Die Stadt der besonderen Kinder

Roman

Ransom Riggs

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Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich...

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  • 5 Sterne

    15 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesehexe, 19.03.2015

    Zum Inhalt:

    Nach dem Angriff auf die Insel Cairnholm können die Kinder sich und ihre Beschützerin und Hüterin der Zeitschleife, Miss Peregrine, per Boot in Sicherheit bringen. Doch nun sitzen sie in England fest, im Jahr 1940, der Krieg tobt und die Kinder werden immer noch verfolgt. Miss Peregrine ist ihnen keine grosse Hilfe mehr, denn sie ist nun in ihrer Vogelgestalt gefangen und kann sich nicht mehr alleine zurückverwandeln. Dafür bräuchte sie die Hilfe einer anderen Ymbryne, wie die Magierinnen auch genannt werden. Bald schon führt die Suche nach Miss Wren, der letzten freien Magierin, die Kinder nach London, wo sie mitten ins Kriegsgeschehen geraten.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte hat mich gleich wieder in den Bann gezogen. Allerdings empfiehlt es sich, zuerst den ersten Band zu lesen, weil einem sonst einige wichtige Informationen fehlen. Zum Glück hat es vorne im Buch ein Personenverzeichnis mit Fotos und Informationen, welche Begabung der betreffende hat. Das hat den Einstieg doch sehr erleichtert, denn es ist schon eine Weile her, seit ich den ersten Band gelesen habe.

    Die Geschichte wird nahtlos weitergeführt und man wird sogleich ins Geschehen geworfen. Am Anfang musste ich mich, mit den Kindern zusammen, erst wieder zurechtfinden in der neuen Situation. In kurzen Rückblenden wird ein bisschen was vom ersten Teil erzählt, damit man wieder in die Geschichte hinein findet. Schnell kommt Tempo auf und man befindet sich mitten auf der Flucht und auf der Suche nach der einzigen Magierin, die noch helfen kann. So raste ich durch die Seiten, nur unterbrochen von den zu der Erzählung passenden Fotos, die mein Kopfkino wundervoll ergänzten. An manchen Stellen wird es richtig ungemütlich, gefährlich und gruselig für die Kinder, aber es gibt auch immer wieder lustige Momente, die alles wieder etwas auflockern und mir auch im Nachhinein noch ein Lachen ins Gesicht zaubern.

    Die Kinder selber und auch manche Charaktere, die den Weg der Kinder nur kurz beschreiten, wuchsen mir sofort ans Herz. Sie sind alle liebevoll dargestellt, entweder auf Fotos zu sehen oder gut beschrieben. Man begegnet auf der Reise so mancherlei Besonderheit. Mir haben die Einfälle und die Fantasie des Autors sehr gut gefallen. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, vor allem das kriegsgebeutelte London war sehr eindrücklich. Mit den Fotos zusammen ergab sich eine sehr spezielle Atmosphäre beim Lesen.

    Das Buch ist wunderschön gestaltet, schon alleine das Cover ist ein Hingucker. Das Mädel auf dem Titelbild kommt in der Geschichte übrigens auch vor. Im Buch selber sind jede Menge Fotos, manche düster, manche merkwürdig und laut Autor, alle authentisch und bis auf ein paar wenige unbearbeitet. Die tollen Fotos waren für mich ursprünglich auch der Hauptgrund, warum ich damals zum ersten Band gegriffen habe.

    Für mich ein wundervolles Buch und eine tolle Gestaltung. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil der Geschichte.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michaela, 14.03.2015

    Von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil des Autors begeistert. Mir gefällt seine Ausdrucksweise und der immer wieder aufflackernde Humor. Doch am erstaunlichsten ist sein unglaublicher Einfallsreichtum mit dem er immer wieder fantasievolle Ideen und spannende Wendungen aus dem Hut zaubert.
    Trotz der langen Wartezeit auf diese Fortsetzung ist mir der Wiedereinstieg erstaunlich leicht gefallen. Erleichtert wurde mir dies u.a. durch ein Personenregister auf den ersten Seiten, dass auch Schwarz-Weiß-Bilder der besonderen Kinder zeigt.

    Das Kriegsgeschehen in England ist deutlich spürbar, prägt die Handlung und die Stimmung. Wie schon in Band 1 unterstreichen und verstärken die Schwarz-Weiß-Bilder die teilweise bedrückende und düstere Atmosphäre.

    Wir begleiten die Kinder auf ihrem Weg nach London. Eine besondere Dringlichkeit erhält ihre Reise durch ein Ultimatum, nach dessen Ablauf es nicht mehr möglich ist, Miss Peregrine ihre menschliche Gestalt wieder zugeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem ihnen immer die Wights dicht auf den Fersen sind. Unterwegs haben die Besonderen interessante Begegnungen und müssen sich immer wieder behaupten, wobei ihnen ihre verschiedenen Begabungen helfen. Viel Verantwortung lastet hier auf Jacob, dessen Talent darin liegt Hollowgasts zu spüren.

    Auch wenn für mich nicht immer alles logisch und nachvollziehbar war, gefällt mir das Buch genauso gut wie Band 1, wenn nicht sogar ein bisschen besser. Es ist sehr spannend und abwechslungsreich und ich habe es nur ungern aus der Hand gelegt.
    Auf die Fortsetzung warte ich voller Ungeduld und hoffe, dass sie nicht so lange auf sich warten lässt, wie dieses Buch.

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    janein
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