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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 16.05.2017

    Als Buch bewertet

    Auf dieses Buch war ich unheimlich gespannt. Gerade weil es schon vorher in aller Munde war und auch ich diesbezüglich so meine Erwartungen hatte. Die Meinungen sind unterschiedlich und es war Zeit mir meine eigene Meinung zu bilden.
    Sehr schön finde ich die Aufmachung des Covers. Es wirkt recht unheimlich und düster auf mich, was recht gut mit dem Inhalt übereinstimmt.
    In das Geschehen selbst kam ich sehr gut rein. Was vor allem auch an dem nervenzerrendem Plot liegt, der so einiges verspricht.
    Ich hatte schon gewisse Ahnungen, was mich erwarten würde. Dennoch wurde ich das ein oder andere Mal überrascht.
    Das Buch wird in der dritten Person erzählt, was doch ein recht gutes Bild auf die verschiedenen Charaktere wirft. Zunächst musste ich mich jedoch an die vielen Personen gewöhnen. Was nicht immer einfach war. Ebenso sollte man die Zeitangaben über den Kapiteln beachten, da dies eine Bedeutung hat. Denn wir tauchen in die Gegenwart als auch in die Vergangenheit ein.
    Detective William Fawkes ist einer der wichtigsten Personen um die es hier geht. Zum Anfang mochte ich ihn wirklich recht gern. Gerade weil er für mich schwer durchschaubar war. Seine Art alles zu handhaben mag nicht unbedingt auf jeden sympathisch wirken, ich jedoch mochte es. Er war oft einfach ziemlich schwer zu greifen, was im Laufe des Buches zu einigen Überraschungen führte.
    Der Mordfall ansich ist ziemlich perfide und abgründig, aber auch sehr gut strukturiert.
    Es ist recht komplex und offenbart so einige Facetten.
    Man begibt sich natürlich gleich auf die Suche nach dem Täter. So auch ich. Für mich war er jedoch wie ein Phantom.
    Immer den Detectives einen Schritt voraus, was zu einigen Spekulationen und tiefgehenden Gedankengängen führt.
    Die Suche nach dem Motiv erhält Einzug und man wird in Atem gehalten.
    Es ist ein Thriller der vor allem durch Ermittlungsarbeit lebt, was ich persönlich zwar sehr mag. dennoch entstanden für mich zwischendurch ein paar Längen. was ich mitunter wirklich sehr schade empfand.
    Probleme bereitete mir jedoch der emotionale Aspekt. Denn obwohl ich die Handlung gut verfolgen und nachvollziehen konnte, so konnte ich mich emotional den Personen nicht richtig nähern und mich dementsprechend auch nicht fallenlassen.
    Die Grundidee fand ich sehr interessant. Gut und böse erhält ein völlig neue Bedeutung und das Ganze nimmt Ausmaße an, die man nicht erwarten würde.
    Das führt dazu, daß sich die Blickwinkel das ein oder andere Mal doch etwas verschieben. Es war interessant zu beoachten wie man selbst manche Dinge einschätzte und die eigenen Resultate daraus zog.
    Denn nichts ist hier wie es scheint und man sollte nie glauben , man wüsste alles.
    Man wird eines besseren belehrt.
    Ich musste das ein oder andere Mal doch ziemlich schlucken.
    Der Autor hat mich mit seinen stark einnehmenden und fließenden Schreibstil gut durch das Buch gebracht.
    Die Wendungen waren gut platziert und haben mir so einige Abgründe vor Augen geführt.
    Denn das war es. Wendungsreich und das nicht zu knapp.
    Man merkt mitunter was Schmerz aus Menschen machen kann, aber auch die Erfahrungen und Erlebnisse die sie im Laufe des Lebens mitnehmen, leiten ihre Wege.
    Die Spannung wurde durchweg recht gut gehalten, flaute jedoch ab der Mitte mal etwas ab, um gegen Ende wieder anzusteigen.
    Ich empfand es nicht sehr blutig, aber der psychologische Aspekt hat mir gut gefallen.
    Die Charaktere sind mir persönlich etwas zu blass, ich hätte gern mehr über sie erfahren. Aber da dies der Start einer Reihe ist, ändert sich das vielleicht in den nächsten Bänden noch.
    Besonders gut sind mir auch Edmunds und Baxter in Erinnerung geblieben, zwei Charaktere bei denen man wohl noch einiges erwarten kann.
    Schlussendlich ein gut durchstruktierter Thriller, der einem die wahren menschlichen Abgründe vor Augen führt und mit viel Ermittlungsarbeit punktet.

    Fazit:
    Der Auftakt der William Fawkes Reihe lebt von viel Ermittlungsarbeit und einem Killer der die Detectives in Atem hält.
    Eine Liste die viele Opfer fordert und die Detectiver unter Druck setzt.
    Die wahren menschlichen Abgründe werden einem vor Augen geführt und dabei gibt es einige Wendungen, die man nicht erwarten würde.
    Ich fand den Auftakt sehr solide, meine Erwartungen für die nächsten Bände sind aber etwas höher.
    Vor allem verspreche ich mir da mehr Action und Nervenkitzel.
    Ich empfehle diesen Thriller gern weiter. Da er sich mit seiner Grundidee doch etwas abhebt.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke G., 19.03.2017

    Als Buch bewertet

    Nach einem Angriff auf einen Verdächtigen bei einer Gerichtsverhandlung, scheint die Karriere von Detective William Oliver Layton-Fawkes, den alle nur Wolf nennen, beendet. Da hilft es auch nicht, dass der Verdächtig erneut straffällig und Wolf rehabilitiert wird. Doch jetzt tritt ein neuer Serienmörder auf den Plan. Ein Mörder, der seines Gleichen sucht, hat die Polizei doch noch nie von solchen Grausamkeiten gehört oder gesehen. Denn die gefundene Leiche besteht nicht aus einem Teil, sondern aus sechs zusammengesetzten menschlichen Überresten. Doch wer waren sie? Und vor allem, was hat die Liste mit neuen Opfern zu bedeuten, die Detektive Wolfs Exfrau zugespielt wird? Eine wahnsinnige Jagd beginnt.

    Das Cover zeigt eine bösartig guckende, mit den Flügeln schlagende und zum Angriff bereite Krähe. Sie blickt den Betrachter drohend an, wie wenn man ihr, oder dem Buch bloß nicht zu nah kommen soll. Ich finde es einfach grandios zu diesem Buch gewählt, da es nicht nur die Dunkelheit widerspiegelt, die dem Werk zu eigen ist, sondern auch Gefahr symbolisiert. Einfach perfekt!

    Der Schreibstil von Daniel Cole hat mich vom ersten Moment an begeistert, fasziniert und gefesselt. Natürlich standen die Morde für mich als Thriller-Fan an erster Stelle! Selten habe ich von so grausamen und bestialischen Taten gelesen, die gleichzeitig sso nüchtern geschildert worden sind. Vor meinem inneren Auge ließ Cole nicht nur den Tatort, sondern auch die Leichen entstehen, die ich voller morbider Faszination bestaunte. Mit dem Ermittlerteam begab ich mich auf Spurensuche und begab mich sehenden Auges in Gefahr. Und diese rückte immer näher, denn der Mörder war nie wirklich weit entfernt. Mal gingen meine Gedanken in diese, mal in jene Richtung. Aber der Autor schaffte es immer wieder, mich auf eine neue Spur zu setzen und der Handlung eine völlig neue Richtung zu geben, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte. Selten durfte ich in den Genuss kommen, ein Buch mit so einem straffen Spannungsbogen zu lesen, dass er förmlich vibrierte. In meinen Augen ist Cole wirklich ein begnadeter Autor! Auch seine Charaktere gefielen mir ausgesprochen gut, da ich Menschen mit Charakter mag. Und davon besitzen sie wirklich einiges. Vielleicht hätte ich es rückblickend schön gefunden eine Person dabei zu haben, die ein langweiliges und erlebnisarmes Leben führt, aber als ich das Buch las, fehlt mir so ein ruhender Pol überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil ließ ich mich gerne immer weiter peitschen. Ich finde alle Personen ziemlich unnahbar und konnte keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen. Dies fand ich gewagt von Cole, aber es ist geglückt, da mir absolut nichts fehlt.

    Mein Fazit
    Explosive Charaktere treffen auf mörderische Handlung! Der Wahnsinn hat einen Namen: Daniel Cole!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 24.03.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll – Dein letzter Tag, Thriller von Daniel Cole, 480 Seiten erschienen im Ullstein Verlag.
    Daniel Coles Debüt, einThriller grotesk, faszinierend mit Schwächen am Ende.
    Detektiv William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf, versucht im Gerichtssaal einen für ihn sicher schuldigen Massenmörder, der freigesprochen wird, zu töten. Nach seiner Suspendierung kehrt er jedoch in den Dienst bei der Londoner Polizei zurück. Er wird zu einem grausigen Fund gerufen, eine aus Leichenteilen von 6 verschiedenen Opfern zusammengenähte bizarre Flickenpuppe, die den Kopf des Massenmörders trägt, hängt wie eine Marionette von der Decke und deutet auf Wolfs Wohnung die dem Fundort gegenüber liegt. Wolfs Exfrau Andrea erhält zur selben Zeit eine Liste, auf der sechs weitere Opfer mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Der letzte Name auf dieser Todesliste ist jedoch William Oliver Layton-Fawkes selbst. Die ermittelnden Beamten versuchen den Ragdoll- Mörder zu finden, doch er ist ihnen immer einen Schritt voraus.
    Den vorliegenden Thriller möchte ich in zwei verschiedenen Teilen beurteilen, im letzten Drittel wird die Story durch einen Plot-Twist für mich sehr schwierig. Zunächst handelt es sich hier um eine Erzählweise im auktorialen Stil, die Handlung wirkt durch die witzig-raffinierten Dialoge sehr lebendig. Die Spannung ist schon im Prolog, sowie im ersten Kapitel kaum zu überbieten, ein echter Pageturner, die ersten 300 Seiten flogen nur so dahin. Die bildhafte Sprache die der Autor verwendet ist unheimlich ausdrucksstark, z. B. „das marionettenhafte Ungeheuer“ oder „eklig grob zerteilte Fleischbrocken, faulen im kühlen Untersuchungsraum vor sich hin“ faszinierten mich. Die Spannung bleibt durch die Zeitangabe am Anfang der Kapitel unerträglich hoch, der Leser ist sich ständig bewusst, wie lange jedes Opfer noch „Restlebenszeit“ übrig hat. Immer wieder war ich überwältigt, wie es der Täter schafft, trotz Polizeischutz für die Opfer, seine Liste „abzuarbeiten“. Zwei Drittel der Geschichte kann man nur als fulminant, explosiv, raffiniert und voller Ideen bezeichnen. Vom letzten Drittel war ich sehr enttäuscht. Mir kam es fast so vor als ob das Ende von einem anderen Autor geschrieben wurde, es ist natürlich schwierig, dies zu begründen ohne zu viel von der Auflösung zu verraten. Ich hatte große Schwierigkeiten, die Hintergründe des Plots zu durchschauen und war mit der Klärung der Mordserie nicht unbedingt einverstanden.
    Ich konnte mit dem gesamten Team der Ermittler nicht warm werden, jeder ermittelte mehr oder weniger für sich allein und ständig war dicke Luft. Detektive Edwards - der Mann der scheinbar niemals schläft - wurde mir im Laufe der Ermittlungen immer unsympathischer. Auch die Figur Emily Baxter und ihre Art, konnte ich nicht nachvollziehen. Wolf, mal William mal Fawkes, dann wieder Wolf genannt, blieb für mich als Protagonist komplett undurchschaubar.
    Für das geniale Cover gibt es einen Extrapunkt, deshalb und wegen des grandiosen Einstiegs, finde ich, knappe 4 Sterne für angemessen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Lerchie, 10.04.2017

    Als Buch bewertet

    Die Liste des Killers

    Ein vermuteter Serienkiller steht vor Gericht. Doch er wird freigesprochen und das kann der Mann, der ihn verhaftet hat, nicht so hinnehmen….
    Vier Jahre später… Polizei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, ist wider Erwarten wieder im Dienst. Er wird zu einem Fundort gerufen. Was er dort vorfindet, erschüttert ihn sehr….
    Die Polizei leistet harte Arbeit, um herauszufinden, wer alles für die Ragdoll ermordet worden ist. Doch das ist gar nicht so einfach….
    Andrea, ihres Zeichens die Ex-Ehefrau von Wolf, ist Reporterin. Und sie erhält Bilder und eine Liste mit sechs Namen. Und das von dem Killer….
    Der erste auf der Liste stirbt obwohl er sich bei der Polizei befindet….
    Doch es wird nicht der einzige bleiben…
    Im Kommissariat arbeitet auch Edmunds, ein junger Mann, der sich vom Betrugsdezernat hierher versetzen ließ. Und was er letztendlich herausfindet, erschüttert alle zutiefst….
    Warum wird der Serienkiller freigesprochen? Was tut Wolf, der das so nicht hinnehmen kann? Wieso konnte Wolf so schnell wieder bei der Polizei arbeiten? Was erschüttert ihn so an dem Leichenfund? Warum ist es nicht so einfach herauszufinden, wessen Teile zu der Ragdoll zusammengenäht worden sind? Weshalb schickt der Killer die Bilder und die Liste an Andrea und nicht direkt an die Polizei? Wer war der erste auf der Liste? Wie konnte der getötet werden, obwohl er sich bei der Polizei befand? Und wer würde noch ermordet werden? Würde der Täter alle umbringen die auf der Liste stehen? Oder würde die Polizei ihm noch vorher auf die Spur kommen? Was findet Edmunds heraus, das alle so sehr erschüttert? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert, d.h. mir stellten sich keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder gar ganzen Satzes. Es ist gut verständlich geschrieben. Auch war ich schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Spannung setzte schon ein, als im Prolog Wolf den Freigesprochenen fas tot prügelte. Ich fragte mich, was wohl mit ihm – Wolf – jetzt passieren würde. Ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, dass er nach so relativ kurzer Zeit – vier Jahre – wieder in den Polizeidienst zurückkehren würde. Und doch war es so. Davon bin ich allerdings nicht überzeugt. Ansonsten war das Buch durchaus spannend. Ich habe mich gefragt, ob sie die nächste Person auf der Liste finden würden, wenn ja, ob sie sie schützen können, oder ob der Killer wieder gnadenlos zuschlägt. Das Buch endet mit einer Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, will ja nicht spoilern. Was mir jedoch letzten Endes noch fehlt, ist ein Epilog. Denn für mich blieb zumindest eine Frage offen. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, auch wenn der Wiedereinstieg Wolfs in den Polizeidienst realitätsfremd war. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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    janein
  • 4 Sterne

    claudi-1963, 15.04.2017

    Als Buch bewertet

    "Wer sich mit dem Teufel einlässt, verändert nicht den Teufel, sondern der Teufel verändert ihn."
    Nach seinem letzten Fall vor 4 Jahren, bei dem Detective William Oliver Layton-Fawkes genannt Wolf suspendiert wurde, landete er eine ganze Zeit in einer Psychiatrie. Doch nun ist er zurück und soll sich bewähren und bekommt es sofort mit einem sehr schwierigen Fall zu tun. In einer Wohnung wird eine grausame Leiche gefunden, an Fäden aufgehängt schwebt sie nackt über dem Boden, doch es ist nicht eine Leiche, nein sie besteht aus sechs Leichenteilen. Das einzige was Wolf erkennt, ist der Kopf seines Widersachers Naguib Khalid dem Feuerbestatter aus seinem letzten Fall. Diese Flickenpuppe auch Ragdoll genannt, erweist sich als überaus schwierig, den die Ermittler müssen erstmals die weitere Identität der einzelnen Teile und die Zusammenhänge der Personen miteinander herausfinden. Wenig später findet Wolfs Exfrau Andrea einen Umschlag mit Fotos und einer Todesliste mit den nächsten 6 Opfern in ihrem Briefkasten. Nun beginnt der Wettlauf mit der Zeit, den hinter jedem Namen steht das Todesdatum und Detective Wolf ist das letzte Opfer. Durch Polizeischutz will man die Opfer schützen, doch der Mörder ist schlau und immer einen Schritt weiter als die Polizei. Kann Wolf und seine Kollegen die Todeskandidaten schützen und seinen eigenen Tod verhindern? Wer sind die ersten sechs Opfer des Ragdolls?

    Meine Meinung:
    Ich halte ja nichts von Hype, aber dieser konnte selbst mich größtenteils überzeugen. Ein Debütroman wie ich ihn selten erlebt habe, Daniel Cole hat ein Faible für Thriller und einen spannenden Stoff gefunden. Der Schreibstil ist fesselnd, sehr gut und mit einer Spannung, die leider am Ende ein wenig schwächelt. Auch gab es ein paar kleinere Fehler, wie z. B.: Dass die Ermittler unermüdlich und ohne Essen im Einsatz sind, was körperlich kaum möglich ist. Das wen jemand so viel Blut verliert, wie Baxter wohl sich kaum wieder aufrappeln kann. Vielleicht sollte da der Sanitäter Cole doch noch ein wenig besser recherchieren. Aber für seinen ersten Roman, Chapeau muss ich sagen, er hat es trotzdem hervorragend hinbekommen mich über 400 Seiten zu packen und faszinieren. Das Cover ist brillant, dieser Vogel auf Angriff und die düstere Farbgebung gibt dem ganzen was mystisches und spannendes. Auch die Ermittler sind größtenteils sehr spezielle Charaktere, was dem ganzen eine zusätzliche Würze gibt. Besonders Wolf mit seiner Vorgeschichte steht im Fokus dieses Geschehens, schon dadurch das er das letzte Opfer ist. Das Ende war mir allerdings dann doch ein wenig zu flach, unspektakulär und weist dazu noch auf eine Fortsetzung hin, die man vielleicht nicht unbedingt gebraucht hätte. Trotzdem freue ich mich auf diese und auf eine Verfilmung des Buches und deshalb von mir gute 4 von 5 Sterne für dieses Debüt.

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    janein
  • 4 Sterne

    Silke J., 21.04.2017

    Als Buch bewertet

    Inhalt

    Die Leiche schwebte nackt ein Stück über dem Dienlenboden. Hunderte beinahe unsichtbarer Fäden fixierten sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten.
    Eine Leiche. Und sechs Opfer.

    Eindruck

    Zuerst hat mich das wahnsinnig tolle Cover in seinen Bann gezogen. Mit der schwarz-silbrigen Krähe und der kupferglänzenden Schrift ist es ein echter Eyecatcher. Ein klasse Titel - "Ragdoll" (Lumpen-/Flicken- puppe oder auch Vogelscheuche) und schon war mein Interesse geweckt.

    Die Geschichte beginnt mit einem sehr interessanten Prolog, der mit einem Prozeß in 2010 beginnt und in dessen Verlauf etwas geschieht, wo ich mich fragte, wieso ist Wolf 2004 - also 4 Jahre später - noch in Team, das den Ragdoll-Fall ermittelt. Die Aufklärung kam relativ früh und hier sehe ich die Schwäche der Geschichte. Denn nach so einem Vorfall wie in 2010 hätte er niemals in den ermittelnden Außendienst zurückkehren können. Letztlich lief es nach dem Motto "eine Krähe hakt der anderen keine Auge aus". Wie passend !

    Die Idee dieser Handlung fand ich sehr genial und auch wie sich die Lösung aufbaut. Immer wieder sind kleine Brücken in die Vergangenheit Wolfs nach dem verheerenden Gerichtsprozeß eingebaut, mit denen ich anfangs nicht viel anfangen konnte, doch irgendwann ergaben sie einen Sinn und waren wichtig. Nicht nur das, sie führten zu einer für mich nicht vorhersehbaren Auflösung des Ragdoll-Falles. Und somit hatte ich ein Aha-Erlebnis.

    Die Lösung des ganzen Falles ist angelegt auf knapp über 2 Wochen, somit ist der Ablauf ziemlich kompakt und temporeich. Die Taten die begangen werden sind für ganz zarte Nerven nicht wirklich geeignet und der Schluss nochmal eine rasante Achterbahnfahrt.

    Die Protagonisten dieses Buches sind schon allesamt sehr speziell, gewöhungsbedürftig und nicht wirklich sympathisch, dennoch hatte ich nie das Gefühl das Buch weglegen zu müssen. Weil sie irgendwie ganz einfach so - und nicht anders - in diese Geschichte reingehörten auch wenn einige Charaktere die gängen Klischees bedienen. Auch einige Nebenstränge hätten nicht sein müssen, haben aber auch nicht gestört oder den Lesefluss unterbrochen oder genervt.

    Fazit

    Alles in allem ein gelungenes Debüt mit einem tollen Faden aber auch kleinen Schwächen, aber sehr lesenswert und ich bin gespannt auf weitere Bände dieser Reihe.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    J.B., 17.04.2017

    Als Buch bewertet

    Ragdoll - eine Art Lumpenpuppe , in Scene gesetzt wie eine Marionette , das ist das erste Opfer , zu dem der Detective Oliver Layton-Fawkes , genannt Wolf , als seinen ersten Fall nach seiner Suspendierung gerufen wird. Doch es ist nicht nur ein Opfer , die Ragdoll ist zusammengenäht aus 6 Opferteilen und die Hand der Marionette zeigt aus dem Fenster , direkt auf Wofs Wohnung.
    Schnell wird klar, dass der Fall etwas mit dem Serienmörder Khalid zu tun hat , der vier Jahre zuvor freigesprochen wurde und der der Grund für Wolfs Suspendierung war.
    Ausgerechnet über die Exfrau des Detectives , eine erfolgssüchtige Journalistin, taucht eine Todesliste auf. Auf dieser Liste ist aufgeführt , wer an welchem der kommenden Tage sterben muss.Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Mit Detective Wolf hat hat Daniel Cole , einen sehr starken Charakter geschaffen , den man als Leser versucht zu verstehen und zu unterstützen. Auch das Team, welches ihn umgibt , wird einem während des Lesen so vertraut , dass man die Personen gut vor Augen hat und meint deren Reaktionen schon einschätzen zu können.
    Ganz besonders fasziniert hat mich die vertraute Partnerin Baxter , welche scheinbar auch am Rande des Wahnsinns jongliert und mit ihren extremen Launen dem Neuling Edmund das Leben schwer macht.

    Überraschend und besonders gut gelungen finde ich , dass solch ein gruselnder und spannender Thriller , mit einer dicken Prise Humor angereichert wurde.Es ist dem Autor gelungen , mir während des Lesens immer mal wieder ein schmunzelndes Kofschütteln zu entlocken , bei dèm ich gedacht habe , das gibt es doch jetzt wohl nicht.

    Allerdings enthält die Story für mich auch einige Unglaubwürdigkeiten.Kann es sein , dass ein Detective nach so kurzer Zeit und der Schwere seines Vergehens wieder in den Dienst geholt wird ? Wolfs Exfrau Andrea wird immer und immer wieder mit Infos gefüttert , obwohl sie alles andere als vertrauenswürdig erscheint und mit ihren Berichterstattungen die Ermittlungen gefährdet. Sehr komisch, schließlich geht es ja um Menschenleben.
    Auch die Ermittlungen in diesem besonders wichtigen Fall wirken doch für ein Spezialteam teilweise sehr unkoordiniert.

    Jedoch alles in allem konnte mich der Triller wirklich überzeugen.Daniel Cole hat einen wirklich tollen Start mit seinem Debut hingelegt.Ich bin mir sicher wir werden noch einiges von ihm zu Lesen bekommen.
    Gerne vergebe ich verdiente 4 Sterne und eine Lesempfehlung.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Juliane H., 18.04.2017

    Als Buch bewertet

    "Ragdoll" ist der Debüt-Thriller von Daniel Cole, welches sehr gut gelungen ist.

    Inhalt:
    Der Ermittler Wolf ist zurück im Polizeidienst. Er wird zu einem Tatort gerufen, bei dem es einen wirklich grausamen Fund gab. Eine Leiche schwebt nackt ein Stück über dem Boden. Bei genauen hinschauen fällt auf: Die Leiche besteht aus 6 unterschiedlichen, nicht zueinander passenden Körperteilen. Es gibt also 6 Opfer.
    Gleichzeitig taucht eine Liste auf, auf der 6 weitere Morde mit genauen Todenzeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

    Cover & Titel:
    Das Cover ist recht dunkel und einfach gehalten. Es strahlt eine Düsternis aus und passt sehr gut zu einem Thriller. Das Vogel allerdings passt nicht so richtig zum Inhalt.
    Der Titel "Ragdoll" bezeichnet die Leiche, welche aus 6 verschiedenen Körperteilen zusammengesetzt wurde.

    Schreibstil & Spannung:
    Das Buch ist von Anfang an extrem spannend. Auf jeder Seite passiert etwas. Man wird von einem Höhenpunkt zum nächsten geworfen und es kommt nicht wirklich zur Ruhe. Der Schreibstil unterstützt dies sehr. Zwischendurch wird die Spannung durch trockenen Humor unterbrochen. Was ich sehr gut fande und mich auch öfter zum schmunzeln gebracht hat.

    Inhalt:
    Die Story war sehr spannend und grausam. In den Thriller wurde sehr viel hineingepackt. Dies war leider am Ende eher ein Nachteil. Der Autor wollte zu viel in die Geschichte verpacken.
    Zuerst die Ragdoll-Morde, die nach einer Weile mehr in den Hintergrund rückten. Dann die Liste mit den nächsten Opfern. Leider ließ irgendwann die Story nach und wurde etwas oberflächlich bzw. auch unsinnig/nicht ganz nachvollziehbar. Am Ende blieben bei mir viele Frage auf, was mich etwas gestört hat.
    Ein leicht offenes Ende finde ich gut, da es ja einen zweiten Teil geben soll. Allerdings warum dann doch so viele Fragen offen, dass es den Eindruck gemacht hat, dass der Autor selbst nicht so richtig wusste, was er noch schreiben könnte.

    Charakter:
    Der Hauptcharakter Wolf war mir nicht ganz sympathisch. Dies liegt aber an seiner Art. Diese wurde sehr gut beschrieben.
    Die anderen Charakter, vorallem die restlichen Ermittler waren ebenfalls gut und nachvollziehbar dargestellt.

    Fazit:
    Die Spannung ist dauerhaft hoch. Die Story ist energiegeladen, besonders und grausam. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Außer vom Ende war ich sehr begeistert.

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    janein
  • 4 Sterne

    Wolly, 15.04.2017

    Als Buch bewertet

    Nach einem Vorfall bei Gericht der ihn fast die Karriere gekostet hätte und einiger Zeit in der Psychatrie, ist Detective Wolf wieder da und bekommt es direkt mit einem sehr persönlichen Fall zu tun. In einer verlassenen Wohnung wird eine Leiche gefunden, die in den Medien schnell als Ragdoll bekannt wird. Denn die Flickenpuppe besteht nicht aus einem einzigen Toten. Gleich aus den Gliedmaßen sechs verschiedener Opfer hat der Täter seine Puppe zusammengenäht. Zunächst stehen die Ermittler vor einem Rätsel, bis eine Liste auftaucht die die nächsten Opfer benennt. Ab da beginnt ein mörderischer Countdown der besonders Wolf nicht kaltlassen kann, denn er ist Teil dieser Liste.

    Meinung:
    Ich möchte heute mal bei der Kritik beginnen. Der Thriller hat nur wenige Schönheitsfehler, doch die will ich nicht unterschlagen. Der ein oder andere Logikfehler sticht ins Auge und auch die zu unkonsequent ausgeführte Lösung kann nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere sind nicht sonderlich sympathisch, was für mich persönlich aber kein Problem darstellt, manch einem aber vielleicht sauer aufstossen mag.
    Dies war an Schwachpunkten aus meiner Sicht schon alles. Ansonsten konnte Daniel Cole mit seinem Debut voll überzeugen. Stilistisch ein hochklassiger Thriller, dem man seine mangelnde Erfahrung keinesfalls anmerkt. Über 400 Seiten hinweg mochte ich den Schreibstil gerne lesen, der besonders mit immer wiederkehrendem Humor punkten konnte. Markige Sprüche und kantige Charakteren haben ihren Teil zur Unterhaltung beigetragen. Der Plot war durchweg spannend und gut inszeniert. Besonders die kreativen Tötungsarten habe ich so bisher selten vorgefunden. Ein großes Lob also für den Autor. Auch die Todesliste als Stilmittel lässt den Reiz für die Leserschaft steigen.
    Über Wolf als Protagonist lässt sich sicherlich streiten. Ich empfand ihn nicht als großen Sympathietränger, aber durchaus interessant.

    Fazit:
    Gesamt gesehen muss ich sagen, das mich die Qualität des Thrillers überrascht hat, vor allem wenn man bedenkt, das es sich um das erste Buch des Autoren handelt. Ich sehe eine Menge Potenzial und bin gespannt was Daniel Cole in Zukunft noch alles zu bieten hat. Für mich eine klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rachel D., 29.03.2017

    Als Buch bewertet

    Eine Leiche bestehend aus sechs Opfern. Für Detective Wolf, der nach einem verhängnisvollen Fall gerade erst wieder in den Dienst zurückgekehrt ist, soll dies der Fall seines Lebens werden. Denn ausgerechnet seine Ex bekommt eine Liste mit den nächsten Opfern des Täters .. Und Wolf ist einer von ihnen.

    Mal abgesehen von dem grandiosen Cover, kann »Ragdoll« auch mit seinem Inhalt überzeugen. Ohne Startschwierigkeiten taucht man schnell in die Geschichte ein und wird sowohl mit Wolfs Vergangenheit, als auch der jetzigen Lage konfrontiert.
    Die Charaktere nagen ein bisschen am Klischee, sind aber insoweit stimmig. Gerade Wolf und die wichtigsten Nebencharakter bekommen genug Tiefe, sodass sie Wiedererkennungswert haben. Sie haben ihre typischen Verhaltensmuster, ihre Ansicht von Gut und Böse und ihre Aufgabe im Buch.
    Ab und zu bin ich mit den Namen der weniger wichtigen Figuren durcheinander gekommen, aber das war nicht weiter störend, da sich meist aus dem Kontext ergab, um wen es sich nun handelt.
    Im Buch gab es immer mal wieder kurze Zeitsprünge, die ich erst beim dritten / vierten Mal als solche erkannt habe. Beim Lesen sollte man also unbedingt auf die Zeitangaben achten.
    Dem Autor gelingt es jedoch sehr gut Spannung aufzubauen und den Leser miträtseln zu lassen. Teilweise war man sich selbst nicht mehr sicher, ob das Gelesene real oder nur die Fiktion eines Charakters war.
    Teilweise war das Handeln der Figuren nicht ganz nachvollziehbar, die Handlung hat sich ein bisschen gestreckt und es erschien mir unlogisch.
    Jedoch war das Buch großteils spannend und ich habe teilweise auch wirklich gesagt: Nicht jetzt, es ist gerade so spannend.
    Insgesamt auch überraschend unblutig. (Zumindest meiner Meinung nach.)
    Die große Auflösung erscheint eher schleichend und ohne großen Knall. Das Ende hätte ruhig ein bisschen länger sein dürfen, über einen Epilog o.Ä. hätte ich mich sehr gefreut, da es mir einfach am Ende ein bisschen zu kurz war.

    Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, es hatte viele interessante Aspekte in sich und ich habe es gerne gelesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Martin S., 29.04.2017

    Als Buch bewertet

    Guter Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

    Ein grausiger Leichenfund hält die Stadt in Atem. Das Besondere an dem Opfer, es besteht aus sechs unterschiedlichen Körpern und somit letztendlich um 6 verschiedene Opfer. Der Kopf dieser "Rsgdoll" oder auch Flickenpuppe gehört einem ehemaligen Serientäter, der seinerzeit viele jungen Frauen verbrannt hatte. Der damalige Ermittler Detective Wiliam-Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt soll die Recherchen leiten. Hat es etwas mit dem damaligen Fall zu tun? Dafür müssen zunächst die sechs Opfer identifiziert werden, aus der die Ragdoll besteht. Aber die Zeit rennt, denn der Täter veröffentlicht eine Liste mit den nächsten Opfern und deren Sterbedatum, darunter auch der ermittelnde Detective...


    "Ragdoll" hat mich stellenweise an die Thriller-Klassiker "Sieben" oder "Schweigen der Lämmer" erinnert, aber es kann aus meiner Sicht an seine großen Vorgänger nicht ganz heranreichen. Die Spannung ist jederzeit auf sehr hohem Niveau und wird über den Fund der spektakulären Ragdoll klassisch aufgebaut. Der Schreibstil gefällt mir gut, er lässt sich sehr flüssig lesen und verleiht dem Thriller ein ordentliches Tempo. Die Charakter des  Ermittler-Teams kamen mir ein wenig zu kurz, obwohl durchaus interessante Typen wie der anfangs sehr unterschätzte Edmunds und die stellenweise unnahbare Baxter dabei sind. Der Hauptprotagonist Wolf hingegen wird gut beschrieben und gibt mit seinen Ecken und Kanten der Geschichte etwas Verruchtes. Die Ermittlungen können vom Leser gut verfolgt werden und immer wieder können eigen Überlegungen angestellt werden, wer der Täter sein könnte und welcher Hinter-grund der Taten vorliegen könnte. Der Plot des Buches ist raffiniert konzipiert und für mich sehr überraschend. Das ungewöhnliche Finale hat mich dann auch noch ein wenig nachdenklich zurückgelassen, was ich an einem Buch sehr schätze.


    Insgesamt bietet "Ragdoll" spannende Thriller-Unterhaltung, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

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    janein
  • 4 Sterne

    Madelaine R., 29.03.2017

    Als Buch bewertet

    Düster und fesselnd!

    Das Buch:

    In Ragdoll von Daniel Cole geht es um ein Ermittlungsteam, welches die grausamen Ragdoll-Morde aufklären soll. Im Mittelpunkt steht dabei Detective William Oliver Layton-Fawkes, kurz Wolf genannt, der eines der weiteren angekündigten Opfer werden soll. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem immer mehr Details ans Licht kommen.

    Mein Eindruck:

    Ich bin von dem Buch insgesamt sehr begeistert, da es sehr düster ist und nicht das klassische voraussehbare Ende besitzt. Besonders gefällt mir, dass erst im letzten Viertel des Buches langsam bekannt wird, wer hinter den grausamen Taten steckt. Häufig wird dies in Thrillern relativ früh bekannt, oder sogar aus Sicht des Killers erzählt. Hier tappt man jedoch, genauso wie das Ermittlungsteam, sehr lange im Dunkeln und auch die vagen Hinweise sind nicht ausreichend, um dahinter zu kommen. Auch die Identifikation der 6 Leichenteile dauert lange über die Hälfte des Buches hinaus, sodass die Ermittlungsarbeit sehr realistisch wirkt. Hier werden keine unrealistische Action und Zufälle geboten, sondern die Spannung vielmehr durch realistische Ermittlungsarbeit und einzelne Informationsfetzen aufrecht erhalten.
    Neben den Ermittlungen werden auch immer wieder die handelnden Personen und deren Privatleben näher beleuchtet, sodass man mit diesen, je besser man sie kennen lernt, umso mehr mitfiebert und schnell Sympathien und Antipathien entwickelt.

    Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Handlung, trotz aller Spannung und weniger Informationen, manchmal etwas vorhersehbar war. Es gab einige wenige Punkte im Buch, wo ich mir als Leser dachte "Ein erfahrener Ermittler hätte sich denken können, dass das passiert."

    Mein Fazit:

    Ragdoll ist das ideale Buch für all diejenigen, die düstere, blutige und auch ein bisschen gewalttätige Thriller mögen und die kein Happy-End benötigen, um ein Buch als "gut" einstufen zu können.

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    janein
  • 4 Sterne

    Tamaru, 12.04.2017

    Als Buch bewertet

    Der Wolf
    "RagDoll" ist der Auftakt einer Thriller Reihe und beginnt gleich mit einem spannenden ersten Teil.
    Detective William Fawkes, genannt der Wolf, ist nach einer Suspendierung zurück im Dienst und wird zu einem besonders grauenhaften Tatort gerufen. In einer Wohnung hängt eine Leiche von der Decke, die aus sechs verschiedenen Toten zusammen genäht wurde. Und als wäre das noch nicht genug, erhält die Exfrau von Wolf, die als Journalistin arbeitet, eine Liste mit sechs verschiedenen Namen und deren Todesdatum. Der letzte auf der Liste:
    Wolf
    Das Ermittlerteam arbeitet fieberhaft daran, die Identität der Leichenteile zu klären und versucht gleichzeitig die Personen auf der Liste zu schützen. Doch der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus.
    Da auch die Presse die Namen kennt und keine Skrupel hat, diese zu veröffentlichen, ist es für die Polizei ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch scheint es eine undichte Stelle zu geben, was den Ermittlern die Arbeit zusätzlich erschwert.
    Wer steckt hinter RagDoll und wie sind die Personen auf der Liste und die bereits Getöteten in den Fall verwickelt?
    Das alles erfährt man nach und nach, je länger man der Geschichte folgt und mitfiebert ob die Opfer gerettet werden können.
    Teilweise ist die Story vorhersehbar und auch das Ende war für mich nicht die große Überraschung.
    Nicht desto trotz ein spannendes Buch das ich gerne gelesen habe, denn das Team war mir sehr sympathisch.
    Wolf, der einsame Rächer, der immer noch gegen seine Dämonen kämpft.
    Baxter, die ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das nur Wolf kennt, in den sie zudem schon lange heimlich verliebt ist.
    Und Edmunds, der neu vom Betrugsdezernat gekommen ist und ehrgeizig seine Ziele verfolgt, auch wenn ihn am Anfang keiner ernst nimmt.

    Mit diesen Protagonisten kann eine gute Reihe entstehen, Luft nach oben ist auf jeden Fall noch.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lissycat., 26.03.2017

    Als Buch bewertet

    Detective Wolf hat schwere Zeiten hinter sich. Als ein von ihm überführter Mörder freigesprochen wird rastet er völlig aus und wird seither therapeutisch betreut. Als er nun wieder zu einem abscheulichen Verbrechen gerufen wird, traut er seinen Augen kaum. Der Tote hängt über dem Dielenboden und bei näherem Hinsehen bemerkt Wolf, dass es sich nicht nur um eine Leiche handelt, sondern um gleich Sechs, die mit groben Stichen zusammen genäht wurde. Das Ganze bekommt eine besondere Brisanz, als Wolf den Kopf des damaligen Mörder identifizieren kann. Schnell ist klar, dass der Mörder Kenntnisse hat die damals nie an die Öffentlichkeit gelangten und dass das perfide Spiel etwas mit Detective Wolf zu tun hat. Als dann auch noch eine Liste auftaucht die weitere sechs Personen nennt die in den nächsten Tagen sterben sollen ist Eile geboten, denn nicht nur der Bürgermeister soll sterben, auch Detective Wolf hat einen Platz auf der Liste.

    Daniel Cole hat mit Detective William Oliver Layton-Fawkes, der von allen nur der Wolf genannt wird, einen neuen Ermittler am Thrillerhimmel erschaffen. Der Leser wird gleich zu Beginn in die spannende Atmosphäre des Buches gezogen. Grausame Morde und das ständige Rennen gegen die Zeit halten den Leser in atemloser Spannung. Jedesmal, wenn man denkt des Rätsels Lösung etwas näher gekommen zu sein, wird man eines Besseren belehrt und man fängt wieder von vorne an. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Auch das Cover finde ich richtig klasse und wird aus diesem Grund auch besonders erwähnt. Auch wenn das Buch einige Schwächen aufweist, über die man gerne hinweg sieht, kann ich das Buch guten Gewissens jedem Thrillerfan empfehlen und vergebe gerne 4 Sterne

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    janein
  • 4 Sterne

    Judith H., 31.03.2017

    Als Buch bewertet

    Leider nicht so spannend wie erwartet

    „Die Leiche schwebt nackt ein Stück über dem Dielenboden. Hunderte beinahe unsichtbare Fäden fixieren sie in dieser Stellung. Detective Wolf brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was er da sah. Im Näherkommen fielen ihm die groben Stiche auf, die die nicht zueinander passenden Körperteile zusammenhielten. Eine Leiche und sechs Opfer.“

    Der Klappentext verspricht schon mal Spannung pur und der erste Teil kann dieses Versprechen auch halten. Danach aber hat die Geschichte Längen bevor es zum Ende hin wieder besser wird.

    Grundsätzlich bin ich froh, wenn ein Autor detailliert beschreibt, denn dann habe ich von handelnden Personen, Schauplätzen und Szenen eine viel bessere Vorstellung. In diesem Fall wird das m. E. an vielen Stellen jedoch übertrieben. Ich erhalte Informationen, die für die Geschichte in keiner Weise relevant sind. Dann noch das Verwirrspiel mit den vielen beteiligten Ermittlern und der diversen Namensgebungen für den Protagonisten – Wolf, Fawkes oder auch Will.

    Der Protagonist ist mal ein besonderer Charakter. Scheinbar vollkommen durchgeknallt, rastet er zwischendurch völlig aus, hält sich an keine Anweisung oder gar Vorschrift. Dieses Verhalten bringt durchaus Schwung in den Ablauf. Ich konnte mich aber weder für ihn noch für einen der anderen Hauptpersonen erwärmen.

    Die Idee wie es zu diesen Morden kam oder auch die Ausführungen waren mal was anderes und haben mir durchaus gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen.

    Ich schwanke bei der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen – leider ist eine 3 ½ nicht möglich. Aufgrund des spannenden Beginns und der guten Idee schlägt das Pendel zu 4 Sternen aus.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 22.03.2017

    Als eBook bewertet

    Gerade erst hat Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt der Wolf, nach vier Jahren seinen Dienst wieder angetreten, als er zum Fundort einer Leiche gerufen wird. Fundort einer Leiche ist eigentlich falsch, denn die Ermittler stellen schnell fest, dass es bei der an der Decke hängenden Leiche eigentlich um Teile von sechs Toten handelt, die zusammengenäht wurden. Wolf erkennt, dass einer Finger dieser Figur auf seine Wohnung gegenüber zeigt. Bei der Journalistin Andrea und Ex-Frau von Wolf geht eine Liste ein, auf der die Namen und Todesdaten der nächsten sechs Opfer stehen. Der letzte Name auf der Liste ist der von Wolf.
    Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
    Dem Autor ist hier ein sehr spannender Thriller gelungen, da aber auch sehr brutal und damit nichts für schwache Nerven ist. Da lockern wenigstens die Dialoge unter den Kollegen die ganze Sache ein wenig auf.
    William Oliver Layton-Fawkes ist ein Mensch, der Schwierigkeiten an sich zieht. Privat hat er Probleme und auch vom Dienst kann er nicht abschalten. Daher ist er ausgerastet und hat einen Angeklagten vor Gericht, der freigesprochen wurde, fürchterlich zusammengeschlagen. Das brachte ihm einen Aufenthalt in der Psychiatrie ein. Doch nun ist er wieder im Dienst und hat es gleich mit diesem grausamen Fall zu tun. Mir ist der Wolf als Ermittler sympathisch. Aber auch die Kollegen gefallen mir gut.
    Der Täter ist skrupellos und grausam und der Polizei immer einen Schritt voraus.
    Über das Ende kann man geteilter Meinung sein, aber insgesamt war der Thriller sehr spannend.

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    janein
  • 4 Sterne

    Miss Norge, 27.04.2017

    Als Buch bewertet

    Das war endlich mal wieder ein Serien-Auftakt, ganz nach meinem Thriller-Geschmack. Fesselnde Geschichte und Charaktere die mich haben hin- und herschwanken lassen, zwischen ganz gut finden, gut finden und naja. Aber mit Wolf, hat der Autor Daniel Cole, einen Protagonisten erschaffen, der mich vollends in seinen Bann ziehen konnte. Rauh, ruppig, nicht immer an das Gesetz haltend, aber trotzdem mit einem weichen Kern ausgestattet und er kann Gefühle zeigen, auch in der medialen Öffentlichkeit, wenn auch meistens ungewollt und in schwierigen Situationen.
    Der Fall an sich, mit der zusammengesetzen Flickenpuppe, scheint mir nicht ganz neu, aber hier wurde alles sehr gut umgesetzt, vor allem die Ermittlungsarbeit, die den Hauptteil der Story trägt, ist spannend und gut nachvollziehbar dargestellt.
    Neben Wolf spielt Detective Emily Baxter eine große Rolle, mit der ich mich zu Beginn nicht recht anfreunden konnte, da sie den Neuen im Team, Edmunds, nicht gerade sehr kollegial behandelt hat, aber je weiter ich gelesen habe, umso interessanter wurde ihr Typ.
    Auf den fast 480 Seiten wimmelt es nur so von Toten und verschiedenen Tötungsarten, hier scheint mir der Autor kein Kind von Traurigkeit zu sein.
    Und das Ende? Ja das Ende .... hmmmm. Da ging es nochmals drunter und drüber und Emily hat sich ein "dolles Ding" geleistet. Ich bin gespannt wie es wohl weitergehen mag und diese Serie werde ich auf alle Fälle, im wahrsten Sinne des Wortes, weiter verfolgen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bücherwurm, 11.05.2017

    Als Buch bewertet

    Klappentext:
    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
    Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ...

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, in machen Abschnitten war es mir durch zu viele Informationen aber etwas langatmig. Zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Lacher, welche die Handlung etwas aufheiterten. Die Beschreibung der Morde wurde vom Autor sehr detailreich aufgeführt. Der Schluss war für mich sehr überraschend, da die Handlung eine überraschende Wendung nahm.

    Das Cover gefiel mir sofort. Ein schwarzer Rabe auf schwarzem Hintergrund, einfach fantastisch gewählt.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut beschrieben und waren mir sehr sympathisch. Die Handlung hat mich überzeugt und ich bin auf die weiteren Teile sehr gespannt.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bücherwurm, 08.04.2017

    Als Buch bewertet

    Klappentext:
    Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
    Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes ...

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, in machen Abschnitten war es mir durch zu viele Informationen aber etwas langatmig. Zwischendurch gab es immer mal wieder kleine Lacher, welche die Handlung etwas aufheiterten. Die Beschreibung der Morde wurde vom Autor sehr detailreich aufgeführt. Der Schluss war für mich sehr überraschend, da die Handlung eine überraschende Wendung nahm.

    Das Cover gefiel mir sofort. Ein schwarzer Rabe auf schwarzem Hintergrund, einfach fantastisch gewählt.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut beschrieben und waren mir sehr sympathisch. Die Handlung hat mich überzeugt und ich bin auf die weiteren Teile sehr gespannt.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bennet, 11.05.2017

    Als eBook bewertet

    In diesem Fall, der gleichzeitig das Debüt des Schriftstellers Daniel Cole darstellt, wird Komissar Wolf mit einer Ragdoll konfrontiert; eigentlich eine zusammengesetzte Puppe ist diese Ragdoll jedoch aus Teilen von sechs Mordopfern gestaltet worden. Ein schauriger Anblick, zumal die menschliche Puppe auch noch einen persönlichen Bezug zu Wolf, aufbaut, weist sie doch auf sein Appartment. Auch der Kopf der Puppe ist für ihn kein Unbekannter, gehört er doch zu seinem letzten Fall, der ihn sehr aus der Bahn geworfen hat.
    Schnell stürzt sich das Team in die Ermittlungen - doch dann wird der Fall noch brisanter. Denn auf einer neuen Todesliste steht auch der Name Wolf...

    Das Buch selbst ist mit seinem sehr düster und eindrucksvoll getalteten Cover ein echter Eyecatcher, und auch die Story sowie die Darsteller sind durchaus gelungen.
    Den rasanten Beginn der Geschichte kann der Autor jedoch leider nicht durch das ganze Buch fortsetzen; Richtung Mitte wird es doch ein wenig lanathmig und auch sehr Verworren.

    Nichts desto trotz ein Debüt das Eindruck hinterlässt und den Wunsch, der Autor möge noch ein weiteres Werk erschaffen....

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    janein
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