vor einer Woche

Gratis lesen: Heiße Office Nights, Folge 27

Beziehungsexpertin Paula Lambert, bekannt aus Sixx, hat erotische Kurzgeschichten unter dem Titel "Office Nights" verfasst. Sie erscheinen als eBooks im Label CLUB bei Harper Collins | © Foto Paula Lambert: sixx/Jens Koch

Achtung! Erotischer Lesestoff - vorab exklusiv im Weltbild Magazin

Paula Lambert, Beziehungscoach und Sexpertin, bekannt durch die Sendung "Paula kommt" auf dem Kanal sixx, hat erotische Kurzgeschichten verfasst. Exklusiv vorab können Sie die 28-teilige Reihe Office Nights online hier im Weltbild Magazin lesen. Die Geschichten sind jeweils 4 Wochen exklusiv und gratis verfügbar. Danach werden jeweils vier Kurzgeschichten in E-Bundles unter dem CLUB-Label von HarperCollins für 1,99 Euro angeboten. ACHTUNG, es erwartet Sie prickelnde Lektüre.

Verführerisch: Gewagtes Spiel

OFFICE NIGHTS ist eine 28-teilige Reihe erotischer Kurzgeschichten, die bei HarperCollins erscheinen werden. Diese können unabhängig voneinander oder am Stück gelesen werden. In jeder Folge wird sich die Protagonistin Stella einer anderen erotischen Herausforderung widmen – eine verführerischer als die andere.

Office Nights von Paula Lambert

Darum geht es: Stella Durigatti ist eine toughe Geschäftsfrau, die nicht nur ihre Angestellten, sondern auch sich selbst fest im Griff hat. Versagen ist für sie keine Option, Freizeit auch nicht. Lediglich für die Freitagsdinner mit ihrer Familie reißt sie sich vom Laptop los. Und obwohl sie behauptet, dieses Leben zu lieben, macht der Stress sich bei ihr langsam bemerkbar.

Eines Tages bekommt sie eine E-Mail von einem Fremden, der behauptet, sich um sie zu sorgen. Atlas, so nennt sich der Fremde, fordert sie zu einem gewagten Spiel heraus...

28 Folgen mit sinnlichem Lesestoff von Paula Lambert. Erotische Geschichten jede Woche in der Reihe Office Nights exklusiv und kostenlos vorab lesen nur im Weltbild Magazin.

Paula Lambert, Office Nights 27

Das Leben ist manchmal komisch. Erst bist du eine harte Nuss und kommandierst alle herum. Und im nächsten Moment bist du ein butterweicher Haufen verknalltes Menschlein, das nur noch eines will: im Bett bleiben, knutschen und vögeln, bis der Hunger zu groß wird. Dass ich die letzten Tage nichts anderes getan habe, sieht man mir deutlich an. Mein Kinn ist rosa und wund, meine Augen glänzen feucht, und an meinem Hinterkopf hat sich ein Nest aus Haaren gebildet, das sich einfach nicht ausbürsten lässt. Ich habe mal gelesen, dass man Deckhengste irgendwann von der Weide holen muss, weil sie sonst vor Erschöpfung umfallen. Genau so sieht Mackenzie aus, glücklich, aber irgendwie entsaftet. Ich betrachte sein Gesicht, während wir an der Ampel stehen. Noch vor ein paar Wochen war ich so wütend auf ihn und jetzt … fühlt sich einfach alles richtig an mit ihm.

Ich parke den Wagen direkt vor dem Büro. „Möchtest du mit raufkommen? Ich brauche nur ein paar Minuten.“ „Natürlich komme ich mit rauf! Oder denkst du, ich lasse mir die Blicke der anderen entgehen, wenn sie dein Gesicht sehen, mich und dann eins und eins zusammenzählen?“ Er ist so ein Blödian manchmal. Ich lache, obwohl ich tatsächlich etwas nervös bin. Ich habe mich für vier Tage abgemeldet, aber Alice riecht den Braten natürlich, das habe ich an ihrer Stimme gehört. Als wir im Fahrstuhl stehen, greift Mackenzie nach meiner Hand und drückt sie. „Keine Sorge, sie werden auch mit Mann noch Angst vor dir haben.“

Wir machen kaum einen Schritt ins Büro, da schießt Alice auf uns zu, schaut von einem zum anderen, klatscht in die Hände und ruft: „Gott sei Dank! Ich hatte schon Angst, es würde nie passieren!“ Ihr Kreischen lockt die anderen an, und binnen Sekunden ist Mackenzie umzingelt wie ein verloren geglaubter Sohn. Offenbar mögen sie ihn wirklich gerne. Was kein Wunder ist, ich mag ihn ja auch.

Nachdem ich ein paar Sachen geregelt habe und Mackenzie allen versichert hat, dass er sie auch vermisst hat, steht er bei mir im Zimmer und dreht Pins auf meiner Pinnwand hin und her. „Weißt du eigentlich, was mich wahnsinnig gemacht hat?“ „Was?“ „Dich jeden Tag zu sehen, und zwar genau hier durch.“ Er deutet auf eine kleine Nische rechts neben dem Board, wo noch ein Stück der gläsernen Trennwand zu sehen ist, die ansonsten gänzlich von der Pinnwand bedeckt ist, weil ich Privatsphäre wollte. Es ist mir nie aufgefallen, aber tatsächlich hat Mackenzie von seinem Stuhl aus einen ziemlich direkten Blick auf einen sehr kleinen Teil von mir gehabt, nämlich auf mein Gesicht. „Ich saß da jeden Tag und habe zugesehen, wie du dich mit Giulio verabredet hast, wie du nach den Mittagspausen mit ihm gelächelt hast. Wie glücklich du ausgesehen hast … Das hat mir wehgetan. Genau hier.“ Theatralisch legt er seine Hand auf sein Herz und seufzt, und genauso theatralisch stehe ich auf und lege schnell meine Hand auf seine. „Armer Mackenzie“, sage ich. „Stell dir nur vor, was passiert wäre, wenn du mal ehrlich mit mir gesprochen hättest!“ Darüber müssen wir beide lachen, und wieder stelle ich fest, dass es einen riesigen Unterschied zwischen Giulio und Mackenzie gibt: Giulio verlässt im Grunde nie seine Deckung. Bei ihm ist alles fluffig und leicht und voller dolce vita, was einen großen Teil seines Charmes ausmacht. Mit Mackenzie hat das Leben deutlich mehr Tiefgang und eine angenehme Substanz, bei der man automatisch das Gefühl hat, an Bodenhaftung zu gewinnen. Um Pläne zu machen. Früher hätte mich die Vorstellung, mein Leben mit jemandem aufzubauen, zu Tode erschreckt. Aber jetzt … Ich weiß auch nicht. Mich so romantisch zu fühlen ist eigentlich nicht meine Art. Bleibt eigentlich nur noch eines zu tun.

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„Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?“ Mackenzie schaut mich zweifelnd an. Es ist niedlich, dass er plötzlich so nervös ist. „Warum denn so schüchtern? Die sind alle mit ihrem eigenen Kram beschäftigt, glaub mir. Und du bist perfekt gekleidet für den Anlass. Zum ersten Mal in diesem Büro trägt Mackenzie keinen Anzug, sondern eine Leinenhose und ein lockeres Hemd. Der Gang vor meinem Büro ist leer, das Murmeln der Mitarbeiter klingt wie das Brummen eines weit entfernten Motors. Tatsächlich ist es verdächtig leise. Ich ziehe Mackenzie auf den Flur und husche mit ihm im Schlepptau nach links den Gang hinunter, bis wir vor einer altbekannten Tür stehen bleiben. Mackenzie lächelt. „Im Ernst?“ Ich nicke. „Vögeln kann jeder. Epische Liebe machen auf beengtem Raum unter erschwerten Bedingungen, das ist die große Kunst.“ Ich öffne die Tür und schiebe Mackenzie energisch in unser kleines Kämmerlein, wo wir noch vor wenigen Tagen wie Verhungernde übereinander hergefallen sind.

Ich manövriere ihn vor das Regal, damit ich die Tür abschließen kann. Kaum zu glauben, dass ich ihn mal langweilig fand. Seine Augen strahlen alles aus, was ich mir jemals bei einem Mann gewünscht habe. Ich liebe seinen Duft und wie sein Haar aussieht, nachdem er hektisch mit den Händen durchgefahren ist, weil er überlegt. Ich liebe seinen Mund. Ich fürchte, ich liebe einfach alles an ihm.

Während ich ihn küsse, fahren meine Hände über sein Hemd und öffnen es langsam Knopf für Knopf. Seine Haut ist weich und warm, und mein Bedürfnis, mich an ihn zu drängen, macht das Knöpfen ziemlich schwer. Als ich fertig bin, lässt er es über die Schultern zu Boden gleiten und dreht mich mit Schwung um, um den Reißverschluss meines Kleides zu öffnen. Wie immer am Anfang einer Beziehung habe ich mir mächtig Mühe mit meiner Unterwäsche gegeben. Was allerdings vergebene Liebesmüh ist, denn Mackenzie zieht mir nicht nur das Kleid aus, sondern mein Höschen gleich mit. Während ich mich wieder umdrehe, öffnet er mit einer Hand meinen BH, was mich zum Lachen bringt. „Gelernt ist gelernt“, flüstert er und erlaubt, dass ich ihm unelegant, aber sehnsüchtig sowohl Hose als auch Slip hinunterschiebe, mich auf die Knie begebe und anfange, seinen Schwanz mit meinem Mund zu bearbeiten, bis ich aufhören muss, weil er schon fast kommt. Ich richte mich auf, setze mich auf die kleine Kommode und öffne die Beine weit, damit er sieht, wie bereit ich für ihn bin. Er streicht mit seinem Finger vorsichtig über meinen Venushügel und taucht dann ab in meine Spalte, die er auf- und wieder abfährt, bis ich um ein Haar laut aufschreien muss. Erst dann dringt er in mich ein, und das Gefühl, mit ihm verbunden zu sein, bringt mich zum Weinen. Plötzlich verstehe ich nicht mehr, wie ich mein Leben ohne ihn verbringen konnte, ohne das hier, ohne einen partner in crime, der auch keine Probleme hat, mich mitten am Tag in meinem Büro zu ficken, wenn ich mir das wünsche. Je stärker er mich stößt, umso größer und schöner wird das Gefühl in mir, angekommen zu sein, und als ich komme, beiße ich in seine Schulter, weil ich meine Emotionen sonst nicht aushalten könnte. Ich bin ein zitterndes Gefühlsbündel, und das fühlt sich verdammt gut an.

Wir bleiben eine Weile ineinander verkeilt, bis ich merke, dass sein Schwanz sich langsam zurückzieht. Meine Mascara ist von dem Geheule total verschmiert, aber ich kann sehen, dass auch Mackenzie von seinen Gefühlen überrannt wurde. Was für ein Glück, ihn getroffen zu haben. Was für ein unbeschreibliches Glück.

Jetzt müssen wir nur noch die Sache mit Giulio wieder einrenken. Und das könnte schwierig werden.

Fortsetzung folgt

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Paula Lambert, Office Nights, erscheint bei HarperCollins. Weitere Titel aus der Reihe CLUB von Harper Collins finden Sie [hier](http://www.weltbild.de/ebooks/romane-erzaehlungen/erotik/club