Herrscher des Nordens - Die letzte Schlacht, Ulf Schiewe

Herrscher des Nordens - Die letzte Schlacht

Roman

Ulf Schiewe

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Die Saga des Wikingerkönigs Harald Hardrada - seine Abenteuer und Kämpfe, seine Frauen und sein unbezwingbarer Ehrgeiz.

AD 1042: In Konstantinopel tobt ein blutiger Volksaufstand. Der verhasste, neue Herrscher verschanzt sich im Palast, wo er...

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  • 5 Sterne

    mabuerele, 08.03.2018

    „...Ruhm ist eine flüchtige Sache und vergeht wie Schall und Rauch...“

    Wir schreiben das Jahr 1042. Nach einer Diskussion mit seinen Getreuen fällt die Entscheidung. Harald wird den Volksaufstand in Konstantinopel unterstützen, den Palast stürmen und Kaiserin Zoe befreien.
    Der Autor hat einen gut recherchierten und fesselnden historischen Roman geschrieben. Der letzte Teil der Trilogie um Harald Hardrada schließt zeitnah an den Vorgängerband an.
    Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Harald selbst ist der Erzählende. Detailliert werden wichtige Handlungsorte beschrieben. Dazu gehört der Palast in Konstantinopel und die Zisterne, die der Wasserversorgung der Stadt dient. Im Verlaufe der Handlung wird immer wieder deutlich, dass Konstantinopel zu den am besten entwickelten Orten der damaligen Zeit gehörte. Das Staatswesen, das Beamte und Steuern kannte, eine von Brunnen unabhängige Wasserversorgung und die herrschenden Gesetze sind Beispiele dafür. So gab es in Konstantinopel schon die Möglichkeit des Kirchenasyls.
    Der Kampf um den Palast wird spannend dargestellt. Es gehört sprachliches Können dazu, in Momenten von Kampfeslärm plötzlich einen Augenblick absoluter Stille zu erzeugen, so dass es wie selbstverständlich wirkt.Nicht alles aber läuft nach Haralds Wünschen. Die Plünderung lässt sich nicht vermeiden. In der empörten Bevölkerung sind die Stimmen der Vernunft in der Minderheit.
    Ein stilistischer Höhepunkt in diesem Abschnitt war für mich das Gespräch zwischen der Kaiserin Zoe und ihrer Schwester Theodora. Letztere tritt für Recht und Gesetz ein, Zoe will Rache. Wer wissen will, welcher Standpunkt sich durchgesetzt hat, muss das Buch lesen.
    Die Wahrheit des Eingangszitats erlebt Harald, als er mit einen Leuten Konstantinopel verlassen will.
    Auch in der Fremde spürt man in jeder Zeile, wie sehr Harald und seinen Männern die Heimat fehlt. Das Heimweh können die Annehmlichkeiten der Stadt nicht lindern.
    Harald kehrt zurück nach Kiew. Die nächsten drei Jahre sind eine Zeit der relativen Ruhe. Mit der Prinzessin Elisif wartet eine junge Frau auf ihn, die weiß, was sie will, und das auch durchsetzen kann. Sie ist selbstbewusst und macht es Harald nicht immer leicht.
    Dann endlich beginnt Haralds Reise zurück nach Norwegen. Wieder geht es um Intrige und Macht. Kleine Scharmützel und blutige Kämpfe prägen die Zeit. Harald ist eine kluger Stratege. Doch die Zeit hat ihn verändert. Er ordnet seiner Macht viel unter, zu viel? Es soll noch viele Jahre dauern, bis er vor sich selbst diese Frage beantwortet und Bilanz zieht. Andererseits bringen seine Erfahrungen aus Konstantinopel und der Rückblick auf die Fehler seines Bruders Olaf für Norwegen einige Entscheidungen, die dem Wohle des Landes und seiner positiven Entwicklung dienen.
    Tief im Inneren aber bleibt Harald der Krieger und Kämpfer. Das wird sein Schicksal!
    Freundschaft und Feindschaft, Beistand und Verrat, Liebe, die geduldig wartet, Familienbande, die auch über weite Entfernungen gehalten haben, sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen.
    Ein ausführliches Personenverzeichnis, ein Nachwort, das die Fakten ergänzt, die mir Harald nicht mehr mitteilen konnte, eine Übersicht historischer Ortsnamen und ein Glossar ergänzen das Buch.
    Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Der letzte Teil ist ein würdiger Abschluss, der keine Frage offen lässt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Gertie G., 27.02.2018

    Wie schon der Titel „Die letzte Schlacht“ andeutet, handelt es sich bei diesem Buch um den dritten und letzten Teil der Trilogie um Harald Hadrada (Harald, der Harte).

    Der Einstieg ins Jahr 1042 gelingt mühelos und wir begleiten Harald und seine Männer mitten im Machtkampf von Midgard (Konstantinopel). Das Volk erhebt sich gegen den verhassten neuen Herrscher und erhält Unterstützung von der Kirche und Harald. Dabei dringen die Norweger über die unterirdische Wasserversorgung in den Palast ein. Die Dankbarkeit der wieder inthronisierten Kaiserin Zoe hält nur kurz und Harald flieht mit seinen Männern Richtung Heimat.

    In Kiew trifft er wieder auf Eilisif, die er letztlich heiratet. Je näher die beiden Haralds Heimat kommen, desto mehr macht sich Harald Gedanken über den Thron. Doch den hat sein Neffe Magnus inne. Blöderweise scharen sich einige intrigante Jarls rund um den jungen König, darunter Erzfeind Sigurd.

    Es kommt zwar zur Aussprache zwischen Harald und Magnus, doch wenig später ist Magnus tot. Ertrunken im Rausch. Ob da jemand nachgeholfen hat?

    Meine Meinung:

    Ulf Schiewe gelingt es wieder historischen Fakten mit fiktiven Personen und Geschichten anzureichern, wobei er immer recht nah an den Fakten bleibt. Der Autor beschreibt die Kämpfe ohne reißerisches Pathos. Körperstrafen wie Auspeitschen, Blenden und Entmannen sind zu dieser Zeit vor allem im Oströmischen Reich üblich. Hier bemerkt Harald, dass er eine schnelle Hinrichtung statt des dekadenten Quälens von Verurteilten, bevorzugt.

    Die Erstürmung des Kaiserpalastes in Konstantinopel durch die Wasserversorgung ist ein genialer Schachzug. Es könnte so gewesen sein. Normalerweise müssen die Soldaten durch die Abwasserkanäle in eine bedrohte Stadt. Dass sie hier durch die Frischwasser haltige Zisterne „dürfen“, gefällt mir.

    Wir erfahren einiges über den erwachsenen Harald, der nach Jahrzehnten des Kampfes manchmal ein wenig müde auf mich wirkt. Eilisif ist eine ehrgeizige Person, die mir persönlich ein wenig unsympathisch ist.

    Gut sind die wechselnden Bündnisse mit oder gegen Harald dargestellt, die es den Lesern nicht immer leicht machen, den Überblick zu behalten. Die Darstellung von Haralds Zwiespalts bezüglich der Religionen, hier die alten nordischen Götter und dort das neue Christentum, ist fein herausgestrichen. Letztlich verlässt er sich lieber auf sich selbst und seine Getreuen.

    Elegant und gekonnt ist die Bogen vom Ich-Erzähler Harald zum Epilog, der über Haralds Tod im Jahr 1066 berichtet, gespannt.

    Fazit:

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie – spannend und hintergründig erzählt. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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    janein
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