Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!, Lena Greiner, Carola Padtberg

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! (eBook / ePub)

Von Helikopter-Eltern und Premium-Kids

Lena Greiner
Carola Padtberg

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  • 5 Sterne

    13 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 14.10.2017

    Als Buch bewertet

    Die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg haben ein sehr humoriges Buch zum Thema "Helikoptereltern" bzw. "Curling-Eltern" geschrieben.

    Auf insgesamt 224 Buchseiten geht es um überängstliche und überbesorgte Eltern, die ab der Geburt bis zur Ausbildung und sogar darüber hinaus ständig um den eigenen Nachwuchs kreisen und sogar ihr eigenes Leben ausschließlich aufs Kindeswohl ausrichten.

    Während der Lektüre der Berichte und Schilderungen von Eltern, Erzieherinnen, Lehrern, Professoren und Ärzten ließ sich das ungläubige Kopfschütteln leider nicht vermeiden. Denn mehr als einmal wusste ich nicht so recht, ob ich über die beschriebenen Fälle lachen oder weinen sollte. Ich kann den Kinderpsychologen und Pädagogen nur zustimmen, die diese krankhaften Entwicklungen anprangern, da dabei mehr als unselbstständige Erwachsene herangezüchtet werden, die bei späteren Konflikten und Problemen hilflos bis überheblich agieren. Wenn einem alles von klein auf abgenommen wird und man nichts mehr selbst leisten muss, dann erachtete ich dies als brandgefährlich.

    Sicher ist es amüsant, zu lesen, wie Väter sich bei Lehrern beschweren, dass das eigene Kind schlechte Noten bekommt oder um Verlegung eines Tests wegen eines Kindergeburtstags gebeten wird (s. Titel). Doch das ist nicht neu. Vielmehr hat die Tendenz zugenommen, den Nachwuchs, ungeachtet von dessen Interessen und Intelligenz, ab dem Kindesalter auf Highperformer zu trimmen. Dazu sind den "Helikoptereltern" alle Mittel recht. So werden zum einen Erzieherinnen dazu gedrängt, dem 3-jährigen Kind doch lieber Chinesisch beizubringen als es an der frischen Luft herumtollen zu lassen. Zum anderen schrecken Eltern heutzutage nicht davor zurück, sich über die Klausurnote bzw. über die Prüfungsleistung des Sohnemanns oder der Tochter beim Universitätsprofessor zu beschweren. Mehr noch, sie besuchen anstelle des Kindes Vorlesungen oder schreiben gar Hausarbeiten für den verwöhnten und ach so "gestressten" Nachwuchs. Einfach nur unglaublich oder? Wenn dann auch noch eine Mutter ihre Tochter beim Ausbildungsbetrieb entschuldigt, da diese wegen der berufsbedingten Abwesenheit der Mutter den Wecker nicht gehört habe, dann ist das m. E. mehr als peinlich. Auch vor SMS- bzw. WhatsApp-Nachrichten an den Lehrer wegen des vergessenen Schulbrots des Sohnes schrecken Eltern nicht zurück. Diese und noch viele andere Anekdoten aus dem echten Leben machen dieses Buch so lesenswert. Obgleich man herzhaft über Greiners und Padtbergs Geschichten lachen muss, so stimmt die Tatsache, dass es sich dabei um 100% authentische Begebenheiten handelt und nicht um überspitzte Comedybeiträge, ausgesprochen nachdenklich; gerade auch in Hinblick auf die eigene, recht autonome Kindheit, Schulzeit etc.

    FAZIT
    Eine zeitgemäße und zugleich unterhaltsame Anekdotensammlung, die erzieherische Fehlentwicklungen vielseitig betrachtet

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia K., 19.10.2017

    Als Buch bewertet

    Amüsant, schockierend und interessant

    Vom Buch "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" von Lena Greiner und Carola Padtberg bin ich sehr positiv überrascht. Nicht nur das Cover hätte nicht besser getroffen werden können, auch die Gestaltung der Kapitel und Texte und die Auflockerung durch Cartoons, kurze allgemeine Worte zum Kapitel, Anekdoten und Sprüchen finde ich äußerst gelungen. Das Buch ist sehr kurzweilig und hat mich so gefesselt, dass ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.

    Schon die Einleitung finde ich äußerst positiv. Und dass die Geschichten aus persönlichen Gesprächen mit Betroffenen sowie Einsendungen von SPIEGEL-ONLINE-Lesern stammen sowie überbehütete Kinder und deren Eltern selbst zu Wort kommen, finde ich toll, weil so aus vielen Seiten zu vielen Situationen Geschichten zusammen getragen wurden, die mit Sicherheit auch viel Wahrheitsgehalt haben. Die ersten Kapitel, wo die Autorinnen von der Schwangerschaft bzw. dem Babyalter hin bis zur Uni und Ausbildung viele Themen aus der Entwicklung von Kindern aufgreifen, fand ich teilweise amüsant, aber viele auch sehr schockierend, gerade auch wo es darum ging, wie ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren Eltern behandelt und bevormundet werden. Manche Geschichten und Aussagen waren so unglaublich, dass es mir schlicht die Sprache verschlagen hat. Z.B. dass es tatsächlich Eltern gibt, die, in meinen Augen wegen Lappalien, zum Anwalt gehen und klagen. Wenn man diese Geschichten liest ist man froh, nicht den Beruf des Erziehers, Lehrers, Professors oder aber auch Friseurs und weiteres gewählt zu haben. Sehr interessant dagegen fand ich die letzte drei Kapitel, in denen Kinder ihre Sichtweisen erzählen, Eltern erklären, warum sie Helikopter-Eltern sind und schließlich die Erläuterungen eines Psychologen zu diesem Thema. Diese hätten in meinen Augen sogar noch ausführlicher gestaltet werden können. Sehr interessant finde ich den Vorschlag, was betroffene Eltern tun können, um gelassener zu werden - es wäre interessant von einem Betroffenen zu erfahren, ob das wirklich hilft bzw. auf Dauer hilft...

    ... denn zum Glück kann ich von mir selbst behaupten, nicht zu den Helikopter-Eltern zu zählen, zumindest in den meisten Fällen nicht, denn wie im Schlusswort so schön steht: "In Wahrheit sind wir doch alle Helikopter... Ein wenig stimmt das natürlich, denn für fast alle Eltern ist ihr Kind das Wichtigste in ihrem Leben.". Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen, zumindest die geschätzten 85 bis 90 Prozent der Eltern, die "alright" sind, werden darin eine sehr gute Lektüre finden. Deswegen gibt es von mir auch fünf glänzende Sterne dafür und ich werde mir die Anekdoten nicht zum Vorbild nehmen ;-).

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 09.12.2017

    Als Buch bewertet

    Helikopter sind die anderen. Lena Greiner und Carola Padtberg sammeln Anekdoten zu überbesorgten Eltern. Manche Kinder werden in Watte gepackt. Von der Wiege bis in den Hörsaal der Universität werden die Söhne und Töchter rund um die Uhr versorgt, mit komischen Folgen, die man nun in einem Buch nachlesen kann. Eltern können anstrengend sein. Wer in Kindergarten, Schule oder Sportverein tätig ist, weiß das. Das richtige essen (nur Bio), die passenden Noten (mindestens gut), die beste Förderung (für das eigene Kind), all das fordern besorgte Mütter und Väter ein. Das Beste, Schönste, Größte, drunter gehts nicht für die Sprösslinge, die nur deshalb so anstrengend seien, weil sie so genial sind. Helikopter-Eltern werden diese Erwachsenen auch genannt, die mit großem Getöse um ihre Lieblinge schwirren. Mit dem Wirbel, den sie dabei veranstalten, sind sie ein unerschöpfliches Thema für Anekdoten. Etwa die von dem Siebtklässler, der mit zwei Mädchen ins Kino gehen wollte. Allerdings hatte er nicht mit seinen Eltern gerechnet, die eine Bedingung stellten: Die Mutter würde ihnen inkognito folgen. Was für ein entspannter Ausflug, zumal für einen Teenager! Als die Deckung aufzufliegen drohte, stellte sich die Frau als eine Nachbarin vor. Auch nicht schlecht: Eltern, die einen 50 Jahre alten Apfelbaum im Garten fällen, weil ihrem Kind kein Apfel auf den Kopf fallen soll. Und dass bei schlechten Noten so manche Familien den Lehrern gleich mit dem Anwalt drohen, ist ohnehin nichts Neues mehr, wenn sie sich nicht direkt an die Schulaufsicht oder das Ministerium wenden. Ärgerlich auch die Eltern, die ihre Lieblinge in dicken Autos bis vor die Schultür karren. Rücksichtslos versperren sie Gehwege und bringen andere Kinder, die zu Fuß kommen in große Gefahr. Auch seit Jahren bitten die Lehrer auf Elternabenden in der Schule, dass die Eltern die Referate nicht für die kleinen Kinder schreiben sollen sagen die beiden Autorinnen die die Auswüchse des Helikopterns in dem vergnüglichen Buch "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" zusammengetragen haben. Sie wissen auch von Eltern zu berichten, die sich noch in die Berufsausbildung der Kinder einmischen oder sie bis an die Universität verfolgen und dort wissen wollen, wann der erste Elternabend stattfindet. Auswüchse die nicht gut sein können. Jeder muss mal scheitern, braucht mal ein aufgeschürftes Knie. Aber immer mehr Eltern reagieren auf Misserfolge ihres Kindes mit narzistischer Kränkung. Durch diese Überidentifizierung der Eltern mit ihren Kindern wird letztendlich eine unmündige Generation erzogen. Aber, wie es nun mal ist Eltern wollen für ihr Kind das Beste und das ist auch legitim. Viel wichtiger ist die Frage: "Warum muss eine Mutter wie ein Helikopter um das Kind kreisen?" Sie macht das Schulsystem verantwortlich, das die Mitarbeit der Eltern geradezu einfordere und in dem sich viele Familien alleingelassen fühlen. Auch Padtberg und Greiner räumen im Schlusswort ihres Buches ein, dass die meisten Eltern in Ordnung sind und cool bleiben, auch auf die Gefahr hin, als Rabeneltern zu gelten, etwa wenn ihr Kind fällt und sie nicht Globuli oder passende Hausmittel parat haben. Man kann sich freuen, dass Eltern generell fürsorglicher geworden sind und soll die Beziehung nicht discreditieren, die in vielen Familien sehr gut ist. Auch gibt es überhaupt keine Hinweise, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen lebensunfähiger oder gar psychisch unpraktischer geworden sind. Doch - Hand aufs Herz - wer hat sich nicht schon mal selbst dabei ertappt, wie er mit der Fürsorge übertreibt, oder übertrieben hat? Irgendwie hat jeder schon mal so was erlebt, hält sich aber selbst nicht für betroffen, denn "Helikopter, sind immer nur die anderen." Spleenig, grotesk – und leider wahr. Eine amüsante Realsatire darüber, wie Kinder bis ins Erwachsenenalter von ihren Eltern überwacht werden. Dieses Buch ist kein Erziehungsratgeber und kein pädagogisches Plädoyer gegen Förderwahn, sondern ein schonungsloser Frontbericht aus dem Familienleben. Ein messerscharfes Plädoyer gegen den Förderwahn, gegen Überbehütung und Verwöhnung – und gleichzeitig der Appell, an Erziehung nicht planwirtschaftlich heranzugehen, sondern mit Intuition, Leichtigkeit und Humor.

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    janein
  • 5 Sterne

    Margit P., 12.10.2017

    Als Buch bewertet

    Ein Hoch auf...

    ... alle existierenden und werdenden Helikoptereltern. Warum? Sonst wäre mir nämlich dieses Lesevergnügen und die vielen herzlichen Lacher entgangen. Auf 224 Seiten erscheint "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag" am 12.10.2017 im Ullstein Verlag in der Rubrik "Humor". Und genau dort gehört es auch hin. Auch wenn viele der im Buch vorgestellten Eltern wohl eher nicht darüber lachen können ist es für mich mehr als nur amüsant. Wohl bemerkt - ich bin selbst Mutter von zwei Kindern aber ich versuche doch die zwei so viel wie möglich Kind sein zu lassen und meinem Drang zu widerstehen, mich zu sehr in Ihr Leben einzumischen.

    Ach, was musste ich bei den ersten Seiten schon schmunzeln, herrlichen :-) Denn: Einerseits fühlte ich mich selbst ertappt - meine erste Schwangerschaft war ebenfalls geprägt vom Helikopter-Eltern-Dasein. Damals wurden gerade diese kleinen Doppler-Geräte "in" mit denen man, wie im Buch beschrieben, die Herztöne vom Baby im Bauch abhören konnte. Ich seh mich da noch liegen, verzweifelt auf der Suche nach dem rhythmischen Klopfen.
    Andererseits erlebe ich diese Dinge jetzt von der anderen Seite und darf oftmals schmunzelnd oder auch genervt den Kopf schütteln - denn ich arbeite in einer Gynäkologischen Praxis und wenn ich mir die Schwangeren von Heute so anschaue... da war ich noch harmlos dagegen.

    Doch es geht natürlich nicht nur um die spannende Zeit der Schwangerschaft, nein... Vom Babyalter über die Kindergartenzeit bis hin zur langen Schullaufbahn des Sprösslings und zu guter Letzt bis zur Berufsausbildung bzw. des Studium kreisen die so genannten Helikopter über den Köpfen Ihrer Kinder.

    Das Buch besteht aus vielen Anekdoten aus dem Eltern-Kind-Dasein und witzigen Comiczeichnungen. Und zwar aus unterschiedlichen Blickwinkeln - aus Sicht von Lehrern, Erziehern und Amtspersonen aber auch von genervten Mit-Eltern, Elternbeiratsvorsitzenden etc. Mit diesem Buch haben die Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse den Nagel wirklich auf den Kopf getroffen. Ich möchte oftmals nicht in der Haut von Lehrern, Erzieherinnen oder zukünftigen Chefs stecken. Diese tun mir oftmals wirklich leid. Vielleicht nimmt sich ja nach dem Lesen dieses Buches die ein oder andere Mutter bzw. der Vater ein Herz und schafft es, sich in Zukunft ein wenig mehr am Riemen zu reißen. Aber bitte nicht all zu viel - sonst wäre es ja für Aussen stehende plötzlich nicht mehr so amüsant :-)

    5 Sterne für dieses tolle Buch sind von mir sicher und ich vergebe sehr gerne eine klare Kauf- bzw. Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    Kerstin, 14.10.2017

    Als Buch bewertet

    Sehr, sehr lustig und unterhaltsam – leider viel zu wahr

    In diesem Buch fassen Lena Greiner und Carola Padtberg ihre Rückmeldung auf einen Aufruf bezüglich Helikoptereltern auf Spiegel Online zusammen. Das Phänomen der Helikoptereltern ist vor allem in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten. Es scheint, als würde sich diese unkontrolliert vermehren. Schlimm für ihre Umwelt, gut für unsere literarische Unterhaltung! In diesem Buch wurden sehr viele Erlebnisse dargestellt. Immer thematisch in ein Kapitel gepackt. Beispielsweise in der Kita, in der Schule oder auf dem Sportplatz. Über viele dieser Anekdoten kann man lachen. Bei einigen schmunzelt man. Doch bei anderen kann man nur den Kopf schütteln und ist schon fast entsetzt, was Eltern tatsächlich alles tun. Gerne würde ich diese Eltern mal durchschütteln. Mittlerweile kommen diese sogenannten Helikoptereltern wohl auch schon mit zur Uni oder in den Ausbildungsbetrieb. Es ist ja schön, wenn sich Eltern um ihre Kinder kümmern. Aber das ist dann doch alles zu übertrieben. Das kann ja nicht gut enden. Wie sollen diese Kinder denn zu Selbstständigkeit finden?
    Im Anschluss an die Anekdotensammlung kommen noch betroffene Kinder zu Wort. Auch Helikoptereltern dürfen verraten, wieso sie sind, wie sie sind. Und im letzten Kapitel kommt der Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff zu Wort. Und erklärt wie sich das Auftreten von Helikoptereltern erklären lässt.

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Immer dachte ich: „Ach, ein Kapitel les ich noch“. Und schwupps war ich durch. Von mir erhält dieses Buch volle fünf von fünf Sternen. Ich hätte noch Stunden weiterlesen können!

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    janein
  • 5 Sterne

    Heidi K., 17.11.2017

    Als eBook bewertet

    Inhalt und meine Meinung:
    Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse schreiben in ihrer Realsatire über Helikopter-Eltern, die das Leben ihrer Sprösslinge tagtäglich überwachen und ihnen so die Möglichkeit nehmen eigene Erfahrungen zu sammeln und eigenständig Entscheidungen zu treffen. Menschen, die jeden Tag mit diesen Kindern zu tun haben, haben ihre Geschichten an die Spiegel Online-Redaktion geschickt und so wurde ein Buch aus diesen Begebenheiten, die mich als Leserin amüsiert, geschockt und auch verwundert haben. Geschichten aus dem Leben, man kann es oftmals kaum glauben und doch ist es war, denn auch ich erlebe oftmals solche Situationen, wo ich nicht weiß, ob ich mich wundern oder aufregen soll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Ereignisse sind kurzweilig und unterhaltsam dargestellt. Ich wusste allerdings oftmals nicht, ob ich Lachen oder Weinen sollte, so weltfremd kamen mir manche Situationen vor. Ich hoffe, dass möglichst viele Eltern, die so mit ihren Sprösslingen umgehen, dieses Buch in die Hände bekommen und vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß erhalten und ihr Verhalten prüfen und überdenken. Oftmals denken diese Eltern sie tun das Beste für ihr Kind und das Gegenteil ist eigentlich der Fall. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, es hat mir vergnügliche Stunden beschert.

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    janein
  • 5 Sterne

    Freizeitleser, 14.10.2017

    Als Buch bewertet

    Ich bin sprachlos!

    Zum Inhalt:
    Ein interessantes Sammelsurium verschiedenster Elternabsurditäten! Die beiden Autorinnen präsentieren in ihrem Buch eine Auswahl von Erlebnissen, die Erzieher, Lehrer, Trainer... mit "Helikoptereltern" und deren Kindern in der Kita, Schule, bei Sport und Musik, der Uni... gemacht haben.

    Zum Buch selbst:
    Beim Lesen dieses sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Buches wusste ich oftmals nicht, ob ich ob der geschilderten Begebenheiten lachen oder weinen sollte. Die Aussagen und Aktionen der überfürsorglichen Eltern lässt mich an vielen Stellen nur den Kopf schütteln.
    Erzieher, Lehrer, Trainer ..., die solche überbehüteten Kinder betreuen, unterrichten, trainieren... sollen, wird jegliche Kompetenz abgesprochen und im Zweifel mit einem Anwalt gedroht, daher wollten die Einsender dieser "Erlebnisse" auch lieber anonym bleiben.

    Meine Lieblingsstorys: Der beheizbare Tunnel zur Toilette und natürlich alle Erlebnisse bei Sportwettkämpfen.

    Aber auch für Helikopter-Eltern gibt es Hoffnung: Zum einen die Tipps vom Psychologen am Ende dieses Buches, zum anderen steigt doch auch die Gelassenheit von Eltern mit der Anzahl der eigenen Kinder, oder? Moment - ich muss diese Behauptung erst durch meinen Erziehungsratgeber verifizieren...

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  • 5 Sterne

    Anna C., 06.12.2017

    Als Buch bewertet

    Humor vom Feinsten!
    Verschieben sie die Deutscharbeit - Mein Sohn hat Geburtstag von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse ist eine humoristische Bestandsaufnahme der elterlichen Erziehung Deutschlands.
    Das Augenmerk liegt hier speziell auf den sogenannten "Helicopter" Müttern und Vätern, die überfürsorglich und übereifrig von morgens bis abends um ihre Kinder herumschwirren.
    Dabei begleiten wir Eltern vom Moment der Schwangerschaft an, über die Grundschuljahre bis hin zum Studium der Kinder.

    Der Titel des Buches ist Programm. Man wird während des Lesens immer wieder mit Bespielen aus dem echten Leben konfrontiert, so dass ich wirklich fast auf jeder Seite entweder schmunzeln oder den Kopf vor all dem Irrsinn schütteln musste.
    Dadurch dass der Text so locker geschrieben ist, kommt man außerdem sehr schnell beim Lesen voran und ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so herzhaft beim Lesen eines Buches lachen musste.

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    janein
  • 5 Sterne

    Christin F., 24.10.2017

    Als Buch bewertet

    Das Buch "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" von Lena Greiner und Carola Padtberg ist eine Sammlung von verschiedenen Erfahrungsberichten mit Helikoptereltern. Vom Kindergarten bis zur Universität sind lustige und kurzweilige Anekdoten über überfürsorgliche Eltern dabei. Da ich Grundschullehrerin bin, kamen mir einige dieser Geschichten tatsächlich bekannt vor. Diese Eltern gibt es wirklich! Die Geschichten sind aus dem wahren Leben. Das Buch lässt sich aufgrund der kurzen Geschichten sehr leicht und locker lesen. Es ist sehr lustig, ich musste immer mal wieder schmunzeln. Es lässt sich sehr gut an einem Stück lesen. Durch die verschiedenen, abgeschlossenen Geschichten kann man aber auch das Buch mal weglegen und hin und wieder mal eine Geschichte lesen. Sehr empfehlenswert!

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  • 5 Sterne

    Dirk (dirkliestundtestet.blogspot.de), 04.11.2017

    Als Buch bewertet

    Ja es gibt sie, die sogenannten Helikoptereltern. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Beim Lesen und Lachen erwischt man sich immer wieder dabei, das Situationen beschrieben werden, die man so selbst schon erlebt hat oder Leute kennt, auf die es zutrifft.

    Die Anekdoten regen zum Schmunzeln, aber durchaus auch zum Nachdenken an, ob man manchmal vielleicht doch ein ganz kleines Bisschen zuviel Energie in die Kindererziehung steckt. Vielleicht sollten wir hin- und wieder unsere Kinder einfach Kinder sein lassen und uns erinnern, wie wir groß geworden sind.

    Aufgelockert wird das Buch durch mehrere Karikaturen.

    Ich kann das Buch allen Eltern empfehlen, aber auch Kinderlose haben sicher ihren Spaß mit diesem Buch.

    Vielen Dank an das vorablesen-Team, dass ich das Buch lesen durfte.

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    janein
  • 5 Sterne

    Birgit B., 23.05.2018

    Als eBook bewertet

    Ein sehr lesenswertes Buch, wenn es nicht so traurig wäre wie heutzutage Kindererziehung pervertiert könnte man ja darüber lachen.
    Mir ist leider bei so mancher Episode das Lachen vergangen, weil mir die betroffenen Kinder leid tun.
    Sollte allen werdenden Eltern als abschreckende Beispiele empfohlen werden.
    Schönen Dank an die Autoren und Herausgeber

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    janein
  • 5 Sterne

    Uschi C., 06.04.2018

    Als Buch bewertet

    Ich habe 40Jahre Lehrerdasein hinter mir und habe es genossen, diese Verhaltensweisen und die Spitzfindigkeiten der Autoren zu lesen. Fast alle beschriebenen "Fälle" habe ich erlebt, da ist nichts erfunden, und wer nochmal seinen gesunden Menschenverstand wiederfinden will, wird das Buch genießen.
    Ich kann's nur empfehlen!

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wisent, 13.11.2017

    Als Buch bewertet

    Helikopter- Eltern. Schreckgespenst vieler verschiedener Berufsgruppen! Wer kennt sie nicht, jene Eltern die zu wirklich allem eine Meinung haben und gefühlte tausend kritische Nachfragen, oft bar jedes Grundlagenwissens.
    In diesem Buch zeigen Lena Greiner und Carola Padtberg den täglichen Irrsinn auf, den Helikopter- Eltern in ihrem Umfeld verbreiten.
    Angefangen bei Hebammen, die selbstredend den ästhetischen Ansprüchen des Nachwuchses entsprechen sollen, selbst wenn dieser noch IM Bauch der Mutter ist, über Erzieher, Lehrer bis hin zu Ausbildern, Chefs, Dozenten und Professoren, vom Vereinstrainer über Ärzte und Arzthelferinnen bis zum Sprachtherapeuten; alle haben ihre Erfahrungen gemacht mit Kindern im Perfektionierungsstress und überängstlichen Eltern die ihrem Nachwuchs aber auch wirklich gar nichts allein zutrauen, teilweise auch wenn der „Nachwuchs“ schon längst volljährig ist und mitten im Uni- oder Berufsleben steht.
    Die einzelnen Episoden sind kurz und prägnant gehalten, somit ist dieses Buch auf für Häppchen- Leser und kurze Lesemomente gut geeignet. Die dabei zu Wort kommenden Personen bleiben allerdings anonym, wohl aber aus gutem Grund. Sollte sich da ein elterlicher Helikopter selbst erkennen, steht wohl der nächste Stunk direkt vor der Tür.
    Allerdings kommen in diesem Buch auch die Kinder solcher Eltern zu Wort. Erstaunlicherweise finden die gar nicht alle das Verhalten ihrer Eltern schlecht. Eine Studentin findet es etwa toll, das bei ihr die ganze Familie in ihr Lehramtsstudium eingespannt ist. Mama kocht, Papa liest die Arbeiten, der Bruder macht Fahrdienst. So ein Luxusleben hätte wohl jeder Student gern, dann ist in diesem Fall wohl aber auch die Aussage richtig, dass nicht sie eines Tages Lehrerin geworden ist, sondern die Familie darf in dem Fall stolz behaupten „wir haben Lehramt studiert“.
    Auch die Eltern berichten aus ihrem Helikopter- Leben, teilweise kann man manche verstehen, aber teilweise möchte man die Betreffenden auch direkt in Zwangstherapie geben lassen. Etwa die Mutter, die stolz berichtet ihre Tochter sei „chinesisch“ erzogen worden, gut wäre nie gut genug gewesen und auch bei der Partnerwahl hat Mama selbstredend entschieden. Liebe ist ja dekadenter Luxus! Hauptsache repräsentabel und gut situiert und natürlich von ihr handverlesen (Zitat im Buch) „-auch da habe ich gehelikoptert, und unpassende Typen direkt wieder der Gosse überantwortet.“
    Ein kurzweiliges Buch mit Einblicken in den täglichen Wahnsinn. Witzig, unterhaltsam und teilweise aber auch ein wenig gruselig. Vielleicht ein gutes Geschenk für Helikopter-Eltern, denn der Blick in den Spiegel könnte heilsam sein. Wobei sich auch normale Eltern hier richtige Genie- Streiche der Helis abschauen können, wer zu Weihnachten umzugsbedingt dem Kind einfach sein neues Zimmer schenkt, aus Angst vor Überforderung wenn da noch ein Teddybär dazu käme, der bringt Sparfüchse zum Jubeln.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anna S., 31.10.2017

    Als Buch bewertet

    Realsatire oder Horrorszenario?
    Eigentlich gehöre ich als Leser nicht oder nicht mehr zur vermutlichen Zielgruppe der Autoren. Ich habe berufllich nichts mit Kindern oder Eltern zu tun und die eigenen Kinder sind schon erwachsen. Trotzdem kommt das Thema immer wieder auf, man fragt sich wie es früher war und glaubt vieles nicht, was erzählt wird. Man tut es als Ghost Story ab.
    Bis man es wie hier scharz auf weiß liest.
    Das Buch ist übersichtlich aufgebaut, man kann darin stöbern oder es auch der Reihe nach lesen. Vieles war mir unbekannt, vor allem was die Schwangerschaftszeit und die technischen Möglichkeiten betrifft.
    Manches habe ich wiedererkannt, das gab es schon vor zwanzig Jahren.
    Die Mutter die Lateinunterricht nimmt um dem Sohn zu helfen, z B.

    Was ein wenig zu kurz kommt ist vielleicht das "vorher". Ein interessanter Ansatz wäre vielleicht gewesen, welche "lustigen" Probleme Kinder und Eltern vor 20 Jahren den Erziehern und Lehrern bereitet haben. Die sich nicht kümmernden Eltern, die Stories, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann, weil sie so anders sind.
    Traurig, lustig, ich kann mich noch nicht entsscheiden. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass Kinder sowohl mit als auch ohne Helikoptereltern erfolgreich wurden oder gescheitert sind. Es spielen da auch noch ein paar andere Einflüsse mit.
    Und Lehrer haben z B heute das Problem mit den nervenden Eltern, ich kenne eine Lehrerin die vor 20 Jahren mit Eltern darum kämpfte, dass das Kind nicht zur Strafe für Einnässen die schmutzige Hose noch einmal in der Schule anziehen musste.

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    janein
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