapeutin, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der Abgeschiedenheit Kanadas lebt. Mit ihr konnte ich mich nicht wirklich anfreunden... zu untypisch war ihr Verhalten in Extremsituationen, zu irreal ihre Handlungsweisen und ihre Gedankengänge machten sie mir nicht sympathischer. Im Verlauf des Buches wird klar, warum sie sich diese Handlungsweisen angeeignet hat, dennoch wurde ich mit ihr nicht warm. Dann gibt es Ben, Sandys Mann. Von ihm bekommt man nur Eindrücke mit, seine Rolle spielt nicht im Vordergrund. Dies tut aber Ivys Figur, Sandys Tochter und ein typischer Teenager. Sie wuchs mir am Meisten ans Herz, auch wenn ich viele Aktionen von ihr nicht nachvollziehen konnte. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich schon lange keine 15 mehr bin ;-) Ja, dann gibt's natürlich Nick, der die Familie mit Harlans Hilfe in seine Gewalt bringt. Er ist psychisch krank, absoluter Narzisst und giert nach Macht über andere Menschen. Dies kann er bei seinem Kumpanen Harlan voll auskosten, denn Harlan ist ihm absolut hörig. Harlan hat während der Geschichte ein wenig mein Mitleid geweckt, denn im Grunde war er kein schlechter Mensch. Nur leider ist er immer an Menschen geraten, die ihn benutzt und mies behandelt haben. Ja, und nicht zu vergessen Mac, der Familienhund, in dessen Gedankenwelt man während des Buchs auch eintaucht.

    Mein Eindruck zum Buch:
    Anfangs war ich begeistert! Ich mochte den Schreibstil, fand die Art, wie Jenny Milchman Einzelheiten beschreibt, einfach nur klasse! Meine Begeisterung hat sich aber während des Lesens immer mehr gelegt. So vieles war vorhersehbar und ich verbrachte einige Seiten einfach nur mit Warten, bis man es endlich schwarz auf weiß hatte. Desweiteren waren viele Situationen unstimmig und nicht gerade logisch, andere Erklärungen wurden dafür komplett weggelassen. Ich habe immer gehofft, dass alles noch rausgerissen wird und endlich Spannung auftaucht, aber darauf habe ich leider vergeblich gewartet. Zum Schluß musste ich mich richtig zwingen weiterzulesen und auch das Ende hat mich absolut nicht überrascht. "Thriller" ist meiner Meinung nach definitiv das falsche Wort. Ich würde es aber auch nicht "Spannungsroman" oder "Krimi" nennen. Vielleicht wäre "Drama" passender.

    Mein Fazit:
    Ich war leider sehr enttäuscht von diesem Buch und kann es auch nicht guten Gewissens weiterempfehlen, schon gar nicht an richtige Thriller-Fans. Sehr sehr schade, denn ich finde, die Grundidee war einfach grandios! Ich habe lange überlegt, ob ich zwei oder drei Sterne für dieses Werk vergebe, aber wenn ich wirklich in den Vergleich mit auch unbekannteren Autoren gehe, kann ich leider nur zwei Sterne vertreten.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Brigitte B., 19.07.2016

    „Night falls“ von Jenny Milchamn erzählt die Geschichte in zwei Zeitsträngen:

    Als Sandra das Abendessen für ihre Familie zubereitet, dringen zwei, bei einem Arbeitseinsatz außerhalb der Gefängnismauern entflohene, Häftlinge in ihr luxeriöses Haus ein und halten sie gefangen. Ziemlich schnell wird klar, um wem es sich bei dem einen Mann, der Nicky genannt wird, handelt, der andere wird als Riese beschrieben. Nicky kennt Sandra offensichtlich von früher, wobei Sandra erst langsam begreift, um wen es sich handelt...
    Der zweite Erzählstrang beginnt in den 60er Jahren und beschreibt eine Mutter, die völlig vernarrt in ihren kleinen Sohn ist, ihn total verzieht und für hochbegabt hält; für ihn benötigt sie alle ihre Aufmerksamkeit....

    Der Klappentext und die Beschreibung des Buches hatten mich sehr angesprochen und mich einen ausgefeilten, spannenden Thriller erwarten lassen; leider habe ich den Roman ganz anders erlebt.

    Besonders Sandra, aber auch ihr Mann Ben sowie ihre fünfzehnjährige Tochter Ivy starten immer wieder, eher unüberlegte und aussichtslose Versuche dieser Gefangenschaft zu entkommen, dass es eher nervig als spannend wirkt, sehr verzweifelt und wenig überzeugend. Auch die vielen ausgiebigst beschriebenen Gedankengänge und -spiele konnte ich häufig überhaupt nicht nachvollziehen, fand sie manchesmal eher kindlich-naiv bis skurril. Packende Spannung kam da leider nicht wirklich auf. Gerade der Erzählstrang der Gegenwart wird trotz der beschriebenen Folter sehr langatmig, wohingegend der Erzählstrang aus den 60ern schon interessanter daherkommt.

    Insgesamt konnte mich dieser Thriller überhaupt nicht in seinen Bann ziehen. Der ständige Wechsel zwischen Ausweglosigkeit und Entkommen war nicht wirklich fesselnd; man hat schon erwartet, dass die unüberlegte Möglichkeit sich zu wehren wieder nicht funktionieren kann. Auch diese Überlängen der oft nicht nachvollziehbaren Gedankengänge und unwichtigen Details konnten mich nicht fesseln; manchmal werden 3 Sekunden über mehr als sechs Seiten beschrieben ohne wirklich intensiv zu wirken. Nicht zuletzt mangelt es mir an Glaubwürdigkeit etlicher Details ( z.B. herausfallende jahrzehntealte Narben) und der eigentlichen Grundlage dieser Geschichte: dass Sandra ungefähr die Hälfte ihres Lebens derart verdrängt hat und ihre Familie Nichts von dieser Lebenshälfte weiß. Der Erzählstrang, der Erlebnisse aus den 60er Jahren vermittelt, war wesentlich interessanter. Und selbst beim Cover fällt auf, dass selbst dieses nicht stimmig zur Geschichte paßt, die während eines Schneesturmes spielt .

    Fazit: kein Thriller sondern eine langatmige und stellenweise krampfhafte Erzählung einer Familiengeschichte

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Vivian W., 14.08.2016

    Eigene Inhaltsangabe:
    Sandy hat ein Leben wie im Bilderbuch. Sie lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer 15 jährigen Tochter Ivy in einem riesigen Haus weit ab von den Nachbarn. Eines Abends jedoch dringen 2 Fremde in ihr Haus ein und zerstören die Idylle. Die Familie wird von den 2 Fremden bedroht und der Familienvater Ben brutal verletzt. Was wollen die Fremden und kann Sandy ihre Familie retten?
    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin Jenny Milchmann lässt sich flüssig lesen, jedoch ist sie sehr detailverliebt. Das nimmt dem Buch zunehmend die Spannung und ist einfach nur langatmig und langweilig. Weiterhin zieht die Autorin für jedes Detail einen Vergleich. (Die Beine sind wie Pudding, die Gedanken schießen wie Flipperkugeln usw. usw.) Das zieht das Buch nur unnötig in die Länge und hat mich als Leser irgendwann sehr genervt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sogar aus der Sicht des Familienhundes Mac. Weiterhin gibt es Rückblenden in die Vergangenheit von einem der Fremden. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert.
    Allgemeine Meinung:
    Die Grundidee des Buches ist gut, jedoch ist die Umsetzung gescheitert. Es kam kaum Spannung auf und lediglich die Rückblenden in die Vergangenheit des Fremden haben mich bei Laune gehalten das Buch nicht abzubrechen. Leider kommen diese nur sehr selten vor. Die Protagonisten konnten mich kaum erreichen und wirkten teilweise nicht authentisch in ihrem Handeln. Ansonsten ist das Buch langatmig und sehr voraus schaubar. Zum Ende hin gab es eine kleine Überraschung die man so nicht erwartet hätte, jedoch konnte das das Ruder leider nicht mehr rum reißen. Wer einen spannenden Thriller sucht, sollte die Finger von dem Buch lassen. Leider nur 2 von 5 Sternen!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Tina K., 25.07.2016

    Nicht nur der Titel ist ein Albtraum

    Sandra wohnt mit Mann Ben und Tochter Yvi in einem etwas abgelegenen Haus. Eines Abends schleichen sich 2 Unbekannte an, die aufgrund ihrer Kleidung wahrscheinlich aus dem Gefängnis geflohen sind. Damit beginnt eine albtraumhafte Nacht für Sandra und ihre Familie, die sie unweigerlich in ihre Kindheit zurückführt.

    Schon der Anfang verlief ein kleines bisschen schleppend. Die Autorin geht sehr genau auf die einzelnen Protagonisten ein und verliert sich dabei schon mal in der ein oder anderen Alltagsszene. Der Klappentext verrät sehr viel über die Handlung, im Grunde genommen beinhaltet der Thriller einen zeitlichen Umfang von wenigen Stunden und schweift mit kurzen Kapiteln in die Vergangenheit ab. Viele Szenen wirken dadurch übertrieben "übererzählt" um auf Teufel komm raus Spannung zu erzeugen.

    Frau Milchman benutzt für ihre Handlung ein außergewöhnliches Stilmittel; durch Szenen und Abläufe, die so detailliert beschrieben sind, dass sie wie in Zeitlupe ablaufen, versucht sie der Spannungskurve Herr zu werden. Dies gelingt aber nur bedingt. Man ahnt bereits was als nächstes geschieht und hat oft das Gefühl die handelnden Personen erstmal kräftig durchschütteln zu müssen.

    Die Protagonisten sind mehr als skurril. Zwei Verbrecher, von denen der eine kaum bis 10 zählen kann, der andere allerdings überdurchschnittlich intelligent sein soll. Merken tut man allerdings bei Letzterem davon auch nicht viel.

    Ein sehr enttäuschendes Ende rundet den Lesealbtraum dann schließlich ab.

    Fazit: Ein Thriller der absolut nicht überzeugt und sehr viele Schwächen hat. Ich wollte erst gut gemeinte 3 Sterne geben, entscheide mich aber für die teilweise unsinnigen Abläufe für 2 Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Fornika .., 25.07.2016

    Ein gemütlicher Familienabend wächst sich zu einem Alptraum aus, als zwei entflohene Schwerstverbrecher in Sandras Traumhaus eindringen. Ihr Ehemann wird niedergeschlagen, die Tochter und sie als Geiseln genommen. Doch es scheint einen Ausweg zu geben, die Verbrecher wollen mit der heimischen Treckingausrüstung türmen. Bis ein dicker Schneesturm aufzieht…

    Ich hatte von Jenny Milchman bereits „Eisesgrab“ gelesen und das als soliden und gut geschriebenen Thriller in Erinnerung. Umso größer meine Überraschung, dass sich von der gewohnten Qualität nichts in dieses Buch gerettet zu haben scheint. Die Handlung ist absolut an den Haaren herbeigezogen, alles gipfelt in einem absolut (sorry) bescheuertem Ende. Die angespannte Geiselsituation müsste eigentlich zum Nägelkauen dargestellt werden, eine sehr intensive, bedrohliche Atmosphäre hatte ich erwartet. Bekommen habe ich nichts davon. Milchman schafft es überhaupt nicht die Gefahr zu transportieren, die Gefühle der (Papp)-Protagonisten sind dermaßen aufgesetzt, dass es sehr oft ins Lächerliche abgeglitten ist. Auch der Schreibstil wirkt oft etwas seltsam, mehr als einmal haperte es an der Übersetzung, die Sätze waren sehr konstruiert.
    Zwei Sterne gibt es für den interessanten Ansatz, denn hinter der „einfachen“ Geiselnahme steckt noch ein bisschen mehr. Was genau, will ich hier gar nicht verraten, um das letzte bisschen Spannung nicht kaputtzumachen. Hier beweist Milchman, dass sie gute Ideen hat, wirklich viel hat sie leider nicht draus machen können.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Sandra A., 25.07.2016

    "Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken" von Jenny Milchman ist 2016 im Ullstein Verlag erschienen.


    Sandra hat alles, sie wohnt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem wundervollen Haus mitten in der Natur und ist dort glücklich. Bis eine Tages zwei Fremde auftauchen und sie die Familie überfallen und als Geiseln nehmen. Doch was verbirgt Sandra? Die Vergangenheit kann man nicht vergessen, sie wird einen immer wieder einholen..


    Mein 1. Buch von Jenny Milchman und es konnte mich leider nicht überzeugen. Dabei spricht man das Cover doch wirklich an. Der Einstieg ins Buch hat mir noch gut gefallen und auch die Einführungen der Personen war gut und interessant. Insgesamt lässt es sich schnell lesen, aber manche Szenen haben sich gezogen und es wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, das hat doch etwas genervt. Und der Sichtwechsel war interessant, vor allem die Rückblenden in die Vergangenheit. Diese haben mir noch am besten gefallen. Aber allgemein waren die Charaktere irgendwie eher oberflächlich beschrieben, mir hat da einfach die Tiefe gefehlt und ich konnte mich so gar nicht richtig hinein versetzen. Die Spannung war auch nicht wirklich da und das Ende..ja was soll ich dazu sagen.
    Alles in allem hat es mich ein wenig enttäuscht, denn ich hatte bei den Rückblenden doch ein wenig Gänsehaut..aber das war schnell wieder vorbei!


    Für mich war das kein wirklicher Thriller, mir hat die Spannung gefehlt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    Simone L., 19.08.2016

    Sandra zieht mit ihrer Familie mitten in die Natur. Dort haben sie sich ihr Traumhaus gebaut. An einem normalen Arbeitstag kommen die Familienmitglieder, Vater Ben und Tochter Ivy, nach Hause und der Abend kann beginnen. Ivy ist 15 Jahre alt und etwas launisch und das Mutter-Tochter-Verhältnis steht nicht zum Besten. Die Familie bekommt jedoch kurz darauf unerwarteten Besuch. Zwei fremde Männer dringen in das Haus ein, schlagen Ben nieder und Sandra wird mit Ivy gefangen genommen. Die Männer wollen eigentlich schnell weiter, nur fängt dann draußen ein Schneesturm an zu toben und Sandy erkennt auch noch einen der Männer.

    Die Autorin wollte einen raffinierten Thriller schreiben, der aber nur teilweise gelungen ist. Gut gelungen fand ich die Rückblenden in die Kindheit des Täters, denn dadurch erhält man sehr viele Informationen über sein Handeln. In der Gegenwartsebene gibt es für mich leider zu viele Unstimmigkeiten und die Protagonisten reagieren teilweise gewöhnungsbedürftig. Einzige Szenen sind für die Handlung total unnötig und für mich eher verwirrend und unverständlich. Vom Schreibstil her kann man nichts gegen das Buch sagen, es ist flüssig zu lesen und durch die Rückblenden auch abwechslungsreich. Aber für einen guten Thriller fehlte mir leider die Spannung in der Geschichte und das Gänsehautfeeling.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr Kommentare
Nur für kurze Zeit und exklusiv für Weltbild-Kunden!

Nur für kurze Zeit und exklusiv für Weltbild-Kunden!

Sichern Sie sich jetzt die Riesling-Kundenfavoriten im Paket für nur 36.00 € (8.00 €/l) statt 72.00 € UVP!

X
schließen