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vor 2 Wochen
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Unser Garten im Juni: Es blüht!

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Farbspiel: Im Juni stehen Stauden wie Sonnenhut, Mittagsblumen oder Margeriten in voller Blüte.

Den Frühsommer im Garten genießen

Der Sommer steht vor der Tür und als Gärtner haben Sie nun alle Hände voll zu tun. Es grünt und blüht schon überall und die erste Ernte kann eingeholt werden. Bei vielen Kulturen lohnt es sich jetzt, das Saatgut direkt ins Freiland auszubringen. Bei anderen ist die gute Pflege die Voraussetzung für eine üppige Ernte bis zum Ende der Hochsaison im Garten. Zwar kann das Wetter im Juni noch zwischen tropischen Temperaturen und nasskalten Tagen schwanken, im Großen und Ganzen gibt es für diesen Monat jedoch einige klassische Aufgaben des Gärtnerlebens. Wir unterstützen Sie mit Tipps und Tricks bei der Gartenarbeit im Juni.

Blütenpracht im Juni

An schönen Frühsommertagen haben Sie reichlich Gelegenheit, es sich nach getaner Arbeit im Garten gemütlich zu machen und die bunte Blütenpracht zu genießen. Vorausgesetzt, Sie haben frühzeitig daran gedacht, Frühlings- und Sommerblumen zu säen. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, denn die Auswahl an vorgezogenen Blühstauden wie Sonnenhut, Mittagsblumen oder Margeriten und Sommerblumen wie Geranien, Sonnenblumen, Zauberglöckchen oder Petunien ist derzeit besonders groß. Sie können diese beispielsweise bei den Garten-Profis vom Traditionsunternehmen Gärtner Pötschke ganz bequem online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Vorher sollten Sie aber unbedingt ein paar Tipps beherzigen, damit die Neuzugänge im Garten auch richtig Freude machen.

Tipps zum Kauf von Blühstauden und Sommerblumen

  • Überlegen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Garten die Standortbedürfnisse der jeweiligen Art erfüllt.
  • Kombinieren Sie Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf. Das erleichtert die Pflege.
  • Achten Sie auf Platzbedürfnisse und Wuchsformen der neuen Pflanzen. Wie viele Exemplare der jeweiligen Art pro Quadratmeter ins Beet passen, können Sie in Ratgebern oder auf der Website nachlesen.
  • Lassen Sie sich von niedrigen Preisen der Aktionsware im Discounter nicht blenden. Im Fachhandel gibt es im Juni qualitativ hochwertige Blühstauden und Sommerblumen zu reduzierten Preisen.

Video-Tipp: Tomaten ausgeizen

Tomatenpflanzen wachsen im Frühsommer und Sommer sehr schnell und üppig. Damit sich aber auch die Früchte optimal entwickeln, ist es notwendig, das Wachstum in die richtigen Bahnen zu lenken. Das Zauberwort bei Tomaten heißt Ausgeizen. Das bedeutet, dass Sie Triebe, die in den Blattachseln wachsen, im Wochenrhythmus heraus knipsen, am besten mit den Fingernägeln. Dies gilt vor allem für Stabtomaten, die auf diese Weise süße und aromatische Früchte bilden. Bei Busch- und Balkontomaten ist dagegen nur ein sporadisches Ausgeizen nötig.

Was genau beim Ausbrechen der Triebe zu beachten ist, zeigen die Profis von Gärtner Pötschke im Video:

Erntefreuden bei Obst und Gemüse

Wenn Sie sehr frühe oder frühe Gemüsesorten gesät haben, können Sie im Juni schon mit der ersten Ernte rechnen. Das ist zum Beispiel bei bestimmten Sorten von Radieschen, Karotten, Kohlrabi, Gurken oder Tomaten der Fall. Der Juni ist auch die klassische Hochsaison für Spargel, Erdbeeren und Rhabarber. Und Kopf- oder Pflücksalat können Sie ab jetzt ebenfalls die nächsten Monate regelmäßig ernten, wenn Sie laufend neue Jungpflanzen nachziehen.

Übrigens: Nutzen Sie unbedingt noch die Saison für Spargel und Rhabarber. Denn am 24. Juni, dem Johannistag, ist sie schon wieder vorbei. Der Name des Tages geht auf Johannes den Täufer zurück. Wie so oft in früherer Zeit bezogen sich viele Bauernregeln auf Tage von Heiligen. Während um den 24. Juni herum die Schafskälte zu Ende geht und die Ernte vieler Früchte beginnt, markiert der Tag das Ende der Ernte für das leckere Stangengemüse. Der Grund: So haben die Pflanzen bis zum ersten Frost genügend Zeit, um sich zu regenerieren und im kommenden Jahr wieder kräftig auszutreiben.

Frucht des Monats ist die Erdbeere. Für eine reiche Ernte sollten Sie die Pflanzen alle ein bis zwei Wochen düngen.

Erdbeerernte bis in den Herbst

Der Juni ist der Hauptmonat für die Ernte von leckeren Erdbeeren. Viele Sorten sind allerdings immertragend und setzen bis zum Spätherbst fortlaufend neue Blüten und Früchte an. Damit bis dahin eine gute Ernte gesichert ist, benötigen die Pflanzen regelmäßig Nährstoffe. Daher sollten Sie alle ein bis zwei Wochen organischen Beerendünger rund um jede Staude in die Erde einarbeiten. Falls Sie es noch nicht getan haben, sollten Sie Ihre Erdbeerpflanzen jetzt mit Stroh unterlegen. So trocknen die Früchte einerseits nach Regen gut ab und faulen nicht. Andererseits wird die Feuchtigkeit im Boden gehalten.

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Obstbäume richtig pflegen

Zwar haben Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume schon geblüht. Bis Sie die Früchte ernten können, dauert es jedoch noch etwas. Damit die Ernte üppig ausfällt, können Sie jetzt Folgendes tun:

  • Entfernen Sie Gräser und Unkräuter von den Baumscheiben. Denn auch diese wachsen im Frühsommer kräftig und konkurrieren mit den Bäumen um Wasser und Nährstoffe.
  • Damit sich das Unkraut nicht so schnell wieder breitmachen kann, verteilen Sie eine Mulchschicht – zum Beispiel aus Rasenschnitt – auf der Baumscheibe. So bleibt nebenbei auch die Feuchtigkeit im Boden.
  • Um eine optimale Entwicklung der Früchte zu fördern, sollten Sie Ihre Obstbäume im Juni ausdünnen. Zwar werfen die Bäume beim sogenannten Junifruchtfall auch selbst einige Früchte ab; es bleiben trotzdem meist zu viele hängen. Entfernen Sie daher alle Früchte, die enger als eine Handbreit voneinander entfernt sind oder zu zweit oder zu dritt auftreten.
  • Bei trockenem Wetter sollten Sie die Bäume wässern. Ein Apfelbaum beispielsweise braucht bei Trockenheit etwa 40 Liter Wasser, damit die Früchte eine normale Größe erreichen und nicht vor der Reife abfallen.

Gemüse-Aussaat im Juni

Im Juni können alle Gemüse-Fans aus dem Vollen schöpfen und zum Beispiel folgende Arten direkt ins Freiland säen:

  • Blumenkohl,
  • Salate wie Kopfsalat, Radicchio oder Pflücksalat
  • verschiedene Bohnenarten (z. B. Busch- und Stangenbohnen),
  • Radieschen und Möhren (Sommersorten),
  • Zucchini,
  • Fenchel,
  • Kürbis,
  • Mangold,
  • Spinat,
  • Rote Bete und vieles mehr. Auch Kräuter wie das wärmeliebende Basilikum sowie Bohnenkraut, Dill, Koriander, Kümmel, Petersilie, Rauke, Schnittlauch und Thymian können Sie jetzt noch aussäen.

Rosmarin schneiden

Wenn Sie Rosmarin nicht nur als Zierde, sondern auch regelmäßig in der Küche nutzen, schneiden Sie die Triebspitzen ohnehin regelmäßig ab. Wie dem auch sei – Sie sollten die Staude nach der Blüte einmal kräftig zurückschneiden. Denn bei freiem Wuchs verkahlt die Pflanze im unteren Bereich und wird unansehnlich. Auch stärkere Rückschnitte bis in das ältere Holz sind jetzt im Frühsommer besonders erfolgversprechend.