Die Salbenmacherin und der Bettelknabe

Historischer Roman

Silvia Stolzenburg

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Der elfjährige Waisenjunge Jona ist ein Bettler. Ein Bettler und ein Dieb. Als er im Februar 1409 in Nürnberg ankommt, ist sein Leben kaum mehr einen Pfifferling wert. Es ist eiskalt, und er ist nur noch Haut und Knochen. Jona kann sein Glück kaum...

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Kommentare zu "Die Salbenmacherin und der Bettelknabe"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun, 25.08.2016

    Hier möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass dies der 2. Band nach "Die Salbenmacherin" (sh. meine Rezension hierzu: http://testerblog.jimdo.com/b%C3%BCcher/historische-romane-2/die-salbenmacherin-von-silvia-stolzenburg/)ist. Dieser kann jedoch meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes, hervorragend gelesen werden. Aber, Achtung, man wird sicherlich den 1. Band auch lesen wollen. ; D

    Ausserdem ist das Cover wieder mal vortrefflich gewählt......macht sich wirklich wunderschön im Bücherregal.



    Die Autorin zeigt mit ihrem flüssigen und eingängigen Schreibstil auch hier wieder, wie Bücherschreiben funktioniert, damit der Leser am Ball bleibt. Die Spannung wird von Anfang bis Ende hoch gehalten und man will unbedingt wissen, wie das denn weitergeht.

    Die Charaktere, ob es die "Guten" oder die "Bösen" sind, werden alle hervorragend dargestellt, sodass sich der Leser in jeden hineinversetzen kann. Am Liebsten würde man den Bösen "den Kragen umdrehen", so involviert wird man hier.



    Die Geschichte zeigt deutlich, wie tief der Mensch sinken kann. Sei´ es aus Geldgier, Machtgehabe, Hass, Rache oder oder oder...

    Aber auch, wieviel Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt dem entgegenzusetzen weiß.



    Die Begebenheiten zu den jeweiligen Orten und deren Beschaffenheit sowie auch die Sprache, die die Autorin den Mitwirkenden in den Mund legt, versetzen den Leser an die Orte und die damalige Zeit. Die Bilder und Szenen werden authentisch geschildert.

    Man ist gleich mittendrin, da man durch diese Beschreibungen ein realistisches und lebhaftes Bild vor Augen hat.



    Das Buch handelt von der Salbenmacherin Olivera, die Anfang des 15. Jahrhunderts in Nürnberg ansässig ist. Sie muss sich erst einleben, da sie mit ihren Lieben dort noch nicht so lange lebt. Gleich zu Beginn wird sie mit unwägbaren Leiden der dortigen Anwohner konfrontiert und ist oft hin- und hergerissen, ob denn das alles so rechtens ist. Ausserdem dreht sich das Buch um Jona, einen 11-jährigen armen Jungen, der von einem Übel ins nächste strauchelt. Wie werden sich diese beiden begegnen und welche Schwierigkeiten werden diesen noch alles in die Wege gelegt?? Undurchsichtige Vorkommnisse häufen sich und ziehen die Stricke immer enger.



    Mein Fazit: Geschichtsunterricht mit hohem Unterhaltungsfaktor

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elfriede K., 02.09.2016

    „...Die Augen des fliehenden Knaben zuckten von links nach rechts wie die eines gehetzten Tieres – geweitet vor Furcht. Stolpernd brach er durch das immer dichter werdende Unterholz, glitt auf dem eisigen Waldboden aus, rappelte sich wieder auf und rannte weiter...“

    Das Buch beginnt spannend. Ein Junge ist auf der Flucht. Obiges Zitat berichtet davon.
    Dann wechselt das Geschehen nach Nürnberg. Es ist das Jahr 1409. Dem Jungen Jona gelingt es, sich durch das Tor in die Stadt zu schmuggeln. Dort versucht er zu betteln. Aber die Regeln sind hart. Da er keine Bettlermarke hat, wird er zum Arbeiten auf eine Baustelle geschickt.
    Götz und Olivera haben sich in Nürnberg eine neues Leben aufgebaut. Während Olivera weiter Salben, Säfte und Tee verkauft, wartet Götz auf seine Berufung zum Apotheker. Olivera hat einen guten Ruf. Das aber hat nicht nur Vorteile.
    Dann kreuzen sich die Wege von Olivera und Jona. Damit kommen die Schatten der Vergangenheit zurück.
    Die Autorin hat einen fesselnden und ausgezeichnet recherchierten historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
    An entsprechenden Stellen gibt es Hinweise auf den ersten Teil. Sie genügen, um die Zusammenhänge zu begreifen. Trotzdem würde ich empfehlen, erst das Buch „Die Salbenmacherin“ zu lesen.
    Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Die Verhältnisse im mittelalterlichen Nürnberg werden gut beschrieben. So darf ich als Leser Olivera auf den Markt begleiten, wo sie ihre Produkte anbietet, oder ihr bei der Herstellung von Salben und Heilmitteln über die Schulter schauen. Der Produktionsprozess dieser Dinge wird an wenigen Beispielen detailliert dargestellt. Im Haushalt leben die beiden Kinder von Götz. Besonders Cristin interessiert sich für Oliveras Arbeit. Die Wissbegierde des Mädchen erinnert Olivera an ihre eigene Kindheit, wo sie ihrer Yiayia (Großmutter) zur Hand gehen durfte. Olivera stammt aus Konstantinopel. Schön wiedergegeben werden ihre kurzen Phasen von Heimweh und ihre Sehnsucht nach der Großmutter. Auch hat sie Probleme mit dem deutschen Winter. Diese Kälte ist sie nicht gewohnt. Dass Sucht kein Laster unserer Zeit ist, wird im Roman deutlich. Damals war es Mohnsaft, dem die Damen der besseren Schichten zuneigten. Spannend fand ich das Abtreibungsrecht der damaligen Zeit. Mit Jona hat die Autorin einen besonderen Protagonisten geschaffen. Der Junge ist schwer einzuschätzen. Ursache ist unter anderem, dass es ihm schwerfällt, Menschen zu vertrauen, selbst denen, die es gut mit ihm meinen. Einerseits fällt er dadurch Fehlentscheidungen, andererseits steht er Freunden bedingungslos zur Seite. Die Autorin legt viel Wert auf die Emotionen ihrer Protagonisten. Diese werden nicht nur durch Worte, sondern ebenso im Handeln deutlich. Auf der einen Seite regieren Hass und Rachegedanken, auf der anderen Zuneigung und der unbedingte Wille zu helfen. Erstaunlich fand ich, dass der Henker bei der Befragung im Kerker keinen Unterschied machte, von welchem Stand der Delinquent war.
    Eine Bibliografie und ein Nachwort, dass Fakten und Fiktion benennt, ergänzen das Buch.
    Das Cover in Rottönen mit der jungen Frau vor der Kulisse von Nürnberg passt, weil es auf Oliveras Wurzeln hinweist.
    Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er besitzt nicht nur eine spannende Handlung und sympathische Protagonisten, sondern die Autorin malt mit Worten ein facettenreiches Bild der damaligen Zeit.

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    janein
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