Targa - Der Moment, bevor du stirbst, B. C. Schiller

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Thriller

B. C. Schiller

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  • 4 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Maren V., 11.07.2017

    Als Buch bewertet

    In Berlin treiben immer wieder Boote mit toten Mädchen über die Spree. Sie scheinen erstickt zu sein. Um dem Täter auf die Spur zu kommen wird Targa Hendricks auf den Fall angesetzt.

    Das Cover ist in rot gehalten mit silbernem Titel und durchaus ansprechend gestaltet.

    Der Leser wird durch verschiedene Perspektiven mit auf Tätersuche genommen. Die beiden häufigsten sind dabei Targa Hendricks und Falk Sandman.
    Targa wirkt auf Andere erst mal seltsam. Sie sieht die Welt eher pragmatisch und kann nicht so gut mit Menschen. Sie sieht sich selbst als Mensch ohne Emotionen, aber ob das wirklich so stimmt? Targas Kapitel wirken manchmal etwas trocken, aber nicht auf eine schlechte Weise. Diese Art ihre Seite darzulegen passt einfach zu ihrem Charakter, zu dem Menschen, den sie selbst in sich sieht.
    Falk hingegen wird von einer gewissen Leidenschaft angetrieben. Er geniest es Macht über andere auszuüben und man kann ihn auch durchaus als Arrogant bezeichnen. Dabei weiß er genau was er tun muss um zu bekommen was er will.

    Eine Person die meines Erachtens viel zu kurz kommt ist Volker Lundt. Targas Vorgesetzter. Er hat Potential und hätte gerne mehr über ihn erfahren.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Schon der Anfang war sehr eindringlich geschrieben und das Autoren-Duo weiß wie man eine spannende Atmosphäre erzeugt.
    Ich finde sie haben einen gelungenen Thriller vorgelegt und mit Targa eine sehr interessante Ermittlerin geschaffen, von der man hoffentlich noch etwas liest.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wisent, 21.07.2017

    Als Buch bewertet

    Das Taschenbuchcover ist schön gestaltet. Der Targa- Schriftzug ist erhaben und gebürsteter Edelstahloptik gestaltet, was perfekt den Targas Charakter widerspiegelt.
    Interessant an diesem Thriller ist, dass gar kein Geheimnis aus dem Täter gemacht wird. Ganz im Gegenteil. Zusammen mit Targa kommen wir ihm nah, hautnah sogar. Der Leser schaut Sandman bei seinen Taten über die Schulter, er sieht was er sieht, fühlt was er fühlt und denkt was Sandman denkt. Das trauen sich nicht viele Autoren und B.C. Schiller machen dies auf eine derart einfühlsame und spannende Weise, dass man als Leser davon inspiriert und begeistert ist.
    Überhaupt lebt dieser Thriller von dem großartigen Duell der Charaktere Sandman und Targa. Die anderen Charaktere sind eher Statisten, ein wenig schablonenhaft und stereotyp, aber das ist zu verschmerzen angesichts dieser Zwei, die das gesamte Buch tragen.
    Auch mit Targa wurde eine Ermittlerin erschaffen, die so gar nicht vom 08/15- Reißbrett der Standard-Ermittler kommt. Obwohl Targa eine erwachsene Frau ist, und sich als solche auch selbst begreift, wird hier auf üblichen „Frauenkitsch“ wie emotionales Wirrwarr verzichtet. Targa ist und bleibt emotionsarm, bis auf wenige, ausgewählte Bezugspersonen und dies ist ihre große Stärke, in der Geschichte und auch als literarische Figur.
    Einiges im Thriller bleibt am Ende unklar und mysteriös, jedoch wurde der Story ein würdiges Ende gegeben, mit Raum für Fortsetzungen.
    Mein Fazit: was für ein Buch, was für Charaktere! Danke an B.C. Schiller für dieses Lesevergnügen. Dieser Thriller entwickelt einen Sog auf die Leser, er unterhält, fasziniert und inspiriert. Meine unbedingte Kaufempfehlung für alle Thrillerfans.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HS, 15.08.2017

    Als Buch bewertet

    Ein extrem spannender Thriller mit einem faszinierenden Spiel der Charaktere

    Meine Meinung:
    „Targa“ ist der Start zu einer neuen Thriller-Reihe des Bestseller-Autorenduos Barbara und Christian Schiller. Wie bereits von ihren früheren Werken (u.a. „Rattenkinder“ und „Stiller Beobachter“ der Tony-Braun-Thriller-Reihe) gewohnt, geht es auch diesmal alles andere als zimperlich zu. Ein Serienkiller treibt in Berlin sein Unwesen und hat schon mehrere junge Frauen auf dem Gewissen. Die Polizei ist sich sicher, dass der Hochschuldozent Falk Sandmann der Killer ist – doch es gelingt ihnen nicht, auch nur den kleinsten Beweis für diesen Verdacht zu erbringen. So soll die Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks sich ohne Berührungsängste in die Höhle des Löwen begeben: Als Komplizin oder als potenzielles Opfer. Genau hierbei treffen zwei Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch mehr gemeinsam haben, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Targa ist innerlich tief zerrissen, trauert noch immer um ihre tote Zwillingsschwester Yella und wird von starken Rachegelüsten angetrieben. Angst kennt sie keine – höchstens vor zu viel menschlicher Nähe. Auf der anderen Seite steht der Antagonist Sandmann, ein hochintelligenter, psychopathischer und extrem charismatischer Mann, der ein unglaubliches Talent dafür hat, Frauen willenlos und sich hörig zu machen. Genau dieses „Duell“ der Charaktere ist der Kern, der diesen Thriller so besonders, ja außergewöhnlich macht. Ständig liegt eine Spannung zwischen Targa und Sandmann in der Luft. Sie umkreisen sich, ziehen sich an, stoßen sich ab und stets balanciert Targa dabei an einem tiefschwarzen Abgrund. Neben diesen beiden Charakteren verblassen nahezu alle anderen Figuren zu Nebendarstellern – was ich allerdings nicht als störend empfunden habe. Lediglich die Figur des Carlos Schmidt habe ich als sehr interessant empfunden, da man sich als Leser lange Zeit fragt, wie dieser Handlungsstrang wohl zur Haupthandlung passt..

    Die Story an sich ist ebenso fesselnd, obgleich man den Antagonisten von Anfang an kennt. Dies gleichen die beiden Autoren neben dem intensiven Charakterspiel durch viel Tempo, Action und auch die ein oder andere Überraschung aus. So entwickelt die Geschichte schon früh einen Sog, den man sich beim Lesen nur ganz schwer wieder entziehen kann. Obgleich man sich während der Lektüre schnell bewusst wird, dass diese Story danach verlangt, dass es am Ende einen großen, dramatischen Showdown zwischen Targa und Sandmann geben muss, ist dieses Finale doch so spannend und dramatisch, dass es einen würdigen und sehr passenden Abschluss bildet. Da es wie gesagt der erste Band einer neuen Reihe ist, halten die beiden Autoren am Ende selbstverständlich noch einen kleinen Cliff-Hanger parat, der mich extrem neugierig auf den nächsten Band zurückgelassen hat.

    FAZIT:
    Ein fesselnder Thriller mit temporeicher Story und zwei extremen Charakteren mit faszinierendem Zusammenspiel. Ein „high class Thriller“!

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    valid_username, 18.07.2017

    Als Buch bewertet

    Spannend von Anfang an!

    Handlung:
    Die Undercover-Ermittlerin der BKA Sondereinheit, Targa Hendricks, ist eine hochintelligente Person, die jedoch ein stark eingeschränktes Sozialverhalten aufweist. Sie denkt rein rational und ist gefühlsneutral, weshalb sie Gefühle wie Liebe, Angst oder Trauer nur erahnen, nicht aber verstehen kann. Targa ist die Richtige Ermittlerin, wenn es um hochbrisante Fälle geht und so soll sie dieses Mal einen gefährlichen Serienmörder überführen.
    Der unglaublich charismatische Psychologieprofessor Falk Sandman ist begeisterter Apnoe-Taucher und Blogger. Thema seines Blogs sind die letzten Worte Sterbender, von denen er nahezu besessen ist. Er ist dringend tatverdächtig mehrere Frauen ermordet zu haben, weshalb sich Targa zunächst bei ihm einschleusen und ihn dann auf frischer Tat ertappen kann.


    Persönliche Meinung:
    Anfangs war ich noch sehr skeptisch was die Handlung betrifft, da quasi von Anfang an klar war wer der gesuchte Mörder ist und sogar wie denn die Morde passiert sein müssen. Dies ist jedoch völlig irrelevant, da der Fokus der Handlung klar auf der Überführung des Tätest und nicht der Ermittlung dieses liegt. Auch die Protagonistin empfand ich zunächst als unnahbar und ich konnte keinen wirklichen Draht zu ihr finden. Mit dem weiteren Handlungsverlauf ändert sich dies jedoch sehr schnell. Auch in diesem Thriller ist das Geschehen in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, jedoch ist der Wechsel der Erzählstränge sehr gut abgestimmt. So dauert es keine halbe Seite, bis der Leser wieder völlig in die andere Handlung eingetaucht ist. Der Schreibstil ist wirklich hervorragend. Durch die detaillierten Beschreibungen ist es dem Leser möglich hautnah am Geschehen dabei zu sein.

    Fazit:
    Dieser Thriller ist spannend von dem ersten Kapitel an bis hin zur letzten Seite. Zu keiner Zeit wirkt die Handlung zäh oder gar langweilig. Auch durch die Handlungsstränge, die sich im weiteren Verlauf geschickt verknüpfen entsteht keine Verwirrung. Im Allgemeinen handelt es sich hier um einen hochspannenden, mitreißenden und packenden Thriller, bei dem es schwer fällt ihn aus der Hand zu legen.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    schliesi, 13.07.2017

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Targa Hendricks ist Undercover-Ermittlerin bei einer Sondereinheit des BKA. Gemeinsam mit ihrem Kollegen ermittelt sie gegen Falk Sandman, einen Psychologie-Hochschuldozenten und Blog-Autor. Sandman ist fasziniert und besessen von den Worten Sterbender. Dies ist auch das Thema seines Blogs. Targa hat nichts zu verlieren, sie hat keine Freunde und empfindet keine Liebe oder Zuneigung, deshalb ist sie für diese Ermittlungen genau die Richtige. Sie soll Sandmann so nahe wie nur möglich kommen und in seine Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen. Es wurden schon vier Frauenleichen in Booten auf der Spree gefunden und Sandman wird verdächtigt die Frauen getötet zu haben, um ihnen ihre letzten Worte zu entlocken. Wird Targa dieser psychischen Belastung und diesem Katz- und Maus-Spiel standhalten.

    Meine Meinung:
    Dieser Psychothriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seiten gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so fasziniert war ich von der Ereignissen. Die Handlung ist in verschiedene Stränge unterteilt und auch der Prolog gibt schon zu Beginn ein paar wichtige Hinweise auf die Hintergründe. Ein Handlungsstrang bleibt für längere Zeit recht undurchschaubar, man kann ihn nicht gleich in das Geschehen einordnen. Die Ereignisse sind in einem geschickten Psychospiel beschrieben und man kann sich als Leser zu keiner Zeit sicher sein, in welche Richtung sich die Ereignisse entwickeln könnten. Die Spannung wurde von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Einzig den Titel fand ich nicht stimmig genug zum Inhalt, obwohl er kurz und präzise auf die Hauptperson ausgelegt ist. Hier hätte ich mir einen kreativeren Titel gewünscht, der dem Leser mehr Spielraum für eigene Gedanken lässt.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 17.07.2017

    Als Buch bewertet

    Ich mag die Bücher des Autorenduos eigentlich total gern, aber ich muss zugeben Targa lässt mich etwas zwiegespalten zurück.
    Es ist eine etwas ungewöhnliche neue Reihe mit interessanten Charakteren, die durch ihre fehlenden Emotionen hervorstechen.
    Der Einstieg selbst hat mir eigentlich gut gefallen und ehrlich gesagt habe ich mich auf eine Menge Action gefreut.
    Der Schreibstil war sofort sehr einnehmend, aber auch fließend und ich freute mich auf mehr.
    Doch schnell merkte ich, das ich da wohl etwas auf dem Holzweg bin. Denn all zuviel an Action gab es eigentlich nicht. Es besticht eher auf der psychologischen Ebene , als durch Brutalität und Tempo.
    Die Spannung drückt sich eher unterschwellig aus. Was im Prinzip nicht schlecht ist, da man so doch auch einiges an Spielraum hat und alles doch besser fühlen kann.
    Targa selbst mochte ich sehr gern. Ich mochte ihre kühle wohlkalkulierte Art sehr gern. Eine junge Frau die aus der Masse heraussticht und doch einiges zu bieten hat. Angefangen bei dem Hintergrund, wo man mitunter doch das ein oder andere erfährt. Viel zu viel blieb für mich jedoch noch im Dunkeln.
    Auch Sandman fand ich faszinierend, seine Besessenheit mit dem Tod hab ich voller Interesse verfolgt. Er ist böse , keine Frage und dennoch hatte ich das Gefühl, da fehlte noch das entscheidende und er lässt es nicht richtig heraus. Seine Spielchen sind beileibe kein Zucker schlecken, drücken sie doch sehr gut seine Abgründigkeit und seine Eiseskälte aus. Gefühle sind fehl am Platz, es sei denn , es geht um die eine Sache die ihm wichtig ist.
    Doch dann trifft er auf Targa und ein perfides Katz- und Mausspiel wird eingeläutet, bei dem es nur einen Gewinner geben kann.
    Unabhängig von diesem Handlungsstrang taucht noch ein weiterer auf. Ich geb zu, ich war ehrlich verwirrt.
    Was hat das mit dem ganzen zutun und was soll mir das sagen?
    Lange erkannte ich überhaupt keinen Zusammenhang , es war mysteriös und nur langsam zu greifen. Das Ganze entwickelte eine Dimension die ich dann doch voller Interesse verfolgt habe, es wurde mir jedoch zu abrupt abgehandelt. Irgendwie hatte ich in dem Moment einfach viel mehr erwartet.
    Es war zu einfach, zu schnell.
    Derweil geht das Psychospielchen zwischen Targa und Sandman munter weiter.
    Sie umkreisen sich und es schließt sich merklich der Kreis und macht viel größerem Platz.
    Wie die beiden miteinander umgegangen sind, hat mir wirklich gut gefallen und ich erhoffte mir voller Spannung ein explosives Finale.
    Das bekam ich dann auch, wenn auch anders als erhofft.
    Es lag so viel Verzweiflung, Sehnsucht, aber auch Adrenalin darin, das einem die Sinne schwanden.
    Zwei Gegner die sich aufs Blut beekämpfen.
    Der Abschluss des Ganzen hat mich etwas unruhig zurückgelassen, es konnte mich einfach nicht restlos überzeugen und von sich einnehmen und immernoch denke ich, das gewisse Etwas fehlt einfach.
    Hilfreich fand ich die Perspektiven, denn es sind verschiedene, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Was ihnen deutlich mehr Präsenz und Raum verschafft.
    Man kann sie ergründen, sich in sie hineinversetzen und so mehr über sie erfahren.
    So bekommt man auch hautnah mit wie sich Sandman seinen Opfern nähert und mit ihnen verfährt, was durchaus enorm faszinierend war und das eigene Grauen noch weiter heraufbeschwor.
    Die Ermittlungsmethoden des Ganzen fand ich gut, wenn auch nicht tief genug ausgearbeitet, man konnte sich jedoch ein Bild machen.
    Die Emotionen blieben für mich teilweise etwas auf der Strecke, da mich das Ganze eigentlich nicht wirklich berührt hat, was ich wirklich als schade empfand, denn dann hätte es mich wohl stärker gepackt.
    Abschließend sei gesagt, Targa ist faszinierend und interessant, konnte mich jedoch in seiner Ausarbeitung nicht vollends überzeugen.
    Dennoch bleibe ich dran und bin gespant wie sich Targa weiterentwickelt und was da noch alles zum Vorschein kommt.

    Fazit:
    Targa ist in seiner Grundidee sehr interessant, die Ausarbeitung konnte mich jedoch nur bedingt mitreißen.
    Starke Charaktere die sich ebenbürtig sind und ein perfides Katz- und Mausspiel bei dem es um mehr geht, als man zunächst annimmt.
    Abgründig und kalt.
    Ein Thriller der in mir jedoch so einige zwiespältige Gefühle ausgelöst hat.
    Auch wenn ich nicht vollends überzeugt bin, so bin ich doch gespannt wie sich das Ganze weiterentwickelt.

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 05.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks hat den Auftrag, das Vertrauen des mutmasslichen Serienkillers Falk Sandmann zu erschleichen und ihn auf frischer Tat zu ertappen und zu überführen. Ihr Vorgesetzter ist überzeugt, dass Targa die richtige Person für den Job ist, denn sie ist kalt , traumatisiert von Kindheit an und weiss sich zu wehren.Tatsächlich gelingt es Targa Kontakt zu Sandmann herzustellen .Doch der verlangt sehr viel von ihr, um sein Vertrauen verdienen . So soll sie zum Beispiel eine junge Frau in ihrem Krankenhausbett töten.Wird Targa den Test bestehen?

    Das Buch beginnt mit einer Überraschung: Auf der Innenseite wurden die Steckbriefe von Targa und Sandmann abgedruckt. Die sind hervorragend bestückt, so dass man schon vor dem Lesen einen guten Einblick in die beiden Hauptfiguren bekommt.

    Leider empfand ich das Schriftbild im Buch als eher klein .Gerade Lesen bei nicht ganz so idealen Lichtbedingungen hat sich dabei als eher mühsam heraus gestellt.

    Auf diesem Cover steht mit Berechtigung "Thriller " darauf, denn es gibt einige sehr gruselige und angstmachende Szenen, die nichts für sensible Leser sind. Gerade die von Sandmann bevorzugte Tötungsart ist Thriller pur. Zudem so bildlich beschrieben, dass ich Gänsehaut gespürt habe. Das grosse Plus in diesem Buch sind meiner Meinung nach , dass das Autorenduo Stimmung und Grauen, Todeskampf der Opfer sehr gut und , ja eben , sehr bildlich zum Leser transportieren. Gerade auch die Szenen, die auf einer Insel und in einer Strafanstalt für Schwerverbrecher spielen, haben mich atemlos und gespannt weiter lesen lassen.Das Ganze wird dann leider etwas sehr konstruiert, da der beschriebene Wärter hoffnungslos naiv sich von dem gefährlichsten Verbrecher übertölpeln lässt. Und nicht zu vergessen, dass dieser von allen Wärtern gefürchtete Verbrecher, auch immer wieder mal mit dem Direktor der Anstalt Schach spielt und sich durch die Siege "Gefallen " einfordert.

    Targa empfand ich als genau so gezeichnet, wie sie wohl beim Leser rüber kommen sollte. Sehr emotionslos, sehr kalt und unnahbar. Dass man da nicht gross Nähe zu der Protagonistin empfindet ist klar und wohl auch so gewollt. Sie füllt ihre Rolle perfekt aus, und das ist das was für mich zählt.

    In dieser Geschichte ist nicht die Suche nach dem Täter das Ziel, sondern, dass er überführt wird. So weiss man als Leser immer ,dass Sandmann der Killer ist und schaut ihm auch bei seinen Taten zu. Allerdings habe ich mich gefragt, warum intelligente , junge Frauen erstens auf so einen Typen rein fallen und ihm zweitens dann auch noch regelrecht aus der Hand fressen und tun was er verlangt, möge es noch so gefährlich, furchteinflössend oder abstrus sein?

    Einige Ungereimtheiten in der Handlung, sowie eine holperige Übergänge haben mich gestört und da hätte noch gefeilt werden dürfen. Zudem waren mir ein paar Dialoge zu aufgesetzt und hölzern. Positiv überrascht haben mich hingegen die Stellen, in denen man als Leser begreift wie die einzelnen Stränge zusammen hängen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anne H., 01.09.2017

    Als Buch bewertet

    Last words
    Falk Sandman ist fasziniert von letzten Worten. Leider so fasziniert, dass er die Situation, die dafür sorgt, dass eine Person ihre letzten Worte spricht, selbst herbeiführt. Fasziniert ist er auch von Targa. Unnahbar, gefühlskalt, schön, undurchsichtig – die perfekte Gefährtin für ihn bei seinem „Hobby“. Aber Targa, die sich seinem Einfluss auch nicht ganz entziehen kann, ist vor allem eins Undercoverermittlerin im Falle der auf rätselhafte Weise umgebrachten Mädchen, die plötzlich in kleinen Holznachen auf der Spree treiben…
    „Targa – Der Moment bevor du stirbst“ ist kein „Who-dunnit“-Thriller. Der Täter ist stets bekannt. Die Spannung besteht darin, wie und ob Targa ihre Tarnung aufrecht erhalten kann. Zu welchen Taten sie bei dieser hautnahe-Ermittlung gezwungen sein wird, und ob sie ihre Distanz wahren wird können. Und dieser Spannungsaufbau gelingt sehr gut, da die Protagonistin als Charakter – soziopathisch, aber nicht unsympathisch – einfach gut erdacht ist. Auch Sandman als Gegenspieler und in vielem Targa so ähnlich, sorgt für das richtige Maß an Gänsehaut und Schauder.
    Dazu kommt ein klarer Erzählstil ohne Längen, unnötigen Beschreibungen und verwirrenden Details sondern einfach nur das, was wichtig ist für die Story. Dazu zähle ich neben der Haupthandlung auch die Geschehnisse um Targas Vater, ihre Mutter und Schwester. Die Nebenlinie um Carlos Schmidt hat mir ebenfalls gut gefallen, sie hat sich sehr stimmig in Targas Leben eingepasst, fast ist es ein bisschen schade, dass hier schon alles gelöst ist (oder scheint?). Denn es sieht so aus, als sei dies nicht der letzte Fall von Targa gewesen und das wäre äußerst wünschenswert!

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Papier und Tintenwelten https://papierundtintenwelten.blogspot.de/, 29.07.2017

    Als Buch bewertet

    "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe des bekannten Autoren Duo's B.C. Schiller. Um dieses Buch bin ich zunächst herumgeschlichen, da meint SuB manchmal weint, aber der Inhalt hörte sich so vielversprechend an, dass ich es einfach lesen musste.

    In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Targa Hendricks. Targa ist eine Einzelgängerin und das gefällt ihr auch ganz gut so. Sie hat nichts zu verlieren und kennt keine Angst, was in ihrem Job, als Undercover - Ermittlerin beim BKA, nur von Vorteil ist. Ihre Aufgabe ist es Serienkiller auf frischer Tat zu überführen und das macht sie, indem sie sich dem Mörder ausliefert, oder ihn glauben lässt seine Vorstellungen zu teilen.

    Ihr neuester Fall führt sie zu Falk Sandmann, der besessen ist, von den Worten Sterbender. Um diese zu hören hilft er auch gerne nach und bisher konnte ihm noch keine seiner Taten nachgewiesen werden. Kann es Targa gelingen ihn zu überführen, oder verfängt sie sich im Netz des charismatischen Killers? Der Einstieg in diesen Thriller ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von B.C. Schiller besticht nicht nur dadurch, dass er angenehm zu lesen ist, sondern auch durch den gekonnten und zu Beginn auch anhaltenden Spannungsaufbau. Die Spannung erzeugen die Autoren vorallem durch die psychologische Komponente. Action und Drama gibt fast gar nicht. Leider sackte die Spannung für mich ungefähr bei der Hälfte der Story deutlich ab, was ich echt schade fand, um nur am Ende einmal kurz aufzublitzen. Da mir bekannt war, dass es ein Reihenauftakt ist, war leider einiges ziemlich vorhersehbar, was ich schade fand.

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir zum Teil ganz gut gefallen. Targa als Protagonistin finde ich recht interessant, auch wenn sich die Autoren was ihr Handeln und ihre Charakterzüge anging, manchmal in Widersprüche verstrickten. Zudem hat mich ein wenig gestört, dass einiges doch sehr klischeehaft war. Letzteres fand ich besonders schade, da aus dieser Figur bestimmt noch mehr besonderes rauszuholen ist. Die anderen Charaktere, insbesondere der Täter sind mir viel zu blass geblieben.

    Die Handlung besteht aus zwei großen Handlungssträngen, bei denen eine ganze Weile nicht klar ist, wie die Dinge zusammengehören sollen. Leider war es auch am Ende so, dass bei mir einige Fragen offengeblieben sind. Z.B. Wie hat Targa den Häftling kennengelernt? Da wirkte mir manches doch viel zu konstruiert. Auch am Ende werden nicht alle Fragen beantwortet, was ich ein bisschen enttäuschend fand. Dennoch muss ich sagen, dass dieser Thriller solide war und ich bestimmt auch in den Folgeband zumindest reinschnuppern möchte, denn auch, wenn mir manches too much war, fand ich die Geschichte keinesfalls schlecht. Und zudem hat sich "Hund" in mein Herz geschlichen.

    Positiv:
    * Ideen mit Potenzial
    * angenehmer, flüssiger Schreibstil
    * guter Spannungsaufbau auf psychologischer Ebene

    Negativ:
    * die Charaktere waren mir oft zu klischeehaft
    * es sind leider viele Fragen offengeblieben und manches war mir zu konstruiert
    * das Ende war leider ziemlich vorhersehbar

    "Targa - Der Moment, bevor du stirbst" ist ein solider Thriller, der durch eine Interessante, aber manchmal widersprüchliche Protagonistin gut unterhält, aber in manchen Punkten noch viel Luft nach oben hat!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HexeLilli, 03.07.2017

    Als Buch bewertet

    03.07.2017 – 20:14
    Von hexelilli
    Wow, dieses Buch verdient den Titel Thriller. Das Cover fand ich sehr passend
    und ansprechend. Schon die ersten Seiten waren super spannend und das Buch zog mich gleich in seinen Bann.
    Targa zwangsneurotisch und gefühlsgestört wurde vor 30 Jahren als Baby mit ihrer Zwilllingsschwester auf den Stufen einer Klinik in Eiseskälte ausge-
    setzt. Die Schwester überlebte nicht, und die Mutter sprang danach von einer Brücke in den Tod. Targa kennt keine Angst. Deshalb ist sie auch die Beste in ihrem Job als Undercover Ermittlerin. Falk Sandmann ist Hochschuldozent und ein Serienmörder. Er sammelt die letzten Worte Sterbender. Leider fehlen die Beweise um ihn zu überführen. Die soll Targa liefern. Es beginnt ein tödliches Spiel.
    Trotz einiger Schwächen und unlogischen Details hat mich das Buch bestens unterhalten. Was will man mehr.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tanja k., 25.07.2017

    Als Buch bewertet

    zur Geschichte selber die man ja auch überall findet fand ich das buch total faszinierend und spannend hatte es auch schon echt lange auf der Amazon Wunschliste und daher mich doppelt gefreut hier es zu gewonnen zu haben .

    dennoch war ich etwas enttäuscht so die Geschichte war sehr gut und auch leicht zu lesen mit verschiedenen Gesicht strängen aus aber leider fand ich es schon schade das es ziemlich am Anfang schon eher alles verraten wurde zb. wer der Mörder ist und wie die Opfer zum teil umsleben kamen die Geschichte selber war toll aber ich hätte es besser gefunden wenn sowas nicht schon in den ersten 50 Seiten verratet würde denke dann wäre es noch spannender gewesen =)

    Dennoch kann ich das Buch empfehlen den es war ja nicht schlecht es war nur ein Kritik punkt =)

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin Kejas, 13.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa ~ ein außergewöhnlicher Name. So außergewöhnlich wie die Frau, die diesen Namen trägt. Einst ein Findelkind, deren Zwillingsschwester immer in ihrem Herzen lebt und in ihrem Kopf. Eine Undercover-Ermittlerin, die bis an die Grenze geht und dabei nichts, absolut nichts verspürt, denn Targa ist emotionslos. Weder Angst noch Freude kann ihre Sicht auf die Welt trüben. Eine Frau voller Zwänge und Ticks aber intelligent und vorausschauend. Sie sieht und hört Dinge, die andere gar nicht wahrnehmen und genau das macht sie so gut und so gefährlich.

    „Weil andere Menschen ein Privatleben haben, Targa. Nicht wie du.“

    Das Buch um Targa Hendriks ist sehr gut gegliedert und bereits der Prolog macht enorm neugierig. Insgesamt 3 Teile, jedes mit vielen angenehm langen (oder kurzen) Kapiteln, führen einen als Leser in Targas Welt. In den Wohnwagen, an den See, zu ihrer Adoptivmutter und zu ihrem besonders gefährlichen und neuen Auftrag. Es gilt einen Serienkiller zu überführen. Sein Name ist bekannt, von Anfang an, doch hat man keinerlei Beweise gegen diesen Mann. Targa soll nun ermitteln, hautnah, etwas das sie eigentlich gar nicht kennt und doch gibt sie sich diesem Fall hin. Hier bekommt Targas Eisblock, der ihr Herz umschließt, in dem all die Emotionen verborgen sind, erste Risse, denn sie kann sehr wohl fühlen – Liebe oder Zuneigung und die schlägt um, in Wut und Hass.

    „Aber gestern bin ich das erste Mal mit ihm ans Ende der Nacht gereist.“

    Falk Sandmann ist der zweite im Buche – der Killer mit einer makabren Vorstellung was die letzten Sekunden im Leben oder eben dem Sterben angeht. Targa wird auf ihn angesetzt und sie kann durch ihr Verhalten und ihre Eigenarten sehr schnell einen Zugang zu diesem charismatischen Mann bekommen.
    Schon der Name Sandmann empfand ich als sehr gelungen – der Traumbringer der junge Frauen „hinüberführt“ und mit einer unbändigen Gier alles wissen will was den Übergang zwischen Leben und Tod hergibt. Dafür geht er sehr weit – viel zu weit.

    Bei diesen Charakteren braucht es kaum weitere und doch hat das Autorenduo noch einen sehr prägnanten eingebaut. Carlos Schmidt, ein extrem gefährlicher, in Sicherheitsverwahrung einsitzender Mann. Er weiß viele Dinge über Targa und steht mit ihr in Kontakt.
    Bei allen geht es um die Vergangenheit, um Trauma, um Verarbeitung, um Gewissheit und auch um Rache. Selbst Targas Chef, Volker Lundt, Leiter der Sonderabteilung K2, ist involviert – ob er will oder nicht.

    „Es gibt immer einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, der uns zu dem macht, was wir sind.“

    Die Story ist sehr spannend auch wenn man weiß wer der Killer ist. Aber es ist dieses Beobachten wie Targa sich an ihn heranmacht, welche Gedanken sie und ihn begleiten und wie beide zusammenkommen oder eben nicht? Ich fand es sehr gelungen, wie diese so scheinbar emotionslose Frau doch irgendwann Gefühle zeigt. Wer keine Liebe empfinden kann ist durchaus in der Lage Hass zu spüren? Und irgendwie hängt beides zusammen und das eine ist ohne das andere nicht möglich?

    Als Kritikpunkt möchte ich eben diesen Carlos vorbringen. Er hat mich sehr fasziniert. Je mehr über ihn erzählt wurde umso mehr wollte ich wissen. Doch dann wurde Carlos zu schnell abgehandelt und alles verlor sich in einem viel zu schnellen Showdown. Auch bei Sandmanns Vergangenheit hätte ich mir viel mehr Informationen gewünscht.

    Das Ende von „Targa“ schreit, genau wie ich, nach einer Fortsetzung und ich hoffe sehr das Barbara und Christian Schiller mit vielen neuen und guten Inspirationen in den 2. Band gehen. Ich komme gerne mit, denn es gibt so viel das ich noch über diese Frau wissen möchte.

    Sehr lesenswert – ein schneller Stil und außergewöhnliche Charaktere haben für gute Unterhaltung gesorgt.
    Nur das mit „Hund“ hab ich dem Autorenduo sehr übel genommen 😉

    Ein weiteres sehr empfehlenswertes Buch aus der Feder der Zweien ist „Rattenkinder“ [alte Rezensionsdarstellung].

    Rezension verfasst von © Kerstin

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ulrike G., 18.08.2017

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks arbeitet als Undercover-Agentin für eine Spezialeinheit der Polizei. Dank ihrer besonderen Charaktereigenschaften - sie hat nicht nur einen brillianten Verstand sondern ist auch komplett furchtlos und frei von normalen menschlichen Emotionen - wird sie für besonders schwierige und gefährliche Fälle auserwählt, an denen sich die Ermittlungsbehörden die Zähne ausbeißen.
    Doch als sie auf den ebenso intelligenten wie narzistischen und skrupellosen Hochschuldozenten Falk Sandman angesetzt wird, der verdächtigt wird, mehrere junge Frauen umgebracht zu haben, läuft sie nicht nur Gefahr, dem unleugbaren Charme des Mörders zu verfallen sondern gar sein nächstes Opfer zu werden.
    Ein Kräftemessen beginnt, das mal zu Gunsten des einen, mal des anderen ausgeht.
    Wer aber wird am Ende die Oberhand behalten in diesem grausamen Katz-und-Maus-Spiel zweier gesellschaftlicher Außenseiter? In einem spannenden Finale muss die Entscheidung fallen....

    Ja, er ist außerordentlich spannend und darüberhinaus stilistisch elegant dieser Thriller, den sich das Autorenpaar Barbara und Christian Schiller ausgedacht hat! Er ist von geradezu nervenzerreißender Spannung bis zum Schluss, schwächelt in keinem Moment, ist schnell, unheimlich und grausam.
    Und das, obwohl die Rollenverteilung von Anfang an klar ist! Der Leser kennt den Mörder, sieht ihm bei seinen bizarren Morden, die durch die völlige Abwesenheit von Empathie abstoßen und erschrecken, über die Schulter, blickt ihm direkt in seine rabenschwarze Seele.
    Er ist böse, dieser Mann, von dem dennoch eine unfassbare Faszination ausgeht, dem Frauen auf eine Art verfallen, wie man es sich nur schwer vorzustellen vermag. Und natürlich ist er krank, er ist eine Bestie in Menschengestalt, ein Mörder der Superklasse, sich seiner Überlegenheit sicher.

    Wo er in all seiner Grausamkeit dennoch ein klar fassbarer Charakter ist, so ist seine Gegenspielerin Targa ein Rätsel bis zum Schluss! Zu ihrer Seele hat der Leser nur punktuell Zugang, was sie nicht greifbar macht. Bis zum Ende des Thrillers bleibt unklar, auf welche Seite sie eigentlich gehört, denn in ihr kämpft das Gute mit dem Bösen.
    Beide Hauptfiguren polarisieren, sie haben keine Grauzonen wie die meisten Menschen, sie sind radikal in ihren jeweiligen Persönlichkeiten.

    Und obwohl meines Erachtens ein wenig zu detailreich auf die Tötungsszenen, deren Notwendigkeit ich grundsätzlich und hier im besonderen in Frage stelle, eingegangen wird, ist den beiden Autoren ein in jeder Hinsicht ungewöhnlicher Thriller gelungen, ein finsteres Kammerspiel beinahe, das dem inneren Kämpfen und Ringen ebensoviel Raum gibt wie dem äußeren, - und den ich deshalb bereits den Psychothrillern zurechnen möchte.

    Doch es gibt nicht nur die eine, die Haupthandlungsebene, auf der die Ermittlerin und der Psychopath agieren! Mit dieser verwoben sind einige wenige Nebenschauplätze, deren Bedeutung sich erst allmählich erschließt. Und auf diesen Seitensträngen sind Charaktere unterwegs, deren Beziehung zur Haupthandlung und deren Akteuren nach und nach ans Licht tritt, bis zum Schluss die Puzzleteile soweit eingesetzt sind, dass ein klares Bild entsteht.
    Wobei das Ende mit einem wahren Paukenschlag daherkommt und wieder neue Fragen aufwirft - die einen Folgeband versprechen, auf den man mit Recht gespannt sein darf!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christina P., 09.07.2017

    Als eBook bewertet

    Extreme Charaktere, extreme Handlung
    Einzelgängerin, hochintelligent, empfindet keine Gefühle: Dies sind die Eigenschaften der BKA-Undercoverermittlerin Targa, und genau dies macht sie so gefährlich. Auf sehr unkonventionelle Art führt sie ihre gefährlichen Aufträge aus, doch ihr neuester Fall hat es in sich: Ein berliner Serienkiller hat bereits mehrere Frauen durch qualvolles Ersticken getötet. In Verdacht steht der Psychologie-Dozent und Blogger Falk Sandmann, jedoch fehlen die Beweise, um ihn seiner Taten zu überführen. Hochintelligent und charismatisch macht er sich seine Opfer hörig, bevor er sie zu Tode quält. Targa wird sein Spiel mitspielen, doch wer wird am Ende stärker sein?
    Mit " Targa - Der Moment, bevor du stirbst" bringt das Autorenteam B. C. Schiller einen gelungenen Auftakt-Roman zur neuen Thriller-Serie an den Start. Ihr knackiger Schreibstil weist keinerlei Längen auf, kurze Kapitel sorgen für ausreichend Abwechslung in der Handlung. Die durchdachten Charaktere wirken ausreichend markant, insbesondere die Hauptprotagonisten fallen hierbei sehr extrem, jedoch stets glaubwürdig aus. Spannung pur von der ersten bis zur letzten Seite, welche die volle Punktzahl verdient hat!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    josefine r., 09.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa, der Moment bevor du stirbst, lässt einem auch bei heißem Wetter die Kälte den Rücken runterlaufen. Man taucht langsam und tief in die Gedankenwelt des Serienmörders unter und lernt ihn und seine Methoden näher kennen als einem lieb ist. Dabei muss ich zugeben, dass ich die Beweggründe von Sandmann sehr interessant finde. Ich finde es besser, wenn Killer durch etwas anderes als Geld motiviert werden, und wenn sie Spaß an ihrem Werk haben. Je gefühlsintensiver Falk Sandmann ist, desto kälter und distanzierter ist Targa. Gerade in den ersten Kapiteln wusste ich nicht so recht was ich mit ihr anfangen soll. Das man nicht so sehr mit ihr warm wird, ist eine Wiederspiegelung ihrer emotionalen Involviertheit innerhalb der Handlung. Wie diese beiden widersprüchlichen Charaktere aufeinander reagieren und miteinander interagieren, belebt die Handlung ungemein. Allerdings finde ich es einfach putzig wie sich Lundt um Targa kümmert und sich sorgt. Die Verbrechen sind grausam und schaurig. Der Roman ist sehr unterhaltsam und nach einer Eingewöhnungsphase nur sehr schwer wieder aus der Hand zu legen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Haliax, 08.10.2017

    Als eBook bewertet

    Begegnung mit einem Serienmörder.
    Ein Serienmörder macht Berlin unsicher. Die BKA hat einen Verdächtigen, namens Falk Sandman, jedoch fehlen ihnen jegliche Beweise, um ihn festzunehmen. In diesem Fall kommt Targa ins Spiel. Sie soll dem Täter nahe kommen und sein Vertrauen gewinnen, um an Beweise zu kommen und ihn als Serienmörder entlarven. Es ist ein gefährliches Spiel auf das sie sich einlässt. Wird sie die Beweise bekommen, um Falk zu überführen oder wird sie zu seinem nächsten Opfer?

    Targa von B.C Schiller wird mit zwei Handlungssträngen eingeführt, die keine Verbindung zueinander aufweisen. In den einen Handlungsstrang begleiten wir Targa bei ihrer Ermittlungsarbeit und der zweite Handlungsstrang verfolgt vorerst den Gefängniswärter Erik.
    Der Beginn dient in meinen Augen als Einführung in die Geschichte. Man lernt erstmal Targa und Falk kennen – ihre Lebensumstände und ihre Art. Die Spannung kommt in manchen Szenen auf, aber eher weniger. Es dauert fast hundert Seiten bis sich Falk und Targa das erste Mal begegnen und damit die Spannung ankurbeln.

    Die beiden Autoren erstellen ein sehr detailliertes Portrait von Targa und Falk. Falks Gedanken und Gefühle, die er beim Töten von seinen Opfern hat, sind ausführlich beschrieben und kommen auf jeden Fall an. Die Abgründe eines Serienkillers werden gut eingefangen. Es fühlt sich schockierend echt an, wenn man das Buch liest.
    Targa wird als gefühlskalt und unnahbar beschrieben. Diese Eigenschaften erfüllt sie auch. Jedoch blitzt manchmal eine sensible Seite durch, die bereit ist Emotionen zu zeigen und macht das Buch dadurch glaubwürdiger. Es gibt auch in einem kahlen Leben wie Targa´s einige Menschen, die Emotionen bei ihr wecken.
    Die Interaktionen von Falk und Targa haben etwas sehr eigenes. Man merkt, dass eine gewisse Chemie zwischen den beiden entsteht. Es ist die gegenseitige Faszination und die Ähnlichkeiten in der Art der Beiden, was das Spiel der beiden immer neuen Zündstoff gibt.

    Zwei Sache lassen mich bei den Buch nicht los. Targa wird als eine vorsichtige Person beschrieben, trotzdem gibt es eine Stelle, wo sie diese Vorsichtigkeit ablegt und Risiken eingeht. Es hat mir persönlich nicht in ihr Profil gepasst.
    Der zweite Handlungsstrang lässt mich irgendwie gespalten zurück. Ob er notwendig war? Naja, darüber lässt sich streiten. Ich sehe, warum er eingebaut wurde, aber hätte man das auch anders lösen können. Es soll nicht der letzte Band über Targa Hendricks sein, daher kann es sein, dass auf diesem Handlungsstrang in einem späteren Buch verwiesen wird.

    Fazit
    Man taucht tief in die Psyche eines Serienkillers ein und bekommt das Gefühl einen echten Serienmörder zu begegnen. Targa ist eine sehr spezielle Ermittlerin, die mit ihrer ganzen eigenen Art überzeugen konnte. Es gibt einige persönliche Unstimmigkeiten, die mir aufgefallen sind, nichtsdestotrotz ein überzeugender Auftakt für eine neue Art von Ermittlerin. Davon lese ich gerne mehr.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    lupallium, 03.09.2017

    Als Buch bewertet

    Optisch finde ich dieses Buch sehr ansprechend. Die rote Farbe ist natürlich auffällig und so wird das Cover zu einem richtigen Hingucker. Es passt finde ich auch sehr gut zur Handlung des Buches.
    Inhaltlich fand ich das Buch sehr spannend. Die Geschichte hat mir gut gefallen und hat mich teilweise sehr gefesselt. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Auch hier war das nicht anders, ganz besonders gefallen hat mir wie sich die Handlungsstränge am Ende zusammengefügt haben. Das war mir lange nicht klar.
    Der Schreibstil ist außerdem sehr angenehm zu lesen und hat für Spannung gesorgt, wodurch ich nur noch tiefer in die Geschichte hinein gezogen wurde.
    Insgesamt wirklich sehr empfehlenswert!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja B., 24.08.2017

    Als Buch bewertet

    Targa ist die neue Ermittlerin für die Sonderabteilung K2 und das undercover. Ihr Fall scheint schwierig zu sein... sie muss sich als "Serienmörderin" beweisen um zu ermitteln...
    Targa hat mir von Anfang an direkt zugesagt, sie fällt auf durch eine starke, eigenwillige Persönlichkeit, der Autor lässt sie sehr real erscheinen.
    Sie hat keine Freunde und nichts zu verlieren. Und sie ist ziemlich furchtlos...

    Ein wirklich spannendender Thriller, der jedoch nicht unbedingt für schwache Gemüter geeignet ist. Denn der Mörder hier ist echt ein schlimmer Charakter... brutal und heftig, aber nicht allzu blutig...

    Fortsetzung folgt... auf diese Fortsetzung freu ich mich jetzt schon... ich kann es kaum abwarten bis der nächste Teil erscheinen wird.

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    janein
  • 4 Sterne

    Luise D., 12.05.2018

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks ist Undercover-Ermittlerin in Berlin. Sie ist eine besondere, fast schon autistisch anmutende Persönlichkeit, hat kaum Freunde und weiß nicht recht, was Liebe eigentlich ist. Und sie hat keine Angst, was sie für ihren Job unendlich wertvoll macht. Ihrer Aufgabe, Serienmörder zu überführen, geht sie mit sehr persönlichem Einsatz nach. Im Fall vom manipulativen Hochschuldozenten Falk Sandman, der einiger Morde an jungen Frauen verdächtigt wird, wird Targa alles abverlangt, doch reicht das, diesen hochintelligenten Verbrecher zu überführen?
    Das Autoren-Duo B.C. Schiller hat mit „Targa – Der Moment, bevor du stirbst“ eine neue Romanfigur erschaffen, die sich wohltuend von den vielen Supermenschen in diesem Genre abhebt. Targa hat Ecken und Kanten und nicht immer kann sich der Leser mit ihr identifizieren, doch nach ihrem schweren Start ins Leben hat man für Vieles Verständnis. Ihre geradlinige ehrliche, manchmal fast naive Art macht sie dem Leser sympathisch. Ihr Gegenspieler Falk Sandman ist ein gefühlloser Verbrecher, den man möglichst schnell überführt sehen will. Die Autoren schreiben flüssig, als Leser fliegt man nur so durch das Buch. Der Spannungsbogen wird recht gut über die 395 Seiten dieses Buches gehalten, so dass man bis zum Schluss mit Targa mit fiebert. Ich musste mich erstmal mit dieser neuen ungewöhnlichen Romanfigur anfreunden, im Laufe dieses Thrillers ist sie mir aber immer mehr ans Herz gewachsen.
    Das blutrote Cover fällt einem Thriller Leser natürlich sofort ins Auge, auch der silberne Schriftzug darauf fällt auf. Der Untertitel „Der Moment, bevor du stirbst“ trifft die Geschichte sehr gut.

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    janein
  • 4 Sterne

    leseratte1310, 10.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks ist verdammt gut in ihrem Job als Undercover-Ermittlerin des BKA. Nun soll sie den Hochschuldozenten Falk Sandmann überführen, der im Verdacht steht, mehrere junge Frauen ermordet zu haben. Da man ihm aber nichts nachweisen kann, kommt Targa ins Spiel – in ein tödliches Spiel.
    Der Schreibstil des Buches ist einfach und flüssig zu lesen.
    Targa hat eine traumatische Kindheit hinter sich, daher ist sie eine Einzelgängerin . Sie kennt keine Angst, was dafür sorgt, dass sie so erfolgreich in ihrem Job ist. Ihr Gegenspieler ist eine charismatische und intelligente Persönlichkeit mit einer dunklen Seite. Er ist besessen von den letzten Worten Sterbender und er sorgt dafür, dass es ist immer wieder erleben kann. Als er Targa begegnet, ist er fasziniert von ihr und ihrer Gefühllosigkeit. Sie soll ihm beweisen, dass er Vertrauen zu ihr haben kann. Wir sie tun, was er verlangt?
    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir ein Bild von ihnen machen konnte. Auch wenn mir Targa und Sandmann als Persönlichkeiten zu extrem sind und ich mich daher mit beiden nicht identifizieren kann, sind sie gleichwertige Gegner in einem grausamen Spiel. Dagegen war es mir manchmal unverständlich, wie sich die Opfer von einer starken Persönlichkeit blenden ließen und somit in die Falle tappten.
    Es geht sehr, sehr spannend zu, allerdings auch ziemlich grausam. Man darf also nicht allzu zartbesaitet sein, wenn man dieses Buch liest. Wer lieber mitermittelt, ist bei diesem Buch falsch, denn der Täter steht von Anfang an fest. Trotzdem konnte sich die Spannung bis zum schlüssigen Ende halten.
    Ein spannender Thriller.

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    janein
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