Schluss mit Muss, Tanja Mairhofer

Schluss mit Muss (eBook / ePub)

Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst

Tanja Mairhofer

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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    steffi k., 14.05.2017

    Als Buch bewertet

    Schluss mit Muss
    Herzlichen Glückwunsch!
    ...Sie halten gerade ein Buch in der Hand , dass Ihr Leben nicht auf bedeutsame Weise verändern wird.“
    Schön, wenn man so zum Lesen animiert wird und
    „Ich sag’s ehrlich und geraderaus: Das vorliegende Buch könnte Sie unterhalten, zwischendurch auch mal an Ihnen kratzen, vielleicht erkennen Sie sich wieder, es könnte Sie zum Lachen bringen, aber Ihr Leben wird’s bestimmt nicht verändern und das soll’s auch gar nicht.“
    Schön, wenn nichts von einem erwartet wird außer Lesen.
    Deswegen ist es ja auch ein Antiratgeber.

    Die Moderatorin, Schauspielerin und Autorin Tanja Mairhofer, hat in ihrem bisherigen Leben schon vieles machen müssen, war und ist überall Zwängen und hohen Anforderungen ausgesetzt. Und deshalb ist für sie jetzt „Schluss mit Muss!“.
    Sie will uns verraten, wie der Mensch aktives Aufschieben weiterkommt.
    Das Buch ist eine recht gelungene, aber nicht neue Zusammenstellung von Alltagsthemen mit einer Menge von teils sehr interessanten Ratschlägen. Alles sehr sympathisch, aber wie schon gesagt nicht neu. Die Sprüche und „Erkenntnisse“ sind unterhaltsam. Lesevergnügen ist garantiert .Und das wurde uns ja auch versprochen _ mehr nicht.
    Das große Plus des Buches und deshalb 4 Sterne sind Cover und Gestaltung insgesamt.
    Mit seiner Optik: knallgelb und azurblau mit einem Stinkefingerdruck, ist das Buch im Bücheregal nicht zu übersehen und hat einen starken Wiedererkennungswert. Die gelben Schnitte strahlen förmlich Optimismus aus.
    Als Bonus gibt es noch 3 Kärtchen, die am Einband befestigt sind und sich durch Perforierung gut abtrennen lassen: Sprüche zu Mitnehmen; am besten gefällt mir: "die Realität könnte auch mal einen Hugo vertragen“.
    Ein nettes Buch für zwischendurch, die Kapitel umfassen nur wenige Seiten und sind und schnell zu lesen.
    Und jetzt trinke ich erst einmal einen Hugo …

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    janein
  • 4 Sterne

    anja n., 23.07.2017

    Als Buch bewertet

    Gegönnte Unordnung, freiwilliger Verzicht, der natürlich nicht als solcher gesehen wird, das sind nur einige der zahlreichen Weisheiten, die uns die Autorin sehr schmackhaft zu machen versteht. Für einige wenige könnte diese Lektüre somit zum ultimativen Ratgeber avancieren, da er auch immer eine passende Ausrede oder vermeintlich plausible Rechtfertigung für das eben nicht tun bereithält, der man bisweilen so gar nichts entgegen setzen kann.
    Hier hat jemand die Menschen und sich selbst genauestens beobachtet und mehr oder weniger tiefgründig analysiert. Die dargestellten Sichtweisen sind schlüssig und witzig zugleich. Jeder wird beim Lesen leicht feststellen, wie er selbst konditioniert wurde. Sehr zum Nachdenken anregend sowie zum eigenen Beobachten und Schlussfolgern motivierend, stellt man sich danach doch Fragen wie „ist das, was alle machen, wirklich immer richtig“, will ich selbst wirklich oder habe ich nur ein schlechtes Gewissen“. Gewöhnung trifft auf Überzeugung. Die eigenen Handlungs- und Denkmuster wird es aber leider bei den meisten nicht dauerhaft beeinflussen, stünde man doch damit ziemlich allein auf weiter Flur. Lacher und Aha-Effekte sind aber auf jeden Fall garantiert.
    Während des Lesens war ich stets hin und her gerissen. Dieses Handeln frei nach dem Motto „mir doch egal“ oder „ich bin okay so wie ich bin“ mag ich eben bei vielen gar nicht, da es doch meist in egoistischer Weise ausgelebt wird. Ebenso sieht die Autorin manche Dinge einfach zu schwarz / weiß und urteilt für meinen Geschmack zu pauschal. Die beschriebenen Personen-Typen sind doch charakterlich sehr extrem und auch für einen Laien schnell als das zu identifizieren.
    Wer schlank / mollig sein will, soll es eben sein und das darf er auch, ohne dass darüber jemand die Nase rümpft. Wer seine Wohnung sauber mag, ist noch lange kein Pedant. Ich hätte mir viel lieber eine Art Plädoyer Für „Leben und leben lassen“ gewünscht; ohne persönliche Gesamtbeurteilung, denn jeder Mensch ist nicht nur so oder so. Andererseits trägt es enorm zur eigenen Schadenfreude bei, wenn man liest, wie Möchtegerne ihr Fett wegbekommen.
    Mir kommt es aber manchmal so vor, als ob Frau Mairhofer der Ablehnung der eigenen Person ein „Angriff ist die beste Verteidigung“ einfach vorweg nimmt. Und dies tut sie auf sehr unterhaltsame, aufheiternde und kluge Weise. In vielen Dingen hat sie wiederum einfach Recht. Wo aber die Grenze ist, an der sich der innere Schweinehund nicht mehr als „Retter“ sondern eher nur noch als kontraproduktiv darstellt, konnte auch sie nicht genau definieren.

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    janein
  • 4 Sterne

    Haliax, 29.05.2017

    Als Buch bewertet

    Schluss mit gesellschaftlichen Konventionen.

    Das Antiratgeberbuch „Schluss mit Muss“ von Tanja Mairhofer wirbt mit dem Slogan „Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst“. Dieser Banner zieht sich durch das ganze Buch und durch jedes einzelne Kapitel. Eingangs wird mit einem Vorwort das Buch eröffnet und es wird klar ausgedrückt, was man von diesem Buch erwarten oder nicht erwarten darf. Die Kapitel haben einen Umfang von ein paar Seiten und können schnell gelesen werden, daher eignet sich das Buch auch für Zwischendurch. Auf lockere und unterhaltsame Art erzählt Tanja von ihren Erfahrungen, sagt klar, was sie daraus gelernt hat und bringt auch wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Vor allem bin ich begeistert von der Direktheit, die sie nutzt, um mit gesellschaftlichen Konventionen aufzuräumen und gleichzeitig zu ihrer Meinung steht.
    Die Aufmachung ist ein weiterer dicker Pluspunkt. Das Cover ist ein Blickfang, nicht allein durch die beiden Hände, sondern viel mehr durch die grellen Farben, die verwendet werden. Außerdem ist das Innenleben liebevoll gestaltet. Die Zitate, die bei jedem Kapitel hervorgehoben werden, und durch eine Grafik im Hintergrund unterstrichen werden, sowie die Kommentare, die fett herausgehoben werden, haben mir eine große Freude bereitet und müssen an dieser Stelle auch beschrieben werden.

    Obwohl es sich um ein Antiratgeberbuch handelt, konnte ich viel mitnehmen. Außerdem hat es mich oft zum Lachen gebracht und hat für eine abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Es gehört nicht zu den besonderen Perlen unter den Büchern aber es hat sich eindeutig 4 Sterne verdient.

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    janein
  • 4 Sterne

    Hannelore B., 06.06.2017

    Als Buch bewertet

    Das Cover ist der blanke Eye-catcher! Ob jetzt der Effenberg-Finger hätte sein müssen, kann man sich sicherlich streiten.
    Für mich war so ein Buch schon lange mal fällig!
    Warum muß ich mich ständig nach etwas richten, sei es im Privatleben, in meiner nächsten Umgebung, im Beruf, bei den Kindern und so weiter. Recht machen kann man es sowieso niemandem.
    Ich habe das Buch Kapitel für Kapitel durchgelesen und war begeistert, auch vom Faultier. Ich war der Meinung, so was hab nur ich. Frau Mairhofer und ihr Faultier leben recht gut zusammen. Sie denkt und das Faultier lenkt öfter!
    Ein Kapitel beleuchtet auch warum nicht das Faultier alleine schuld ist, sondern auch das Hashi-dings! Was das ist, lesen sie selber. Auf jedenfall ist es ein sehr seriöser Hinweis, daß Frau auch mal in anderer Richtung nachschauen soll.
    Die Titel der Kapitel sind reizvoll, das will man unbedingt lesen. Beispiele, "Der Clooney George, die Cher und wir dann so", "Ich muß nicht alles können", "Weniger ist mehr, mehr oder weniger", "Vorsicht! Brutale Rat-Schläger unterwegs". Auch den Enthaarungswahn bei den Frauen nimmt sie sehr gut unter
    die Lupe. Die volksläufige Meinung, daß man jung heiraten sollte und Kinder kriegen, zerlegt sie witzig. Die Kapitel "Der Erklärbär" und "Ein bißchen dick ist nicht so slim" beschreiben auch sehr gut unsere momentanen Probleme, siehe Heidi Klum.
    Rundherum ein witziger, frecher Antiratgeber, der richtig gut tut, denn meistens liest man ja nur was man unbedingt machen muß um glücklich zu werden.
    Zum Beispiel, denken sie positiv und es wird ihnen gut gehen, wie sie mit negativen Gedanken ihr Hirn verändern.

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    janein
  • 4 Sterne

    Inge W., 02.06.2017

    Als Buch bewertet

    Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter maßlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Perfekt kann ja jeder und das macht nicht zwangsläufig glücklich. In ihrem Anti-Ratgeber "Schluss mit Muss" verrät die Moderatorin und Schauspielerin Tanja Mairhofer, wie befreiend es sein kann sich nicht von den Erwartungen anderer unter Druck setzen zu lassen. Ein Hoch auf Selbstakzeptanz! "Schluss mit Muss" ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus. Unterhaltsam und informativ zugleich und genial komisch! Das Manifest gegen das schlechte Gewissen. Auf humorvolle Art nimmt Tanja Mairhofer die Perfektionisten dieser Welt in die Mangel und zeigt uns einen Einblick in ihre Sichtweisen. Unterhaltsam und informativ zugleich. Sie präsentiert ihren Antiratgeber bissig, provokant und spricht aus, was der ein oder andere denkt. Hier gibt's keinen Orden für gutes Müssen. Es ist locker geschrieben, bringt einen zum Lachen und einfach zum Zustimmen, auch wenn das Buch nur zum Vergnügen gedacht war stellt es einen richtig guten Zeitvertreib dar- top! Wer einfach mal etwas Leichtes und Witziges lesen möchte, wird hier fündig. Fundierter Ratgeber, der nicht ganz ernst gemeint und doch irgendwie wahr ist, für die tiefenentspannte Lebensart. Eine unterhaltsame Abrechnung mit allem, was man heute so tun zu müssen glaubt. Genial komisch!

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    janein
  • 4 Sterne

    valid_username, 22.07.2017

    Als Buch bewertet

    Witziger, alternativer Ratgeber:
    Inzwischen gibt es Ratgeber wie Sand am Meer und es scheint fast so als würden jeden Tag duzende neuer Ratgeber veröffentlicht. Daher stellt dieser „Antiratgeber“ eine willkommene Abwechslung dar. Er teilt sich auf viele kleine Kapitelchen auf, die auch nicht zwingend aufeinander aufbauen, was ihn zur perfekten Gelegenheitsliteratur macht. Die Autorin weist bereits im Vorwort darauf hin, dass dieses Buch nicht ganz „anständig“ ist und sehr schnell wird deutlich, dass damit ihr unverblümter und direkter Schreibstil gemeint ist. Durch clevere und auch witzige Kapitelüberschriften startet man bereits mit einem Schmunzeln auf den Lippen in die Kapitel. Aufgrund der direkten und teilweise auch selbstironischen Art die Dinge beim Namen zu nennen hält dieses Schmunzeln oft bis zum Ende des Kapitels an. Es tut gut zu lesen, dass es völlig in Ordnung ist nicht perfekt zu sein und dass es keinen Grund gibt sich schlecht zu fühlen, nur weil man nicht irgendeinem aktuellen Trend folgt oder einem völlig übertriebenen „Ideal“ entspricht. Im Übrigen wurden sämtliche im Buch aufgeführten Fakten mit Quellen hinterlegt, was für vertiefende Recherchen ganz nützlich sein kann.

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    janein
  • 4 Sterne

    Gaby2707, 13.07.2017

    Als Buch bewertet

    Jeder von uns hat so seine Vorstellungen, wie etwas sein sollte oder sein müsste. Tanja Mairhofer bringt mich mit ihren Gedanken zum einen zum Schmunzeln und zum anderen zum Nachdenken. Auf 224 Seiten erfahre ich in 35 unterteilten Kapiteln ihr Denken über das Muttersein, die Karriereanforderungen, über das Altern und vor allem den Haushalt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern offen und witzig dargestellt, lese ich, was von außen von uns erwartet wird. Das berühmte: Du musst mal wieder…

    Perfektionismus ist nicht out. Aber ich muss nicht jeden Tag die Kalkflecken am Wasserhahn abwischen, muss nicht alle 3 Tage meine Fenster putzen. Und wenn ich kein Yoga machen oder in die Walkinggruppe gehen will, dann lasse ich es einfach. Die Zeit kann ich nun sehr gut für mich selbst nutzen. Zum Beispiel zum Lesen solcher Bücher.

    Die abnehmbaren Sprüche vom Einband finde ich klasse. Ein paar liegen hier an manchen Stellen zum Drandenken parat.

    Ein witziger, manchmal etwas zynischer, alles in allem aber sehr unterhaltender Antiratgeber, der mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert hat. Bestens als Geschenk für einen Perfektionisten geeignet.

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    janein
  • 4 Sterne

    Schnuck59, 05.06.2017

    Als Buch bewertet

    In ihrem Buch „Schluss mit Muss“ will Tanja Mairhofer aufzeigen warum man alles falsch macht, wenn man alles richtig machen will.

    Tanja Mairhofer, geboren 1979, ist Moderatorin und Schauspielerin und fühlt sich heute als Kinder-Yogalehrerin und Autorin am wohlsten.

    In ihrem Antiratgeber spricht sie unterschiedliche Lebensbereiche und Themen an, bei denen wir mehr selbst entscheiden sollen, uns nicht verbiegen sollen und die eigene Intuition als guten Ratgeber ansehen sollen.
    „Soll doch jeder so leben wie er will.“

    Der Schreibstil ist flüssig, locker und ungezwungen. Viele Details werden auf humorvolle Art angesprochen. Allerdings wirkt der Sprachstil auf mich teilweise auf jugendlich getrimmt. Manches wird durch einen Hauch Ironie verstärkt. Das Buch mit seiner auffälligen gelben Einfärbung an den Kanten ist im Inneren locker gestaltet. Einige Aussagen werden durch vergrößerte Schreibschrift hervorgehoben.

    Inhaltlich fand ich nichts Neues. Die angesprochenen Themen wurden in einer Art „Kopfstandmethode“ erläutert und „Es ist ok, wenn man so ist, wie man ist.“

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    janein
  • 4 Sterne

    Wilhelma, 04.07.2017

    Als Buch bewertet

    Ein Antiratgeber von Tanja Mairhofer. Er ist schon leicht provozierend gestaltet, quasi ein Hingucker. Auch der besagte Mittelfinger, den jeder von uns hat, wird gezeigt und nicht versteckt. Jeder ist in seinem Leben gewissen Zwängen unterworfen, denen man sich auch nicht wirklich entziehen kann. Dieses Buch hilft uns unsere Einstellung dazu zu verändern. So sind es gerade die vielen lustigen Sätze, denen man eigentlich nur zustimmen kann. Das Leben besteht eben nicht nur aus Pflichten und so soll es auch möglich sein, dieses genießen zu dürfen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen! Gewiss muss man die Ratschläge nicht toternst nehmen, aber sie helfen doch ungemein. Genießen wir doch lieber bei Sonnenschein eine Stunde im Liegestuhl, anstatt drüber nachzudenken , was noch allles gemacht werden muss. Und genau das ist die Botschaft, die Tanja Mairhofer uns vermitteln möchte! Gelungen ist es ihr mit viel Humor und mit teilweise übertriebenen Beispielen. Eine sehr schöne Idee sind auch die Karten auf dem Buchumschlag, diese helfen uns, nicht wieder in alte Muster zu verfallen.

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    janein
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