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vor einem Monat

"Ohne Schuld" von Charlotte Link gewinnen

Charlotte Link ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Die Gesamtauflage ihrer Romane liegt alleine in Deutschland bei über 30 Millionen Exemplaren. Viele ihrer Bücher wurden fürs Fernsehen verfilmt. Foto: © Julia Baier

Tatort Scarborough: Ein neuer Fall für Kate Linville

Charlotte Link ist eher ein ängstlicher Mensch, gewalttätige Filme beispielsweise kann sie gar nicht gut ertragen. Viel lieber beschäftigt sich die Bestsellerautorin mit dem weniger Offensichtlichen und gräbt tief in den Seelen ihrer Täter, Opfer und Ermittler. "Was ein Trauma mit Menschen macht – darin liegt für mich die Faszination", erzählt sie im Interview weiter unten. Jetzt erscheint nach "Die Betrogene" und "Die Suche" ganz neu Links 3. Band rund um Ex-Scotland Yard-Ermittlerin Kate Linville: "Ohne Schuld". Schauplatz ist wieder das Ferienörtchen Scarborough in Nordostengland, das Link wie ihre Westentasche kennt.

Im Zentrum des Krimis steht die Frage: Was passiert, wenn die heile-Welt-Fassade einer Familie anfängt zu bröckeln? "In meinem Buch geht es um eine Mutter. Die aus der Überforderung durch ihre Kinder heraus immer enger mit dem Rücken an der Wand steht. Die darüber nicht sprechen kann, weil es der gesellschaftlichen Erwartung widerspricht, als Mutter tief unglücklich und verzweifelt wegen der Kinder zu sein", erzählt Charlotte Link im Interview. In welchen Abgrund die Mutter ihre Familie schließlich reißt, erfahren Sie, wenn Sie reinlesen ins neue Buch! Nutzen Sie am besten gleich Ihre Gewinnchance auf ein signiertes Exemplar.

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Das Gewinnspiel ist leider bereits abgelaufen.

Wir gratulieren den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern: Regina Z., Marion S., Simone B., Steffen B., Michaela W., Michael H., Ines B., Ina F., Martina K. und Sigrid B.

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 20.12.2020. Mitarbeiter der Weltbild GmbH & Co. KG, Weltbild Verlag GmbH und deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen. Wir sind berechtigt, die Namen der Gewinner zu veröffentlichen. Sämtliche Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Benachrichtigung, verfällt der Anspruch endgültig. Es wird erneut ausgelost. Eine Teilnahme ist von einer Bestellung unabhängig. Eine Bestellung hat keinen Einfluss auf die Gewinnchance. Eine Barauszahlung oder Kontogutschrift des Gewinns ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutz: Der Teilnehmer kann jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten verlangen. Es gelten unsere Datenschutzhinweise unter weltbild.de/datenschutz.

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Foto: © Ramon Haindl

Warum sie selbst keine gewalttätigen Filme guckt, dafür aber umso lieber hinter bröckelnde Fassaden, verrät Charlotte Link im Interview:

Ihr neuer Krimi „Ohne Schuld“ ist der 3. Fall für die inzwischen Ex- Scotland Yard-Ermittlerin Kate Linville. Für alle, die neu in die Reihe einsteigen: Warum ist Kate so eine Außenseiterin und was macht sie als Persönlichkeit aus?

Charlotte Link: Kate ist eine sehr verunsicherte Frau, der es an Selbstbewusstsein fehlt. Warum das so ist, stellt das ewige Rätsel in ihrem Leben dar: Sie ist in einer liebevollen Familie aufgewachsen und hat immer geschafft, was sie sich vorgenommen hat. Trotzdem werden ihre Leistungen oft nicht gesehen, sie hat keine Mechanismen, für sich einzufordern, was ihr zusteht. Unscheinbar und schüchtern, manchmal störrisch und ruppig mit Menschen, die es eigentlich gut mit ihr meinen. Sie ist ewiger Single, sehnt sich nach einem Partner. Sie ist eine hochbegabte Polizistin, mit einer großen Intuition und einem sehr klaren, logischen Verstand ausgestattet. Wenn sie es nur endlich einmal selbst glauben würde!

Der Schauplatz Scarborough ist ein realer englischer Ferienort. Stimmt es, dass dieser nicht nur als grobe Vorlage dient, sondern Sie auch auf Details achten wie zum Beispiel die Lage einer existierenden Bushaltestelle?

Charlotte Link: Ja, das ist mir generell sehr wichtig, egal, welchen Schauplatz ich für meine Romane wähle. Ich schaue mir Straßen, Häuser, Supermärkte, Bushaltestellen usw. sehr genau an, laufe auch Strecken selbst und messe die Zeit. Das gibt mir ein gutes Gerüst für meine Geschichten. Manchmal vermasselt mir die Wirklichkeit natürlich auch einen Plan, aber ich empfinde es als sehr herausfordernd, dann eine neue Möglichkeit zu suchen.

Sie sagen Ihre Kriminalfälle gehen in der Regel nicht von einem Verbrechen aus, sondern von Ihrer Faszination für das Wesen des Täters. Ohne zu viel zu verraten: Welche psychologischen Abgründe haben Sie zum Plot von „Ohne Schuld“ inspiriert?

Charlotte Link: Im Prinzip zunächst mal kein „Abgrund“. Schlicht das Problem der völligen Überforderung. Das Menschen in allen möglichen Situationen betreffen kann, am Arbeitsplatz, in der Familie. Es kann um objektive Überforderung gehen, aber auch um das rein subjektive Gefühl. In meinem Buch geht es um eine Mutter. Die aus der Überforderung durch ihre Kinder heraus immer enger mit dem Rücken an der Wand steht. Die darüber nicht sprechen kann, weil es der gesellschaftlichen Erwartung widerspricht, als Mutter tief unglücklich und verzweifelt wegen der Kinder zu sein. Ihre Qual wird unbemerkt immer schlimmer. Dann reißt sie die Familie in einen – tatsächlich – Abgrund.

Sie verbringen Ihren Urlaub gerne in Südfrankreich, lieben die Sonne und das Meer. Ihre Krimis hingegen spielen oft im kühlen England – welche Rolle spielt die Atmosphäre des Settings für Ihre Kriminalromane?

Charlotte Link: Die Atmosphäre hat immer auch etwas mit den Menschen und den Geschehnissen zu tun. Es macht ja etwas mit uns, ob wir auf einem abgelegenen Gehöft in den Yorkshire Dales im Dauerregen sitzen, oder die Wärme und Leichtigkeit des Mittelmeerraumes genießen. Keines von beiden ist besser oder schlechter, kann aber zu jeweils anderen Verhaltensweisen führen. Daher überlege ich mir immer sehr genau, wo ich eine Geschichte ansiedele.

Sie haben einmal gesagt, Sie seien eher ein ängstlicher Mensch und könnten zum Beispiel gewalttätige Filme nicht gut ertragen. Da sitzen Sie in einem Boot mit Kollege Sebastian Fitzek, der nicht mal gerne Achterbahn fährt. Wieso beschäftigen Sie sich trotzdem gerne mit Gewalt und Verbrechen?

Charlotte Link: Achterbahn kann ich auch nicht fahren, das liegt aber eher an meinem sehr nervösen Magen :-). Gewalt finde ich schrecklich, aber ich würde auch nicht sagen, dass ich mich vorrangig mit Gewalt und Verbrechen beschäftige, zumindest nicht um der Thematik selbst willen. Ich beschäftige mich mit Menschen, die ein mehr oder weniger geordnetes Leben führen, häufig gut aufbereitet in der Außenwirkung; Menschen, die der Welt eine schöne Fassade zeigen, hinter der das Gemäuer ganz schön brüchig sein kann. In diese scheinbare Ordnung hinein lasse ich eine Ausnahmesituation brechen – das müsste nicht unbedingt ein Verbrechen sein, aber das eignet sich besonders gut. Die Fassade stürzt ein oder bekommt zumindest große Risse. Dann dahinter zu schauen, wie es wirklich dort aussieht, und was ein Trauma mit Menschen macht – darin liegt für mich die Faszination.