Die Lancroft Abbey Reihe: Der Heiratsplan, Sophia Farago

Die Lancroft Abbey Reihe: Der Heiratsplan (eBook / ePub)

Sophia Farago

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    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Conny S., 06.12.2015

    Die Geschichte „Der Heiratsplan“ ist der Auftakt zur Buchreihe „Lancroft Abbey“ und entführt den Leser ins London des Jahres 1811. Diese Zeitreise ist der Autorin Sophia Farago sehr gut gelungen.

    Die Reise führt gleich zu Anfang nach Lancroft Abbey, einem Landsitz im schönen Kent, England. Auch lernen wir hier gleich die Schwestern Frederica und Penelope kennen. Freddy – wie sie liebevoll von ihrer kleineren Schwester Penelope genannt wird – wartet sehnsüchtig auf ihr Debüt in der Londoner High Society. Doch nach dem Tod ihres Vaters kommt für die beiden Mädchen alles anders als geplant. Da er ihrer Mutter, ihr und ihren Geschwistern kaum Vermögen hinterlassen hat, droht ihr bisheriges Leben sich drastisch zu verändern.
    Doch ihre Mutter hat einen Plan. Jedoch keinen, der Frederica glücklich macht. Anstelle von ihr soll die jüngere Penelope ihr Debüt erhalten. Sie sei die hübschere Tochter und hätte somit höhere Chancen einen reichen Mann zu finden, der Lancroft Abbey samt seinen Bewohnern rettet.
    Leider läuft nicht alles nach Plan. Zuerst fällt die Anstandsdame aus. Dann verkleidet sich Frederica als diese um zumindest einen Blick auf London und seine Junggesellen zu werfen. Auch dies bleibt nicht lange ein Geheimnis. Dann gibt sich auch noch der Earl von Derryhill als der Onkel der Mädchen aus und hilft ihnen dabei, einen passenden Heiratskandidaten zu finden. Doch welche Hintergedanken verfolgt er oder hilft er ihnen wirklich aus reiner Nächstenliebe?

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr kurzweilig. Sie schildert amüsant die Stolpersteine von Frederica und Penelope (die beiden sind nicht immer unbeteiligt an diesen). Ich war bisher nie ein Fan von Büchern, die historisch angehaucht waren. Es hat mir jedoch sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und den beiden Mädels die Daumen zu drücken, dass sie sich verlieben.

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    janein
  • 4 Sterne

    Lea O., 07.11.2015

    „Der Heiratsplan“ hat mir gut gefallen. Ich mag historische Romane, mit all den Bällen, den schönen Kleidern, der Umgangsweise mit hohen Persönlichkeiten, und so weiter. Es ist einfach schön in die Atmosphäre von den vergangenen Jahrhunderten einzutauchen. Und in diesem Buch gelingt das sehr leicht. Noch dazu wird es mit einer guten Portion von Spott und lustigen Ereignisse ergänzt. Nicht zu vergessen zwei interessante Liebesgeschichten, von denen nur eine gut ausgeht, und auch Spannung, als die eine Schwester entführt wird. Dass die Mutter einen Heiratsplan ausheckt ist sowohl abstrus als auch lustig, aber ich glaube zu dieser Zeit gar nicht so ungewöhnlich. Es war sehr interessant die Umsetzung in London zu lesen. Was mir gut gefällt, ist, dass die Verwechslung mit dem Earl of Derryhill und dem Onkel zu einem angenehmen Zeitpunkt endet. Oft werden mir solche Sachen in Büchern zu lange aufrechterhalten. Genauso die Trennung zwischen den Liebenden. Der Zeitpunkt wird nicht künstlich hinausgezögert. Mein Kritikpunkt, und deswegen ein Stern weniger, ist, dass mir zu wenig Überraschendes in der Geschichte passiert. Ich konnte mir schon noch ca. 30 Seiten denken, wie das Buch ausgeht. Trotzdem war es nicht langweilig zu lesen. Auch der Schreibstil ist leicht und locker und lädt dazu ein immer weiter zu lesen. Die Hauptperson Frederica ist sehr sympathisch, man freut sich, mit ihr dieses Abenteuer erleben zu können und fiebert (zumindest ein wenig) mit, ob es das erhoffte Happy End gibt. Auch das Cover spricht man an, mit der jungen Frau in einem schlichten Hochzeitskleid und einem Blumenstrauß in der Hand, mit Landcroft Abby im Hintergrund. Ich freue mich wirklich auf die Folgebände und bin begierig weitere Geschichte über die Familie Barnett zu lesen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Bärbel K., 08.11.2015

    Die Geschichte spielt Anfang des 19. Jahrhundert. Der Adel ist stets bemüht seinen Standesdünkel in der Londoner Gesellschaft auszuleben. Aber da gibt es auch noch den verarmten Adel, der sich erhofft durch reiche Heirat seine Liegenschaften zu erhalten und an Ansehen zu gewinnen. So geht es auch den beiden Schwestern Frederica und Penelope Barnett. Sie sollen in der Londoner Gesellschaft eingeführt werden und Penelope, von ihrer Mutter als größere Schönheit mit mehr Chancen eingestuft, soll einen von ihr festgelegten Herrenkreis auf sich aufmerksam machen mit dem Ziel der reichen Hochzeit. Doch leider geht der/die Pläne nicht auf, im Gegenteil. Mehr will ich von der Handlung gar nicht verraten.
    Mir hat der Roman recht gut gefallen. Das Lesen war sehr kurzweilig, da es der Autorin gelungen ist die Naivität der beiden Hauptdarstellerinnen vortrefflich zu beschreiben. Die beiden sind auf dem Land groß geworden und um so schwerer fällt es ihnen sich mit dem Londoner Stadtleben und der Etikette zurechtzufinden. Dies zu vermitteln gelingt der Autorin recht glaubhaft.
    Beim Lesen musste ich oftmals wegen der kühnen Pläne, die geschmiedet und wieder verworfen wurden, schmunzeln. Ich konnte den damaligen Standesdünkel richtig spüren, wobei da wohl oftmals mehr Schein als Sein vorhanden war. Immer wenn ich den Namen „Pucklechurch“ gelesen habe, habe ich innerlich auf Abwehr „geschaltet“ und darauf gewartet, welche Intrige nun schon wieder aufgesetzt wird (als wäre ich selbst Teil seiner Giftpfeile). Das Buch kann ich ohne Einschränkungen für alle Freunde von Liebesgeschichten weiterempfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    nanhett, 30.12.2016

    „Der Heiratsplan: Lancroft Abbey Reihe Teil 1“ von Sophia Farago

    Der 1. Band aus der Lancroft Abbey Reihe von der österreichischen Autorin Sophia Farago, erschienen im November 2015 im Dryas Verlag.

    Klappentext:
    England, 1811. Frederica, die älteste Tochter des verstorbenen Viscounts of Panswick, träumt von einer glanzvollen Saison in London. Doch ihr Vater hat der Familie einen Berg Schulden hinterlassen.
    Um wenigstens das Anwesen Lancroft Abbey zu retten, beschließt ihre Mutter, alles auf eine Karte zu setzen. Anstelle von Frederica soll zuerst die zweitälteste und schönste Tochter Penelope in London debütieren, ausgestattet mit dem letzten Bargeld.
    Als sich Penelopes Anstandsdame das Bein bricht, übernimmt Frederica, als verwitwete Cousine verkleidet, ihren Part. Die ersten Versuche, Kontakt zur vornehmen Gesellschaft aufzunehmen, scheitern kläglich. Kann Frederica ihre Aufgabe doch noch erfüllen und einen reichen Junggesellen für ihre Schwester finden?

    Meine Meinung:
    Eine unterhaltsame und amüsante Liebesgeschichte für ein paar vergnügliche Lesestunden.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere waren sympathisch und liebevolle ausgearbeitet.
    Mir hatte die Geschichte recht gut gefallen und ich kann sie nur weiterempfehlen.

    Mein Fazit:
    Lesenwert!

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    janein
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