Virtuelle Welten (eBook / ePub)

Christoph Grimm

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Werden wir eines Tages Realität und Traum noch unterscheiden können? Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die...

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Kommentar zu "Virtuelle Welten"

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  • 5 Sterne

    Die Buchlilie, 15.04.2019

    Cover:

    Das Cover ist definitiv ein ästhetischer Hingucker und stimmt mit seinen einzelnen Gestaltungselementen wunderbar auf die Thematik ein. Vom in blau gehaltenen Vordergrund mit der Meerjungfrau bis hin zum schwarz-roten Hintergrund, dominiert von einer geheimnisvollen Metropole sowie dem Vollmond, ahnt man bereits, wie mannigfaltig virtuelle Welten sein können. Es ist eine Szene voller Verheißungen, aber auch ungeahnter Gefahren, die mir gut gefällt.


    Meine Meinung:

    „Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789)

    Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umgebungen bieten könnten. Interessant ist jedoch nicht allein die Frage danach, wann wir von diesen täuschend echten Milieus überall und jederzeit Gebrauch machen werden. Besonders spannend gestaltet sich auch die Überlegung, in welchem Maß virtuelle Welten eines Tages Einfluss auf unser Leben – und darüber hinaus – nehmen. Die hiesige Anthologie vereint zu diesem Thema 20 Kurzgeschichten, in denen die Autoren ganz individuelle Szenarien zeichnen. Einige Schriftsteller, wie Hans Jürgen Hetterling (Aliana. Engel der Finsternis), Christina Hiemer (Mentira. Stadt der Lügen) oder Helga Sadowski (Der magische Würfel), waren mir zuvor bereits bekannt. Andere habe ich dagegen erst durch diese Kurzgeschichtensammlung kennengelernt, was einen erfreulichen Zusatzaspekt darstellt.

    Bei der Wahl der Erzählungen wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Das Repertoire dieses Bandes reicht von bezaubernder Utopie hin zu erschreckender Dystopie, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Gefühle des Lesers bleiben dabei keineswegs unberührt. So hat mich z. B. „Eine zweite Chance“ zu Tränen gerührt, während es mir bei „Erstschlag“ ob der Enthüllungen kalt den Rücken runterlief. Bei „After Death“ konnte ich nicht anders als verwundert dreinzublicken – ist das nicht absolut verrückt, für seinen virtuellen Wunschtod bezahlen zu wollen? –, während mich „Liebe zum Selbermachen“ darüber sinnieren ließ, ob manches nicht weiter fester Bestandteil der Realität bleiben sollte, um Zwischenmenschlichkeit nicht zu verlernen. Ja, in diesen Geschichten verwischen die Grenzen zwischen „echt“ und „generiert“, zwischen „Menschsein“ und „Digitalisat“, und überraschen den Leser so auf ganz unterschiedliche Weise. Am besten ist das in meinen Augen übrigens Eileen Leistner mit „Was sehen Sie?“ gelungen, denn ihre Interpretation von virtuellen Welten ist so anders, wie sie wahr ist!

    Natürlich kann in einer Anthologie nicht jede Erzählung gefallen – so war mir „Zwischenwelten“ tatsächlich zu skurril – aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Dass mit großer Hingabe an diesem Band gearbeitet wurde, bezeugen auch die Illustrationen, die einem als einladenden Einstieg in die Geschichten entgegenblitzen. So war die Neugier auf das nächste Kurzabenteuer bei diesem Buch mein stetiger Begleiter, ebenso wie die Lust am Lesen.


    Fazit:

    Diese Anthologie bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wie virtuelle Welten künftig unseren Alltag bestimmen könnten, und vergisst neben dem unterhaltenden Aspekt keineswegs die Tiefsinnigkeit. Ich vergebe fünf Sterne.

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    janein

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