Australien-Saga: 1 Südsternjahre 1 (eBook / ePub)

 
 
Merken
Teilen
Merken
Teilen
 
 
"Südsternjahre - Die Australien-Saga"
Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte:
Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie...
sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 84569071

eBook1.99
Download bestellen
sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 84569071

eBook1.99
Download bestellen
"Südsternjahre - Die Australien-Saga"
Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte:
Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie...

Andere Kunden kauften auch

Kommentare zu "Australien-Saga: 1 Südsternjahre 1"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hannelore B., 06.07.2017

    Cambridge, Mai 1880
    Florence haßte wiedermal ihren Vater und stürmte aus dem Arbeitszimmer in der Universität davon, um im nächstbesten Cafe zu landen. Hier erregte sie ziemlich Aufsehen, so derangiert wie sie aussah mit hochroten Wangen und außer Atem. Ihre beste Freundin Rosalie setzte sich schnell und ließ Florence ihr Herz ausschütten. Sie beschwert sich über die Behandlung ihres Vaters. Rosie bringt sie wieder auf den Boden der Tatsachen, sei froh, daß er dich studieren ließ und du mit 27 noch nicht heiraten mußtest.
    Dabei denkt vor allem ihre Mutter schon heftig über einen Heiratskandidaten nach. Florence hat studiert, war gewohnt Kontra zu geben und auch bei Männerdiskussionen war sie dabei, sie entsprach absolut nicht dem Frauenbild um 1880. Sie liebte ihre Arbeit, am liebsten beschäftigte sie sich mit Artefakten aus weit entfernten fremden Ländern und versuchte etwas über das Leben und das Land heraus zu bringen aus dem der Artefakt stammt. Sehr gerne würde sie selber auf Forschungsreise gehen, sie wußte genau, daß das unmöglich ist. So wartet sie gespannt auf die neue Lieferung aus Südamerika! Ihr Vater machte ihr aber einen Strich durch die Rechnung und übergab die Sendung einem seiner Studenten und schickte Florence zum Tee kochen. Sie kochte vor Wut und raste davon.
    Die nächsten Tage lag Streit in der Luft kennt und doch fuhren sie gemeinsam zu einer Einladung. Auf dieser Einladung sieht sie den ersten Eingeborenen und lernt ein Didgeridoo und Ernest Furbish kennen, der für ihr weiteres Leben eine große Rolle spielen sollte. Genau dieser Mann bot ihr einen Deal an, sie heiratet ihn und er nimmt sie mit auf Forschungsreise nach Australien. Florence müßte nicht Florence sein um da nicht zuzuschlagen, zumal er ihr versprochen hat, nicht auf den Vollzug der Ehe zu bestehen. So befinden sie sich bald auf dem Schiff nach Australien. Auf dem Schiff lernt sie Magnus Frederiksson kennen, der in ihr bis her unbekannte Gefühle weckt. In Perth gelandet, fahren sie zu der Farm, von der sie starten wollen. Hier trägt Florence zum erstenmal Hosen, mehr oder weniger einen Hosenrock. Florence kann kaum atmen, soviel neue Eindrücke stürmen auf sie ein.
    Fazit: Wieder ein tolles bild von einer studierten Frau um 1880, die sich nicht nicht beugt und ihr Leben leben will und zum Vergleich wird die Freundin Rosie herangezogen, die zwar auch studiert hat, aber jetzt verheiratet ist mit einem Mann, der lieber eine angepaßte und der Zeit entsprechende Frau daheim hat..
    Im Buch herrscht vom ersten Moment an Spannung, der Ärger im Elternhaus, Florences Neugierde auf fremde Sachen nimmt einen mit, dieHeirat und die Seereise.

    Ein Buch, daß ich unbedingt weiterlesen muß, über eine mutige, junge Frau, die die Chance sich weiter zu entwickeln wahrnimmt und eine Menge Erfahrung sammelt.
    Die zwei Kapitel von Jarli und Warragul, sind sehr wichtig, zeigen die Seite der Aborigines, die ihr Land genommen kriegen und letztendlich auch noch dafür sterben.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 21.07.2017

    1880 ist es noch etwas Außergewöhnliches, wenn eine junge Frau studieren kann. Aber ein Abschluss dieses Studiums ist ihnen dann doch verwehrt. Der Vater der 27-jährige Florence Niles unterrichtet in Cambridge, und Florence studiert und unterstützt ihren Vater bei dessen Forschungen. Doch dann muss sie feststellen, dass ein junger Mann ihr vorgezogen wird, als neue Exponate eintreffen. Als sie bei einem Fest Ernest Furnish kennenlern, stellen sie fest, dass sie sehr ähnlich Interessen haben. Sie gehen eine Zweckehe ein und machen sich auf den Weg nach Australien, um ihre Forschungen zu betreiben. Schon auf dem Schiff zieht sich Ernest zurück und Florence ist sehr von dem Mitreisenden Magnus Frederiksson angetan, der ihr den Hof macht.
    Dann erleben wir den jungen Aborigines, der mit seinem Großvater unterwegs ist, um alles zu lernen, was ein Mann wissen muss. Doch dann wird der Großvater getötet und Jarli gerät in Gefangenschaft.
    Dieser Teil gilt für alle Folgen dieser Geschichte:
    Wieder einmal wird vom Verlag eine Geschichte auseinander genommen und bröckchenweise vermarktet, obwohl man alle Teile lesen muss, da die zusammengehören.
    Aber nun zum Positiven. Die Geschichte ist sehr fesselnd. Ich mag Australien sehr und auch Bücher über dieses Land. Immer wieder bedrückt es mich, wenn ich lese, wie übel den Ureinwohnern mitgespielt wurde. Es ist ein Glück, dass Florence und Ernest dieses Volk als gleichwertige Menschen betrachten. Sie zeigen, dass nicht alle Weißen so herablassend und gemein sind. Aber es gibt auch noch wenige andere Menschen, die mit dem, was dort passiert nicht einverstanden sind, wie zum Beispiel die irische Händlerin Mrs. Kincaid oder der junge Dean Welsch.
    Florence und Ernest sind sehr sympathisch. Weibliche Wissenschaftlerinnen werden nicht ganz ernst genommen und von Ernest verlangt die Familie, dass er endlich heiratet. Beiden ist mit der Zweckehe geholfen. Aber schon bald bemerkt Ernest, dass für ihn Gefühle im Spiel sind. Ganz Gentleman will er Florence nicht überfahren und verkriecht sich. Sie aber fühlt sich zurückgestoßen und schon ist abzusehen, dass es noch zu Problemen kommen wird. Tom und Jarli haben es nicht leicht, da niemand sie als Mensch betrachtet und ich habe mitgefühlt und mitgelitten.
    Ich habe schon einiges über die Traumzeit und über die Lieder der Aborigines gelesen. Sie sind eng verbunden mit der Natur und ihre Heiligtümer sind mit einem Tabu für Fremde belegt. Leider aber wird dies nicht respektiert. Die Weißen verfolgen sie – aus Hass und Habgier. Artefakte aus fremden Ländern sind in Europa begeht und das Land bietet unermessliche Bodenschätze.
    Es ist eine Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Mehr Bücher von Rebecca Maly

Weitere Empfehlungen zu „Australien-Saga: 1 Südsternjahre 1 (eBook / ePub)

0 Gebrauchte Artikel zu „Australien-Saga: 1 Südsternjahre 1“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating