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  • 3 Sterne

    8 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    S.H. R., 15.07.2016

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird:
    Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Meine Meinung:
    Das Buch ließ sich gut lesen. Man blieb nie lange im unklaren, warum sich was wie entwickelte. Von Beginn an war eindeutig klar, wer sind die Guten und wer ist der Böse.
    Im wesentlichen handelt es sich um eine Familiengeschichte bzw. –tragödie.
    In Rückblenden erfährt der Leser mehr über die Hauptprotagonisten des Buches.
    Im Grunde sind alle wichtigen Charaktere überzeichnet bis hin zum Hund der Familie.
    Ich möchte zwei Personen benennen:
    1. Nick, ein vollkommen abgebrühter Typ hatte niemals in seiner Kindheit Konsequenzen für seine Taten verspüren müssen. Er ist von sich und seinen Handlungen vollkommen überzeugt.
    2. Die penetrante Ignoranz, das Unvermögen seiner Mutter Barbara Zusammenhänge zu erkennen, ihre abgöttische Liebe und hündische Ergebenheit ihrem Sohn gegenüber sind die Ursachen für die tragischen Entwicklungen in seinem Leben. Bis zuletzt ist sie von dem total verkorksten Menschen absolut überzeugt.
    Brauchte es wirklich diese grenzenlose Überhöhung des Charakters der Mutter? Mir war das zuviel! Die Frau bekam von keiner Seite richtig Gegenwind. Wenn, dann war es nur ein laues Lüftchen.

    Ebenfalls vollkommen exaltiert, überzogen, dieses Riesenhaus der Familie Tremont, von Sandra, Ben, Ivy und des Hundes McLean. Ein protziger Kasten in totaler Abgeschiedenheit, in einer absoluten Einöde. Ivy, die 15jährige Tochter haßte das neue schalldichte Haus mit seiner freischwebenden Treppe.
    Die nächsten Nachbarn, „die widerlichen Nelsons“ (O-ton Ivy) wohnten „eine ganze Joggingstunde entfernt“. So konnte das Geschehen ungehindert seinen Lauf nehmen...

    Fazit:
    Die gesamte Geschichte wirkt konstruiert. Es gab viele Wiederholungen und unnötige Längen im Ablauf der Ereignisse. Für einen Thriller war die Geschichte für mich nicht spannend genug, vieles vorhersehbar.
    Das Cover gibt die Einsamkeit der Umgebung wider, in der die Familie Tremont lebt. Es ist aber eine Umgebung in der falschen Jahreszeit. Eine stürmische, schneeverwehte Winterlandschaft wäre passender gewesen. Einen thrillergemäßen Gruselfaktor besitzt es nicht.
    „Night Falls“ ist für mich ein Krimi, der sich nicht aus der Masse des Literaturangebotes hervorhebt.
    Ich vergebe drei Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2 g., 15.07.2016

    Als Buch bewertet

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Sandy, Ben und ihre 15jährige Tochter Ivy werden eines Abends in ihrem Haus von ungebetenen Besuchern überrascht, die die Familie bedrohen und im Haus gefangen halten. Zuerst scheint es wie eine zufällige Begegnung, doch bald wird klar, dass die Familienmitglieder nicht zufällig als Geiseln ausgewählt wurden, sondern dass es einen Zusammenhang zu Sandys Vergangenheit gibt, von der auch ihr Ehemann und ihre Tochter nichts wissen.

    Meine Meinung zum Buch:
    Die Charaktere Sandy, Ben und Ivy wirken sehr sympathisch und auch die Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten sind der Autorin sehr bildlich und eindrucksvoll gelungen, sodass man sich gut ins Geschehen hineinversetzen kann. Die Rückblenden in Sandys Vergangenheit habe ich beim Lesen auch als Bereicherung empfunden. Weniger gefallen hat mir, dass Sandy den unerwarteten Besucher nicht erkennt und ihr halbes Leben aus ihrem Gedächtnis verbannt hat, sodass sie sich an nichts mehr erinnern kann und selbst überrascht ist, dies wirkt schon eher unglaubwürdig. Ebenfalls erscheint die Art der Geiselnahme und Beschlagnahmung des Hauses sehr „amerikanisch“ und wirkt recht in die Länge gezogen und überzogen, sodass es schon etwas klischeehaft rüberkommt. Dieser Aspekt hat mir nicht so gut gefallen, obwohl ich das Buch ansonsten wirklich sehr gerne und zügig gelesen habe. Es wird auch nicht langatmig, obwohl über fast 500 Seiten die Charaktere fast nahezu eingeschneit in einem Haus festsitzen und rundherum nicht allzu viel passiert.

    Titel und Cover:
    Der Titel in englischer und deutscher Version kombiniert gefällt mir nicht so gut, hier hätte eine Variante gereicht. Das Cover ist in Ordnung, aber nicht überwältigend und aufgrund der Jahreszeit, in dem der Thriller handelt, hätte eine Schneelandschaft besser gepasst.

    Mein Fazit:
    Eine sehr „amerikanische“ Geschichte einer Geiselnahme mit Bezug zur Vergangenheit.

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    janein
  • 3 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Aglaya .., 12.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandy führt von aussen betrachten ein perfektes Leben und lebt mit Mann, Tochter und Hund in einem grossen Haus. Als zwei Gefängnisausbrecher in ihr Haus eindringen und die Familie als Geiseln nehmen, verändert sich diese perfekte Welt, denn einer der Einbrecher ist kein Unbekannter für Sandy…

    Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt. Die Hauptprotagonisten sind Sandy und der im Klappentext erwähnte Einbrecher, aber auch andere Figuren kommen zur Sprache, bis hin zum Familienhund (kein Witz, einige Kapitel werden tatsächlich aus der Sicht des Hundes McLean beschrieben). Dabei wird die Geschichte in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, einer spielt in der Gegenwart und beschreibt die Geiselnahme, der andere in der Vergangenheit und erklärt, woher sich Sandy und der Einbrecher kennen und wie es zu der Tat kam. Nach jedem Kapitel gibt es einen Perspektiven- und öfters auch gleich Szenenwechsel. Dies hat es mir etwas schwer gemacht, so richtig in die Geschichte einzutauchen, da ich mich alle paar Seiten wieder rausgerissen fühlte.

    Was das im Klappentext angedeutete Verhältnis zwischen Sandy und einem der Einbrecher anbelangt, wird leider schon sehr früh klar, woher die beiden sich kennen. Die Autorin Jenny Milchman versuchte da wohl, geheimnisvoll zu bleiben, für mich war es jedoch ab dem ersten Hinweis offensichtlich, was auch etwas auf die Spannung geschlagen hat. Die Beziehung zwischen den Beiden bildet das Hauptthema des Buchs, womit das Erzähltempo ziemlich geruhsam bleibt. Der Einbruch bildet zwar die eigentliche Rahmenhandlung, der thematische Kern ist dann aber doch eine Art Beziehungsdrama.

    Die Protagonistin Sandy erschien mir zu Beginn ziemlich hysterisch (welche erwachsene Frau wartet im Winter vor der Haustüre, wenn Ehemann und Tochter nach ihrem Arbeits-/Schultag nach Hause kommen?), was im Laufe der Geschichte nur bedingt gebessert hat. Auch in Sachen Kindererziehung sollte sie es eigentlich besser wissen, wie sich im Laufe der Geschichte zeigt. Die anderen Figuren waren mit entweder recht bis zutiefst unsympathisch, oder ich erfuhr zu wenig von ihnen, um mir eine wirklich Meinung bilden zu können.

    Der Schreibstil der Autorin ist mir weder im positiven noch im negativen Sinn besonders aufgefallen. Das Buch liess sich flüssig lesen, auch wenn für meinen Geschmack die Passagen über den Einbruch und die Geiselnahme etwas gar langatmig geraten sind und Spannung eher bei den Rückblicken aufkam.


    Mein Fazit

    Stellenweise etwas gar langatmig und mehr Familiendrama als Thriller.

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    janein
  • 3 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sophie G., 23.07.2016

    Als Buch bewertet

    Der Klappentext klingt spannend: Eine Frau wird mit Mann und Tochter in ihrem neuen Haus überfallen. Wegen des Wetters gibt es für die 2 Eindringlinge kein entkommen und auch für die Frau nicht, denn sie kennt einen der Männer. Für mich klingt das ganz klar nach einem spannenden Thriller, zwischen Hoffen und Bangen und dem Wunsch einen Ausweg zu finden. Außerdem, was soll man schon anderes erwarten, wenn das Buch als „aufregenster Thriller des Jahres“ betitelt wird?! Für mich war dieses Buch aber im Großen und Ganzen eher eine Enttäuschung und ich hoffe, das weitere Neuerscheinungen in diesem Jahr, diesen Thriller toppen werden. Die Geschichte ansich ist tatsächlich spannend, denn Sandy versucht gemeinsam mit ihrem Mann Ben und ihrer Tochter Ivy die Männer zu unterstützen und ihnen bei ihrer Flucht zu helfen. Schade finde ich, dass der Grund der Flucht und der Ausbruch aus dem Gefängnis nie klar beschrieben wird.
    Das Buch wechselt zwischen 3/4 Perspektiven. Zum einen die von Sandra, die meiner Meinung nach, eine labile Frau ist, die alles versucht um ein perfektes Leben zu leben. Dann aus der Sicht von Nick, einem der Verbrecher, der gemeinsam mit seinem Zellenkumpel Harlan flieht. Des weiteren sind einige Kapitel aus der Sicht der 15-jährigen Ivy geschrieben, wobei ich hier finde, dass das Alter nicht zu den Sichtweisen passt. Und es gibt immer mal wieder Rückblenden in die 70er und 80er Jahre. Diese bilden für mich das Highlight der Geschichte und ich fand, das diese viel zu wenig vorkamen. Und dann ist da noch der Familienhund Mac, auch aus seiner Sicht sind Kapitel geschrieben. Wie diese sind kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht gelesen habe (Das ist ein Thriller und kein Tierroman!). Wie gesagt, die Rückblenden sind super spannend, doch geben sie meiner Meinung nach viel zu schnell das Geheimnis von Nick frei.
    Der Einstieg in das Buch hat mir super gefallen. In den ersten 70 Seiten werden sowohl die Familie, als auch die Flucht von Nick und Harlan beschrieben. Der Beginn war super spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Doch dann kam der Einsturz. Die Geschichte wurde zäh und langatmig. Es ist nicht viel passiert und wenn etwas passiert ist, dann war das alles sehr vorhersehbar. Das Geheimnis wurde meiner Meinung nach, viel zu schnell gelüftet und hat dem Mittelteil des Buches das letzte bisschen Spannung geraubt. Zum Ende hin wurde das Buch dann wieder spannender, was nicht zuletzt an Ivy und Harlan lag – meine Lieblingsfiguren im Buch. Das Ende fand ich hingegen vollkommen daneben. Ich hatte das Gefühl, dass Milchman etwas ganz tolles schreiben wollte und das aber irgendwie nicht geschafft hat. Das Ende ist meiner Meinung nach unrealistisch und viel zu aprubt passiert.
    Doch da ich ja immer ehrlich bin und die Geschichte so viel Potential hatte, dass nur leider nicht genutzt wurde und so am Ende noch viele Fragen offen geblieben sind, kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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    janein
  • 3 Sterne

    Wiebke P., 07.08.2016

    Als Buch bewertet

    Spannende Idee, leider zu sehr in die Länge gezogen

    Sandra lebt mit Ben und Ivy in ihrem neuen Haus im Nirgendwo. Bis auf Ivys pubertäre Zickereien trübt nichts das traute Familienglück. Doch dann dringen eines Abends zwei Männer brutal in ihr Heim ein und versuchen mit Hass und Gewalt ihr Leben zu zerstören. Es gibt kein Entkommen, schon gar nicht als Sandra merkt, dass sie einen der Männer näher kennt, als ihr lieb ist.

    Das Cover des Buchs ist gut gewählt. Die Hütte in der Wildnis passt perfekt zur Story. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut an einem Stück lesen. Die Autorin verwendet Perspektivenwechsel um die Sichtweise einzelner Protagonisten aufzuzeigen. So ist nahezu jedes Kapitel immer wieder aus der Sicht einer der Protagonisten geschrieben. Das macht alles spannender und fesselt einen an die Geschichte.
    Die Protagonisten werden fast alle im Laufe der Geschichte, immer tiefer betrachtet. Man lernt ihre Gedanken und Gefühle kennen und erfährt einiges über ihre Vergangenheit. Das hat die Autorin gut angelegt. Auch durch Rückblenden in die Kindheit, konnte man der Story sehr gut folgen.
    Leider zogen sich einige Handlungsstränge doch sehr in die Länge. Manchmal wäre da kurz und knackig besser gewesen. Es gab auch einige überflüssige Kapitel. Sie sollten die Handlungen zwar ergänzen aber es wäre auch ohne gegangen. Sie haben mich eher etwas befremdet. Ich verrate jetzt nichts genaueres, um nicht zu spoilern. Es gab auch ein paar Stellen wo ich mich nur gefragt habe, was das jetzt soll. Da konnte ich nicht nachvollziehen, warum die Autorin das jetzt noch schreiben musste und ob das nicht doch nur Lückenfüller waren.
    Das ist sehr schade. Die Story hat echt gut angefangen und hatte super viel Potenzial. Sie ist echt nicht schlecht und hat einige spannende Momente. Leider hat es mich zum Schluss echt nicht befriedigt und irgendwie bin ich doch etwas enttäuscht, da ich mir mehr erhofft hatte.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tom_Read4u, 14.08.2016

    Als Buch bewertet

    Sandy wohnt mit ihrer Familie in einem schönen großen Haus, umgeben von Feldern soweit das Auge reicht. Sie hat alles, was sie sich jemals erträumt hatte, einen tollen liebenden Ehemann, eine reizende 15-jährige Tochter und ein Traumhaus mitten in der Natur – weit weg von den Nachbarn. Eines Abends im Herbst, als sie gerade mit ihrem Mann zu Abend isst, beginnt ihre heile Welt zusammenzubrechen. Zwei Fremde dringen in ihr Reich ein und nehmen sie und ihre Tochter als Geisel, nachdem die beiden Fremden ihren Mann nach erbitterten Kampf brutal zusammengeschlagen haben. Kann Sandy ihre Familie retten? Und was will der Fremde nach all den Jahren von Ihr ?

    Night Falls beginnt ruhig und unaufgeregt, ist leider stellenweise auch etwas langatmig. Mit den voranschreiten der Story kommt etwas Spannung auf, insbesondere durch die Interaktionen von Sandy mit den Fremden. Doch wer nun anhand des Klappentextes einen nervenzerfetzenden und spannungsgeladenen Thriller erwartet, wird doch etwas enttäuscht werden. Das Geschehen bleibt auch weiterhin ruhig. Einzig und allein durch die Rückblenden in die Kindheit eines der Fremden, kommt beim Lesen etwas wie Neugier auf. Was hat das alles zu bedeuten? Warum Sandy und ihrer Familie? Die Charaktere selbst sind leider auch stellenweise sehr blass und man fragt sich, ob die eine oder andere Situation wirklich so abgelaufen wäre. Zu konstruiert, zu vorhersehbar. Als es dann wirklich mal spannend wird und man auf einen guten spannenden Schluss hofft, kommt es dann doch anders.

    Fazit:
    Ich gebe 3 von 5 Sternen. Ein ruhiger Thriller, der eigentlich nur aufgrund der Rückblenden lebt und dadurch die Neugierde beim Leser aufrechterhalten kann. Die Story selbst, hat gute Ansätze, doch leider werden diese immer wieder durch teils komische Aktionen zu Nichte gemacht. Schade eigentlich.

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    janein
  • 3 Sterne

    susanne b., 20.07.2016

    Als Buch bewertet

    Morbus Mutter

    Sandy hat alles. Ein Traumhaus, einen Ehemann und eine 15-jährige Tochter. Doch Ivy bezichtigt ihre Mutter der Lüge. Zitat: »Ich weiß nicht, wann, warum oder inwiefern du lügst, Mom.« Ivy holte so tief Luft, dass sich ihr Brustkorb hob. »Aber ich weiß, du tust es.« Was hat Sandy zu verbergen?
    In einem weiteren Handlungsstrang lernen wir Nick und Harlan kennen, zwei Häftlinge, die flüchten wollen. Schon bald werden sich beide Erzählstränge kreuzen. Denn die Männer dringen in Sandys Haus ein, verletzen den Vater lebensgefährlich und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln.
    Die Leseprobe hatte mich auf einen packenden Psychothriller hoffen lassen, in dieser Hinsicht wurde ich enttäuscht. Denn es geht eher um bizzare, bedingungslose Mutterliebe, die krank macht, das Psychogramm eines Mörders - und Lebenslügen.
    Am besten haben mir die Rückblenden in die Vergangenheit gefallen. Schnell ist klar, dass sich Sandy und ihre Familie in den Händen eines Psychopathen befinden - während draußen ein Schneesturm tobt und fremde Hilfe somit nicht zu erwarten ist.
    „Night Falls“ lässt sich leicht und locker lesen. Aber mir haben die psychologischen Raffinessen gefehlt. Daher fand ich die Geschichte auch nur leidlich spannend. Mich konnte sie nicht wirklich fesseln. Selbst wenn Jenny Milchman am Ende nochmal richtig Gas gibt.
    Sandy ist als naiv zu bezeichnen, ohne Selbstvertrauen. Mit ihr konnte ich mich nicht identifizieren, ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Erst, als sie kaum noch Luft zum Atmen hat, schlägt sie mit dem Mut der Verzweiflung zurück. Nichtsdestotrotz bleibt ein kitschiger, unrealistischer Mainstream-Thriller in Erinnerung.

    Fazit: Ein typischer US-amerikanischer Thriller mit Happy End-Garantie, den man lesen kann, aber nicht muss.

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    janein
  • 3 Sterne

    Dirk H., 20.09.2016

    Als Buch bewertet

    Er wurde als der aufregendste Thriller des Jahres angekündigt. Das Cover sieht vielversprechend aus und der Klappentext klingt spannend. Die Geschichte spielt in den USA. Zwei Straftäter flüchten während eines Arbeitseinsatzes in einem gestohlenen Fahrzeug. Sie dringen in eine große Villa ein, um sich eine Ausrüstung für ihre weitere Flucht durch die verschneiten Berge zu besorgen. Das klingt soweit ganz spannend. Doch leider schafft es Jenny Milchman nicht, auf den ersten 400 Seiten des Buches eine echte Spannung aufzubauen. Sie wechselt von Kapitel zu Kapitel die Perspektive. Mal schreibt sie aus Sicht der Straftäter Nick und Harlan, mal ist es die Mutter Sandra in der Villa oder die Tochter Ivy und mal ist es deren Hund Mac. Dazwischen gibt es immer wieder Rückblenden in die 70er Jahre. Leider wird die eigentliche Handlung sehr stark in die Länge gezogen und man fragt sich, ob denn überhaupt noch etwas relevantes geschieht. Nach ca. 400 Seiten und damit nach über 80% des Buches geschieht dann doch noch das Wunder. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Es kam mir vor wie die Fahrt auf einem gemächlich fließenden Fluss, der sich unaufhaltsam einem Wasserfall nähert. Man sitzt gemütlich im Boot und rund um einen plätschert beruhigend das Wasser. Erst kurz vor Ende der Fahrt wird das Wasser tosend, bevor das Boot in die Tiefe stürzt. Die Grundidee des Buches war aus meiner Sicht die richtige für einen spannenden Thriller. Doch die Spannung sollte sich bereits im ersten Viertel eines Buches aufbauen und dann bis zum Ende anhalten. Dies ist Jenny Milchmann leider nicht gelungen. FAZIT: Aus der Story hätte man mehr herausholen können. Das Ende des Buches ist durchaus lesenswert, aber für das gesamte Buch kann ich nicht mehr als 3 Sterne vergeben.

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    janein
  • 3 Sterne

    Georgina G., 10.08.2016

    Als Buch bewertet

    Eine grundsätzlich gute Idee (harmonische Familie wird von der Vergangenheit in Form eines unberechenbaren Häftlings eingeholt) wird hier ein wenig sprunghaft und konfus dargestellt. Zudem kann sich über weite Strecken die Spannung nicht komplett Thriller-typisch entwickeln, da den Gefühlen und Gedanken der Hauptpersonen viel Platz eingeräumt wird und die Zeit im Buch daher nicht voranschreitet. Wer diese Art der „Zeitlupen-Erzählung“ mag, kommt sicher gut mit diesem Werk zurecht, ansonsten geht wenig vorwärts. Gegen Ende, als mehr Tempo hinzukommt und weniger Details angesprochen werden, kann das Buch ein wenig mehr überzeugen. Leider zieht sich das nicht immer ganz nachvollziehbare Verhalten der Charaktere wie ein roter Faden durch das Buch, oft bleiben Intentionen im Dunklen und Wendungen sind sehr sprunghaft und verwirrend eingearbeitet. Trotz des grundsätzlich positiven Endes kann man als Leser dann aber nicht befreit durchatmen, sondern bleibt mit vielen Fragen und Stirnrunzeln zurück.

    Gesamt bleibt zu sagen, dass einerseits vieles vom Leser vorhersehbar ist, und das, was überraschend kommt, eher verwirrend ist als verblüffend. Durch das eigenartige Verhalten der Personen kann man sich kaum mit einer oder mehreren identifizieren, sie bleiben trotz der vielen gefühlsbetonten Einschübe ein wenig unnahbar und rätselhaft.
    Einige gute Abschnitte sind jedoch gelungen, diese befassen sich meist mit der Vergangenheit und sollen nebenbei ein wenig andeuten und erklären, warum die Familie aktuell ist dieser furchtbaren Situation steckt. Leider sind die Andeutungen hier auch etwas zu stark ausgefallen, sodass man kaum raten muss und aus diesen Abschnitten auch keine Überraschungen entstehen.

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    janein
  • 3 Sterne

    Angelika O., 27.07.2016

    Als Buch bewertet

    Was ist in Sandras Vergangenheit passiert und warum wollte sie einen der Einbrecher um jeden Preis vergessen? Das waren meine Gedanken, die ich mir bereits nach den ersten Kapiteln stellte. Denn eines ist ziemlich schnell klar. Da bewegen sich zwei gegenwärtige Handlungen aufeinander zu. Das hat mir wirklich sehr gefallen. Ich verspürte da schon ein leichtes kribbeln und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch als die beiden Abläufe zusammenkamen war ich noch sehr positiv auf die Geschichte eingestellt. Leider zogen sich die Geschehnisse im Haus ziemlich in die Länge und manche Aktionen empfand ich als unmöglich dargestellt. Auch die Protagonisten erwiesen sich als charakterlich flach dargestellt. Sympathie konnte ich für keinen empfinden. In den Dialogen wurden oft Andeutungen gemacht, doch klare Antworten oder Erklärungen blieben am Ende aus. Wie auf Treibsand, versickerte da so manches zwischen den Zeilen. Die Rückblenden gefielen mir mitunter am Besten an der ganzen Handlung. Da erfährt man schon einiges, worauf die Geschichte hinausläuft. Leider konnte mich die Handlung am Ende überhaupt nicht mehr begeistern. Da ging es ordentlich bergab mit meiner anfänglich guten Meinung zu der Geschichte. Schade eigentlich, denn der Thriller hat eigentlich alles was man für einen spannenden Roman braucht: eine geheimgehaltene Vergangenheit, einen abgelegenen Ort, eine düstere und kalte Jahreszeit. Doch haperte es besonders im letzten Drittel an der Umsetzung.

    Mein Fazit:

    Ganz gut zu lesen, aber ohne wirkliche Überraschungsmomente. Am Schlechtesten aber das Ende, das sorgt doch für leichte Frustrationsanfälle am Schluss!

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    janein
  • 3 Sterne

    Katrin F., 10.08.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Eben noch war der Streit mit ihrer Teenietochter Ivy das Schlimmste womit Sandy an diesem Tag gerechnet hatte, aber dann fallen zwei entflohene Gefängnisinsassen in ihr wunderbares Heim ein, schlagen ihren Mann Ben brutal nieder und nehmen sie und ihre Tochter als Geiseln. Warum haben die beiden Gefangenen sich ausgerechnet ihr Haus und ihre Familie ausgesucht?

    Meinung:
    Aufgrund der Vermarktung des Buches und des Klappentextes hatte ich hier wirklich auf einen spannenden Thriller gehofft. Leider hat das Buch es zu keinem Zeitpunkt geschafft mich so richtig zu fesseln. Die Spannung wurde größtenteils durch die Einblicke in die Gedankenwelten der Protagonisten (die meist ziemlich abschweifend waren) zerstört und dadurch, dass ich keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren gefunden habe, hat auch das Mitfiebern total gefehlt.
    Der Schreibstil war an sich eigentlich gut zu lesen hat mich aber nicht mitreißen können.
    Verwundert hat mich zum Teil auch die gewählte Erzählperspektive. So gibt es z.B. zwei Kapitel aus der Sicht des Familienhundes, deren Sinn sich mir einfach nicht erschlossen hat.
    Am besten haben mir die Rückblenden in die Kindheit von Nick (einer der Gefängnisausbrecher) gefallen, die erklären wie Nick zu dem geworden ist, der er heute ist.
    Die Grundidee der Geschichte finde ich zwar eigentlich gut, aber die Umsetzung ist in meinen Augen nicht so sehr gelungen. Die Handlungen der Charaktere waren für mich stellenweise einfach zu unlogisch und das Ende war mir dann zu konsturiert. Schade.

    Fazit:
    Kein totaler Reinfall, aber auch nicht der spannende Pageturner auf den ich gehofft hatte.

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    janein
  • 3 Sterne

    Katrin F., 15.08.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Eben noch war der Streit mit ihrer Teenietochter Ivy das Schlimmste womit Sandy an diesem Tag gerechnet hatte, aber dann fallen zwei entflohene Gefängnisinsassen in ihr wunderbares Heim ein, schlagen ihren Mann Ben brutal nieder und nehmen sie und ihre Tochter als Geiseln. Warum haben die beiden Gefangenen sich ausgerechnet ihr Haus und ihre Familie ausgesucht?

    Meinung:
    Aufgrund der Vermarktung des Buches und des Klappentextes hatte ich hier wirklich auf einen spannenden Thriller gehofft. Leider hat das Buch es zu keinem Zeitpunkt geschafft mich so richtig zu fesseln. Die Spannung wurde größtenteils durch die Einblicke in die Gedankenwelten der Protagonisten (die meist ziemlich abschweifend waren) zerstört und dadurch, dass ich keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren gefunden habe, hat auch das Mitfiebern total gefehlt.
    Der Schreibstil war an sich eigentlich gut zu lesen hat mich aber nicht mitreißen können.
    Verwundert hat mich zum Teil auch die gewählte Erzählperspektive. So gibt es z.B. zwei Kapitel aus der Sicht des Familienhundes, deren Sinn sich mir einfach nicht erschlossen hat.
    Am besten haben mir die Rückblenden in die Kindheit von Nick (einer der Gefängnisausbrecher) gefallen, die erklären wie Nick zu dem geworden ist, der er heute ist.
    Die Grundidee der Geschichte finde ich zwar eigentlich gut, aber die Umsetzung ist in meinen Augen nicht so sehr gelungen. Die Handlungen der Charaktere waren für mich stellenweise einfach zu unlogisch und das Ende war mir dann zu konsturiert. Schade.

    Fazit:
    Kein totaler Reinfall, aber auch nicht der spannende Pageturner auf den ich gehofft hatte.

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  • 3 Sterne

    Philo, 28.09.2016

    Als Buch bewertet

    Das Cover zum Buch ist gut gelungen. Es zeigt die Einsamkeit, in der Sandra mit ihrem Mann Ben und ihrer 15-jährigen Tochtet Ivy lebt. Hier findet Sandra Ruhe und Ausgleich zu ihrem anstrengenden Beruf als Psychiaterin in einer Klinik. Sie liebt ihre Familie, auch wenn sie im Moment einige Schwierigkeiten im Umgang mit ihrer Tochter hat, die in der Pubertät ist. Heute aber ist ein Abend, an dem alles harmonisch verlaufen soll und Sandra und Ben freuen sich darauf. Doch ihre Idylle zerbricht, als sie in ihrem Haus brutal von zwei geflohenen Häftlingen überfallen werden.

    Hieraus könnte nun ein echter spannender Thriller werden. Leider hat das Buch mich enttäuscht, und zeitweilig wollte ich es nicht zu Ende lesen. Das Verhalten der Täter ist völlig ungeplant, es gibt keine spannenden Ermittlungen, um die Täter wieder hinter Gitter zu bringen, und es häufen sich viele Wiederholungen, die das Lesevergnügen einschränken.

    Es ist die Aufarbeitung einer alten Familiengeschichte, die eng mit Sandra und dem Häftling Nick verbunden ist, aber es ist kein Thriller, von dem ich echten Nervenkitzel erwartet habe. Das Buch schwankt zwischen brutalen Übergriffen der Häftlinge und den immer gleichen Gedankengängen von Sandra im Bemühen um die Rettung ihrer Familie. In der Kürze liegt die Würze. Viele Seiten weniger hätten dem Buch sicher gut getan. Für Leser mit weniger starken Nerven kann es evtl. unterhaltsam sein, für echte Thriller-Fans eher nicht.

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    janein
  • 3 Sterne

    Bücherfreundin c., 24.07.2016

    Als Buch bewertet

    "Nights Falls - Du kannst Dich nicht verstecken" erzählt die Geschichte 2 entflohener Häftlinge, die sich in dem einsam gelegenen Haus von Sandra, ihrem Mann und ihrer 16jährigen Tochter verstecken. Diese Zuflucht ist kein Zufall, denn Sandra kennt einen der Geflohenen aus ihrer (verschwiegenen) Vergangenheit.
    Die Story basiert auf 2 Zweitebenen - da ist zum einen die Gegenwart, mit der Geiselnahme von Sandras Familie und zum anderen die Vergangenheit. Aus der erfährt der Leser, so einiges aus der Kindheit des Haupttäters. Durch falsche und übertriebene Mutterliebe wird der Häftling zu einem egoistischen Psychopath, der keinerlei Rücksicht auf andere nimmt.

    Der Großteil der Geschichte dreht sich um die Gegenwart in dem einsamen Haus von Sandras Familie. Wie versuchen vor allem Sandra und ihre Tochter Ivy aus der Situation heil rauszukommen? Manche Situationen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, denn das Verhalten der beiden Frauen passte nicht immer so ganz.

    Vom Klappentext klang das Buch sehr spannend und vielversprechend, aber leider konnte es mich nicht wirklich packen. An manchen Stellen war es mir zu langatmig und fehlte es an der Spannung. Irgendwie verschenkt die Autorin zu viel Potential, um ein wirklich guter Thriller zu sein.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    JuLe_81 L., 25.07.2016

    Als Buch bewertet

    Gleich vorweg: durch die erste Hälfte des Buches musste ich mich durchquälen. Da wurde ziemlich langatmig und detailliert von nebensächlichen Dingen berichtet. Auch die Charaktere haben mir allesamt nicht gefallen, die waren mir unsympathisch und wirkten unecht. 
    Was ich gut fand waren die Rückblenden in Nicks Vergangenheit. Die waren für mich durchweg spannend und interessant zu lesen. Wirklich schlimm, was da in der Familie los war!
    Ab der Hälfte wurde das Buch zum Glück spannender, da kam deutlich mehr Tempo rein. Deshalb konnte ich die Schwächen etwas verdrängen.
    Was ich sehr bemängeln muss: Nicks Fluchtplan war für mich komplett unverständlich und wirkte planlos. Da wird im Haus ewig Ausrüstung zusammen gesucht, Kleidung getrocknet... Dabei hatte er wohl nicht wirklich vor, zu Fuß zu fliehen. Oder hat er sich umentschieden? War für mich unklar.
    Einige Szenen waren auch super unrealistisch und das Ende sowas von happy - zu viel für mich. 
    Der Knaller (im negativen Sinn) waren die zwei Kapitel aus der Sicht des Hundes, echt unnötig!
    Alles in allem würde ich sagen, es gibt deutlich bessere Thriller! Viel zu viele Schwachpunkte, nur die Spannung im zweiten Teil hat das Buch für mich gerettet.

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  • 3 Sterne

    Jessica S., 14.08.2016

    Als Buch bewertet

    In dem Buch geht es um die Häftlinge Nick und Harlan die aus dem Gefängnis ausbrechen und auf der Flucht die Familie von Sandy überfallen bzw. als Geiseln nehmen. Zu der Familie gehören noch ihr Mann Ben, die Tochter Ivy und der Hund Mac. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der Gegenwart und dann gibt es noch Rückblendungen zu Barbara und ihrer Familie. Wie dies alles zusammenhängt möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
    Den Schreibstil fand ich gut und flüssig. Ich bin schnell in das Buch reingekommen. Gerade die Erzählweise mit den zwei Perspektiven fand ich sehr interessant. Die Charaktere werden gut beschrieben.
    Anfangs war das Buch sehr fesselnd und spannend. Leider hat das im Laufe des Buches nachgelassen. Durch viele Wiederholungen wurde es schon recht langatmig. Außerdem fand ich es an manchen Stellen doch auch unlogisch und nicht richtig durchdacht. Das Ende hat mich dadurch auch etwas endtäuscht.
    Im Großen und Ganzen war es aber eine nette Lektüre, so dass ich noch 3 Sterne vergeben kann.

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    janein
  • 3 Sterne

    Thomas J., 18.07.2016

    Als Buch bewertet

    Ich muss ehrlich gestehen dass ich mich lange durch das Buch gequält habe. Irgendwann jedoch konnte mich das Buch dann doch mitnehmen, aber leider nicht wirklich fesseln. Ich habe mir ehrlich gestanden mehr von dem Buch erwartet.
    Einzig der Erzählstrang der in der Vergangenheit spielt konnte mich wirklich fesseln.
    Gut sind die Figuren beschrieben und man kann sie sich wirklich gut vorstellen. Der Schauplatz war zwar ebenfalls gut beschrieben, jedoch etwas zu eintönig.
    Gut ebenfalls der Spannungsbogen, der sich langsam aber stetig steigern konnte, mich doch nicht wirklich gepackt hat. Mag natürlich sein, dass es daran lag, dass ich das Buch eigentlich etwa zur Hälfte abbrechen wollte.
    Für mich waren das leider nur 3 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke T., 08.09.2016

    Als Buch bewertet

    Fernab vom nächsten Ort wohnt die Familie Tremont, bestehend aus Sandy und Ben mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter, in ihrem Traumhaus. Ivy ist ein typischer Teenie und rebelliert gerade ordentlich gegen ihre Mutter, deshalb sitzen Sandy und Ben alleine beim Abendessen, als sie von zwei entflohenen Sträflingen überfallen werden. Die beiden bedrohen die Familie und verlangen von ihnen, dass sie bei ihrer Flucht helfen. Doch draußen tobt ein Schneesturm, der die Pläne vereitelt und während die Häftlinge im Haus sind, wird so langsam klar, dass Sandy so ihre Geheimnisse hatte.

    Meine Meinung:

    Vorweg: ich habe selten so viele so unterschiedliche Meinungen zu einem Buch gehört, wie zu Night Falls. Zunächst wollte ich es auch gar nicht mehr lesen, doch neugierig war ich schon. Der Schreibstil der Autorin war auch richtig gut, war sehr flüssig zu lesen und gut zu verstehen, aber es war für einen Thriller extrem langatmig. Ich fand einfach, dass die Autorin sich hier in unnötigen und viel zu vielen Details verliert, in dem sie alles beschreibt. So musste ich mich immer wieder zusammenreißen, damit ich einfach an der Geschichte dran blieb, denn die Idee, die hier hintersteckt, hat mir durchaus gefallen. Es kommen auch immer wieder spannende Szenen und Momente, die regelrecht fesseln konnten, bis dann wieder die unzähligen Details kamen. Die Geschichte erzählt in mehreren Rückblicken über Nicks Herkunft und waren durchaus interessant zu lesen, denn man bekam da schon genauere Eindrücke, wie und warum er sich so entwickelte. Diese Rückblenden nahmen mir allerdings auch ganz schnell die Überraschungen bei vielen Wendungen, denn diese konnte ich so ohne Probleme vorausahnen. So blieb auch der Spannungsbogen durch die ganze Geschichte eher flach, zwar wurde es hier und da mal spannender, aber konnte dieses weder halten noch steigern. Aber hier gibt es nicht nur Rückblicke, es gibt auch Wechsel in den Perspektiven, so dass man das ganze aus den Sichten Sandys, Nicks und Ivys erleben konnte, dass da plötzlich mal die Perspektive des Haushundes auftauchte, ließ mich dann doch mal kurz den Kopf schütteln, denn das war für mich dann völlig überflüssig.
    Die Charaktere waren mir dann auch einfach zu viel des Guten und bedienten so manch ein Klischee, der gute und der böse Häftling, die erfolgreiche Ehefrau mit dem tollen, heldenhaften Ehemann. Auch hier konnte es keine großen Überraschungen geben. Allerdings ging mir hier ganz besonders Nicks Mutter in den Rückblicken auf den Nerv, denn diese Frau hätte ich gerne so ab und zu mal kräftig durchgeschüttelt.

    Mein Fazit:

    Ein wirklich toller Ansatz mit einer guten Idee dahinter, der Schreibstil weiß durchaus zu begeistern, ab und an kommt auch Spannung auf, deshalb gibt es auch noch knappe drei Sterne (eher 2,5), denn es bedient viel zu viele Klischees, die mir teilweise auf die Nerven fielen. Ich hatte den Eindruck, als würde ich einen amerikanische Thriller im TV schauen, zu viele Details machten es recht langatmig. Leider kein Thrill für mich!

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Aglaya .., 12.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandy führt von aussen betrachten ein perfektes Leben und lebt mit Mann, Tochter und Hund in einem grossen Haus. Als zwei Gefängnisausbrecher in ihr Haus eindringen und die Familie als Geiseln nehmen, verändert sich diese perfekte Welt, denn einer der Einbrecher ist kein Unbekannter für Sandy…

    Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt. Die Hauptprotagonisten sind Sandy und der im Klappentext erwähnte Einbrecher, aber auch andere Figuren kommen zur Sprache, bis hin zum Familienhund (kein Witz, einige Kapitel werden tatsächlich aus der Sicht des Hundes McLean beschrieben). Dabei wird die Geschichte in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, einer spielt in der Gegenwart und beschreibt die Geiselnahme, der andere in der Vergangenheit und erklärt, woher sich Sandy und der Einbrecher kennen und wie es zu der Tat kam. Nach jedem Kapitel gibt es einen Perspektiven- und öfters auch gleich Szenenwechsel. Dies hat es mir etwas schwer gemacht, so richtig in die Geschichte einzutauchen, da ich mich alle paar Seiten wieder rausgerissen fühlte.

    Was das im Klappentext angedeutete Verhältnis zwischen Sandy und einem der Einbrecher anbelangt, wird leider schon sehr früh klar, woher die beiden sich kennen. Die Autorin Jenny Milchman versuchte da wohl, geheimnisvoll zu bleiben, für mich war es jedoch ab dem ersten Hinweis offensichtlich, was auch etwas auf die Spannung geschlagen hat. Die Beziehung zwischen den Beiden bildet das Hauptthema des Buchs, womit das Erzähltempo ziemlich geruhsam bleibt. Der Einbruch bildet zwar die eigentliche Rahmenhandlung, der thematische Kern ist dann aber doch eine Art Beziehungsdrama.

    Die Protagonistin Sandy erschien mir zu Beginn ziemlich hysterisch (welche erwachsene Frau wartet im Winter vor der Haustüre, wenn Ehemann und Tochter nach ihrem Arbeits-/Schultag nach Hause kommen?), was im Laufe der Geschichte nur bedingt gebessert hat. Auch in Sachen Kindererziehung sollte sie es eigentlich besser wissen, wie sich im Laufe der Geschichte zeigt. Die anderen Figuren waren mit entweder recht bis zutiefst unsympathisch, oder ich erfuhr zu wenig von ihnen, um mir eine wirklich Meinung bilden zu können.

    Der Schreibstil der Autorin ist mir weder im positiven noch im negativen Sinn besonders aufgefallen. Das Buch liess sich flüssig lesen, auch wenn für meinen Geschmack die Passagen über den Einbruch und die Geiselnahme etwas gar langatmig geraten sind und Spannung eher bei den Rückblicken aufkam.


    Mein Fazit

    Stellenweise etwas gar langatmig und mehr Familiendrama als Thriller.

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Irene J., 11.07.2016

    Als eBook bewertet

    Sandy und Ben wohnen mit ihrer 16 jährigen Tochter Ivy sehr idyllisch...und abgelegen!Als eines Abends zwei fremde Männer bei ihnen eindringen wird sofort klar, dass diese Böses wollen.Es stellt sich heraus, dass die beiden Sträflinge und auf der Flucht sind. Sandy fällt es wie Schuppen vor die Augen: sie kennt einen der Männer aus ihrer Vergangenheit,die sie am liebsten vergessen wollte .

    Das Buch erzählt in zwei Erzählsträngen. Einmal im Jetzt und der zweite Strang beleuchtet die Vergangenheit von einem der Täter. Dieser Strang beinhaltet sehr viel Psychologisches...man fragt sich automatisch ob ein Täter als Verbrecher geboren oder durch die Erziehung zu einem gemacht wird?Spannend empfand ich diesen Teil des Buches.
    Mit dem Erzählstrang in dem das Jetzt, erst das Leben der Familie und dann der Einbruch beschrieben wird, war ich weniger zufrieden. Hier gibt es eindeutig zu wenig Handlung und zu viele langatmige Stellen, in dem sehr detailliert auf die Gefühle, Ängste und Absichten eingegangen wird.Die Autorin widmet zum Beispiel ganze fünf Seiten der Flucht von Ivy aus dem Fenster die Hausfassade runter.
    Den Schreibstil habe ich als etwas holperig empfunden. Immer wieder empfand ich Situationen, Handlungen oder Gedanken der Protagonisten als Gedankensprünge der Autorin, die ich leider nicht immer nachvollziehen konnte.
    Die Figuren sind im Grossen und Ganzen gut charakterisiert. Einzig Ivy, die 16 jährige Tochter kam für mich zu wenig authentisch rüber. Bis Mitte Buch ein pubertierender Teenager,macht sie dann auf wenigen Seiten die Wandlung zur sehr gut kalkulierenden Frau durch....ob ein Teenager dies schafft in einer solchen Situation sei dahin gestellt.
    Für mich eine grosse Baustelle in dieser Geschichte ist der Familienhund Mac...Er versteht jedes Wort,obwohl Einbrecher im Haus sind schleicht er ruhig der 16 jährigen Ivy nach...und dies ohne einen Mucks .Welcher Hund tut das? Sei er noch so gut erzogen. Hinzu kommt(..und auch nach längerem Nachdenken begreife ich es nicht...),dass der Hund zwei eigene Kapitel hat in denen er "spricht".Doch das ist ein so wirres Durcheinander, dass sich mir der Sinn nicht erschliesst.
    Eigentlich lebt dieser Thriller von einem grossen Ueberaschungsmoment. Der, in dem verraten wird ,woher Sandy einen der Täter kennt. Die Spannung hält sich vor allem in der ersten Hälfte des Buches in eng gesteckten Grenzen und reicht mir persönlich für einen Thriller nicht.

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    janein
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