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    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Melanie D., 10.09.2017

    Sophie Elisabeth ist eigentlich nur in St. Petersburg, um dort die Hochzeit ihrer besten Freundin zu feiern. Bereits kurz nach ihrer Ankunft begegnet ihr Nikolai, in den sie sich verliebt. Ausgerechnet sie, die an so etwas wie Liebe nicht mal richtig glaubt.
    An Liebe auf den ersten Blick schon lange nicht.
    Ihre Liebe steht von Anfang an unter keinen guten Stern, denn Nikolai ist ein großer Kritiker des Zaren. Als er herausfindet, dass der Zar den mächtigen Gouverneur im fernen Russisch-Amerika ermorden lassen will, um noch mehr Reichtümer aus dem Pelzhandel für sich abzuzweigen, wird er verraten.
    Nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis kann er entfliehen. Sophie Elisabeth folgt ihm in ihrer Verzweiflung nach Osten. nicht wissend, wem sie wirklich vertrauen kann, schlägt sie sich durch die eisige Taiga. Immer mit der Hoffnung, Nikolai zu finden. Nicht nur ihre Liebe zu dem jungen Offizier, sondern auch die Zukunft Alaskas scheint auf dem Spiel zu stehen.
    Beide Tatsachen würden nicht nur ihr Leben von Grund auf verändern. Kann sie genau das verhindern?
    Ich muss sagen, dass mir der Autor bis dato wirklich gänzlich unbekannt war. Ich kann behaupten, dass ich mich inzwischen nicht nur einmal nach dem "Warum" gefragt habe.
    Der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen. Mit Sophie Elisabeth hat er eine Person geschaffen, die mir wirklich von Anfang an ans Herz gewachsen ist.
    Obwohl man anfangs das Gefühl bekommt, dass sie eine dieser typischen Prinzessinnen ist, wie man sie oft in Büchern zu lesen bekommt, entwickelt sie sich doch ganz anders.
    Nach dem sie sich in Nikolai verliebt hat und ihrem Herzen folgt, lernt sie ein Leben außerhalb der Palastmauern kennen. Obwohl sie sich anfangs vielleicht ein wenig dagegen wehrt, nimmt sie ihr Schicksal quasi an.
    Die Wandlung, die sie vollzogen hat, hat mir wirklich gut gefallen. Diese Willensstärke, die sie an den Tag legt, hätte ich zu anfang des Buches nun wirklich nicht erwartet.
    Der Charakter, der mir am wenigsten gefallen hat, durfte natürlich auch nicht fallen. Dieser Mann hat es echt mit dem ersten Auftreten geschafft, dass ich ihn an die Wand klatschen wollte. Tut mir leid, mein Lieber.. ist aber so.
    Er war mir so unsympatisch, dass ich mehr als nur verstehen konnte, dass Sophie ihn regelrecht abweist. Und das nicht nur einmal.

    Nikolai. Zu ihm fällt mir im ersten Moment nur ein "Hach...." ein. Ich hatte schon seit dem ersten Erscheinen ein genaues Bild von ihm im Kopf. Er hat gezeigt, wieviel Respekt er einer Frau entgegen bringt. Seine Charaktereigenschaften spiegeln das Bild wieder, dass ich von ihm im Kopf hatte.
    Auf ihrer beiden Reisen lernen sich Nikolai und vor allem auch Sophie fast schon neu kennen. Sophie entdeckt Seiten an sich, von denen sie nie wusste, dass sie diese überhaupt bestzt.
    Das Buch gleicht einer Abenteuerreise, der man unmöglich entkommen kann und auch gar nicht will. Gerade auch was die geschichtlichen Aspekte angeht, hat mir das Buch sehr gefallen.
    Der russische Zar Alexander spielt eine große Rolle und man hat deutlich gemerkt, dass sich Christopher Ross vorher Gedanken über das gemacht hat, was er schreibt.
    Ich werden den Autor auf jeden Fall im Auge behalten und auch sehnsüchtig auf den Folgeband warten, denn die Geschichte von Sophie und ihrem Nikolai ist noch lange nicht zu Ende.

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    janein