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vor 7 Monate

Christrosen

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Trotzen Schnee und Kälte: zauberhafte Christrosen

Jetzt kommt die Zeit für die edlen Winterblüher im Garten

Christrosen sind wie kleine, dezente Lichtblicke im winterlichen Garten. Mit ihren weißen bis zartrosa Blüten trotzen sie der eiskalten Luft und zeigen ihre prachtvolle Schönheit zusammen mit anderen Winterblühern wie Zaubernuss, Schneeheide und Winterlingen. Hier geben wir Ihnen Tipps, welche Sorten es gibt und wie Sie die wunderschönen Blumen richtig pflegen.

Eine winterliche Naturblume aus Südostasien

Der Schwarze Nieswurz oder die Schneerose, wie die Christrose auch genannt wird, stammt ursprünglich aus Südostasien. Sie ist jedoch schon lange in Mitteleuropa beheimatet und gedeiht in ihrer wilden Form besonders gern in buschigen, lichten Laub- und Mischwäldern. Ihren Namen erhielt die kühle Schönheit aufgrund ihrer Blütezeit im Winter.
Mit den richtigen Standortbedingungen fühlt sich die Weihnachtsrose auch in Ihrem Garten pudelwohl. Denken Sie dabei daran, die Pflanzen in Sichtweite Ihres Hauses zu setzen, damit Sie die weißen bis zartrosa Blüten vom Fenster aus genießen können.

Wie schön, wenn es auch in der kalten Jahreszeit prächtig blüht im Garten.

Hybridpflanzen in kräftigen Farbtönen

Wenn Sie Ihren Wintergarten lieber mit kräftigen Tönen gestalten möchten, empfehlen sich moderne Christrosen-Züchtungen. Diese Hybridpflanzen kombinieren die frühe Blütezeit der Christrosen mit den farbenfrohen Blüten der Lenzrosen. Sie sind zudem besonders pflegeleicht. Im Fachhandel finden Sie Exemplare mit pinkfarbenen und dunkelroten bis hin zu fast schwarzen Blumen. Je nach Sorte und Witterung erblühen die ersten Christrosen bereits im Spätherbst, andere erst im November oder Dezember. Sie bleiben dann bis März/April erhalten.

Zu den beliebtesten Sorten für Christrosen und Hybride gehören:

  • Ice N’ Roses Early Rose: weiße bis zartrosa Blüten, kräftige Stiele, ledrige Blätter
  • HGC Snow Frills: weiße, gefüllte Blüten, die erst im Februar ans Licht kommen
  • Jacob Royal: weiße Blüten, dunkelgrünes Laub und kräftige Stiele
  • Black Swan: nachtschwarz-kaminrote gefüllte Blüten, die aufrecht stehen
  • Wintertraum JP: weiße Blüten mit einer dezenten Rosafärbung auf der Rückseite der Blütenblätter

Der optimale Standort für Christrosen

Sorgen Sie für ein halbschattiges bis schattiges Plätzchen, idealerweise unter einem Baum. So ist die Christrose im Sommer vor großer Hitze geschützt und kann im Winter durch die Zweige des Baums die Sonne genießen. Außerdem mag es die Schneerose, wenn Sie ihr Raum geben. Dann entwickelt sie sich zu Pflanzengruppen und lässt Ihren Garten viele Jahre erstrahlen – denn die Winterblume kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und kalkhaltig sein. Lockern Sie die Erde vor dem Einpflanzen etwa zwei Spatenlängen tief, da die Wurzeln der winterharten Christrose bis zu 50 cm tief reichen. Diese Eigenschaft hilft ihr dabei, eisigen Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius zu widerstehen.

Übrigens: Wenn die Christrose in frostigen Nächten zusammenfällt, ist sie nicht erfroren. Sie entzieht lediglich das Wasser aus Blättern und Blüten, um die Leitungsbahnen vor dem Zerplatzen zu schützen. Sobald die Temperaturen wieder ein wenig steigen, richtet sie sich wieder auf.

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Im Blumentopf sind Christrosen ein besonders stilvoller Hingucker.

Pflegetipps für die prachtvollen Winterblüher

  • Die ideale Zeit zum Auspflanzen der kühlen Schönheit ist der August.
  • Decken Sie den Boden um die Schneerosen im Herbst mit Blättern, Grasschnitt ohne Blüten oder Rindenmulch ab.
  • Sie sollten die Blumen höchstens zweimal pro Jahr düngen: einmal zu Beginn der Blüte, ein weiteres Mal im Spätsommer. Für die Düngung eignen sich Kompost, Hornspäne sowie und andere organische Dünger.
  • Sofern es regelmäßig regnet, brauchen Sie die winterharten Schönheiten nicht zu gießen. Staunässe mag sie gar nicht.
  • Schneiden Sie verwelkte Blätter und Blüten knapp über dem Boden ab, jedoch nicht vor der Blüte und nicht bei Frost. Sie bieten den Pflanzen Schutz. Bei Pilzbefall, der sogenannten Schwarzfleckenkrankheit, sollten Sie alle Blätter entfernen und im Restmüll entsorgen.
  • Kombinieren Sie die Pflanze mit anderen Winterblühern wie Zaubernuss, Schneeheide oder Winterlingen.
    Wichtig: Die winterharten Pflanzen mit ihren hauchzarten Blüten sind giftig. Kinder sollten ihre Hände nicht in den Mund stecken, nachdem sie die Blumen angefasst haben. Ebenso empfiehlt es sich, Gartenhandschuhe zu tragen, wenn Sie sich um die Pflanzen kümmern.

Christrosen im Topf halten

Die edlen Weihnachtsrosen können Sie auch im Topf halten. In der Wohnung fühlen sie sich in Zimmern bis maximal 15 Grad Celsius Raumtemperatur wohl – mehr Wärme verträgt der Winterblüher nicht. Besser geeignet sind daher die Terrasse oder der Balkon. Denken Sie hierbei daran, dass die Christrosen im Topf schneller durchfrieren, als wenn sie im Beet stehen. Legen Sie deshalb unter den Kübel eine Styroporplatte und umwickeln sie ihn mit Folie. Sollte es kälter als minus 10 Grad werden, sind die Pflanzen im Schuppen besser aufgehoben.

Schneerosen als liebevolles Geschenk und edle Dekoration

In der Advents- und Weihnachtszeit sind Christrosen das ideale Geschenk, ob als Strauß aus dem eigenen Garten oder als Pflanze im Topf. In winterlichen Gestecken mit Tannenzapfen, Moos oder Zweigen von Beerensträuchern werden sie zum edlen Highlight auf dem Esstisch. Einzelne Blüten können Sie mit Christbaumkugeln unterschiedlicher Größe auf einer Schale anrichten. Legen Sie jeweils einen Ring unter die Kugeln, damit sie nicht umfallen. So verleihen Sie Ihrer Weihnachtstafel zusätzlichen Glanz. Oder begrüßen Sie Ihre Gäste bereits an der Haustür mit einem Blumenarrangement aus zarter Christrose und pinkfarbener Schneeheide.

TIPP: Wenn Sie die Christrosen im eigenen Garten ernten, schneiden Sie die Blumen niemals bei Frost.

Für einen verzauberten Garten, als prachtvolle Dekoration und als edles Geschenk – die Christrose ist ideal für die graue Jahreszeit geeignet. Sie sorgt für frisches Leben in Haus und Garten und erhellt mit ihren strahlenden Blüten jede dunkle Winternacht. So vergeht die Zeit bis zum Frühling wie im Flug und Sie können Tag für Tag einen prachtvoll blühenden Anblick genießen.

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