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  • 5 Sterne

    19 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janina S., 10.10.2016

    Als eBook bewertet

    Nachdem ich die ersten beiden Bände gelesen hatte, konnte ich den dritten Teil kaum erwarten. Und wurde nicht enttäuscht! Anna trifft endlich ihren Vater, aber die Beziehung zwischen den beiden ist mehr als kompliziert. Als dann auch noch die Tote bei ihm im Atelier gefunden wird, geht es für Anna ums Ganze.
    Spannung pur! Ich hoffe, Silvia Stolzenburg schreibt noch ganz, ganz viele Krimis!

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  • 5 Sterne

    14 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine K., 11.10.2016

    Als eBook bewertet

    Als Anna Benz mitten in der Nacht von ihrem Vater angerufen wird, glaubt sie ihren Ohren nicht zu trauen. Angeblich hat er eine Leiche bei sich im Atelier gefunden. Der Künstler leidet unter einer bipolaren Störung und Anna denkt zuerst, er hätte mal wieder seine Pillen abgesetzt.
    Was dann passiert, entwickelt sich zu einem äußerst spannenden und verzwickten Fall, in dem Anna auch privat an ihre Grenzen geht. Die Reihe um Anna Benz und Markus Hauer gehört mittlerweile zu meinen Lieblings-Stuttgart-Krimis, weil auch die Lokalität ganz toll beschrieben wird.
    Aber, die Krimis sind nicht nur für Stuttgarter zu empfehlen!

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    janein
  • 5 Sterne

    14 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja F., 21.11.2016

    Als Buch bewertet

    "Arme und Beine der Toten sind seltsam verdreht, ihr Kleid blutdurchtränkt. An der Wand über ihr prangt das aktuelle Werk des berühmten Malers Roland Kirchberger "Feuersbrunst". Vollendet mit dem Blut der Toten, der Galerie-Assistentin des Künstlers.
    Die Stuttgarter Ermittlerin, Anna Benz, steht vor ihrem wohl schwierigsten Fall, denn Kirchberger ist ihr leiblicher Vater, den sie erst kürzlich kennengelernt hat. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Als Anna aufgrund ihrer verwandtschaftlichen Beziehung zum Hauptverdächtigen der Fall entzogen wird, ermittelt sie auf eigene Faust. Sie ahnt nicht, mit wem sie sich angelegt hat - es beginnt ein Alptraum, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint..."

    Mit ihrem dritten Kriminalroman "Tödliche Verdächtigungen" hat Silvia Stolzenburg erneut ein Werk veröffentlicht, das dem Leser nicht nur eine außerordentliche und abwechslungsreiche Portion an Spannung bietet und wunderbare falsche Fährten liefert, sondern wiederum durch einen enorm angenehmen Schreibstil und eine unheimlich detailgetreue Darstellung besticht.
    Zum allerersten Mal überhaupt wird dem Leser ein ganz besonderer und großzügiger (echter) Blick hinter die Kulissen der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim gewährt (bekannt geworden in den 70er Jahren durch die Inhaftierung der RAF-Terroristen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin) - von der Einlieferung über den Gefängnisalltag bis hin zur Entlassung.

    Und es wird mit aller Deutlichkeit aufgezeigt, dass ein Kapitalverbrechen nur bearbeitet und (hoffentlich) aufgeklärt werden kann, wenn sehr viele Leute über Tage / Wochen und auch mal über Monate hinweg Hand in Hand und akribisch daran arbeiten: Ermittler der jeweiligen Fachdezernate, Kriminaltechniker, Sachverständige und Laborassistenten des Kriminaltechnischen Institutes des LKA, usw.
    Man spürt einfach, dass Silvia ganz nah am wahren Polizei-Puls/Alltag dran ist - das ist gut so und macht ihre Bücher besonders.

    Ich freue mich jetzt schon auf ihren ersten Thriller "Blutfährte", der im Februar 2017 erscheinen wird und vor allem auch auf das neue Krimi-Projekt, dessen Recherchen im Frühjahr 2017 beginnen werden und ein außergewöhnliches Thema beinhalten wird... :-))
    Eines ist sicher: es geht rasant weiter!

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 24.11.2016

    Als Buch bewertet

    Nach "Tödliche Jagd" und "Die Fliege", ist dies bereits der dritte Fall für das Stuttgarter-Ermittlerduo Anna Benz und Markus Hauer. Ich war so gespannt auf den, hoffentlich nicht wirklich letzten Teil der Reihe, und wurde nicht enttäuscht.

    Es knüpft direkt am letzten Teil, in dem Anna endlich Kontakt zu ihrem leiblichen Vater Roland aufgenommen hat, an. Die zarten Bande zwischen Vater und Tochter, die am Entstehen sind, werden aber sofort auf eine harte Probe gestellt, als Anna mitten in der Nacht einen aufgeregten Anruf von ihm erhält. Er hat seine Assistentin Marilene tot in seiner Villa aufgefunden. Als Anna bei ihrem Vater eintrifft, herrscht Chaos in Roland Kirchbergers Kopf. Er kann sich an nichts erinnern und alles spricht für ihn als Täter. Voller Selbstzweifel bittet er Anna, die sich zwar nicht vorstellen kann, dass er der Mörder sein soll, aber auch leise Zweifel hegt, um Hilfe. Sie beschließt das Verwandtschaftsverhältnis zu verschweigen um das Rätsel lösen zu können. Die geht natürlich nicht lange gut und sie wird doch vom Fall abgezogen. Dies ist für Anna allerdings kein Grund sich zurückzulehnen, schließlich muss sie ihren Vater aus dem Untersuchungsgefängnis in Stadelheim holen und will auch endlich Sicherheit. Ihre Privatermittlungen bringen allerdings nicht nur sie so richtig in Gefahr.

    Es handelt sich um den dritten Teil der Reihe, den man sicherlich auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Will man sich aber auch in Anna besser hineinversetzen können, ist es auf jeden Fall ratsam ihre Geschichte zu kennen. Ist es doch hinter dem Hintergrund zerrütteter Familienverhältnisse, die ihr Vertrauen geraubt haben, noch einmal ganz anders zu bewerten, dass die neue Vaterfigur, die ihr endlich Sicherheit geben könnte, vielleicht auch eine große Enttäuschung sein könnte. Ihre Zweifel, ihre Gedanken und ihre Hoffnungen sind wirklich grandios gezeichnet. Ebenso die Selbstzweifel Rolands, der sich wegen seinem Gedächtnisverlust, den er schon öfters erlebt hat, wenn er seine Medikamente in kreativen Schaffensperioden abgesetzt hat, zermürbt.

    Es geht sofort mit dem schrecklichen Leichenfund los und man wird als Leser von Beginn an regelrecht in das Geschehen gezogen. Der Fall ist komplex gestrickt und die Spannung erhöht sich von Kapitel zu Kapitel, bevor es dann zu einem mehr als fesselnden Finale kommt. Ich konnte das Buch irgendwann wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen. Ganz lange hat mich die Frage nach dem Motiv am Mord von Marilene am Rätselraten gehalten.

    Der Schreibstil liest sich locker, flüssig und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Die Autorin beschreibt derart anschaulich, dass man das Gefühl hat live mit vor Ort zu sein. Es gelingt ihr auch fantastisch Gefühle darzustellen, sodass ich mich nicht nur gut in die Köpfe der Charaktere denken, sondern regelrecht mitfühlen kann.

    Anna Benz hat sich in den drei Bänden sehr zu ihrem Positiven verändert und dieses Mal hat sie eine absolut authentische und sympathische Rolle gespielt. Anna ist eine Topermittlerin, die sich nicht nur auf ihr Bauchgefühl verlassen kann, sondern der auch bei den Ermittlungsmethoden niemand etwas vormacht. Es muss nur dafür gesorgt sein, dass sie stets etwas zu Essen zwischen den Zähnen hat, denn hungrig geht bei ihr gar nichts. Froh sein kann sie um Markus, ihren engsten Kollegen und sicher auch guten Freund. Gefreut habe ich mich auch über ein Wiedersehen mit Bea, der rastalockigen Gerichtsmedizinerin, die mit Markus verbandelt, ebenfalls aber auch Annas beste Freundin, auf die sie sich perfekt verlassen kann, ist. Richtig gut gefallen hat mir auch Roland, Annas Künstlerpapa, dessen Rolle mehr als überzeugend echt dargestellt ist. Aber auch alle anderen kleinen Rollen sind perfekt besetzt, bei Nang, der thailändischen Prostituierten, um die ich mir richtige Sorgen machen musste, angefangen, bis hin zu Jens, Annas Lebensgefährten, der sich nicht nur Sorgen um sie macht, sondern sie auch bei ihren Ermittlungen tatkräftig unterstützt.

    Super gut gefällt mir an der ganzen Reihe, dass die Ermittlungen so authentisch dargestellt werden. Da rücken erst einmal der KDD und die Tatortgruppe an, es werden ausführlich Spuren gesammelt, bevor irgendjemand an den Tatort darf und auch dann muss volle Schutzkleidung angelegt werden. Eine Verhandlungsgruppe wird bei einem SEK Einsatz mitgeschickt oder eine Ringfahndung wird so eingeleitet, wie es in der Realität üblich ist und eben nicht so einfach und salopp, wie man es im Krimi normalerweise findet. Grandios recherchiert hat die Autorin auch die Unterbringung im Untersuchungsgefängnis Stadelheim, bei der Einlieferung angefangen, über Essens- oder Arbeitsregelungen, bis hin zur Atmosphäre wird hier wirklich fundiert und großartig beschrieben.

    Sehr positiv empfand ich auch die angenehme Schriftgröße.

    Alles in allem ein toller dritter und sehr persönlicher Fall für Anna Benz, der auf jeden Fall großartige Krimiunterhaltung bringt und daher von mir 5 Sterne erhält.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja K., 19.11.2016

    Als Buch bewertet

    Dies ist der dritte Band des Stuttgarter-Ermittlerduos Anna Benz und Markus Hauer, es geht diesmal auch um Annas privates Umfeld, denn ihr leiblicher Vater Robert, den sie erst vor kurzem kennen gelernt hat, wird verdächtigt seine Mitarbeiterin ermordet zu haben.

    Die ersten beiden Bände "Tödliche Jagd" und "Die Fliege" hatte ich auch schon mit Genuss und Spannung gelesen. Es ist zwar von Vorteil, wenn man die (private) Entwicklung der ersten beiden Bände kennt und die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, aber m.E. nicht unbedingt zwingend erforderlich um alles zu verstehen.

    Was mich immer wieder fasziniert, ist, dass Silvia Stolzenburg es immer wieder schafft auf ca. 270 Seiten einen packenden, überaus spannenden Krimi zu schreiben, den man kaum aus der Hand legen möchte. Es gibt keine Längen, es ist von der ersten Seite bis zum Schluß actionreich und spannned und auch informativ. Zum Beispiel schildert sie diesmal ziemlich interessant den Aufenthalt im Gefängnis Stammheim. Und wa s ich noch besonders hervorheben möchte, die Autorin bleibt bei ihren Schilderungen authentisch. Nichts wirkt übertrieben oder an den Haare herbeigezogen. Im Gegenteil, im Anhang erklärt sie, wie ihre vielen Kontakte im Polizei- und Kriminaltechnikbereich ihr wertvolle Tipps gegeben haben.

    Gefallen hat mir auch das Ermittlerduo. Anna Benz ist eine mutige und vor allem couragierte Frau, die sich für die Aufdeckung der Verbrechen einsetzt, im privaten mit ihrem Freund Jens auf Radtouren geht und sich damit auseinander setzen muss, dass sie erst sehr spät ihren leiblichen Vater kennen lernen durfte. Dieser hat eine bipolare Störung und das macht Anna Angst, da auch sie schon psychologische Hilfe brauchte. Ihr Kennenlernen stand durch ihre Ängste unter keinem guten Stern. Es dauerte lange, bis sie sich überwinden konnte ihn zu besuchen. Robert Kirchberger ist ein berühmter Maler, der seine Bilder in die ganze Welt zu hohen Preisen verkauft. In diesem Fall sezt Anna sich über alle Vorschriften und Vorgaben ihres Chefs hinweg - denn sie glaubt nicht, dass ihr Vater schuldig ist.

    Mir hat die Entwicklung von Anna - jetzt auf alle drei Bände gesehen - sehr gut gefallen. Man konnte ihre innere Zerrissenheit spüren, ihre vorsichtigen Versuche der Kontaktaufnahmen mit erleben und ihre Veränderungen beobachten.
    Im vorliegenden Band rätselt man lange mit, denn was für ein Motiv gibt es ? Warum musste Marilene sterben ? Vor allem Anna gerät diesmal selbst in tödliche Gefahr. Also Spannung über Spannung, Nervenkitzel und Action.

    Ich bin gespannt auf weitere Krimis aus der Feder von Silvia Stolzenburg. Auch ihre historischen Romane sind sehr empfehlenswert !

    Fazit:
    Ein Krimi, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Verwickelt, überraschend, sehr, sehr spannend und vor allelm authentisch. Keine Längen - dafür viel Freude beim Lesen !

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  • 5 Sterne

    Karin W., 08.12.2016

    Als Buch bewertet

    Anna Benz und Markus Hauer ermitteln wieder in Stuttgart

    Im Atelier von Anna Benz' leiblichen Vater, dem berühmten Maler Roland Kirchberger, wird dessen Assistentin seltsam verdreht und blutdurchtränkt aufgefunden. Über ihr prangt das neueste Werk des Künstlers, welches mit dem Blut der Toten vollendet wurde. Alle Spuren weisen auf Kirchberger als Täter. Als Anna wegen der familiären Beziehung zu dem Hauptverdächtigen der Fall entzogen wird, ermittelt sie auf eigene Faust weiter und sticht dabei in ein Wespennest.

    Nachdem mir die ersten beiden Bände um das sympathische Ermittlerteam aus Stuttgart sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf den dritten Band. Und ich muss sagen, ich habe das Gefühl, dass die Bücher immer besser werden.

    Diesmal bekommen Anna, Markus und ihre Kollegen es mit einem ganz besonderen Fall zu tun und das hängt nicht nur damit zusammen, dass es sich bei dem Hauptverdächtigen um Annas leiblichen Vater handelt, den sie erst vor wenigen Monaten kennengelernt hat. Vielmehr führen die Hintergründe der Tat in eine Richtung, mit der ich niemals gerechnet habe.

    Wie schon in den vorigen Bänden sticht der Krimi durch seine präzisen und detaillierten Beschreibungen der Polizeiarbeit heraus, ohne jedoch langatmig zu wirken oder sich zu wiederholen. Besonders spannend fand ich diesmal, wie die Aufnahme von Häftlingen in der JVA Stammheim abläuft bzw. wie ein SEK-Einsatz konkret koordiniert wird.

    Alle Indizien sprechen gegen Annas Vater Roland, aber Anna kann und will nicht glauben, dass er zu solch einer Tat imstande ist. Jedoch steht sie damit auf ziemlich verlorenem Posten. Aber Anna wäre keine so gute Ermittlerin, wenn sie sich einfach von dem Fall abziehen lassen und das Feld ihren Kollegen überlassen würde. Dafür überschreitet sie aktuell auch schon mal ihre Kompetenzen oder geht den Kollegen gehörig auf die Nerven.

    Roland Kirchberger agierte in den vorigen Büchern eher im Hintergrund, erst am Ende des zweiten Bandes lernen er und seine Tochter sich kennen. Bisher war nur bekannt, dass er unter einer psychischen Erkrankung leidet – kann diese ihn zu der blutigen Tat getrieben haben, da er immer wieder seine Medikamente absetzt, weil sie seine Kreativität hemmen?

    Die Ermittlungen sind spannend und geben gute Einblicke in das eine oder andere Milieu, im letzten Drittel nimmt die Spannung nochmal dramatisch zu.

    Mich konnte der dritte Fall von Anna und Markus wieder voll überzeugen und ich freue mich sehr auf das nächste Buch mit den beiden.

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  • 5 Sterne

    Mundolibris, 06.12.2016

    Als Buch bewertet

    Der dritte Fall für die Stuttgarter Kommissarin Anna Benz und ihr Team ist auch gleich ihr persönlichster Fall und zugleich der abschließende Roman aus der Reihe.
    Dieses Mal lernen wir neben der brillanten Ermittlerin auch die Frau und Tochter etwas näher kennen, denn der Hauptverdächtige ist Anna Benz leiblicher Vater.
    Der Schreibstil ist wieder leicht und flüssig, so dass man problemlos mitten in der Story stand.
    Die Figuren, neue wie auch die schon bekannten sind wieder sehr bildhaft beschrieben und wirken durchweg authentisch. So war es dann auch keine Schwierigkeit sich in die Figuren hineinzuversetzen. Ebenso plastisch sind die Schauplätze beschrieben, die man jetzt im dritten Band schon fast blind finden könnte, zumindest die die auch schon in den vorherigen Romanen eine Rolle spielten.
    Auch dieses Mal stieg die Story sehr spannend ein und konnte sich dennoch weiter steigern bis zum grandiosen Finale hin. Das ist eine der großen Stärken von Silvia Stolzenburg Spannung zu erzeugen aber dies ohne dass es sehr konstruiert rüberkommt.
    Ich persönlich finde es sehr schade, dass diese Reihe mit dem dritten Teil endet, denn Anna Benz und ihr Team hätten durchaus das Zeug dazu gehabt Kultstatus zu erreichen.
    Wie man es von der Autorin gewöhnt ist, konnte sie mich auch mit diesem Roman bestens unterhalten. Und so sind das fast schon wie üblich 5 Sterne, die volle Punktzahl, sowie eine Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    Langeweile, 24.11.2016

    Als Buch bewertet

    Mitten in der Nacht wird die Polizistin Anna Benz von einem Anruf ihres Vaters geweckt. Er bittet sie, sofort zu kommen, da in seinem Atelier die Leiche seiner Mitarbeiterin liegt.
    Als Anna dort eintrifft, findet sie ihren Vater,den Maler Roland Kirchberger, welchen sie erst vor kurzem kennengelernt hat, ziemlich aufgelöst vor.
    Aufgrund von Tablettenkonsum hat er keine Erinnerung an die zurückliegenden Vorgänge. Zunächst deutet alles darauf hin, dass er der Mörder ist.
    Das will Anna geht doch nicht akzeptieren und beginnt sofort mit den Ermittlungen, wobei sie verschweigt, dass es sich bei dem Verdächtigen um ihren Vater handelt.
    Als das bekannt wird , entzieht man ihr den Fall sofort, was sie jedoch nicht hindert , weiter zu ermitteln.
    Dabei gerät sie mehrmals in große Gefahr.

    Das Buch lebt , wie auch die vorherigen Bücher um die sympathische Ermittlerin, von einer durchgehend hohen Spannung. Die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche bei der Polizei wurde wieder ganz präzise und ohne Schnörkel geschildert.
    Die einzelnen Schritte bis zur Auflösung des Falls waren logisch und gut durchdacht.
    Besonders die Geschehnisse in der Haftanstalt Stammheim wirkten sehr authentisch, was für die gute Recherchearbeit der Autorin spricht. Alles in Allem ein Krimi , der mich wieder vollständig überzeugt hat.

    Deshalb völlig verdiente fünf Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    Christa P., 30.12.2016

    Als Buch bewertet

    Es geht spannend weiter!
    Nun ist er da - der 3. Stuttgart Krimi und die Ermittler Anna Benz und ihr Kollege Hauer stehen wieder im Mittelpunkt!
    Anna Benz jedoch ist auch noch persönlich betroffen. Das ermordete Opfer wird in den Räumlichkeiten ihres leiblichen Vaters gefunden - den sie vor kurzem erst kennen gelernt hat und sie sich mit dem Gedanken immer noch nicht abgefunden hat. Aber ihr Vater, der die Tote - eine Mitarbeiterin seiner Galerie - in seinem Atelier findet, weiß sich nicht anders zu helfen, als seine Tochter um Hilfe zu bitten.
    Anna Benz kann es eine Weile vor ihren Kollegen verheimlichen, dass der Hauptverdächtige, zu dem ihr Vater sofort erklärt wird, mit ihr verwandt ist.
    Aber natürlich bleibt das nicht unentdeckt, sie wird von dem Fall abgezogen, was ihr gar nicht gefällt - also ermittelt sie auf eigene Faust weiter.
    Es ist kompliziert, sehr schwierig und gefährlich. Immer mehr Indizien zeigen auf ihren Vater - aber sie will es trotzdem nicht glauben; ihr Vater ist kein Mörder.
    Sie bekommt es mit gefährlichen Drogenhändlern zu tun, begibt sich in große Gefahr.
    Der Roman ist sehr spannend und fesselnd geschrieben, bezieht die Gefühle der Kommissarin sehr gut mit ein und man kann sich gut ins das Geschehen hinein versetzen.
    Ich würde mich freuen, wenn diese Reihe fortgesetzt würde.

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