Pia Kirchhoff & Oliver von Bodenstein Band 7: Die Lebenden und die Toten, Nele Neuhaus

Pia Kirchhoff & Oliver von Bodenstein Band 7: Die Lebenden und die Toten (eBook / ePub)

Nele Neuhaus

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    25 von 40 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heike Herrmann, 25.10.2014

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung:


    Da ich alle Teile der Taunuskrimis mit Begeisterung gelesen habe, war meine Vorfreude auf den neusten und bereits siebten Fall sehr groß.
    Ich mag die Ermittler und den hessischen Lokalkolorit, zumal dies auch meine alte Heimat wieder spiegelt und ich demnach viele Handlungsorte persönlich kenne.

    Der Fall war für die Kommissare sehr knifflig und man kannte bislang die Figuren, besonders Oliver von Bodenstein, nicht so verzweifelt und am Rande ihrer Kräfte. Oft war ihnen der Täter um eine Länge voraus, was allerdings wieder ein Menschenleben kostete. Natürlich geht das den Ermittlern an die Substanz, gerade wenn man denkt, das man dies alles hätte verhindern können.
    Nele Neuhaus präsentiert uns einige mögliche Täter, man tappt als Leser auch einige Zeit im dunklen, doch meine Vermutung stelle sich am Ende als die Richtige heraus. Allerdings hätte es mich auch nicht gewundert, wenn die Auflösung komplett anders gewesen wäre. Das zeigt, das mit fiebern und rätseln bis zum Ende der Fall war.
    Allerdings gab es für mich persönlich einige Passagen, besonders bei Befragungen, die etwas zäh waren oder die sich wiederholten, da hätte ich mir lieber etwas weniger Seiten, dafür mehr Tempo gewünscht.
    Denn gerade zum Ende hin dachte ich "Na jetzt aber...", aber dann doch noch nicht....
    Aber wie gesagt, das war nur an zwei, drei Stellen des Buches der Fall, ansonsten war die Story recht flüssig zu lesen und brachte spannende Lesestunden. Manchmal konnte man leicht mit einigen Namen durcheinander geraten, gerade weil von einigen Professoren und Ärzten die Rede war, aber es hielt sich in Grenzen.

    Die Auflösung und der Grund für die Taten und weitere Folgen.... wurden gut erklärt und es blieben für mich soweit keine Fragen offen, auch wenn ich das, gerade wenn man sich die Seitenanzahl (560) ansieht, als etwas zu schnell erzählt empfand.
    Gerade zu dem Thema Organtransplantationen, worum es in dem Krimi auch überwiegend ging, hätte ich mir noch einige abschließende Worte gewünscht. Vielleicht gerade ein paar positive.

    Die Figuren gefielen mir auch sehr und es war eine tolle Sache, das Pias Schwester Kim, die von Beruf Kriminalpsychologin ist, zu Besuch war und dementsprechend ihren Beitrag zur Ermittlung beisteuern konnte.

    Der Profiler Neff war für mich eine recht witzige, weil sehr eitle Gestalt, manchmal etwas zu Klischeehaft beschrieben, brachte er aber Abwechslung ins Geschehen.

    Kann man den Krimi auch unabhängig von den anderen Taunuskrimis lesen?
    Ja, es ist nicht weiter schlimm, wenn man die komplette Vorgeschichte, gerade das Privatleben der Ermittler nicht kennt, denn man findet auch so schnell in die Geschichte hinein.
    Es gibt einige Andeutungen zu älteren Fällen, die aber mit dem aktuellen Fall nichts zu tun haben. Sätze, die so nebenbei fielen und worüber man sich als Kenner der Reihe zurück erinnert fühlt.



    Fazit:


    Ein gelungener, siebter Taunuskrimi, der einen wirklich kniffligen Fall und einige blutige Szenen in Petto hat. Auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz, hält sich gut die Waage.
    Sehr empfehlenswert, auch für Neu- oder Quereinsteiger der Reihe!

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  • 4 Sterne

    14 von 25 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michaela K., 16.03.2016

    Als Buch bewertet

    Vorab, das ist mein erstes Buch, das ich von Nele Neuhaus gelesen habe. Trotzdem kann man problemlos bei Band 7 der Kirchhoff & Bodenstein-Reihe einsteigen.

    Das Buch ist vor allem in der 1. Hälfte sehr spannend geschrieben und man erfährt auch die Einblicke in die Denkweise des Täters. Im Mittelteil wird das Hauptthema (mehr verrate ich hier nicht) immer wieder aufgegriffen -da muss man durch - und dann wird es auch gleich wieder spannend und man ist sich nie sicher, wer jetzt wirklich der Täter ist.

    Ein Pageturner für Krimi-Fans. Nicht zu brutal geschrieben und doch teilweise detailliert, mit sympathischen Charakteren.

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    janein
  • 4 Sterne

    11 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    GeliM, 23.11.2014

    Als Buch bewertet

    WOW - dieses Buch verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.Nele Neuhaus hat sich mal wieder an ein heikles Thema herangewagt und dieses sehr gut und mit großer Spannung beschrieben--HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!! LESENSWERT !!!
    Ich hätte auch gerne ein "ausgezeichnet" vergeben, wäre da nicht der "frischgebackene" Ehemann, der alleine auf Hochzeitsreise geht -- Pia wollte doch lieber arbeiten-- das fand ich doch etwas sehr unrealistisch und unwirklich -- oder ist das bei der 2.Ehe so???

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    janein
  • 4 Sterne

    11 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MaWei, 29.10.2014

    Als Buch bewertet

    Achtung Hochspannung - ein typischer Nele-Neuhaus-Krimi! Diesmal wurde das brisante Thema der Organverpflanzung zu einem sehr interessanten Roman verarbeitet. Man leidet von der ersten bis zur letzten Seite mit. Man zeigt Verständnis für die eine Seite, verabscheut aber, dass Menschen zu Richter über Leben und Tod werden.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    H., 24.02.2015

    Als Buch bewertet

    Endlich wieder ein ein neuer Fall für die Kriminalkommissare Kirchhoff und von Bodenstein und ihr Team. Es ist kurz vor Weihnachten und Pia Kirchhoff hat eigentlich Urlaub. Sie hat ihren Lebensgefährten Christoph Sander heimlich geheiratet und will mit ihm in die Fitterwochen fahren. Ihr frischgebackener Ehemann nimmt aus beruflichen Gründen ohnehin wieder an einer Kreuzfahrt teil und Pia wird ihn dieses Mal begleiten. Sie freut sich schon sehr. Doch dann beginnt ein tückischer Heckenschütze sein Unwesen zu treiben. Als erstes trifft es eine ältere Frau, die gerade den Hund ihrer Tochter ausführt. Diese kann sich den Mord an ihrer Mutter nicht erklären, war diese doch eine allseits beliebte und freundliche Frau. Genauso ist es beim 2. Opfer, der Ehefrau eines Herzchirurgen. Auch hier läßt sich kein Motiv für diese schreckliche Tat finden. Pia Kirchhoff unterstützt noch ihre Kollegen, da einige krankheitsbedingt ausgefallen sind und es kommt wie es kommen muß, sie läßt Christoph alleine in Urlaub fahren, denn sie muß ihren Kollegen einfach zur Seite stehen. Zu sehr haben sie die schrecklichen heimtückischen Morde schon erschüttert. Leider bleibt es nicht bei diesen 2 Morden, es geht weiter. Als der Todesschütze Todesanzeigen verschickt, wird klar, daß die Ermordeten nur sterben mußten, um ihre Angehörigen zu treffen. Diese haben Schuld auf sich geladen und der Mörder will sich an ihnen rächen. Er will Vergeltung und scheint eine Art Todesliste "abzuarbeiten". Die Ermordungen hängen mit dem Tod einer Frau vor 10 Jahren zusammen. Bedingt durch ihren Hirntod, gaben die Angehörigen unter immensen Druck seitens der Ärzte die Erlaubnis, die Organe der Frau zu entnehmen. Doch damals ist hier einiges schief gelaufen und nicht mit rechten Dingen zugegangen. Die behandelnde Klinik mauert jedoch und so tappen von Bodenstein und sein Team lange im Dunkeln und sind dem Mörder immer einen Schritt hinterher. Als die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten wird, wird der Druck, der auf der Polizei lastet, noch größer und Pia und ihre Kollegen gelangen physisch wie psychisch an ihre Grenzen, denn zunächst können sie leider weitere Morde nicht verhindern.

    Bisher haben mir alle Krimis von Nele Neuhaus unglaublich gut gefallen und so ging es mir bei diesem auch. Dennoch denke ich, daß dieser neben "Schneewittchen muß sterben" einer ihrer bisher besten Krimis ist. Wieder war es so, daß geschickt viele Spuren gelegt wurden und man nicht umhin kann, zu lesen und zu lesen, bis man "leider" schon am Ende des Buches angelangt war. Der Schreibstil ist so flüssig und so gut lesbar, daß man den Krimi nahezu verschlingt. Die Rahmenhandlungen um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sind ebenfalls wie immer sehr interessant und unterhaltsam zu lesen und man erfährt wieder einiges aus ihrem Privatleben. Der Einblick in die Polizeiarbeit kommt auch nicht zu kurz und hat mir sehr gut gefallen. Geschickt hat sie dieses Mal ein bis vor kurzem noch sehr aktuelles Thema der Organspende in den Roman verwoben, ohne dabei dem Leser eine Meinung aufzuzwingen. Das ist es ihr sehr gut gelungen. Der Krimi ist nicht nur eine ausgezeichnete Lektüre, nein er klingt dieses Mal auch noch besonders lange nach und macht nachdenklich. Es kann jedem Menschen schließich irgendwann passieren, daß er vor die dramatische Entscheidung gestellt wird, entscheiden zu müssen, ob einem klinisch toten Angehörigen Organe entnommen werden dürfen. Daher kann man nur hoffen, daß auch andere Leser hierdurch vielleicht angeregt werden, hier in welcher Weise auch immer schon vorzusorgen und ihren nächsten Verwandten diese Bürde für den Fall der Fälle schon im voraus abzunehmen.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bblubber, 22.05.2015

    Als Buch bewertet

    Es ist nicht mein erstes Buch der Autorin gewesen. Allerdings finde ich nicht alle gleich spannend also war ich sehr gespannt, wie mein Urteil diesmal ausfält. Daran das es sich um ein Hardcover handelt, kann man sehen, dass sie aber immer erfolgreicher wird. Es lief ja auch gerade der dritte Teil im Fernsehen.

    Frau Neuhaus nimmt sich wie immer jede Menge Zeit ihre Personen einzuführen, beschreibt ihr Leben und ihre Gefühle ausführlich und baut ihren Krimi mit ruhiger Hand erst mal gründlich auf, bevor sie die Spannungsspirale anzieht. Die Kommissarin Pia Kirchhoff ermittelt wieder, obwohl sie eigentlich auf ihrer eigenen Hochzeitsreise sein sollte. Aber es ist Weihnachtszeit. Viele Kollegen krank oder schon in Urlaub. Da kann sie einfach nicht nein sagen. Ihr Privatleben und ihr Mann müssen mal wieder hinter ihrem Beruf zurückstehen.

    Es geht anfangs nur um einen dann schnell und mehrere Morde. Ein Unbekannter erschießt zwei Frauen. Aus großer Entfernung, scheinbar ohne trifftigen Grund. Also kein Sexualdelikt oder Raubmord. Und es dauert, bis man die Zusammenhänge zwischen den Toten rausfindet. Wie in jedem Neuhaus-Buch gibt es eine große Vielzahl an „Personal“ und man muss schon am Ball bleiben, damit man nicht den Überblick verliert. Sie legt auch jede Menge falsche Spuren und man weiß wirklich sehr sehr lange nicht, wohin die Reise geht. Sie greift dabei das brisante aktuell vorbelastetet Thema Organtransplantation auf.

    Im Gegensatz zu anderen Rezensenten fand ich es okay, dass das Thema kontrovers und eher negativ behandelt wurde. Nicht, weil ich zugegeben keinen Organspendeausweis habe, sondern weil durch die letzten Vorfälle in der Realität deutlich geworden ist, dass tatsächlich dort einiges im Argen liegt und erst wenn man alle Gefahren und negativen Fälle aufgelistet hat kann man ja richtig versuchen, das Ganze rechtlich und gesellschaftlich wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Fehler erkannt, Gefahr gebannt, sag ich da nur.

    Das Buch ist eigentlich für einen guten Krimi mit 550 Seiten normal dick aber es ist nicht durchgehend atemlos spannend. Aber das sind die Bücher dieser Autorin selten, finde ich. Dazu passiert einfach zu viel, zu viele Personen rennen mal einfach so durchs Bild und tun so, als ob sie verdächtig wären. Aber das gehört zum Stil dieser Krimis und ich habe mich nicht gelangweilt sondern interessiert gelesen, wie sie die Geschichte zu einem guten Ende bringt. Kein absoluter Pageturner. Aber von mir gute 4 Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Peter Bussmann, 28.10.2014

    Als Buch bewertet

    Super spannend wie immer. Freue mich schon auf das nächste Buch von ihr.

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  • 4 Sterne

    22 von 48 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Biggi L., 02.10.2014

    Als Buch bewertet

    Schon lange beobachtet er sie und kennt ihre Gewohnheiten, weiß welchen Weg sie gehen wird und wie viel Minuten sie dafür braucht. Geschützt in einem Gebüsch liegend harrt er in der Kälte aus und observiert die Spaziergängerin mit der pinken Wollmütze, die mit ihrem Labrador den gewohnten Weg einschlägt. Geduldig observiert er sein Opfer mit aufgeschraubtem Schalldämpfer und wartet auf ihre Rückkehr. Gelassen platziert er den Schuss, liest die Gewehrhülse auf, sieht sich kurz um und zerlegt seine Waffe bevor er sie in der Sporttasche verstaut und gemächlich davonschlendert.

    Pia, die junge Kriminalhauptkommissarin freut sich auf ihren vierwöchigen Urlaub. Letzten Freitag hat sie heimlich geheiratet und sieht freudig der gemeinsamen Kreuzfahrt entgegen als sie zu einem Mordfall in der Nähe gerufen wird.

    Karoline, Executive Partner einer internationalen Unternehmensberatung hat vor kurzem die Leitung im Management übernommen und verdient unglaublich viel Geld.
    Seit Schule, Studium und Ausbildung hat sie für die Karriere geackert und sich keine Verschnaufpause gegönnt. Mittlerweile wünscht sie sich eine Auszeit und sehnt sich danach zu "leben". Sie möchte Zeit für ihre Tochter haben, und ihr nobles Haus verkaufen. Carstens Familie mit Hund und seine Geschwister haben ihr gezeigt was im Leben wirklich zählt und sie wünscht sich nichts mehr als zu dieser Familie zu gehören.

    Erst durch Befragen der Anwohner können die Beamten herausfinden wohin der herrenlose Hund gehört, und das seine Besitzerin einen Blumenladen in der Stadt führt....

    Eine Spannung verheißende Erzählung, die durch interessante Charaktere lesenswert erscheint.
    Nicht vorhersehbare Handlung - guter Schreibstil.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    melange, 21.02.2015

    Als Buch bewertet

    Über Bande

    Zum Inhalt:
    Nach einigen Morden, für die es keinerlei Motive zu geben scheint, müssen Pia Kirchhoff und ihr Chef feststellen, dass der Täter nicht die Opfer, sondern deren Angehörige bestrafen will. Im Laufe der Zeit wird deutlich, dass die Taten im Zusammenhang mit einer nicht ordnungsgemäß abgelaufenen Organspende stehen.

    Zum Cover:
    Ullstein hat ein schönes Design für die Krimis von Nele Neuhaus gefunden. Bläulicher Hintergrund und Blutstropfen, - da weiß man, was man vor sich hat. Leider fehlt der Bezug dieses Covers zu der Krimihandlung.

    Mein Eindruck:
    Obwohl der Lesende sehr früh mit den Gedanken des Mörders konfrontiert wird, schafft es die Autorin, einen lange im Dunkeln tappen zu lassen, indem sie mehrere Personen als mögliche Täter aufbaut. Bei der Erschaffung ihres Figuren-Kreises tut sie jedoch fast des Guten zu viel - besonders im Bereich der (möglichen) Opfer. Wegen der vielen Namen und Personen beginnt man, den Überblick zu verlieren. Der Spannung des Krimis hätte es nicht geschadet, wenn die auftauchende "Todesliste" etwas kürzer ausgefallen wäre.
    Gut gefällt, dass das Privatleben der Ermittler zwar stattfindet, die Krimihandlung jedoch nicht stört. Allerdings finde ich insbesondere die Idee, eine Hochzeitsreise sausen zu lassen, um seiner Arbeit nachzugehen, absolut absurd und unglaubwürdig und zwar egal, wie sehr man mit seinem Beruf "verheiratet" ist. Möglicherweise wird auch der kritische Umgang mit dem Thema "Organspende" Frau Neuhaus nicht nur positive Kritiken einbringen. Andererseits ist eine differenzierte Sicht darauf - und diese bietet die Autorin mit der Beleuchtung aller Seiten - besser, als immer nur eine Position dazu zu hören bzw. zu lesen.

    Das Buch liest sich sehr flüssig, die Figuren sind ausführlich dargestellt und gut getroffen. Man kann sich amüsieren, mitfühlen, hoffen und bangen.

    Fazit:
    Ein bisschen zu viele Personen, aber eine neue Version eines Rachefeldzugs und damit hochgradig interessant zu lesen

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchina, 19.01.2015

    Als Buch bewertet

    Es geht weiter mit dem Ermittlerteam Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Ich selbst kenne nicht alle Teile der Reihe, dass tut dem Lesespass kein Abbruch. Gut man ist nicht mit allen Feinheiten des Privatleben vertraut, aber die Autorin schaffte es immer Neuleser nicht im Regen stehen zu lassen, sondern immer wieder kleine Zusammenfassungen einspielen zu lassen, die den jeweiligen Beziehungsstatus klar stellen. Dieser Roman ist also auch für Quereinsteiger zu empfehlen, denn die eigentliche Krimigeschichte ist immer angeschlossen.

    Diesmal geht es um einen Serientäter, der scheinbar willkürlich Menschen erschießt. Erst nach und nach zeigen sich die Verwicklungen der Opfer. Und es schält sich ein ernstes aktuelles Thema heraus: Organtransplantationen. Wer ist Opfer, wer ist Täter. Es gibt aber kein einfaches schwarz/weiß Schema. Immermehr Motive kommen zutage. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Täter ist und das hielt auch den Spannungsbogen gespannt. Dennoch gab es einige Längen, die nicht hätten sein müssen. Es kam mir manchmal so vor, dass die Autorin extra noch mehr Ecken einbauen wollte, die die Hanlung nicht gebraucht hätte, aber den Roman zu sehr aufgebauscht haben.

    Schreibstil und Charakterzeichnung war wieder sehr gut. Ich mag beide Kommissare sehr gern, auch wen sie manchmal etwas kalt rüber kommen, aber das gehört zu ihnen. Insgesamt ein guter Nele Neuhaus Krimi, nciht ihr bester, aber gut zu lesen und mitzurätseln.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine, 07.04.2015

    Als Buch bewertet

    Ich liebe ja Nele Neuhaus Krimis schon alleine, weil sie dort spielen, wo ich lange gelebt habe, im Vordertaunus. Einige Male erschien mir der Plot aber etwas weit hergeholt, dieses Buch hat mich aber wirklich überzeugt: der Aufbau überzeugt, es ist spannend bis zum Schluss, die Geschichte ist plausibel, ...
    Im Vordertaunus treibt ein Sniper sein Unwesen. Scheinbar wahllos erschiesst er aus meist weiter Entfernung Menschen, die auch auf den zweiten Blick nichts miteinander gemeinsam haben: eine ältere Frau, die keinem etwas zu leide getan hat, während sie mit dem Hund Gassi geht, einen jungen Mann, der seinen alten Vater besucht, noch eine ältere Dame, die gemeinsam mit Tochter und Enkeltochter Plätzchen backen will... Pia und Bodenstein sind ratlos. Dann bekommt die Polizei Todesanzeigen, in denen der Grund für die "Bestrafung" erklärt wird - ein perfides Spiel. Auch wenn der Kreis der Verdächtigen von vorne herein an sich nicht gross ist, dauert es lange, bis die beiden genug verstehen, um die Zusammenhänge und Beweggründe zu erfassen und letztlich den Mörder zu identifizieren.
    Ein spannendes Buch, um ethisch schwierige Themen, aber trotz dieses anspruchsvollen Themas gut zu lesen und überaus spannend!

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Astrid, 10.02.2015

    Als Buch bewertet

    Ein neuer Kriminalroman von Nele Neuhaus, der hält, was er verspricht! Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein stehen in „Die Lebenden und die Toten“ vor der Aufgabe, einen Serienmörder zu überführen, der seine Opfer aus dem Hinterhalt erschießt. Dabei kommen sie einem Organspendeskandal auf die Spur, der den Täter zu Vergeltungstaten an den Angehörigen der Schuldigen dieses Vorfalls verleitet. Pia Kirchhoff sieht sich gezwungen, auf ihre Flitterwochen zu verzichten, um ihre Kollegen bei der Suche nach dem Täter zu unterstützen.

    Nele Neuhaus führt hier ihre bewährte Krimiserie mit den Kommissaren Kirchhoff und Bodenstein in ihrem gewohnten Schreib- und Erzählstil fort. Auch in diesem Roman erfährt man wieder einiges über die private Situation der beiden Ermittler, allerdings meinem Gefühl nach weniger als in den vorherigen Romanen. Das gefällt mit persönlich besser, vor allem da mir die beiden Hauptpersonen auch im siebten Teil der Kirchhoff-Bodenstein-Krimis noch nicht sympathischer geworden sind.

    Dennoch hat mir dieser Kriminalroman besser gefallen als einige andere Romane dieser Reihe, da mich sowohl die Thematik interessiert hat, als auch die Beweggründe der Opfer und des Täters. Ob die Handlungen der dargestellten Personen unbedingt so realistisch sind, lasse ich mal dahingestellt, da mich dieser Roman, wie alle anderen Kirchhoff-Bodenstein-Romane von Nele Neuhaus auch, gut unterhalten hat.

    An sich handelt es sich hier um ein sehr aktuelles Thema. Meiner Meinung nach hätte die Thematik der Organspende aber noch etwas genauer beleuchtet und mit Fakten unterfüttert werden können. Nach diesem Roman hatte ich eher den Eindruck, dass Nele Neuhaus Organspenden generell ablehnt. Dieser Roman ist mir demzufolge etwas zu einseitig. Sicher ist es interessant, diese Schattenseite der Organspendepolitik zu schildern und mögliche Konsequenzen für die Leidtragenden eines derartigen Organspendeskandals. Aber die Vorteile von Organspenden werden hier vollkommen außer Acht gelassen und es wird angedeutet, dass Hier hätte ich mir eine etwas differenziertere Darstellung der Organspendeproblematik gewünscht.

    Trotzdem kann ich abschließend sagen: Ein guter Kriminalroman, den ich allen weiterempfehlen kann, die bereits Fan von Nele Neuhaus sind oder es noch werden wollen. Es handelt sich hier um einen spannenden deutschen Kriminalroman, der den Leser (wahrscheinlich) nicht enttäuschen wird.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    PJA, 13.01.2015

    Als Buch bewertet

    Sehr spannend und fesselnd! Dazu noch das Thema Organspende - sehr interessant und aufschlussreich, aber auch sehr zum Nachdenken.Vielleicht ein wenig viel Namen und wer zu wem gehört. War aber in diesem Fall auch nur mein Problem, da ich das Buch oft aus der Hand legen musste. Kurz und gut: sehr empfehlenswert.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Regi, 05.02.2015

    Als Buch bewertet

    Ich schliesse mich MaWei an.
    Wieder ein spannender Roman von Nele Neuhaus, den man kaum aus der Hand legen möchte.

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    janein
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