Veilchens Feuer, Joe Fischler

Veilchens Feuer

Valerie Mausers zweiter Fall. Alpenkrimi

Joe Fischler

Buch9.95 €

In den Warenkorb

lieferbar

Bestellnummer: 5535323

Auf meinen Merkzettel

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:weniger gut
  • 2 Sterne

    Ursula U., 14.12.2015

    Während sich Valerie Mauser - genannt Veilchen - mit ihrem Exkollegen und guten Freund Manfred Stolwerk bei einer Art Selbstfindungskurs befindet, erhält sie von ihrem Chef den Auftrag, sich schnellstens um die Sicherheit des Deutschrockers Wolf Rock zu kümmern. Freudig bricht sie den ungeliebten Kurs ab und erfährt, dass der gebürtige Innsbrucker Wolf Rock nach vielen Jahren wieder in seiner Heimat auftreten möchte um dort sein Abschiedskonzert von 30.000 Zuschauer im Bergiselstadion geben wird. Doch nun erhält er Drohungen und Drohbriefe, er soll für seine Schandtat 76 büßen. Was ist damals geschehen? Wolf Rock selbst kann sich an die Zeit in den 70er Jahren nicht erinnern, laut eigener Aussage ist diese Zeit komplett aus seinem Gehirn gelöscht. Es gibt einen Zwist mit einem anderen Musiker, der den ersten Nummer 1 Hit von Wolf Rock geschrieben haben soll. Aber wird er sich nach so vielen Jahren rächen wollen? Auch ein zwielichtiger Manager und ein sehr gut informiert Journalist vom Tiroler Tagblatt mischen mit. Und dann gibt es noch eine Gruppe, die sich mit Hasstiraden über Wolf Rock im Facebook auslässt. Bevor die Polizei deren Namen herausfinden konnte, ist diese Seite plötzlich gelöscht, deren Aktivitäten jedoch nicht.
    Parallel zu der Ermittlung der Drohbriefe und was 1976 wirklich geschah beschreibt Joe Fischler von einem Mädchen/ einer jungen Frau, die sich voller Hoffnung auf ein Konzert zu ihrem großen Star Wolf Rock aufmacht. Voll mädchenhaften Schwärmereien wird berichtet und auch von ihrem gewalttägigen Vater und ihrem verzweifelten Wunsch, aus ihrem Alltag auszubrechen.
    Die Beschreibung des Stars Wolf Rock ist so belanglos, dass es mir völlig egal war, ob er am Ende gerettet wurde oder nicht. Interessant war die Geschichte dieser jungen Frau, die jedoch nur am Rande erzählt wurde. Daraus hätte man eine interessante Handlung schreiben können, so ist es jedoch ein eher langweiliger Kriminalroman. Lokalkolorit kommt weniger durch die Beschreibung der Umgebung als vielmehr durch die österreichische Sprache hinein. Den Steckbrief von Valerie Mauser am Ende des Romans hätte ich am Anfang gebrauchen können, da ich etwas Mühe hatte, in die Person Valeries hinein zu finden.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia M., 19.01.2016

    Wolf Rock kommt in seine Heimatstadt zurück um sein Abschiedskonzert zu geben. Es soll ein Megaevent werden, doch angeblich wird der Superstar bedroht. Valerie Mauser wird zu seinem Schutz abgestellt und sie recherchiert seine Vergangenheit, was nicht so einfach ist, da sich die Drohungen gegen Wolf Rock auf Ereignisse aus den Siebziger Jahren beziehen und das Netz nur sehr dürftige Informationen darüber hergibt. Der Bedrohte selbst kann sich an diese Zeit angeblich nicht mehr erinnern. Ein schwieriger Fall, weil es keine Ansatzpunkte gibt.
    Ich habe den ersten „Veilchen-Krimi“ nicht gelesen und wußte daher nicht, was auf mich zukommt. Ich hatte aber – bedingt durch die wilden Lobgesänge ob dieses ersten Bandes eher hohe Erwartungen. Die wurden dann herb enttäuscht. Ich hatte den Eindruck, hier wird mit Gewalt eine Kultfigur stilisiert und schon auf die nächsten zehn bis zwanzig Bände hingearbeitet. Wenn es allerdings in dieser Tonart weitergeht, werden die in irgendeinem Lager verschimmeln. Ich habe selten etwas so langatmiges und langweiliges gelesen. Der „Fall“ selbst ist irgendwie nur so nebenbei mitgelaufen und hatte nur Statistenfunktion. Im Vordergrund stand Veilchen Mauser, deren Lebensumstände, körperliche und seelische Verfassung, Dienstrang samt Nebengeräuschen und eine etwas dubiose Familiensituation, die in den nächsten Bänden genüsslich ausgeschlachtet werden wird. Von temporeich, fulminant und ähnlichen Attributen, mit denen dieser „Krimi“ angekündigt wurde, ist hier nichts zu finden. Feurig ist nur die Farbe der Blume auf dem Cover.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein