Das Haus der Mädchen, Andreas Winkelmann

Das Haus der Mädchen (eBook / ePub)

Andreas Winkelmann

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  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Grit F., 11.06.2018

    Als Buch bewertet

    Ziemlich gruselig und ein bisschen sprunghaft die Leseprobe, aber auch wieder so spannend, dass man doch weiterlesen möchte, weil man wissen will, wie es denn weitergeht mit der Geschichte.

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    janein
  • 4 Sterne

    Silke T., 26.06.2018

    Als Buch bewertet

    Spannende Unterhaltung
    Für die sechsundzwanzigjährige Leni, ein ausgemachter Bücherwurm, geht ein Traum in Erfüllung, denn sie hat es geschafft eine Praktikumsstelle bei einem Hamburger Verlag zu ergattern. Um möglichst günstig in der fremden Stadt zu wohnen, hat sie sich ein Zimmer via “bedtobed” in einer Villa gemietet. Mit ihrer schönen Nachbarin Vivien versteht sie sich recht gut, doch dann verschwindet diese. Leni macht sich auf der Suche nach der jungen Frau.
    Zur gleichen Zeit wird der einst erfolgreiche Geschäftmann Freddy Förster, der derzeit auf der Straße lebt, Zeuge eines Mordes. Doch als Obdachloser glaubt er, dass die Polizei ihm kein Gehör schenken wird.
    Meine Meinung

    Ein Cover, das ein wenig Gänsehaut macht und gleich laut Thriller schreit. Mich konnte es auf jeden Fall neugierig machen, zumal es von Herrn Winkelmann geschrieben wurde.
    Der Einstieg in diesen Thriller hat es dann auch gleich in sich und der Prolog brachte hier gleich viel Spannung und weckte noch einmal mehr das Interesse an diesem Thriller.
    Herr Winkelmann hat mich wieder einmal überzeugen können, mit seinem sehr klaren und geradlinigen Schreibstil. Der Thriller lässt sich locker und flüssig lesen und je mehr man in den Sog geriet, desto mehr wurde man durch die Seiten getrieben.
    Zugegeben, nach dem Prolog wurde es ein wenig verworrender, denn Winkelmann beginnt hier mit unterschiedlichen Perspektiven. Alle Charaktere, die für den weiteren Verlauf der Handlung wichtig werden, werden kurz vorgestellt und man erhält als Leser einen ersten Eindruck der verschiedenen Persönlichkeiten. Danach beginnt das Puzzle, denn die Perspektiven wechseln weiterhin zwischen verschiedenen Personen und immer wieder bekommt der Leser neue Informationen, die erst zum Schluss ein großes Gesamtbild darstellen. Doch bis dahin wird es immer spannender, es gibt Überraschungsmomente und natürlich auch die berühmten Cliffhanger an den Kapitelenden, die das Lesetempo hoch und den Leser bei der Stange halten.
    Der Fall selber machte mir durchaus eine Gänsehaut, denn Winkelmann spielt hier mit Ängsten, die durchaus in vielen von uns stecken dürften. Die Entführung der jungen Frau ist hier eher der Beginn eines erschreckenden Szenarios. Auf alle Fälle wurden die Ereignisse gut konstruiert und durchdacht.
    Ein Erzähler in dritter Person beschreibt die Ereignisse und dadurch, dass dieser Erzähler zwischen den Charakteren hin und her springt, bekommt der Leser immer mal wieder ein wenig mehr Einblick, als die aktuell handelnde Person. Dank dieser kurzen Einblicke hat man dann auch recht viele Möglichkeiten, sich selber auszumalen, was da passiert ist und vor allem, wer dahinter steckt. Ob man dadurch der Auflösung allerdings näher kommt, sei dahingestellt. Zwar hatte ich hier die ein oder andere Vermutung, die letzten Endes auch in die richtige Richtung ging und doch war ich mir nie sicher, ob es auch wirklich so war.
    Die Charaktere kamen mir zu Beginn vor, als wären es unendlich viele, doch schon bald kam der Durchblick und ich konnte schnell die Personen zuordnen. Die Ausarbeitung der Charaktere war facettenreich, wenn auch ein kleines bisschen zu klischeehaft. Leni, das Landei, die zum ersten Mal als staunendes, braves, pummeliges Mädchen vom Lande in der großen Stadt ist und sich hier doch auch wirklich etwas wie der Depp vom Dorf verhielt. Vivien, die entführte Schönheit, die weltoffen auf Jagd nach dem Millionär ist und auch der Obdachlose Frederic, aber auch der Polizist Jens sorgten für kurze, aber spannende Momente, wenn sie mir auch als Charaktere ein wenig blass blieben. Trotzdem sorgte jeder einzelne der Charaktere für eine gut umgesetzte Handlung.
    Mein Fazit

    Ein spannender und solider Thriller, der mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment aufwarten konnte und somit für gute Unterhaltung sorgte. Die Charaktere blieben mir teilweise zu vorhersehbar und klischeehaft, was aber der Spannung an für sich keinen Abbruch tat. Viele kurze Momente, die wie unterschiedliche Puzzleteile wirkten, sorgten letzten Endes für eine klare Auflösung. Wer die Thriller des Autors mag, kann auch hier wieder bedenkenlos zugreifen. Auch Leser mit eher schwachen Nerven dürften hier nicht allzu viele Ekelmomente erhalten, da die Handlung recht unblutig bleibt. Spannende Unterhaltung!

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    janein
  • 4 Sterne

    Josefine S., 05.07.2018

    Als Buch bewertet

    Eine Hamburg Trip mit Folgen…
    Leni Fontane will nach ihrem Studium, als Lektorin arbeiten und verlässt ihr ländliches Leben um bei einem Hamburger Verlag ein Praktikum zu absolvieren. Schon bei ihrer Ankunft, in ihrem vorrübergehenden Zuhause wird die eher schüchterne Leni mit dem Großstadtleben konfrontiert und lernt, in einem sehr couragierten „Rettungsversuch“ Vivien kennen. Zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Leni ist eher der introvertierte, ruhig, besonnene Bücherwurm und Vivien die extrovertierte Schönheit auf der Suche nach einem Millionär, im Hamburger Nachtleben. Das hält die beiden aber nicht davon ab sich anzufreunden, obwohl keine von beiden so recht in das Leben der anderen zu passen scheint. Als Vivien nach kurzer Zeit verschwindet und ihre plötzliche „Abreise“ einige Ungereimtheiten zurücklässt wird Leni stutzig. Sie steckt jedoch nicht den Kopf in den Sand, sondern ist fest entschlossen ihre neue Freundin zu finden. Die Abgründe denen sie dabei auf die Spur kommt, sind fürchterlicher als sie es sich hätte jemals vorstellen können.
    Das Haus der Mädchen beginnt schon auf den ersten 7 Seiten recht düster, bedrohlich und auch tödlich. Am Anfang des Buches (ca. die ersten 100 Seiten) gibt es etwas Lesestoff um die Basis der Geschichte zu bilden und den Leser für den Showdown vorzubereiten was es zwar an sich interessant macht aber nicht gerade vor Spannung überkochen lässt. Immer wieder zwischendurch entführt er den Leser kurz an einen Schauplatz an dem keiner von uns aufwachen möchte. Diese wiederkehrenden Sequenzen erhalten die Spannung dann doch etwas bis im späteren Verlauf des Buches die ganze Story an Fahrt auf nimmt. Er schafft mit seiner sehr bildlichen Sprache eine Schaurige Atmosphäre und lässt den Leser die Verzweiflung und Angst des Opfers deutlich spüren. Die kalte, feuchte und beängstigende Umgebung ist förmlich zum Greifen nah. Er schafft es auch seinen Charakteren dank ihrer ganz eigenen Vorgeschichte, tiefe zu verleihen und sie mit unverwechselbaren Wesenszügen und Charaktereigenschaften auszustatten. Ich persönlich mochte die eher schwach anmutende Protagonistin die sich aufmacht ihre Freundin zu finden und dabei so manche Ängste überwinden muss um am Ende dem Bösen näher zu kommen als sie es überhaupt vorhatte. Auch der alles andere als perfekte Weggefährte den ihr Andreas Winkelmann an die Seite stellt, hat mir sehr gut gefallen. Wie die beiden aufeinandertreffen, keiner weiß ob er dem anderen trauen kann aber sie beschließen dem ganzen gemeinsam auf dem Grund zu gehen, war, in meinen Augen sehr gelungen. Da sich die Szenen, Charaktere und Schauplätze ständig abwechseln ist immer Bewegung in der Story und es kommt keine Langeweile auf beim Lesen. Ich durfte bis zum Schluss im Verwirrspiel um den Täter mit rätseln und war kurz vor der Auflösung tatsächlich noch dem falschen auf den Fersen gewesen. Leider wurde ein Detail zu früh gelüftet, das hätte ich an späterer Stelle besser platziert gefunden. Das Motiv des Täters lies mich etwas unglücklich zurück da auch der Showdown für mein Empfinden etwas zu kurz kam. Insgesamt konnte dies aber das Lesevergnügen nicht trüben. Sein Schreibstil war wieder sehr flüssig, bildlich, abwechslungsreich und gut zu lesen. Ich hoffe aber dass vor der 2. Auflage nochmal wer über den Text schaut, da sich einige Rechtschreibfehler, falsche Wörter und sogar ein Fehler eingeschlichen haben.
    Für alle Fans von Andreas Winkelmann ist auch das Haus der Mädchen ein muss aber für alle, die ihre Thriller gern mörderisch, ihre Schauplätze gern gruselig, ihre Protagonisten nicht 0815 oder die Antagonisten hinterhältig böse mögen ist dieses Buch eine gute Wahl.

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    janein
  • 4 Sterne

    Igela, 30.06.2018

    Als Buch bewertet

    Leni fährt nach Hamburg um drei Wochen lang ein Praktikum beim New Media Verlag zu absolvieren.
    Der Verlag hat ihr ein Zimmer in einem schönen Haus, in einem netten Viertel, empfohlen. Erst fühlt sich Leni einsam in dem grossen Hamburg, dann freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin Vivien an. Eines morgens ist Vivien weg, wie vom Erdboden verschluckt. Leni kann nicht glauben, dass sie weitergezogen ist, denn sie hatte ihr per Nachricht versprochen, dass sie sich abends treffen.


    Durch eine verstörende Passage gleich zu Beginn des Buches, war klar: Das wird ein Thriller, der nichts für sensible Leser ist. Und tatsächlich gibt es immer wieder Szenen, die sehr brutal und furchteinflössend sind.
    Durch regelmässige Perspektivwechsel und zurückhaltende Einführung in die Figuren und ihre Geschichten, empfand ich die ersten Unterkapitel als wirr. Ich brauchte, nach der oben angesprochenen Eingangsszene, eine Weile, bis ich in der Geschichte angekommen bin und die Figuren einordnen konnte. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Opfer immer wieder im Mittelpunkt stehen, und so Konturen und Leben erhielten. Man fühlt dadurch einfach automatisch mehr mit, als wenn da nur Opfer X oder Opfer Y erwähnt wird. Den Brennpunkt so zu legen, ist sehr clever. Man konnte als Leser dabei zusehen, wie die Opfer gebrochen werden. Wo es, wie gesagt, hart zur Sache geht und man sich als potentieller Leser darauf einstellen sollte.
    Ich empfand gerade diese Passagen als interessant, da sie psychologisch gut ausgearbeitet wurden.
    Immer wieder enden Kapitel, die oft in 10 bis 12 Unterkapitel unterteilt sind, mit einem Cliffhanger, was gleichzeitig ein Garant für Spannung ist. Geschickt wird gegen Mitte Buch ein Unterkapitel aus der Sicht des Täters eingesetzt, das erste überhaupt. Mangels ernsthafter Alternativen, hatte ich schon relativ früh eine Vermutung wer der Täter ist. Zwar hat Andreas Winkelmann noch mit einer Überraschung aufgewartet, doch meine Ahnung hat sich schon bestätigt. Ich denke, die Figur mit der er die Leser täuschen wollte, war so offensichtlich eine falsche Spur, dass danach nur noch der wirkliche Täter übrig blieb. Vielleicht hätte man da noch eine weitere falsche Spur einsetzen sollen?
    Der Schreibstil hat mir gefallen und Andreas Winkelmann hat durch geschickt eingesetzte und über das Buch verteilte, gruselige Szenen, die Spannung und meine Aufmerksamkeit halten können.
    Die Figuren sind im Grossen und Ganzen gut charakterisiert, wenn auch etwas klischeehaft gezeichnet. Da jedoch die Figuren ihre Rolle gut gespielt haben und eng in ihrem Klischee gehandelt , gefühlt und gedacht haben, ist mir das hundertmal lieber als Figuren, die nicht überzeugend rüberkommen.
    Mir hat dieser Thriller, der seine Genreeinteilung zu Recht trägt, gefallen. Spannung, überzeugende Figuren und ein Plot, der keine Ungereimtheiten aufweist. Was will man als Thrillerleser mehr?

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    janein
  • 4 Sterne

    Janine G., 27.06.2018

    Als Buch bewertet

    spannender, atemraubender Thriller

    Leni kommt von einem kleinen Dorf, um in Hamburg ein Praktikum in einem Verlag für 3 Wochen zu absolvieren. Dazu hat sie sich ein Zimmer über einen Internetanbieter gemietet. Dort lernt Leni die taffe Vivien kennen, die zum Party machen nach Hamburg gekommen ist und sich einen Millionär angeln will.
    Am nächsten Tag ist Vivien spurlos verschwunden. Leni ahnt, etwas muss geschehen sein und beginnt nach ihrer Freundin zu suchen.
    Gleichzeitig beobachtet der Obdachlose Freddy einen Mord und hat fortan einen Mörder hinter sich.
    Auf ihren jeweiligen Suchen begegnen sich Leni und Freddy und merken bald, dass ihre Fälle zusammen hängen…

    Das Cover lässt auf einen Thriller schließen und macht durch das Blut darauf den Leser neugierig.

    Der Schreibstil ist flüssig und man ist sofort mitten im Geschehen.
    Es wird aus verschiedenen Blickwinkeln der Protagonisten erzählt. Darunter mal aus Lenis Sicht, dann Freddy, den Polizisten Jens als auch aus Sicht der entführten Opfer. Dies baut noch mehr Spannung auf, und man ist neugieriger und will gleich mehr wissen. Durch die kurzen Szenen/ Handlungsstränge wird man eigentlich regelrecht durch die Seiten getrieben und will es nicht mehr aus der Hand legen.
    Bis zum Schluss weiß man nicht wer eigentlich der Entführer ist und welche Beweggründe er verfolgt. Das finde ich sehr gut und erhöht noch mehr den Spannungsbogen.

    Leni ist einen von Anfang an sympathisch, man muss sie einfach gern haben. Es ist schön zu beobachten wie sie sich innerhalb der Geschichte in ihren Wesen wandelt. Sie kam als schüchterne Person in Hamburg an und hat gelernt sich durchzusetzen und für was einzustehen.
    Freddy tut einem Leid. Er weiß dass er viel Mist gebaut hat, und dennoch muss man mit ansehen wie es mit ihm weiter Berg ab geht.
    Jens hab ich mir so als Polizist vorgestellt. Er folgt seinem Instinkt, auch wenn er keine Beweise dafür hat. Das spricht für einen guten Ermittler.

    Das Buch hat mir an sich sehr gut gefallen. Jedoch gab es doch an manchen Stellen einige Grammatik- und Rechtschreibfehler, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Auch gab es einige inhaltliche Kleinigkeiten, die einen kurzzeitig verwirrt haben, aber über die man getrost hinweg sehen kann. Dennoch hat es dem Lesevergnügen ein bisschen den Spaß genommen.

    Den Autor werde ich mir allerdings merken und hoffen dass seine weiteren Romane genauso spannend und atemraubend geschrieben werden wie dieser.

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    janein
  • 4 Sterne

    Daniela K., 20.07.2018

    Als Buch bewertet

    Andreas Winkelmanns neuer Thriller beginnt mit einem Mord. Ein Krankenpfleger wird auf offener Straße erschossen, nachdem er eine verdächtige Beobachtung gemacht hat.
    Im weiteren Verlauft springt der Autor in kurzen Kapiteln zwischen verschiedenen Erzählsträngen hin und her. Wie es oftmals bei mehreren Perspektiven ist, empfand ich nicht jede als gleich spannend. Am unheimlichsten waren definitiv die Kapitel über einem Keller, in dem Mädchen gefangen gehalten wurden. Allerdings hatte ich ziemlich bald so halbwegs durchschaut, was hier vor sich geht, wodurch die Spannungskurve etwas abflachte.

    Am liebsten gelesen habe ich die Kapitel mit Leni im Zentrum. Die junge Frau kommt für ein Praktikum nach Hamburg, fühlt sich aber von der Großstadt und den Menschen, denen sie begegnet überfordert. In ihrer Zimmernachbarin Vivien findet sie eine Freundin, doch diese verschwindet plötzlich spurlos.

    Weniger interessant fand ich die Kapitel aus der Sicht des Obdachlosen und des Polizisten. Erst als sich im letzten Drittel alle Handlungsstränge miteinander verweben, nimmt der Roman nochmals an Fahrt auf und es kommt zu einem dramatischen Finale.

    „Das Haus der Mädchen“ ist ein Krimi, der einen genug fesselt um dabei zu bleiben. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte das Buch in drei Tagen beendet.

    Der Leser ist den Personen im Buch immer eine Nasenlänge voraus und soetwas mag ich nicht so gerne. Mir macht es mehr Spaß, an der Lösung aktiv mitzuraten als die Bösewichte auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen.

    Der Grundgedanke von „Das Haus der Mädchen“ ist gut und die architektonischen Besonderheiten der beschriebenen Locations sind faszinierend und gruselig.
    Insgesamt war mir die Geschichte jedoch einen Tick zu unrealistisch um mich wirklich zu packen.
    Auch empfand ich es als etwas nervig, dass wirklich jeder Charakter im Alleingang unterwegs war. Selbst der Polizist löste den Fall durch nicht genehmigte Einsätze und setzte Zivilisten als Helfer ein.
    Man könnte fast meinen, Andreas Winkelmann hatte keine Lust, sich über den Ablauf von Polizeiarbeit Gedanken zu machen.

    Alles in allem ein guter Krimi für zwischendurch, aber kein „Reißer“.

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    janein
  • 4 Sterne

    Nijura, 04.07.2018

    Als Buch bewertet

    Atemberaubende Spannung in den Kanälen von Hamburg
    Die junge Leni hat einen Praktikumsplatz in einem Verlag ergattert und zieht deshalb vorübergehend nach Hamburg. Der Verlagschef hat ihr ein Zimmer in einer herrschaftlichen Villa besorgt, wo viele junge Menschen zeitweise unterkommen. Gleich am ersten Abend lernt sie die lebenslustige Vivien kennen. Als diese kurz darauf plötzlich verschwindet, macht sich Leni große Sorgen und sie fängt an, nachzuforschen, was aus ihrer Zimmernachbarin geworden ist.
    Auch Freddy Förster macht sich Sorgen, ist er im Visier eines Mörders gelandet? Denn er hat einen Mord beobachtet und ist sich sicher, der Mörder will auch ihn beseitigen. Er geht zum Gegenangriff über und sucht seinerseits den Mörder.
    Als Leni und Freddy sich begegnen, stellen sie fest, dass die beiden Fälle wohl zusammenhängen und sie geraten in große Gefahr.
    Leni war mir von Anfang an sympathisch, sie ist sehr ernsthaft und realitätsnah. Auch Freddy war mir von Anfang an sympathisch, obwohl er in seinem früheren Leben ein richtig übler Zeitgenosse gewesen sein muss, aber er bereut seine Taten und befindet sich jetzt auf der richtigen Spur. Allerdings macht er jetzt auch einige wenig gute Erfahrungen, so wie seine früheren Opfer, nämlich dass man nicht jeden über den Weg trauen kann.
    Die einzige Beanstandung die ich habe ist, dass der Kommissar sein Auto (Red Lady) zu sehr vermenschlicht, aber mein Sohn sagt, ich habe keine Ahnung von Männern….
    Außerdem waren relativ viele Rechtschreibfehler in dem Buch, vor allem in der zweiten Hälfte des Thrillers (da sogar mal drei auf einer Seite…). Scheinbar liest nur noch der Computer Korrektur…
    Von Anfang an bis zur letzten Seite ist das Buch unendlich spannend. Ich konnte es kaum zur Seite legen. Der Autor führt mich als Leser geschickt an der Nase herum, vor allem was das Motiv der Täter ist und zum Schluss war der zweite Täter für mich eine totale Überraschung.
    Dies war das allererste Buch, dass ich von Andreas Winkelmann gelesen habe, aber sicher nicht das Letzte. Einige Bücher von ihm sind sofort auf meiner Wunschliste gelandet.
    Fazit: Superspannender Thriller, absolute Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    Vivian N., 09.08.2018

    Als Buch bewertet

    Inhalt: Wegen eines Praktikums mietet Leni sich in Hamburg in einer Villa ein und lernt dort die lebensfrohe Vivien kennen. Doch diese verschwindet ganz plötzlich über Nacht. Leni wird stutzig und begibt sich auf die Suche nach ihr.
    Der Krankenpfleger Oliver ist nach seiner Spätschicht auf dem Heimweg. An einer roten Ampel steht vor ihm ein weißer Kastenwagen. Plötzlich klatscht dort eine blutige Hand an die Heckscheibe. Der Schock sitzt tief. Oliver folgt dem Wagen und das hat Folgen.
    Freddy war einst ein erfolgreicher Geschäftsmann. Nun lebt er auf der Straße und wird von einem Mörder verfolgt, der ihm bestimmt nichts Gutes will. Aber Freddy hat das Verstecken satt und dreht den Spieß um. Doch seine Entdeckungen gehören zu einem größeren Ganzen.
    Wertung: Andreas Winkelmann hat hier mal wieder eine spannungsgeladene Geschichte geliefert. Besonders beeindruckend war die Zusammenführung mehrerer Personen, die wenig oder gar nichts miteinander zu tun hatten. Das Schicksal eines jeden Einzelnen ist eine Geschichte für sich mit dramatischen Zügen. Den Bösewicht hat Winkelmann, wie gewohnt, psychologisch hervorgehoben. Krank, brutal und abweichend von jeglicher Norm und Richtlinie.
    Von der ersten Seite an kam Spannung auf, die selten abebbte. Zum Ende hin erhöhte Winkelmann die Schlagzahl, sodass einem die Luft wegbleiben kann beim Lesen. Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos. Also ein richtiger Pageturner.
    Doch hat mir in diesem Werk der Grusel- und Ekelfaktor, den ich sonst bei Winkelmanns Büchern gewohnt bin und liebe, gefehlt. Auch gab es zwei Szenen die so vorhersehbar waren, dass ich regelrecht geschockt war. Dass Herr Winkelmann es besser kann hat er ja bereits mehrfach bewiesen. Von daher gibt es von mir „nur“ ein „sehr gut“ und kein „ausgezeichnet“.
    Fazit: Es ist mir immer wieder eine Freude Bücher von diesem Autor zu lesen. Auch dieses Buch hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Es ist nicht nur was für Hartgesottene, sondern für alle Liebhaber der Spannungsliteratur. Außerdem für alle Hamburg-Liebhaber. Man erfährt so einiges über die Stadt, Leute und Wasserläufe.

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    janein
  • 4 Sterne

    Magdalena K., 26.06.2018

    aktualisiert am 30.06.2018

    Als Buch bewertet

    Spannende Idee gut umgesetzt

    Leni Fontane, eine eher zurückgezogene junge Studentin, die mit Büchern mehr anfangen kann als mit ihrer komplizierten Umwelt, mietet sich über eine Zimmervermittlung für ein Praktikum in eine Villa in Hamburg ein. Gleich an ihrem ersten Abend macht sie dort die Bekanntschaft der extrovertierten Vivien, welche auf der Suche nach einem Millionär durch die Clubs der Stadt zieht. Am nächsten Morgen jedoch ist sie plötzlich spurlos verschwunden.
    Leni kommt das alles etwas seltsam vor, und als sie sich auf die Suche nach Vivien macht, trifft sie zufällig auf einen Obdachlosen, der wenige Nächte zuvor einen Mord beobachtet hat und nun einerseits auf der Flucht ist, andererseits aber auch den Täter ermitteln möchte. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die beiden noch nicht, dass die beiden Fälle mehr gemeinsam haben, als sie sich vorstellen können…
    Insgesamt ein sehr spannender Thriller, der durch den Wechsel zwischen verschiedenen Erzählerperspektiven lebt und an Spannung gewinnt. Was mich zunächst begeistert hat, war die ungewöhnliche Ermittlung zweier eigentlich unbeteiligten Personen. Hier stehen weder die Täter im Mittelpunkt noch irgendwelche schrägen Ermittler, sondern die Opfer und diejenigen, die nach ihnen suchen. Im Umkehrschluss führte das jedoch dazu, dass mir die Motive und Handlungen der Täter bis zum Ende eher ein Rätsel geblieben sind. Das fand ich ein bisschen schade, weil diese Beziehung durchaus mehr Stoff bieten könnte.
    Das Buch lebt unter anderem auch von seiner authentischen Umgebung in Hamburg, von den Straßen und Nebenstraßen, und von den Kanälen und Nebenkanälen. Was am Anfang eher Nebensache war, wird zum Ende hin etwas unübersichtlich. Kein Muss für einen Thriller natürlich, aber doch recht hilfreich wäre hier eine kleine Karte mit den wichtigsten Schauplätzen gewesen.
    Alles in allem jedoch liest sich das Buch wirklich gut. Die Ideen wurden gut umgesetzt und heben sich etwas vom Rest der Thriller-Landschaft ab, was mir durchaus gefallen hat.

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    janein
  • 4 Sterne

    Gisela E., 30.07.2018

    Als Buch bewertet

    Leni Landei im unbekannten Hamburg

    Leni Fontane geht für ein dreiwöchiges Praktikum nach Hamburg. Ihre Zimmernachbarin verschwindet am nächsten Tag, obwohl die beiden sich abgesprochen hatten. Leni schöpft Verdacht – und das ganz zu Recht, denn Vivien wurde entführt. Gleichzeitig sucht der Penner Freddy nach einem großen schlanken Mann, der aus einem weißen Transporter heraus einen Autofahrer erschossen hat. Sowohl Freddy wie auch Leni geraten bei ihrer Suche in größte Gefahr…

    Sehr drastisch ist schon gleich der Einstieg in das Buch, und auch im weiteren Verlauf ist der Autor Andreas Winkelmann zimperlich in seiner Erzählung über Leni „Landei“, die ganz überraschend einer Mörderbande auf die Spur kommt. Die Frage, was mit ihrer Zimmernachbarin Vivien geschehen ist und ob es ein gutes Ende für sie nehmen wird, hält den Leser von Anfang bis Ende in Atem. Neben der Polizei hat auch Kommissar Zufall einen recht großen Anteil am Ergebnis, das hat mich ein kleines bisschen gestört. In mehreren Handlungssträngen, aus verschiedenen Sichtweisen heraus, entsteht ein fesselnder Thriller, der den Leser schnell in seinen Bann zieht. Die Atmosphäre des Buches orientiert sich eher an unbekannten Orten in Hamburg, genau das aber macht einen ganz besonderen Reiz dieses Buches aus. Einige überraschende Wendungen schicken den Leser beim Mitraten ein bisschen in die Irre, bis es endlich zur Auflösung geht. Etwas ungeschickt fand ich, dass sich vor allem gegen Ende einige recht offensichtliche Schreibfehler eingeschlichen haben.

    Insgesamt hatte ich einige spannende Lesestunden mit diesem Buch, so dass ich diese gerne mit vier von fünf Sternen honorieren möchte sowie mit einer eindeutigen Leseempfehlung.

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    janein
  • 4 Sterne

    bücherwurm, 20.07.2018

    Als Buch bewertet

    Leni „Landei“ Fontane kommt vom Dorf nach Hamburg, um hier ein Praktikum in einem Verlag zu absolvieren. In einer Privatwohnung, die sie sich mit Touristen aus der ganzen Welt teilt, wurde ihr ein Zimmer vermittelt. Hier lernt sie ihre Mitbewohnerin Vivien kennen, die am zweiten Tag jedoch spurlos verschwindet. Und Vivien ist nicht das erste Mädchen, von dem nach einem Aufenthalt in der Wohnung jede Spur fehlt. Als Leni merkt in welcher Gefahr sie schwebt, ist es fast zu spät.

    Leni mochte ich, obwohl mir ihre Naivität oft einen Ticken drüber war. Ihre Hoffnungen, die mit dem Aufenthalt in Hamburg verbunden sind, konnte ich gut nachvollziehen, so dass ich den Aufenthalt mit ihr in dieser schönen Stadt sehr genossen habe. Das Verschwinden der Mädchen und ihr Aufenthalt in dem fiesen Kellerverlies waren spannend geschrieben und machten mich neugierig auf die Auflösung. Der schnell präsentierte Verdächtige kam mir von Anfang an zu einfach vor, so dass ich noch mal so gespannt der Lösung des Falls entgegenfieberte. Den Kommissar Jens Kerner und seine Assistentin Rebecca mochte ich, weil sie eigenwillig sind und auch schon mal auf eigene Faust ermitteln. Den Penner Freddy hingegen fand ich dann schon wieder ein bisschen drüber, einfach zu viel, doch er ist irgendwie wichtig für die Geschichte. Das Finale war spannend, auch wenn ich mit diesem Täter und seinen Motiven irgendwie auch wieder nix anfangen konnte.

    Trotz allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Hamburg, die nette Leni Landei, der Kommissar und seine Assistentin, alles Punkte, die mir vergnügliche Lesestunden beschert haben. Gerne mehr davon!

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    janein
  • 4 Sterne

    Sandra K., 31.07.2018

    Als Buch bewertet

    Andreas Winkelmann fand sich schon öfter in meinem Bücherregal bzw. meinen Händen und hat mich selten richtiggehend enttäuscht.
    Aber es gab eben auch Bücher von ihm, die mich nicht so wirklich von sich überzeugen konnten – bei denen mir die Spannung nicht durchgängig genug war für einen Thriller.

    „Das Haus der Mädchen“ hat mich aber in großen Teilen wieder von sich überzeugen können erfreulicherweise und spannend unterhalten.

    „Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
    Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
    Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...“

    „Das Haus der Mädchen“ war ein solider Thriller, der zwar nicht mit nervenzerfetzender Spannung daher kam, aber trotzdem spannender war als ein Kriminalroman, von daher ist er durchaus im richtigen Genre eingeordnet.

    An einigen Stellen hätte ich mir aber trotzdem ein wenig mehr Spannung bzw. überraschende Wendungen gewünscht, von daher vergebe ich hier vier von fünf Sternen, denn ansonsten hat mir das Buch ja gut gefallen.

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    janein
  • 4 Sterne

    petra w., 25.06.2018

    Als eBook bewertet

    Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
    Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
    Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...
    Dieser Thriller fängt ganz harmlos an, dann steigert er sich bis ins Unendliche.
    Das Grauen wechselt sich ab mit zwei Ermittlerteams 1. Der Polizist Jens mit seiner Partnerin Rebecca die im Rollstuhl sitzt und dadurch wie es heißt eine andere Sichtweise auf die Ermittlungen hat. 2. Leni Landei die ihre Freundin sucht und Freddy Förster ein Obdachloser. Dazwischen lesen wir die Geschichte aus Sicht des Täters oder Täter.
    Das Buch vermittelt das Grauen und Gefühle hautnah. Es wird nichts über-trieben brutal dargestellt aber die Sprache, die kurzen Sätze, die Aufteilung in Kapitel und Unterkapitel machen den besonderen Reiz aus.
    Ein Buch das schlaflose Nächte verursacht ( im positiven Sinn ) , ich werden ganz gewiss mehr Bücher dieses Autors lesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Tamara W., 03.07.2018

    Als Buch bewertet

    Ein Krankenpfleger beobachtet zufällig eine Entführung und bezahlt dafür mit seinem Leben. Freddy - erst seit kurzem Obdachlos - beobachtet den Mord und ist seit dem auf der Flucht vor dem Mörder.
    Fast gleichzeitig strandet Leni in Hamburg um bei einem Verlag ein Praktikum zu absolvieren, freundet sich mit einer Mitbewohnerin in ihrer Unterkunft an und macht sich auf die Suche nach ihr als diese plötzlich spurlos verschwunden ist. Während Leni ihre Mitbewohner sucht und Freddy auf der Suche nach dem Mörder ist kreuzen sich ihre Wege und eine spannende Geschichte rund um die Ermittlungen von Komissar Jens Kerner bezüglich einiger Reihe verschwundener Mädchen nimmt ihren Lauf.

    Ich muss gestehen, dies ist mein erstes Buch vom Autor Andreas Winkelmann, aber es wird definitiv nicht mein letztes sein.
    Die Geschichte ist durch und durch spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen.
    Der Schreibstil ist klar, verständlich, nachvollziehbar und beschreibend.
    Die Erzählperspektive dieses Thrillers wechselt ständig zwischen den Protagonisten, baut damit Spannung auf, bleibt realitätsnah und schlägt immer wieder andere Richtungen ein.
    Die Ermittlungen laufen schleppend, jeder Verdächtige rückt irgendwann in den Mittelpunkt und bis zu einer Wende der Erzählung, zum Glück weit am Ende der Geschichte, ist einem als Leser das Motiv der Morde als auch der Täter selbst unklar.

    Ein gelungener deutscher Thriller, nicht typisch aber dafür spannend! Sehr zu empfehlen!

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    janein
  • 4 Sterne

    Hannelore K., 30.07.2018

    Als Buch bewertet

    Andreas Winkelmann ist ja zumeist ein wahrer Meister seines Fachs (mir gefielen aber eben nicht alle seine Werke, daher das zumeist...) und hier konnte er mich wieder mal völlig von sich überzeugen.
    „Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
    Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
    Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...“
    Der Spannungsbogen steigt langsam, aber stetig an und man bleibt als Leser auch durchaus gerne am Geschehen dran. Irgendwie hat man alles schon mal gelesen gefühlt natürlich, aber das Rad neu erfinden kann nun kein Autor; das sollte einem als Leser schon klar sein und das „verlange“ oder erwarte ich auch gar nicht. Ich möchte einfach gut und spannend unterhalten werden und das tut Herr Winkelmann, dessen Personen auch immer wieder überzeugen, weil sie sehr authentisch wirken.

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    janein
  • 4 Sterne

    Susanne, 08.07.2018

    Als eBook bewertet

    Das Horror-Haus

    Andreas Winkelmann geht gleich in medias res: Oliver, der etwas gesehen hat, was er wohl nicht hätte sehen sollen, wird erschossen. Aber der obdachlose Freddy hat den Mord beobachtet und ist nun auf der Flucht.
    Zwei Tage später: Wir begegnen Leni. Sie will in Hamburg ein Praktikum machen und ist auf dem Weg zu einer Wohnung, in der sie über das Internet ein Zimmer gemietet hat. Dort lernt sie auch Vivian kennen. Nach einer Party ist ihre Freundin plötzlich verschwunden.
    Was haben diese Handlungsstränge mit Jana zu tun, die in einem gruseligen Gewölbe gefangen gehalten wird? Sie ist Nummer sieben, die andere Frau Nummer sechs. Sie müssen dem „Herrn des Hauses“ dienen und gefallen.
    Wie schon bei „Deathbook“, ist „Das Haus der Mädchen“ eine Mischung aus Thriller und Horrorroman. Die Geschichte ist in Hamburg verortet. Alle beschriebenen Orte existieren zwar auch im realen Hamburg, aber dies ist ihre fiktive, dunkle Variante.
    Das Buch hat alles, was einen guten Thriller ausmacht: eine sympathische Heldin, einen rasanten Plot und einen weit reichenden Spannungsbogen mit mehreren Verdächtigen, ist aber auch sehr vorhersehbar.
    Gut gefallen hat mir die Schilderung des unheimlichen Hamburger Kanal- und Fleetsystems bei Nacht. Nicht so gut fand ich den SM-Touch. Nichtsdestotrotz ist das Buch flüssig geschrieben und nur schwer beiseite zu legen.

    Fazit: Ein typischer Winkelmann. Nichts für schwache Nerven!

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    janein
  • 4 Sterne

    Sandra S., 28.07.2018

    Als Buch bewertet

    Gut lesbarer und spannender Thriller für kurzweiligen Lesespaß

    Zum Inhalt:
    Leni, die neu in Hamburg ist und sich mit schnell mit ihrer Zimmernachbarin anfreundet macht sich nach dieser auf die Suche, nachdem sie auf einmal spurlos verschwunden ist.
    Bei ihrer Suche lernt sie einen Obdachlosen kennen, der einen Mord beobachet hat und nun auf der Suche nach dem Täter ist. Bald stellt sich heraus, dass die beiden Fälle zusammenhängen und es wird für die beiden gefährlich.

    Meine Meinung:
    Direkt von Anfang an ist man mitten in der Geschichte. In gewohnt sehr gut lesbaren und spannendem Schreibstil baut der Autor seine Geschichte auf. Er baut sehr geschickt verschiedene Erzählstränge auf. Obwohl die Geschichte schon spannend beginnt steigert sich die Spannung dennoch stetig. Mir persönlich fiel es schwer das Buch aus der Hand zu legen, als ich einmal mit dem Lesen angefangen hatte.

    Durch den sehr detaillierten und anschaulichen Schreibstil sah ich die ein oder andere Szene förmlich in Gedanken. Das fand ich gruselig und faszinierend zu gleich. Die Geschichte hat mir gut gefallen, sie ist schräg aber nicht ganz an den Haaren herbei gezogen, dennoch ungewöhnlich genug, um zu fesseln.

    Die Charaktere der Geschichte waren allesamt sehr eigen, was ich an für sich sehr gerne mag.

    Fazit:
    Gut lesbarer und spannender Thriller für kurzweiligen Lesespaß

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    janein
  • 4 Sterne

    Andrea T., 30.07.2018

    Als Buch bewertet

    super spannend

    In Hamburg bekommt Leni einen Praktikumsplatz. So fährt sie für drei Wochen nach Hamburg und miete sich über eine Zimmervermittlung in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit Vivien, die ebenfalls ein Zimmer in der gleichen Wohnung hat, an. Doch schon bald verschwindet Vivien spurlos. Da Leni nicht glaubt, dass sie einfach so ohne etwas zu sagen abgereist ist, begibt sie sich auf die Suche nach Vivien. Zur gleichen Zeit ist Freddy Förster ebenfalls auf der Suche. Er ist Obdachlos und hat durch Zufall beobachtet wie jemand einen Mann am Steuer eines Autos erschossen hat. Jetzt versucht er den Mörder zu entlarven, da dieser hinter ihm her ist. Bei seiner Suche trifft er auf Leni und beide begreifen bald dass beide Fälle zusammenhängen.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war flüssig und sehr spannend geschrieben. Ich habe es immer nur widerwillig aus der Hand gelegt, da ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Kann Leni Vivien noch finden bevor ihr auch etwas geschieht? Oder bringt Leni sich dadurch auch in Gefahr und muss sterben? Habe lange mitgerätselt wer hinter den Morden steckt und wie die Opfer ausgesucht werden. Einen kleinen Teil des Rätsels konnte ich lösen, doch auf die ganze Auflösung bin ich nicht gekommen. Das Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. 4 von 5*.

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    janein
  • 4 Sterne

    booklooker, 03.07.2018

    Als Buch bewertet

    Das Haus der Mädchen - Der Titel ist gut gewählt und das Cover verspricht einen spannenden Lese- und "Mitfieberabend".

    Leni Fontane, Bücherwurm vom Lande, kommt nach Hamburg um ein Praktikum in einem Verlag anzutreten. In ihrer Unterkunft in einer Villa, die sie über eine Internetplattform gebucht hat, trifft sie auf die etwas schrill wirkende Vivien. Das genaue Gegenteil von ihr selbst. Dennoch, die beiden freunden sich an. Als Vivien plötzlich verschwindet, steht für Leni schnell fest, dass etwas Schlimmes mit ihr passiert sein muss.

    Es folgt eine Suche, bei der sie auf Freddy, einen Obdachlosen, trifft. Freddy, der selbst auf der Suche nach einem Mörder und dabei völlig auf sich allein gestellt ist, begibt sich ebenso wie auch Leni in große Gefahr, denn Vermisstenfall und Mord hängen zusammen.

    Alle Figuren bzw. Charaktere des Romans sind gut herausgearbeitet und jeder Charakter ist interessant. Alle tragen "ein Päckchen mit sich" und aus welcher Sicht auch immer gerade erzählt wird, man möchte einfach weiterlesen.
    Auch der Schreibstil lässt es zu, das Buch stundenlang nicht aus der Hand zu legen.

    Einzig das Motiv der Täter blieb für mich lange unklar.

    Fazit: Ich fühlte mich gut unterhalten.
    Klare Kaufempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    Mona H., 30.06.2018

    Als Buch bewertet

    Gelungener Thriller

    Zu Beginn muss ich sagen, dass mich das Cover des Thrillers sehr gut gefällt. Es hat sofort meine Aufmerksamkeit gecatcht und mich neugierig auf den Inhalt gemacht! Genauso, wie es sein sollte!

    Der Inhalt hat mich auch nicht enttäuscht. Mir sind viele positive Dinge aufgefallen, die zu einem tollen Lesevergnügen beigetragen haben. Am meisten hat mir der Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Kapiteln gefallen. So ist einem als Leser nie langweilig geworden und man konnte viele verschiedene Einblicke in die Köpfe unterschiedlicher Figuren „erleben“. Generell ist mir aufgefallen, dass es dem Autoren Andreas Winkelmann stets gelungen ist, die Spannung aufrechtzuerhalten. Spannungsdürren gab es meiner Meinung nach nicht.

    Die Gestaltung der Figuren war mir an einigen Stellen zu stereotypisch. Der Autor hat meiner Meinung nach zu viel mit Klischees gespielt und die Figuren erscheinen für mich manchmal sehr eindimensional. Wenn man jedoch seine eigene Vorstellungskraft spielen lässt, können sie „zum Leben erwachen“.

    Alles in allem hat mir „Das Haus der Mädchen“ sehr gut gefallen, war aber nicht überragend. Ich bin froh, den Thriller gelesen zu haben und hatte einige Stunden Lesespaß!

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    janein
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