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  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    C W., 05.05.2017

    Als Buch bewertet

    Das düstere Cover und der Klappentext haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der eigenwillige Wolf jagt einen Mörder, der aus 6 Leichen eine Ragdoll zusammen geflickt hat. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es weicht von den 0815 Krimis ab und auch die Charaktere sind nicht einfach den Guten bzw. den Bösen zuzuordnen. Anfangs ist das Buch sehr spannend, was aber zum Ende hin etwas nach lässt. Mir waren es zu viele Personen und zu viele miteinander verwobene Handlungsstränge, so dass mir zum Ende hin der Durchblick gefehlt hat. Auch etwas mehr Ausführungen zum Ende hätte ich besser gefunden. Wolf war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch, was nicht so schlimm war. Edmunds, der sich im Laufe des Buches richtig mausert, dagegen schon. Fazit: ein bisschen weniger wäre mehr gewesen, aber dennoch ein ordentliches Debüt. Ich würde auch noch ein Buch dieses Autors lesen.

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    janein
  • 3 Sterne

    12 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Schmökerwürmchen, 08.04.2017

    Als Buch bewertet

    Kurz nachdem der Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf, seinen Dienst nach seiner Suspendierung wieder antritt, wird in einer leer stehenden Wohnung eine Ragdoll aufgefunden. Dabei handelt es sich um zusammengenähte Körperteile sechs verschiedener Leichen. Ein Finger zeigt auf Wolfs Wohnung, die direkt gegenüber liegt. Nur ein Zufall oder steckt mehr dahinter? Während die Londoner Polizei ihre Ermittlungen aufnimmt und versucht, die Identitäten der verschiedenen Leichenteile aufzudecken, erhält Wolfs Exfrau Andrea eine Liste mit weiteren Personen, die bald sterben sollen... Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Meine Erwartungen lagen sehr hoch. Der Inahlt hat mich sofort angesprochen, der Klappentext versprach spannende Lesestunden. Doch die Spannung blieb leider aus und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen. Die Story wird sehr sprunghaft erzählt. Permanent wird man als Leser mit Szenenwechsel konfrontiert. Dadurch wirkt die Erzählweise ziemlich abgehackt und jeder kleinste Hauch von Spannung bleibt dadurch auf der Strecke. Zudem werden die Ermittlungsarbeiten sehr detailreich beschrieben. Überhaupt hält sich der Autor mit zu vielen Nebensächlichkeiten auf, die für die Geschichte absolut nicht erforderlich gewesen wären und eher gelangweilt haben.
    Und überhaupt tauchten ständig neue Charaktere auf, die jedoch alle ziemlich blass blieben. Ich hätte mir weniger Figuren gewünscht, dafür aber besser beleuchtet. Noch dazu wurden die Personen manchmal beim Vornamen genannt, manchmal beim Nachnamen, was zu gelegentlichen Verwirrungen führte.
    Der Protagonist erfüllte aber auch sämtliche Klischees. Zudem hält er sich für unverzichtbar. Teamarbeit ist nicht gerade seine Stärke und er überschreitet mehr als einmal die Grenzen. Was mich aber nicht stören würde, wenn mich der Thriler gefesselt hätte.
    Allein das letzte Drittel wurde für meinen Geschmack dann doch noch etwas spannender.
    Auf jeden Fall sollte man die Zeitangaben über den einzelnen Kapiteln beachten, denn die sind von Bedeutung.

    Fazit: Ein langwieriger Thriller, der mit Spannung auf sich warten lässt und mit zu vielen Nebensächlichkeiten und Charakteren auffährt.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreund, 04.06.2017

    Als Buch bewertet

    Auch wenn die Idee nicht neu ist, ein Killer, der eine Liste seiner nächsten Mordopfer veröffentlicht und am Ende sogar der Hauptermittler selber auf der Liste steht, wurde sie spannend umgesetzt.

    Die Charaktere waren mir durchweg sympathisch. Ohne Klischees zu bedienen hatte jede Figur ihre eigenen Macken und persönliche Geschichte, die sie individuell gemacht haben. Mir hat vor allem die Interaktion zwischen den Figuren gefallen, da sie realistisch und unterhaltsam erschien. Ohne die Vorgeschichte zu kennen, hat man als Leser den Eindruck gewonnen, dass die Figuren schon einiges miteinander erlebt haben, was die Figuren noch lebhafter gemacht hat. Dies hatte allerdings auch einen kleinen Haken: dadurch dass die Figuren sich gegenseitig so gut kennen, wird man manchmal als Leser etwas außen vor gelassen, z.B. wenn eine Figur mit einem Namen erwähnt wird, der vorher noch nie erwähnt wurde und man erst mal rätseln muss, wer gemeint ist.

    Auch der etwas konfuse Erzählstil hat mein Lesevergnügen etwas gemindert. Ständige Szenenwechsel, die an sich ja nicht schlecht sind, aber hier weiß man als Leser oft nicht, wo man gerade ist oder was überhaupt passiert ist. Da zusätzlich auch dauernd in der Zeit herumgesprungen wird, hab ich öfter den Überblick verloren und musste ganze Passagen mehrmals lesen, um zu verstehen, wann was passiert ist. An manchen Stellen war die Erzählung auch sehr vage, so dass ich mir nicht sicher war, was der Autor mir nun eigentlich sagen wollte.

    Zum Schluss hat alles Sinn ergeben. Die Auflösung fand ich auch echt gut, weil es mal etwas anderes war. Doch der Weg dorthin war etwas beschwerlich.

    Insgesamt ist dies ein spannender Thriller mit einer überraschenden Wendung, wenn man sich erst mal an den Erzählstil gewöhnt hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petti, 24.05.2017

    Als Buch bewertet

    Tod nach Plan!

    Das Buch beginnt vier Jahre vor der eigentlichen Geschichte. Detective William Oliver Layton-Fawkes, Wolf genannt, stürzt sich nach dem Freispruch des „Feuerbestatters“ auf diesen und landet letztendlich in einer psychiatrischen Klinik.
    Vier Jahre später ist er wieder im Dienst und direkt gegenüber seiner Wohnung wird eine Leiche gefunden. Diese wurde am Fenster auf gehängt und zeigt, mit einer Hand, auf Wolfs Zuhause. Bei genauem Betrachten des Leichnams stellt sich heraus, dass er aus sechs verschiedenen Menschen, wie eine Flickenpuppe, zusammengesetzt wurde. Ihr Kopf stammt von Naguib Khalid, dem „Feuerbestatter“. Des Weiteren wird der Polizei, durch die Presse eine genau datierte Todesliste, auf der sechs weitere Personen stehen, zuletzt auch Fawkes selbst, zugespielt. Somit muss die Mordkommission nicht nur die Identität der „Ragdoll“ Toten klären, sondern auch noch folgende Morde verhindern.

    Dieser Thriller ist im Großen und Ganzen sehr spannend geschrieben. Am Anfang wurden mir leider zu viele Nebensächlichkeiten geboten, so dass ich mich nicht voll in die Geschichte vertiefen konnte. Zur Mitte hin stieg die Spannung dann rasant und es wurde sich aufs Wesentliche konzentriert. Das hat mich dann auch komplett gefesselt. Das überraschende Ende hat mir an und für sich gut gefallen. Mit dieser Lösung des Falles hätte niemand rechnen können. Der Show Down letztendlich war mir etwas zu Actionfilm mäßig.
    Die Charaktere: Die Beziehung zwischen Wolf, Baxter und Andrea wurde realitätsnah beschrieben. Der schwierige Charakter Wolfs so hervorgehoben, dass man sein Handeln gut nachvollziehen konnte. Eindrucksvoll fand ich auch die Wandlung Edmunds innerhalb des Geschehens.
    Fazit: Ein guter Thriller, der mich aber nicht umgehauen hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    Andrea T., 08.05.2017

    aktualisiert am 08.05.2017

    Als Buch bewertet

    Kampf gegen die Uhr

    Detektiv William Layton-Fawkes, von allen nur Wolf genannt, wird zu einem grausigen Leichenfund gerufen. Das bizarre an dieser Leiche ist, sie wurde aus 6 verschieden Personen zusammen genäht, zu einer Ragdoll. Diese wurde an der Decke aufgehängt und ein Finger zeigt genau auf Wolf´s Wohnung. Gleichzeitig erhält Wolf´s Ex-Frau, die bei einem Fernsehsender als Reporterin arbeitet, eine Liste des Killers. Auf dieser Liste sind 6 Namen und deren Todestag vermerkt. Der letzte Name auf der Liste lautet: Detektiv William Oliver Layton-Fawkes. Ein spannendes Wettrennen gegen die Uhr beginnt.

    Das Buch war gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und habe mitgefiebert ob sie es schaffen, die einzelnen Personen auf der Todesliste zu retten. Ich fand das Buch spannend, habe auch überlegt ob wir den Täter nicht schon „kennen“. Die Auflösung fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und auch etwas verwirrend, da ich nicht gleich ganz durchgeblickt habe, was denn jetzt nun genau vorgefallen ist und wie alles zusammenhängt. Vielleicht lag es daran, dass es doch sehr viele verschiedene Personen gegeben hat. Aber alles in allem ein gelungenes Buch.

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  • 3 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Peter P., 04.05.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll - das Cover hat gleich meinen Blick auf sich gezogen, denn diese unheilvolle Krähe lässt düsteres erahnen.
    Die Leiche mit der der Ermittler Wolf dann konfrontiert wird ist ein gruseliges Meisterstück: Nicht ein sondern gleich sechs Körper vereint zu einem schaurigen Gesamtbild, das zudem auch noch direkt auf Wolf hinzuweisen scheint. Schon bald wird klar, warum die düstere Skulptur den Bezug zu ihm aufnimmt, denn sechs weitere Namen tauchen auf, die demnächst verarbeitet werden sollen. Und einer davon ist Wolf. Nun geht es um alles, denn wenn er es nicht schafft den Täter zu stellen droht ihm ein grausames Schicksal!
    Ein spannedes Buch, teilweise leider recht verwirrend da zuviel Handlung und Handlungsmöglichkeiten dem Leser präsentiert werden. Ich habe mir gegen Mitte des Buches regelrecht in der Handlung verirrt, was für mich leider auch die Spannung reduziert hat.
    Trotzdem ein gelungener Einstand und ich bin gespannt, ob es noch einen Nachfolger eben wird.

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  • 3 Sterne

    Rina, 25.06.2017

    Als Buch bewertet

    An einem Tatort wurde ein Ragdoll, bestehend aus mehreren Leichenteilen, gefunden. Wolf, der umstrittene Detective, der kurz zuvor nach der Suspendierung in den Dienst zurückgekehrt ist, leitet die Ermittlungen.
    Das Buch hat sehr stark angefangen: man kommt sehr schnell ins Geschehen hinein, der Schreibstil des Autors ist flüssig und auch der Fall ist sehr interessant, wenn auch nicht für Zartbesaitete, da die Morde brutal sind und auch ziemlich detailliert beschrieben sind.
    Doch zum Ende lässt das Buch nach: zum einen, wurde Wolf, der Protagonist, mir immer mehr und mehr unsympathisch. Zum anderen, war ich von der Auflösung sehr enttäuscht: es ist absurd und absolut unrealistisch.
    Für den starken Anfang vergebe ich 3 Sterne.

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    janein
  • 2 Sterne

    mysticcat, 27.03.2017

    Als Buch bewertet

    ‘Ragdoll. Dein letzter Tag’ von Daniel Cole ist im April 2017 im Ullstein Verlag erschienen. Bisher habe ich noch nichts von diesem Autor gelesen und sowohl die Covergestaltung wie auch der Klappentext haben mich neugierig auf diesen Thriller gemacht.
    Überzeugt hat mich die Buchidee, dass eine Leiche aus den Einzelteilen verschiedener Mordopfer zusammengestückelt aufgefunden wird und dieser Fall noch im Zusammenhang mit einer sehr prominenten Mordgeschichte, die mit Freispruch geendet hat, steht. Die aufgetauchte Liste ist mysteriös und verspricht eine spannende Geschichte.
    Ich habe dieses Buch während des Lesens immer wieder weggelegt und musste ich phasenweise zwingen weiterzulesen. Der Schreibstil des Autors und die Enden der Kapitel waren für mich nicht so packend, dass ich nicht zum Lesen aufhören konnte. Außerdem habe ich für meine Verhältnisse langsam gelesen, weil ich mich auf den Text konzentrieren musste und nicht automatisch das Kopfkino bei mir angesprungen ist, obwohl ich London sehr gut kenne. Auch von vielen handlungstragenden Personen hatte ich beim Lesen kein Bild vor Augen und sie blieben für mich bis zum Schluss schemenhaft.

    Insgesamt war für meinen Geschmack zu viel Nebenhandlung in diesem Buch verpackt. Während das erste Drittel noch vergleichsweise spannend war, wurde die Geschichte zum Ende hin für mich immer abgespacter und unglaubwürdiger. Ich hatte schon die Befürchtung, dass die ganze Handlung ins Fantasy Genre abdriftet, was mir aber erspart geblieben ist.
    Am Ende der Geschichte, nach der Auflösung, bleiben für mich noch viele Fragen offen, zum Beispiel wer die Ragdoll so fachmännisch zusammengenäht hat. Außerdem fehlt mir ein Bezug zum Vogel am Cover, denn darauf geht die Geschichte gar nicht ein. Hier wäre wahrscheinlich eine Stoffpuppe (Ragdoll) passender gewesen.

    Fazit: Bei mir ist während des gesamten Lesens kein Thrill aufgekommen, die Charaktere bleiben mir zu flach, das Ende lässt mir zu viele Fragen offen und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    missjanemarple, 11.04.2017

    Als Buch bewertet

    Der Debüt-Thriller von Daniel Cole mit dem Titel ‚Ragdoll’ spielt in England und handelt von einem Detective namens William Oliver Layton-Fawkes, dessen Spitzname WOLF ist.
    Wolf wird zu einem Tatort gerufen, welcher vor allem für ihn mehr als verstörend ist, denn er liegt genau gegenüber seiner eigenen Wohnung und die vorgefundene Leiche, welche aus mehreren zusammengesetzten Leichenteile besteht, wurde an nahezu unsichtbaren Schnüren so drapiert, dass der eine Arm mitsamt Finger auf SEINE gegenüberliegende Wohnung zeigt…als kurze Zeit später noch eine Liste auftaucht, auf welcher gerade er auch als nächstes Opfer benannt wird, wird alles noch mysteriöser…
    Ich muss sagen: ein absoluter Thriller ganz nach meinem Geschmack.
    Allein das Cover fand ich sehr ansprechend: düster und geheimnisvoll durch den schimmernden Raben – ein totaler Eyecatcher. Auch der Klappentext förderte mein Interesse und als ich mich eingelesen hatte, war ich nahezu gebannt und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
    Durch WOLF ist dem Autor eine ganz eigene und besondere Art an Charakterdarstellung gelungen, denn William wirkt auf mich eher verschlossen, ein wahrer Einzelgänger, der sich nicht gern in die Karten blicken lässt. Auch seine Kollegin Baxter und vor allem der Neuzugang Edmunds spielen eine mehr als tragende Rolle in dem ganzen Geschehen, was einen extrem fasziniert, aber gleichzeitig zum Nachdenken und Grübeln anregt. Weiß hier einer mehr als er zugeben möchte?! Es gibt auf alle Fälle eine undichte Stelle – aber wer könnte es sein?! Wem kann man noch vertrauen?!
    Der Schreibstil ist meines Erachtens wunderbar flüssig, und es wird auch auf eine extrem hochstilisierte Wortwahl verzichtet.
    Für sein Debüt wahrlich erstklassig – und ich hoffe, dass es nicht nur dieses eine Buch von Daniel Cole geben wird, denn er hat sich in den wenigen Stunden des gedanklichen Fesselns einen weiteren Fan gesichert…

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 21.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, besser bekannt als Wolf, ist kein durchschnittlicher Ermittler. Im Gegenteil, er polarisiert. Und wenn es sein muss, rastet er auch komplett aus und landet in der Psychiatrischen Klinik. Kein Wunder, dass ihn nicht alle Kollegen in ihrer Nähe haben wollen. Doch als eine entsetzliche Collage an Leichenteilen, die Ragdoll, gefunden wird und diese direkt auf Wolfs Wohnung zeigt, wird er zum Mittelpunkt der Ermittlungen. Besonders, weil Wolfs Exfrau, die Journalistin Andrea Hall eine Liste zugespielt wird. Eine Liste mit den Namen der nächsten Opfer. Und auch Wolf steht darauf …

    Wieder einmal hat ein Autor einen Protagonisten mit einem ganz besonders schwierigen Charakter erschaffen. Das ist inzwischen so weit verbreitet, dass es langsam ein wenig langweilig wird. Doch Wolf ist ein Extremfall und ich bin gespannt, wie der nächste Teil dieser neuen Serie sein wird, denn das Ende hier ist im Grunde kein Cliffhanger und deutet auch nicht wirklich auf eine Fortsetzung hin. Also lasse ich mich überraschen!

    Der Spannungsbogen ist genial gestaltet. Denkt man anfangs, dass der Mörder sich selbst eine Fall gestellt hat mit der Liste, staunt man doch, wie es sein kann, dass die Ermittler immer zwei Schritte hinterherhinken. Dass Edmunds dann auf den einzig logischen Schluss kommt, ist unvermeidbar. Doch der Showdown setzt dem Ganzen dennoch die Krone auf.

    Sämtliche relevanten Figuren sind ausnehmend gut aufgebaut. Die Spannung zwischen Andrea und Emily ist eine ganz besondere, denn noch immer denkt Andrea, Wolf hätte sie in der Ehe mit Emily betrogen. Emily dagegen wünscht sich genau das mehr als alles andere, ohne es erreicht zu haben.

    Edmunds versucht sich als Neuer in der Abteilung, während seine Verlobte nicht mit seinem neuen Job umgehen kann, zumal sie schwanger ist. Wolf selbst kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit und einem alten Fall, der ihn einfach nicht loslassen will.

    Die Story hat viel Tempo und überrascht immer wieder. Die Wendungen sind erstaunlich, aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Alles ist sehr gut aufgebaut und stimmig in sich. Man liest das Buch erstaunlich schnell weg. Dennoch verliert die Story im letzten Drittel ein wenig. Es lässt sich schlecht greifen, denn die Spannung ist nach wie vor da. Dennoch war ich stellenweise dann einfach nicht mehr einhundertprozentig bei der Sache und driftete zeitweise gedanklich ab. Hier hätte eventuell ein wenig gekürzt werden sollen, um das Ganze nicht zu überdehnen.

    Dass die Story in London spielt, ist erstaunlich. So schwungvoll und rasant sind die Engländer selbst in Thrillern nur äußerst selten. Auch eine Spur des guten alten schwarzen britischen Humors findet sich immer wieder, besonders in den Dialogen zwischen Baxter und Wolf. Das gefällt mir sehr und ist mit ein Grund, warum ich „Ragdoll – Dein letzter Tag“ mit vier Sternen bewerte.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jonas1704, 18.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ein kaltblutiger Mörder macht London unsicher und Detectiv William Oliver Layton-Fawkes, von seinen Initialien kurz nur Wolf genannt, soll einen seiner bisher schwierigsten Fälle lösen. Eine Leiche bestehend aus sechs verschiedenen Menschenteilen wird gegenüber der Wohnung des Ermittlers gefunden. Wolf versucht herauszufinden, ob zwischen den Opfern eine Verbindung besteht, als eine Liste mit sechs weiteren zukunftlichen Totesopfern auftaucht, in der sogar der Todeszeitpunkt notiert ist. Das Kurioseste an der Sache: Wolf soll selbst eines der Opfer werden. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und der Mörder ist letztendlich näher als geglaubt.
    Ein faszinierender, sehr clever konstruirter Thriller, ein tolles Debüt vom Autor Daniel Cole von dem ich gerne viel mehr lesen möchte, da sein inhaltlich dicht geschriebenes Buch mich von der ersten bis zur letzten Seite an gefesselt hat. Deswegen ist es für mich selbverständlich hierfür meine volle Punktzahl zu vergeben.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KiMi, 26.03.2017

    Als Buch bewertet

    Die Aufmachung des Buchcover hat mich direkt angesprochen und nach dem Lesen des Klappentextes war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
    Der Schreibstil des Autoren ist ganz hervorragend und man kann sich direkt in die Story hineinversetzen. Die einzelnen Charaktere sind mit ihren Ecken und Kanten sehr schön und detailliert beschrieben und werden im Laufe des Buches immer weiter ausgearbeitet. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten und man kann wirklich bis zum Schluss miträtseln. Das einzige kleine Manko war für mich, dass ich mir am Ende einen Epilog gewünscht hätte, um zu erfahren wie es weitergeht. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob das nächste Buch des Autoren sich um die gleichen Personen dreht oder eine komplett neue Story bekommt habe ich Hoffnung, dass sich dieser kleine Wunsch noch erfüllt. Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nalik, 19.03.2017

    Als Buch bewertet

    Wolf, bekannter und erfolgreicher Mordermittler bekommt es mit einem sehr bizarren Fall zu tun. In der Wohnung ihm gegenüber wird eine zusammengeflickte Leiche gefunden, eine sogenannte Ragdoll, bestehend aus sechs verschiedenen Körperteilen unterschiedlicher Opfer. Der Finger der Ragdoll zeigt direkt auf Wolfs Wohnung. Wer sind diese sechs Personen und was hat es mit der Liste auf sich in der weitere Morde mit Namen und Todestag bekanntgegeben werden? Egal was Wolf tut, der Täter scheint ihm immer einen Schritt voraus.

    Dieses Buch ist an Spannung nicht mehr zu überbieten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so gefesselt hat es mich. Für mich war bis zum Schluss auch noch nicht klar wie diese Geschichte enden wird und das Ende hat mich überrascht.

    Dieses Buch ist definitiv zu empfehlen, wer das nicht liest verpasst Spannung pur.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 25.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf ,verprügelt einen Serientäter noch im Gerichtssaal. Vier Jahre danach wird Wolf zu einem Mordfall gerufen, der sich direkt gegenüber seines Wohnhauses ereignet hat. Die Leiche ist an der Decke an fast unsichtbaren Fäden aufgehängt und besteht aus den Einzelteilen von sechs Opfern. Wolf erkennt sofort den Kopf der Leiche...es ist der Serientäter, den er vier Jahre zuvor im Gerichtssaal verprügelt hat.
    Wolfs Exfrau Andrea ist Journalistin und bekommt eine Liste, auf der der Mörder sechs Opfer und ihren Todestag vermerkt hat,eine Person auf der Liste ist Wolf.


    Hier in diesem Buch ist der Name des Ermittlers Programm. Detaillierter und verwirrender geht nimmer! Der Ermittler wird einmal "Wolf", einmal "Fawkes", einmal "Will " genannt. Doch der Autor hat sich nicht nur beim Namen des Ermittlers ausgetobt. Immer wieder tauchen neue Figuren auf, das Ermittlerteam ist sehr gross und so manches Mal unüberschaubar.
    Zudem ist der Schreibstil sehr detailliert. Wenn ein Autor die Frisur des Chefs der Exfrau des Ermittlers beschreibt ist eigentlich das bei mir ein Zeichen, dass da künstlich die Seiten in die Länge gezogen wurden. Ich denke, der Story hätte es gut getan, hier ein wenig zu straffen. So wurde es zeitweise eine zähe Angelegenheit.
    So gehen dann meiner Meinung nach auch all diese unrelevanten Details zu Lasten der Spannung , des Falles und der Ermittlungen.

    Sehr gefallen hat mir die Figur Wolf, Will oder wie auch immer. Da ist dem Autor echt ein Coup gelungen. Der Ermittler geht seinen Weg , schert sich weder um Konventionen noch um Hierarchie. Die Dialoge, die er vor allem mit seinen nächsten Ermittlerkollegen führt, sind witzig und haben mich schmunzeln lassen.
    Die Beschreibung der Leiche zu Beginn des Buches ist gruselig, abstossend und leider zu real beschrieben! Gut gelungen und Thriller pur.
    Das Ende des Buches reisst dann noch ordentlich was raus,denn eine überraschende Wendung hat mich dazu veranlasst 4 statt 3 Sterne zu vergeben.
    Ein Thriller, in dem mir der Plot, die Figuren, jedoch der Schreibstil nicht unbedingt gefallen und überzeugt hat.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion S., 04.04.2017

    Als Buch bewertet

    Detectiv William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, darf endlich wieder aktiv am Dienst teilnehmen. Bei der Urteilsverkündung des Angeklagten Naguib Khalid prügelte Wolf diesen fast zu Tode, als die Geschworenen ihn für nicht schuldig erklärten. Diese Menge teilte Wolf nicht, er war überzeugt, dass man den Richtigen hat. Natürlich blieb seine Tat nicht ungestraft, er musste sich für alles verantworten. Und auch jetzt, wo doch bewiesen wurde, dass Khalid der Täter war, lastet Wolf ein Ruf an, der alles andere als schön ist, dennoch gehört er mit zu den besten Mordermittlern. Und genau deshalb zieht Simmons ihn hinzu als eine bizarre Leiche gefunden wird.

    Eine Leiche die aus 6 verschiedenen Opfern zusammengesetzt ist, eine Ragdoll. Als wenn dies nicht schon heftig genug wäre, erhält Wolf von seiner Ex-Frau Andrea eine Liste, auf der chronologisch weitere potentielle Opfer aufgelistet sind. Auch Wolf steht auf dieser Liste. Nun setzt die Polizei alles daran die Leute auf der Liste zu schützen. Allen voran der Bürgermeister, der aber trotz der Bemühungen seitens der Polizei auf brutalste Weise ums Leben kommt. Der Täter ist clever, allen immer einige Schritte voraus.

    Dieser Thriller gefiel mir sehr gut. Daniel Cole hat meines Erachtens ein erstklassiges Debüt abgelegt. Der Thriller ist sehr spannend, allerdings muss man dran bleiben, um alles gut verfolgen zu können.

    Die Charaktere sind interessant. Wolf ist ein sehr spezieller Typ, er ist stur und eigensinnig, aber er hat was. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, sie zehrt an ihm.
    Seine Kollegin Baxter ist eine schlecht gelaunte Person, die aber sehr gute Polizeiarbeit leistet.
    Der Neuling Edmunds ist ein toller Ermittler, aber man traut ihm leider erstmal wenig zu. Familiär hat er es mit seiner schwangeren Freundin auch nicht leicht, da diese nicht verstehen kann, dass er nicht immer pünktlich nach Hause kommt. In diesem Thriller gefiel er mir sogar besser als die zentrale Figur des Detectiv Wolf.

    Der Autor plant bereits eine Reihe um Wolf, bin gespannt ob er dieses Level halten kann

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Viktoria B., 07.03.2017

    Als Buch bewertet

    Das Buchcover ist sehr düster und mir irgendwie zu unübersichtlich. Die Farben gefallen mir zwar gut, vom Bild ebenso wie von der Schrift, und der Rabe im Hintergrund wirkt super aber die Aufteilung der Texte vor dem Bild finde ich irgendwie schwer zu erfassen und zu unübersichtlich – irgendwie gehen die Texte, ebenso wie das Bild, unter. Es kommt nichts spezielle zur Geltung.

    Ich finde es gut dass beim Prolog eine Angabe zum Datum enthalten ist, dieser spielt am 24. Mai 2010. Weiter geht es dann vier Jahre später mit dem 28. Juni 2014. Jedes Kapitel hat immer genaue Datums- und Uhrzeitangaben, das ist gut denn so findet man sich ganz einfach im Verlauf der Geschichte zurecht und erkennt sofort Rückblendekapitel und weiß immer ganz genau ‘Wann‘ man sich gerade eben befinden.

    Der Schreibstil ist spannend und die Texte flüssig gehalten. Die Seiten fliegen nur so dahin, über dir Kapitel hinweg baut sich die Spannung bis zum Schluss immer mehr und mehr auf bis man dann das phänomenale Ende erreicht. Der Autor Daniel Cole setzt dem Leser teilweise sehr verstörende Bilder in den Kopf - das nur als kleine Warnung für zartbesaitet Interessierte!

    Bei der Hauptfigur 'Fawkes' musste ich immer an Harry Potter denken - dort heißt der Phönix so und das hat mich irgendwie immer ein bisschen abgelenkt!

    Wolf scheint ein eher untypischer Detective zu sein, andererseits sind gerade diese untypischen Charaktereigenschaften für Roman-Polizisten absolut typisch wodurch er wider wie viele andere vor ihm wirkt. Die Figuren sind meiner Meinung nach allerdings alle gut ausgearbeitet und dargestellt.

    Der Humor von William Fawkes, genannt Wolf und Emily Baxter hat mich sehr gut unterhalten :-)


    Fazit: Dieser Thriller bekommt von mir definitiv eine Leseempfehlung!

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  • 4 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    jiskett, 12.03.2017

    Als eBook bewertet

    "Ragdoll" hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Gerade am Anfang ist das Buch sehr spannend - der Mörder beweist früh, dass er gerissen und skrupellos ist und es war interessant zu sehen, wie das Team versuchte, ihm auf die Schliche zu kommen und weitere Morde zu verhindern. Dass auch die Presse involviert war, dazu noch in Gestalt der Ex-Frau des Protagonisten, war ebenfalls ein interessanter Aspekt. Der Autor hat hier gut dargestellt, was für ein zweischneidiges Schwert die öffentliche Aufmerksamkeit sein kann und wie skrupellos manche Reporter vorgehen, nur um eine große Story zu bekommen, bevor ihnen jemand zuvor kommt.

    Die Charaktere an sich sind gut ausgearbeitet und alle, gerade Fawkes selbst, haben ihre klaren Stärken und Schwächen, wodurch sich interessante Dynamiken ergeben haben. Meiner Meinung nach hätten sie allerdings etwas ausführlicher beleuchtet werden können; der Fall dagegen ist insgesamt stimmig aufgebaut und dadurch, dass man weiß, wer wann zum Opfer werden soll, verfolgt man die Geschichte mit einem gewissen Hoffen und Bangen, da man darauf wartet, ob das nächste Opfer gerettet werden kann. Leider fand ich diesen Teil des Buches aber auch ziemlich vorhersehbar; es war schnell klar, wann das Team scheitern würde und es wurden auch ein paar Entscheidungen getroffen, die keinen Sinn ergeben haben. Für mich war hier offensichtlich, dass der Mörder diese kleinen Lücken im Sicherheitssystem nutzen würde, um sein Ziel zu erreichen und es war ein wenig ärgerlich, dass diese Lücken trotz all der Vorkehrungen und Bemühungen zugelassen wurden.
    Später dagegen gibt es eine Wendung, die mich sehr überrascht hat und dies hat die vorherige Berechenbarkeit fast ausgeglichen. Ich konnte kaum glauben, dass der Autor die Geschichte in diese Richtung entwickelt hat und hätte nie damit gerechnet, aber obwohl mir diese Entwicklung nicht gefallen hat, war sie stimmig und passte gut zu allem, was man über den Protagonisten, seine Hintergründe und den Fall an sich wusste. Da der Autor wohl plant, weitere Bände über diese Figuren zu schreiben, bin ich aber auf jeden Fall gespannt, wie es weiter gehen und wie er mit dieser komplexen, schwierig zu bewertenden Situation umgehen wird.

    Von mir gibt es 3,5 Sterne mit Tendenz nach oben.

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  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anke3006, 27.03.2017

    Als eBook bewertet

    »Die Leiche schwebte nackt ein Stück über dem Dielenboden. Hunderte beinahe unsichtbarer Fäden fixierten sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Eine Leiche. Und sechs Opfer.« Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung gerade erst wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«. Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ... Dies ist der erster Thriller von Daniel Cole. Und dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Der Autor beschreibt die Szenen sehr genau und seine Figuren sind gut charakterisiert. Besonders Wolf ist mit all seinen Stärken und Schwächen ist so intensiv dargestellt, das es dem Leser vorkommt er liest von einem guten Bekannten. Die Ermittlungen sind so angelegt, das man mitfiebert und über jede Wendung überrascht ist. Ich hatte nicht das Gefühl, das irgendetwas vorhersehbar war. Alles ist gut nachvollziehbar. Jetzt bin ich neugierig auf weitere Thriller des Autors.

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  • 4 Sterne

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    Veronika K., 06.04.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll von Daniel Cole

    Er, Detektive William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, hätte das kommende Unheil verhindern können, wäre er nicht vom Gerichtsdiener durch einen brutalen Schlag daran gehindert worden. Nach seiner Suspendierung nimmt Wolf wieder seine Arbeit als erfolgreicher Mordermittler auf. Er wird zum Schauplatz eines grausigen Fundes gerufen, ein Flickwerk, zusammengenäht aus 6 verschiedenen Leichenteilen, die aussieht wie eine Flickenpuppe, eine Ragdoll. Die Suche nach den vermissten und zerstückelten Personen wird zum Puzzlespiel. Bizarrer weise erhält Wolfs Exfrau, die bei einem Fernsehsender arbeitet, zeitgleich eine Todesliste von weiteren 6 Personen, mit Todeszeit und der Killer ist bereits am Werk, diese in die Tat umzusetzen. Doch der letzte auf der Liste ist Wolf selbst. Kann er dieses Gemetzel vorzeitig stoppen um dem Grauen zu entkommen, wird er die anderen Todeskandidaten retten können?
    Eigentlich vermittelt mir das Coverbild den Eindruck einer eher mystischen Handlung als eines Serienmörders.
    Die Idee hinter dieser Handlung finde ich echt faszinierend und gruselig. Jedoch die Umsetzung ist nicht gerade spannungsgeladen und meine Nerven werden auch nicht überstrapaziert. Für einen Thriller sind einige Passagen im Mittelteil recht blass und monoton. Andere wieder sprunghaft und verwirrend. Die ganze Theatralik ballt sich am Ende, nicht immer nachvollziehbar und etwas unglaubwürdig. An den Schreibstil habe ich mich nach einiger Einlesezeit langsam gewöhnt. Für einen Debütroman jedoch ganz gut gelungen.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dorli, 23.03.2017

    Als Buch bewertet

    London, Mai 2010. Urteilsverkündung im Prozess gegen Naguib Khalid, dem Mord in 27 Fällen zur Last gelegt wird. Die Geschworenen halten den mutmaßlichen Serienkiller für nicht schuldig. Dieser Freispruch lässt Detective William Oliver Layton-Fawkes - genannt Wolf - ausrasten. Er fällt über Khalid her, prügelt ihn fast tot. Wolf wird suspendiert, degradiert und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen…

    Zeitsprung. Vier Jahre später. Khalid hat ein weiteres Mal gemordet und sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis. Wolf, der mittlerweile in den Polizeidienst zurückgekehrt ist, wird zu einem grausigen Tatort gerufen. In einer heruntergekommenen Wohnung hängt eine Leiche von der Decke - eine Leiche, die einer Flickenpuppe gleicht, da sie aus grob zusammengenähten Körperteilen von sechs Opfern besteht.
    Richtig in Fahrt kommt der Fall, als Wolf kurze Zeit später eine Liste erhält, auf der weitere Morde angekündigt werden. Besonders brisant: der letzte Name auf der Liste lautet William Oliver Layton-Fawkes…

    Daniel Cole erzählt diesen Thriller von der ersten Seite an spannend und fesselnd. Ruckzuck ist man mittendrin im Geschehen, geht mit Wolf und seinen Kollegen auf Verbrecherjagd und kann dabei ganz intensiv den Druck spüren, dem die Ermittler ausgesetzt sind. Interessant und detailliert wird beschrieben, wie die Ermittler zum einen versuchen, die Opfer anhand der Leichenteile zu identifizieren, um die bereits geschehenen Morde aufzuklären, und zum anderen alles nur Erdenkliche tun, um weitere Morde zu verhindern.
    Doch Daniel Cole schickt hier einen raffinierten Killer ins Rennen der, der sich nicht stoppen lässt, sondern Wolf & Co. mit seinem Handeln immer wieder überrascht und herausfordert. Der Mörder geht methodisch vor, ist einfallsreich und clever. Und er ist über jeden Schritt, den die Ermittler unternehmen, genauestens informiert.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor die Handlung aus wechselnden Perspektiven erzählt - man kann das Geschehen durch die Augen unterschiedlicher Ermittler verfolgen und bekommt auch die Ansichten und Gedanken der Medien zu den Ereignissen präsentiert.

    „Ragdoll“ ist ein ausgefeilter, gut durchdachter Thriller, der mir ein paar sehr spannende Lesestunden beschert hat.

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    janein
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