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vor einem Monat

Soulfood-Rezept: Risotto mit Haselnüssen

4Sterne
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Von den „essen & trinken"-Profis empfohlen

Seit mehr als 45 Jahren stellen die Koch-Profis des Foodmagazins „essen & trinken" monatlich neue Rezepte vor. Besonders beliebt ist dabei die Rubrik „7 Tage, 7 Teller", in der die Leser Rezeptideen für eine komplette Woche an die Hand bekommen. Das ewige „Was koche ich heute bloß?" entfällt damit. Und die Rezepte sind toll aufeinander abgestimmt, also abwechslungsreich, saisonal und auch noch schnell gemacht. Was will man mehr? Alle Rezepte in einem Buch natürlich! Das gibt es ab sofort mit rund 80 der besten Wochenplan-Rezepte aus „essen & trinken".

Risotto-Fehler vermeiden

Mindestens einmal die Woche könnten wir Risotto essen! Einfach ein wunderbares Soulfood, dem man nachsagt, es helfe sogar gegen Kummer. Entdecken Sie hier ein spätsommerliches Rezept mit Haselnüssen und Äpfeln – aber vorher: Achtung! Risotto hat kleine Kniffe und Tücken, die man als Risotto-Anfänger wissen sollte:

  1. Risotto hat eine herrlich cremige, schlonzige Konsistenz. Um die so hinzubekommen, muss man in jedem Fall richtigen Risotto-Reis verwenden, andere Reissorten sind tabu.
  2. Und auch Waschen ist bei Risotto-Reiskörnern verboten. Denn dann würde man die Stärke wegspülen, die für die sämige Konsistenz des Risottos verantwortlich ist.
  3. Zu Beginn des Gerichtes wird der Risotto-Reis angeschwitzt – dadurch wird die Stärke gebunden und die Reiskörner kleben später nicht aneinander.
  4. Brühe aufkochen: Wer kalte Brühe zum Risotto gibt, riskiert, dass sich der Reis zusammenzieht und hart wird.
  5. Unter Rühren garen: Regelmäßiges Rühren ist wichtig, damit der Reis nicht am Topfboden festklebt und anbrennt. Doch wer andauernd rührt, mischt damit zu viel kalte Luft ins Risotto – die richtige Mischung macht's.
  6. Brühe nachgießen: Der Reis sollte nicht in der Brühe schwimmen, stattdessen gießt man während des Kochprozesses immer mal wieder Brühe nach. Auch das hat Einfluss auf die Konsistenz. Und zuletzt:
  7. Die richtige Temperatur beachten: Die Brühe, in der die Reiskörner garen, sollte bei ungefähr 70 °C leicht köcheln.

Mit diesen Tipps gelingt perfektes Risotto garantiert. Und jetzt geht's los: Guten Appetit!

Rezept für Haselnuss-Risotto mit Rettich-Apfel-Topping (einfach, schnell, vegetarisch)

Vorbereitung: Minuten Kochzeit: 40 Minuten
Zutaten
für 2 Portionen:
½ l Gemüsebrühe
1 Zwiebel (50 g)
10 g Butter
100 g Risotto-Reis
50 ml trockener Weißwein
20 g Haselnussblättchen
50 g roter Rettich
50 g Apfel (z.B. Braeburn)
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Salz
40 g Haselnussmus (Bioladen)
50 g italienischer Hartkäse (z.B. Parmesan)
Pfeffer
Zubereitung
  1. Brühe aufkochen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Reis dazugeben, kurz mitdünsten. Mit Wein ablöschen, einkochen lassen. Mit heißer Brühe auffüllen, sodass der Reis knapp bedeckt ist. Offen bei mittlerer Hitze 17 bis 20 Minuten unter Rühren garen, dabei nach und nach restliche heiße Brühe hinzugeben.

  2. Inzwischen die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze hellbraun rösten. Rettich waschen. Apfel waschen, vierteln und entkernen. Rettich und Apfel in dünne Scheiben hobeln. Beides in einer Schüssel mit Zitronensaft und 1 EL Olivenöl mischen und mit Salz würzen.

  3. Haselnussmus mit etwas Brühe verdünnen. Käse fein reiben, mit Haselnussmus unter den fertigen Risotto rühren. Mit Salz abschmecken. Risotto mit Rettich-Apfel-Salat anrichten, pfeffern und mit restlichem Olivenöl beträufeln.

Tipp: Am besten schmecken Haselnüsse, wenn sie vor dem Backen und Kochen geröstet werden, denn dann entfalten sie ihr volles Aroma. Nach dem Rösten lassen Haselnüsse sich auch leicht enthäuten.

Quelle: „7 Tage, 7 Teller“, ZS Zabert und Sandmann, 2020

Inhaltsstoffe
Energie
717 kcal
Fett
47 g
Kohlenhydrate
48 g
Protein
18 g

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