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Klub Drushba

Zu Fuß auf dem Weg der Freundschaft von Eisenach bis Budapest
 
 
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Sie schnauft bei jeder Treppenstufe, bricht bei der kleinsten Anstrengung in Schweiß aus und wird beim Radfahren von Rentnern überholt. Sie hat Angst vor Spinnen, Hunden, Gewitter, tiefen Seen, steilen Höhen und sie ist nachtblind. Außerdem hasst sie Berge....
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Kommentare zu "Klub Drushba"
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  • 5 Sterne

    6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte61, 09.07.2021

    mitreisender Reisebericht

    Inhalt:
    Sie schnauft bei jeder Treppenstufe, bricht bei der kleinsten Anstrengung in Schweiß aus und wird beim Radfahren von Rentnern überholt. Sie hat Angst vor Spinnen, Hunden, Gewitter, tiefen Seen, steilen Höhen und sie ist nachtblind. Außerdem hasst sie Berge. Nur Cola und Kaktus-Eis können sie beim Aufstieg besänftigen.

    Fazit:
    Der Reisebericht basiert auf den Erlebnissen der Autorin. Sie hat fast alles verloren und übrig geblieben sind ihre Ängste und ihre mangelnde Kondition. Trotzdem macht sie sich auf den Weg, um 2700 Kilometer auf dem Bergwanderweg von Eisenach bis Budapest zurückzulegen. Eine Herausforderung.

    Die Autorin muss sich nun ihren Ängsten und ihrem Leben stellen und dies verlangt mehr Kraft als gedacht. Doch auf dem langen Weg bleibt ihr genügend Zeit um in sich zu gehen und nachzudenken. Nach und nach konnte ich erfahren, welche Probleme ihr auf dem Herzen lagen.

    Der Weg selbst stellt sie ebenfalls vor ungeahnte Herausforderungen. Ich konnte mir die gesamte Strecke sehr gut vorstellen, da sie sehr bildlich und nachvollziehbar beschrieben wurde. In vielen Momenten hatte ich das Gefühl nun genauso los fluchen zu müssen wie die Autorin selbst. Wieder ein steiler Anstieg ohne Ende und das Ziel noch so fern. da helfen doch nur laute Flüche, oder?

    Das Buch war sehr flüssig und locker geschrieben und die Seiten flogen regelrecht dahin. Mir kam es oft vor, als würde ich Seite an Seite mit der Autorin diesen Weg wandern und die Landschaft genießen. Sie hat das große Glück, dass sich schon im Vorfeld einige Freunde und Freundinnen bereit erklärten, sie abwechselnd immer mal zu begleiten. Die Treffen mit diesen Menschen stellten immer wieder Highlights dar. Doch auch die Menschen, die sie auf ihrem Weg kennenlernt machen ihr immer wieder Mut und es finden sich auch öfter Begleiter. Doch dazu möchte ich nicht zu viel verraten, lest das Buch bitte selbst.

    Für mich war besonders bemerkenswert, dass die Autorin einen recht unbekannten Fernwanderweg beschritt und ihre Erlebnisse so packend und fesselnd mitteilt. Sie wächst immer wieder über sich selbst hinaus und ich konnte ihre Freude darüber regelrecht selbst spüren. Toll gemacht.

    Dieses Buch kann Mut machen sich auf solche Wanderungen zu begeben, auch wenn man nicht mehr zur Jugend gehört und nicht mehr so fit ist. Der Schreibstil und die Beschreibungen machen Lust, den Rucksack das Zelt und den Kocher zu packen und loszugehen.

    Mir hat das Buch gefallen und ich hatte schöne Lesestunden, daher vergebe ich eine Leseempfehlung.

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    ja nein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jazz, 26.06.2021 bei bewertet

    Salentins 3. Werk ist ein autobiographisches Werk. Sie erzählt von ihrer monatelangen Wanderung quer durch Osteuropa im Jahr 2019.

    Zunächst beginnt sie mit der Erzählung, was ihre Beweggründe für die Wanderung waren: Ängste überwinden, etwas Neues wagen, etc.

    Als sie dann wirklich alles zurücklässt, plant sie jedoch gleichzeitig alle paar Wochen sich mit Freunden aus Deutschland zu treffen, die sie ein Stück auf dem EB (Eisenach-Budapest) begleiten wollen. Meines Gefühls nach ist sie letztlich doch öfter mit einem/mehreren Freund/en unterwegs als tatsächlich alleine. Dennoch lernt sie auf dem Weg neue Freunde kennen und vor allem über sich selbst hinauszuwachsen.

    Negativ: In einem Kapitel habe ich mehrere Seiten übersprungen, da sie hier völlig von ihrem Thema EB zu ihrer rebellischen Jugend abgeschweift ist.

    Außerdem wurde mir gegen Ende das Historische (2.WK) auch zu viel. Ich hätte mich mehr über Action, Abenteuer, Land und Leute gefreut - so wie man es von den üblichen Ausreißer/Abenteurer/Traveller etc. Büchern kennt.

    Noch dazu spricht sie vieles nur an aus ihrem Privatleben und führt es dann nicht ganz aus. Ich mag es nicht, wenn man über Exen spricht und ihnen die Schuld für die Trennung gibt und gleichzeitig aber dem Leser nicht Bescheid gibt, was genau der Auslöser war. So kann man seine eigene Meinung dazu nicht bilden. Es hätte also auch einfach ausgereicht zu schreiben: Es folgte eine Trennung. - Ohne jemandem die Schuld zuzuschieben. Erzähl alles oder nichts.

    Fazit: Ich kann das Buch wärmstens jedem empfehlen, der ebenfalls eine lange Wanderung plant und sich etwas darauf vorbereiten will. Aus ihren Erklärungen und Fehlern kann man sicher viel für die eigene Expedition mitnehmen. Sie zeigt, dass man nicht unbedingt bewandert oder jung sein muss, um den Schritt zu wagen.

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  • 4 Sterne

    Jazz, 26.06.2021

    Salentins 3. Werk ist ein autobiographisches Werk. Sie erzählt von ihrer monatelangen Wanderung quer durch Osteuropa im Jahr 2019.

    Zunächst beginnt sie mit der Erzählung, was ihre Beweggründe für die Wanderung waren: Ängste überwinden, etwas Neues wagen, etc.

    Als sie dann wirklich alles zurücklässt, plant sie jedoch gleichzeitig alle paar Wochen sich mit Freunden aus Deutschland zu treffen, die sie ein Stück auf dem EB (Eisenach-Budapest) begleiten wollen. Meines Gefühls nach ist sie letztlich doch öfter mit einem/mehreren Freund/en unterwegs als tatsächlich alleine. Dennoch lernt sie auf dem Weg neue Freunde kennen und vor allem über sich selbst hinauszuwachsen.

    Negativ: In einem Kapitel habe ich mehrere Seiten übersprungen, da sie hier völlig von ihrem Thema EB zu ihrer rebellischen Jugend abgeschweift ist.

    Außerdem wurde mir gegen Ende das Historische (2.WK) auch zu viel. Ich hätte mich mehr über Action, Abenteuer, Land und Leute gefreut - so wie man es von den üblichen Ausreißer/Abenteurer/Traveller etc. Büchern kennt.

    Noch dazu spricht sie vieles nur an aus ihrem Privatleben und führt es dann nicht ganz aus. Ich mag es nicht, wenn man über Exen spricht und ihnen die Schuld für die Trennung gibt und gleichzeitig aber dem Leser nicht Bescheid gibt, was genau der Auslöser war. So kann man seine eigene Meinung dazu nicht bilden. Es hätte also auch einfach ausgereicht zu schreiben: Es folgte eine Trennung. - Ohne jemandem die Schuld zuzuschieben. Erzähl alles oder nichts.

    Fazit: Ich kann das Buch wärmstens jedem empfehlen, der ebenfalls eine lange Wanderung plant und sich etwas darauf vorbereiten will. Aus ihren Erklärungen und Fehlern kann man sicher viel für die eigene Expedition mitnehmen. Sie zeigt, dass man nicht unbedingt bewandert oder jung sein muss, um den Schritt zu wagen.

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