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vor einem Monat

Ventilatoren, Pools und mehr: Der Sommer kann kommen

4.5Sterne
(3)

Kleines Erfrischungsbad gefällig? Auch Hunde genießen in der heißen Jahreszeit eine Abkühlung! Rechts: Ein Standventilator sorgt für eine gleichmäßige Luftverteilung im Raum.

INHALT

Bleiben Sie cool mit Ventilatoren und mehr

Unsere Sommer werden immer heißer. Einerseits ist gutes Wetter natürlich schön. Doch so ein Hitzesommer hat auch seine Nachteile: Für viele ist es im Juni, Juli und August einfach zu heiß.

Tipps für die Abkühlung im Sommer, die Wohnung kühl halten & mehr

Temperaturen um die 30 Grad und das über Wochen, da weiß so mancher irgendwann nicht mehr, wohin mit sich. Im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen? Viel zu kuschelig. Das Schlafzimmer hat sich in einen Backofen verwandelt und an erholsamen Schlaf ist nur noch in den frühen Morgenstunden zu denken. Einzig der offene Kühlschrank ist noch eine Idee, um die Wohnung kühl zu halten, aber das ist ja keine Dauerlösung. Sollte auch dieses ein Supersommer werden, können Sie seinen erhitzenden Nebenwirkungen mit ein paar einfachen Tricks entgehen.

Die Wohnung kühl halten – so sperren Sie die Hitze aus Ihren vier Wänden aus

1. Wann richtig lüften?

Frische Luft ist das, was wir uns am meisten wünschen, wenn es so richtig heiß ist. Paradoxerweise hat aber das Aufreißen der Fenster genau den gegenteiligen Effekt. Selbst wenn Sie Durchzug erzeugen können, strömt doch nur warme Luft in Ihre Räume und heizt die Wohnung weiter auf.
Lüften Sie daher nur, wenn es draußen noch angenehm kühl ist, also morgens vor 8:30 Uhr und dann wieder spät abends, wenn die Temperatur draußen deutlich niedriger ist als drinnen.

2. Helle Rollos und Gardinen

Tagsüber halten Sie die Fenster geschlossen und ziehen nach Möglichkeit auch die Vorhänge zu. Dann haben Sonnenstrahlen keinen Zutritt. Ideal sind helle Rollos oder Gardinen, denn sie reflektieren das Sonnenlicht. Das ist besonders im Schlafzimmer wichtig, damit Sie trotz Hitze gut schlafen.

3. Beschattung von außen

Noch besser ist einen Sonnenschutz auf der Außenseite der Fenster, also zum Beispiel ein Rolladen oder Fensterläden. Wer die Sonne so aussperrt verhindert, dass sie überhaupt ins Haus kommt und so den Platz zwischen Vorhang/Rollo und Fenster aufheizt. Denn diese Wärme strahlt auch immer ein Stück weit in die Räume ab.

4. Markise auf der Terrasse ausfahren

Um Ihre Terrasse nutzen zu können, empfiehlt sich die Installation einer Markise als perfekten Schattenspender, der zudem tagsüber die Sonne von den Fenstern fernhält. Dadurch bleiben auch die beschatteten Räume etwas kühler.

Für ein angenehm kühles Raumklima in der heißen Jahreszeit sorgt ein Luftkühler mit Sprühnebel-Funktion. Rechts: Erfrischung an heißen Tagen: eine Gartendusche aus Kupfer

Kleines ABC der Kühlgeräte: Was können Ventilatoren, was können Luftkühler?

Auf der Suche nach Erfrischung bieten sich verschiedene Geräte an, die kühle Luft versprechen. Doch welches Gerät hat welche Vorteile? Wir haben eine Übersicht für Sie zusammengestellt, um Ihnen die Wahl zu erleichtern:

Ventilatoren

Klassische Rotoren-Modelle gibt es in verschiedenen Größen, vom Mini-Format (zum Beispiel mit Clip, so dass sich der kleine Ventilator flexibel anbringen lässt) bis zum großen Schwenk-Ventilator mit Standfuß. (Achtung: Achten Sie bei großen Ventilatoren auf einen sicheren Stand und gute Stabilität!) Die Rotationsgeschwindigkeit ist meist mehrstufig verstellbar. Der Belüftungseffekt hängt dabei sowohl vom Leistungsvermögen des Ventilators als auch von der Raumgröße ab. Ein Mini-Ventilator kann immer nur dann kühlen, wenn Sie ihn in nächster Nähe anbringen.
Grundsätzlich gilt bei allen Ventilatoren: Sie sind keine Klimaanlagen und können die Raumtemperatur nicht wirklich senken, da sie keine kalte Luft ausblasen. Sie kühlen nicht die Raumluft, sondern die Luft um unsere erhitzte Haut ab. Die ist wegen unserer Körpertemperatur höher als die Umgebungstemperatur.

Standventilatoren / Turmventilatoren

Stand- oder Turmventilatoren sind besonders platzsparend und fügen sich durch ihr modernes Design gut in verschiedene Wohnräume ein. Anstelle von Rotorblättern sorgen hier eine Luftpumpe und eine Lamellenkonstruktion für die Luftbewegung. An der Rückseite entsteht ein Sog, an der anderen Seite bläst der Turmventilator die Luft in den Raum hinein. Durch ihre Bauart können Standventilatoren die Luft gleichmäßig im Raum verteilen. Sie sind in der Regel eher leise und eigenen sich daher auch gut fürs Schlafzimmer.

Luftkühler / Verdunstungskühler

Im Gegensatz zu Ventilatoren kühlen die kompakten Verdunstungskühler tatsächlich die Raumluft ab. Sie funktionieren mit Wasser. Sie saugen die trockene Luft an, leiten sie in der Regel durch einen Wasserfilter und geben sie gekühlt wieder ab. Da nur mit Wasser gekühlt wird, kommen keine klimaschädlichen Kältemittel zum Einsatz. Wie lange ein Verdunstungskühler abkühlt, hängt davon ab, wie groß sein Wassertank ist und welche Stufe man beim Kühlen einstellt. Manche Modelle verfügen zusätzlich über eine Sprühnebel-Funktion oder LED-Beleuchtung.

Praktischer Ventilator-Trick für aufgeheizte Räume

Ihr Büro hat keine Klimaanlage? Wir haben einen praktischen Trick für Sie, wie sie die Raumluft trotzdem runterkühlen können. Behelfen Sie sich mit einem Ventilator und einem Handtuch oder Laken. Und so geht's:

  • Hängen Sie das gut angefeuchtete Tuch locker über eine Stuhllehne
  • und das untere Ende in einen Eimer mit Wasser. So bleibt es feucht.
  • Stellen Sie nun den Ventilator so auf, dass sein Luftstrom mit voller Kraft auf das feuchte Tuch trifft. Das kühlt die Raumluft deutlich besser ab, als der Luftstrom allein.
    Übertreiben Sie diese Maßnahme aber nicht. Zu viel Feuchtigkeit in der Luft erzeugt Schwüle und die empfinden die meisten von uns als unangenehm. Hat sich der Raum um die gewünschten Grade abgekühlt, nehmen Sie das feuchte Tuch einfach wieder weg und lassen nur den Ventilator weiterlaufen.

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Abkühlung im kühlen Nass: Pools

Sie sind gefragt wie nie, Pools und Planschbecken für den eigenen Garten. Dabei gibt es einiges zu beachten, wenn man sich für die Anschaffung eines Swimmingpools entscheidet. Im Gegensatz zum klassischen Planschbecken, das aufgepumpt werden muss, können größere Aufstell-Pools den ganzen Sommer draußen bleiben. Solche Pools erfordern aber auch Vorbereitung und Pflege:

  • Idealerweise sollte man den Rasen unter dem Pool entfernen, da er sonst anfangen kann zu verrotten und zu stinken. Als Untergrund eignet sich zum Beispiel Splitt mit einer dünnen Sandschicht. Darauf kommt ein Teichvlies oder evtl. Kunstrasen (der im Winter, wenn der Pool abgebaut ist, dekorativer aussieht).
  • Zur Grundausstattung eines Ganzjahrespools gehören außerdem eine passende Pumpe, ein Skimmer (schwimmt im Pool und saugt Schmutz von der Oberfläche), Produkte zur Wasser-Pfelge (also z.B. Chlor) sowie ein Messgerät zum Bestimmen des PH- bzw. Chlorgehaltes.

Unser Tipp: Vor dem Sprung ins kühle Nass sollten Sie sich unbedingt einmal abduschen (zum Beispiel mit einer Gartendusche). Sonst tragen Sie zu viel Schmutz und Schweiß ins Wasser. Dadurch wird das Chlor schneller aufgezehrt, Sie müssen entsprechend stark nachdosieren.

Den Feuchtigkeitsverlust richtig ausgleichen

Ein weiterer, nicht immer angenehmer Nebeneffekt der Sommerhitze, ist das Schwitzen. Aber es tut uns gut, denn die Feuchtigkeit auf der Haut verschafft uns Kühlung und hilft, die Körpertemperatur konstant zu halten. Um diesen Feuchtigkeitsverlust auszugleichen, greifen wir gern zu eisgekühlten Getränken. Trinken ist natürlich gut und wichtig, bis zu drei Liter sollten bei sommerlichen Temperaturen getrunken werden, aber kalt sollten die Getränke nicht sein. Wieso? Ist doch erfrischend!

Falsch trinken im Sommer:

  • Kalte Getränke bringen unseren Körper dazu, Energie aufzuwenden, um die Kälte im Organismus auszugleichen, dadurch wird uns, statt der erhofften Abkühlung, warm.
  • Aber Achtung: Auf warmen Kaffee und auch Alkohol sollten Sie in der Sommerhitze verzichten. Beide können den Kreislauf belasten.

Richtig trinken im Sommer:

  • Es empfehlen sich Getränke mit Zimmertemperatur.
  • Ideal ist Wasser.
  • Wer das langweilig findet, der kann mit Zitrone, frischer Minze oder Früchten sommerlichen Geschmack hinzufügen. Spezielle Trinkflaschen haben sogar einen praktischen Aroma-Einsatz, damit Früchte oder Kräuter das Trinkloch nicht verstopfen. Wer jetzt nach Anregungen für abwechslungsreiche Getränke mit Geschmack sucht, findet hier zum Beispiel ein Rezept für Johannisbeer-Rosmarin-Wasser .
  • Reine Fruchtsäfte sind eine weitere erfrischende Alternative an heißen Tagen, denn sie führen dem Körper Vitamine und Mineralstoffe zu.

Behalten Sie auch unterwegs und im Büro einen kühlen Kopf

Verschaffen Sie sich mit kleinen Tricks auch außerhalb Ihres Zuhauses immer wieder die notwendige Erfrischung, um den Sommer so richtig genießen zu können.

  • Dazu gehört zuerst die passende Kleidung. Leinen, Baumwolle und Seide sind perfekte Materialien für die Sommergarderobe, denn sie sind saugfähig und atmungsaktiv.
  • Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht und machen das Leben bei Hitze im wahrsten Sinne des Wortes leichter.
  • Spritzen Sie sich bei Gelegenheit immer mal wieder etwas Wasser ins Gesicht, oder halten Sie Ihre Handgelenke unter einen kühlen Wasserstrahl, das verschafft dem ganzen Körper eine leichte Abkühlung.
  • Auch kühlende Öle und Pflanzenextrakte haben eine erfrischende Wirkung (Minze oder Melisse zum Beispiel), ebenso spezielle Produkte wie Kühl-Cappis oder -kissen, die im Kühlschrank oder Eisfach gelagert werden und bei Bedarf auf dem Kopf, Nacken oder an den Füßen für langanhaltende Erfrischung sorgen.
  • Für das Büro können Sie sich einen kleinen Ventilator besorgen. Modelle mit USB-Anschluss werden direkt an die Computertastatur angeschlossen und sorgen für frischen Wind am Arbeitsplatz.

Drücken Sie die Daumen für den nächsten Super-Sommer

So gerüstet, können Sie sich ganz entspannt auf die heißen Tage freuen. Und sollten es, wie im letzten Jahr, wieder ein paar mehr werden, hat sich die Anschaffung eines Ventilators oder neuer Sommerkleidung auf jeden Fall gelohnt.