Blonder wird's nicht, Ellen Berg

Blonder wird's nicht (eBook / ePub)

(K)ein Friseur-Roman

Ellen Berg

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  • 5 Sterne

    26 von 37 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sophia R., 06.09.2016

    Als Buch bewertet

    Es war für mich wieder , wie auch erwartet, ein Highlight , konnte mich nicht losreißen , und leider war es schon nach kurzer zeit wieder vorbei , jetzt heist es leider wieder warten , ein absulutes Muss für Ellen Berg's Fans und für jene die es dann ganz bestimmt sein werden !!!

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    janein
  • 5 Sterne

    28 von 42 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    A.v, 18.09.2016

    Als eBook bewertet

    Ein typisches Ellen Berg Buch, lustig und mit Herz. Die Figuren wie immer liebenswert. Unbedingt zu empfehlen. Freue mich schon auf das nächste Buch.

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    janein
  • 5 Sterne

    26 von 40 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 08.09.2016

    Als Buch bewertet

    "Blonder wird's nicht" von Ellen Berg ist wieder ein genialer Unterhaltungsroman, der den Leser von der ersten Seite an begeistert, wie all ihre Vorgängerromane. Auch wenn unsere Protagonistin Maja Besitzerin eines Biofriseursalons ist, so ist dies (k)ein Friseur-Roman. Ellen Berg versteht es einfach, ihre Leser zu begeistern so auch in dieser Geschichte.

    Der Inhalt: Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.

    Und schon sind wir mittendrin im Geschehen, denn dieses Gefühl hat man sofort von Beginn an. Und es geht ganz schön turbulent zu. Unsere sympathische Protagonistin Maja, eine hochbegabte Friseurin, weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Ihr pubertierender Sohn steckt ganz schön im Schlamassel und ihr Lebensgefährte ist auch nicht gerade ein Fels in der Brandung. Und dann kommt auch noch Tante Ruth und drückt ihr eine Auszubildende aufs Auge. Der Schreibstil der Autorin begeistert den Leser. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Ich sehe Majas Friseursalon, der ja nicht nur ein Friseursalon sondern auch ein beliebter Treffpunkt ist. Man kann sich dieses nette Runde so gut vorstellen. Und der ihr Sohn Willi, der treibts wirklich ganz schön bunt und als dann noch die Mafia ins Spiel kommt ist es vorbei mit lustig. Es wird nämlich ganz schön spannend. Schön, dass die ganze Truppe zusammenhält und gemeinsam eine Lösung sucht. Und da kann dann schon mal kräftig schmunzeln. Na und dann kommt ja auch noch die Liebe ins Spiel.

    Ein absolut gelungenes Gesamtpacket. Die Geschichte ist unterhaltsam, spannend und auch die Lachmuskeln werden strapaziert. Was erwartet man denn mehr von einem guten Buch. Mehr geht nicht. Das Cover ist ja auch wieder - wie auf allen Ellen Berg Büchern - ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Gute-Laune-Wohlfühlbuch mit dem ich vergnügliche Lesestunden verbracht habe 5 Sterne. Freue mich schon auf die nächste Geschichte.

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    janein
  • 5 Sterne

    16 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mareike H., 01.09.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Maja hat alle Hände voll zu tun: neben einem Vollzeit-Job in ihrem eigenen Friseur-Salon und teilweise eigenwilligen Kunden, macht Sohn Willi neuerdings durch sein rebellisches Verhalten Schwierigkeiten. Auch auf ihren Freund Robin, der sich immer mehr einer gemeinsamen Zukunft entzieht, kann sie sich nicht verlassen. Als zusätzliche Belastung bekommt sie von Tante Ruth noch eine russische Auszubildende unter die Fittiche, die prompt einen einflussreichen Kunden verunstaltet. Maja beginnt mit allen Mitteln einer liebenden Mutter und selbstbewussten Frau um ihre Familie, ihren Salon und ihr Leben zu kämpfen.


    Meine Meinung:

    Maja ist eine typische Figur aus den Romanen von Ellen Berg – und somit wiederum sehr untypisch. Als Friseurin hat sie viel mit Menschen zu tun und man merkt ihr an, dass sie daran Spaß hat. Das macht sie für mich als Leser sehr sympathisch. Auch ihre Einstellungen zum Beruf und zum Leben haben mir gefallen. Aber sie hat auch ihre Macken: keine Zeit um sich um ihr Privatleben zu kümmern, manchmal ein wenig gereizt und kann auch schon mal zickig reagieren, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt. Allerdings ist sie eine wunderbare Persönlichkeit, die für ihren Sohn alles tun würde. Ich hatte sie bildlich vor Augen beim Lesen und mag sie gerne.

    Aber auch die anderen Charaktere sind wieder großartig gelungen: da sind unter anderem die russische Olga, die trotz ihrer Barbie-Fassade so herzensgut und aufopferungsvoll ist, Tante Ruth, die besonders durch ihre Weisheit und Gelassenheit ein Platz in meinem Herzen gefunden hat und Alexander von Maybach – ein Charakter, der zunächst nicht einfach rüberkommt, dem man aber anmerkt, dass er das Herz auf dem rechten Fleck hat. Mir gefällt bei den unterschiedlichen Charakteren vor allem, dass man auf der einen Seite spürt, dass sie liebenswerte Charaktere sind und andererseits, dass sie sich im Laufe der Geschichte positiv verändern.

    Der Schreibstil ist großartig. Von der ersten Seite an war ich im Geschehen drin und habe mit Maja, ihrem Sohn Willi und Tante Ruth mitgefiebert. Die Geschichte fliegt nur so dahin, sodass ich das Buch kaum beiseitelegen konnte.

    Auch die Thematik von diesem Roman ist sehr spannend. Es geht ums Kiffen und um härtere Drogen, die Maffia, die Liebe, die Arbeit als Friseurin, eine schwere Kindheit, Adel und Hochmut und um die Probleme einer alleinerziehenden Mutter mit ihrem pubertierenden Sohn.

    Wundervoll finde ich die vielen Sprüche und Weisheiten in dem Buch, die mich so häufig zum Lachen gebracht haben. Das Buch regt aber nicht nur zum Lachen sondern auch zum Nachdenken an.


    Fazit:

    „Blonder wird’s nicht“ ist ein Roman von Ellen Berg, der mich gut unterhalten hat. Ich habe mich in der Geschichte wohlgefühlt und mit den Charakteren mitgefiebert. Neben vielen Momenten zum Lachen gibt es auch solche zum Nachdenken, zum Wohlfühlen und zum Mitschwärmen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich möchte mit einer 5-Sterne-Bewertung das Buch sehr gerne weiterempfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Iannunzio M., 29.08.2018

    Als Buch bewertet

    Super humorvoll geschrieben,einfach toll zum lesen und schmunzeln..

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Adelheid S., 01.10.2016

    Als Buch bewertet

    Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.

    Zum Cover: Unverkennbar ein Buch von Ellen Berg. Die Personen am Cover sind zwar verrückt genug für dieses Buch, passen aber auf keinerlei Beschreibung der Charaktäre in diesem. Das macht aber gar nichts - denn auf den Inhalt kommt es an. Und ein Augenfang ist es allemal.

    Zur Story: Maja hat es nicht einfach. Auch die Vorstellung von rosa Kaninchen lässt ihre Emotionen kaum mehr erkalten. In ihrem Leben geht es gerade drunter und drüber. Zuerst die Probleme mit dem Sohn, dann auch noch Olga als neue Praktikantin die ihr von ihrer Lieblingstante aufgebrummt wird. Dann geht ihr auch noch ein gewisser Graf Alexander - ein Snob - auf die Nerven. Ihr Freund, der eigentlich eh nicht für sie da war, verlässt sie. In ihrem Frisörladen, wo sich alle Treffen und das ihr zweites Zu Hause ist, geht es auch drunter und drüber. Doch wie heisst es so schön.

    "Der Glatzkopf der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt."

    Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt beim lesen dieses Buches. Ellen Berg hat einen lockeren ausgereiften Schreibstil bei dem man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Diese Geschichte ist diesmal aber nicht nur witzig und spritzig sondern hat auch spannende Elemente. Natürlich darf man diese nicht mit einem Krimi vergleichen, denn da würde die Story auffliegen. Aber das macht hier gar nichts.

    Fazit: Ein Buch, dass ich gerne weiterempfehle für Menschen, die gleichermaßen ihre Lachmuskeln trainieren wollen, ihre Schlagfertigkeiten stärken und Spannung erleben wollen. Daumen hoch.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 21.02.2017

    Als Buch bewertet

    Friseurin Maja hat alle Hände voll zu tun. Neben ihrem Salon mit betreuungsintensiven Kunden muss sie sich auch noch um Sohn Willi kümmern, der schwer in der Pubertät ist. Genauso schwierig wie der pubertierende Sohn ist aber auch ihre Azubine, die Tante Elsbeth ihr angeschleppt hat.
    Das Buch liest sich locker flockig und kaum hat man angefangen ist man auch schon durch.
    Alle Personen sind sehr individuell und vor allem ziemlich schräg.
    Maja ist der Mittelpunkt im ganzen Chaos. Die Beziehung zu Robin ist nicht sehr beständig, Willi bereitet ständig neue Probleme und Olga macht die Männer verrückt und verunstaltet auch noch einen Kunden, kaum dass sie da ist. Aber Maja schafft es auf ihre Art, alles zu einem guten Ende zu bringen.
    Ich habe dieses Buch als Fehllieferung erhalten. Es ist nicht das Genre, welches ich normalerweise lesen würde. Daher war es auch mein erster „Berg“ und ich habe bekommen, was ich erwartet habe: Ein unterhaltsames Buch, das dafür sorgte, dass ich oft schallend gelacht habe. Trotzdem muss ich sowas nicht so oft haben, denn manchmal wurde es mir doch ein wenig zu viel.
    Wer witzige Bücher liebt, der wird seine Freunde an dieser Geschichte haben.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Friedl M., 27.08.2016

    Als Buch bewertet

    Gut das es solche Bücher gibt über die man herzhaft lachen kann da im Fernsehprogramm Mord und Verbrechen an erster Stelle steht greif ich lieber zu solch einem Buch.
    Bitte mehr davon warte schon auf das nächste von Ellen Berg.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Molly31, 21.10.2016

    Als eBook bewertet

    Wieder ein Buch mit Humor und Witz von Ellen Berg. Kann ich nur empfehlen, wie alle Bücher von ihr. Freue mich schon auf Ihr nächstes Buch.

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    janein
  • 3 Sterne

    9 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine S., 02.09.2016

    Als eBook bewertet

    Sehr witzig! Ein Buch zum Verschenken sehr zu empfehlen,hauptsàchlich an Blondinen!!!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 18.08.2016

    Als Buch bewertet

    Ellen Berg hat mich schon mit einigen Romanen super gut unterhalten und auch „Blonder wird´s nicht“ macht da keine Ausnahme. Zum Glück hatte ich Urlaub als ich zu dem Buch gegriffen habe, denn einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

    Maja, die alleinerziehende Mutter hat die letzten Tage wohl „nicht aus dem Mülleimer, sondern aus einer Giftmülldeponie“ gezogen. Wie ihr Mitarbeiter Jeremy so treffend sagt, hat Maja einen „Kerl, der sich nicht hundertprozentig für dich entscheidet, weil er nicht erwachsen werden will und einen Sohn, der nicht auf dich hört, weil er sich irre erwachsen fühlt.“ Das ist aber noch längst nicht alles, denn Sohnemann Willi hat neuerdings nicht nur das Kiffen für sich entdeckt, sondern die neue aufgetakelte Azubine Olga, die ihr Tante Ruth einfach aufs Auge gedrückt hat, hat auch noch einen Kunden verunstaltet, der jetzt mit einer Schadensersatzklage droht! Schlimmer geht´s nicht, oder?

    Ellen Berg hat wieder einmal eine Geschichte vorgelegt, bei der man ganz viel Lachen darf. Dafür sorgt schon die Auswahl der Charaktere, die originelle Wortgefechte und witzige Sprüche liefern. Aber es ist auch richtig spannend. Willi hat nicht nur den Joint für sich entdeckt, sondern hat sich in Drogengeschäfte verwickeln lassen und jetzt gehörige Probleme, die es für Maja zu regeln gibt, mal ganz abgesehen von den schulischen Problemen, die noch dazu kommen. Dann gibt es auch in Liebesdingen so einige Entwicklungen, die den Leser fesseln. Tante Ruth, Maja, Jeremy alle sind ja mehr oder weniger auf der Suche nach dem Liebesglück, denn schließlich ist „Alleinschlafen Bettverschwendung“. Ganz ohne tolle Botschaften geht es natürlich auch nicht, was mir immer so gut an ihren Romanen gefällt. So sind hier zwei ganz wichtige, dass der erste Eindruck und die äußere Fassade oft täuschen können und dass man einen Menschen nicht verbiegen sollte.

    Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, flockig und man fliegt mit einem fast stetigen Grinsen im Gesicht durch die Seiten. Es sprudelt nur so von tollen, witzigen Sprüchen wie „mein Zusammenreißverschluss klemmt“ und bitterbösen Kommentaren wie „Nun, Sie verfügen über den Charme eines Schirmständers, die Manieren eines Neandertalers und die Sensibilität eines Serienkillers ...“. Alles ist so toll dargestellt, dass ich beim Lesen mein Kopfkino regelrecht anknipsen konnte. Ich hatte z.B. fast das Gefühl mit in ihrem gemütlichen Salon zu sitzen, der längst zum gemütlichen Treff der Nachbarschaft geworden ist oder konnte mir lebhaft ausmalen, wie Tante Ruth in aller Seelenruhe auch noch den größten Gangster mit leckerem Zitronenhühnchen versorgt.

    Die alleinerziehende Maja ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine natürliche Frau, die ihren Mann steht. Sie hat sich ihren Salon aufgebaut, rackert sich ab und versucht dabei noch eine verständnisvolle Mutter zu sein. Manchmal habe ich wirklich meinen Hut vor ihr gezogen, weil sie mit ihrem Sohn Willi mehr als nur Engelsgeduld bewiesen hat. Willi gehört nämlich zu der Kategorie „Kritik zur Kenntnis genommen, Ignorierprozess erfolgreich eingeleitet“ und spart auch nicht mit frechen und beleidigenden Sprüchen, die mich nicht nur einmal schwer zum Schlucken gebracht haben. Allerdings muss man ihm auch zugutehalten, dass er seine Mama insgeheim schon toll findet und sie auch liebt. Nicht so viel Geduld beweist sie hingegen bei Alexander von Maybach, der sich anfänglich aber auch von seiner besonders ekelhaften Seite zeigt. Die beiden zanken sich um die Wette und geizen dabei nicht mit bitterbösen Sprüchen. Ein richtiger Engel ist Tante Ruth, die Gelassenheit in Person, die irgendwie immer einen Ausweg weiß, eine super Menschenkenntnis hat, einfach immer mit Rat und Tat zur Seite steht und die Fäden auch im Hintergrund recht gut knöpft. Das männliche Pendant dazu ist Mitarbeiter Jeremy, ein toller Typ, der richtiges Verständnis zeigt, mit anpackt, wenn es brennt und auch immer einen guten Tipp parat hat. Ich mochte alle und jeden von der Truppe, aber meine ganz heimliche Favoritin ist Olga, die aufgehübschte russische Mogelpackung. „Aufgedonnert nach allen Regeln des schlechten Geschmacks“ und keinem „Körper, sondern erotischer Nutzfläche“, könnte man meinen, sie hat außer weiblichen Reizen und dummen Sprüchen nichts auf Lager. Da täuscht man sich aber gewaltig, denn die junge Dame ist eine Kämpferin und ein Allroundtalent mit ganz großem Herz, aber auch ebenso viel Stolz. Gut hat mir auch ihr russischer Spracheinschlag gefallen, „hat schöne Mann gemacht Klappern mit den Augen für dich.“ Auch die kleinen Nebenrollen sind grandios besetzt, wie z.B. Frau Kempeter, der Dame vom Seniorenheim, der der Salon mittlerweile schon zum Zuhause geworden ist und die sich auch kein Blatt vor den Mund nimmt.

    Alles in allem ein toller, spannender Gute Laune Roman der seine fünf Sterne wahrlich verdient.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anne b., 24.08.2016

    Als Buch bewertet

    Der Roman ist das reinste Lesevergnügen und enthält alles was man sich von einem Roman aus diesem Genre wünscht. Viel Humor, Spannung, aber auch Liebe. Die Autorin hat sehr gut in der Friseurbranche recherchiert und man erfährt viel aus dem Leben einer sehr beschäfigen Friseursalon- Inhaberin. Wirklich sehr authentisch. Maja die Protaganistin in diesem heiteren Roman ist nicht nur Inhaberin eines eigenen Friseursalons, sondern sie ist auch eine liebevolle Frau und Mutter, eine große Kämpferin mit viel Herz und Mut. Sie muss hart gegen die Russenmafia kämpfen für die Willi ihr Sohn gedealt hat. Man entführt sogar ihren Sohn, da er den Leuten noch Geld schuldig ist.
    Der Schreibstil ist gut und flüssig man wird sofort mitgerissen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nina W., 21.08.2016

    Als Buch bewertet

    Ich gebe es zu (und schäme mich fast dafür!): dieses war mein erstes Buch von Ellen Berg, aber ich sage euch direkt - es wird nicht mein letztes sein! :D

    Blonder wird's nicht! Was soll man sich schon unter so einem Titel vorstellen ... ich konnte mir nicht wirklich was vorstellen, doch allein der Klappentext hat es in sich und hat mich direkt neugierig gemacht!

    In dem Buch geht es um Maja Müller, alleinerziehende Mutter eines pubertierenden Teenagers, Inhaberin eines Bio-Friseursalons und Frau mit Beziehungsproblemen. Derzeitiger Beziehungsstatus: in einer Lebensgemeinschaft lebend, wobei der Herr Lebensgefährte mehr auf sich und seine Bedürfnisse achtet, als auf ihre und immer öfter mit Abwesenheit glänzt. Zu allem Übel taucht auch noch Olga aus Odessa auf, eine 17 jährige, die von ihrer Lieblingstante Ruth - welche nach Italien ausgewandert ist - auf einem Überraschungsbesuch mitgebracht wird und als neue Auszubildende vorgestellt wird. Doch Olga hat offensichtlich andere Qualitäten: zwei in die Augen springende Argumente unterhalb des Kinns, platinblondes Haar, einen aufreizenden Klamottenstil, ein freches Mundwerk und eine überaus blühende Fantasie! Mit Olgas Eintreffen ist Majas Untergang besiegelt, denn mit ihr tauchen erste Probleme auf oder treten zumindest ans Tageslicht: ihr Sohn Willi steckt bis über beide Ohren im Drogenmillieu fest, ist kurz davor von der Schule geworfen zu werden, die übertüchtige Olga fabriziert ein Chaos und beschwört damit eine Schadenersatzklage gegen den Salon auf und zu guter letzt stellt sich Majas Lebensgefährte als ein absolut inkompetenter Trottel heraus, der nicht "ihr Fels in der Brandung ist", sondern eher wie ein Fähnchen im Wind agiert.

    Maja wird im Laufe der Geschichte mit vielen Problemen konfrontiert und auch gefordert - doch trotz allem wächst sie über sich hinaus, wird zu einer starken und unabhängigen Frau, die sich zu verteidigen weiß und nicht einfach so klein bei gibt. Und nebenbei wird trifft sie auf den Mann ihres Lebens, den sie zunächst nicht von einem ungehobelten Arschloch *ups* unterscheiden kann.

    Der flüssige und humorvolle Schreibstil von Ellen Berg hat es mir sehr leicht gemacht, in die Geschichte einzusteigen und mir die einzelnen Protagonisten anzuschauen. Als Leser habe ich sehr schnell die Gesamtsituation erfasst und war direkt mit Maja auf einer Wellenlänge: und auch direkt mit ihr gemeinsam überfordert von den vielen Problemen, die auf einmal auf sie eingestürzt sind! Mensch, manchmal hätte ich mich am liebsten mitten ins Buch geschwungen, um ihr zu helfen oder aber um sie einfach mal da rauszuholen und ihren Sohn Willi zu rütteln, bis er endlich zur Vernunft kommt. Von Olga wollen wir erst gar nicht anfangen!

    Die eigentliche Konstante im ganzen Buch ist jedoch Tante Ruth, die trotz allen Problemen den Überblick behält und auch ihre Gelassenheit sowie ihren Scharfsinn darüber nicht verliert. Sie strahlt Ruhe und Achtsamkeit aus und weiß immer, was zu tun ist. So eine Tante hätte ich auch gerne! :)

    Olga, zunächst zerstreut, hochnäsig und überaus unsympathisch, entwickelt sich im Laufe der Geschichte aber zu einem wahren platinblonden Engel! Und auch Willi, den man wirklich nur Schütteln und Rütteln möchte, bis er mal was Vernünftiges von sich gibt, zeigt doch, wie sehr er seine Mutter liebt und trotz aller Trotzphasen und Streitereien zu ihr hält.

    Mich hat das Buch nur wenige Stunden "gekostet", denn ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und musste es innerhalb eines Vormittages durchlesen! Es ging einfach nicht anders! Ich habe mit Maja gebangt, mit ihr geflucht, gelacht und geweint und habe so einige Dummheiten begangen - gegen Ende wurde es zwar etwas ... sagen wir mal fantasievoll, doch auch das hat irgendwie zur gesamten Geschichte gepasst.

    Auf die Familie ist nun mal Verlass und auch wahre Freunde sind unbezahlbar!

    Das Buch ist eine wundervoll humoristische (mal schwarz, mal weiß) Lektüre, die den Alltagsstress vertreibt und - insbesondere mir ! - gezeigt hat, dass meine Probleme eigentlich gar keine Probleme sind im Vergleich zu denen, die Maja hat ...

    Eine klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 17.08.2016

    Als Buch bewertet

    „Blonder wird´s nicht“ ist eines der Bücher, welches man – einmal angefangen - nur noch zum Schlafen aus der Hand legt. Es legt ein sagenhaftes Tempo vor, ist sehr spannend und besticht durch richtig schön schwarzen Humor. Außerdem liefert das Ende einen geradezu filmreifen Showdown ;-).

    Von Beginn an sieht man Majas kleine Welt vor sich: ihren auf altmodisch gemachten Friseursalon mit den Stammkunden des Viertels und auch Majas Hexenhäuschen, in dem sie mit ihrem pubertierenden Sohn Willi und ihrem bindungsscheuen Freund Robin lebt. Maja ist mit ihrem Salon der Underdog der Stadt, ein Geheimtipp und immer ausgebucht. Deshalb ist sie auch dankbar, als ihr ihre Tante Ruth (bekannt aus Ellen Bergs Buch „Mach mir den Garten Liebling“) eine Praktikantin vermittelt. Allerdings hat sie dabei nicht mit Olga gerechnet – einer überdrehten russischen Amy Winehouse in blond. Und dann versaut Olga auch gleich ihren ersten Kunden (Dr. Alexander von Maybach), der ausgerechnet Anwalt ist und Maja mit einer fetten Schadenersatzklage droht. Zwischen Maja und ihm entspinnen sich im Laufe der Handlung herrlich unterhaltsame Wortgefechte. Und als wäre das nicht schon stressig genug, hat Willi gerade seine Begeisterung fürs Kiffen und die Abneigung gegen die Schule entdeckt ...

    Die Protagonisten des Buches sind ausgesprochen liebenswert. Maja ist eine überarbeitet alleinerziehende Friseurin, der gerade ihr Sohn entgleitet. Sie kümmert sich rührend um die Stammkundschaft und ihr Salon ist die Wohnstube des Viertels – wer Zeit hat, trifft sich bei ihr auf ein Schwätzchen. Ihr Mitarbeiter Jeremy ist ein schwuler bunter Paradiesvogel mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck (und auch immer mal auf der Zunge ...).
    Willi ist ein typischer Teenager: Schule, Körperpflege und Mutter sind doof. Da vertreibt er sich seine Zeit doch lieber mit Computerspielen und Kiffen, leider gerät er bei letzterem an die falschen Leute und bekommt ernsthafte Probleme.
    Tante Ruth ist ein Traum – genial, taff und immer mit einem schlauen Spruch auf den Lippen. Ich habe sie vom ersten Moment an geliebt - so eine Tante braucht jeder! Eines meiner Lieblingszitate von ihr ist: „Der Verstand ist wie ein Fallschirm: Er funktioniert nur, wenn man ihn öffnet.“ Sie hat ein Händchen für gefallene Existenzen, deshalb bringt sie Olga auch bei Maja unter. Die ist 17 und behauptet, eine russische Oligarchin zu sein. Sie übt sich im Männerfang und ihr Aussehen ist ... nun ja ... auffallend bis aufreizend. Aber sie hat eine echte Schnodderschnauze und keine Angst vor großen Tieren ;-). Als es hart auf hart kommt, stellt sie sich schützend vor Maja und vertreibt sogar die russische Mafia ... Überhaupt entpuppt sie sich im Laufe der Handlung als russische Wundertüte: sie kann nicht nur Haare schneiden sondern auch sehr gut kochen, beides hat ihr niemand zugetraut.
    Dr. Alexander von Maybach ist zu Beginn ein richtiges Ekel, deshalb reagiert Maja auf ihn auch sehr kratzbürstig. Erst seine Schwester, Sophie-Charlotte von Bernsheim, die sich in wichtigen Momenten als gute Fee entpuppt und Alexander immer wieder zurechtweist, kann die Situation etwas entschärfen und irgendwann bricht auch sein harter Kern.

    Wie schon zu Beginn geschrieben, hat mich „Blonder wird´s nicht“ extrem gut unterhalten und ich vergebe hier sehr gern 5 Punkte. Außerdem würde es mich freuen, bald wieder ein Buch von Ellen Berg lesen zu dürfen und vielleicht tauchen ja auch wieder ein paar Bekannte darin auf?!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 18.08.2016

    Als Buch bewertet

    Ellen Berg – Blonder wird’s nicht
    Maja liebt ihren Beruf, ihr gehört der Friseur-Salon „Haare gut, alles gut“ und mit ihrem Kollegen Jeremy lässt sie Kundenherzen höher schlagen, trendig und natürlich alles bio. Tante Ruth macht eine Pause von Amalfi und bringt Maja auch die neue Azubine in den Laden. Olga, platinblond, kurvig, eine Obertussi und gerade mal siebzehn Jahre alt, die die Männerherzen höher schlagen lässt. Als sie einem Neukunden ein farbliches Haardesaster verschafft, ist Dr.Alexander von Maybach mehr als aufgebracht und will Maja verklagen.
    Willi, Majas Sohn, lebt in seiner eigenen Welt, kifft und legt sich mit Drogendealern an, die auch Maja das Leben schwer machen.
    Als hätte Maja nicht schon genug Probleme, hat sie auch noch Probleme mit ihrem Freund Robin und Majas Leben versinkt im Chaos, da helfen die Mantras von Tante Ruth nur kurzfristig. Doch Selbstmitleid gibt es nicht und Maja zieht in den Kampf um das zu schützen, was ihr wichtig ist.
    Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst das meine ehrliche Meinung nicht.
    „Blonder wird’s nichts“ ist ein weiteres Buch aus der Feder von Ellen Berg, die mit ihren chick-lit Romanen zu verzaubern weiß. Auch dieses Buch ist wieder ein absoluter Lesegenuss.
    Der Schreibstil ist locker und flüssig, einmal angefangen will man das Buch nicht zur Seite legen, ein richtiger Pageturner.
    Die Handlung ist spannend, humorvoll, witzig, zauberhaft, emotional aber auch komplex und mit vielen kleinen und großen Weisheiten und Sprüchen gespickt, die zum Nachdenken anregen und die Laune aufhellen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefangen genommen.
    Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und sind so verschieden, dass sie die Geschichte super abrunden.
    Die alleinerziehende Maja war mir von Anfang an sympathisch, sie steckt viel Arbeit in ihren Salon, um Willi ein gutes Leben zu ermöglichen. Eine merkwürdige Liebesbeziehung zu Robin, ein Salon wie ein Wohnzimmer mit einem ganz besonderen Kundenstamm und einem super netten Kollegen ist ihr Leben vollkommen ausgelastet. Ich finde sehr gut, dass ihre Figur im Laufe des Buches sich entwickelt, dabei nicht den Mut verliert und für das kämpft, was ihr wichtig ist.
    Alexander von Maybach war nicht gerade der sympathischste Genosse in dieser Story, dennoch mochte ich ihn. Ein bisschen eigen, ein paar Macken, machen ihn zu einer besonderen Figur.
    Jeremy ist ein Schatz, ich bin froh, dass die Story so endet wie sie endet. Er hat es auf jeden Fall verdient.
    Auch die Handlungsorte, das kleine Hexenhäuschen, der Salon, sind sehr gut und detailreich beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen kann.
    Nicht zum ersten Mal würde ich mir wünschen das die Bücher von Ellen Berg verfilmt werden, denn ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen („Das bisschen Kuchen“, „Alles Tofu oder was?“, „Mach mir den Garten Liebling“, „Du mich auch“, „Ich will es doch auch“) und ich bin immer wieder begeistert.
    Das Cover ist wieder ein Blickfang, hat zwar nicht wirklich etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun, ist aber witzig anschauen. Die vielen kleinen Details in der Covergestaltung sind super.
    Fazit: ein bezaubener, lockerleichter chick-lit Roman, der die Langeweile vertreibt
    Von mir gibt es natürlich eine dicke Leseempfehlung und 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele H., 28.08.2016

    Als Buch bewertet

    Maja-Marie Müller, Bio-Friseurin mit eigenem Salon, alleinerziehende Mutter, gesegnet mit einem Freund der pubertierender ist als ihr 16-jährigem Sohn, der schon gern so erwachsen tut, fällt von einem Problem ins nächste. Ihr Freund trennt sich von ihr. Ihr Sohn hat nicht nur das Kiffen für sich entdeckt, sondern auch härtere Drogen, durch die er an die Russenmafia gerät. Auch in der Dchule läuft es nicht so wie geplant. Tante Ruth auf Stippvisite aus Mallorca gekommen, drängt ihr eine junge Frau als Friseur-Azubine auf. Über Maja scheint alles langsam zusammenzubrechen...

    Bereits als ich das Cover gesehen habe, sind meine Mundwinkel ruckartig nach oben gerutscht, was sich auch beim Lesen immer nur kurzzeitig geändert hat.

    Die Charaktere dieser Geschichte sind allesamt sehr sympathisch. Sogar der größte Ganove ist so beschrieben, dass ich ihm für seine Taten nicht böse sein konnte. Jede der handelnden Personen hat seine Eigenheiten, die ihn unvergleichlich machen.
    Ob schrill bunt, mit russischem Akzent und zupackend in jeder Situation wie Olga, mütterlich ritterlich wie Tante Ruth, pubertierend unverschämt und jungenhaft unbedarft wie Willi, immer zur Stelle eilend wie Jeremy, resignierend humorvoll wie Sophie-Charlotte von Bensheim, ihr Bruder Alexander Ekelpaket hoch3 mit starkem Drang zum Wandel und löwenmäßig kämpfend, taff, willensstark und feinfühlig wie Maja - ich habe sie alle in mein Herz geschlossen.

    Der flüssige, leicht zu lesende und sehr humorvolle Schreibstil von Ellen Berg hat mich nur so durch die Seiten fliegenlassen. Interessante und humorige Unterhaltungen, tolle Sprüche wie "die Lieblingssportarten: vorwerfen und nachtragen" und die unsinnigen Sprüche - nicht nur auf Willis T-Shirts machen zusammen mit einer super hervorgezauberten Geschichte das Lesen zu einem Hochgenuss. Mein Kopfkino hat sich nicht abstellen lassen und ist mit mir von einer Szene zur anderen geflogen.

    Aber es waren in diesem Buch auch die leisen Töne, die besonders Olga betroffen haben, und mich mal wieder gemahnt haben, nicht nur dem Schein zu glauben, sondern auch hinter Fassaden zu schauen.

    Es war das erste Buch, das ich von Ellen Berg gelesen habe. Aber weitere werden ganz gewiss folgen. Ich habe eine Autorin für mich entdeckt, die auf meiner Favoritenliste landet. Solch eine humorige, liebenswerte und manchmal etwas ernste, nachdenklich stimmende Geschichte empfehle ich sehr gerne weiter. Das Lesen war ein Hochgenuss.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Natascha J., 20.08.2016

    Als Buch bewertet

    Maja führt mir viel Erfolg seit einigen Jahre ihren eigenen Fruseursalon Haare gut - alles gut, der auch regelmäßig zum Nachbarschaftstreffpunkt wird. Zusammen mit ihrem besten Freund Jeremy steht der Mensch und seine Frisur für sie im Mittelpunkt. Doch als Tante Ruth auftaucht und die junge Russin Olga mitbringt, beginnt Majas Alltag zu entgleisen. Olga soll als Auszubildende bei Maja im Salon arbeiten. Doch die schrille, platinblonde und viel zu sexy gestylte Barbie lässt sich weder von Maja noch von sonst jemanden Anweisungen erteilen. Somit dauert es nicht lange und der erste Kunde ist frisurentechnisch ruiniert - und Maja soll verklagt werden. Der Gute Ruf des Salon steht auf dem Spiel und sie versucht alles um das Desaster zu retten. Doch nicht nur die Klage wird für Maja ein Problem, sondern auch ihr Sohn Willi. Der beginnt nämlich die Schule zu schwänzen und sich mit zwielichtigen Typen zu umgeben. Sind da etwa Drogen im Spiel? Und warum weiß ausgerechnet Olga einen Ausweg aus dieser Situation?

    "Blonder wirds nicht" ist der neueste Roman von Ellen Berg. Wie immer war auch wieder hier der Schreibstil einfach nur fantastisch. Humorvoll, leicht und so wunderbare Sprüche und Zitate, das es einfach eine Freude war das Buch zu lesen.

    Die Charaktere sind alle wunderbar und liebevoll gestaltet und alle haben tatsächlich ihre eigene starke Persönlichkeit. Maja, die aufopferne Mutter, die Tag und Nacht schuftet um für sich und ihren Sohn ein gutes Leben zu ermöglichen hat mir teilweise echt ein wenig Leid getan. Willi mit seiner Pupertät und seinem handeln hat es Maja echt nicht leicht gemacht, aber man merkte bei beiden eine positive Wendung zum Ende der Geschichte. Und Olga die durch ihre Optik von vielen Missverstanden wird, im Herzen aber der liebevollste Mensch ist, den man sich nur vorstellen kann. In Bezug auf Olga wurde man beim Lesen auch zum Nachdenken angeregt. Wie oft ging es uns selbst schon so, dass wir jemanden anhand seines Aussehens gleich abgestempelt haben?

    Zum Ende hin wurde das Buch dann auch noch richtig spannend und mit sowas hätte ich ja im Leben nicht gerechnet. An dieser Stelle will ich aber nicht zu viel verraten. Ach ja und eine Liebesgeschichte (oder mehrere) gibt es natürlich auch noch. Die darf freilich nicht fehlen. Darum kann ich für dieses tolle Buch nur volle Sternezahl geben.

    Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher der Autorin.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tine_1980, 21.08.2016

    Als Buch bewertet

    Maja ist alleinerziehend und Besitzerin eines Friseursalons. Ihr Sohn Willi steckt in der Pubertät und hat einige Probleme. Als ihre Tante Ruth zu Besuch kommt, drückt sie ihr auch noch Olga aufs Auge, eine blondiertes Vollweib, dass in ihrem Salon für einige Aufregung sorgt. So langsam wachsen Maja die Probleme über den Kopf und sie muss um ihren Sohn und ihre Existenz kämpfen.

    Meine Meinung:

    Ellen Berg durfte ich schon durch viele Bücher begleiten und auch dieses konnte mich wieder verzaubern. Die Autorin schafft es immer wieder, witzige Sprüche, Szenen und tolle Charaktere in ihren Büchern zu vereinen.

    Die Charaktere sind detailreich und liebevoll gezeichnet. Sie sprühen vor Charme und Witz. Maja, die taffe Mutter, die ihre Probleme mit dem pubertierenden Sohn hat. Willi, der längst noch nicht erwachsen ist, aber schon in Problemen steckt, bei denen man es meinen könnte. Tante Ruth, die immer den richtigen Spruch auf den Lippen hat und letztendlich Olga, die Superblondine mit Akzent, die ihr Herz auf dem rechten Fleck.

    Die Geschichte dreht sich dieses Mal nicht nur um irgendwelche Liebeleien. Diese kommen zwar auch vor, doch spielt sich dieses Mal eher die Problematik von Willi in den Vordergrund. Auch Olga spielt eine wichtige Rolle, mit ihrer schwierigen Kindheit, ihrem Auftreten als Ultrablondine und ihrem Verständnis für die Mafia.

    Man bekommt einen Einblick, wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie ist, aber auch die Wichtigkeit von Freunden wird vermittelt. Bei Olga wird einem gezeigt, dass der erste Eindruck manchmal täuschen kann und manche Personen sich vielleicht hinter ihrem Aussehen verstecken. So werden neben einer witzigen Geschichte auch noch Botschaften ins Buch gepackt.
    Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich völlig in das Buch eintauchen und es liest sich einfach super. Sehr oft ist das Lächeln auf den Lippen inbegriffen und die Seiten fliegen nur so dahin.
    Ich habe mich super unterhalten gefühlt, konnte schmunzeln und fand die Geschichte einfach klasse.
    Die Autorin schafft es immer wieder mich in ihre Bücher eintauchen zu lassen und die Cover haben Wiedererkennungswert. Wer einmal mit Ellen Berg Romanen angefangen hat, wird immer wieder zugreifen.

    Auch bei diesem Roman wird man nicht enttäuscht und ich gebe meine volle Leseempfehlung ab.

    Haare gut, alles gut! Ellen Berg, alles gut!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole P., 28.08.2016

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung:

    Endlich ist wieder ein geniales Buch von Ellen Berg erschienen. Jedes Mal wenn ich erfahre, dass es von der Autorin ein neues Buch gibt, kann ich es kaum erwarten bis es erscheint. Sie erzählt immer skurrile Geschichten mit viel Humor, Witz und Charme. Sie hat einen Schreibstil, der mich immer wieder fesselt und ihre Geschichten sind extrem unterhaltsam.
    Dieses Mal geht es um Maja und ihren kleinen Friseursalon. Maja ist die coolste Friseurin, die ich je kennen gelernt habe. Sie hat den Blick für tolle Frisuren und holt aus jeder Person das Beste raus. Einfach genial finde ich. Dann ist da noch ihr Sohn Willi, der leider an die falschen Freunde geraten ist und jetzt die russische Mafia am Hals hat. Als dann auch noch Olga aus Odessa auftaucht ist das ganze Chaos perfekt. Ihr seht schon, die Geschichte ist wirklich anders. Sie ist aufregend, spannend, humorvoll und ein wenig Romantik gibt es auch. Es gibt ganz viele tolle Szenen, bei denen man einfach lachen oder schmunzeln musste. Ich habe alle Protagonisten in mein Herz geschlossen, egal wie schräg oder anders sie waren. Die Dialoge zwischen den Personen waren zum Teil echt genial. Ich käme ja gar nicht auf die Ideen. Die Autorin hat hier ein absolut rasantes und tolles Buch geschrieben. Ich hatte wunderbare Lesestunden und konnte den Roman kaum mehr aus der Hand legen. In meinem Kopf ist beim Lesen ein wunderbarer Kinofilm abgelaufen. Zum Schluss hin geht es dann nochmals richtig zur Sache. Einfach herrlich, zumindest habe ich das beim Lesen so gefühlt. Vielleicht ist das Ende ein wenig too much, aber irgendwie war der ganze Roman ein wenig schräg, dass das Ende dann doch passend ist. Mehr wird aber nicht verraten. Lest die Geschichte einfach selber.
    Ich kann diesen Roman, genau wie alle anderen Bücher von Ellen Berg nur weiterempfehlen.

    Von mir gibt es für „Blonder wird’s nicht“ 5 Sterne

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brigitte N., 22.08.2016

    Als Buch bewertet

    An ihrem Friseursalon " Haare gut- alles gut" hängt Maja mit ganzem Herzen.Für ihre Kunden hat sie neben exzellenten Frisuren auch immer Hilfe in allen Lebenslagen parat.So ist es kein Wunder , dass die Kunden nicht nur zum Haareschneiden kommen , sondern dass ihr Salon ein beliebter Nachbarschaftstreff ist.Unterstützt wird sie von Jeremy , einem Freund , der für Sie durch dick und dünn geht
    .Bei ihrem Einsatz für ihre Mitmenschen bleibt sie selbst auf der Strecke , ihr Freund betrügt sie und ihr Sohn gerät durch schlechten Umgang auf die schiefe Bahn.Als ihre Tante ihr dann noch die schrille Russin Olga als Azubi aufs Auge drückt , nimmt das Chaos seinen Lauf.
    Die Protagonisten, allen voran Maja,wurden mit all ihren Besonderheiten und Macken so gut geschildert , dass das Kopfkino sofort in Gang kam. Die Geschichte entwickelte einen Sog , dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Was mich besonders begeistert hat , sind die vielen Lebensweisheiten und Zitate , sie waren das Salz in der Suppe.

    Der Schluss war mir ein kleines bisschen zu dick aufgetragen, auch blieben einige Fragen
    unbeantwortet. Insgesamt gesehen, leichte Unterhaltung mit einigen ernsten Tönen.

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    janein
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