Infiziert, Teri Terry

Infiziert

Teri Terry

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Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.

Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor...

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    Susi Aly - Magische Momente: Alys Bücherblog, 14.09.2017

    Als ich das Cover und den Klappentext gesehen habe, wusste ich , ich muss es lesen. Was ich allerdings nicht vorhergesehen habe, der Titel ist Programm. Denn Teri Terry hat mich im wahrsten Sinne des Wortes infiziert.

    Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die Gestaltung passt hervorragend und gibt dem Ganzen etwas eigenes. Mehr Brisanz und mehr Tiefe. Die einzelnen Kapitel sind realtiv kurz gehalten, was mich fömlich durch das Buch fliegen ließ.

    Der Prolog begann für mich sehr vielversprechend und ich wollte unbedingt erfahren, wo mich das Ganze hinführen würde.
    Es beginnt mit einer Entführung und zieht drei Menschen mit sich. Drei Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten und gerade deswegen auch so sehr in den Bann ziehen. Dabei erleben wir die Sichtweisen von allen drei Personen aus der Ich-Perspektive.
    Sie sind sehr tiefgründig gestaltet und man kann sich leicht in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.
    Mehr möchte ich zu diesen Personen und auch zu dem Inhalt nicht verraten, denn das würde schon zuviel vorweg nehmen und der Überraschungseffekt wäre dahin.

    Als ich begann mich weiter vorzukämpfen, hätte meine Überraschung nicht größer sein können. Denn Teri Terry schafft es ein Szenario hinzulegen, das es wirklich in sich hat. Mir ist förmlich hören und sehen vergangen.
    Die Welt bricht über einen herein und du bist mittendrin.
    Das beschreibt wohl am treffensten, wie ich mich fühlte.
    Es hat nicht lange gedauert und eine der Hauptpersonen: Shay, hat mich total berührt. Ich mochte ihre Art unheimlich gern, auch wenn sie wie ein Freak rüberkommt. Aber ich wusste sofort, es steckt mehr in Shay, als man auf Anhieb sieht. Sie nimmt einen sehr wichtigen Teil in diesem ganzen Szenario ein und hat mein Herz im Sturm erobert.
    Sie ist stärker als man denkt und gerade ihre Entwicklung empfand ich als sehr gewaltig. Doch sie macht auch vieles klar und zeigt, das mehr in uns steckt, als wir selbst glauben. Wir müssen es nur zulassen.
    Wir sind so viel mehr , als nur ein Name oder ein Gesicht.
    Besonders toll hat mir auch die Zwischenmenschlichkeit gefallen. Denn es verschafft dem ganzen Harmonie und Leichtigkeit. Etwas, was so ein Buch einfach brauch.

    Die Atmosphäre hat mich mit ihrer Dunkelheit sehr fasziniert und komplett in den Bann gezogen.
    Ich mag die Art zu schreiben von Teri Terry sehr gern. Sie ist sehr einnehmend, fließend und legt all ihre Kraft in ihre Emotionen. Dabei versteht sie es auch Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die alles wie einen Film ablaufen lassen.
    Ich hatte nicht selten Gänsehaut, aber auch Kälteschauer fuhren mir ständig über den Rücken.
    Die Charaktere erwachen zum Leben und lösen die unterschiedlichsten Emotionen aus. Aber ganz besonders Shay ist mir in Haut und Haaren übergegangen.
    Die Handlung könnte düsterer und gewaltiger kaum sein.
    Ich fand es enorm beängstigend, aber auch beklemmend. Und auch wenn die Klauen des Grauens stets nach mir griffen, musste ich unbedingt weitergehen und der Lösung auf die Spur kommen.
    Auch wenn ich eine gewisse Sache schon früh ahnte, nahm dies nichts von der Spannung. Ganz in Gegenteil ich habe darauf gehofft, das endlich jemand das offensichtliche erkennt. Das, was ich die ganze Zeit schon sehe.
    Kann man denn so blind sein und es nicht spüren?

    Und während ich die ganze Zeit mithoffte, mitbangte und mitfieberte nahm die Handlung ihren Lauf.
    Am Anfang fand ich es noch sehr faszinierend und interessant. Doch mit der Zeit während das Tempo immer mehr anzog, inhalierte ich einfach alles nur. Ich wollte wissen, wo es mich hinführen würde.
    Was es mit den Menschen anstellen würde und wie sie darauf reagieren.
    Angst, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Wut sind nur einige Attribute die uns hier begegnen. Denn was man hier mitmacht, ist erschreckend, schockierend und reißt einen völlig mit.
    Und was das schlimmste ist, es war greifbar für mich, mehr als alles andere.
    Tod, Verderben, Hoffnung und Vertrauen. Gerade letzteres brauch der Mensch so dringend.
    Shay und ihre beiden Freunde stecken in einem Szenario fest, aus dem es kein entkommen gibt. Doch immer ist sie da, die Hoffnung.
    Obwohl man sich überhaupt nicht so fühlt.
    Es nimmt größere und gewaltigere Formen an und droht förmlich an dem Ganzen zu bersten.
    Die Erkenntnisse und Wahrheiten überrollen einen einfach ob man will oder nicht.
    Es hat mich erschüttert, hinweggetragen und ich wollte einfach nur raus , aus allem. Eine Lösung für uns alle.
    Doch gibt es sie überhaupt?

    Es herrscht so viel Schmerz und Leid über allem, das man einfach nur die Augen verschließen möchte. Das Offensichtliche abwenden und doch sind da noch so viele Geheimnisse und Unklarheiten, die es zu beseitigen gilt.
    Teri Terry schafft es , dies alles sehr klar vor Augen zu führen.
    Es tut weh, was und wie man alles erfährt. Man fängt an zu grübeln , zu sinnieren und geht währenddessen stumm weiter.
    Man erfährt derweil auch immer wieder etwas über das Dahinter, wodurch man tiefer unter die Oberfläche vordringt und sich seinen eigenen Gedanken widmen kann.
    Die Grundidee ist sicher nichts neues, dennoch herausragend ausgearbeitet und fördert immer wieder neues zutage.
    Es war vorhersehbar, keine Frage. Und doch gab es auch Wendungen, die ich so nicht kommen sehen habe und die mich demzufolge auch erschütterten und mitrissen.
    Jetzt nach diesem Ende möchte ich einfach nur weiterlesen und wissen wie es weitergeht.
    Schlussendlich ein Auftakt mit sehr viel Mysterie und Sci-Fi Elementen, der vielleicht noch etwas Luft nach oben hat, mich aber in seiner ganzen Kraft vollkommen überzeugen konnte.

    Fazit:
    Teri Terry legt einen beachtlichen und ziemlich beklemmenden Auftakt hin, der mir unter die Haut ging und mich in wahrsten Sinne des Wortes infiziert hat.
    Die Handlung ist spannend, beängstigend und sehr temporeich. Die Charaktere sind tief, facettenreich und wachsen immer mehr ans Herz.
    Das Szenario könnte schrecklicher nicht sein und doch möchte man mehr davon.
    Man gerät in einen Sog, dem man nichts engegensetzen kann.
    Für mich ein Auftakt, der mich vollkommen begeistern, mitreißen und überzeugen konnte.
    Ich kann es kaum erwarten, bis der Nachfolger erscheint.
    Denn ich möchte unbedingt mehr davon.
    Eine klare Leseempfehlung und für mich ein Highlight schlechthin.

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    janein
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