vor 4 Wochen

Gesunde Hände - schöne Hände

So bleiben Hände kräftig und Finger beweglich

Unglaublich, aber wahr: Unsere Hände sind fast so empfindlich wie unsere Gesichtshaut. Doch oft vernachlässigen wir die Pflege, dabei müssen die Hände mehr aushalten: Ob bei der Gartenarbeit, beim Sport, beim Handwerken oder in der Küche.

Äußere Einflüsse wie Sonne, Hitze und Wasser strapazieren die natürliche Hautschutzbarriere. Wer auf seine Hände achtet, der tut ihnen auch mit der richtigen Pflege Gutes. Die richtige und regelmäßige Handpflege, beispielsweise mit der Sixtus Pflege Handlotion mit Alpenkräutern und naturreinem ätherischen Öl aus Orange, schützt die Hände vor dem Austrocknen und versorgt sie mit Feuchtigkeit - und sie zieht schnell ein.

Tipp: Gönnen Sie sich eine Extraportion Pflege für die Nacht!

Cremen Sie ihre Hände großzügig mit Creme ein und ziehen Sie leichte Baumwollhandschuhe drüber. Behalten Sie diese die ganze Nacht an - und erwachen Sie morgens mit zart gepflegten Händen.

Was tun bei rauen Händen?

Gerade jetzt, wenn wir uns häufiger und gründlicher als sonst die Hände mit Seife oder gar Desinfektion waschen, müssen wir auch mehr pflegen. Sanfte und doch hygienische Pflege ermöglich die Sixtus Pflege Handseife.

Gegen sehr trockene Hände, die rau und rissig sind, hilft eine Extraportion Pflege, etwa mit einer speziellen Handmaske. Wenden Sie eine pflegende Handmaske an und massieren Sie die Hände großzügig mit einer Handcreme oder einem Öl ein.

Tipp zum Vorbeugen: Wer zu trockenen Händen neigt, sollte seine Hände maximal mit lauwarmem Wasser waschen, um die Haut nicht weiter auszutrocknen. Tragen Sie im Anschluss stets eine pflegende Handcreme gegen trockene Hände auf.

Übungen für die Hände: Lockern und Dehnen der Finger

Fotos: Simon Bolzern, simon+kim werbefotografie.ch gmbh, Quelle: Das HandHeilbuch, Knaur Verlag 2020

Das Lockern und Dehnen der Finger kann Beschwerden lindern und mobilisiert die Fingergelenke. Hier ist eine einfache Übung der Yogalehrerin und Faszienexpertin Lucia Nirmala Schmidt zum Nachmachen:

Hände und Finger dehnen

  1. Setze dich aufrecht in den Fersensitz, gerne auf Blöcke oder eine andere Erhöhung, z. B. einen Stuhl. Deine Schultern befinden sich senkrecht über dem Becken. Bringe die Hände vor dein Herz und lege die Fingerspitzen aneinander. Pulsiere ein paarmal mit den Händen, als ob du zwischen den Handflächen einen imaginären Ball immer wieder zusammendrückst. (Bild 1 und 2)

  2. Klappe deine Daumen nach innen. Pulsiere weiter und bringe sie dann wieder in die Streckung. (Bild 2 und 3) Gehe nun die Finger einzeln durch. Klappe zuerst die Zeigefinger ein (Bild 4), dann die Mittelfinger (Bild 5), dann den Ringfinger (Bild 6) und zum Abschluss die kleinen Finger. Pulsiere bei jedem Fingerwechsel dreimal. Pulsiere – also drücke – jeweils in der Streckung und im eingeklappten Zustand. (Bild 4 bis 6)

Diese Übung kannst du auch sitzend auf einem Stuhl oder stehend ausführen.

Quelle: Das HandHeilbuch, Knaur Verlag 2020

Schmerzende Finger kennen viele - dagegen helfen effektive Übungen.

Schmerzen in den Händen

Wie Sie im „Handumdrehen“ die Feinmotorik in den Fingern stärken

Eine Flasche öffnen, Schnürsenkel zubinden oder die Zähne putzen: Wenn alltägliche Bewegungen nicht mehr einfach „von der Hand“ gehen, schränkt dies die Lebensqualität erheblich ein. Zusätzlich können wir die Freude an Hobbys wie Zeichnen oder Stricken verlieren, wenn unsere Hände nicht mehr so funktionieren, wie wir es von ihnen gewohnt sind.

Von klein auf lernen wir dank unserer Hände unsere Umgebung zu ertasten und zu fühlen sowie mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren. Unsere Hände sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane, und Probleme mit ihrer Beweglichkeit gehen oft mit einem großen Leidensdruck einher. Doch es gibt Abhilfe, Schmerzen in den Händen lassen sich lindern und die Feinmotorik der Finger verbessern können.

Einfache Übungen für Ihre Hände

Im „HandHeilbuch“ der renommierten Yoga-Lehrerin und Faszien-Expertin Lucia Nirmala Schmidt finden Sie viele Heil-Übungen, um Schmerzen zu lindern, die Hände zu kräftigen und die Beweglichkeit zu erhalten.

Der Handkreisel: Lassen Sie ihre Hand locker aus dem Handgelenk kreisen. Damit die Kraft nicht aus dem Unterarm kommt, sollten sie diesen mit der anderen Hand festhalten.

Der Scheibenwischer: Spreizen Sie Ihre Hände und legen Sie Ihre Finger nacheinander hin und her, erst in eine Richtung und dann wieder zurück.

Der Korkenroller: Nehmen Sie einen Korken zu Hilfe. Die einzelnen Finger rollen den Korken auf dem Tisch hin und zurück.

Der Spaziergänger: Hierfür benötigen Sie einen „Igel“-Ball. Legen Sie die Fingerspitzen auf den Ball und achten Sie darauf, das Handgelenk ganz flach zu halten. Lassen Sie nun den Ball nach vorn und wieder zurück „spazieren“. Jeder einzelne Finger sollte dabei bewegt werden.

Ganz gleich, woher Ihre Beschwerden kommen, ein ganzheitlicher und nachhaltiger Ansatz sowie konsequente Übungen können Ihnen helfen, Alltagsaufgaben wieder „im Handumdrehen“ zu bewältigen – sei es das Flaschenöffnen, Schuhe zubinden oder Zähneputzen.

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Verschiedene Ursachen für Handschmerzen

Zunächst einmal muss geklärt werden, woher die Beschwerden rühren. Schmerzen in den Händen und eine Einschränkung der feinmotorischen Fähigkeiten können unterschiedliche Ursachen haben. Eines haben sie alle gemein: Sie sind lästig im Alltag und können auf Dauer zur Qual werden.

Betroffen sind überdurchschnittlich oft Frauen und ab 40 Jahren aufwärts kennt fast jede diese Wehwehchen in den Gliedern. Aber Handleiden müssen keinesfalls hingenommen werden, vielmehr haben Sie Ihr Schicksal selbst „in der Hand“!

Karpaltunnelsyndrom und Sehnenentzündung lindern

Häufig steckt hinter Schmerzen in den Fingern oder im Handgelenk ein Karpaltunnelsyndrom. Unter diesem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine Einengung des Nervs im Handgelenk, ausgelöst durch Über- oder Fehlbelastung, beispielsweise bei der Arbeit mit Computertastatur und Maus. Folgen sind Taubheitsgefühle und eingeschränkte Funktionstüchtigkeit. Entzündungshemmende Medikamente können Abhilfe schaffen, im schlimmsten Fall ist eine Operation notwendig. Oftmals können Sie aber auch schon durch gezielte Übungen, die das Handgelenk trainieren, gute Ergebnisse erzielen.

Die Sehnenscheidenentzündung äußert sich vor allem durch stechende und ziehende Schmerzen im Handgelenk oder den Fingern. Früher sprach man von „Tennisarm“, heute ist der Begriff „Mausarm“ geläufiger, wenn die Sehnenansätze des Unterarms durch einseitige Belastung wie bei der typischen Büroarbeit gereizt sind. Besonders effektiv in der Schmerzbekämpfung haben sich hierbei Heilübungen und eine Kältetherapie erwiesen.

Arthrose sowie Arthritis an Hand und Fingern richtig behandeln

Als Arthrose wird die Abnutzung der Knorpel bezeichnet, sie macht sich oft durch ein gerötetes und schmerzendes Gelenk bemerkbar. Je nach Abnutzungsgrad der Knorpel können unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll sein. Heutzutage gibt es eine Reihe von Alternativen zu Schienen und operativen Eingriffen. Handgymnastik kann dabei sowohl präventiv als auch kurativ eingesetzt werden: Sie gewinnen schnell merklich an Flexibilität und können alltägliche Handgriffe wieder besser meistern. Auch Wärme kann zu einer Schmerzlinderung beitragen.

Schmerzende, geschwollene und überwärmte Gelenke, beonders auch Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehengelenken sind oft erste Anzeichen der rheumatoiden Arthritis. Auch steife Gelenke vor allem am Morgen (die sogenannte Morgensteifigkeit) sowie eine Kraftlosigkeit in den Fingergelenken weisen darauf hin. Bereits das Ausdrücken der Zahnpastatube kann dabei zur Mammutaufgabe werden. Akute Schmerzen in den Fingergelenken können bis zu einer Stunde anhalten. Anders als bei der Arthrose hilft hierbei eine Kälteanwendung besser. Von einer Ruhigstellung raten Experten ab. Setzen Sie eher auf ein gezieltes Funktionstraining, um das Rheuma in der Hand zu bekämpfen.

Schmerzende Hände durch Probleme mit dem Bindegewebe

Faszien nennt man das elastische Bindegewebe, das netzartig und formgebend den gesamten Körper umspannt. Sollten Ihre Faszien aufgrund einseitiger Belastung oder Bewegungsarmut verkleben, fühlen Sie sich verspannt. Gezieltes Faszientraining und Hand-Yoga können Ihre Feinmotorik unterstützen und das Bindegewebe „entknoten“. In vielen Fitnessstudios wird inzwischen Faszientraining angeboten, aber auch Ihr Physiotherapeut berät Sie gern. Wenn Sie die Übungen regelmäßig und korrekt ausführen, werden Sie nach einigen Wochen eine merkliche Linderung der Beschwerden spüren.

Mit gesunder Ernährung und Krankengymnastik gegen die Gicht

Der Gicht hingegen liegt eine Stoffwechselerkrankung zugrunde. Sie macht sich durch plötzlich auftretende Schmerzen in den Händen bemerkbar, insbesondere bei Berührung. Die Gelenke sind zudem stark geschwollen und heiß. Neben einer ausgeglichenen Ernährung helfen gymnastische Übungen, die Beweglichkeit wieder zu erhöhen und die Anzahl der unangenehmen Gichtanfälle zu reduzieren.