Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:sehr gut
Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Maren V., 11.07.2017

    Als Buch bewertet

    In Berlin treiben immer wieder Boote mit toten Mädchen über die Spree. Sie scheinen erstickt zu sein. Um dem Täter auf die Spur zu kommen wird Targa Hendricks auf den Fall angesetzt.

    Das Cover ist in rot gehalten mit silbernem Titel und durchaus ansprechend gestaltet.

    Der Leser wird durch verschiedene Perspektiven mit auf Tätersuche genommen. Die beiden häufigsten sind dabei Targa Hendricks und Falk Sandman.
    Targa wirkt auf Andere erst mal seltsam. Sie sieht die Welt eher pragmatisch und kann nicht so gut mit Menschen. Sie sieht sich selbst als Mensch ohne Emotionen, aber ob das wirklich so stimmt? Targas Kapitel wirken manchmal etwas trocken, aber nicht auf eine schlechte Weise. Diese Art ihre Seite darzulegen passt einfach zu ihrem Charakter, zu dem Menschen, den sie selbst in sich sieht.
    Falk hingegen wird von einer gewissen Leidenschaft angetrieben. Er geniest es Macht über andere auszuüben und man kann ihn auch durchaus als Arrogant bezeichnen. Dabei weiß er genau was er tun muss um zu bekommen was er will.

    Eine Person die meines Erachtens viel zu kurz kommt ist Volker Lundt. Targas Vorgesetzter. Er hat Potential und hätte gerne mehr über ihn erfahren.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Schon der Anfang war sehr eindringlich geschrieben und das Autoren-Duo weiß wie man eine spannende Atmosphäre erzeugt.
    Ich finde sie haben einen gelungenen Thriller vorgelegt und mit Targa eine sehr interessante Ermittlerin geschaffen, von der man hoffentlich noch etwas liest.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Igela, 05.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks hat den Auftrag, das Vertrauen des mutmasslichen Serienkillers Falk Sandmann zu erschleichen und ihn auf frischer Tat zu ertappen und zu überführen. Ihr Vorgesetzter ist überzeugt, dass Targa die richtige Person für den Job ist, denn sie ist kalt , traumatisiert von Kindheit an und weiss sich zu wehren.Tatsächlich gelingt es Targa Kontakt zu Sandmann herzustellen .Doch der verlangt sehr viel von ihr, um sein Vertrauen verdienen . So soll sie zum Beispiel eine junge Frau in ihrem Krankenhausbett töten.Wird Targa den Test bestehen?

    Das Buch beginnt mit einer Überraschung: Auf der Innenseite wurden die Steckbriefe von Targa und Sandmann abgedruckt. Die sind hervorragend bestückt, so dass man schon vor dem Lesen einen guten Einblick in die beiden Hauptfiguren bekommt.

    Leider empfand ich das Schriftbild im Buch als eher klein .Gerade Lesen bei nicht ganz so idealen Lichtbedingungen hat sich dabei als eher mühsam heraus gestellt.

    Auf diesem Cover steht mit Berechtigung "Thriller " darauf, denn es gibt einige sehr gruselige und angstmachende Szenen, die nichts für sensible Leser sind. Gerade die von Sandmann bevorzugte Tötungsart ist Thriller pur. Zudem so bildlich beschrieben, dass ich Gänsehaut gespürt habe. Das grosse Plus in diesem Buch sind meiner Meinung nach , dass das Autorenduo Stimmung und Grauen, Todeskampf der Opfer sehr gut und , ja eben , sehr bildlich zum Leser transportieren. Gerade auch die Szenen, die auf einer Insel und in einer Strafanstalt für Schwerverbrecher spielen, haben mich atemlos und gespannt weiter lesen lassen.Das Ganze wird dann leider etwas sehr konstruiert, da der beschriebene Wärter hoffnungslos naiv sich von dem gefährlichsten Verbrecher übertölpeln lässt. Und nicht zu vergessen, dass dieser von allen Wärtern gefürchtete Verbrecher, auch immer wieder mal mit dem Direktor der Anstalt Schach spielt und sich durch die Siege "Gefallen " einfordert.

    Targa empfand ich als genau so gezeichnet, wie sie wohl beim Leser rüber kommen sollte. Sehr emotionslos, sehr kalt und unnahbar. Dass man da nicht gross Nähe zu der Protagonistin empfindet ist klar und wohl auch so gewollt. Sie füllt ihre Rolle perfekt aus, und das ist das was für mich zählt.

    In dieser Geschichte ist nicht die Suche nach dem Täter das Ziel, sondern, dass er überführt wird. So weiss man als Leser immer ,dass Sandmann der Killer ist und schaut ihm auch bei seinen Taten zu. Allerdings habe ich mich gefragt, warum intelligente , junge Frauen erstens auf so einen Typen rein fallen und ihm zweitens dann auch noch regelrecht aus der Hand fressen und tun was er verlangt, möge es noch so gefährlich, furchteinflössend oder abstrus sein?

    Einige Ungereimtheiten in der Handlung, sowie eine holperige Übergänge haben mich gestört und da hätte noch gefeilt werden dürfen. Zudem waren mir ein paar Dialoge zu aufgesetzt und hölzern. Positiv überrascht haben mich hingegen die Stellen, in denen man als Leser begreift wie die einzelnen Stränge zusammen hängen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anne H., 01.09.2017

    Als Buch bewertet

    Last words
    Falk Sandman ist fasziniert von letzten Worten. Leider so fasziniert, dass er die Situation, die dafür sorgt, dass eine Person ihre letzten Worte spricht, selbst herbeiführt. Fasziniert ist er auch von Targa. Unnahbar, gefühlskalt, schön, undurchsichtig – die perfekte Gefährtin für ihn bei seinem „Hobby“. Aber Targa, die sich seinem Einfluss auch nicht ganz entziehen kann, ist vor allem eins Undercoverermittlerin im Falle der auf rätselhafte Weise umgebrachten Mädchen, die plötzlich in kleinen Holznachen auf der Spree treiben…
    „Targa – Der Moment bevor du stirbst“ ist kein „Who-dunnit“-Thriller. Der Täter ist stets bekannt. Die Spannung besteht darin, wie und ob Targa ihre Tarnung aufrecht erhalten kann. Zu welchen Taten sie bei dieser hautnahe-Ermittlung gezwungen sein wird, und ob sie ihre Distanz wahren wird können. Und dieser Spannungsaufbau gelingt sehr gut, da die Protagonistin als Charakter – soziopathisch, aber nicht unsympathisch – einfach gut erdacht ist. Auch Sandman als Gegenspieler und in vielem Targa so ähnlich, sorgt für das richtige Maß an Gänsehaut und Schauder.
    Dazu kommt ein klarer Erzählstil ohne Längen, unnötigen Beschreibungen und verwirrenden Details sondern einfach nur das, was wichtig ist für die Story. Dazu zähle ich neben der Haupthandlung auch die Geschehnisse um Targas Vater, ihre Mutter und Schwester. Die Nebenlinie um Carlos Schmidt hat mir ebenfalls gut gefallen, sie hat sich sehr stimmig in Targas Leben eingepasst, fast ist es ein bisschen schade, dass hier schon alles gelöst ist (oder scheint?). Denn es sieht so aus, als sei dies nicht der letzte Fall von Targa gewesen und das wäre äußerst wünschenswert!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HexeLilli, 03.07.2017

    Als Buch bewertet

    03.07.2017 – 20:14
    Von hexelilli
    Wow, dieses Buch verdient den Titel Thriller. Das Cover fand ich sehr passend
    und ansprechend. Schon die ersten Seiten waren super spannend und das Buch zog mich gleich in seinen Bann.
    Targa zwangsneurotisch und gefühlsgestört wurde vor 30 Jahren als Baby mit ihrer Zwilllingsschwester auf den Stufen einer Klinik in Eiseskälte ausge-
    setzt. Die Schwester überlebte nicht, und die Mutter sprang danach von einer Brücke in den Tod. Targa kennt keine Angst. Deshalb ist sie auch die Beste in ihrem Job als Undercover Ermittlerin. Falk Sandmann ist Hochschuldozent und ein Serienmörder. Er sammelt die letzten Worte Sterbender. Leider fehlen die Beweise um ihn zu überführen. Die soll Targa liefern. Es beginnt ein tödliches Spiel.
    Trotz einiger Schwächen und unlogischen Details hat mich das Buch bestens unterhalten. Was will man mehr.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tanja k., 25.07.2017

    Als Buch bewertet

    zur Geschichte selber die man ja auch überall findet fand ich das buch total faszinierend und spannend hatte es auch schon echt lange auf der Amazon Wunschliste und daher mich doppelt gefreut hier es zu gewonnen zu haben .

    dennoch war ich etwas enttäuscht so die Geschichte war sehr gut und auch leicht zu lesen mit verschiedenen Gesicht strängen aus aber leider fand ich es schon schade das es ziemlich am Anfang schon eher alles verraten wurde zb. wer der Mörder ist und wie die Opfer zum teil umsleben kamen die Geschichte selber war toll aber ich hätte es besser gefunden wenn sowas nicht schon in den ersten 50 Seiten verratet würde denke dann wäre es noch spannender gewesen =)

    Dennoch kann ich das Buch empfehlen den es war ja nicht schlecht es war nur ein Kritik punkt =)

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin Kejas, 13.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa ~ ein außergewöhnlicher Name. So außergewöhnlich wie die Frau, die diesen Namen trägt. Einst ein Findelkind, deren Zwillingsschwester immer in ihrem Herzen lebt und in ihrem Kopf. Eine Undercover-Ermittlerin, die bis an die Grenze geht und dabei nichts, absolut nichts verspürt, denn Targa ist emotionslos. Weder Angst noch Freude kann ihre Sicht auf die Welt trüben. Eine Frau voller Zwänge und Ticks aber intelligent und vorausschauend. Sie sieht und hört Dinge, die andere gar nicht wahrnehmen und genau das macht sie so gut und so gefährlich.

    „Weil andere Menschen ein Privatleben haben, Targa. Nicht wie du.“

    Das Buch um Targa Hendriks ist sehr gut gegliedert und bereits der Prolog macht enorm neugierig. Insgesamt 3 Teile, jedes mit vielen angenehm langen (oder kurzen) Kapiteln, führen einen als Leser in Targas Welt. In den Wohnwagen, an den See, zu ihrer Adoptivmutter und zu ihrem besonders gefährlichen und neuen Auftrag. Es gilt einen Serienkiller zu überführen. Sein Name ist bekannt, von Anfang an, doch hat man keinerlei Beweise gegen diesen Mann. Targa soll nun ermitteln, hautnah, etwas das sie eigentlich gar nicht kennt und doch gibt sie sich diesem Fall hin. Hier bekommt Targas Eisblock, der ihr Herz umschließt, in dem all die Emotionen verborgen sind, erste Risse, denn sie kann sehr wohl fühlen – Liebe oder Zuneigung und die schlägt um, in Wut und Hass.

    „Aber gestern bin ich das erste Mal mit ihm ans Ende der Nacht gereist.“

    Falk Sandmann ist der zweite im Buche – der Killer mit einer makabren Vorstellung was die letzten Sekunden im Leben oder eben dem Sterben angeht. Targa wird auf ihn angesetzt und sie kann durch ihr Verhalten und ihre Eigenarten sehr schnell einen Zugang zu diesem charismatischen Mann bekommen.
    Schon der Name Sandmann empfand ich als sehr gelungen – der Traumbringer der junge Frauen „hinüberführt“ und mit einer unbändigen Gier alles wissen will was den Übergang zwischen Leben und Tod hergibt. Dafür geht er sehr weit – viel zu weit.

    Bei diesen Charakteren braucht es kaum weitere und doch hat das Autorenduo noch einen sehr prägnanten eingebaut. Carlos Schmidt, ein extrem gefährlicher, in Sicherheitsverwahrung einsitzender Mann. Er weiß viele Dinge über Targa und steht mit ihr in Kontakt.
    Bei allen geht es um die Vergangenheit, um Trauma, um Verarbeitung, um Gewissheit und auch um Rache. Selbst Targas Chef, Volker Lundt, Leiter der Sonderabteilung K2, ist involviert – ob er will oder nicht.

    „Es gibt immer einen dunklen Punkt in der Vergangenheit, der uns zu dem macht, was wir sind.“

    Die Story ist sehr spannend auch wenn man weiß wer der Killer ist. Aber es ist dieses Beobachten wie Targa sich an ihn heranmacht, welche Gedanken sie und ihn begleiten und wie beide zusammenkommen oder eben nicht? Ich fand es sehr gelungen, wie diese so scheinbar emotionslose Frau doch irgendwann Gefühle zeigt. Wer keine Liebe empfinden kann ist durchaus in der Lage Hass zu spüren? Und irgendwie hängt beides zusammen und das eine ist ohne das andere nicht möglich?

    Als Kritikpunkt möchte ich eben diesen Carlos vorbringen. Er hat mich sehr fasziniert. Je mehr über ihn erzählt wurde umso mehr wollte ich wissen. Doch dann wurde Carlos zu schnell abgehandelt und alles verlor sich in einem viel zu schnellen Showdown. Auch bei Sandmanns Vergangenheit hätte ich mir viel mehr Informationen gewünscht.

    Das Ende von „Targa“ schreit, genau wie ich, nach einer Fortsetzung und ich hoffe sehr das Barbara und Christian Schiller mit vielen neuen und guten Inspirationen in den 2. Band gehen. Ich komme gerne mit, denn es gibt so viel das ich noch über diese Frau wissen möchte.

    Sehr lesenswert – ein schneller Stil und außergewöhnliche Charaktere haben für gute Unterhaltung gesorgt.
    Nur das mit „Hund“ hab ich dem Autorenduo sehr übel genommen 😉

    Ein weiteres sehr empfehlenswertes Buch aus der Feder der Zweien ist „Rattenkinder“ [alte Rezensionsdarstellung].

    Rezension verfasst von © Kerstin

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    Haliax, 08.10.2017

    Als eBook bewertet

    Begegnung mit einem Serienmörder.
    Ein Serienmörder macht Berlin unsicher. Die BKA hat einen Verdächtigen, namens Falk Sandman, jedoch fehlen ihnen jegliche Beweise, um ihn festzunehmen. In diesem Fall kommt Targa ins Spiel. Sie soll dem Täter nahe kommen und sein Vertrauen gewinnen, um an Beweise zu kommen und ihn als Serienmörder entlarven. Es ist ein gefährliches Spiel auf das sie sich einlässt. Wird sie die Beweise bekommen, um Falk zu überführen oder wird sie zu seinem nächsten Opfer?

    Targa von B.C Schiller wird mit zwei Handlungssträngen eingeführt, die keine Verbindung zueinander aufweisen. In den einen Handlungsstrang begleiten wir Targa bei ihrer Ermittlungsarbeit und der zweite Handlungsstrang verfolgt vorerst den Gefängniswärter Erik.
    Der Beginn dient in meinen Augen als Einführung in die Geschichte. Man lernt erstmal Targa und Falk kennen – ihre Lebensumstände und ihre Art. Die Spannung kommt in manchen Szenen auf, aber eher weniger. Es dauert fast hundert Seiten bis sich Falk und Targa das erste Mal begegnen und damit die Spannung ankurbeln.

    Die beiden Autoren erstellen ein sehr detailliertes Portrait von Targa und Falk. Falks Gedanken und Gefühle, die er beim Töten von seinen Opfern hat, sind ausführlich beschrieben und kommen auf jeden Fall an. Die Abgründe eines Serienkillers werden gut eingefangen. Es fühlt sich schockierend echt an, wenn man das Buch liest.
    Targa wird als gefühlskalt und unnahbar beschrieben. Diese Eigenschaften erfüllt sie auch. Jedoch blitzt manchmal eine sensible Seite durch, die bereit ist Emotionen zu zeigen und macht das Buch dadurch glaubwürdiger. Es gibt auch in einem kahlen Leben wie Targa´s einige Menschen, die Emotionen bei ihr wecken.
    Die Interaktionen von Falk und Targa haben etwas sehr eigenes. Man merkt, dass eine gewisse Chemie zwischen den beiden entsteht. Es ist die gegenseitige Faszination und die Ähnlichkeiten in der Art der Beiden, was das Spiel der beiden immer neuen Zündstoff gibt.

    Zwei Sache lassen mich bei den Buch nicht los. Targa wird als eine vorsichtige Person beschrieben, trotzdem gibt es eine Stelle, wo sie diese Vorsichtigkeit ablegt und Risiken eingeht. Es hat mir persönlich nicht in ihr Profil gepasst.
    Der zweite Handlungsstrang lässt mich irgendwie gespalten zurück. Ob er notwendig war? Naja, darüber lässt sich streiten. Ich sehe, warum er eingebaut wurde, aber hätte man das auch anders lösen können. Es soll nicht der letzte Band über Targa Hendricks sein, daher kann es sein, dass auf diesem Handlungsstrang in einem späteren Buch verwiesen wird.

    Fazit
    Man taucht tief in die Psyche eines Serienkillers ein und bekommt das Gefühl einen echten Serienmörder zu begegnen. Targa ist eine sehr spezielle Ermittlerin, die mit ihrer ganzen eigenen Art überzeugen konnte. Es gibt einige persönliche Unstimmigkeiten, die mir aufgefallen sind, nichtsdestotrotz ein überzeugender Auftakt für eine neue Art von Ermittlerin. Davon lese ich gerne mehr.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    leseratte1310, 10.07.2017

    Als Buch bewertet

    Targa Hendricks ist verdammt gut in ihrem Job als Undercover-Ermittlerin des BKA. Nun soll sie den Hochschuldozenten Falk Sandmann überführen, der im Verdacht steht, mehrere junge Frauen ermordet zu haben. Da man ihm aber nichts nachweisen kann, kommt Targa ins Spiel – in ein tödliches Spiel.
    Der Schreibstil des Buches ist einfach und flüssig zu lesen.
    Targa hat eine traumatische Kindheit hinter sich, daher ist sie eine Einzelgängerin . Sie kennt keine Angst, was dafür sorgt, dass sie so erfolgreich in ihrem Job ist. Ihr Gegenspieler ist eine charismatische und intelligente Persönlichkeit mit einer dunklen Seite. Er ist besessen von den letzten Worten Sterbender und er sorgt dafür, dass es ist immer wieder erleben kann. Als er Targa begegnet, ist er fasziniert von ihr und ihrer Gefühllosigkeit. Sie soll ihm beweisen, dass er Vertrauen zu ihr haben kann. Wir sie tun, was er verlangt?
    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir ein Bild von ihnen machen konnte. Auch wenn mir Targa und Sandmann als Persönlichkeiten zu extrem sind und ich mich daher mit beiden nicht identifizieren kann, sind sie gleichwertige Gegner in einem grausamen Spiel. Dagegen war es mir manchmal unverständlich, wie sich die Opfer von einer starken Persönlichkeit blenden ließen und somit in die Falle tappten.
    Es geht sehr, sehr spannend zu, allerdings auch ziemlich grausam. Man darf also nicht allzu zartbesaitet sein, wenn man dieses Buch liest. Wer lieber mitermittelt, ist bei diesem Buch falsch, denn der Täter steht von Anfang an fest. Trotzdem konnte sich die Spannung bis zum schlüssigen Ende halten.
    Ein spannender Thriller.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    Maren R., 19.09.2017

    Als Buch bewertet

    Zu Anfang habe ich mich etwas schwer mit dem Buch getan, aber als ich erstmal den Einstieg geschafft hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Targa und ihre Zwillingsschwester sind gleich nach der Geburt von ihrer Mutter vor einem Krankenhaus abgelegt worden. Ihre Schwester hat dies nicht überlebt und auch die Mutter hat sich daraufhin umgebracht.
    Vielleicht hat genau dieses Erlebnis Targa zu dieser aussergewöhnlichen Ermittlerin gemacht. Sie lebt mit ihrem "Hund" in einem VW-Bus und hat wenig Kontakte zur Außenwelt.
    Nun soll sie dabei behilflich sein, den Psychologie-Dozent Falk Sandman zu überführen. Er sammelt die letzen Worte Sterbender und da Targa keine Angst kennt, soll sie ihn überführen.
    Es beginnt ein Spiel um Leben und Tod.
    Für mich ein Buch für spannende Lesestunden.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    brauneye29, 02.07.2017

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:
    Die Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA - Targa Hendricks - hat die Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
    Meine Meinung:
    Targa, die Hauptprotagonistin, finde ich sehr gut gelungen. Ihr Hintergrund, wie sie aufgewachsen ist, machen sie noch sympathischer. Sie ist unkonventionell und anders als man erwartet. Die Story ist sehr spannend und gut geschrieben. Das Buch las sich wie im Flug. Einziger Kritikpunkt ist das arg offene Ende, dass einen förmlich zwingt, auch das nächste Buch zu lesen. Aber es gibt schlimmeres als ein weiteres Buch lesen zu müssen.
    Fazit:
    Hoffentlich gibt es noch viele Targa Bücher.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    skandinavischbook, 25.06.2017

    Als Buch bewertet

    Ein solider Thriller, der in einer packenden Szenerie spielt und dessen Protagonist, das Leserherz im Sturm erobert!  


    Meinung:  
    Dieser Thriller ist wirklich außergewöhnlich, nicht nur seine hervorragende Sprache, sondern auch die perfekt gezeichnete Szenerie sind beeindruckend.  
    spannender Plot + cooler Protagonist = sehr guter Thriller ! 
    So einfach kann das sein und so einfach ist das nach diesem Thriller auch, für mich einer der besten dieses Genres in diesem Jahr und absolut überzeugend für mich. 
    Dies ist mein erstes Buch von Schiller, aber sicherlich nicht mein letzter Thriller des Ehepaares! 


    Fazit: 
    Ein Thriller mit einem klasse Stil, überzeugend gezeichneten Protagonisten und einem hervorragenden Plot, absolut lesenswert !

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke G., 11.07.2017

    Als Buch bewertet

    Als die ersten Mädchenleichen mitten in Berlin in Holzbooten über die Spree treiben, ist der Polizei schnell klar, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Ein Serienmörder mit noch die dagewesener Brutalität, so dass sich die Sondereinheit K2 einschaltet. Die Ermittlerin Targa Hendricks soll dem Täter hautnah kommen und begibt sich auf eine Reise in die menschlichen Abgründe, aus der es fast kein Zurückkommen mehr gibt.


    Das Cover ist in blutrot gehalten. Es zeigt die Ermittlerin Targa Hendricks in einer Rückansicht, wie sie vor einem Gebäude steht, das mehr im Schatten bleibt, als das wirklich zu erkennen ist. Den Inhalt des Buches spiegelt es für mich zwar nicht wieder, eher die innere Zerrissenheit Targas; ihre Unsicherheit, ihre Angst, was sie antreibt. Mir gefällt es!


    Das Autorenpaar Barbara und Christian Schiller haben einen packenden, spannenden und brutalen Thriller geschaffen, der unter die Haut geht. Besonders gut hat mir die Mischung aus den Abgründen des Mörders und seiner Taten und der Ermittlungsarbeit gefallen. Der Übergang ist nahezu fließend, da sich die Ermittlerin Targa so dermaßen gut in den Täter hineinversetzen konnte, dass es schon unheimlich war.
    Auf der einen Seite ist der Hochschuldozent Falk Sandman. Von Anfang an stand er als Täter fest, der Polizei fehlten jedoch die Beweise. Um an diese zu gelangen, wird die Ermittlerin Targa Hendricks auf ihn angesetzt, da sie sich am besten in die Abgründe der menschlichen Seele hineindenken kann. Denn Targa hat nicht dieses Empfinden von Liebe und Freundschaft, Geborgenheit und Sicherheit, das ein normaler Mensch empfindet und ähnelt damit auf unheimliche Weise Sandman, der in ihr auch sofort eine verwandte Seele entdeckt. Den Autoren ist es meisterhaft gelungen, die morbide Faszination des Todes zu vermitteln. Automatisch möchte ich mich abgestoßen fühlen, aber dann konnte ich mich dem Sog des Bösen doch nicht entziehen. Dabei ist es nicht so, dass die Opfer entwürdigt oder bloß gestellt werden, auch der Tod ist nicht ekelig, sondern es geht eher eine subtile Gewalt aus. Sandman gelingt es junge Frauen in seinen Bann zu ziehen, aber auch ältere. Er weiß, welche Knöpfe bei einem Menschen zu drücken sind, damit dieser sich selbst aufgibt, ihm bedingungslos hin gibt. Bedingungslos bis hin zum Tod.
    Alle Opfer müssen einen qualvollen Erstickungstod erleiden. Ein Tod, der vor lauter Grausamkeit mir besonders nah geht, da für mich das Ersticken an Brutalität nicht zu überbieten ist.

    Auf der anderen Seite ist die Ermittlerin Targa Hendricks, die so etwas wie Gefühle nicht kennt und gerade deswegen auf mich sympathisch wirkt. Sie schiebt dies darauf, dass sie als Baby ausgesetzt wurde. Während ihre Schwester Yella erfroren ist, hat sie nur einen Zeh und ihre gesamten Gefühle eingebüßt. Denkt sie, denn ganz so kalt wie sie gerne wäre, ist Targa nicht. Ich bin fast geneigt zu glauben, dass ihre Pflegemutter recht hat und sie ein sehr emotionaler Mensch ist. Targa ist definitiv eine Protagonistin, die ich sehr gerne noch näher kennenlernen möchte, denn ich habe das Gefühl, dass es noch etwas zu entdecken gibt. Ihre Eigenheiten sprechen mich, auch wenn Ermittler mit merkwürdigen charakterlichen Schwächen eigentlich nicht ganz mein Ding sind.

    Mein Fazit
    Ein packender Thriller, der Lust auf mehr macht!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 14.07.2017

    Als Buch bewertet

    Dies war das erste Buch, welches ich jemals von den Autoren gelesen habe und ich habe mich gut in den Anfangsband der neuen Serie eingelesen. Diesmal ist die Story etwas anders aufgebaut, wie die, die ich so in den letzten Wochen/Monaten gelesen habe, denn Targa wird als Lockvogel bzw. Komplizin auf den Täter angesetzt. Sie soll ihn praktisch zwingen, gemeinsam mit ihr eine Tat zu begehen und dann soll sie ihn somit quasi live und direkt überführen können. Doch wie man es bestimmt schon ahnt, läuft es nicht so geschmiert wie gedacht.
    Mit dem Charakter Targa haben B.C. Schiller eine Frau "erschaffen", der man nicht unbedingt auf die Füsse treten möchte. Targa arbeitet für das BKA, wo sie als Undercover-Ermittlerin Serienkiller aufspüren und überführen soll. Sie hat nach einem schwierigen Start in ihr Leben, eigentlich nur ihren VW-Bus in dem sie lebt und ihren Hund, der "Hund" heißt. Ihm vertraut sie und er bekommt, die meiste Liebe ab, die Targa überhaupt nur geben und zeigen kann. Als Bezugspersonen kommen nur ihre Ziehmutter Margarete und ihr Vorgesetzter Volker Lundt in Frage. Zudem zeigt sie autistische Züge, eckt oftmals bei ihren Mitmenschen an und ihr größter Wunsch ist es, ihren Vater zu finden.
    Spannend ist zu lesen, wie Targa versucht sich an Falk Sandman heranzumachen. Falk ist Dozent an einer Business-School, eigentlich ein schlaues Kerlchen, aber in seinem Privatleben ist er krank und einfach nur irre. Er quält Mädchen in seinem Kellerversteck und nimmt ihnen kurz gesagt, die Luft zum Atmen. Der Tod ist dann nur noch eine Frage der Zeit und des Willens von Falk. Ein Charakter der sehr gut dargestellt und ausgeleuchtet wurde.
    Der Schreibstil ist modern, flüssig zu lesen und ich wäre auf alle Fälle dabei, wenn Targa wieder einem potenziellen Mörder auf die Schliche kommen muss.
    Kleine Kritik von meiner Seite aus: Das Ende war mir dann doch etwas zu schnell abgehandelt. An einigen Stellen war zuviel gewollt und es wurden Zufälle eingebaut, die sich so gelesen haben wie, als hätte man vergessen dies vorher in die Story einzubauen und nun müsste es aber erwähnt werden um es logisch rüberkommen zu lassen.

    Fazit
    Ein erster Band der Lust auf mehr macht und mit Targa hat das Autorenehepaar einen Charakter erfunden, der uns LeserInnen bestimmt noch einiges zu bieten hat. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und welche Marotten Targa noch "aufgebrummt" bekommt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kleine_welle, 16.08.2017

    Als Buch bewertet

    Targa arbeitet bei einer Spezialeinheit. Sie übernimmt meist die Fälle, bei denen die Polizei nicht weiterkommt. In ihrem neuen Job soll sie sich an einen Serienmörder heranmachen und seine Assistentin werden. Denn das macht sie, sie geht auf Tuchfühlung mit den Verbrechern.

    Obwohl ich ja kein Fan von Personen auf Covern bin, gefällt mir dieses wirklich gut. Vielleicht weil sie nur von hinten zu sehen ist. Dazu dieses kräftige rot, das geheimnisvoll und bedrohlich wirkt. Sehr gut!
    Der Schreibstil ist von vornerein spannend und ich kam gut in die Geschichte hinein.
    Außerdem fand ich es mal sehr interessant eine Ermittlerin zu erleben, die mit den Mördern zusammenarbeiten soll oder sich als Opfer zur Verfügung stellt. So etwas habe ich noch nicht gelesen.
    Was die Spannung zusätzlich nochmal in die Höhe treibt sind die unterschiedlichen Handlungsstränge. Ich hätte zwar zuerst vermutet, dass das zu viel ist und vielleicht eher verwirren wird, aber dem ist ganz und gar nicht so. Man möchte weiterlesen und mehr über die verschiedenen Personen erfahren. Dazu kommen dann noch die kurzen Kapitel, die natürlich mittendrin stoppen und sich manchmal einem anderen Handlungsstrang widmen.
    Die Kapitel selber fangen häufiger beschreibend an und man sieht die Umgebung und die Personen aus einer erhöhten Warte, bevor dann der Name der beteiligten Charaktere fällt und man wieder mitten im Geschehen ist. Sehr gut gemacht finde ich.
    Obwohl die Charaktere recht interessant sind und gut beschrieben sind, konnte ich allerdings keinen so richtigen Draht zu ihnen finden. Sie wirken teilweise sehr verschlossen und geben kaum Geheimnisse preis, sodass man keine tiefere Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Targa z.B. wirkt sehr häufig einfach nur naiv und kindlich, dann jedoch wieder sehr eiskalt. Sie war mir nicht unsympathisch, aber dadurch ist sie dann doch mehr eine flüchtige Bekanntschaft und gibt keinen sehr tiefen Einblick in ihr Innerstes.
    Sie selber behauptet von sich, sie könne keine Gefühle spüren. Vielleicht liegt das an dieser Unfähigkeit von ihr, aber trotzdem fand ich das sehr schade. Denn sie scheint trotz allem ein interessanter Charakter und ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht.
    Es geht zwar primär darum, wie sich Targa langsam in das Leben des Mörders schleicht und dadurch sterben nicht Kapitel für Kapitel die Menschen, aber das finde ich gar nicht so schlimm, denn trotzdem ist das Buch sehr fesselnd und man verfolgt atemlos, dass Spiel zwischen Targa und dem Serienkiller. Die Seiten flogen nur so dahin.
    Und dann kommt das Ende, das wirklich gut ist und mich mit einem gelungenen Showdown überzeugen konnte. Und natürlich ist es auf eine Fortsetzung aufgebaut, obwohl dieser Fall abgeschlossen wird. Aber Targa wird weiterermitteln, denn es gibt noch genug böse Jungs da draußen. ;)

    Mein Fazit: Obwohl die Charaktere recht distanziert dem Leser gegenüber bleiben, war das Buch einfach nur spannend und fesselnd geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Story ist wirklich interessant und für mich ist das Buch gelungen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wencke M., 23.08.2017

    Als Buch bewertet

    Targa. Das ist der Name einer hochintelligenten 30-jährigen Frau. So wie der Name ist auch Targa selbst sehr ungewöhnlich. Sie lebt als Undercover-Ermittlerin in einem VW-Bus. Außer ihrer Adoptivmutter hat sie keine Familie. Freunde, so wie Targa es fühlt, hat sie auch keine. Wichtigstes Lebewesen für Targa ist ihr tauber Hund mit dem Namen: "Hund". Targa war gerade geboren, da wurde sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Yella auf den Stufen eines Krankenhauses ausgesetzt. Yella hat die eisige Nacht nicht überlebt. Für Targa bleibt Yella allerdings immer bei ihr.

    Wenn die Jagd nach Verbrechern aussichtslos erscheint, kommt Targa ins Spiel. In diesem Fall soll der Psychologie-Dozent Falk Sandman überführt werden. Falk Sandman ist ebenfalls hochintelligent hat einen Internet-Blog zum Thema: "Die letzten Worte bevor man stirbt" ins Leben gerufen. Targa soll hautnah ermitteln und es ermöglichen, dass Falk Sandman überführt wird.

    Das Buch entwickelt sich zu einem hochbrisanten Thriller, es scheint, dass nur einer von beiden überleben wird.

    Parallel wird von einer Gefängnisinsel erzählt. Dort ist ein Gefangener in höchster Sicherheitsstufe inhaftiert. Hier wurde der Leser lange auf die Folter gespannt, wie das in die Geschichte gehört. Das Ergebnis ist gelungen und überzeugt.

    Insgesamt ist der Schreibstil sehr verständlich und flüssig zu lesen, allerdings konnte ich es am Anfang nicht so richtig einordnen, wohin diese Geschichte gehen wird und habe mich etwas schwer getan. Ab einem gewissen Punkt hat mich dieser Thriller sehr gefesselt. Ich musste dann einfach wissen, wie es ausgeht.

    Sehr gut finde ich die Buchgestaltung besonders mit den beiden Steckbriefen auf der Innenseite des Buchdeckels.

    Ich finde es auch immer wieder schön, wenn die Bücher in bekannten Regionen spielen, so wie hier in Berlin. Wenn dort Plätze, Straßen oder Regionen erwähnt werden, kann man sich das alles gleich sehr gut vorstellen.

    Für alle, die spannende Lesestunden haben möchten, gebe ich eine klare Leseempfehlung. Wobei manche Passagen schon sehr extrem waren.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SLovesBooks, 13.08.2017

    Als Buch bewertet

    Ein Detail, welches wirklich gut gemacht ist, ist der Klappentext des Buches. Im Innenteil sind Steckbriefe der Charaktere angegeben, die bereits neugierig machen. Hinten drauf steht ein kleiner einleitender Text zu den Charakteren, keine normale Inhaltsangabe. Das war neu und das mochte ich. Allein die Tatsache, dass Falk Sandman von den letzten Worten Sterbender fasziniert ist, ist schon eine seltsame Begebenheit, die einen interessanten Fall versprach.

    Die Protagonistin Targa ist nicht einfach. Ihre Art ist recht speziell. Sie hat Ecken und Kanten und sicherlich kommt nicht jeder Leser mit ihr klar. Ich aber mochte sie. Ihre Herangehensweise war spannend zu beobachten. Sie unterscheidet sich stark von den gängigen weiblichen Ermittlerinnen in den üblichen Krimis. Sie ist sehr emotionslos und das macht sie auch so gut in ihrem Job. Diese Eigenschaft wird aber im Laufe des Falles auf die Probe gestellt.

    Ich finde das Buch sehr spannend. Auch wenn man schon recht zu Beginn weiß, wer der Täter ist, ist der Weg bis zum Ende wirklich spannend gezeichnet. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und musste unbedingt wissen, wie es endet. Ab und an war es ein wenig vorhersehbar. Trotzdem gab es ein paar gute Kniffe in der Handlung, die wieder neue Möglichkeiten ins Spiel gebracht haben.

    Der Schreibstil ist das, was mir am besten gefallen hat. Er war sehr gut lesbar und ragte heraus. Er hat immer wieder mein Interesse geweckt und mich zum weiter lesen ermuntert. Auch konnte man sich sowohl Umgebung als auch Charaktere sehr gut vorstellen. Ab und an griff er voraus, was aber der Spannung keinen Abbruch tat, das hat mir gefallen.

    Insgesamt mochte ich dieses Buch. Ich kann mir gut vorstellen die Fortsetzung zu lesen, wenn sie erscheint. Eine spannende Geschichte mit coolen Protagonisten. Targa sticht unter Büchern dieses Genres wirklich heraus.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    CeceBreze, 28.07.2017

    Als eBook bewertet

    Handlung:

    Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.

    Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.

    Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?

    Meine Meinung:

    Ich bin im Genre Thriller noch totaler Neueinsteiger, aber dieses Buch hat mich dann doch gepackt und umgehauen. Die Kälte, die von Targa ausgeht ist schon in den ersten Kapiteln spürbar und bewirkt in Kombination mit der schon im Prolog hoch angelegten Spannung ein sehr starkes Gänsehautgefühl. Auch würde ich (obwohl ich nicht allzu viel davon verstehe) das Buch eher in die Kategorie "Psychothriller" einordnen, da sehr viel auf Psychospielchen basiert.

    Fazit:
    Ein mitreißender Thriller und ein packender Auftakt für die kommende Serie um Targa.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kindder80er, 12.07.2017

    Als Buch bewertet

    Kleine, fiese Twists - Targa ist eine BKA Mitarbeiterin, die eine schwierige Vergangenheit und augenscheinlich keine Gefühle hat. Die Vermutung liegt nahe, dass sie unter einer Art Autismus leidet. Sie ist der perfekte Lockvogel für Sandman, der einige Opfer auf dem Gewissen hat, dem aber nichts handfestes nachzuweisen ist.

    Was extrem spannend anfängt, hat im zweiten Drittel zwar ein paar Längen, aber auch einige kleine, fiese Wendungen zu bieten. Es ist nicht der riesengroße Twist, der dieses Buch ausmacht, sondern eben die kleinen Twists, die einen bei der Stange halten. Da der Täter ja bekannt ist, lebt die Story von der Annäherung von Targa und Sandman. Dabei werden nicht nur Schwächen von Sandman enthüllt, sondern auch von Targa, die gar nicht so richtig weiß, wie sie damit umgehen soll.

    Mir hat das Buch gut gefallen und ich konnte es kaum weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Ich hatte ständig Bilder im Kopf und finde, dass die Geschichte als Verfilmung einen grandiosen Psychothriller abgeben würde. Am Ende werden nicht alle Fragen geklärt, da es der Auftakt einer neuen Reihe sein soll. Das hätte man durchaus auch anders lösen können, aber wahrscheinlich will man den Leser auf diese Weise den zweiten Teil kaufen müssen lassen. Der Fall an sich wird aber abgeschlossen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Conny S., 06.08.2017

    Als Buch bewertet

    Abgrundtief

    Der Thriller „Targa – Der Moment bevor du stirbst“ von B. C. Schiller (einem Autorenduo) beschäftigt sich mit dem Tod und dem Bösen im Menschen.

    Targa ist eine junge Frau, die etwas sonderbar ist. Durch ihre eigene Geschichte kann sie ihre Gefühle sehr gut unterdrücken. Sie wurde als Kind zusammen mit ihrer Zwillingsschwester von der eigenen Mutter ausgesetzt, dabei ist ihre Schwester gestorben.
    Nur wenige Menschen lässt Targa in ihr Leben. Zwischenmenschliche Beziehungen fallen ihr nicht leicht. Durch ihre Art ist sie perfekt für die Sondereinheit, die sich mit psychisch kranken Verbrechern befasst.
    So führt ihr aktueller Fall sie zu Falk Sandmann. Dozent und Lebemann, dem vorgeworfen wird, mehrere junge Frauen getötet zu haben. Sandmann ist fasziniert vom Thema „letzte Worte vorm Tod“. Er hat auch einen Blog zu diesem Thema. Leider kann ihm die Polizei nichts nachweisen. So wird die Sondereinheit um Targa auf den Fall angesetzt. Sie muss sich ihm nähern. Doch wie wird sie das schaffen? Als eines seiner nächsten Opfer? Oder als Gehilfin?

    Parallel spielt die Geschichte auf einer Gefängnisinsel. Hier dreht es sich hauptsächlich um den Wärter Erik und den Gefangenen Carlos. Dieser wird streng bewacht, bekommt jedoch eine Sonderbehandlung. Warum dies so ist, will niemand dem neuen Wärter Erik erzählen. Er selbst lernt Carlos und seine Machenschaften bald kennen und muss nun Befehle des Gefangenen ausführen. Wo wird das enden? Und was hat Carlos vor? Was hat das alles mit Targa zu tun?

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Sie fesselt den Leser. Das Thema selbst finde ich manchmal etwas erdrückend, trotzdem fiebert man mit Targa mit und möchte wissen, wie es weitergeht.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia R., 07.07.2017

    aktualisiert am 11.07.2017

    Als Buch bewertet

    Die Jägerin
    Hier werden am Anfang echt alle Register der Spannung gezogen- zwei Säuglinge, die an einem eiskalten Tag an einem Krankenhaus ausgesetzt werden und deren junge Mutter Luisa kurz darauf von einer Brücke springt. Eine scheinbar verwirrte Frau, die sich in einem Supermarkt erschießt, bei sich hatte sie eine Puppe mit Haaren von vier verschiedenen toten Mädchen. Erik, der als Wachmann auf einer einsamen norwegischen Insel in einem Hochsicherheitsgefängnis der NATO arbeitet und seine Feuertaufe in der Zelle eines berüchtigten Verbrechers erhält. Und zu guter Letzt Targa, Ermittlerin der Sonderabteilung K2, die in einem Wohnwagen haust und nun die Fäden zu einem Knäul zusammen bringen soll. Mit ihr schafft das Autorenpaar eine Heldin, die schwer mit ihrem persönlichen Schicksal zu kämpfen hat, ist sie doch auf der Suche nach dem Mann, der sie vor 30 Jahren mit ihrer Zwillingsschwester vor einem Krankenhaus aussetzten ließ. Als sie den Auftrag erhält, undercover hautnah an den verdächtigen Professor Sandman heranzukommen und ihn als Serienmörder zu überführen, gerät die sonst so starke junge Frau, die von sich selbst glaubt, keine Gefühle zu haben, schnell an ihre Grenzen und wird in einem unbedachten Moment von der Jägerin zur Gejagten. Mehr sei vom Inhalt nicht verraten.
    Es steht außer Frage, dass das Buch sehr spannend ist, jedoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, bestimmte Charaktere wiederzuerkennen – den überaus intelligente und charmante Serientäter, die taffe, leicht autistisch anmutende Agentin und den um sie besorgten Vorgesetzte aus ihrer Spezialeinheit. Hat irgendwie alles etwas von Fernsehen. So muten auch viele Szenen an- kurz, prägnant, schnell aufeinanderfolgend-wie in einem Drehbuch.
    Obwohl es gelingt, den eigentlichen Fall zum Ende abzuschließen- das war bei der Konstruktion des Romans bereits vorhersehbar, hier bleiben die Autoren der Dramaturgie nicht ganz treu- bleibt das Buch am Ende offen und der Leser bleibt gespannt zurück, wie es nun in Targas Leben weitergeht. Die Fortsetzung wird angekündigt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare