Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg, Julie Peters

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

Roman

Julie Peters

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Findet mich das Glück hinter den Dünen?

Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über...

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    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 31.05.2018

    Spiekeroog „wie ein Urwald, der mit Schlingpflanzenfingern nach“ einem greift

    Die Tickets nach Boston sind gebucht und der Tag des Abschieds in der Redaktion des Hamburger Magazins „Komet“ ist gekommen. Doch bevor Frieke sich mit ihrem Freund Harald in den USA niederlassen und mit einer Agentur selbstständig machen kann, soll sie für ihren Chef Florian einen letzten Auftrag übernehmen. In drei Tagen maximal erledigt, soll sie Ornithologe Bengt Gerjets, der ohne Internet und Telefon auf Spiekeroog in einem Bauwagen haust und die Brandseeschwalbenkolonie erforscht, interviewen. Twitterqueen Frieke trifft auf den technophoben Vogelkundler, sie ist einfach die Richtige dafür. Oder hat Florian, der ihr auch guter Freund ist, einen Hintergedanken? Hat der Auftrag etwa etwas mit dem Leserbrief zu tun, der davon berichtet, dass sich ihr leiblicher Vater auf der Insel aufhält. Den will sie doch nach über dreißig Jahren, in denen er sich nicht um sie gekümmert hat, überhaupt nicht kennenlernen! Trotzdem macht sie sich auf nach Spiekeroog für einen letzten Artikel in „Frieke-Prosa.

    Als Leser darf man mit Frieke auf die Reise gehen, Nordseefeeling erleben und Gefallen an der schönen, beschaulichen ostfriesischen Insel gewinnen. Man erfährt warum Ebba, die Buchfee, nach einem kurzen Blick auf sie meint „Es ist gut, dass Sie hier sind. Weil sie hierher gehören. In die kleine Inselbuchhandlung.“ Man muss sich mit Frieke darüber klar werden, ob das mit Harald und vor allem in Boston überhaupt eine Zukunft hat. Man darf natürlich auch mit, wenn ein „schickes Weibchen aus der Großstadt“, versucht einen knauzigen Vogelkundler zu interviewen, der dies aber nur unter der Bedingung: kein Smartphone, keine Digitalkamera und kein Computer, erlaubt und daher alles andere als einfach macht. Es gilt zudem zu erfahren, was aus der zufälligen kurzen Begegnung mit ihrem leiblichen Vater, bei der es nicht zu mehr als „Du bist Frieke“ – „Und du Ole“, reicht, wird.

    Ich liebe die Nordsee, ich liebe Bücher und Lesen, ich brauche ab und an auch mal eine Auszeit von Smartphone und Co und so hat die Autorin mit ihrer Geschichte in mir, schon vom Inhalt her, genau den richtigen Leser gefunden. Aber auch ihr lockerer, flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich mich so richtig auf die Insel wegträumen konnte. Ich habe gebibbert, dass sich Frieke und ihr leiblicher Vater noch aussöhnen, bevor ihn der Krebs zerfrisst, ich habe gehofft, dass sie sich von Roman trennt, dass sie ihrem Herz und ihrer Leidenschaft nachgibt und dort glücklich wird. Sehr gut hat mir gefallen, dass ich auch immer wieder schmunzeln durfte. So kann auf die Bedingung keinen Computer zum Tippen des Artikels schon von Rieke kommen, „Wie soll ich denn sonst schreiben? Mit dem Füller auf handgeschröpften Blütenpapier mit Wasserzeichen?“ Gut gefallen haben mir auch amüsante und zum Inselfeelig passende Umschreibungen wie, „Okay, der vernünftige Teil von ihm, der teil, der dafür sorgte sollte, dass er sich nicht länger um Kopf und Kragen redete, hatte eindeutig gerade Urlaub auf dem Festland.“

    Frieke war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine Kämpferin, gibt nicht vorschnell auf und das hat mir imponiert. Ich konnte mich super gut in sie hinein fühlen, auch wenn ich keine Twitterqueen bin. Wobei ihre Smartphone Sucht ja auch einen Grund hat. Ein einnehmendes Wesen hat sicher der Ornithologe Bengt und ich könnte mir vorstellen, dass er mich mit seinem besonders leckeren Kaffee und seiner Art auch sehr gereizt hätte. Mein Mitleid hat der schwer kranke Ole Hansen erregt. Auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Ebba angefangen, die wie Frieke die besondere Büchergabe hat, bis hin zu Emma, der Freundin, auf die man rund um die Uhr zählen kann.

    Julie Peters arbeitete einige Jahre als Buchhändlerin, das wäre auch immer ein alternativer Traumberuf für mich gewesen. Ihre Leidenschaft fürs Lesen, für Bücher ist im Roman deutlich zu erkennen und wäre ich nicht schon ein Büchernarr hätte sie mich zweifelsohne angesteckt. Auch ihre Belesenheit hat mir gut gefallen.

    Ich habe mich in der langsamen, unaufgeregten Geschichte richtig entspannen und wohlfühlen können. Ich hatte fast den Eindruck, dass die Autorin mit ihrem Erzähltempo die Ruhe und Gelassenheit der autofreien Insel eingefangen hat. Salzwiesen, Strand, salzige Luft und natürlich auch Scholle auf dem Teller sind ebenfalls zu finden. „Alle Geheimdienste der Welt waren nichts gegen die eingeschworene Dorfgemeinschaft, die alles teilte“, auch der Inseltratsch fehlt nicht und so habe ich den Roman als perfekten Spiekeroog Ausflug empfunden.

    Alles in allem eine toller Inselroman, der mit sympathischen, einnehmenden Charakteren, eine Geschichte um Liebe, Familiensinn und die Liebe zu Büchern erzählt und mich wirklich sehr gut unterhalten hat.

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    janein
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