Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky

Roman
 
 
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Ein liebenswerter älterer Herr mit Todessehnsucht, eine charmante Pflegerin und ein attraktiver Leichenpräparator auf einem Road-trip im Leichenwagen
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Kommentar zu "Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücher in meiner Hand, 16.12.2017

    Als eBook bewertet

    Diese Roadstory von Jean-Paul Didierlaurent erinnerte mich ein wenig an "Rosmarintage" von Silke Schütz.

    Der Roman beginnt mit einer Schilderung von Manelles Arbeitsalltag. Sie betreut verschiedene Senioren; leider sind nicht alle sind so nett wie der umgängliche Samuel Dinsky. Marcel Mauvignier will Manelle stehlen sehen und versteckt Geld in der Wohnung. Doch Manelle tut ihm den Gefallen einfach nicht.
    In einer anderen Ecke der Stadt stellt Ambroise seine Koffer ab und begutachtet seinen neuen Kunden, der bereits mausetot ist. Ambroise Lanier hat einen anderen Lebensweg gewählt als sein berühmter Mediziner-Vater. Ambroise ist Leichenpräparator, hat deswegen einen eher einsamen Job. Er wohnt bei seiner Grossmutter Beth, die gerne bäckt. Eines Tages bekommt er einen ungewöhnlichen Auftrag. Er soll mit einem älteren Mann, Samuel Dinsky, nach Genf fahren um dort dessen verstorbenen Zwillingsbruder abzuholen. Dabei lernt er Manelle Flandin kennen, die plötzlich recht resolute Haushaltshilfe von Samuel. Im Dialog schenken sie sich nichts, merken aber, dass beide das Wohl von Samuel verbindet.

    Der Autor hat wie bisher in allen seinen Geschichten seinen Figuren ungewöhnliche Berufe verliehen. Schon alleine deshalb lesen sich seine Storys anders. Doch auch Didierlaurents Fähigkeit, ernste und tragische Themen (wie Altersgebrechen, Tod, Leiden und Einsamkeit) mit einem leichten und optimistischen Schleier zu ummanteln, ist einzigartig.

    Fast alle seine Charaktere sind selbstlos und kommen mit liebenswerten Schwächen daher, die den Leser unweigerlich zum Schmunzeln bringen. Die schöne Geschichte sorgt für die eine und andere Überraschung.

    Um es mit Ambroise einziger lebender Kundin, Isabelle de Morbieux, zu sagen: "Ich habe nie einen Roman gelesen, der besser wäre. Eine dichte Handlung, Fantastik, böse Figuren, gute Figuren, da ist alles drin."

    Fazit: Dieser wundervolle Roman ist ein französischer, lebensbejahender Charmebolzen, der zart berührt und gleichzeitig auch sehr lustig ist. Une histoire magnifique!
    4.5 Punkte.

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    janein

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