Patmos, C. Baxter Kruger

Patmos

Drei Tage, zwei Männer, eine Begegnung mit Gott

C. Baxter Kruger

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"Das Buch für all jene, die nicht glauben können, Gott aber vermissen." (C. Baxter Kruger)

Als Aidan weit weg von Zuhause in einer Höhle erwacht, kann er nicht glauben, was ihm widerfährt. Ein bärtiger Greis erklärt ihm, er sei jetzt auf Patmos...

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    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicole Katharina, 17.09.2017

    Meine Meinung zum Buch:
    Patmos
    Drei Tage, zwei Männer, eine Begegnung mit Gott

    Inhalt in meinen Worten:
    Wenn man auf einmal bei dem größten Apostel landet, in einer Zeit, die weit vergangen ist, und doch noch Streifzüge davon übrig sind, dann verzweifelt man zu erst einmal und appelliert an seinem eigenen Verstand, wenn man merkt, dieser ist in Ordnung, doch das was einem da begegnet ist keine leichte Kost und haut das Denkvermögen komplett über den Haufen, dann weiß man, es wird eine Reise zu sich selbst.
    Zumindest ging es Aiden so.
    Lässt du dich in die Zeit von knapp 2000 Jahren hinabgleiten?

    Wie ich mit dem Buch zurecht gekommen bin?
    Ich tat mir leider ziemlich schwer mit dem Buch. Die ersten Kapitel waren wirklich einfach zu lesen und luden mich ein, tiefer zu blicken, doch irgendwann wurde alles wiedergekaut bis ich gar nichts mehr vom Buch verstand, irgendwann kamen so viele Fremdwörter, die ein Pfarrer wohl eher versteht und irgendwann hatte ich auch das Gefühl, ich kann hier nicht mehr mit.
    Die Grundidee zum Buch fand ich klasse. Wie oft wünschte ich mir selbst, mit einer Persönlichkeit aus der Bibel zu sprechen, sei es Lazarus oder Paulus, doch nach diesem Buch frage ich mich, würde ich die beiden überhaupt verstehen?
    Denn der Apostel im Buch war mir irgendwann zu wirr ich verstand seine Sprache nicht und war traurig, dass mir Spannung und auch Blickwinkel neu zu setzen, versprochen worden sind, die es doch nicht gab.

    Sicherlich hat das Buch mit ganz vielen Punkten recht.
    1) Wir Europäer denken anders als die Juden, die Römer dachten anders als die Griechen. Das lässt sich nicht von der Hand weisen. Die einen verstehen das Verstehen anders, als die anderen und dennoch ist das für mich eine Mystik und ein Rätsel, das für mich nicht leicht umsetzen ist.
    2) Ein Buch wo es um den Heiligen Geist geht, finde ich ansprechend, und fand das auch toll, jedoch das gehobene hat es geschafft das ich mich eher entfremdet gefühlt habe, als dem Buch nahe.
    3) Wer in Jesus ist, ist in ihm und zugleich in seinem Vater, das schreibt die Bibel ja, doch die Erklärung dazu im Buch war mir viel zu hoch und auch viel zu fremd. Leider hab ich somit die Kernbotschaft nicht zu hundert Prozent auffassen können und finde das schade.
    4) Die Bibel ist für die einen ein Märchenbuch, für die anderen die Grundbotschaft des Lebens, das ist auch gut so, dennoch sollte man in einem Buch, wo man das christliche Grundsatzdenken hervorheben möchte nicht in einer Sprache verfassen, die abgehoben und für gebildete Menschen ist, denn so haben "normale" Menschen, keine Chance dem Autor zu folgen. Dennoch ist es gut, dass das Buch aufmerksam machen möchte, dass man die Bibel wieder ernster nimmt und sich damit auseinander setzt, egal ob man daran glauben kann, was darin steht oder nicht. Für mich ist die Bibel ein Schatz den ich nicht ganz verstehe, ein Buch, das mich durch mein Leben begleitet.

    Somit hoffe ich, dass ihr etwas nachvollziehen könnt, warum ich vom Buch enttäuscht worden bin.
    Seit zwei Monaten versuche ich dieses Buch zu beenden und wirklich bis an das Ende zu gelangen, das ist alles andere als einfach gewesen und ich musste mich ertappen, kaum war ich ein Kapitel weiter, wusste ich nicht, was im Kapitel davor geschrieben war, das ist mir bisher noch nie so mit einem Buch passiert.

    Empfehlung:
    Wie soll ich euch ein Buch empfehlen, mit dem ich selbst nicht warm geworden bin, das mich mehr mit Fragen hinterließ als mich irgendwie aufzuklären? Dennoch finde ich die Kernbotschaften des Buches sinnvoll und wertvoll. Ich hätte mir aber eine leichtere Sprache gewünscht, nicht zu viele Wiederholungen des Themas, denn wenn man ein einzelnes Thema aus gefühlt 100 Sichten erklärt bekommt, hat man irgendwann nur noch einen Gedankenbrei im Kopf, denn man schlecht verstehen kann. Ich hatte sogar einmal das Gefühl das eine Irrlehre angesprochen wird. Denn Jesus starb ja nicht umsonst am Kreuz um die Menschen zu sich und zu Gott zu bringen, in diesem Buch hab ich aber heraus gelesen, dass wir eigentlich eh schon alle in Jesus sind, und alle gerettet werden. Ob das nun wirklich eine Botschaft des Buches war, oder ich mir das durch meine Verwirrung die dieses Buch bei mir auslöste nur heraus gelesen habe, das weiß ich nicht. Klar ist, das ich euch das Buch nur sehr begrenzt weiter empfehlen möchte, für mich war es einfach zu hoch. Zu schwer zu verstehen und ich sitze mit gefühlt 100 Fragen mehr hier als ich davor hatte.

    Bewertung:
    Für mich ist es schwer das Buch zu bewerten, andererseits hab ich in meinem Text ja schon ordentlich verurteilt und beurteilt. Und somit schließe ich mich der Stimme auf Amazon an, die dem Buch nur zwei Sterne gab. Irgendwie traurig, dass ich mir dank der Vorstellung des Buches so viel mehr versprach, als ich letztlich geliefert bekam.

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    janein

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