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Gewinnen Sie „Der zweite Schlaf“ von Robert Harris

Wir verlosen 10 signierte Exemplare des neuen Romans von Bestsellerautor Robert Harris „Der zweite Schlaf“

Nach Welterfolgen wie "Vaterland", "Enigma" oder "München" legt der Brite Robert Harris einen neuen fesselnden historischen Roman vor. Scheinbar. "Der zweite Schlaf"spielt nur auf den ersten Blick im finsteren Mittelalter – tatsächlich ist es ein düsteres Zukunftsszenario, das Harris da entwirft. Eine weltweite Apokalypse unbekannter Art hat unsere hochtechnisierte Welt zerstört. Die Bevölkerung ist dezimiert, die Kirche hat die als Gottesstrafe gedeutete Katastrophe genutzt, um wieder zu erstarken. Sie regiert mit harter Hand und verdammt alle Wissenschaften als Sünde.

Robert Harris im Video-Interview über drohende Katastrophen, die Rolle der Kirche und den Brexit

Wie Robert Harris die Rolle der Kirche im Katastrophenfall sieht („Der christliche Glaube in Westeuropa würde eine Antwort liefern“) und was der Roman mit dem Brexit zu tun hat („Es gab Zeiten, da fühlte es sich an, als ob ich über die heile Welt des Brexit schreiben würde“), verrät er im Video-Interview. Ein Katastrophen-Szenario wie im Roman hält er im Übrigen nicht nur für Fiktion: „Ich hoffe, dass nichts passiert, aber es ist durchaus denkbar, dass es einen Virus gibt“, so Harris. „Oder dass Regierungen im Geheimen einen Cyberkrieg gegeneinander planen, der aus dem Ruder läuft. Es würde nicht lange dauern aus meiner Sicht, bis richtiges Chaos ausbrechen würde, mit Toten und Panik“, erzählt er im Interview. Für Politiker wie Donald Trump und deren Umgang mit den modernen Kommunikationsmöglichkeiten hat er kein Verständnis: „Und ich bin täglich geschockt von den Tweets des Präsidenten der Vereinigten Staaten.“

Gewinnspiel

Wir verlosen 10 handsignierte Exemplare des neuen Robert Harris-Romans „Der zweite Schlaf“.

Füllen Sie dazu einfach das Teilnahmeformular weiter unten aus und nutzen Sie Ihre Gewinnchance bis zum 1. Dezember 2019.

Wir wünschen viel Glück!

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Das Mittelalter der Zukunft – Worum geht’s im neuen Roman?

Ein junger Priester in Soutane ist zu Pferd unterwegs durch Englands Südwesten. Die Natur wuchert üppig, er kämpft mit schlecht befestigten, unsicheren Wegen. Noch vor Einbruch der Sperrstunde will er ein abgeschiedenes Dorf erreichen. Als Abgesandter des Bischofs von Exeter ist er unterwegs, um den verstorbenen Pfarrer einer kleinen Gemeinde zu beerdigen. Der Einstieg in einen satten historischen Roman, angesiedelt im 15. Jahrhundert. Möchte man meinen. Bis man zum ersten Mal – eventuell noch ohne Argwohn – von dem vorbeihuschenden Sittich liest, den der Priester – Christopher Fairfax ist sein Name – im Wald beobachtet.

Der Apfel der Blasphemie

Erst ein paar Kapitel weiter, als Fairfax das Arbeitszimmer des verstorbenen Dorfpfarrers Lacy näher inspiziert, wird endgültig klar, dass das mittelalterliche Szenario trügt. Denn dort bestaunt Fairfax altertümliche Relikte einer längst untergegangenen Zivilisation, die der Pfarrer leidenschaftlich sammelte. Darunter Kugelschreiber, Plastiktrinkhalme, zusammengesteckte Plastikbauklötzchen sowie eines dieser seltsamen Geräte, die offenbar dafür verwendet wurden, mit anderen zu kommunizieren. Auf seiner Rückseite prangt das Symbol der Überheblichkeit und Blasphemie der Vorfahren: ein angebissener Apfel.

Die untergegangene Zivilisation

Die Geschichte spielt nicht im finsteren Mittelalter, sondern rund 800 Jahre in der Zukunft. Wobei es da nicht weniger finster zugeht: Nach einer unbekannten Katastrophe im Jahr 2025 liegt die Welt in Trümmern. In England leben nur noch sechs Millionen Menschen, regiert von der Kirche, die Wissenschaft und die Beschäftigung mit der Vergangenheit als Sünde verdammt. Auf Christopher Fairfax üben die Gegenstände dieser erloschenen Zivilisation jedoch durchaus seinen Reiz aus. Und auch sonst begegnet er sonderbaren Ungereimtheiten in dem von der Außenwelt abgeschotteten Dorf. Starb Pfarrer Lacy tatsächlich einen Unfalltod? Oder hatte er etwas herausgefunden, was tödliche Folgen für ihn hatte?