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  • 5 Sterne

    37 von 65 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Uwe T., 27.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll ist ein spannendes und überraschendes Erstlingswerk, das uns einen Detective präsentiert, der zum Mittelpunkt eines Falls wird, dessen Wurzeln in seiner Vergangenheit verwurzelt liegen. Packend geschrieben, spannend durch und durch, somit eine Leseempfehlung für Thrillerfans.

    Inhalt:
    Ein zusammengeflickter Leichnam wird gefunden, dessen einzelne Körperteile sechs Opfern zugeordnet werden können. Detective Wolf von der Londoner Polizei wird an den Tatort berufen, während seine Ex-Frau eine Liste mit sechs weiteren Namen erhält, die in den nächsten Tagen und Wochen ermordet werden sollen. Persönlich wird der Fall, als Wolf erfährt, dass sein Name als letztes auf der Liste vermerkt ist...

    Setting und Stil:
    London zeigt sich mal wieder von seiner regnerischen Seite, die perfekt zur trüben und düsteren Grundstimmung des Thrillers passt. Den Fall erlebt man hauptsächlich als Wolfs Sicht, wobei auch auf andere Charaktere gewechselt wird. Zeitsprünge in die Vergangenheit dürfen nicht fehlen, um als Leser das völlige Ausmaß dieses besonderen Falls nachvollziehen zu können.

    Charaktere:
    Detective Fawkes aka Wolf als sympatisch zu beschreiben, wäre wohl übertrieben. Man merkt, dass er schon einiges in seinem Leben durchgemacht hat und es viele bleibende Spuren gibt. Er ist ziemlich uneinschätzbar und kann von einem auf den anderen Moment ein völlig anderer sein. Trotzdem ist es spannend, mit der Zeit mehr über ihn zu erfahren und herauszufinden, wodurch er zu dem wurde, was er ist.
    Eine Ex-Frau ist für einen Polizisten ja schon fast ein Muss. Als Journalistin steht sie auf der anderen Seite der Ermittlungen und wird natürlich auch mit in den Fall verstrickt, der ihrem Ex-Mann das Leben kosten könnte.
    Die einzige andere Frau in Wolfs Leben ist eine Kollegin, für die er durchaus mehr als nur ein beruflicher Partner sein dürfte.
    Der Täter, der lange nur durch seine Taten und Ankündigungen in Erscheinung tritt, ist genial bösartig. Gleichzeitig ist seine Motivation durchaus logisch nachvollziehbar.

    Geschichte:
    Der Fall fesselt von der ersten Begegnung mit der Ragdoll bis hin zum unausweichlichen Finale an Wolfs angekündigtem Todestag. Dazwischen liegen viele spannende Seiten, etliche überraschende Wendungen und eine rundum gelungene Geschichte, dich mich nicht loslassen wollte.

    Fazit:
    Daniel Coles gelungenes Debüt kann ich nur jedem Thrillerfan ans Herz legen, der gerne Romane mit etwas anderen Ermittlern lesen. Es ist Wolfs Geschichte und die führt halt auch an Orte, die selbst Wolf gerne vergessen und verdrängt hätte. Jäger und Gejagter schenken sich nichts und während die Zeit verrinnt, wird man als Leser immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Fast 500 Seiten fesselndes Leseerlebnis.
    Gespannt bin ich, wie es nach so einem Buch mit Teil 2 weitergehen kann. Eine echte Herausforderung für den Autor.

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    janein
  • 5 Sterne

    27 von 46 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Glücksklee, 25.03.2017

    aktualisiert am 25.03.2017

    Als Buch bewertet

    Spannungsgeladen
    Der Klappentext zu „Ragdoll – Dein letzter Tag“ vom britischen Autor Daniel Cole kündigt bereits an, dass den Leser eine spannungsgeladene Geschichte erwartet. Detective William Oliver Layton-Fawkes ist nach einer Suspendierung wieder in den Dienst zurückgekehrt. Das Londoner Morddezernat und damit auch Detective Layton-Fawkes, von allen nur „Wolf“ genannt, werden zu einem grausigen Leichenfundort beordert: Das Opfer, dass sie am Tatort vorfinden, entpuppt sich als ein aus den Körperteilen von 6 verschiedenen Menschen zusammengesetzter „Körper“. Eine Liste kündigt zudem weitere Morde des Täters an – die Zeit läuft.
    Ragdoll beginnt zuerst einmal mit einem Prolog, der den Leser in die Lage versetzt, zu verstehen, aus welchem Grund Wolf eigentlich suspendiert wurde – und setzt dann nach der Rehabilitierung von Wolf wieder ein. Der Spannungsbogen wird durch den Autor von Beginn an rapide aufgebaut, da die Entdeckung des verstörenden Leichnams nicht lange auf sich warten lässt. Im weiteren Verlauf begleitet der Leser dann Wolf und das Team um ihn herum. Unter anderem nehmen Emily Baxter, Kollegin und Freundin von Wolf und Finlay, Wolfs „Aufpasser“ für die erste Zeit nach seiner Rehabilitierung (und ein guter Freund) an den Ermittlungen zu den sogenannten „Ragdoll-Morden“ teil. Die Beziehung zwischen Wolf und Baxter ist herzlich, wenn auch kompliziert. Daniel Cole inszeniert nicht nur einen spannenden, spektakulären und schockierenden Kriminalfall, sondern lässt seine Leser auch an dem Beziehungsgeflecht und dem Innenleben seiner Charaktere in einem Maße teilhaben, dass sie einem ans Herz wachsen. Das ist ein Team von Ermittler, ja, aber das sind auch Menschen, die sich schon eine ganze Weile kennen und denen etwas aneinander liegt; es sind Menschen mit guten Eigenschaften und Fehlern, was sie real erscheinen lässt und es einem ermöglicht, sie und ihre Beweggründe zu verstehen.
    Meiner Meinung nach hält der Autor den Spannungsbogen durch Wendungen und das Auftauchen neuer Informationen im Verlauf der Handlung durchweg aufrecht. Ich jedenfalls habe beim Lesen regelmäßig unweigerlich den Atem angehalten.
    Zusammenfassend kann ich sagen: „Ragdoll“ von Daniel Cole ist einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe und erhält daher von mir eine definitive Leseempfehlung und 5 von 5 möglichen Sternen.

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    janein
  • 5 Sterne

    27 von 46 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kunde, 21.03.2017

    Als Buch bewertet

    William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist Detectiv bei der Londoner Polizei. Aufgrund der Tatsache, daß er einen Angeklagten, der kurz vor seiner Freisprechung stand, im Gerichtssaal fast totgeprügelt hat, saß er bereits in der Psychatrie. Doch Wolf hatte damals recht, denn der Angeklagte tötete und verbrannte ein weiteres Mädchen. Wolfs neuer Fall ist nicht minder gruselig. In der Wohnung, die der von Wolf gegenüber liegt, wird eine aufgehangene Leiche gefunden. Brutal: diese besteht aus den Teilen von 6 Personen. Es wird eine Liste mit Namen und Todesdaten gefunden, die in der Zukunft liegen. Der letzte Name auf der Liste ist der von Wolf.

    Dieses Buch ist wirklich fesselnd. Hier knistert die Spannung wirklich, so daß man dies Buch ohne Unterbrechung lesen möchte. Der Autor hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, so daß man alles bildlich vor Augen sieht und sich wirklich vor der Patchwork-Leiche gruselt. Die Charaktere sind glaubhaft beschrieben, man fühlt die Eile mit der sie arbeiten, um die restlichen Personen der Liste zu schützen und zu retten. Ihre Schwächen und Reaktionen kommen sehr glaubhaft rüber, man versteht ihre Handlungen. Durch die Perspektivwechsel wird noch eine zusätzliche Spannung erzeugt, die den Leser schon fast dazu zwingt immer weiter zu lesen, denn man will ja wissen, wie das vorherige Kapitel weitergeht.

    Dies Buch ist wirklich sehr gelungen und erhält von mir eine absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    19 von 32 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    chipie2909, 05.04.2017

    Als Buch bewertet

    Als allererstes fiel mir bei dem Thriller Ragdoll das Cover auf. Das nenne ich wirklich einen absoluten Eyecatcher! Die Schrift als auch der Vogel sind glänzend unterlegt und der Titel wurde sogar geprägt. Und auch der Klappentext fesselt einen schon total! In diesem Werk geht es um den Detective Wolf. Er wird zu einem Tatort gerufen und kann kaum glauben, mit was er dort konfrontiert wird. An unzähligen Fäden hängt eine Leiche, doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hier um eine "Ragdoll" handelt. Eine Leiche mit sechs Opfern, deren Körperteile mit groben Stichen zusammen genäht wurde. Und wäre das nicht schon genug, wird Wolfs Exfrau plötzlich eine Liste mit Namen zugespielt: die nächsten Opfer des Ragdoll-Killers und auch Wolf taucht darauf auf. Und somit macht er sich auf die Jagd nach diesem wahnsinnigen Mörder und versucht alles, um ihn aufzuhalten...

    Meiner Meinung nach ist dieser Thriller ein absolut gelungenes Debut eines neuen Autors! Schon die ersten Seiten ziehen einen in den Bann, so dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Ich liebe undurchsichtige Detectives und auch Wolf war von anfang an ein ganz besonderer Charakter, der in diesem Werk neu erschaffen wurde. Generell finde ich, dass hier interessante Personen aufeinander treffen und es hat sehr viel Spaß gemacht, zum Beispiel die Weiterentwicklung des Protagonisten Edmunds zu verfolgen. Auch Baxter wurde sehr facettenreich gezeichnet, so wie natürlich auch Wolf. Spannend finde ich aber auch die Botschaft, die hinter diesem Thriller steckt: Wie weit geht man in abgrundtiefer Verzweiflung? Wieviel Böses steckt in einem selber? Für mich war dieses Buch auf keiner Seite vorhersehbar und ich wurde auch so manches mal überrascht. Ebenso überzeugt mich das Ende, doch um nicht zu spoilern, möchte ich nur dazu noch anmerken, dass ich wirklich sehr gespannt bin, wie es mit Wolf weitergeht!

    Fazit:
    Ich kann es kaum erwarten, wieder von Daniel Cole zu lesen und von meiner Seite aus kommt eine glasklare Leseempfehlung für jeden Thriller-Fan! Hoffentlich wird auch in sienen kommenden Werken der Spannungspegel so hoch gehalten wie auf den Seiten von Ragdoll! :-)

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    janein
  • 5 Sterne

    29 von 53 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 27.03.2017

    Als Buch bewertet

    DIE STETIG TICKENDE TODESUHR
    „Der neue Bestsellerautor Daniel Cole sorgt für einzigartige Spannung, die süchtig macht“.
    Der Aussage kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Dem jungen Autor gelang mit „Ragdoll Dein letzter Tag“ ein starker Debütroman. Ragdoll ist ein äußerst clever erarbeitetes Mordkomplott mit überraschenden Wendungen und Zusammenhängen.

    Die Handlung:
    Die Geschichte beginnt im Jahr 2010 im „Old Bailey“, dem berühmten Londoner Gerichtsgebäude. Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt WOLF, rastet im Gerichtssaal vollkommen aus als das Urteil für den „Feuerbestatter“ genannten Serienmörder nicht schuldig lautet. Er schlägt ihn fast tot. Vier Jahre später kehrt Wolf nach seiner Suspendierung wieder zu seinem Ermittlerteam der Metropolitan Police zurück. Er wird zu einem grausigen Fund gerufen. In einer Wohnung, die seiner gegenüber liegt, hängt eine Leiche. Das besonders Entsetzliche ist, dass sie aus sechs Körperteilen von sechs Opfern grob zusammengenäht wurde zu einer „Ragdoll“. Fast gleichzeitig erhält die Journalistin Andrea, Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der Ragdoll-Mörder ist unwahrscheinlich clever und trickst die Polizei aus. Die „Todesuhr“ beginnt zu ticken und ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der letzte Name auf der Liste lautet:
    DETECTIVE WILLIAM OLIVER LAYTON-FAWKES .

    Meine Meinung:
    In einer besonderen Erzählweise, in einer direkten Draufsicht auf das Geschehen vermittelte Daniel Cole von der ersten bis zur letzten Seite eine unheimliche, knisternde Spannung und einen mitreißenden Sog. Eine unerklärliche atemberaubende Atmosphäre! Dabei versteht er es scheinbar auch noch zwischen den Zeilen Spuren für den Leser zu legen und starke Charaktere zu schaffen. Vom Prolog an bis zum Schluß endet jedes Kapitel mit einer Überraschung. Ein fortwährendes Auf und Ab in den Ermittlungen sorgt dafür, dass der Mißerfolg überwiegt. Das ist aber auch kein Wunder bei dem chaotisch agierenden Ermittlerteam mit einem Chef, der sich nicht durchsetzen kann. Die äußerst brutalen Morde und ein ständiger Wettlauf mit dem übermächtig erscheinenden Killer tun ihr Übriges. Wolf gebärdet sich zeitweise wie eine tickende Zeitbombe, die auf ihre Selbstzerstörung wartet. Er hat den schwierigsten und außergewöhnlichsten Charakter, obwohl er zumindest bei den Frauen einen ganz schönen Schlag besitzt. Eine besondere Beziehung verbindet ihn mit Emily Baxter, der Kollegin. Sie brauchen sich wie die Luft zum Atmen. Alex Edmunds, der jüngste im Team, ist ehrgeizig und arbeitet wie ein Berserker. Am Ende des Buches war dieser Protagonist mit seiner privaten Entscheidung für mich eine besondere Überraschung.
    Es war alles für mich plausibel und folgerichtig. Vor allem die Einblendungen aus der Psychiatrie aus den Jahren 2010/11 halfen mir beim Verstehen der Geschehnisse. Viel psychologisches, psychopathisches, übernatürliches (Gott, Teufel, Dämon), krankhaftes spielte eine große Rolle.
    Wolf geht aus dem grausamen Mordgeschehen nicht als Sieger, aber auch nicht als Verlierer hervor. Das Ende ist meiner Meinung nach offen und läßt dem Autor Raum, ob er die Geschichte weiterverfolgt als Fortsetzung oder ob er es dabei beläßt.
    Das Cover in seiner Düsternis, schwarzer Vogel auf schwarzem Grund, paßt zum Genre. Mit dem Inhalt des Thrillers hat es nichts zu tun.
    Ich vergebe fünf Sterne für ein reifes Debüt.

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    janein
  • 5 Sterne

    22 von 41 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nepomurks, 07.04.2017

    Als eBook bewertet

    Wahnsinnig spannend... Unbedingt lesen!!!

    „Eine Leiche. Sechs Opfer. Ein Racheengel, der nicht aufzuhalten ist.“ Besser kann man „Ragdoll – Dein letzter Tag“ von Daniel Cole wohl nicht zusammenfassen oder beschreiben. Unglaublich rasant, hochspannend und fesselnd geht dieser Psychothriller zu 100% unter die Haut!

    Zunächst recht verhalten, täuscht der Autor seinem Leser anfangs einige Seiten lang eine trügerische Ruhe vor, bevor das Unheil über die Protagonisten hereinzubrechen beginnt... Detective William Oliver Layton-Fawkes, bekannt auch unter seinem Spitznamen Wolf, ist kein unbeschriebenes Blatt. Ein Wunder, dass er mit seiner Vorgeschichte noch als Ermittler tätig sein darf, wartet hier bereits sein nächster Fall auf ihn. Und Wolf ist stärker betroffen von den Verläufen, als ihm lieb sein dürfte. Immer tiefer geraten er und sein Team in die Fänge eines bestialischen Mörders. Ein Täter, der seinen Jägern immer einen Schritt voraus scheint. Welche Identität steckt hinter dem Gejagten? Wer ist sein nächstes Opfer?! Und was hat es mit den ominösen Nachrichten, die er versendet, auf sich?! Doch das Wichtiges mag wohl sein: Wird man ihm auf die Schliche kommen, bevor er seine Arbeiten „vollbracht“ hat – und kann Wolf seinen Hals noch aus der sich immer stärker zuziehenden Schlinge retten?!

    Man kommt von Beginn an sehr schnell in den Roman hinein und kann sich meiner Meinung nach auch sehr gut in den Verlauf einfühlen. Die Figuren sind sehr gut konzipiert und wirken durchweg authentisch. Zum Teil rau und sicherlich nicht ohne Kanten bilden die Protagonisten ein perfekt ausgeklügeltes Netzwerk und geleiten den Leser sozusagen durch die Erzählung. Ein Team, in dem es immer mehr zu brodeln beginnt und es zu Unstimmigkeiten kommt, das aber alle Kräfte in die Jagd auf einen unbekannten Mörder bündeln muss. Es bleibt durchgängig wahnsinnig spannend und der Autor behält sich sehr viele überraschende und bestens durchdachte Wendungen vor. Sprachlich ist der Thriller sehr eingängig und flüssig lesbar! Alles erscheint zudem logisch und die Handlungen sind nachvollziehbar. Man wird das Ende der Geschichte jedoch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, bzw. Sicherheit nicht vorhersehen können! Es werden Fährten gelegt und doch wieder zunichte gemacht. Die Figuren wachsen förmlich im Verlauf und erhalten immer mehr Kontur. Man hat einen tiefen Einblick in die Charaktere und ihre jeweiligen Hintergründe und es entspinnt sich beinahe ein feines Psychogramm. Im Vordergrund stehen dabei trotzdem immer die Mordserie und ein lauernder Täter...

    Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage ausgelesen und kann nur sagen, dass ich es als puren Nervenkitzel empfunden habe! Verwirrend, unglaublich spannend und in sich absolut stimmig hinterlässt der Thriller auch nach dem Lesen noch Gänsehaut… Unbedingt lesen! 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche, 04.04.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist einer der besten Mordermittler in London. Sein neuester Fall ist an Grausamkeit fast nicht zu überbieten: die Körperteile von sechs Opfern wurden zu einer Art Flickenpuppe, einer sogenannten Ragdoll, zusammengenäht und auf schaurige Weise zur Schau gestellt. Doch das reicht dem Täter nicht, denn er lässt der Reporterin Andrea Hall, Wolfs Exfrau, eine Liste mit den nächsten sechs Opfern und den genauen Todeszeitpunkten zukommen. Der letzte auf dieser Liste ist Wolf. Kann er den Täter rechtzeitig stoppen?

    Der Schreibstil war angenehm leicht und flüssig, so dass ich sofort in die Geschichte rein kam. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super spannend und konnte es nicht mehr beiseite legen. Ich war wie gefesselt.
    Der Beginn war sehr interessant. Im Prolog gab es einen kurzen Rückblick zu einer Gerichtsverhandlung vier Jahre zuvor und wie Wolf dort ausrastete, weil der Angeklagte freigesprochen wurde.
    Die Beschreibung der Ragdoll fand ich sehr bildhaft und schaurig. Schon die Vorstellung, dass sechs Körperteile verschiedener Menschen zusammengenäht wurden, ist erschreckend. Etwas derartiges habe ich bisher noch nicht gelesen.
    Detective Wolf fand ich sympathisch und charismatisch, weil er kein aalglatter Typ ist. Auch seine Kollegin Emily Baxter sowie den gerade vom Betrugs- zum Morddezernat gewechselten Kollegen Edmunds fand ich sympathisch und authentisch dargestellt. Die Ermittlungen von ihnen habe ich sehr gerne und mit Spannung verfolgt und ich konnte mich sehr gut hineinversetzen. Dank privater Einblicke empfand ich das Team als lebendig.
    Den Plot fand ich sehr interessant und spannend. Die angekündigten Opfer müssen geschützt werden, gleichzeitig muss herausgefunden werden, wer die sechs Toten sind. Der Täter scheint der Polizei jedoch immer einen Schritt voraus zu sein. Das Ende nahm nochmal ordentlich an Fahrt auf, was bestens zu diesem Thriller passte.

    Ich kann diesen nervenaufreibenden Thriller absolut empfehlen und vergebe daher fünf Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    12 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwurm, 11.05.2017

    Als Buch bewertet

    Klappentext:
    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
    Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ...

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, in machen Abschnitten war es mir durch zu viele Informationen aber etwas langatmig. Zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Lacher, welche die Handlung etwas aufheiterten. Die Beschreibung der Morde wurde vom Autor sehr detailreich aufgeführt. Der Schluss war für mich sehr überraschend, da die Handlung eine überraschende Wendung nahm.

    Das Cover gefiel mir sofort. Ein schwarzer Rabe auf schwarzem Hintergrund, einfach fantastisch gewählt.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut beschrieben und waren mir sehr sympathisch. Die Handlung hat mich überzeugt und ich bin auf die weiteren Teile sehr gespannt.

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    janein
  • 4 Sterne

    13 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tamaru, 12.04.2017

    Als Buch bewertet

    Der Wolf
    "RagDoll" ist der Auftakt einer Thriller Reihe und beginnt gleich mit einem spannenden ersten Teil.
    Detective William Fawkes, genannt der Wolf, ist nach einer Suspendierung zurück im Dienst und wird zu einem besonders grauenhaften Tatort gerufen. In einer Wohnung hängt eine Leiche von der Decke, die aus sechs verschiedenen Toten zusammen genäht wurde. Und als wäre das noch nicht genug, erhält die Exfrau von Wolf, die als Journalistin arbeitet, eine Liste mit sechs verschiedenen Namen und deren Todesdatum. Der letzte auf der Liste:
    Wolf
    Das Ermittlerteam arbeitet fieberhaft daran, die Identität der Leichenteile zu klären und versucht gleichzeitig die Personen auf der Liste zu schützen. Doch der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus.
    Da auch die Presse die Namen kennt und keine Skrupel hat, diese zu veröffentlichen, ist es für die Polizei ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch scheint es eine undichte Stelle zu geben, was den Ermittlern die Arbeit zusätzlich erschwert.
    Wer steckt hinter RagDoll und wie sind die Personen auf der Liste und die bereits Getöteten in den Fall verwickelt?
    Das alles erfährt man nach und nach, je länger man der Geschichte folgt und mitfiebert ob die Opfer gerettet werden können.
    Teilweise ist die Story vorhersehbar und auch das Ende war für mich nicht die große Überraschung.
    Nicht desto trotz ein spannendes Buch das ich gerne gelesen habe, denn das Team war mir sehr sympathisch.
    Wolf, der einsame Rächer, der immer noch gegen seine Dämonen kämpft.
    Baxter, die ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das nur Wolf kennt, in den sie zudem schon lange heimlich verliebt ist.
    Und Edmunds, der neu vom Betrugsdezernat gekommen ist und ehrgeizig seine Ziele verfolgt, auch wenn ihn am Anfang keiner ernst nimmt.

    Mit diesen Protagonisten kann eine gute Reihe entstehen, Luft nach oben ist auf jeden Fall noch.

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bennet, 11.05.2017

    Als eBook bewertet

    In diesem Fall, der gleichzeitig das Debüt des Schriftstellers Daniel Cole darstellt, wird Komissar Wolf mit einer Ragdoll konfrontiert; eigentlich eine zusammengesetzte Puppe ist diese Ragdoll jedoch aus Teilen von sechs Mordopfern gestaltet worden. Ein schauriger Anblick, zumal die menschliche Puppe auch noch einen persönlichen Bezug zu Wolf, aufbaut, weist sie doch auf sein Appartment. Auch der Kopf der Puppe ist für ihn kein Unbekannter, gehört er doch zu seinem letzten Fall, der ihn sehr aus der Bahn geworfen hat.
    Schnell stürzt sich das Team in die Ermittlungen - doch dann wird der Fall noch brisanter. Denn auf einer neuen Todesliste steht auch der Name Wolf...

    Das Buch selbst ist mit seinem sehr düster und eindrucksvoll getalteten Cover ein echter Eyecatcher, und auch die Story sowie die Darsteller sind durchaus gelungen.
    Den rasanten Beginn der Geschichte kann der Autor jedoch leider nicht durch das ganze Buch fortsetzen; Richtung Mitte wird es doch ein wenig lanathmig und auch sehr Verworren.

    Nichts desto trotz ein Debüt das Eindruck hinterlässt und den Wunsch, der Autor möge noch ein weiteres Werk erschaffen....

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    janein
  • 4 Sterne

    11 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    S.L., 18.05.2017

    Als Buch bewertet

    Der "Feuerbestatter" hat 27 junge Mädchen umgebracht. Als er dafür nicht verurteilt wird, dreht Detective Wolf durch. Das kostet ihn seine Karriere und seine Ehe. Vier Jahre später wird er zu einer Leiche, die aus sechs verschiedenen Toten zusammengenäht wurde, gerufen. Wer hat diese sechs ermordet und warum? Und dann taucht eine Todesliste auf. Weitere sechs Menschen sollen getötet werden. Als letzter Detective Wolf. Wieder steht die Frage: Warum?
    Bei der Ermittlung der Identität der Toten stellt sich heraus, dass einer davon der Mädchenmörder ist. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Eine unrühmliche Rolle spielt dabei die Presse, besonders Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea.
    Enorm packend enthüllt sich nach und nach ein Puzzle unglaublicher Vorfälle.
    Können die Todeskandidaten geschützt werden? Der erste schon mal nicht ... .
    Daniel Cole präsentiert überraschende Wendungen und hält konstant die Spannung. Schwer aus der Hand zu legen fasziniert dieser Thriller seine Leserschaft.

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    janein
  • 3 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wencke M., 06.05.2017

    Als Buch bewertet

    Ich bin auf dieses Buch durch die vielen sehr positiven Bewertungen aufmerksam geworden und wollte diesen fesselnden Thriller auch lesen.

    Zunächst einmal hat mich die Gestaltung des Buches sehr beeindruckt. Die mattschwarze Außengestaltung des Buches mit dem glänzend golden Bild und der glänzend goldenen Schrift macht schon was her - gefällt mir sehr gut!

    Sehr gut finde ich auch, dass bei der Kapitelüberschrift das Datum und die Uhrzeit aufgeführt ist, damit der Leser genau weiß, zu welcher Zeit gerade etwas geschieht.

    Der Thriller beginnt mit einem sehr spannenden Prolog und auch der Einstieg des Buches kommt gleich ganz schön ordentlich daher! Hat mir richtig gut gefallen!

    Als Ragdoll wird eine Leiche bezeichnet, die aus verschiedenen Personen besteht: Kopf, Rumpf, Arme und Beine stammen von insgesamt 6 verschiedenen Opfern. Die Teile wurden zu "einer Leiche" zusammengenäht. Das "Gesamtwerk" ist mit ganz vielen einzelnen dünnen Fäden an der Decke befestigt, so dass es aussieht, als würde es über dem Boden schweben.

    Das Ermittlerteam muss nicht nur die sechs Opfer identifizieren und nach dem Täter suchen, dazu kommt noch ein Schreiben, wo es an bestimmten Tagen noch weitere Todesopfer geben soll, diese werden auch namentlich benannt. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten....

    Dieser Thriller ging insgesamt super spannend los und ich habe mit Begeisterung angefangen zu lesen. Hatte dann aber für mich das Gefühl, dass mit dem was ich weiter gelesen habe nicht mehr "überrascht" wurde. Es ging für mich immer "immer ähnlich" weiter. Das Ende hat mich wiederum doch noch überrascht.

    kurz zusammengefasst: Sehr starker überzeugender Anfang, in der Mitte schwach mit einem schlüssigen Ende.

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    janein
  • 3 Sterne

    11 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Langeweile, 26.03.2017

    aktualisiert am 26.03.2017

    Als Buch bewertet

    Der Prolog beginnt mit einer Gerichtsverhandlung, in welcher der Serientäter Naguib Khalid , genannt der Feuerbestatter,verurteilt werden soll.
    Detektive William Oliver Layton -Fawkes , genannt der Wolf,hat ihn überführt und rastet völlig aus , als die Geschworenen auf" Nichtschuldig" entscheiden.
    Er stürzt sich auf den Täter , tritt und verprügelt ihn und nur dem beherzten Eingreifen der Justizbeamten ist es zu verdanken, dass er am Leben bleibt.
    Für den Detektiv bedeutet das die Suspendierung und die Einweisung in eine psychiatrische Klinik.

    Vier Jahre später wird er wieder in den Dienst übernommen , als die Polizei zu einem Tatort des Grauens gerufen wird.Sie finden ein Leichengebilde vor , welches aus sechs verschiedenen Menschen zusammengesetzt wurde,der Kopf des Leichenpuzzle gehört zu Naguib Khalid.
    Als zeitgleich der Exfrau von William , der Journalistin Andrea , eine Liste mit 6 Namen und dem genauen Todesdatum, zugespielt wird, gerät die Polizei unter enormen Druck.
    Für den Detektiv ist das besonders brisant , weil sein Name an letzter Stelle steht.

    Meine Meinung:

    Zwar war die Geschichte durchgehend spannend , verlor sich aber zunehmend in ausschweifenden Details. Die Erzählung aus stetig wechselnden Gesichtspunkten und die Vielzahl der Personen, erschwerten den Lesefluss deutlich.Was mir außerdem nicht gefallen hat war die Tatsache , dass der Protagonist mit ständig wechselnden Namen belegt wurde , es reichte von Wolf über William , Willi bis zu Fawkes.
    Auch das Ende konnte ich nicht in allen Punkten nachvollziehen.

    Fazit:

    Eine Geschichte, die mich leider nicht völlig überzeugt hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    8 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin, 11.05.2017

    Als eBook bewertet

    Mittelmäßiger Thriller

    William Oliver Layton-Fawkes, Wolf, arbeitet bei der Mordkommission in London. Eines Tages wird er zu einem Tatort gerufen. Dort finden die Ermittler eine Ragdoll, also eine Flickenpuppe, vor. Diese wurde aus Leichenteilen von sechs verschiedenen Personen zusammengenäht und hängt marionettenartig von der Decke. Die Ermittler stehen vor dem Rätsel der unbekannten Identität der sechs Toten. Dann taucht auch noch eine Todesliste bei der Presse auf. Auf ihr stehen sechs Namen mit der Angabe des Todeszeitpunkts. Der Letzte auf der Liste ist William Oliver Layton-Fawkes.

    Dieser Thriller konnte mich nicht richtig überzeugen. Die Handlung war zwar spannend und lange Zeit war der Täter unbekannt. Allerdings hat mir der Schreibstil nicht gefallen. Dieser ist sehr locker und lässig, wirkt aber auch leicht vulgär und trivial. Mir waren die Kommissare leicht bis sehr unsympathisch und ich konnte mich nicht in sie hinein versetzten. Auch kamen mir die Handlungen der Kommissare unrealistisch vor. Beispielsweise Wolf, der sehr aggressiv ist und mehrfach ausgerastet ist und in den Fall stark involviert ist, dennoch weiter ermitteln darf und es keine Konsequenzen für ihn gibt. Sehr gestört hat mich, dass ich anhand der Optik (Absatz) nur schwer bis gar nicht erkennen konnte, wann die Perspektive gewechselt wurde. Vielleicht lag das auch nur an der eBook-Version.
    Ich wurde nicht so richtig warm mit diesem Thriller und die Art der Kommissare und ihre Sprache haben mich ziemlich gestört, dennoch war es spannend und deshalb erhält dieser Thriller von mir knappe drei von fünf Sternen.

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    janein
  • 2 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mysticcat, 27.03.2017

    Als Buch bewertet

    ‘Ragdoll. Dein letzter Tag’ von Daniel Cole ist im April 2017 im Ullstein Verlag erschienen. Bisher habe ich noch nichts von diesem Autor gelesen und sowohl die Covergestaltung wie auch der Klappentext haben mich neugierig auf diesen Thriller gemacht.
    Überzeugt hat mich die Buchidee, dass eine Leiche aus den Einzelteilen verschiedener Mordopfer zusammengestückelt aufgefunden wird und dieser Fall noch im Zusammenhang mit einer sehr prominenten Mordgeschichte, die mit Freispruch geendet hat, steht. Die aufgetauchte Liste ist mysteriös und verspricht eine spannende Geschichte.
    Ich habe dieses Buch während des Lesens immer wieder weggelegt und musste ich phasenweise zwingen weiterzulesen. Der Schreibstil des Autors und die Enden der Kapitel waren für mich nicht so packend, dass ich nicht zum Lesen aufhören konnte. Außerdem habe ich für meine Verhältnisse langsam gelesen, weil ich mich auf den Text konzentrieren musste und nicht automatisch das Kopfkino bei mir angesprungen ist, obwohl ich London sehr gut kenne. Auch von vielen handlungstragenden Personen hatte ich beim Lesen kein Bild vor Augen und sie blieben für mich bis zum Schluss schemenhaft.

    Insgesamt war für meinen Geschmack zu viel Nebenhandlung in diesem Buch verpackt. Während das erste Drittel noch vergleichsweise spannend war, wurde die Geschichte zum Ende hin für mich immer abgespacter und unglaubwürdiger. Ich hatte schon die Befürchtung, dass die ganze Handlung ins Fantasy Genre abdriftet, was mir aber erspart geblieben ist.
    Am Ende der Geschichte, nach der Auflösung, bleiben für mich noch viele Fragen offen, zum Beispiel wer die Ragdoll so fachmännisch zusammengenäht hat. Außerdem fehlt mir ein Bezug zum Vogel am Cover, denn darauf geht die Geschichte gar nicht ein. Hier wäre wahrscheinlich eine Stoffpuppe (Ragdoll) passender gewesen.

    Fazit: Bei mir ist während des gesamten Lesens kein Thrill aufgekommen, die Charaktere bleiben mir zu flach, das Ende lässt mir zu viele Fragen offen und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.

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    janein
  • 4 Sterne

    8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KiW, 02.04.2017

    Als Buch bewertet

    Gefiel mir gut, aber leider nicht sehr gut

    Von "Ragdoll - Dein letzte Tag" hatte ich mir viel versprochen! Das Cover und auch der Klappentext hatten mich sehr neugierig gemacht. Die Idee mit der "Puppe" die aus mehrern Opfern zusammengenäht wurde, verspricht viel Spannung.
    Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch gut. Es war recht spannend und mal etwas anderes (warum, verrate ich hier nicht). Sehr schön fand ich, dass ich bis zum Ende nicht wußte, wer der Täter war und warum. Bei manchen Thrillern hat man ja schon ab der Hälfte eine Ahnung.
    Allerdings konnte ich das gesamte Buch über keine "Bindung" zu den Protagonisten aufbauen. Irgendwie war mir keiner richtig sympathisch und es fiel mir sogar schwer sie auseinander zuhalten. Außerdem konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie es bei anderen Thrillern schon der Fall gewesen ist. Ein "Pageturner" war es für mich nicht!
    Trotzallem gebe ich 4 Sterne und bin gespannt auf das nächste Buch des Autoren! Wer gerne Thriller liest, sollte es diesem Buch eine Chance geben :)

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreund, 04.06.2017

    Als Buch bewertet

    Auch wenn die Idee nicht neu ist, ein Killer, der eine Liste seiner nächsten Mordopfer veröffentlicht und am Ende sogar der Hauptermittler selber auf der Liste steht, wurde sie spannend umgesetzt.

    Die Charaktere waren mir durchweg sympathisch. Ohne Klischees zu bedienen hatte jede Figur ihre eigenen Macken und persönliche Geschichte, die sie individuell gemacht haben. Mir hat vor allem die Interaktion zwischen den Figuren gefallen, da sie realistisch und unterhaltsam erschien. Ohne die Vorgeschichte zu kennen, hat man als Leser den Eindruck gewonnen, dass die Figuren schon einiges miteinander erlebt haben, was die Figuren noch lebhafter gemacht hat. Dies hatte allerdings auch einen kleinen Haken: dadurch dass die Figuren sich gegenseitig so gut kennen, wird man manchmal als Leser etwas außen vor gelassen, z.B. wenn eine Figur mit einem Namen erwähnt wird, der vorher noch nie erwähnt wurde und man erst mal rätseln muss, wer gemeint ist.

    Auch der etwas konfuse Erzählstil hat mein Lesevergnügen etwas gemindert. Ständige Szenenwechsel, die an sich ja nicht schlecht sind, aber hier weiß man als Leser oft nicht, wo man gerade ist oder was überhaupt passiert ist. Da zusätzlich auch dauernd in der Zeit herumgesprungen wird, hab ich öfter den Überblick verloren und musste ganze Passagen mehrmals lesen, um zu verstehen, wann was passiert ist. An manchen Stellen war die Erzählung auch sehr vage, so dass ich mir nicht sicher war, was der Autor mir nun eigentlich sagen wollte.

    Zum Schluss hat alles Sinn ergeben. Die Auflösung fand ich auch echt gut, weil es mal etwas anderes war. Doch der Weg dorthin war etwas beschwerlich.

    Insgesamt ist dies ein spannender Thriller mit einer überraschenden Wendung, wenn man sich erst mal an den Erzählstil gewöhnt hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petti, 24.05.2017

    Als Buch bewertet

    Tod nach Plan!

    Das Buch beginnt vier Jahre vor der eigentlichen Geschichte. Detective William Oliver Layton-Fawkes, Wolf genannt, stürzt sich nach dem Freispruch des „Feuerbestatters“ auf diesen und landet letztendlich in einer psychiatrischen Klinik.
    Vier Jahre später ist er wieder im Dienst und direkt gegenüber seiner Wohnung wird eine Leiche gefunden. Diese wurde am Fenster auf gehängt und zeigt, mit einer Hand, auf Wolfs Zuhause. Bei genauem Betrachten des Leichnams stellt sich heraus, dass er aus sechs verschiedenen Menschen, wie eine Flickenpuppe, zusammengesetzt wurde. Ihr Kopf stammt von Naguib Khalid, dem „Feuerbestatter“. Des Weiteren wird der Polizei, durch die Presse eine genau datierte Todesliste, auf der sechs weitere Personen stehen, zuletzt auch Fawkes selbst, zugespielt. Somit muss die Mordkommission nicht nur die Identität der „Ragdoll“ Toten klären, sondern auch noch folgende Morde verhindern.

    Dieser Thriller ist im Großen und Ganzen sehr spannend geschrieben. Am Anfang wurden mir leider zu viele Nebensächlichkeiten geboten, so dass ich mich nicht voll in die Geschichte vertiefen konnte. Zur Mitte hin stieg die Spannung dann rasant und es wurde sich aufs Wesentliche konzentriert. Das hat mich dann auch komplett gefesselt. Das überraschende Ende hat mir an und für sich gut gefallen. Mit dieser Lösung des Falles hätte niemand rechnen können. Der Show Down letztendlich war mir etwas zu Actionfilm mäßig.
    Die Charaktere: Die Beziehung zwischen Wolf, Baxter und Andrea wurde realitätsnah beschrieben. Der schwierige Charakter Wolfs so hervorgehoben, dass man sein Handeln gut nachvollziehen konnte. Eindrucksvoll fand ich auch die Wandlung Edmunds innerhalb des Geschehens.
    Fazit: Ein guter Thriller, der mich aber nicht umgehauen hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andrea T., 08.05.2017

    aktualisiert am 08.05.2017

    Als Buch bewertet

    Kampf gegen die Uhr

    Detektiv William Layton-Fawkes, von allen nur Wolf genannt, wird zu einem grausigen Leichenfund gerufen. Das bizarre an dieser Leiche ist, sie wurde aus 6 verschieden Personen zusammen genäht, zu einer Ragdoll. Diese wurde an der Decke aufgehängt und ein Finger zeigt genau auf Wolf´s Wohnung. Gleichzeitig erhält Wolf´s Ex-Frau, die bei einem Fernsehsender als Reporterin arbeitet, eine Liste des Killers. Auf dieser Liste sind 6 Namen und deren Todestag vermerkt. Der letzte Name auf der Liste lautet: Detektiv William Oliver Layton-Fawkes. Ein spannendes Wettrennen gegen die Uhr beginnt.

    Das Buch war gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und habe mitgefiebert ob sie es schaffen, die einzelnen Personen auf der Todesliste zu retten. Ich fand das Buch spannend, habe auch überlegt ob wir den Täter nicht schon „kennen“. Die Auflösung fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und auch etwas verwirrend, da ich nicht gleich ganz durchgeblickt habe, was denn jetzt nun genau vorgefallen ist und wie alles zusammenhängt. Vielleicht lag es daran, dass es doch sehr viele verschiedene Personen gegeben hat. Aber alles in allem ein gelungenes Buch.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rina, 25.06.2017

    Als Buch bewertet

    An einem Tatort wurde ein Ragdoll, bestehend aus mehreren Leichenteilen, gefunden. Wolf, der umstrittene Detective, der kurz zuvor nach der Suspendierung in den Dienst zurückgekehrt ist, leitet die Ermittlungen.
    Das Buch hat sehr stark angefangen: man kommt sehr schnell ins Geschehen hinein, der Schreibstil des Autors ist flüssig und auch der Fall ist sehr interessant, wenn auch nicht für Zartbesaitete, da die Morde brutal sind und auch ziemlich detailliert beschrieben sind.
    Doch zum Ende lässt das Buch nach: zum einen, wurde Wolf, der Protagonist, mir immer mehr und mehr unsympathisch. Zum anderen, war ich von der Auflösung sehr enttäuscht: es ist absurd und absolut unrealistisch.
    Für den starken Anfang vergebe ich 3 Sterne.

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    janein
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