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  • 4 Sterne

    23 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke G., 23.07.2016

    Als Buch bewertet

    Mitten an einem gewöhnlichen Abend im November, brechen zwei Sträflinge in das Leben von Sandra, ihrem Mann Ben und ihrer Tochter Ivy ein. Sie nehmen die kleine Familie als Geisel, setzen Ben außer Gefecht und erpressen damit die beiden Frauen. Sie sollen den Häftlingen bei ihrer Flucht über die grüne Grenze nach Kanada helfen. Doch als sie zum Aufbruch bereit sind, setzt ein heftiger Schneesturm ein. Und der Sturm birgt manch eine böse Überraschung, denn er hat auch Erinnerungen im Gepäck...

    Das Cover zeigt ein verfallenes Farmhaus mitten im Nirgendwo. Das Holz ist marode, die Fenster eingeschlagen und es strahlt Verfall und Einsamkeit aus. Ein Trampelpfad schlängelt sich durch ein Feld mitten auf das Anwesen zu. Das Bild gefällt mir sehr gut, aber leider fehlt mir der Zusammenhang mit dem Buch völlig. Einzig die Abgelegenheit des Hauses passt zur Geschichte. Trotzdem war es zusammen mit dem Klapptext ausschlaggebend, warum ich mich zu diesem Bch hingezogen fühlte.

    Ein Abend, wie er typisch in einer Kleinfamilie ist: Der Vater kommt spät von der Arbeit, die Mutter hat gekocht und plagt sich mit den alltäglichen Sorgen herum, während die Tochter zickend auf ihrem Zimmer sitz, da keiner sie versteht. Nur der Familienhund hält zu ihr. Doch in diese alltägliche und absolut triviale Situation, bricht das nackte Grauen herein. Jenny Milchman lässt ihr Buch in aller Ruhe beginnen, stellt ihre Charaktere vor und plötzlich, wie aus dem Nichts, auch wenn man es doch kommen sieht, explodiert die Handlung förmlich! Voller grandioser Spannung, mit Energie und packenden Schilderungen fesselt die Autorin mich an ihr Buch. Und das so sehr, dass es mir mehr als schwer fiel, er überhaupt aus der Hand zu legen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschehnisse, trotz ihrer auf den ersten Blick simplen Handlung, absolut nicht vorhersehbar sind. Immer wieder tauchen neue Wendungen auf, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

    Milchman lässt immer wieder Rückblicke in die Kindheit und die Entwicklung des Häftlings Nick einfließen. Für mich lockerte dies die Erzählung noch mehr auf, auch wenn es eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Sie dienten dazu, seine Sicht der Welt noch zu vertiefen und zu unterstreichen. Trotzdem gelang es der Autorin nicht ganz so gut, Einblicke in diesen kranken Charakter zu gewähren. Vieles blieb mir verborgen, was ich schade fand, denn auch die anderen Personen blieben mir weitestgehend fremd.
    Im Mittelpunkt stehen neben Nick, Sandra und ihre Tochter Ivy. Ivy als bockige Heranwachsende ist in meinen Augen noch am stärksten gelungen, da ihre Zickereien einfach wie aus dem Leben gegriffen sind. Sie wirkt authentisch. Zumindest bis zum dem Moment, an dem sie sich von ihrer Kindheit verabschiedet und zu schnell, aus der Situation der Geiselnahme heraus, erwachsen wird. Der Wandel verlief einfach zu perfekt.
    Dies beobachtete ich auch an ihrer Mutter Sandra, die mit jeder Aufgabe stärker und tatkräftiger wurde. Natürlich erschüttern sie die Geschehnisse, aber sie fügt sich viel zu schnell und zu leicht in die Rolle des Opfers.
    Für mich sind die Charaktere mehr Zierde zu der hervorragenden Geschichte, leben diese aber nicht. Den Erzählfluss stört das absolut nicht, aber es ist ein kleines Manko.

    Mein Fazit
    Ein absolut packender Thriller!

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    janein
  • 4 Sterne

    12 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana J., 16.07.2016

    Als Buch bewertet

    Ein scheinbar verlassenes Haus, inmitten einer grünen Wiese. Das nenne ich mal ein interessantes Cover. Schon alleine dieses Bild macht neugierig. Und dann noch der Untertitel: Du kannst dich nicht verstecken. Klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

    Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und gliedert sich in zwei Handlungsstränge, die, logischerweise irgendwann, zusammen laufen.

    Da hätten wir zum Einen:

    Nick und Harlan, die aus dem Gefängnis ausgebrochen sind.

    Und zum Anderen Sandy, Ben und Ivy. Eigentlich eine ganz normale Familie mit einer pubertierenden Tochter.

    Man kann es schon erahnen: Nik und Harlan überfallen die Familie. Jedoch kennt Sandy den einen Verbrecher und die Vergangenheit holt sie ein.

    Da der Klappentext schon viele Hinweise auf den Plot gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis alles eintritt. So wird leider schon sehr früh klar, woher Sandy den Verbrecher Nik kennt.

    Mich hat jedoch gestört, dass diese Beziehung sehr viel, nein, fast den gesamten Handlungsraum einnimmt. Gerade bei einem Thriller hätte ich eine so starke Beziehungsgeschichte nicht erwartet.

    Sehr gelungen fand ich den Schreibstil. Gerade bei der Szene, als die beiden Verbrecher in Sandes Haus eingebrochen sind (Seite 80 ff) hatte ich das Gefühl, dass der bisher gelaufene Film nun in Slow Motion / Zeitlupe umschaltet. Jedes noch so kleine Detail wurde beschrieben, so dass ich aus fast dem gleichen Blickwinkel wie Sands das Geschehen verfolgen konnte. Dieses Umschalten von normaler Geschwindigkeit in Zeitlupe hat mir sehr gut gefallen.

    Jedoch gab es auch sehr langatmig Passagen, die mich oft dazu verleitet haben, einfach mal ein paar Seiten zu überspringen.

    Toll bzw. sehr abwechslungsreif fand ich die Kapitel, in denen der Familienhund in den Vordergrund trat.Auch seine Sichtweise wurde wieder toll beschrieben. Also waren gänzlich die Übergänge von den einzelnen Akten etwas zu langatmig geraten. Hatte man hier vielleicht nur mit sog. Füllen gearbeitet. Also mehr Worten eingebracht, um mehr Seiten zu kriegen und dabei wurde dann die Spannung zerhackstückelt?

    Ab der Hälfte der Geschichte, nimmt die Spannung dann auch wieder zu und es liest sich viel angenehmer.

    Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind meines Erachtens sehr ausführlich charakterisiert und ihre Gedankengänge lassen sich nachvollziehen.

    Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser Thriller gut gefallen hat. Die erste Hälfte zieht sich zwar stellenweise sehr, aber insgesamt betrachtet, hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten.

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    janein
  • 4 Sterne

    7 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bärbel K., 14.08.2016

    Als Buch bewertet

    Sandy Tremont lebt glücklich mit ihrem Mann Ben und ihrer pubertierenden
    Tochter Ivy in einem etwas abgelegenen aber äußerst luxuriösen Haus. Bis
    eines Tages zwei Männer eindringen, die gesamte Familie in ihre Gewalt
    bringen und ein Albtraum beginnt. Für Sandy ist einer der Männer kein
    Unbekannter …
    Der Thriller ist wirklich gut geschrieben. Beim Lesen habe ich immer
    mitgefiebert, ob und wie sie die armen Gefangenen sich vielleicht aus der
    Gewalt dieses Psychos Nick befreien können. Bei so viel nazistischer
    Selbstherrlichkeit gepaart mit absoluter Gewissenlosigkeit kann man als
    Leser einfach nur kribbelig werden. Am liebsten hätte ich selbst
    eingegriffen.
    Ich frage mich immer noch, wodurch Nicholas so geworden ist – war es die
    Unfähigkeit seiner Mutter ihm Werte und Grenzen zu vermitteln oder hat er
    diese bestialische Ader bereits im genetischen Erbgut erhalten? Dieses Buch
    hat mich echt aufgewühlt und ich kann es jedem Thriller-Liebhaber wärmstens
    empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Oztrail, 02.10.2016

    Als Buch bewertet

    Spannung angekündigt – langatmig geworden.
    Inhaltsangabe:
    Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird:
    Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Mein Fazit:
    Was mir persönlich sehr gut gefällt ist das Cover und dann war bei meinem Exemplar noch ein Lesezeichen dabei, mit dem gleichen Bild wie das Cover. Corporate identity, war schon mal gelungen.
    Eine Rezension über diese Thriller zu schreiben ist schwierig. Entweder man verdammt das Buch komplett oder lobt es hoch in den Himmel. Einen goldenen Mittelweg zu finden, ohne jemand auf das Füßchen zutreten ist nicht so leicht.
    Ich muss aber sagen, dass der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und angenehm zu lesen ist.
    Anhand der Inhaltsangabe erwartet man einen Thriller, der sofort mit Hochspannung beginnt. Ich habe das nicht so empfunden, die ersten Seiten ziehen sich schon ein wenig bis dann Spannung aufkommt. Nach der ersten spannungsgeladenen Szene, den Überfall auf einen SUV, mit gleichzeitiger Entführung war für mich klar, jetzt geht’s los. Aber nach diesem Aufflackern war bald wieder Schluss. Die Story über eine gescheiterte Familie, in der Vergangenheit, das Aufarbeiten einer schrecklichen Tat, die Rache der Geschwister, alles sehr gute Themen und auch gut beschrieben. Die Brutalität mit der die Täter vorgehen, jetzt nicht mal das alles und jeder niedergemetzelt wird, die psychologische Seite des Dramas kommt sehr gut durch. Das Ende war ein wenig vorhersehbar, aber damit kann man leben.
    Was mir an dem Buch nicht gefallen hat oder was mich gestört hat, dass es sehr oft langatmig und dadurch langweilig war und die Autorin nicht auf den Punkt kam. Ich denke ein paar Seiten weniger und mehr Spritzigkeit wären besser gewesen.
    Da die Thematik und das Cover mich überzeugen kann ich trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen. Ich werde den Thriller nochmals lesen, vielleicht sind dann die langweiligen Passagen nicht mehr so langweilig.

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    janein
  • 4 Sterne

    12 von 23 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sibylle S., 01.09.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra Tremont lebt mit ihrem Mann Ben, Tochter Ivy und ihrem Hund Mac in einem großen, einsam gelegenen Haus. Die 15jährige Ivy ist sich sicher, dass ihre Mutter lügt, weiß aber nicht warum. Sie beschließt, dem gemeinsamen Abendessen fern zu bleiben, nicht ahnend, dass schon bald ein Albtraum über sie hereinbrechen wird. Sandra und Ben Tremont sind gerade fertig mit dem Abendessen, als zwei fremde Männer in ihr Haus eindringen und Ben brutal niederschlagen. Sandras größte Angst ist es, dass ihre Tochter Ivy herunter kommt und den beiden Männern in die Hände fällt. Was wollen die Fremden von ihnen? Ist es wirklich ein Zufall, dass sie gerade in dieses einsam gelegene Haus mitten im Wald kommen?

    Jenny Milchman hat hier in meinen Augen einen tollen Thriller geschrieben. Keinen richtig bluten Thriller, aber einen, der aufgrund der Handlungen und den psychologisch interessanten Charakteren sehr spannend ist.

    Die Geschichte wird zunächst in drei, später noch in zwei Handlungssträngen erzählt, die nach und nach weiter zusammengeführt werden. Der Leser ahnt allerdings zwischendurch immer mehr worauf es hinauslaufen wird, bzw. wie die Teile zusammenhängen.

    Zum einen das Geschehen in der Gegenwart, die Familie Tremont in ihrem Haus, bevor die Männer ins Haus eindringen. Dann die beiden Männer, wie es kam, dass sie dorthin gehen. Der dritte Erzählstrang spielt in der Vergangenheit: 1975 gibt es eine Frau namens Barbara und ihren Mann Gordon. Sie haben einen gemeinsamen Sohn Nicholas, mit dem Barbara total überfordert ist, hat man den Eindruck. Sie überschüttet ihn mit Liebe.

    Ich hatte zwar beim Lesen schon früh eine Ahnung, wie alles zusammenhängen könnte, dennoch hatte ich nie das Gefühl, das Buch aus der Hand legen zu wollen. Die Spannung war groß genug um weiterzulesen.

    Besonders gefallen mir in diesem Buch die Figuren und Charaktere, die alle irgendeinen Hintergrund haben, selbst der Hund hat seine Erfahrungen, die man in ein oder zwei Kapiteln aus seiner Sicht erlebt. Hier wurde wirklich an alles gedacht, die Charaktere sind authentisch dargestellt, die Geschichte lebt durch ihre Handlungen und Erfahrungen. Es ist einfach toll zu lesen. Vielleicht kann die Autorin ja beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr den Leser im Unklaren lassen, wie die Handlungsstränge miteinander zusammen hängen. Ansonsten ein unterhaltsamer und spannender Thriller, der einen packt und mitreißt!

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    janein
  • 4 Sterne

    10 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwurm78 -., 19.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra Tremont wohnt mit ihrem Mann Ben und der 15jährigen Tochter Ivy in einem Traumhaus mitten in der Natur. In der Nähe brechen zwei Häftlinge aus dem Gefängnis aus und dringen in Sandras Haus ein. Doch sie haben sich das Haus nicht aus Zufall ausgesucht. Der Häftling Nick kennt Sandra sehr gut aus der Vergangenheit.

    Der Thriller hat mir gut gefallen, für eine 5-Sterne-Bewertung hat es aber nicht ganz gereicht.
    Es war auf jeden Fall spannend geschrieben, sehr flüssige Schreibweise, so dass man das Buch auch schnell durchlesen kann. Abgesehen von den paar Rückblicken in das frühere Leben von Nick und Sandra ging es in dem Buch nur um ein paar Stunden im Leben von Sandras Familie und der Geiselnahme durch Nick und Harlan. Das finde ich immer besonders schwierig damit (also eine Story mit nur ein paar Stunden Inhalt) ein Buch füllen zu können und vor allem ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Das hat Jenny Milchmann wirklich sehr gut geschafft.
    Mir hat leider irgendwie der letzte spannende „Kick“ für eine Super-Bewertung gefehlt, aber nichts desto trotz ein wirklich gelungener, gut durchdachter und spannender Thriller.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wencke M., 11.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra führt ein scheinbar perfektes Leben: Sie lebt mit ihrem Traummann in einem Traumhaus mitten in der Natur, das sie gerade erst ganz nach ihren Wünschen fertiggestellt haben. Sandra liebt ihre 15-jährige Tochter Ivy über alles, wobei Sandra mit Ivy gerade ein sehr schwere Phase durchmacht.

    Bereits auf den ersten Seiten merkt der Leser, die sich aufbauende Spannung - quasi die Ruhe vor dem Sturm.

    Der gemütliche Abend von Sandra und Ben wird abrupt beendet, als zwei Männer in ihr Haus eindringen. Es beginnt ein gewalttätiger Albtraum.

    Die Geschichte, die in der Gegenwart erzählt wird, wird regelmäßig durch Kapitel aus der Vergangenheit ergänzt. Hier erfährt der Leser, wie der eine Eindringling zu dem geworden ist, wie er jetzt ist.

    Insgesamt hat mich dieser Thriller überzeugt und hat mir spannende Lesestunden bereitet, allerdings muss ich auch sagen, dass ich die Passagen, nachdem die Männer in das Haus eingedrungen sind, sehr langatmig fand. Danach geht es dann aber spannend mit neuen Erkenntnissen weiter.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ursula D., 06.07.2016

    Als Buch bewertet

    "Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken"
    von Jenny Milchmann ist ein Thriller, der es in sich hat.

    Sandy Tremont, Psychotherapeutin im örtlichen Krankenhaus, ihr Ehemann Ben, ein erfolgreicher Veranstalter von Adventure-Touren und ihre 15jährige Tochter Ivy - auf den ersten Blick eine glückliche, harmonische Familie. Finanziell unbhängig leben sie in einem Traumhaus fernab der Stadt in den Adirondacks.
    Doch der Schein trügt. Instinktiv spürt Ivy eine Gefahr, die sie nicht benennen kann. Welches Geheimnis verbirgt ihre Mutter? Ivy kann sich ihr Misstrauen nicht erklären, bis eines Abends plötzlich zwei entflohene Häftlinge in ihr Zuhause eindringen und von ihrem Vater verlangen, ihnen bei der Flucht zu helfen.
    Ein unerwarteter Schneesturm vernichtet jedoch alle Pläne und von nun an überschlagen sich die Ereignisse, denn Ivy´s Mutter kennt einen der Männer.

    Die Sprache des Buches ist flüssig und es kommt sehr schnell zu einem Spannungsaufbau, dem man sich nur noch sehr schwer entziehen kann.

    Die Zeitwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind durch Kapitel unterteilt und dadurch sehr gut nachvollziehbar.

    Die Aufmachung des Buches sowie der Klappentext, haben mich dazu veranlasst es zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Jenny Milchman versteht es meisterhaft den Leser in die Psyche der Charaktere eintauchen zu lassen und ich habe "Night Falls", trotz Zeitmangels, innerhalb von zwei Tagen verschlungen.
    Auch deshalb bekommt dieses Buch von mir fünf Sterne und ich denke alle diejenigen, die Thriller mit psychologischem Hintergrund mögen, geben mir Recht.

    Das Buch ist im Juli 2016 im Ullstein Verlag erschienen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jasmin K., 20.07.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Sandra hat alles was sie sich je gewünscht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter lebt sie in einem abgeschiedenen Haus. Bis eines Abends zwei Männer gewaltsam in ihr Haus eindringen. Doch Sandra kennt einen der Männer – und weiß wie grausam er sein kann.


    Schreibstil:

    Dies war mein erstes Buch von Jenny Milchman und es hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich größtenteils sehr flüssig lesen. Jedoch hat die Autorin auf einige Sache sehr viel Wert gelegt und einige Wiederholungen haben teilweise etwas genervt. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte wohl jeder verstanden, dass der Hund schon sehr alt ist und das das Haus sehr schallisoliert ist. Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und passend für einen Thriller.


    Charaktere:

    Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.

    Der größte Teil des Buches ist aus der Sicht von Sandra geschrieben. Anfangs wirkt sie etwas naiv, da sie jedem Streit aus dem Weg gehen möchte und um jeden Preis die Harmonie in der Familie nicht gefährden will. Das konnte ich anfangs nicht immer nachvollziehen. Doch im Laufe des Buches wird klar, warum sie so handelt.

    Gut fand ich die Beschreibungen der 15-jährigen Tochter Ivy. Sie ist in der Pubertät und handelt nicht immer rational. Sie merkt, dass ihre Mutter ihr Dinge verschweigt und reagiert oft trotzig darauf. Ich finde ihre Figur auf jeden Fall am authentischsten. Sie mochte ich von allen Personen am meisten.

    Eine andere Sicht ist die von einem der Entführer. Am besten haben mir die Rückblenden in seine Kindheit gefallen. Nach und nach bekommt man einen guten Einblick, warum er so geworden ist.

    Auch, wenn alle Personen meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, konnte mir keine so richtig ans Herz wachsen.


    Spannungsbogen:

    Ich war vorher etwas skeptisch, ob die Spannung über 460 aufrechterhalten werden kann, wenn die Handlung nur in einer Nacht und nur an einem Schauplatz stattfindet. Doch durch die Rückblenden wurde man immer wieder angefixt, weiter zu lesen um zu erfahren, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt und was das Motiv ist. Auch im Haus ist immer was Neues passiert und so ist die Spannung nie abgeebbt. Ich hatte das Buch ziemlich schnell durch, da ich mir zu keinem Punkt vorstellen konnte, wie das Buch endet.
    Einige Enthüllungen, wie z. B. woher Sandra einen der Männer kannte und warum dieser im Gefängnis gelandet ist, konnte ich mir allerdings schon vorher denken… Wirklich überraschen konnte mich die Geschichte leider nicht.

    Das Ende fand ich dann doch etwas abgehackt, da hat es sich die Autorin meiner Meinung nach etwas einfach gemacht ;)


    Fazit:

    Für mich ein gelungener Thriller, der an keiner Stelle an Spannung verloren hat. Auch wenn mir die Protagonisten nicht richtig ans Herz wachsen konnten und mir das Ende nicht so gut gefallen hat, kann ich das Buch doch sehr empfehlen. Ich bin nur so durch die Seiten gelesen – ein guter Thriller für zwischendurch!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jasmin K., 18.08.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Sandra hat alles was sie sich je gewünscht hat. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter lebt sie in einem abgeschiedenen Haus. Bis eines Abends zwei Männer gewaltsam in ihr Haus eindringen. Doch Sandra kennt einen der Männer – und weiß wie grausam er sein kann.


    Schreibstil:

    Dies war mein erstes Buch von Jenny Milchman und es hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch lässt sich größtenteils sehr flüssig lesen. Jedoch hat die Autorin auf einige Sache sehr viel Wert gelegt und einige Wiederholungen haben teilweise etwas genervt. Spätestens nach dem zweiten Mal hätte wohl jeder verstanden, dass der Hund schon sehr alt ist und das das Haus sehr schallisoliert ist. Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und passend für einen Thriller.


    Charaktere:

    Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.

    Der größte Teil des Buches ist aus der Sicht von Sandra geschrieben. Anfangs wirkt sie etwas naiv, da sie jedem Streit aus dem Weg gehen möchte und um jeden Preis die Harmonie in der Familie nicht gefährden will. Das konnte ich anfangs nicht immer nachvollziehen. Doch im Laufe des Buches wird klar, warum sie so handelt.

    Gut fand ich die Beschreibungen der 15-jährigen Tochter Ivy. Sie ist in der Pubertät und handelt nicht immer rational. Sie merkt, dass ihre Mutter ihr Dinge verschweigt und reagiert oft trotzig darauf. Ich finde ihre Figur auf jeden Fall am authentischsten. Sie mochte ich von allen Personen am meisten.

    Eine andere Sicht ist die von einem der Entführer. Am besten haben mir die Rückblenden in seine Kindheit gefallen. Nach und nach bekommt man einen guten Einblick, warum er so geworden ist.

    Auch, wenn alle Personen meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, konnte mir keine so richtig ans Herz wachsen.


    Spannungsbogen:

    Ich war vorher etwas skeptisch, ob die Spannung über 460 aufrechterhalten werden kann, wenn die Handlung nur in einer Nacht und nur an einem Schauplatz stattfindet. Doch durch die Rückblenden wurde man immer wieder angefixt, weiter zu lesen um zu erfahren, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt und was das Motiv ist. Auch im Haus ist immer was Neues passiert und so ist die Spannung nie abgeebbt. Ich hatte das Buch ziemlich schnell durch, da ich mir zu keinem Punkt vorstellen konnte, wie das Buch endet.
    Einige Enthüllungen, wie z. B. woher Sandra einen der Männer kannte und warum dieser im Gefängnis gelandet ist, konnte ich mir allerdings schon vorher denken… Wirklich überraschen konnte mich die Geschichte leider nicht.

    Das Ende fand ich dann doch etwas abgehackt, da hat es sich die Autorin meiner Meinung nach etwas einfach gemacht ;)


    Fazit:

    Für mich ein gelungener Thriller, der an keiner Stelle an Spannung verloren hat. Auch wenn mir die Protagonisten nicht richtig ans Herz wachsen konnten und mir das Ende nicht so gut gefallen hat, kann ich das Buch doch sehr empfehlen. Ich bin nur so durch die Seiten gelesen – ein guter Thriller für zwischendurch!

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    miah .., 25.07.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Zwei Männer brechen aus dem Gefängnis aus. Sie dringen in das Haus von Sandy und ihrer Familie ein, um sich für ihre Flucht in die Berge auszustatten. Nicht zufällig haben sie ausgerechnet dieses Haus gewählt. Es gibt eine Verbindung zwischen einem der Männer und Sandy.
    Dann verhindert ein Schneesturm, dass die beiden Männer schnell wieder verschwinden können. Sandy, ihr Mann Ben und ihre Tochter Ivy sind gefangen.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist gut geschrieben. Gleich zu Beginn wird es interessant. In wechselnden Perspektiven wird die Handlung geschildert, was es abwechslungsreich und spannend macht. Als Leser ist man überall. Im Haus erfährt man aus Sandys und Ivys Sicht was passiert, durch Nick erlebt man die Flucht von ihm und seinem Mitinsassen Harlan. Der Perspektivenwechsel ist wirklich gut gemacht. Die Kapitel endeten eigentlich immer an einer Stelle, an der ich unbedingt wissen wollte, wie es in dem Augenblick weitergeht, aber meine Aufmerksamkeit wird im neuen Kapitel wieder auf etwas anderes gelenkt.

    In Rückblenden erlebt man die Kindheit einer der beiden Männer. Zeitweise waren dies die interessantesten Kapitel. Barbara, die Mutter des Mannes, hat einen sehr verklärten Blick auf ihren Sohn. Sie hält ihn für klug und fantasievoll. Sie findet ständig Ausreden für sein schlechtes Verhalten. Sie lässt ihm immer seinen Willen. Sie zeigt ihm niemals Grenzen auf. Doch der Junge ist brutal und gewalttätig. Es ist wirklich schockierend, was er alles anstellte.

    Etwas verwirrend war allerdings die Tatsache, dass Sandy laut Klappentext einen der Männer kennt, aber am Anfang hat man diesen Eindruck gar nicht. Sandy kommt erst ins Grübeln, als sie seinen Namen hört. Ich hätte ehrlich gesagt eher erwartet, dass Sandy einen der beiden sofort erkennt, als sie ins Haus eindringen. Naja, das zeigt mal wieder, dass der Klappentext -wie so häufig- irrführend ist. Die Verbindung wird aber mehrfach angedeutet und im weiteren Verlauf der Geschichte aufgedeckt.

    Einige Kritikpunkte gibt es allerdings: Ein paar Details wurden zu oft erwähnt. Die Protagonisten verhielten sich zum Teil komisch und unlogisch und daher nicht nachvollziehbar. Im Allgemeinen gibt es ein paar Ungereimtheiten. Einige wirklich interessante Ansätze wurden leider nicht weiter verteift. Ich denke, die eine oder andere Stelle hätte mehr Potenzial gehabt.

    Insgesamt finde ich die Geschichte schon spannend. Mit jeder neuen Situation habe ich für die Familie mitgehofft, dass sich ein Ausweg für sie ergibt. Ich war frustriert, wenn etwas nicht geklappt hat, und ich habe bis zum Schluss um das Leben aller Protagonisten gebangt.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dora .., 04.07.2016

    Als Buch bewertet

    Solider Thriller

    Sandra hat alles, was man sich wünschen kann… Einen wundervollen Ehemann, ihre geliebte pubertierende Tochter, ein Traumhaus in abgeschiedener Lage und ihren Hund Mac. Bis auf die kleinen Streitigkeiten mit ihrer Tochter Ivy lebt Sandra ein glückliches und sorgenfreies Leben. Doch das soll sich ganz plötzlich ändern als an einem verschneiten Abend zwei Unbekannte in ihr Haus eindringen, Sandras Mann brutal niederschlagen und sie und ihre Tochter als Geisel nehmen. In Sandra schlummert ein Verdacht, der ihre heile Welt völlig auf den Kopf stellen könnte und eine Vergangenheit ans Tageslicht bringen könnte, die sie eigentlich wegsperren und nie wieder hervorholen wollte…

    Ich muss sagen, ich hatte „Spaß“ mit der Geschichte. Natürlich kann der Thriller in meinen Augen nicht mit einem Chris Carter mithalten, aber ab ca. der Mitte des Buches wurde es wirklich spannend und ich musste wissen, wie es weitergeht. Auch wenn der Anfang etwas schleppend war, so habe ich die letzten 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen.
    Jenny Milchman hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, die Kapitel waren kurz und knackig – genau das mag ich an einem Thriller.
    Ein Kritikpunkt waren meiner Meinung nach die wenig beleuchteten Charaktere und handelnden Personen. Ein wenig mehr Tiefe hätte sicher ganz gut getan. Über Sandras Mann Ben erfährt man so gut wie gar nichts und die 15jährige Ivy ging mir stellenweise wirklich auf die Nerven. Dafür liebe ich aber Mac, den Hund der Familie, dem Milchman sogar 2 eigene Kapitel gewidmet hat. Außerdem wird uns in gesonderten Kapiteln die Vergangenheit von Nick, einem der Täter, etwas näher gebracht und so konnte man nach und nach ahnen, welche Verbindung zu Sandra besteht. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht und dass Nick vielleicht noch etwas böser wäre, als er ohnehin schon ist.
    Alles in allem aber ein solider Thriller, dem ich 3,5 Sterne geben würde. Vielleicht war auch einfach der Zeitpunkt nicht der beste, denn ich habe dieses Buch, welches während eines Schneesturms spielt, bei sommerlichen 35 Grad gelesen. Ich bin sonst nicht so der „Jahreszeiten-Leser“, aber ein regnerischer Herbst-Abend hätte vielleicht besser dazu gepasst ;)

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ELISABETH U., 21.06.2016

    Als Buch bewertet

    Es herrscht ein heftiges Schneetreiben. Sandy bereitet gerade das Abendessen vor. Ihre Tochter Ive kommt aus der Schule und ihr Mann Ben von seiner Firma. Sandy arbeitet aus Psychotherapeutin in einer Klinik. Die Tochter zickt herum und Ben und Sandy möchten sich einen gemütlichen Abend machen, als plötzlich zwei bewaffnete Männer in das Haus eindringen. Ein Mann kommt Sandy irgenwie bekannt vor, seine Augen. Der andere Mann ist ein Riese, schwer und groß. Ben möchte Sandy zu Hilfe kommen, doch die Männer schlagen ihn und schmeißen ihn die Kellertreppe hinab. Die Tochter bekommt mit, dass im Haus etwas nicht stimmt und versteckt den kleinen Hund. Die Männer wollen von Tremonts Kleidung und Essen für die Flucht, Doch das Schneegestöber wird immer stärker und die Männer bleiben da und nehmen die beiden Frauen als Geißeln, währen der Hausherr verletzt im Keller liegt oder gar schon tot ist. Ein Psychoterror beginnt. Doch dann erkennt Sandy den einen Mann, der das Sagen hat. Jetzt weiß sie, dass er die ganze Familie vernichten will. Im Laufe der zermürbenden Warterei stellt sich heraus, dass das Band, das Sandy meinte zu ihrer Tochter zu haben, doch nicht so stark ist. Ive entwickelt zu dem zweiten Mann, der wie ein Riese wirkt und der Handlanger des anderen ist, eine Art Stockholmsyndrom. Doch dann geht nicht alles so, wie sich die Männer es vorstellen und ein Blutbad beginnt, Sehr gut fand ich die jeweiligen Rückblicke im Buch auf die Jahre zuvor. wo dargestellt wird, warum der brutale Mann so wurde, wie er jetzt ist. Allerdings hätte das Buch 100 Seiten weniger haben können, denn während der Warterei während des Schneefalles haben sich so manche Szenen wiederholt und es fühlte sich irgenwie zäh an. Aber wer Action braucht und vor Brutalität nicht zurückschreckt, für den ist das Buch ein Highlight.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Britta K., 19.07.2016

    Als Buch bewertet

    Kein Entkommen!

    Auf den ersten Blick führt Sandra ein glückliches Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann Ben und der gemeinsamen Tochter Ivy lebt sie in einem Traumhaus inmitten einer abgelegenen Idylle. Diese zerplatzt, als zwei Männer, entflohene Häftlinge, in ihr Haus eindringen und sie gefangen nehmen. Eine Flucht ist zwar geplant, scheitert aber an den winterlichen Wetterverhältnissen. So gibt es weder für Sandras Familie, noch für die flüchtenden Häftlinge einen Ausweg. Das Ganze artet in eine Tortur aus, und Sandra wird mit den Grenzen ihres eigenen Verdrängens konfrontiert…
    „Night Falls. Du kannst Dich nicht verstecken“ ist der erste Thriller aus der Feder von Jenny Milchman, den ich las. Die Geschichte hat mich thematisch sehr angesprochen. Sie startet mit zwei parallelen Erzählsträngen: einer der die Familie vorstellt und einen, in dessen Mittelpunkt die fliehenden Häftlinge Nick und Harlan, stehen. Diese Erzählstränge werden zusammengeführt. Daneben gibt es von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine Rückblende. Wir erfahren von Barbara und ihrer Familie. Der spätere Häftling Nick ist ihr Sohn und stellt ihre erzieherischen Kompetenzen auf die Probe. Nichtsdestotrotz ist und bleibt Nick der geliebte Sohn, der immer entschuldigt wird, während seine Schwester Cassandra eher vernachlässigt wird. Diesen Erzählstrang fand ich sehr spannend. Ansonsten leidet die Spannung mitunter sehr unter der Detailverliebtheit der Autorin. Das erzählerische Grundkonzept hat mir zugesagt, auch wenn ich Manches etwas überzogen fand. Auf den Vorgänger bin ich in jedem Fall neugierig geworden und werde ihn bei Gelegenheit sicher auch lesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Schnuck 5., 19.07.2016

    Als Buch bewertet

    In „Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen“ beschreibt Jenny Milchman den Alptraum einer Frau, in dem sie und ihre Familie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden.
    Zwei entlaufene Straftäter dringen in ihr einsam gelegenes Haus ein, schlagen ihren Mann Ben brutal zusammen und halten Sandy und ihre Tochter Ivy gefangen. Ihre verdrängte Vergangenheit ist wieder da.
    Der Schreibstil ist geprägt von unterschiedlichen Erzählperspektiven. Die Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich und gut ausgearbeitet. Durch vereinzelte Rückblicke ergeben sich aufschlussreiche Puzzleteile aus der Vergangenheit, die Sandy verdrängt hat und ihre Familie nicht kennt. Es geht um Verletzungen in der Vergangenheit und Verdrängungen in der Gegenwart. Die psychologischen Aspekte sind gut dargestellt. Es gibt spannende Stellen, die auch als Cliffhanger eingesetzt werden. Insgesamt ist der Spannungsbogen für einen Thriller eher gering. Hier spielt vielleicht auch eine Rolle, dass manche eher unwichtige Details sehr ausführlich beschrieben werden.
    Ich würde diese spannende Geschichte mit den psychologischen Hintergründen nicht als Thriller bezeichnen, eher als psychologischen Kriminalroman. Mir fehlt in vielen Passagen der Thrill.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia M., 28.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra und Ben und Ivy – eine perfekte Familie deren Glück gerade ein wenig durch Ivys Pubertät getrübt ist, aber sonst.... Bis eines Tages zwei Fremde mit äusserster Brutalität in das abgelegene Haus der Familie eindringen, Ben niederschlagen und auch die beiden Frauen in ihre Gewalt bringen. Sie müssen erkennen, dass Nick und Harlan entflohene Häftlinge sind, die Verpflegung und Ausrüstung für ihre Flucht über die Grenze wollen. Ben, der Abenteuertrips organisiert, hat all dies vorrätig. Zunächst sieht es so aus, als wäre damit dieses Drama damit glimpflich beendet. Doch dann hindert ein Schneesturm die beiden an ihrem Abgang und der Horror geht weiter.
    Ein ausgesprochen spannender und gut konstruierter Roman, besonders die Rückblenden in Nicks Kindheit, die Stück für Stück in die Gegenwart führen und die Geschichte schlussendlich auflösen. Man ahnt zwar schon recht bald, wohin das führt, ohne dass die Spannung darunter leidet. Sprachlich sehr angenehm zu lesen, sodass es schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Ebenfall s sehr ansprechend und passend finde ich die Umschlaggestaltung. Sehr empfehlenswert für alle die Thriller lieben.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tamaru R., 14.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra hat wirklich großes Glück im Leben, sie hat alles wovon andere nur träumen. Einen liebevollen, verständnisvollen Ehemann, eine Tochter die sie über alles liebt. Doch die Idylle trügt, denn Sandra trägt ein düsteres Geheimnis mit sich.
    Als eines Tages zwei entflohene Häftlinge in ihr Haus eindringen, ihren Mann niederschlagen und sie und ihre Tochter als Geisel nehmen, beginnt ein Albtraum aus dem es kein Entkommen gibt. Denn einer der beiden Männer kennt sie nur zu gut, obwohl sie alles dafür getan hat ihn aus ihrem Leben zu streichen.

    Das Cover hat mich gleich angesprochen und auch der Klappentext ließ auf eine spannende Geschichte schließen. Aber ich war ein wenig enttäuscht, denn es dauert lange bis die Story an Fahrt aufnimmt. Das erste Drittel war sehr langatmig und auch die Charaktere waren mir nicht sehr sympathisch.
    Dadurch fiel es mir schwer einen Zugang zu dem Buch zu bekommen. Erst ab der Mitte, wenn man nach und nach die Hintergründe und Zusammenhänge erfährt, wird es spannend.
    Alles in allem aber ein gutes Buch, das mich zwar nicht ganz überzeugt hat aber dennoch lesenswert ist.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    zitroenchen A., 03.07.2016

    Als Buch bewertet

    Sandra Tremont lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer 15-jährigen Tochter Ivy abseits von der Stadt. Die Gegend ist ruhig und die Nachbarn relativ weit entfernt. Ben arbeitet als Führer für Touristen.
    Außer ein paar kleinen pubertären Problemchen lebt die Familie ruhig und glücklich.
    Bis zu dem einen Abend.... Zwei ausgebrochene Häftlinge dringen in das Haus ein und nehmen die Familie gefangen. Die Häftlinge brauchen Ausrüstung und Hilfe für ihre weitere Flucht. Ben wird schwer verletzt... Und der Schneesturm macht die weitere Flucht unmöglich. Sandra kämpft wie eine Löwin um ihre Familie zu schützen. Dann merkt Sandra, daß sie den Häftling Nick kennt.
    In Rückblicken erfährt der Leser die Lebensgeschichte von Sandra und Nick....

    Der Roman ist ein eher seichter Thriller, auch für schwächere Nerven geeignet, da nicht viel Blut fließt. Es wechseln sich Spannung, Hoffnung und Resignation ab. Die Handlung ist nicht neu, erinnert an ein paar erfolgreiche Filme. Die Geschichte ist fließend und gut geschrieben. Die Story würde sich meiner Meinung nach für eine Verfilmung eignen.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bärbel K., 14.08.2016

    Als eBook bewertet

    Sandy Tremont lebt glücklich mit ihrem Mann Ben und ihrer pubertierenden
    Tochter Ivy in einem etwas abgelegenen aber äußerst luxuriösen Haus. Bis
    eines Tages zwei Männer eindringen, die gesamte Familie in ihre Gewalt
    bringen und ein Albtraum beginnt. Für Sandy ist einer der Männer kein
    Unbekannter …
    Der Thriller ist wirklich gut geschrieben. Beim Lesen habe ich immer
    mitgefiebert, ob und wie sie die armen Gefangenen sich vielleicht aus der
    Gewalt dieses Psychos Nick befreien können. Bei so viel nazistischer
    Selbstherrlichkeit gepaart mit absoluter Gewissenlosigkeit kann man als
    Leser einfach nur kribbelig werden. Am liebsten hätte ich selbst
    eingegriffen.
    Ich frage mich immer noch, wodurch Nicholas so geworden ist – war es die
    Unfähigkeit seiner Mutter ihm Werte und Grenzen zu vermitteln oder hat er
    diese bestialische Ader bereits im genetischen Erbgut erhalten? Dieses Buch
    hat mich echt aufgewühlt und ich kann es jedem Thriller-Liebhaber wärmstens
    empfehlen.

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    janein
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