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  • 4 Sterne

    10 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lerchie, 10.04.2017

    Als Buch bewertet

    Die Liste des Killers

    Ein vermuteter Serienkiller steht vor Gericht. Doch er wird freigesprochen und das kann der Mann, der ihn verhaftet hat, nicht so hinnehmen….
    Vier Jahre später… Polizei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, ist wider Erwarten wieder im Dienst. Er wird zu einem Fundort gerufen. Was er dort vorfindet, erschüttert ihn sehr….
    Die Polizei leistet harte Arbeit, um herauszufinden, wer alles für die Ragdoll ermordet worden ist. Doch das ist gar nicht so einfach….
    Andrea, ihres Zeichens die Ex-Ehefrau von Wolf, ist Reporterin. Und sie erhält Bilder und eine Liste mit sechs Namen. Und das von dem Killer….
    Der erste auf der Liste stirbt obwohl er sich bei der Polizei befindet….
    Doch es wird nicht der einzige bleiben…
    Im Kommissariat arbeitet auch Edmunds, ein junger Mann, der sich vom Betrugsdezernat hierher versetzen ließ. Und was er letztendlich herausfindet, erschüttert alle zutiefst….
    Warum wird der Serienkiller freigesprochen? Was tut Wolf, der das so nicht hinnehmen kann? Wieso konnte Wolf so schnell wieder bei der Polizei arbeiten? Was erschüttert ihn so an dem Leichenfund? Warum ist es nicht so einfach herauszufinden, wessen Teile zu der Ragdoll zusammengenäht worden sind? Weshalb schickt der Killer die Bilder und die Liste an Andrea und nicht direkt an die Polizei? Wer war der erste auf der Liste? Wie konnte der getötet werden, obwohl er sich bei der Polizei befand? Und wer würde noch ermordet werden? Würde der Täter alle umbringen die auf der Liste stehen? Oder würde die Polizei ihm noch vorher auf die Spur kommen? Was findet Edmunds heraus, das alle so sehr erschüttert? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, d.h. mir stellten sich keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar ganzen Satzes. Es ist gut verständlich geschrieben. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Spannung setzte schon ein, als im Prolog Wolf den Freigesprochenen fas tot prügelte. Ich fragte mich, was wohl mit ihm – Wolf – jetzt passieren würde. Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass er nach so relativ kurzer Zeit – vier Jahre – wieder in den Polizeidienst zurückkehren würde. Und doch war es so. Davon bin ich allerdings nicht überzeugt. Ansonsten war das Buch durchaus spannend. Ich habe mich gefragt, ob sie die nächste Person auf der Liste finden würden, wenn ja, ob sie sie schützen können, oder ob der Killer wieder gnadenlos zuschlägt. Das Buch endet mit einer Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, will ja nicht spoilern. Was mir jedoch letzten Endes noch fehlt, ist ein Epilog. Denn für mich blieb zumindest eine Frage offen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, auch wenn der Wiedereinstieg Wolfs in den Polizeidienst realitätsfremd war. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwurm, 11.05.2017

    Als Buch bewertet

    Klappentext:
    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
    Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ...

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, in machen Abschnitten war es mir durch zu viele Informationen aber etwas langatmig. Zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Lacher, welche die Handlung etwas aufheiterten. Die Beschreibung der Morde wurde vom Autor sehr detailreich aufgeführt. Der Schluss war für mich sehr überraschend, da die Handlung eine überraschende Wendung nahm.

    Das Cover gefiel mir sofort. Ein schwarzer Rabe auf schwarzem Hintergrund, einfach fantastisch gewählt.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut beschrieben und waren mir sehr sympathisch. Die Handlung hat mich überzeugt und ich bin auf die weiteren Teile sehr gespannt.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bennet, 11.05.2017

    Als eBook bewertet

    In diesem Fall, der gleichzeitig das Debüt des Schriftstellers Daniel Cole darstellt, wird Komissar Wolf mit einer Ragdoll konfrontiert; eigentlich eine zusammengesetzte Puppe ist diese Ragdoll jedoch aus Teilen von sechs Mordopfern gestaltet worden. Ein schauriger Anblick, zumal die menschliche Puppe auch noch einen persönlichen Bezug zu Wolf, aufbaut, weist sie doch auf sein Appartment. Auch der Kopf der Puppe ist für ihn kein Unbekannter, gehört er doch zu seinem letzten Fall, der ihn sehr aus der Bahn geworfen hat.
    Schnell stürzt sich das Team in die Ermittlungen - doch dann wird der Fall noch brisanter. Denn auf einer neuen Todesliste steht auch der Name Wolf...

    Das Buch selbst ist mit seinem sehr düster und eindrucksvoll getalteten Cover ein echter Eyecatcher, und auch die Story sowie die Darsteller sind durchaus gelungen.
    Den rasanten Beginn der Geschichte kann der Autor jedoch leider nicht durch das ganze Buch fortsetzen; Richtung Mitte wird es doch ein wenig lanathmig und auch sehr Verworren.

    Nichts desto trotz ein Debüt das Eindruck hinterlässt und den Wunsch, der Autor möge noch ein weiteres Werk erschaffen....

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KiW, 02.04.2017

    Als Buch bewertet

    Gefiel mir gut, aber leider nicht sehr gut

    Von "Ragdoll - Dein letzte Tag" hatte ich mir viel versprochen! Das Cover und auch der Klappentext hatten mich sehr neugierig gemacht. Die Idee mit der "Puppe" die aus mehrern Opfern zusammengenäht wurde, verspricht viel Spannung.
    Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch gut. Es war recht spannend und mal etwas anderes (warum, verrate ich hier nicht). Sehr schön fand ich, dass ich bis zum Ende nicht wußte, wer der Täter war und warum. Bei manchen Thrillern hat man ja schon ab der Hälfte eine Ahnung.
    Allerdings konnte ich das gesamte Buch über keine "Bindung" zu den Protagonisten aufbauen. Irgendwie war mir keiner richtig sympathisch und es fiel mir sogar schwer sie auseinander zuhalten. Außerdem konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie es bei anderen Thrillern schon der Fall gewesen ist. Ein "Pageturner" war es für mich nicht!
    Trotzallem gebe ich 4 Sterne und bin gespannt auf das nächste Buch des Autoren! Wer gerne Thriller liest, sollte es diesem Buch eine Chance geben :)

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    S.L., 18.05.2017

    Als Buch bewertet

    Der "Feuerbestatter" hat 27 junge Mädchen umgebracht. Als er dafür nicht verurteilt wird, dreht Detective Wolf durch. Das kostet ihn seine Karriere und seine Ehe. Vier Jahre später wird er zu einer Leiche, die aus sechs verschiedenen Toten zusammengenäht wurde, gerufen. Wer hat diese sechs ermordet und warum? Und dann taucht eine Todesliste auf. Weitere sechs Menschen sollen getötet werden. Als letzter Detective Wolf. Wieder steht die Frage: Warum?
    Bei der Ermittlung der Identität der Toten stellt sich heraus, dass einer davon der Mädchenmörder ist. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Eine unrühmliche Rolle spielt dabei die Presse, besonders Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea.
    Enorm packend enthüllt sich nach und nach ein Puzzle unglaublicher Vorfälle.
    Können die Todeskandidaten geschützt werden? Der erste schon mal nicht ... .
    Daniel Cole präsentiert überraschende Wendungen und hält konstant die Spannung. Schwer aus der Hand zu legen fasziniert dieser Thriller seine Leserschaft.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    C W., 05.05.2017

    Als Buch bewertet

    Das düstere Cover und der Klappentext haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der eigenwillige Wolf jagt einen Mörder, der aus 6 Leichen eine Ragdoll zusammen geflickt hat. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es weicht von den 0815 Krimis ab und auch die Charaktere sind nicht einfach den Guten bzw. den Bösen zuzuordnen. Anfangs ist das Buch sehr spannend, was aber zum Ende hin etwas nach lässt. Mir waren es zu viele Personen und zu viele miteinander verwobene Handlungsstränge, so dass mir zum Ende hin der Durchblick gefehlt hat. Auch etwas mehr Ausführungen zum Ende hätte ich besser gefunden. Wolf war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch, was nicht so schlimm war. Edmunds, der sich im Laufe des Buches richtig mausert, dagegen schon. Fazit: ein bisschen weniger wäre mehr gewesen, aber dennoch ein ordentliches Debüt. Ich würde auch noch ein Buch dieses Autors lesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tamaru, 12.04.2017

    Als Buch bewertet

    Der Wolf
    "RagDoll" ist der Auftakt einer Thriller Reihe und beginnt gleich mit einem spannenden ersten Teil.
    Detective William Fawkes, genannt der Wolf, ist nach einer Suspendierung zurück im Dienst und wird zu einem besonders grauenhaften Tatort gerufen. In einer Wohnung hängt eine Leiche von der Decke, die aus sechs verschiedenen Toten zusammen genäht wurde. Und als wäre das noch nicht genug, erhält die Exfrau von Wolf, die als Journalistin arbeitet, eine Liste mit sechs verschiedenen Namen und deren Todesdatum. Der letzte auf der Liste:
    Wolf
    Das Ermittlerteam arbeitet fieberhaft daran, die Identität der Leichenteile zu klären und versucht gleichzeitig die Personen auf der Liste zu schützen. Doch der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus.
    Da auch die Presse die Namen kennt und keine Skrupel hat, diese zu veröffentlichen, ist es für die Polizei ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch scheint es eine undichte Stelle zu geben, was den Ermittlern die Arbeit zusätzlich erschwert.
    Wer steckt hinter RagDoll und wie sind die Personen auf der Liste und die bereits Getöteten in den Fall verwickelt?
    Das alles erfährt man nach und nach, je länger man der Geschichte folgt und mitfiebert ob die Opfer gerettet werden können.
    Teilweise ist die Story vorhersehbar und auch das Ende war für mich nicht die große Überraschung.
    Nicht desto trotz ein spannendes Buch das ich gerne gelesen habe, denn das Team war mir sehr sympathisch.
    Wolf, der einsame Rächer, der immer noch gegen seine Dämonen kämpft.
    Baxter, die ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das nur Wolf kennt, in den sie zudem schon lange heimlich verliebt ist.
    Und Edmunds, der neu vom Betrugsdezernat gekommen ist und ehrgeizig seine Ziele verfolgt, auch wenn ihn am Anfang keiner ernst nimmt.

    Mit diesen Protagonisten kann eine gute Reihe entstehen, Luft nach oben ist auf jeden Fall noch.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 21.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, besser bekannt als Wolf, ist kein durchschnittlicher Ermittler. Im Gegenteil, er polarisiert. Und wenn es sein muss, rastet er auch komplett aus und landet in der Psychiatrischen Klinik. Kein Wunder, dass ihn nicht alle Kollegen in ihrer Nähe haben wollen. Doch als eine entsetzliche Collage an Leichenteilen, die Ragdoll, gefunden wird und diese direkt auf Wolfs Wohnung zeigt, wird er zum Mittelpunkt der Ermittlungen. Besonders, weil Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea Hall eine Liste zugespielt wird. Eine Liste mit den Namen der nächsten Opfer. Und auch Wolf steht darauf …

    Wieder einmal hat ein Autor einen Protagonisten mit einem ganz besonders schwierigen Charakter erschaffen. Das ist inzwischen so weit verbreitet, dass es langsam ein wenig langweilig wird. Doch Wolf ist ein Extremfall und ich bin gespannt, wie der nächste Teil dieser neuen Serie sein wird, denn das Ende hier ist im Grunde kein Cliffhanger und deutet auch nicht wirklich auf eine Fortsetzung hin. Also lasse ich mich überraschen!

    Der Spannungsbogen ist genial gestaltet. Denkt man anfangs, dass der Mörder sich selbst eine Fall gestellt hat mit der Liste, staunt man doch, wie es sein kann, dass die Ermittler immer zwei Schritte hinterherhinken. Dass Edmunds dann auf den einzig logischen Schluss kommt, ist unvermeidbar. Doch der Showdown setzt dem Ganzen dennoch die Krone auf.

    Sämtliche relevanten Figuren sind ausnehmend gut aufgebaut. Die Spannung zwischen Andrea und Emily ist eine ganz besondere, denn noch immer denkt Andrea, Wolf hätte sie in der Ehe mit Emily betrogen. Emily dagegen wünscht sich genau das mehr als alles andere, ohne es erreicht zu haben.

    Edmunds versucht sich als Neuer in der Abteilung, während seine Verlobte nicht mit seinem neuen Job umgehen kann, zumal sie schwanger ist. Wolf selbst kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und einem alten Fall, der ihn einfach nicht loslassen will.

    Die Story hat viel Tempo und überrascht immer wieder. Die Wendungen sind erstaunlich, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Alles ist sehr gut aufgebaut und stimmig in sich. Man liest das Buch erstaunlich schnell weg. Dennoch verliert die Story im letzten Drittel ein wenig. Es lässt sich schlecht greifen, denn die Spannung ist nach wie vor da. Dennoch war ich stellenweise dann einfach nicht mehr einhundertprozentig bei der Sache und driftete zeitweise gedanklich ab. Hier hätte eventuell ein wenig gekürzt werden sollen, um das Ganze nicht zu überdehnen.

    Dass die Story in London spielt, ist erstaunlich. So schwungvoll und rasant sind die Engländer selbst in Thrillern nur äußerst selten. Auch eine Spur des guten alten schwarzen britischen Humors findet sich immer wieder, besonders in den Dialogen zwischen Baxter und Wolf. Das gefällt mir sehr und ist mit ein Grund, warum ich „Ragdoll – Dein letzter Tag“ mit vier Sternen bewerte.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 25.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf ,verprügelt einen Serientäter noch im Gerichtssaal. Vier Jahre danach wird Wolf zu einem Mordfall gerufen, der sich direkt gegenüber seines Wohnhauses ereignet hat. Die Leiche ist an der Decke an fast unsichtbaren Fäden aufgehängt und besteht aus den Einzelteilen von sechs Opfern. Wolf erkennt sofort den Kopf der Leiche...es ist der Serientäter, den er vier Jahre zuvor im Gerichtssaal verprügelt hat.
    Wolfs Exfrau Andrea ist Journalistin und bekommt eine Liste, auf der der Mörder sechs Opfer und ihren Todestag vermerkt hat,eine Person auf der Liste ist Wolf.


    Hier in diesem Buch ist der Name des Ermittlers Programm. Detaillierter und verwirrender geht nimmer! Der Ermittler wird einmal "Wolf", einmal "Fawkes", einmal "Will " genannt. Doch der Autor hat sich nicht nur beim Namen des Ermittlers ausgetobt. Immer wieder tauchen neue Figuren auf, das Ermittlerteam ist sehr gross und so manches Mal unüberschaubar.
    Zudem ist der Schreibstil sehr detailliert. Wenn ein Autor die Frisur des Chefs der Exfrau des Ermittlers beschreibt ist eigentlich das bei mir ein Zeichen, dass da künstlich die Seiten in die Länge gezogen wurden. Ich denke, der Story hätte es gut getan, hier ein wenig zu straffen. So wurde es zeitweise eine zähe Angelegenheit.
    So gehen dann meiner Meinung nach auch all diese unrelevanten Details zu Lasten der Spannung , des Falles und der Ermittlungen.

    Sehr gefallen hat mir die Figur Wolf, Will oder wie auch immer. Da ist dem Autor echt ein Coup gelungen. Der Ermittler geht seinen Weg , schert sich weder um Konventionen noch um Hierarchie. Die Dialoge, die er vor allem mit seinen nächsten Ermittlerkollegen führt, sind witzig und haben mich schmunzeln lassen.
    Die Beschreibung der Leiche zu Beginn des Buches ist gruselig, abstossend und leider zu real beschrieben! Gut gelungen und Thriller pur.
    Das Ende des Buches reisst dann noch ordentlich was raus,denn eine überraschende Wendung hat mich dazu veranlasst 4 statt 3 Sterne zu vergeben.
    Ein Thriller, in dem mir der Plot, die Figuren, jedoch der Schreibstil nicht unbedingt gefallen und überzeugt hat.

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  • 4 Sterne

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    Marion S., 04.04.2017

    Als Buch bewertet

    Detectiv William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, darf endlich wieder aktiv am Dienst teilnehmen. Bei der Urteilsverkündung des Angeklagten Naguib Khalid prügelte Wolf diesen fast zu Tode, als die Geschworenen ihn für nicht schuldig erklärten. Diese Menge teilte Wolf nicht, er war überzeugt, dass man den Richtigen hat. Natürlich blieb seine Tat nicht ungestraft, er musste sich für alles verantworten. Und auch jetzt, wo doch bewiesen wurde, dass Khalid der Täter war, lastet Wolf ein Ruf an, der alles andere als schön ist, dennoch gehört er mit zu den besten Mordermittlern. Und genau deshalb zieht Simmons ihn hinzu als eine bizarre Leiche gefunden wird.

    Eine Leiche die aus 6 verschiedenen Opfern zusammengesetzt ist, eine Ragdoll. Als wenn dies nicht schon heftig genug wäre, erhält Wolf von seiner Ex-Frau Andrea eine Liste, auf der chronologisch weitere potentielle Opfer aufgelistet sind. Auch Wolf steht auf dieser Liste. Nun setzt die Polizei alles daran die Leute auf der Liste zu schützen. Allen voran der Bürgermeister, der aber trotz der Bemühungen seitens der Polizei auf brutalste Weise ums Leben kommt. Der Täter ist clever, allen immer einige Schritte voraus.

    Dieser Thriller gefiel mir sehr gut. Daniel Cole hat meines Erachtens ein erstklassiges Debüt abgelegt. Der Thriller ist sehr spannend, allerdings muss man dran bleiben, um alles gut verfolgen zu können.

    Die Charaktere sind interessant. Wolf ist ein sehr spezieller Typ, er ist stur und eigensinnig, aber er hat was. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, sie zehrt an ihm.
    Seine Kollegin Baxter ist eine schlecht gelaunte Person, die aber sehr gute Polizeiarbeit leistet.
    Der Neuling Edmunds ist ein toller Ermittler, aber man traut ihm leider erstmal wenig zu. Familiär hat er es mit seiner schwangeren Freundin auch nicht leicht, da diese nicht verstehen kann, dass er nicht immer pünktlich nach Hause kommt. In diesem Thriller gefiel er mir sogar besser als die zentrale Figur des Detectiv Wolf.

    Der Autor plant bereits eine Reihe um Wolf, bin gespannt ob er dieses Level halten kann

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    janein
  • 4 Sterne

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    Viktoria B., 07.03.2017

    Als Buch bewertet

    Das Buchcover ist sehr düster und mir irgendwie zu unübersichtlich. Die Farben gefallen mir zwar gut, vom Bild ebenso wie von der Schrift, und der Rabe im Hintergrund wirkt super aber die Aufteilung der Texte vor dem Bild finde ich irgendwie schwer zu erfassen und zu unübersichtlich – irgendwie gehen die Texte, ebenso wie das Bild, unter. Es kommt nichts spezielle zur Geltung.

    Ich finde es gut dass beim Prolog eine Angabe zum Datum enthalten ist, dieser spielt am 24. Mai 2010. Weiter geht es dann vier Jahre später mit dem 28. Juni 2014. Jedes Kapitel hat immer genaue Datums- und Uhrzeitangaben, das ist gut denn so findet man sich ganz einfach im Verlauf der Geschichte zurecht und erkennt sofort Rückblendekapitel und weiß immer ganz genau ‘Wann‘ man sich gerade eben befinden.

    Der Schreibstil ist spannend und die Texte flüssig gehalten. Die Seiten fliegen nur so dahin, über dir Kapitel hinweg baut sich die Spannung bis zum Schluss immer mehr und mehr auf bis man dann das phänomenale Ende erreicht. Der Autor Daniel Cole setzt dem Leser teilweise sehr verstörende Bilder in den Kopf - das nur als kleine Warnung für zartbesaitet Interessierte!

    Bei der Hauptfigur 'Fawkes' musste ich immer an Harry Potter denken - dort heißt der Phönix so und das hat mich irgendwie immer ein bisschen abgelenkt!

    Wolf scheint ein eher untypischer Detective zu sein, andererseits sind gerade diese untypischen Charaktereigenschaften für Roman-Polizisten absolut typisch wodurch er wider wie viele andere vor ihm wirkt. Die Figuren sind meiner Meinung nach allerdings alle gut ausgearbeitet und dargestellt.

    Der Humor von William Fawkes, genannt Wolf und Emily Baxter hat mich sehr gut unterhalten :-)


    Fazit: Dieser Thriller bekommt von mir definitiv eine Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jiskett, 12.03.2017

    Als eBook bewertet

    "Ragdoll" hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Gerade am Anfang ist das Buch sehr spannend - der Mörder beweist früh, dass er gerissen und skrupellos ist und es war interessant zu sehen, wie das Team versuchte, ihm auf die Schliche zu kommen und weitere Morde zu verhindern. Dass auch die Presse involviert war, dazu noch in Gestalt der Ex-Frau des Protagonisten, war ebenfalls ein interessanter Aspekt. Der Autor hat hier gut dargestellt, was für ein zweischneidiges Schwert die öffentliche Aufmerksamkeit sein kann und wie skrupellos manche Reporter vorgehen, nur um eine große Story zu bekommen, bevor ihnen jemand zuvor kommt.

    Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet und alle, gerade Fawkes selbst, haben ihre klaren Stärken und Schwächen, wodurch sich interessante Dynamiken ergeben haben. Meiner Meinung nach hätten sie allerdings etwas ausführlicher beleuchtet werden können; der Fall dagegen ist insgesamt stimmig aufgebaut und dadurch, dass man weiß, wer wann zum Opfer werden soll, verfolgt man die Geschichte mit einem gewissen Hoffen und Bangen, da man darauf wartet, ob das nächste Opfer gerettet werden kann. Leider fand ich diesen Teil des Buches aber auch ziemlich vorhersehbar; es war schnell klar, wann das Team scheitern würde und es wurden auch ein paar Entscheidungen getroffen, die keinen Sinn ergeben haben. Für mich war hier offensichtlich, dass der Mörder diese kleinen Lücken im Sicherheitssystem nutzen würde, um sein Ziel zu erreichen und es war ein wenig ärgerlich, dass diese Lücken trotz all der Vorkehrungen und Bemühungen zugelassen wurden.
    Später dagegen gibt es eine Wendung, die mich sehr überrascht hat und dies hat die vorherige Berechenbarkeit fast ausgeglichen. Ich konnte kaum glauben, dass der Autor die Geschichte in diese Richtung entwickelt hat und hätte nie damit gerechnet, aber obwohl mir diese Entwicklung nicht gefallen hat, war sie stimmig und passte gut zu allem, was man über den Protagonisten, seine Hintergründe und den Fall an sich wusste. Da der Autor wohl plant, weitere Bände über diese Figuren zu schreiben, bin ich aber auf jeden Fall gespannt, wie es weiter gehen und wie er mit dieser komplexen, schwierig zu bewertenden Situation umgehen wird.

    Von mir gibt es 3,5 Sterne mit Tendenz nach oben.

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  • 4 Sterne

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    anke3006, 27.03.2017

    Als eBook bewertet

    »Die Leiche schwebte nackt ein Stück über dem Dielenboden. Hunderte beinahe unsichtbarer Fäden fixierten sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Eine Leiche. Und sechs Opfer.« Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung gerade erst wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ... Dies ist der erster Thriller von Daniel Cole. Und dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Der Autor beschreibt die Szenen sehr genau und seine Figuren sind gut charakterisiert. Besonders Wolf ist mit all seinen Stärken und Schwächen ist so intensiv dargestellt, das es dem Leser vorkommt er liest von einem guten Bekannten. Die Ermittlungen sind so angelegt, das man mitfiebert und über jede Wendung überrascht ist. Ich hatte nicht das Gefühl, das irgendetwas vorhersehbar war. Alles ist gut nachvollziehbar. Jetzt bin ich neugierig auf weitere Thriller des Autors.

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  • 4 Sterne

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    Veronika K., 06.04.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll von Daniel Cole

    Er, Detektive William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, hätte das kommende Unheil verhindern können, wäre er nicht vom Gerichtsdiener durch einen brutalen Schlag daran gehindert worden. Nach seiner Suspendierung nimmt Wolf wieder seine Arbeit als erfolgreicher Mordermittler auf. Er wird zum Schauplatz eines grausigen Fundes gerufen, ein Flickwerk, zusammengenäht aus 6 verschiedenen Leichenteilen, die aussieht wie eine Flickenpuppe, eine Ragdoll. Die Suche nach den vermissten und zerstückelten Personen wird zum Puzzlespiel. Bizarrer weise erhält Wolfs Exfrau, die bei einem Fernsehsender arbeitet, zeitgleich eine Todesliste von weiteren 6 Personen, mit Todeszeit und der Killer ist bereits am Werk, diese in die Tat umzusetzen. Doch der letzte auf der Liste ist Wolf selbst. Kann er dieses Gemetzel vorzeitig stoppen um dem Grauen zu entkommen, wird er die anderen Todeskandidaten retten können?
    Eigentlich vermittelt mir das Coverbild den Eindruck einer eher mystischen Handlung als eines Serienmörders.
    Die Idee hinter dieser Handlung finde ich echt faszinierend und gruselig. Jedoch die Umsetzung ist nicht gerade spannungsgeladen und meine Nerven werden auch nicht überstrapaziert. Für einen Thriller sind einige Passagen im Mittelteil recht blass und monoton. Andere wieder sprunghaft und verwirrend. Die ganze Theatralik ballt sich am Ende, nicht immer nachvollziehbar und etwas unglaubwürdig. An den Schreibstil habe ich mich nach einiger Einlesezeit langsam gewöhnt. Für einen Debütroman jedoch ganz gut gelungen.

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  • 4 Sterne

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    bücherwurm, 24.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, wird zu einem Tatort gerufen, an dem eine aus 6 Einzelteilen verschiedener Opfer zusammengenähte Leiche, eine sogenannte Ragdoll, vorgefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass der neue Fall etwas mit einem alten Fall von Wolf zu tun hat, während dem er vom Dienst suspendiert wurde, nachdem er den Angeklagten angegriffen hatte. Als Wolfs Exfrau, einer Journalistin, eine Liste mit den nächsten Opfern des Mörders zugespielt wird, wird klar, dass es um Wolf persönlich geht, denn er ist die Nummer 6 auf der Liste.

    Der Schreibstil des Buches ist sehr gut und die Geschichte liest sich toll. Das Ermittlerteam hat mich mit seinen Sprüchen und Handlungen sehr gut unterhalten. Gerne habe ich Detective Inspector Layton-Fawkes (Wolf) bei den Ermittlungen begleitet, da er eher ungewöhnliche Wege geht. Die Ermittlungen in dem Fall waren spannend und auf keiner Seite langweilig, vielmehr blieb man als Leser immer gespannt, welche neuen Wendungen sich in dem Fall auftuen. Trotz intensiver Überlegungen bin ich bis zum Schluss nicht hinter das Geheimnis des Mörders gekommen.

    Ein wirklich gelungenes Debut. Ich hoffe, dass sich das Team um Wolf zu einer Serie entwickelt, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde. Wirklich gelungener Thriller.

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  • 4 Sterne

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    Caterina C., 30.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ich habe mich sehr auf das Buch "Ragdoll - Dein letzter Tag" gefreut. Bereits die Buchbeschreibung klang total gut und auch die Leseprobe hatte mir gefallen.

    Aber so ganz hat sich mein erster Eindruck leider nicht bestätigt. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass ich nicht weiß, ob es vielleicht einfach nur an mir lag (dass ich zwischendurch beim Lesen vielleicht abgelenkt war) oder doch irgendwie an der Geschichte selbst!? Ich hab das Gefühl, dass das Springen mit dem Datum nicht so meins war oder ich eben einfach nicht genug aufgepasst habe - wobei ich es eben auch nicht ganz so schön finde, wenn das wirklich der Fall bei Büchern ist...

    Ich fand das Buch nicht schlecht, aber ich würd's kein zweites Mal lesen und hab mir das Buch etwas anders vorgestellt...

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  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Equida, 13.04.2017

    Als Buch bewertet

    Detective Oliver Layton-Fawkes ( genannt Wolf) kehrt 4 Jahre nach seiner Suspendierung in den Polizeidienst der Londoner Polizei zurück.Bis zu dem Tag,als er im Gerichtsaal den gerade freigesprochenen Serienmörder Khalid ,den alle nur den "Feuerbestatter" nannten,fast umgebracht hätte galt er als einer der Besten Mordermittler Londons.
    An seinem ersten Tag wird Wolf zu einem grauenhaften Leichenfund gerufen.
    In einem Zimmer wurde eine Leiche an hunderten von Fäden aufgehängt.
    Das grausige an der Leiche ist jedoch nicht nur die Zurschaustellung,denn bei näherem Hinsehen erkennt man,daß sie wie eine Flickenpuppe (Ragdoll) aus sechs verschiedenen Leichen zusammengenäht wurde.Außerdem zeigt sie mit dem Zeigefinger auf Wolfs Wohnung,die gegenüber liegt.
    Zeitgleich erhält Wolfs Exfrau Andrea,die als Journalistin arbeitet eine Liste mit den Namen und dem Tötungsdatum der nächsten Opfer des Killers. Und der letzte Name auf der Liste lautet:Detective Oliver Layton -Fawkes....

    Meine Meinung:

    Ragdoll ist der Debütroman des Autors Daniel Cole,der bisher als Sanitäter und Tierschützer für die britische Seenotrettung arbeitete und erschien in Deutschland beim Ullstein Verlag.
    Dieses Buch ist nicht geeignet für den zartbesaiteten Leser.Es ist spannend und grausam von Anfang bis zum Ende.
    Cole besitzt die Gabe Situationen und Tatorte so bildhaft zu beschreiben,daß der Leser das Gefühl hat live dabei zu sein.
    Die Protagonisten wirken alle sehr autenthisch und sind in ihrer Verschiedenartigkeit sehr lebendig mit all ihren Stärken und Schwächen beschrieben. Der Spitzname Wolf ist meiner Meinung nach sehr passend gewählt,denn Wolf ist wirklich ein Einzelkämpfer,der die Ermittlungen auf seine eigene Art und Weise führt und von Teamarbeit wohl nicht viel hält,was ihn für mich jedoch nicht gerade sympathisch macht.
    So nach und nach kommen auch die Stärken und Schwächen und auch die kleinen Geheimnisse der anderen Protagonisten ans Tageslicht.Das Buch liest sich in einem rasanten Tempo und ich wollte es eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen.Das Ende war unvorhersehbar und hat mich dann doch etwas sprachlos ( nicht nur im positiven Sinne) zurückgelassen.
    Ich vergebe jedoch nur 4 Sterne,weil ich doch einiges unstimmig fand.
    Wie kann es sein,daß jemand der versucht hat einen Menschen zu töten nach 4 Jahren wieder als leitender Ermittler in den Polizeidienst zurückkehren kann? Noch dazu,wenn er so offensichtlich psychisch äußerst labil ist? Außerdem ist Wolf ja sehr persönlich von dem Fall betroffen und leistet sich auch mehr als einen Ausrutscher. Es bleiben für mich auch noch viele Fragen offen,die ich hier leider nicht nennen kann ohne zu spoilern.
    Auch das Ende war für mich ziemlich unbefriedigend,lässt aber eventuell Spielraum für ein Folgebuch.

    Fazit:
    Trotz einiger Unstimmigkeiten ist das Buch mega Spannend und hat mich so manche Stunde Schlaf gekostet,weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Es erhält meine Leseempfehlung und 4 wohlverdiente Sterne!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 24.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll – Dein letzter Tag, Thriller von Daniel Cole, 480 Seiten erschienen im Ullstein Verlag.
    Daniel Coles Debüt, einThriller grotesk, faszinierend mit Schwächen am Ende.
    Detektiv William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf, versucht im Gerichtssaal einen für ihn sicher schuldigen Massenmörder, der freigesprochen wird, zu töten. Nach seiner Suspendierung kehrt er jedoch in den Dienst bei der Londoner Polizei zurück. Er wird zu einem grausigen Fund gerufen, eine aus Leichenteilen von 6 verschiedenen Opfern zusammengenähte bizarre Flickenpuppe, die den Kopf des Massenmörders trägt, hängt wie eine Marionette von der Decke und deutet auf Wolfs Wohnung die dem Fundort gegenüber liegt. Wolfs Exfrau Andrea erhält zur selben Zeit eine Liste, auf der sechs weitere Opfer mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der letzte Name auf dieser Todesliste ist jedoch William Oliver Layton-Fawkes selbst. Die ermittelnden Beamten versuchen den Ragdoll- Mörder zu finden, doch er ist ihnen immer einen Schritt voraus.
    Den vorliegenden Thriller möchte ich in zwei verschiedenen Teilen beurteilen, im letzten Drittel wird die Story durch einen Plot-Twist für mich sehr schwierig. Zunächst handelt es sich hier um eine Erzählweise im auktorialen Stil, die Handlung wirkt durch die witzig-raffinierten Dialoge sehr lebendig. Die Spannung ist schon im Prolog, sowie im ersten Kapitel kaum zu überbieten, ein echter Pageturner, die ersten 300 Seiten flogen nur so dahin. Die bildhafte Sprache die der Autor verwendet ist unheimlich ausdrucksstark, z. B. „das marionettenhafte Ungeheuer“ oder „eklig grob zerteilte Fleischbrocken, faulen im kühlen Untersuchungsraum vor sich hin“ faszinierten mich. Die Spannung bleibt durch die Zeitangabe am Anfang der Kapitel unerträglich hoch, der Leser ist sich ständig bewusst, wie lange jedes Opfer noch „Restlebenszeit“ übrig hat. Immer wieder war ich überwältigt, wie es der Täter schafft, trotz Polizeischutz für die Opfer, seine Liste „abzuarbeiten“. Zwei Drittel der Geschichte kann man nur als fulminant, explosiv, raffiniert und voller Ideen bezeichnen. Vom letzten Drittel war ich sehr enttäuscht. Mir kam es fast so vor als ob das Ende von einem anderen Autor geschrieben wurde, es ist natürlich schwierig, dies zu begründen ohne zu viel von der Auflösung zu verraten. Ich hatte große Schwierigkeiten, die Hintergründe des Plots zu durchschauen und war mit der Klärung der Mordserie nicht unbedingt einverstanden.
    Ich konnte mit dem gesamten Team der Ermittler nicht warm werden, jeder ermittelte mehr oder weniger für sich allein und ständig war dicke Luft. Detektive Edwards - der Mann der scheinbar niemals schläft - wurde mir im Laufe der Ermittlungen immer unsympathischer. Auch die Figur Emily Baxter und ihre Art, konnte ich nicht nachvollziehen. Wolf, mal William mal Fawkes, dann wieder Wolf genannt, blieb für mich als Protagonist komplett undurchschaubar.
    Für das geniale Cover gibt es einen Extrapunkt, deshalb und wegen des grandiosen Einstiegs, finde ich, knappe 4 Sterne für angemessen.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    claudi-1963, 15.04.2017

    Als Buch bewertet

    "Wer sich mit dem Teufel einlässt, verändert nicht den Teufel, sondern der Teufel verändert ihn."
    Nach seinem letzten Fall vor 4 Jahren, bei dem Detective William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf suspendiert wurde, landete er eine ganze Zeit in einer Psychiatrie. Doch nun ist er zurück und soll sich bewähren und bekommt es sofort mit einem sehr schwierigen Fall zu tun. In einer Wohnung wird eine grausame Leiche gefunden, an Fäden aufgehängt schwebt sie nackt über dem Boden, doch es ist nicht eine Leiche, nein sie besteht aus sechs Leichenteilen. Das einzige was Wolf erkennt, ist der Kopf seines Widersachers Naguib Khalid dem Feuerbestatter aus seinem letzten Fall. Diese Flickenpuppe auch Ragdoll genannt, erweist sich als überaus schwierig, den die Ermittler müssen erstmals die weitere Identität der einzelnen Teile und die Zusammenhänge der Personen miteinander herausfinden. Wenig später findet Wolfs Exfrau Andrea einen Umschlag mit Fotos und einer Todesliste mit den nächsten 6 Opfern in ihrem Briefkasten. Nun beginnt der Wettlauf mit der Zeit, den hinter jedem Namen steht das Todesdatum und Detective Wolf ist das letzte Opfer. Durch Polizeischutz will man die Opfer schützen, doch der Mörder ist schlau und immer einen Schritt weiter als die Polizei. Kann Wolf und seine Kollegen die Todeskandidaten schützen und seinen eigenen Tod verhindern? Wer sind die ersten sechs Opfer des Ragdolls?

    Meine Meinung:
    Ich halte ja nichts von Hype, aber dieser konnte selbst mich größtenteils überzeugen. Ein Debütroman wie ich ihn selten erlebt habe, Daniel Cole hat ein Faible für Thriller und einen spannenden Stoff gefunden. Der Schreibstil ist fesselnd, sehr gut und mit einer Spannung, die leider am Ende ein wenig schwächelt. Auch gab es ein paar kleinere Fehler, wie z. B.: Dass die Ermittler unermüdlich und ohne Essen im Einsatz sind, was körperlich kaum möglich ist. Das wen jemand so viel Blut verliert, wie Baxter wohl sich kaum wieder aufrappeln kann. Vielleicht sollte da der Sanitäter Cole doch noch ein wenig besser recherchieren. Aber für seinen ersten Roman, Chapeau muss ich sagen, er hat es trotzdem hervorragend hinbekommen mich über 400 Seiten zu packen und faszinieren. Das Cover ist brillant, dieser Vogel auf Angriff und die düstere Farbgebung gibt dem ganzen was mystisches und spannendes. Auch die Ermittler sind größtenteils sehr spezielle Charaktere, was dem ganzen eine zusätzliche Würze gibt. Besonders Wolf mit seiner Vorgeschichte steht im Fokus dieses Geschehens, schon dadurch das er das letzte Opfer ist. Das Ende war mir allerdings dann doch ein wenig zu flach, unspektakulär und weist dazu noch auf eine Fortsetzung hin, die man vielleicht nicht unbedingt gebraucht hätte. Trotzdem freue ich mich auf diese und auf eine Verfilmung des Buches und deshalb von mir gute 4 von 5 Sterne für dieses Debüt.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 16.05.2017

    Als Buch bewertet

    Auf dieses Buch war ich unheimlich gespannt. Gerade weil es schon vorher in aller Munde war und auch ich diesbezüglich so meine Erwartungen hatte. Die Meinungen sind unterschiedlich und es war Zeit mir meine eigene Meinung zu bilden.
    Sehr schön finde ich die Aufmachung des Covers. Es wirkt recht unheimlich und düster auf mich, was recht gut mit dem Inhalt übereinstimmt.
    In das Geschehen selbst kam ich sehr gut rein. Was vor allem auch an dem nervenzerrendem Plot liegt, der so einiges verspricht.
    Ich hatte schon gewisse Ahnungen, was mich erwarten würde. Dennoch wurde ich das ein oder andere Mal überrascht.
    Das Buch wird in der dritten Person erzählt, was doch ein recht gutes Bild auf die verschiedenen Charaktere wirft. Zunächst musste ich mich jedoch an die vielen Personen gewöhnen. Was nicht immer einfach war. Ebenso sollte man die Zeitangaben über den Kapiteln beachten, da dies eine Bedeutung hat. Denn wir tauchen in die Gegenwart als auch in die Vergangenheit ein.
    Detective William Fawkes ist einer der wichtigsten Personen um die es hier geht. Zum Anfang mochte ich ihn wirklich recht gern. Gerade weil er für mich schwer durchschaubar war. Seine Art alles zu handhaben mag nicht unbedingt auf jeden sympathisch wirken, ich jedoch mochte es. Er war oft einfach ziemlich schwer zu greifen, was im Laufe des Buches zu einigen Überraschungen führte.
    Der Mordfall ansich ist ziemlich perfide und abgründig, aber auch sehr gut strukturiert.
    Es ist recht komplex und offenbart so einige Facetten.
    Man begibt sich natürlich gleich auf die Suche nach dem Täter. So auch ich. Für mich war er jedoch wie ein Phantom.
    Immer den Detectives einen Schritt voraus, was zu einigen Spekulationen und tiefgehenden Gedankengängen führt.
    Die Suche nach dem Motiv erhält Einzug und man wird in Atem gehalten.
    Es ist ein Thriller der vor allem durch Ermittlungsarbeit lebt, was ich persönlich zwar sehr mag. dennoch entstanden für mich zwischendurch ein paar Längen. was ich mitunter wirklich sehr schade empfand.
    Probleme bereitete mir jedoch der emotionale Aspekt. Denn obwohl ich die Handlung gut verfolgen und nachvollziehen konnte, so konnte ich mich emotional den Personen nicht richtig nähern und mich dementsprechend auch nicht fallenlassen.
    Die Grundidee fand ich sehr interessant. Gut und böse erhält ein völlig neue Bedeutung und das Ganze nimmt Ausmaße an, die man nicht erwarten würde.
    Das führt dazu, daß sich die Blickwinkel das ein oder andere Mal doch etwas verschieben. Es war interessant zu beoachten wie man selbst manche Dinge einschätzte und die eigenen Resultate daraus zog.
    Denn nichts ist hier wie es scheint und man sollte nie glauben , man wüsste alles.
    Man wird eines besseren belehrt.
    Ich musste das ein oder andere Mal doch ziemlich schlucken.
    Der Autor hat mich mit seinen stark einnehmenden und fließenden Schreibstil gut durch das Buch gebracht.
    Die Wendungen waren gut platziert und haben mir so einige Abgründe vor Augen geführt.
    Denn das war es. Wendungsreich und das nicht zu knapp.
    Man merkt mitunter was Schmerz aus Menschen machen kann, aber auch die Erfahrungen und Erlebnisse die sie im Laufe des Lebens mitnehmen, leiten ihre Wege.
    Die Spannung wurde durchweg recht gut gehalten, flaute jedoch ab der Mitte mal etwas ab, um gegen Ende wieder anzusteigen.
    Ich empfand es nicht sehr blutig, aber der psychologische Aspekt hat mir gut gefallen.
    Die Charaktere sind mir persönlich etwas zu blass, ich hätte gern mehr über sie erfahren. Aber da dies der Start einer Reihe ist, ändert sich das vielleicht in den nächsten Bänden noch.
    Besonders gut sind mir auch Edmunds und Baxter in Erinnerung geblieben, zwei Charaktere bei denen man wohl noch einiges erwarten kann.
    Schlussendlich ein gut durchstruktierter Thriller, der einem die wahren menschlichen Abgründe vor Augen führt und mit viel Ermittlungsarbeit punktet.

    Fazit:
    Der Auftakt der William Fawkes Reihe lebt von viel Ermittlungsarbeit und einem Killer der die Detectives in Atem hält.
    Eine Liste die viele Opfer fordert und die Detectiver unter Druck setzt.
    Die wahren menschlichen Abgründe werden einem vor Augen geführt und dabei gibt es einige Wendungen, die man nicht erwarten würde.
    Ich fand den Auftakt sehr solide, meine Erwartungen für die nächsten Bände sind aber etwas höher.
    Vor allem verspreche ich mir da mehr Action und Nervenkitzel.
    Ich empfehle diesen Thriller gern weiter. Da er sich mit seiner Grundidee doch etwas abhebt.

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    janein
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