Die Krone der Sterne, Kai Meyer

Die Krone der Sterne

Roman

Kai Meyer

Durchschnittliche Bewertung
4.5Sterne
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Ein dramatisches Weltraumabenteuer im Breitwandformat voller Action und Magie von Bestsellerautor Kai Meyer

Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen...

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Kommentare zu "Die Krone der Sterne"

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  • 4 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nina E., 24.02.2017

    Spannend, galaktisch und auch etwas verwirrend!

    Ein neues Buch von Kai Meyer und dann auch noch eins, dass im Weltall spielt. Das hat mich doch sofort neugierig gemacht. Ich habe zwar bisher eher wenige Geschichten gelesen, die im Weltraum spielen, gesehen und geliebt dafür aber umso mehr. Zeitweise erinnert die Welt mit den Raumschiffen und etc auch an Star Wars und dergleichen. Trotzdem ist es Meyer aber gelungen eine völlig neuartige und besondere Welt zu errichten, die nur sehr schwer vorzustellen ist, da es einfach so fremd ist! Zu Anfang wird man sehr plötzlich in das Geschehen hineingeworfen und erst nach und nach wird erklärt worum es überhaupt geht und was das alles zu bedeuten hat. Immer wieder werden vereinzelte Sachen erklärt und Geheimnisse kommen ans Licht, die das ganz nochmal etwas klären. Dennoch war ich bis zum Ende hin verwirrt. Denn so richtig wird dann doch nicht alles aufgedeckt und viele Einzelheiten nicht erklärt. Man muss also eine gewisse Vorstellungskraft haben um mit dem Buch überhaupt klar zu kommen. Ansonsten ist die Geschichte wirklich toll. Man lernt viele interessante Charaktere kennen und der Schreibstil ist, wie man es von Meyer gewöhnt ist, einfach gut. Ist man erstmal in dem Buch drin, fliegen die Seiten nur so dahin und man möchte einfach mehr über diese Welt mit all seinen Geschöpfen, Planeten und Geheimnissen erfahren. Irgendwann zu Ende stellt man sich dann allerdings die Fragen, wie es sein kann, dass das Buch fast zu Ende ist, aber man noch 1000 offene Fragen im Kopf herumschwirren hat. Leider wird man dann auch enttäuscht, denn sehr viele davon werden in diesem Teil wirklich nicht mehr geklärt. Man kann nur auf eine Fortsetzung hoffen. Ansonsten fand ich das Ende ein Highlight des Buches. Meyer hat nochmal richtig was geboten und es war alles andere als vorhersehbar! Mit dem Ende hat das Buch mich auch nochmal richtig überzeugt, da ich doch zwischendurch, aufgrund meiner Verwirrtheit, etwas am Verzweifeln war.
    Also insgesamt absolut empfehlenswert für Fantasy-Liebhaber und natürlich für Weltraum-Liebhaber!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LizzyCurse, 12.02.2017

    Iniza flieht von der Raumbarke, die sie eigentlich ihrer neuen Bestimmung entgegentragen soll. Sie wurde erwählt, doch sie ist gar nicht glücklich mit der Wahl. Gemeinsam mit dem Hauptmann ihrer Leibwache Glanis hat sie einen Fluchtplan geschmiedet. Doch die beiden haben die Rechnung ohne den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara gemacht, denn sie sind ausgerechnet auf Sharas Schiff, der Nachtwärts gelandet.

    Er hat es wieder geschafft. Mich an die Seiten zu binden. Atemlos umzublättern, um zu wissen, was auf der nächsten Seite geschieht. Mich zu fürchten, weiter zu lesen, weil ich mir Sorgen um meine lieb gewonnenen Protagonisten hatte.
    Er hat es schlicht und einfach wieder geschafft.
    Doch Beginnen wir am Anfang. Als ich hörte, dass Kai Meyer eine Science-Fiction-Opera schreibt, fiel ich erst mal aus allen Wolken und schwankte zwischen Bestürzung und Vorfreude. Die Vorfreude überwog schließlich, da er schon auf dem High- und Jugendfantasyparkett eine gute Figur abgab und zudem auch seine historischen Romane mit zu meinen Liebsten zählen.
    Als ich das Buch aufschlug, war mir nach wenigen Seiten eines klar: Genau das wollte Meyer schreiben. Genau das, und nichts anderes. Ich spürte in jedem Satz, in jeder Beschreibung von Blastern oder Raumkathedralen, dass Kai eine nur zu genaue Vorstellung von den Dingen hat, über die er da gerade erzählt. Die Welt wurde von ihm so reich bestückt, dass der geneigte Leser sich als ein Teil dieses unglaublichen Abenteuers fühlt. Dabei beging er jedoch nicht den Fehler, den detailverliebte Autoren des Öfteren machen, wenn sie ihre neuen fantastischen Welten beschreiben. Ich hatte nie das Gefühl der Länge, nie das Gefühl, dass in eine Szene mehr reingepackt worden ist, als für den Plot wichtig ist. Kai hat nie aus den Augen verloren, dass er ein Weltraum-Abenteuer erzählt, und keine historische Abhandlung der Galaxie mit detaillierten Angaben zu allen Kriegen, die vom Jahr x bis zum Jahr y geführt wurden. Er hat die Spannung hochgehalten, die rasante Flucht von der Barke und dann auf der Nachtwärts einmal quer durchs All hat mir einige durchwachte Nächte beschert. Er stellt es dabei so klug an, dass er genau die richtige Dosis Plot miteinfließen lässt. Ich wusste nie mehr als die handelnden Figuren, und doch konnte ich herrlich über die galaktischen Geheimnisse rätseln. Ich als Leser bekam einfach das Gefühl, viel mehr über diese ganze, wunderbare Welt zu wissen, als ich eigentlich in dem doch recht dünnen Buch herausgefunden habe. Zwischen den Zeilen stehen einfach noch so viele unentdeckte Schätze.
    Die Figuren waren wie für mich gemacht. Wer hier schmachtende Teenager oder die zarten Knospen der ersten Liebe sucht, der sucht (und allen Himmeln sei Dank dafür!) vergebens. Hier begegnen wir erwachsenen Protagonisten, die durchaus schon ihre ersten Erfahrungen gemacht haben und mehr oder minder abgeklärt sind. Das Leben als erstes, dann können wir immer noch knutschen.
    Kranit, den Kopfgeldjäger, stellte für mich die treibende Kraft und den stärksten Charakter dar. Ich habe seine raubeinige Art im Laufe des Buches richtig schätzen gelernt, genauso wie Iniza, die sich erst im Laufe des Buches entpuppt und ihre Flügel ausbreitet. Da hätten wir noch einen Punkt, den ich an Kai Meyer schätze: Seine Charaktere entwickeln sich und du kannst nicht von der ersten Seite an vorhersagen, welche Richtung sie einschlagen werden!

    Zugegeben: Ich hatte bei der ein oder anderen Passage eine harte Zeit, da Sci-Fi auch nicht zu meinen bevorzugten Genres zählt. Doch es lohnt sich so sehr.
    Er hat es wieder geschafft. Ich knuddel jetzt noch ne Runde das Buch und lasse verdiente fünf Sterne da.

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    janein
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