Fünf Tage, die uns bleiben, Julie Lawson Timmer

Fünf Tage, die uns bleiben

Roman

Julie Lawson Timmer

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Mara, erfolgreiche Anwältin und liebevolle Ehefrau und Mutter, lebt seit einigen Jahren mit einer schrecklichen Gewissheit: Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit. Um ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter einen qualvollen Leidensweg zu ersparen...

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Kommentare zu "Fünf Tage, die uns bleiben"

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  • 5 Sterne

    7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marita R., 28.07.2015

    Als Buch bewertet

    Ein Buch , das das Herz berührt

    " Fünf Tage , die uns bleiben " ist das Debüt der Amerikanerin Julie Lawson Timmer, die in diesem Buch einige Menschen und ihr Leben beschreibt, die vor einer großen und ernsten Entscheidung stehen, die Abschied bedeutet.

    In abwechselnden Kapiteln, die wiederum in 5 Tage eingeteilt sind, wie ja der Buchtitel verrät, begleitet der Leser die beiden Hauptpersonen dieser Geschichte, für die diese 5 Tage zukunftsweisende Bedeutungen haben.
    Mara ist eine erfolgreiche Juristin, für die ihre Familie ( ihr Mann und ihre Adoptivtochter ) zwar alles ist, die aber auch ihren Beruf liebt und dort viel Zeit verbringt und große Erfolge verzeichnet. Als sie die Diagnose Chorea Huntington erhält, eine genetische Nervenerkrankung, die die Muskeltätigkeit betrifft und zu Persönlichkeitsveränderungen führt, steht für sie nach einer gewissen Zeit fest, dass sie , wenn sie Symptome verspürt, die bedeuten, dass sie in naher Zukunft nur noch auf fremde Hilfe angewiesen ist, ihr Leben vorzeitig beenden wird. Nun ist es soweit und der finale Tag soll ihr Geburtstag sein, ihr 42. Geburtstag.

    In einem Online Portal lernt sie Scott kennen. Auch er muss Abschied nehmen von seinem Pflegesohn Curtis. Diesen hatten seine Frau und er für ein Jahr aufgenommen, da seine drogensüchtige Mutter ins Gefängnis musste. Nun steht die Trennung im Raum, da die Mutter wieder da ist und ihren Sohn nach Hause holen will.

    Dieses Buch hat mir sehr gefallen und mein Herz berührt. Mitzuerleben was es für eine Menschen und seine Familie bedeutet , an einer tödlichen Erkrankung zu leiden , die im Vorfeld zu großen neurologischen Ausfällen führt, macht betroffen und ich finde es erfordert eine große Portion Mut, die Entscheidung zu treffen, die Mara getroffen hat.
    Aber auch die Geschichte von Scott und seiner Patchworkfamilie geht tief. Einen Menschen gehen zu lassen, der ein Jahr der Familie zugehörig war und ihn einer ungewissen Zukunft auszusetzen, lässt kein Herz unberührt.
    Die Autorin versteht es gut, diese beiden Geschichten zu verbinden und ohne große Pathos zu erzählen. Die Figuren sind greifbar, sodass man ihnen ihr Handeln abnimmt und mit ihnen fühlen und trauern kann. Sicherlich sind einige amerikanische Klischees zu finden, aber ich weiß aus der eigenen Verwandtschaft, dass Familie für viele Amerikaner das höchste Gut darstellt und man alles für seine Kinder tut. Und was für uns vielleicht manchmal übertrieben wirkt, ist für sie Alltag.

    Mir hat dieses Buch gefallen, vor allem auch deshalb , weil es ein Thema beschreibt, was man nicht so schnell vergisst.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jane K., 24.12.2016

    Als eBook bewertet

    Dieses Buch stand auch schon etwas länger auf meiner Wunschliste.. und ich dachte, es passt genau in die Zeit, die wir derzeit haben: Eine Zeit, in der man vielleicht mehr nachdenkt als an anderen Tagen, weil es die Zeit der Ruhe war / ist..

    Während ich diese Lektüre gelesen habe, musste ich erfahren, dass eine Frau eines Kollegen meines Freundes die Tage verstorben ist. Ich kenne sie nur flüchtig, wir haben uns nur mal hier und dort gesehen. Dennoch geht mir das Schicksal ein wenig nahe, denn sie war Mitte / Ende 30 und hinterlässt 2 kleine Kinder, von denen eins noch nicht einmal zur Schule geht..

    Somit passte die vorliegende Geschichte auch noch genau zu meinem Gemütszustand..

    Julie Lawson Timmer hat einen tollen, beschreibenden Stil, der stellenweise jedoch recht einfach gehalten ist. Stellenweise hat er dennoch mein Herz berührt, hat mich innehalten und nachdenken lassen - vor allem über die Hektik in unserer Zeit.

    "Zu wissen, dass dieses Mädchen die einzelnen Momente wahrscheinlich mehr zu schätzen gewusst hätte, [...] Stattdessen hatte Mara stets schon das nächste große Ziel vom Kopf gehabt, [...]" (S. 264)

    Was nicht direkt aus dem Klappentext hervorgeht, dennoch wichtig ist zu wissen, ist, dass der Titel zwei Geschichten von zwei unterschiedlichen Menschen enthält: Mara und Scott.
    Ich war erst erstaunt, was es damit auf sich hat, weil ich das vorher nicht wusste. Allerdings noch erstaunter, wie alles seinen Lauf nimmt.

    Beide Ereignisse sind interessant, beide beleuchten andere Winkel des Lebens. Oder doch die gleichen, allerdings aus einer anderen Perspektive? Man sollte sich hier seine eigene Meinung bilden.
    Mir haben die Parallelgeschichten absolut gefallen. Auch wenn ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass manchmal was auf der Strecke zu bleiben scheint, bin ich doch erstaunt, welche Tiefe geschaffen wurde. Man hätte locker 2 Bücher bei diesen Schicksalen schreiben können, diese Zusammenfassung hat mir persönlich jedoch gut gefallen.

    Die Autorin spielt sehr mit meinen Gefühlen / Gedanken, denn immer wieder bringt sie Einschübe, die mich hoffen lassen, dass das Buch anders endet, als der Klappentext es darstellt..

    "[...] selbst wenn sie sich am Ende doch noch umentscheiden sollte." (S. 273)

    Aber es bringt mich wieder mal zum Nachdenken über das selbstbestimmte Leben / Sterben an sich. Über die Frage, wie ich reagieren würde - egal, auf welcher Seite ich stehe.

    Scott sollte man während dieser ganzen Überlegungen nicht vergessen. Denn in seiner Geschichte geht es um Adoption und eigene Familie. Hier bin ich ebenso voll im Thema drin, denn jemand aus unserer Familie versucht seit Jahren schwanger zu werden und denkt nun über eine Adoption nach..

    Und das Ende? Hat mich überrascht! Oder doch nicht? Doch!
    Es hat sich sogar eine kleine Träne davongestohlen - und das nicht wegen Mara..

    Was ich nicht verstehe, ist, warum man jetzt (teilweise, also scheinbar in manchen Ausgaben) das Cover geändert hat. Für mich hat es im Bezug auf die Geschichte gar keine Aussagekraft mehr - das war vorher anders.

    Ich kann und möchte "Fünf Tage, die uns bleiben" weiterempfehlen - all denjenigen, die mit solchen Geschichten umgehen können, denn eine leichte Lektüre ist es gewiss nicht..

    ©2016

    weitere Zitate:

    "Sie hätte so vieles tun sollen." (S. 9)

    "»Rationalität und Logik haben wohl nichts zu melden, wenn man plötzlich mit der Diagnose ›unheilbar krank‹ klarkommen muss.«" (S. 87)

    "»[...] Dann fandest du, dass ›anders‹ eben nur ›anders‹ bedeutet und nichts Schlimmes ist.«" (S. 271)

    "»Sich mal bewusst machen, wem man was verdankt. Und das demjenigen auch gleich sagen. [...]«" (S. 282)

    "»Es ist leicht, sich den weißen Gartenzaun und die perfekten Kinder vorzustellen, [...] Aber das ist vielleicht gar nicht das Leben, das ich wirklich führen möchte.«" (S. 321)

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    janein
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