10 Stunden tot, Stefan Ahnhem

10 Stunden tot

Thriller

Stefan Ahnhem

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  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 01.05.2019

    Als eBook bewertet

    Stefan Anhem – 10 Stunden tot

    Fabian Risk hat es im moment nicht leicht und deswegen hat er sich auch eine Auszeit von der Polizeiarbeit genommen, um sich für seine zerbrechene Familie Zeit zu nehmen. Das ausgerechnet auf seine Tochter geschossen wurde, konnte er nicht absehen und noch weniger verkraften. Das er sich ausgerechnet mit der Waffe vor dem Täter verteidigen musste, die sein Sohn mit nach Hause gebracht hat, wirft Fragen auf.
    Um seine Ehe steht es auch nicht zum Besten und er versucht das bestmögliche zu machen, um seinen Sohn Theo zum reden zu bringen, um Matilda die Angst zu nehmen, denn sie glaubt weiterhin fest daran, dass ein Geist prophezeit, jemand aus ihrer Familie würde sterben und nicht zuletzt um sich mit seiner Ehefrau Sonja wieder anzunähern.
    Doch dann holen ihn seine Kollegen aus dem Urlaub, denn sie haben gleich mehrere offene Fälle.
    Ein kleiner syrischer Junge wurde in einer Waschmaschine zu Tode geschleudert. Es gibt einige Spuren, ist ein Pädophiler oder doch eine rechtsradikale politische Gruppe darin involviert? Irene Lilja ermittelt mit Klippan, und gerät selbst ins Fadenkreuz, als sie zu tief buddelt.
    Außerdem wird eine ermordete Frau aufgefunden, die nur Tage vorher zur Polizei gegangen ist, um Anzeige zu erstatten, jedoch nicht ernst genommen wurde, weil sie ihren Stalker nicht beschreiben konnte.
    Weiterhin gab es einen Mord in einem Kaufhaus, in dem der maskierte Täter einen Fleischverkäufer vor Zeugen niedergemetztelt hat.
    Und nicht zuletzt ermittelt Fabian Risk heimlich in einem Fall seines toten Kollegen Elvin, der auf einer besonders heißen Spur war... Gibt es einen Mörder direkt unter ihnen?

    Ich kenne noch nicht alle Krimis aus der Fabian Risk-Reihe, aber den direkten Vorgänger „Minus 18 Grad“ habe ich verschlungen. Ich bin zugegenen auch kein großer Fan von Krimis aus Schweden, aber Stefan Anhem ist ein Autor, der mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln kann und besonders gut gefällt mir, dass trotz hoher Seitenzahlen oder auch vieler Tracks im Hörbuch, die Story von Anfang bis Ende spannend, fesselnd, vielseitig und durchweg interessant bleibt.

    Ich habe das Ebook und parallel dazu das Hörbuch gehört, denn ich mag es, direkte Vergleiche zwischen beiden Medien ziehen zu können. Da es sich um die ungekürzte Fassung handelt, gab es hier keine wesentlichen Unterschiede.

    Der Schreibstil von Stefan Anhem ist durchweg modern, flüssig und lässt sich leicht lesen, was dazu führt das das Buch nach wenigen Seiten schon ein Pageturner trotz der verschiedenen Handlungsstränge und seiner Komplexität ist und ich es nur schwerlich aus der Hand legen konnte.
    Schauplätze und insbesondere Tatorte sind detailliert, bildhaft dargestellt, sodass ich mir diese sehr gut vorstellen kann. Mich würde es übrigens nicht wundern, wenn es irgendwann eine Verfilmung der Bücher geben würde. Zurück zu den Tatorten, diese sind teilweise unschön beschrieben und vielleicht nicht unbedingt was für schwache Nerven, obwohl ich auch schon deutlich gewalttätigeres gelesen habe. Der Autor schafft es, den Ekelfaktor recht gering zu halten.
    Die Charaktere wirken auch hier wieder lebendig und facettenreich, ich mag wie der Autor seinen Figuren Leben einhaucht. Sie besitzen allesamt eine angenehme Tiefe, wirken realtitätsnah, haben ihre Sorgen und Nöte, und das macht sie menschlich. In diesem Buch gibt es keine „Übermenschen“, keine besondere Helden, keine besonderen Bösewichte. Alles wirkt so realistisch und normal, dass es sich vielleicht sogar einfach nur um einen Nachbarn handeln könnte (hoffentlich nicht!).
    Fabian gefällt mir auch diesmal als Hauptfigur sehr gut. Er wirkt oft überfordert, versucht das richtige zu tun, will das seine Familie nicht zerbricht, was nicht gerade einfach ist, wenn seine Ehefrau Sonja ihm die kalte Schulter zeigt, sein Sohn Theodor scheinbar schwerwiegende Geheimnisse hat und seine Tochter mehr auf einen Geist hört, als auf ihren Vater. Etwas befremdlich ist, nachdem Matilda aus dem Krankenhaus kommt redet sie ihren Vater nur noch mit „Fabian“ an.
    Nachdem „Minus 18 Grad“ so tragisch geendet hat, läuft der Handlungsstrang um die verdeckten Ermittlungen von Elvin weiter. Hier hat er seinen Kollegen in Verdacht, einige Morde begangen zu haben. Risk ermittelt und muss plötzlich mit genau diesem Kollegen wieder arbeiten, was zu der einen oder anderen kleinen Schwierigkeit führt.
    Dunja Hougaard ist untergetaucht, die Kollegen versuchen sie zu finden, zwar steht sie nicht unbedingt im Fokus der Story, aber ich hatte mich schon gefragt, wie es mit ihr weiter geht und ich muss mich wohl bis zum nächsten Band gedulden, wie es mit ihr weiter geht.

    Überhaupt endet das Buch diesmal mit einem echt fiesen Cliffhanger, der mich ein wenig ärgert, aber natürlich verstehe ich, dass man die Spannung auf den nächsten Krimi schon mal legen muss.
    Die Story ist durchgängig spannend, fesselnd und auch emotional, denn wie könnte man nicht emotional werden, wenn ein Kind in der Waschmaschine zu Tode geschleudert wird. Gerade Irene Lilja nimmt diesen Fall sehr persönlich und gerät selbst ins Fadenkreuz brutaler und abscheulicher Täter.

    Die verschiedenen Perspektivwechsel machen die Story noch spannender, egal ob es um Fabian oder Irene, ob es um Dunja oder sogar um die Sicht des Täters geht, jeder muss sich mit seinen eigenen Problemen herumschlagen.
    Gerade die Sicht des Täters ist erschreckend, da er keinem Muster folgt. Wie sollen Fabian und sein Team ihn nur schnappen.
    Es gibt einige Handlungsstränge die nicht zu Ende geführt werden, was das ganze ein wenig unbefriedigend macht, dennoch ist das Buch so fesselnd, dass ich es nicht zur Seite legen konnte.

    Die Hörbuchversion besteht aus 2 mp3 CDs (ca 840 Minuten) und David Nathan leiht dem Krimi seine Stimme. Das ist mit einer der Gründe, warum ich unbedingt das Hörbuch hören wollte, da er für mich einer der besten Synchronsprecher ist, ich seine Stimme sehr angenehm finde.
    Gekonnt baut er auch hier wieder schnell die Spannung auf, liest die Geschichte temporeich und emotional, entschleunigt sie, wenn es ruhigere Passagen gibt. Er gibt seinen Charakteren eine besondere Note und ich hatte das Gefühl, mitten in der Story zu stehen. Die Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt sehr gut zu diesem Krimi.
    Eins ist klar, zu jeder Zeit kann er die Stimmung halten, die Atmosphäre einfangen und auf den Hörer transportieren.

    Egal ob Hörbuch oder in Print/Ebook, ich kann diesen Krimi auf jeden Fall empfehlen, da die Story zwar komplex aber durchweg faszinierend und spannend ist. Der Krimi ist eigenständig lesbar, auch wenn die Grundgeschichte durchgängig ist. Es gibt kleinere Rückblicke auf die Geschehnisse in der Vergangenheit.

    Das Cover ist mit der blauen Schrift auf dem grauen Landschaftscover ein netter Blickfang.

    Fazit: Spannender, komplexer Krimi der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und Fabian Risk und sein Team vor fast unlösbare Aufgaben stellt. 4,5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 25.05.2019

    Als Buch bewertet

    DER WÜRFELMÖRDER
    „Helsingborg ist nicht mehr der idyllische Ort an der schwedischen Küste, der er mal war.“

    Der 4. Band um Kommissar Fabian Risk, das sei vorangestellt, war für mich ein anspruchsvoller Thriller. Damit stehe ich im Gegensatz zu vielen anderen Lesermeinungen. Für mich gab es keine ungeklärten Fragen.

    Es beginnt mit dem Prolog im August 2007, in dem eine Frau in kürzester Zeit auf grausamste Art und Weise aller ihrer Illusionen und ihres Lebens beraubt wird. Der Täter ist ein guter Bekannter aus Teil 3 und spielt auch weiterhin eine wesentliche Rolle. Trotz größter, ermittlerischer Bemühungen Risks wird er bis zum Ende des 490 Seiten starken Buches nicht öffentlich entlarvt werden.
    Weiter geht es fünf Jahre später mit vielen verschiedenen Handlungsebenen, die aber nie aus der Luft gegriffen, sondern entweder einen Bezug zu früheren Fällen herstellen oder neu aufgeklärt werden müssen. Dazu kommen die privaten, schwerwiegenden Probleme der Ermittler, wie Risk selbst und seiner Familie, die von der Kripochefin Astrid Tuvesson, der Kriminalinspektorin Irene Lilja u. a.

    Der Autor hat wie in seinem Vorgängerband „Minus 18 Grad“ sehr viele Untaten, aber auch gesellschaftliche, politische Vorgänge in seinen Krimi hineingepackt. Dazu kommen noch die alten Verbindungen zu Straftaten, die in Dänemark verübt wurden und deren Verflechtungen in die Familie von Fabian Risk (- die dänischen Kollegen Kim Sleizner, Dunja Hougaard - ) hineinreichen. Ich war gezwungen aufmerksam den Inhalt zu verfolgen, um die Zusammenhänge im richtigen Kontext zu verstehen. Die Menge an auftretenden Personen, die von Kapitel zu Kapitel zunahmen und einhergingen mit dem ständigen Wechsel der Örtlichkeiten und der Handlungsebenen forderten mich. So schnell wie sonst, kam ich mit dem Lesen nicht voran. Trotzdem blieb bis zum Ende der rote Faden erhalten.
    Es gibt keinen Charakter in Ahnhems Thriller, der einfach zu nennen wäre. Eine zielgerichtete, gemeinsame Zusammenarbeit der Ermittler konnte ich nicht feststellen. Irgendwie fehlt die Gemeinsamkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Vertrauen. Trotzdem können zwei der mehreren Straftaten aufgeklärt, die Täter ihrer Strafe zugeführt werden. Wie einer der Mörder vorgeht, erfährt nur der Leser. Er würfelt nach einer komplizierten, nur für ihn durchschaubaren Methode seine Opfer, ihre Todesart, den Todeszeitpunkt und den –ort aus. Über ihn und noch weitere ungelöste Fälle wird der Autor im nächsten Band aufklären, denn es endet mit Cliffhangern.

    Ich fand „10 Stunden tot“ äußerst spannend erzählt, wobei sich mir der Titel leider nicht erschloß. Der Originaltitel „Motiv X“ paßt besser. Von mir gibt es die Lese-/Kaufempfehlung für einen kompakt erzählten, intensiven Thriller.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    *H*, 19.05.2019

    Als Buch bewertet

    Ikosaeder

    # Die Würfel fallen! Und der der Zufall bestimmt, wer, wann, wo und wie dem Mörder zum Opfer fällt. Es könnte jeden treffen! #

    Ein Ikosaeder ist ein vielflächiger Körper (Polyeder). Er hat zwanzig Flächen (Seiten), die aus gleichseitigen Dreiecken gebildet werden. Mich hat es in diesem Buch beeindruckt, dass ein Täter – neben 'normalen' sechsseitigen Würfeln - einen solchen platonischen Körper als Hilfsmittel nimmt, um seine perfiden Mordgelüste auszuleben. Aber dieses abartige Würfelspiel ist nur ein kleiner Aspekt in diesem vom schwedischen Autor Stefan Ahnhem geschriebenen Thriller „10 Stunden tot“ aus der Thriller-Reihe um den Ermittler Fabian Risk.
    Und genau diese Würfelidee, auf die im Klappentext hingewiesen wird, hat mich bei diesem Thriller besonders neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Ebenso hat mich das düstere Cover mit der etwas mit Gras zugewachsenen Eisenbahnschienen-Weichen gefangen genommen.

    Helsingborg, ein kleiner schwedischer Küstenort wird in kurzer Zeit von einer Reihe von Morden, Verbrechen und Anschlägen überschattet, die teils von hoher Grausamkeit zeugen. Doch wer steckt dahinter? Bald stellen Fabian Risk und sein Team fest, dass sie nach mehreren Tätern suchen müssen. Eine aufreibende Ermittlungsarbeit hält das Team nahezu Tag und Nacht Trab. Dies geht auch an die Belastungsgrenze im privaten Bereich – vor allem bei Fabian Risk, dessen Familie auseinanderzubrechen droht. Während Fabian Risk mit diversen Fällen mit seinem gesamten Team beschäftigt ist, zweifelt er am Selbstmord seines Kollegen Hugo Elvin und vermutet, dass einer seiner Kollegen, Ingvar Molander, Elvin auf dem Gewissen haben könnte, da Elvin – nicht unbegründet – Molander beschattet hatte.
    Im Buch werden viele aktuelle und brisante Themen wie Fremdenhass, Rechtsradikalität, Pädophilie, Stalken mit krankhafter Sexbesessenheit aufgegriffen und gekonnt in den Kriminalfällen zu Schwerpunkten verarbeitet, die packend und aufreibend erzählt werden. Und wie muss es sein, wenn man feststellt, dass sein eigener Partner eine politische Gesinnung hat, die man selber nicht gutheißt. Diesem Konflikt muss sich beispielsweise die Polizistin Irene Lilja stellen und lösen.

    Der Thriller ist aufgrund der vielen Fälle durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet, was auch eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert, wodurch aber auch eine hohe Fesselung an die Story erreicht wird. Aber wenn man einmal den Einstieg gefunden hat, dann bleibt man in und von der Geschichte gefangen.

    Ahnhem schafft es durch kurze Kapitel, kombiniert mit einem ständigen Perspektivenwechsel, eine konstante Spannung aufrecht zu erhalten, was zudem Speed und Dynamik in die Handlung bringt.
    Besonders gut gelungen ist, dass, bei einzelnen Kapiteln, je nachdem, welchen Protagonisten er ins Zentrum eines Kapitels stellt, dass er den Sprachstil und Satzbau dem Charakter anpasst, sei es beispielsweise kindlich-subtil oder auch hasserfüllt und vergrämt. Diese Authentizität bringt einen diese Personen besonders nahe und man kann sie sich extrem gut vorstellen.

    Etwas enttäuschend fand ich, dass das „Würfelthema“ nicht so viel Raum im Thriller eingenommen hat, wie ich es mir gewünscht habe. Aber so eine perfide – wenn nicht so grausam, würde ich schon sagen: geniale und ausgeklügelte– Idee, ist mir noch nie in einem Krimi/Thriller untergekommen.

    Das Ende ist offen, und man schließt den Thriller mit einem Fragezeichen. Auf der einen Seite ist es unbefriedigend, die Geschichte nicht mit einem zufriedenen Gefühl der Fallaufklärung schließen zu können, auf der anderen Seite hat es aber auch den Vorteil, da der Leser dazu möglicherweise motiviert werden soll, sich „sein“ Ende zu erdenken. Also, es liegt an Dir!

    Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen, aber diese kurzweilige Story konnte mich überzeugen und hat auch des öfteren meinen Atem stocken lassen, da die Schilderungen der Straftaten teilweise sehr schockierend und auch barbarisch waren. Leider kam die „Würfel-Geschichte“ etwas zu kurz und die Fälle sind nicht richtig abgeschlossen. Außerdem konnte ich keinen Bezug vom Titel „10 Stunden tot“ zum Inhalt feststellen. Er ist zwar spannend aber irgendwie isoliert. Auch wenn ich zwischen 3 und 4 Sternen schwanke, gebe ich 4 Sterne, da mich die Vielseitigkeit und Verstrickung der einzelnen Plots der Geschichte fasziniert haben.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Peter P., 15.05.2019

    Als Buch bewertet

    ... und mein erster Fall von diesem Autor. Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne bin ich sehr gut in das Geschehen hinein gekommen, hätte es aber so manches Mal als Vorteil empfunden die Vorgänger gelesen zu haben da des öterne Bezug dazu genommen wird. Fabian Risk lerne ich als Ermittler kennen der eine dringend benötigte Auszeit nach sehr belastenden Ereignissen rund um seine Familie genommen hat - doch damit ist es rasch vorbei denn in Helsingborg geschehen Morde die seine Mitwirkung zur Lösung der Fälle unabdingbar machen, unter anderem ein toter Flüchtlingjunge in einer Waschmaschine - ein unfassbares Verbrechen das alle Erschüttert. Doch welcher unmenschliche Täter kommt auf so eine Idee?
    Ein guter Skandinavienkrimi um eine interessante Persönlichkeit. Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Fälle von Kommissar Fabian Risk lesen.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 06.06.2019

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung zum Buch:
    Mir fällt es diesmal nicht leicht das gesamte Buch zu bewerten. Auf der einen Seite fand ich die Ermittlungsfälle interessant, aber es waren insgesamt zu viele Handlungsstränge, sodass es zwischendurch schwierig war, den Überblick nicht zu verlieren. Aus den Ideen hätte man locker zwei Bücher machen können. Es waren auch sehr viele Anknüpfungspunkte aus vorigen Büchern, die man nicht nachvollziehen kann, wenn man die Vorgänger-Bücher nicht kennt. Ich habe ein Buch des Autors gelesen, aber auch schon vor etwas längerer Zeit, und habe ziemlich lange gebraucht um mich wieder einzufinden. Für komplette Neueinsteiger stelle ich es mir noch schwieriger vor bzw. geht einfach ein Teil der Lesefreude verloren, wenn laufend Andeutungen gemacht werden und man den Hintergrund nicht kennt. Der offene Schluss hat mir nicht gefallen, da für meinen Geschmack zu viele Handlungsstränge, Motive, Täter usw. offen geblieben sind, was anscheinend erst im nächsten Teil fortgesetzt wird. Ich hatte teilweise das Gefühl das dreiviertelte Buch gelesen zu haben und dann fehlen am Schluss plötzlich ein paar Kapitel, was ich wirklich sehr schade finde. Generell mag ich es lieber, wenn der Krimi in sich abgeschlossen ist oder ansonsten schon am Cover oder Klappentext darauf hingewiesen wird, dass man vorher unbedingt die vorangegangen Teile gelesen haben sollte, da sie für das allgemeine Verständnis wichtig sind.


    Mein Fazit:
    Der Krimi hat mir gut gefallen, die Idee des Täters mit dem Würfelspiel finde ich auch spannend und kreativ, allerdings bleiben mir am Ende zu viele lose Fäden übrig, was meine Lesefreude deutlich schmälert.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Uschi S., 23.05.2019

    Als Buch bewertet

    Der schwedische Ermittler Fabian Risk muss ein traumatisches Erlebnis verkraften - seine Tochter wurde angeschossen und lag im Koma. Seine Familie scheint darüber zu zerbrechen und er tut alles, um sie wieder zu vereinen. Obwohl er noch einen längeren Urlaub vor sich hat, beginnt er doch wieder seinen Dienst, da mehrere Mordfälle auch seinen Einsatz fordern.

    Ein syrischer Flüchtlingsjunge wurde brutal umgebracht, eine junge Frau wurde gestalkt und vergiftet, ein Supermarkt-Verkäufer in aller Öffentlichkeit abgestochen. Zudem versucht Fabian noch, in einem alten Mordfall an den Verdächtigen ran zu kommen. Ein Mörder bedient sich eines komplizierten Verfahrens, mittels Würfeln sein nächstes Opfer und die Tötungsmethode heraus zu finden. Es gibt also viele Handlungsstränge und das wird alles sehr spannend erzählt. Leider kenne ich die Vorgängerbände nicht - dies ist der vierte Fall einer Reihe - und so fehlten mir einige Informationen. Der Ermittler Fabian blieb für mich etwas blass und nichtssagend, seine Kollegin Lilja - eigentlich eine taffe Frau - ließ sich meiner Meinung nach viel zu viel von ihrem Freund gefallen. Das Ende war leider nicht nach meinem Geschmack - es blieben viel zu viele Fragen offen - schade! Die Antworten darauf bekommt der Leser wohl erst im nächsten Band dieser Reihe.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 18.05.2019

    Als Buch bewertet

    Eine grausame Mordserie. Ein unlösbares Rätsel. Fast! Aber definitiv Fabian Risks härtester Fall. Schauplatz Helsingborg, jede Menge grausige Vorfälle, brillante Ermittlerarbeit, geschickt konstruierte Handlung... Fabian Risks Leben ist ein Scherbenhaufen. Seine Familie droht zu zerbrechen, denn noch immer weiß Risk nicht, ob sein Sohn an einem Mord beteiligt war. Da wird ein syrischer Flüchtlingsjunge in einem Flüchtlingsheim brutal ermordet. Risks Kollegin Irene Lilja vermutet einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Rassistische Übergriffe stehen in Helsingborg an der Tagesordnung. Doch die Wahrheit ist verworren. Eins ist allerdings sicher: eine Reihe weiterer Morde lässt Risk und Lilja an allem zweifeln, was sie zu wissen glaubten. Ein größenwahnsinniger Serienmörder wird gejagt von engagierten Polizisten, die sich selbst gefährden. Nordisch distanziert geschrieben, entwickelt es einen ganz speziellen Sog. Helsingborg ist nicht mehr der idyllischen Ort an der schwedischen Küste, der er mal war. Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur. Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Fabian Risk wird tief in den Fall hineingezogen und muss nebenbei noch versuchen seine Ehe zu retten… Wird dieser Fall ungelöst bleiben? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für Fabian Risk - mysteriöse Morde, besondere Charaktere und immer eine neue Überraschung sorgen für ein fesselndes und spannendes Leseerlebnis. Dieser neue Thriller hat authentische Charaktere, einen ausgeklügelten Fall, wird temporeich erzählt und ist nichts für schwache Nerven. Es gibt einige interessante Wendungen, wenn gleich für mich zu viele Personen und Handlungsstränge enthalten sind. Aus dem Ende wäre vielleicht mehr zu machen gewesen. Aber das Aufzeigen der abgrundtief bösen, psychopathischen Seite des Menschen und seine "rabiate Art" mit seinen Ermittlern umzuspringen, machen den Reiz dieses Psycho-Krimis aus! In bester skandinavischer Manier, wird fiebrige Spannung garantiert! Ein klassisch schwedischer Krimi mit wirklich stimmigen Figuren. Lässt sich wunderbar lesen. Vielschichtiger, spannender, solider Thriller. Spannung auf hohem Niveau!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nele33, 06.05.2019

    Als Buch bewertet

    10 Stunden tot ist der 4. Band um Fabian Risk und sein Team.
    Schon der Prolog war spannend und zeigte Fabians Kollegen in mörderischer Aktion.

    Der Verlag hätte gut daran getan das Buch auch als 4. Band zu deklarieren, da der Inhalt sehr stark an den Vorgänger Band anschließt und sich stark auf die vorherigen Vorkommnisse bezieht.
    Der Stil des Autors ist wie gewohnt packend und sehr detailreich in der Schilderung.

    Nach dem letzten sehr intensiven Fall für Fabian Risk, bei dem seine Tochter fast zu Tode kam, nimmt er sich eine Auszeit um sein Privatleben wieder auf die Reihe zu bekommen-seine Ehe steht vor dem aus, sein Sohn war in widerliche kriminelle Aktionen verstrickt und er selber ziemlich ausgelaugt und am Ende.
    Der Thriller besticht durch viele Handlungsstränge, was ein konzentriertes Lesen erforderlich machte und auch die Themen gehen über Rechtsradikalität, Pädophilie, psychopatischen Serienmörder zu seiner Kollegin, die noch eine Rechnung mit ihrem Chef offen hat und untergetaucht ist.

    Fabian Risk taucht erst nach ca einen Viertel des Buches auf, als seine Kollegen Irene Ilja und Klippan die Häufung der Fälle nicht mehr alleine bewältigen können.
    Neben der laufenden Ermittlung widmet sich Risk noch der Suche nach dem Mörder seines Kollegen, der Molander einem anderen Kollegen auf der Spur war, bevor er unter äußerst seltsamen Bedingungen zu Tode kam.

    Der Autor löst quasi keinen Fall in seinem Thriller auf, was mich jedoch nicht störte, da der Plot und die Spannung die Geschichte stimmte.
    So kann ich mich auf den nächsten Band um Fabian Risk freuen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nele33, 06.05.2019

    Als Buch bewertet

    10 Stunden tot ist der 4. Band um Fabian Risk und sein Team.
    Schon der Prolog war spannend und zeigte Fabians Kollegen in mörderischer Aktion.

    Der Verlag hätte gut daran getan das Buch auch als 4. Band zu deklarieren, da der Inhalt sehr stark an den Vorgänger Band anschließt und sich stark auf die vorherigen Vorkommnisse bezieht.
    Der Stil des Autors ist wie gewohnt packend und sehr detailreich in der Schilderung.

    Nach dem letzten sehr intensiven Fall für Fabian Risk, bei dem seine Tochter fast zu Tode kam, nimmt er sich eine Auszeit um sein Privatleben wieder auf die Reihe zu bekommen-seine Ehe steht vor dem aus, sein Sohn war in widerliche kriminelle Aktionen verstrickt und er selber ziemlich ausgelaugt und am Ende.
    Der Thriller besticht durch viele Handlungsstränge, was ein konzentriertes Lesen erforderlich machte und auch die Themen gehen über Rechtsradikalität, Pädophilie, psychopatischen Serienmörder zu seiner Kollegin, die noch eine Rechnung mit ihrem Chef offen hat und untergetaucht ist.

    Fabian Risk taucht erst nach ca einen Viertel des Buches auf, als seine Kollegen Irene Ilja und Klippan die Häufung der Fälle nicht mehr alleine bewältigen können.
    Neben der laufenden Ermittlung widmet sich Risk noch der Suche nach dem Mörder seines Kollegen, der Molander einem anderen Kollegen auf der Spur war, bevor er unter äußerst seltsamen Bedingungen zu Tode kam.

    Der Autor löst quasi keinen Fall in seinem Thriller auf, was mich jedoch nicht störte, da der Plot und die Spannung die Geschichte stimmte.
    So kann ich mich auf den nächsten Band um Fabian Risk freuen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bücherwurm10, 12.05.2019

    Als Buch bewertet

    Der 4. Band in der Fabian-Risk-Reihe:

    Der Thriller beginnt im Jahr 2007. Beim Joggen drehen sich die Gedanken einer Frau um die anstehende Trennung von ihrem Mann. Alle Vorbereitungen dazu hat sie schon getroffen, heute soll das letzte gemeinsame Essen statt finden. Doch plötzlich stürzt sie über eine Schnur und ein Mann tritt aus einem Gebüsch und überwältigt sie.

    Im nächsten Handlungsstrang trifft man im Jahr 2012 auf ein Frau, die nach dem Aufstehen auf dem Smartphone neues Foto als Bildschirmhintergrund entdeckt, dass sie schlafend in ihrem aktuellen T-Shirt zeigt.

    Fabian Risk und sein Team ermitteln zunächst im Fall eines verschwundenen Jungen. Im Keller des Wohnhauses wird die Leiche des Jungen gefunden - in einer Waschmaschine!

    Nichts für schwache Nerven! Alle Ereignisse hängen irgendwie zusammen! Das Ermittlerteam hat alle Hände voll zu tun und Fabian Risk ermittelt zusätzlich privat und im Geheimen.

    Mich hat der Schreibstil von Anfang gefesselt und die Spannung ist direkt da und steigert sich im Verlauf immer weiter. Das Buch konnte ich kaum aus den Händen legen, man muss einfach immer weiter lesen!

    Für mich ist der Thriller von Stefan Ahnhem ein schwedischer Thriller der Spitzenklasse! Obwohl ich vorher noch kein Buch aus dieser Reihe gelesen habe, konnte ich mich gut in die Geschehnisse hinein finden.

    Ich warte jetzt ungeduldig auf das nächste Buch aus der Reihe! Daher gibt es von mir eine klare und eindeutige Leseempfehlung!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja R., 02.05.2019

    Als Buch bewertet

    Spannender Pageturner!

    Nach dem spektakulären Ende des letzten Falls, nimmt Kommissar Fabian Risk sich eine dringend benötigte Auszeit. Denn nicht nur seine Ehe, sondern auch die Beziehung zu seinen Kindern steht auf dem Spiel. Seine Kollegen vom Helsingborger Kommissariat haben es mit einigen Fällen zu tun. Ein syrischer Junge wird in einer Waschmaschine totgeschleudert, ein Asylbewerberheim brennt und außerdem treibt ein Täter sein Unwesen, der seine Opfer und ihre Todesarten durch einen Würfel auswählen lässt. Das Team gerät an seine Grenzen. Fabian Risk wird gebeten, seine Auszeit zu unterbrechen und die Kollegen zu unterstützen. Obwohl er auf eigene Faust private Ermittlungen in einem alten Fall anstellt, kehrt er ins Kommissariat zurück....

    "10 Stunden tot" ist bereits der vierte Band um Fabian Risk und das Team vom Helsingborger Kommissariat. Man kann dem aktuellen Fall sicher auch dann folgen, wenn man die anderen Teile nicht gelesen hat. Es gibt allerdings spannende Nebenhandlungen, die sich durch die Bände ziehen. Diese kann man besser nachvollziehen, wenn man Vorkenntnisse hat. Wichtige Hintergrundinformationen dazu, werden zwar in die Handlung eingestreut, doch es könnte sein, dass man sich die Spannung nimmt, wenn man die Fälle nicht in der vorgesehenen Reihenfolge "Herzsammler", "Und morgen du" , "Minus 18 Grad" und schließlich "10 Stunden tot" liest.

    Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt relativ mühelos. Zunächst blickt man zurück in die Vergangenheit und beobachtet, dass Inga Dahlberg von ihrem Geliebten ermordet wird. Dann wendet sich der Autor der Gegenwart zu. Das Helsingborger Kommissariat ermittelt im Mord an einem syrischen Jungen, der in einer Waschmaschine totgeschleudert wurde. Doch das ist noch nicht alles was auf das Team zukommt, denn es gilt einige wechselnde Handlungsstränge zu verfolgen, die zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Das weckt von Anfang an das Interesse mitzuermitteln, um so zu erfahren, wie alles zusammenhängen könnte. Da die Handlung allerdings sehr komplex ist, ist es ratsam, die Ermittlungen mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen, da man sonst entscheidende Details überlesen und den Anschluss verpassen könnte.

    Neben den aktuellen Ermittlungen gibt es auch viele Verbindungen zu den vorherigen Bänden, denn dort ist noch lange nicht alles abgeschlossen. Fans der Reihe dürfte der weitere Verlauf dieser Handlungsfäden brennend interessieren, doch Neueinsteiger könnten damit durchaus ihre Schwierigkeiten haben und diese Einschübe verwirrend finden. Wie sich der alte Fall um die ermordete Inga Dahlberg in die Handlung einfügt, wird recht bald klar und dieser Handlungsstrang, ist neben den aktuellen Ermittlungen, äußerst spannend zu lesen. Die bedrohliche Atmosphäre, die der Autor hier heraufbeschwört, ist zwischen den Zeilen spürbar.

    Kurze Kapitel und rasante Szenenwechsel sorgen dafür, dass man recht früh in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann konstant gehalten werden. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und deshalb ist die Handlung kaum vorhersehbar. Leider gibt es am Ende einen fiesen Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man am liebsten sofort weiterlesen möchte.

    Obwohl ich manchmal Schwierigkeiten habe, mit skandinavischen Kriminalromanen richtig warm zu werden, da mir die Atmosphäre, die in diesen Romane herrscht, oft zu düster und schwermütig ist, hatte ich hier keinen Moment das Gefühl, sondern konnte mich ganz auf die spannende Handlung einlassen. Dabei habe ich mit den Ermittlern mitgefiebert und versucht die richtigen Schlüsse zu ziehen. Überraschende Wendungen haben allerdings dafür gesorgt, dass ich einige Male in die Irre geleitet wurde. Ich bin froh, dass ich bereits die anderen Bände der Reihe gelesen habe, denn sonst hätten mich die Handlungsstränge, die sich fortlaufend durch die Serie ziehen, sicher etwas verwirrt. So konnte ich allerdings alles gebannt verfolgen und bin gespannt, wie es weitergehen wird. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich vier von fünf Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da der fiese Cliffhanger zum Ende mich ungeduldig in der Luft hängen lässt.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyNinily, 07.05.2019

    Als Buch bewertet

    Dies ist mein erstes Buch von Stefan Ahnhem, meine Meinung bezieht sich demnach ausschließlich auf „10 Stunden tot“ und bietet keinerlei Vergleich zu vorherigen Werken des Autors.


    Gerade als Quereinsteiger empfand ich den Mix aus bekannten Klischees und originellen Bestandteilen sehr gelungen. Man findet hierbei zwar die klassischen Typen, aber gemixt mit ein, zwei Besonderheiten, die dem Leser sehr helfen, sich einzelne Charaktere einzuprägen und diese voneinander unterscheiden zu können. Da ist beispielsweise die knallharte, unabhängige Polizistin, die eine unglaubliche Abneigung gegen rechtsextreme Weltanschauungen hat, die alkoholabhängige Chefin mit einem erstklassigen Ruf oder der kauzige Rechtsmediziner, der erstaunlicherweise nicht freiwillig 24/7 in seinem Labor zugegen ist.
    Des Weiteren wird auf alle relevanten Ereignisse aus vorherigen Bänden noch einmal ausreichend eingegangen, ohne dabei zu einer lästigen Aufzählung oder ermüdenden Nacherzählung der Geschehnisse zu werden. So hat man auch als Quereinsteiger nie das Gefühl, an irgendeinem Punkt der Geschichte auf dem Schlauch zu stehen.
    Zudem ist es sehr angenehm, dass die Fälle eher bodenständig gehalten sind und die Opfer nicht in 234 Stücke zerteilt mit Goldnägeln an die Decke gehängt werden, nur um den Leser mit einem Wow-Effekt zu schockieren.

    Ich als Vielleser war zusätzlich erstaunt, wie gut es dem Autor trotzdem gelungen ist, mir mit den Gräueltaten und vereinzelten Äußerungen im Buch unter die Haut zu gehen. Dabei sind es nicht irgendwelche ausschweifende Beschreibungen, wo welcher Blutstropfen und welches Stück Innerei sich im Raum und nicht mehr im Opfer befindet, sondern vielmehr die nüchtern-klare Darstellung der Szenen, gepaart mit der Reaktion der Protagonisten. Es gab einige Passagen, bei denen ich die Erschütterung und die Abneigung der Charaktere sehr, sehr gut nachempfinden konnte.

    Ein großer Kritikpunkt scheint aber für einige Leser der konstante Widersacher zu sein, dessen Fall sich durch das ganze Buch – und offenbar die ganze Reihe – zieht. Viele scheinen sich an diesem Charakter zu stören, was ich zwar nachvollziehen, aber nur bedingt verstehen kann.
    Solch einen hartnäckigen Gegner findet man beispielsweise auch in Sherlock Holmes‘ Erzfeind Professor Moriarty, Christopher Pelant aus der Fernsehserie Bones, Gretchen Lowell aus der Feder von Chelsea Cain oder sogar banaler einfach Lord Voldemort aus Harry Potter.
    Für mich verleiht das einem Stück eine gewisse Würze und Besonderheit, die mich als Konsument an eine Reihe fesselt. Dadurch kann sich nämlich ein sehr vielschichtiger Antagonist entwickeln, mit einer verstrickten Geschichte, die mit den Facetten von Gut und Böse zu spielen weiß. Außerdem bietet sich dem Autor die Möglichkeit, seine Reihe in einem hochspannenden und vor allem für den Leser befriedigenden Showdown zum Abschluss zu bringen.

    Des Weiteren muss auch ich anmerken, dass die Aufklärungsrate in diesem Buch erstaunlich gering ist und man am Ende nicht einem, sondern zwei Antagonisten gegenübersteht, die nichts – zumindest soweit dem Leser bekannt – miteinander zu tun haben.
    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das den ein oder anderen Leser am Ende unbefriedigt und wütend zurücklässt. Mich persönlich hat das nicht gestört, denn erstens ist es sehr offensichtlich, dass uns beide Antagonisten im nächsten Band wieder begegnen werden und zweitens ist es auch erfrischend realistisch, dass am Ende eines Buches mal nicht alle bösen Buben dingfest gemacht werden.
    Außerdem – und das bringt mich noch immer sehr zum Schmunzeln – wurden wir als Leser quasi vom Autor vorgewarnt: „Wird dieser Fall ungelöst bleiben?“ (Klappentext). Das ist zwar eine ziemlich gemeine „epische Vorausdeutung“, aber eben wiederum auch so fies, dass ich es super finde und Herr Ahnhem absolut nicht böse sein kann.


    Fazit
    Ein sehr spannender Thriller, der sich gleich mit mehr als einem Täter auseinandersetzt und einen recht eigenwilligen Weg geht. Absolut zu empfehlen, aber mit Vorsicht zu genießen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Angela H., 17.05.2019

    Als Buch bewertet

    Fabian Risk hat noch immer familiäre Probleme, da er seinen Beruf als Mordermittler einfach nicht hinter die Aufgabe als Mitglied der Familie stellen kann. Weiterhin scheint er nicht für seine Familie da zu sein, die ihn braucht. Und er hat viel zu tun. Einerseits treibt ein Kranker ein seltsames Spiel, indem er die Würfel fallen lässt, um zu bestimmen, wen er wann und wie umbringen will. Risk hat aber noch einen ganz anderen Verdacht.
    Gleichzeitig hat Kim Sleizner in Dänemark weiterhin Probleme mit seiner Mitarbeiterin, Polizistin Dunja Hougaard, beziehungsweise wendet er all seine Energie dafür auf, ihr das Leben schwer zu machen.
    Risks Mitarbeiterin Lilja hingegen hat herausgefunden, dass ihr Lebenspartner Hampus in der rechten Szene vertreten ist.
    Ahnhem schreibt gewohnt packend. Ich empfinde es als Vorteil, wenn man die drei Vorgänger-Bücher kennt, denn so sind die vielen Protagonisten nicht ganz so verwirrend.
    Ich kann es weiterempfehlen, obwohl mir der Fabian Risk als Mensch mit seinem Verhalten manchmal auf die Nerven geht. Aber sonst: Top! Und es schreit nach einer Fortsetzung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kaya, 03.05.2019

    Als Buch bewertet

    10 Stunden tot - der 4. Fall für Fabian Risk, hat es in sich. Eigentlich hat er eine Auszeit genommen um sich um seine Familie zu kümmern die an den kürzlichen Ereignissen zu zerbrechen droht - nicht nur die Sorge um seine Kinder beschäftigt ihn sondern auch um die Beziehung zu seiner Frau steht es nicht zum besten. Trotzdem kann er nicht anders - als Helsingborg gleich mehrere Morde aufzuweisen hat, unter anderem die grausame Tötung eines 11jährigen Jungen in einer Waschtrommel, muss er wieder an vorderster Front seinen Mann stehen.
    Das Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt man von einer spannenden Szenerie zur nächsten und trotz des doch beachtlichen Buchumfangs kommt niemals Langeweile auf. Es macht durchaus Sinn die vorangegangenen Teile gelesen zu haben, doch auch Ahnhem-Neulinge können diesen Thriller in vollen Zügen genießen, weist er doch grundsätzlich unabhängiges Geschehen auf. Das Cover ist düster aber insgesamt nicht so spektakulär gestaltet, was mir jedoch sehr zusagt. 5 Sterne für ein spannendes Buch!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    tweedledee, 06.06.2019

    Als Buch bewertet

    "10 Stunden tot" ist der vierte Teil der Fabian-Risk-Reihe, ein fesselnder und dichter Thriller, der es in sich hat. Man sollte auf jeden Fall die vorigen Teile gelesen haben, Quereinsteigern könnte es schwer fallen, den Einstieg zu finden, da Handlungen aus den vorigen Teilen fortgeführt werden. Zudem gibt es eine Menge an Protagonisten und viele verschiedene Stränge. Aber wer diese Herausforderung liebt, ist hier genau richtig.

    Fabian Risk ist noch von den Ereignissen aus Teil 3 erschüttert, seine Familie zerrüttet, er hat sich eine Auszeit genommen. Doch viel zu schnell ist er wieder im Dienst, denn die Kollegen sind mit den aktuellen Fällen überfordert und brauchen seine Hilfe. Ein Junge wird brutal ermordet, ein Flüchtlingsheim brennt und dann gibt es noch Morde, die das Team in Atem halten. Parallel dazu ermittelt Fabian Risk im Alleingang gegen einen Kollegen, er hat einen Verdacht, von dem niemand außer ihm weiß.

    Eine Vielzahl an Strängen erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, es ist definitiv kein Thriller, den man mal so nebenbei lesen kann. Belohnt wird man mit einem sehr dichten Plot, bei dem man eigene Überlegungen anstellen kann, wie alles zusammenhängt, wie die losen Fäden verknüpft werden. Das Ermittlerteam wirkt zuweilen überfordert und etwas planlos, am meisten konnte ich mit Risk mitfiebern. Kollegin Lilja wird dazu noch persönlich angegangen, doch anstatt sich ihren Kollegen anzuvertrauen, versucht sie dieses Problem alleine zu lösen. Irgendwie wird nicht zusammen ermittelt, sondern jeder ermittelt mehr oder weniger im Alleingang.

    Am faszinierendsten waren für mich die Einblicke in die Psyche des Würflers, alleine das Ausdenken seines komplizierten Würfelkonzepts ist grandios. Aber auch Risks Nachforschungen gegen einen Kollegen sind super spannend, der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf den nächsten Teil.

    Fazit: Alles in allem ein wahrer Pageturner, fesselnd, den Leser fordernd und atmosphärisch dicht. Einen Stern Abzug gibt es für den Schluss, bei dem einiges offen bleibt und wohl im nächsten Teil fortgeführt wird. Für Fans der Reihe jedenfalls ein Must-Read.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bücherwurm, 03.05.2019

    Als Buch bewertet

    Das Team um Fabian Risk steht vor vielen Herausforderungen. Ein kleiner Flüchtlingsjunge wird ermordet, was das Team in die rechte Szene führt. Gleichzeitig erschüttern mehrere Morde die Stadt, die scheinbar nicht zusammenhängen. Fabian Risk, der nach dem letzten Fall, bei dem seine eigene Familie bedroht wurde, eine Auszeit genommen hat, muss in den Dienst zurück, um sein Team zu unterstützen. Können sie den Täter fassen?

    Wieder ein spannender Teil der Serie rund um Fabian Risk und sein Team. Für Neueinsteiger ist dieser Teil nicht unbedingt zu empfehlen, denn es wird Bezug auf alte Fälle genommen und auch die aktuellen Fälle werden in diesem Buch nicht gelöst, sondern der böse Cliffhanger am Ende lässt Fans der Serie auf den nächsten Teil hinfiebern. Der Weg der Ermittlungen ist dabei allerdings sehr spannend, weil Fabian nebenbei auch zum Tod des Kollegen weiterermittelt, der scheinbar von einem Mitglied des Teams begangen wurde. Auch hier ist am Ende nichts geklärt, so dass man auch hier gespannt auf den Folgeband sein kann.

    Spannend sind in diesem Buch vor allem die Entwicklungen im Privatleben der Mitglieder des Teams. Fabian muss um seine Familie bangen, weil sowohl seine Frau als auch seine Kinder durch Ereignisse beim letzten Fall traumatisiert sind und die Familie somit kurz vor dem Aus steht. Auch seine Kollegin Irene Ilja muss in ihrem Privatleben einige Rückschläge hinnehmen und gerät außerdem in den Fokus der rechten Szene. Auch hier bleibt es spannend, wie es mit ihr weitergehen wird.

    Mir hat das Buch gefallen, aber wie gesagt ist es kein Band für Neueinsteiger. Fans der Serie werden ihren Spaß haben, da die Ermittlungen sehr spannend sind und auch die Entwicklungen im Privatleben der Ermittler auf viel Spannung im nächsten Band hindeuten. Gut!

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 06.05.2019

    Als Buch bewertet

    Helsingborg wird von einem Serienmörder heimgesucht, der seine Opfer scheinbar zufällig aussucht und keine Spuren hinterlässt. Obwohl Fabian Risk eine längere Auszeit nehmen wollte, um sein Familienleben in Ordnung zu bringen, muss er nun doch in den Dienst zurück. Aber die Polizei kommt in dem Fall nicht wirklich weiter. Wie können sie auch ahnen, dass der Mörder die Würfel zu Rate zieht. Er würfelt nicht nur das Opfer aus, sondern auch den Tatort und die Waffe. Man kann also keine Gemeinsamkeiten finden.
    Dies ist bereits der vierte Band um den Kommissar Fabian Risk. Ich habe nur das erste Buch der Reihe gelesen, denke aber, dass man gut daran tut, wenn man alle Bücher in Folge liest, denn immer wieder wird auf die Vorgänger Bezug genommen.
    Natürlich ist Risk Familie wichtig, aber noch viel wichtiger ist ihm sein Job, denn er ist mit Leib und Seele Kommissar.
    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge und Handlungsorte sorgen dafür, dass das Tempo sehr hoch ist. Man muss schon aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Ich denke auch, dass das Buch nicht für jeden etwas ist, denn es ist doch oft sehr erschreckend und brutal.
    Es sind einige Themen, die in diesem Buch aufgegriffen werden: Rassismus, Pädophilie und Gewalt an Frauen. Es wird aber auch aufgezeigt, wie die Behörden versagen, die eigentlich für Recht und Sicherheit sorgen sollen.
    Es gibt eine Reihe von Wendungen, die einen in die Irre leiten und am Ende erwartet den Leser ein Cliffhanger, der einen mit einer Reihe Fragen zurücklässt.
    Wer temporeiche Thriller liebt und sich nicht an drastischen Beschreibungen stört, dem Wird dieses Buch gefallen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marie aus E., 03.05.2019

    Als Buch bewertet

    Mir war nicht klar, dass das Buch Bestandteil einer Serie ist.
    Meines Erachtens kann man hier auch quer einsteigen, zwar gibt es viele Handlungsstränge, die sich wohl auch auf die Vorgängerbände beziehen, ich konnte jedoch auch so gut einsteigen und ebenso gut folgen.

    Den Bezug des Buchtitels zur Handlung konnte ich nicht entdecken, hier erhoffe ich mir ja noch eine Erkenntnis durch weitere Rezensionen...

    Nun aber zum Inhalt:
    Es gibt einige Handlungsstränge und es wurden viele Themen in einen Band gepackt: Rechtsextremismus, Gewalt in Partnerschaft, Pädophilie, Versagen von Psychiatrie und polizeilicher Kontrollinstanzen und ein Mörder, der nach einem Würfelzufall mordet und damit keinerlei Motiv erkennen lässt.

    Trotzdem war es nicht zu viel, im Gegenteil, es hat den Spannungsbogen auf einem hohen Level gehalten. Ich war beim Lesen unter Dauerspannung - ob und wie die einzelnen Fäden nun zusammengehören.
    Ein außergewöhnlich guter Thriller, der genau meinen Geschmack getroffen hat!


    Bis es zum Ende kam, denn hier erfolgte keineswegs die Auflösung, nein, die losen Fäden wurden nicht zusammengeführt.
    Das hat mich etwas sprachlos gemacht, für mich war es, als ob das Buch einfach 100 Seiten vor Schluss aufhört oder nicht fertig geschrieben wurde.
    Fast hätte ich dafür zwei Sterne abgezogen, denn so darf man m. E. nicht mit Lesern umgehen, auch wenn es eine Serie ist.

    Nachdem mich das Buch aber so gefesselt hat und es ohne das offene Ende absolut fünf Sterne verdient hätte, vergebe ich letztendlich vier Sterne.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    eleisou, 20.05.2019

    Als Buch bewertet

    Fabian Risk ermittelt hier in seinem vierten Fall. Die Fälle sind in sich abgeschlossen aber man kann natürlich alles besser nachvollziehen, wenn man die Vorgänger gelesen hat.
    Obwohl sich Fabian dringend eine Auszeit nehmen wollte wird er vom Helsingborger Kommissariat zur Hilfe gerufen. Ein syrischer Junge ist nämlich in einer Waschmaschine totgeschleudert aufgefunden geworden, ein Asylbewerberheim brennt ab und ein Täter wählt seine Opfer durch einen Würfel aus. Ausserdem blickt man zurück in die Vergangenheit und beobachtet, dass Inga Dahlberg von ihrem Geliebten ermordet wird. Doch das ist noch nicht alles was auf das Team zukommt, denn es gilt verschiedene Handlungsstränge zu verfolgen, die zunächst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Das erzeugt Spannung und man möchte immer weiterlesen. Da die Handlung aber recht kompliziert ist, sollte man das Buch zeitnah lesen, sonst verwirren einen die vielen Namen und Geschehnisse.
    Kurze Kapitel und rasante Szenenwechsel sorgen aber dafür, dass man recht früh in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Ich vergebe gerne vier von fünf Sternen, einen Stern ziehe ich aber ab, weil das Ende umvollkommen ist und es wieder so lange dauern wird bis das nächste Buch veröffentlicht wird.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bennet, 04.05.2019

    Als Buch bewertet

    Ein geradezu klassisches Cover welches uns hier präsentiert wird - das finde ich sehr gut, denn Action gibt es in dem Buch genug! Fabian Risk befindet sich nach den dramatischen Begebenheiten des letzten Buches eigentlich in einer Auszeit um sich sich selbt und seiner Familie zu widmen doch leider kann er sie nicht weiter in Anspruch nehmen. Denn es geschehen brutale Morde in Helsingborg und seine Hilfe wird von den Kollegen dringend benötigt. Doch kann es wirklich sein das Opfer und Mordart ausgewürfelt werden? Kaum vorstellbar.
    Der Autor verbindet in dem Buch mehrere Handlungsstränge deren Verknüpfung anfänglich nicht zu erkennen sind und die jeder für sich schon viel Spannung mit sich bringen. Da ist die Aufmerksamkeit des Lesers gefordert! Gerade anlässlich der schwierigen familiensituation von Fabian Risk ist es von Vorteil die Vorgänger zu kennen, aber es ist kein Muss da jedes Buch für sich eine Einheit bildet.
    Meine Persönliche Meinung zum Buch: Absolut Spannend und ein würdiger Nachfolger von "Minus 18 Grad" - und dank der rasanten Entwicklungen ein echter Pageturner den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!

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    janein
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