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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    JDaizy, 09.05.2017

    Als Buch bewertet

    "Behutsam hielt Anna ihre Tochter im Arm und spürte, wie die Liebe zu diesem kleinen Wesen sie fast überwältigte. Als sie Matteo zwei Jahre zuvor kennengelernt hatte, hatte sie geglaubt, dass man unmöglich jemanden mehr lieben könnte, als sie Matteo liebte. Aber dieses kleine Mädchen mit seinen geballten Fäusten, den winzigen Zehen und den rosigen Wangen war so vollkommen, so bereit, ihre Reise in die Welt anzutreten, so voller Potential."


    "Das Glück schmeckt nach Zitroneneis" ist der Nachfolgeband von "Viviens himmlisches Eiscafè". Es kann aber auch problemlos ohne diesen Vorgängerband gelesen werden, da alle relevanten Details von der Autorin Abby Clements wieder aufgegriffen werden. Ich selbst kannte Teil Eins nicht und hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlten.

    Im Buch lernen wir die zwei englischen Schwestern Anna und Imogen kennen, die das Eiscafé ihrer verstorbenen Großmutter Vivien übernommen haben. Während Imogen ihre Liebe für das Fotografieren und Reisen entdeckt, geht Anna mit ihrem Mann voll und ganz in ihrer Arbeit auf. Wenn da nicht das Heimweh von Matteo wäre. Er entstammt der berühmtesten italienischen Eisfamilie Bonomi und was liegt da näher, den Versuch zu wagen im sonnigen Italien Fuß zu fassen. Doch wird es Anna und Matteo gelingen die traditionellen Italiener mit ihren gewagten Kreationen zu überzeugen? Oder behält die "Mamma Elisa" recht mit ihren Vorstellungen wie italienische Eiscreme zu schmecken hat? Und wer ist diese geheimnisvolle Clarissa mit den traurigen, sehnsüchtigen Augen, die ins Gästehaus der Eltern zieht?

    Angepriesen wird der Roman mit folgendem Satz: "Eine zuckersüße Geschichte um Amore und Famiglia!" Gerade das Richtige, wenn man wie ich sehnsüchtig auf den Sommer wartet. Ich hatte mir eine leichte, lockere Lektüre erhofft. Eine Geschichte, die ohne großes Nachdenken unterhält. Und das tut sie. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und man findet sich schnell im Familiengefüge und den Örtlichkeiten zurecht. Für mich wurden allerdings zu viele Dinge in zu wenigen Worten verpackt. Immer, wenn man gerade dabei war mitzufiebern oder Sympathien für eine Person zu entwickeln, wechselt die Geschichte wieder und wieder zwischen den Geschehnissen in England und Italien. Obwohl ich wirklich ein großer Fan von kurzen Kapiteln bin, hätte ich mir hier ausführlichere Beschreibungen gewünscht, damit man als Leser auch Emotionen entwickeln und mitfiebern kann. So bleibt die Geschichte doch eher an der Oberfläche.
    Trotzdem nimmt sie im Verlauf gehörig an Fahrt auf und hat mich gut unterhalten.

    Sehr schön fande ich die Erinnerungen die Großmutter, die widersprüchlichen Gefühle von Imogen für ihren Freund Finn und die Schilderungen der Amalfiküste und von Capri. Da habe selbst ich Fernweh bekommen. Wenn ich einmal in Italien bin, würde ich diese Gegend wirklich gern einmal kennenlernen. Sehr einprägsam war auch die italienische Schwiegermutter, "die nur in homöopathischen Dosen zu ertragen war". Energisch und selbstbewusst wirbelt sie den Alltag, dort wo sie auftaucht, gehörig durcheinander.
    Die Autorin spricht (verdeckt) auch Probleme an, die sicher jeder von uns kennt: Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln und der Heimat, Verlust und Trauer oder auch den Umgang mit unserer Vergangenheit und mit Veränderungen.
    "Wo man eine Geschichte hatte, stieß man auch auf Spuren dunklerer Zeiten, auf Probleme, die sich jeder Lösung versperrten, und auf Gefühle und Menschen, die man lieber vergessen würde."

    "Das Glück schmeckt nach Zitroneneis" wurde im April 2017 im Mira Taschenbuchverlag veröffentlich. 2015 erschien es unter dem Titel "The Heavenly Italien Ice Cream Shop" in der englischen Originalausgabe.
    Das Cover macht defintiv Lust auf den Sommer. Für mich persönlich hätte es eine Abbildung des Springbrunnens auf dem Platz perfekt gemacht. Aber auch so bekommt man beim Anblick Lust auf den Sommer, auf Sonne und Eiscreme.

    Fazit:
    Ein, trotz seiner 314 Seiten, leichter, kurzweiliger Roman, mit viel Potential, das leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde und der für mein Empfinden auch gern ein bisschen mehr italienischen Esprit hätte haben dürfen. Die Geschichte unterhält aber trotz kleiner Schwächen und sorgt sicher für schöne Stunden am Strand oder auf dem Balkon und bekommt von mir 3,5 von 5 möglichen Sternen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katy K., 08.05.2017

    Als Buch bewertet

    „Das Glück schmeckt nach Zitroneneis“: Der Titel ist einladend, verheißungsvoll, macht Lust auf das Buch. Sobald ich das Wort Zitrone lese, assoziiere ich damit auch immer Sonnenschein. Und was könnte besser zu Italien passen, als strahlend blauer Himmel, warme Sonnenstrahlen und Eis?
    Ein toller Titel, ein traumhaftes Cover für eine schöne Geschichte.

    Zum Inhalt:
    Anna ist eine liebevolle Mutter und führt gemeinsam mit Matteo einen Eisladen in England. Ihre Tochter ist zuckersüß und alles könnte perfekt sein, wenn Matteo nicht so schreckliches Heimweh hätte. Er vermisst seine Familie, seine Sprache und Anna möchte Matteo glücklich wissen, deswegen wagt die junge Familie ein Abenteuer und zieht ins wunderschöne Sorrent. Hier erwartet sie aber nicht nur gutes Wetter, sondern auch Matteos verrückte, laute Familie und seine Mutter Elisa, die ihren eigenen Kopf hat. ;)

    Zum Cover:
    Es ist verspielt und liebevoll gestaltet, es gefällt mir außerordentlich gut, weil es wundervoll zu Italien passt. Man sieht den Piazza, den Platz mit den vielen kleinen Häusern, in der Ferne schimmert das tiefblaue Meer und die felsige Landschaft ist so typisch für Italien. Das gesamte Cover ist, wie ein Gemälde gestaltet und auch das finde ich sehr gelungen, da ich in Italien immer wieder Maler am Straßenrand oder in der Nähe vom Meer stehen sehe und ihnen dabei zuschaue, wie sie wunderschöne Bilder zeichnen. Im Vordergrund erkennt man sogar Matteos und Annas Eisladen.
    Das Cover bekommt von mir fünf Sterne.

    Zu Anna:
    Anna ist eine liebevolle und sympathische Protagonistin mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Sie liebt ihre kleine Familie und ihre anfänglichen Zweifel nach Italien zu ziehen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Sie möchte ihre Familie in England nicht zurücklassen und mit Matteos Mutter Elisa versteht sie sich nicht sonderlich gut. Trotzdem wagt sie aus Liebe zu ihrem Mann ein neues Abenteuer und zieht mit ihm nach Sorrent.

    Zu Matteo:
    Matteo ist der klassische Italiener. Die Art und Weise, wie er spricht und ständig mit seiner Mutter telefoniert, ist sehr passend. In Italien spielt die Famiglia eine große Rolle und da ist es kein Wunder, dass er selbst bei der Geburt seiner Tochter mit Mutter Elisa telefoniert. Ich verstehe, dass er seine Familie vermisst und diese an seinem Leben teilhaben lassen will, deswegen freue ich mich für ihn, dass er zurück nach Italien zieht und dort seine Verwandtschaft wiedersieht.

    Fazit:
    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben und Abby Clements führt einem ganz liebevoll die einzelnen Charaktere vor Augen. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass der Roman noch ein paar Seiten mehr hat, da mir einige Ereignisse zu schnell und zu knapp formuliert waren. Hier wären genauere Beschreibungen angebracht gewesen, mehr Erklärungen und Überlegungen.
    Deswegen verliert der Roman einen Stern, aber ansonsten ist „Das Glück schmeckt nach Zitroneneis“ eine schöne, prickelnde Sommerlektüre, die sich wundervoll lesen lässt.
    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, Abby Clements ruft schöne Bilder beim Lesen hervor und man kommt toll in die Geschichte hinein. Der Anfang hat mir spitze gefallen und wenn ihr auch das Ende des Romans erfahren möchtet, dann lest das Buch und reist zusammen mit Anna und Matteo ins bella Italia.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 05.06.2017

    Als Buch bewertet

    Anna spürt, dass Matteo Heimweh hat. Da sie ihn liebt, will Sie mit ihm nach Italien, doch sie möchte dabei der italienischen Verwandtschaft und vor allem der Mutter von Matteo möglichst wenig begegnen. Da in Sorrent eine Gelateria übernommen werden kann, machen sie sich auf nach Italien.
    Doch neben Matteos Familie gibt es auch noch Annas Familie, die auch Potenzial vor einige Turbulenzen bietet.
    Den Vorgängerband "Viviens himmlisches Eiscafé" kenne ich nicht, was aber auch kein Problem ist.
    Der Schreibstil ist unkompliziert zu lesen. Die Szenen wechseln häufig. Die Geschichte konnte mich allerdings nicht überzeugen, da mir ein wenig Tiefgang fehlt und alles recht vorhersehbar ist. Alle Schwierigkeiten klären sich sehr schnell, es gibt keine größeren Probleme.
    Es traten viele Personen auf. Den ein oder anderen hätte ich gerne näher kennengelernt. Mir fehlte es bei der Beschreibung der Charaktere an Tiefe. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachempfinden und daher keine Bindung zu ihnen aufbauen.
    Allerdings hat mich die Beschreibung der Landschaft an der italienischen Küste begeistert.
    Wer ein locker, leichte Urlaubslektüre sucht, wird da Buch vielleicht mögen. Ich bin nicht so richtig überzeugt.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 07.05.2017

    Als Buch bewertet

    Noch vier Sterne für leichte Unterhaltung zwischen nasskaltem England und traumhafter Amalfiküste

    Matteo liebt seine Anna über alles und das Familienglück scheint perfekt, als Töchterchen Isabella auf die Welt kommt. Auch das Viviens, das Cafe, das sie gemeinsam betreiben, floriert geradezu. Doch Matteo, den gebürtigen Italiener, plagt im nasskalten Brighton immer mehr das Heimweh. Sonne, Italia und Familia, das ist es, was ihm fehlt. Anna spürt das, sie liebt ihn ebenso wie er sie, und deshalb lässt sie sich auf das Abenteuer ein ins sonnenverwöhnte Sorrent zu ziehen um dort eine Gelateria zu eröffnen. Werden sie die Italiener und vor allem Matteos Familie, die Bonomis, eine der berühmtesten Eisfamilien, von ihren himmlischen Eiskreationen, die mit einem Touch England ganz gegen Familientraditionen verstoßen, überzeugen können?

    „Das Glück schmeckt nach Zitroneneis“ ist die Fortsetzung von „Viviens himmlisches Eiscafé“, das ich nicht gelesen habe. Ich konnte auch ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte tauchen und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Allerdings hätte es mir vielleicht den einen oder anderen Charakter näher sein lassen, wenn ich ihn schon gekannt hätte.

    Die Geschichte geht amüsant, spritzig los. Anna ist schwanger, liegt in den Wehen und Imo bleibt nichts anderes übrig, als den alten Retro Eisbus zu packen um ihre Schwester in letzter Minute ins Krankenhaus zu karren. Ich hatte mich deshalb auf eine turbulente, flotte und humorvolle Geschichte eingestellt. Italienisches Temperament, Urlaubsfeeling, ganz viel Eisgenuss, das waren meine Erwartungen, die nicht ganz so erfüllt wurden, wie gedacht. Man lernt nach und nach Annas Familie kennen. Besonders der Vater leidet noch schwer unter dem Tod seiner Mutter, Annas Oma Vivien. Sie muss eine tolle Frau gewesen sein. Sie hat für sehr viele Protagonisten eine enorme Bedeutung und sie wird hier in der Geschichte „am Leben erhalten“. Dafür sorgen viele Erinnerungen, der Umbau ihres Wohnhauses zum Guesthaus und einiges mehr. Imogen Annas Schwester mit ihrer inneren Rastlosigkeit hat mit der Entscheidung zu kämpfen, ob sie sich mit ihren 26 Jahren wirklich schon fest an Finn binden soll. Ein seltsamer Gast im Guesthaus gibt ebenfalls Rätsel auf. Dazwischen bewegen sich Anna, Matteo und ihr kleines Töchterchen Isabella. Da Matteo das Heimweh überkommt, heißt es spontan Umzug nach Italien, welcher genau wie die Eröffnung des Cafes in Sorrent glimpflich über die Bühne läuft. Reibereien mit der Schwiegermutter Elisa sind vorprogrammiert, wobei ich mir diese noch lebhafter ausgemalt hatte. Dafür sorgt Matteos Schwester Carolina mit Geheimnissen für weitere Entwicklungen. Evie, die Freundin von Vivien, hat der Geschichte eine tolle Note verpasst, wovon ich aber nicht zu viel verraten will.

    Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und man kann durch die Seiten fliegen. Für eine Geschichte, die sich aber so viel mit Sehnsüchten, Selbstzweifeln, Gefühlen und Genuss beschäftigt, war er mir nicht leidenschaftlich genug. Ich konnte, trotzdem mir Charaktere wie Finn, Elvie, Anna oder auch Matteo durchaus sympathisch waren, mit niemandem so richtig mit leiden oder fiebern. Vielleicht, weil es hier für mich keine wirklich richtigen Hauptdarsteller gibt, die eine zentrale Rolle einnehmen, vielleicht auch, weil es für mich zu viele nebeneinander laufende Stränge gab, die mich unterschiedlich stark gefesselt haben und die ich nicht so recht zu einer Einheit zusammen fügen konnte.

    Toll wird aber die Kulisse beschrieben. Die traumhafte Landschaft an der Amalfiküste, das sommerliche Leben auf dem Platz ums Cafe mit Luigis Pizzeria gegenüber, der Meereswind, all das hat Lust auf Urlaub gemacht. Auch das Guesthouse oder der Zusammenhalt der Läden unter den Arkaden im verregneten England konnte ich mir super gut vorstellen.

    Ich liebe Eis und Anna und Matteo haben sicher ein Händchen dafür was Naschkatzen schmeckt. Ich hatte nicht nur einmal einen wässrigen Mund, wenn Waffeln, leckere Eisbecher oder erfrischendes Sorbet serviert wurden. Wobei es bei mir gerne noch ein bisschen mehr sein hätte dürfen.

    Alles in allem konnte mich „Das Glück schmeckt nach Zitroneneis“ zwar nicht völlig mitreißen oder gefangen nehmen, aber ich hatte durchaus kurzweilige Unterhaltung, ideal zum Abschalten und in den Urlaub träumen, deshalb gibt es von mir auch noch 4 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katjuschka, 07.05.2017

    Als Buch bewertet

    Ich mag ja immer mal wieder auch ganz gerne leichtere Geschichten aus der Rubrik Chick-Lit.
    "Das Glück schmeckt nach Zitroneneis" ist der Nachfolger von "Viviens himmlisches Eiscafé" und gehört in diese Kategorie.
    Angesiedelt an der Amalifi-Küste hatte ich mich auf eine charmante, witzige Liebesgeschichte mit viel italienischem Esprit eingestellt - und wurde leider enttäuscht.
    So haben die Protagonisten z.B. Probleme, die eigentlich gar keine sind oder sie sitzen alles mehr oder weniger einfach aus.
    Generell werden mir auch ihre diversen Problemchen viel zu schnell und problemlos gelöst, bzw. es fügt sich alles ohne größeres Zutun nahezu perfekt zusammen. Viel Spannung ist da nicht.
    Da werden auch mal so eben Entscheidungen getroffen und von jetzt auf gleich umgesetzt und alles läuft wie Lack!
    Ein Eiscafé in Italien von Deutschland aus per Skype besichtigen und dann einfach kaufen? Logisch! Und vor Ort ist natürlich alles tip-top!
    Ich hatte nicht mit übermäßig Tiefgang gerechnet, aber hier ist einiges doch sehr flach.
    Definitiv hatte ich mit mehr Zündstoff zwischen Anna und der italienischen Schwiegermutter gerechnet, aber bevor es knallt zeigen sich alle urplötzlich einsichtig. Fri-Freu-Ei #1
    Auch gibt es Handlungsstränge, welche der eigentlichen Geschichte zu viel Raum und Entfaltungsmöglichkeiten nehmen:
    Clarissa etwa, eine Person aus Viviens Vergangenheit taucht plötzlich mit einem dubiosen Geheimnis auf, es wird mehr oder weniger nebenher abgehandelt und sie bekommt auf den letzten Drücker auch noch ein Happy-End verpasst! Fri-Freu-Ei #2
    Familienfreundin Evie verliert in kleinen Nebensätzen ihren Laden, bekommt sofort auf ihre "alten Tage" eine neue berufliche Herausforderung, trifft nach Jahren ihre große Liebe wieder und sie bekommen eine neue Chance. Fri-Freu-Ei #3

    Wer eine leichte Lektüre ohne viel Dramatik für Strand, Garten oder Freibad sucht, der liegt hier richtig. Mein Buch war es leider nicht.
    Eigentlich wären es für mich nur zwei Sterne, den dritten gab es für Sorrent und die wunderbare Amalifi-Küste!

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  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone L., 11.05.2017

    Als eBook bewertet

    Ich wusste nicht, dass das Buch eine Fortsetzung ist, aber ich kam trotzdem gut in die Geschichte hinein, da sie eine eigene Handlung hat und in sich abgeschlossen ist. Wenn Zusammenhänge zum Vorgängerbuch aufkamen, hat die Autorin darauf geachtet, dass dies kurz erklärt wurde. Mir haben Anna und Imogen gut gefallen, da sie so unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen, aber trotzdem zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Das Buch ist perfekt für den Urlaub oder zur Einstimmung auf den Sommerurlaub geeignet, denn man reist mit Anna und Matteo nach Sorrent und erlebt mit ihnen ihren Versuch ein Eiscafe zu übernehmen. Es geht natürlich viel um Eis, Sonne und die italienische Mamma Elisa, die sich überall einmischt. Auch ein bisschen Amore darf nicht fehlen. Sehr schön hat die Autorin auch die Vergangenheit von Imogens und Annas Oma eingeflochten, denn Imogen entdeckt im Nachlass einen Brief und die beiden versuchen herauszufinden, wer ihn geschrieben hat. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und auch humorvoll. Es macht Lust auf Sommer und ist eine Gute-Laune-Geschichte.

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  • 3 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina M., 28.05.2017

    Als Buch bewertet

    "Der gebürtige Italiener und die Engländerin Anna wagen das Abenteuer und ziehen vom nasskalten Brighton ins sonnenverwöhnte Sorrent. Hier wollen sie eine Gelateria eröffnen und ganz Italien mit ihren Eiskreationen verzaubern. Eigentlich eine brillante Idee, wäre da nicht Matteos verrückte, laute Verwandtschaft. Insbesondere Mamma Elisa hat ihre eigenen Vorstellungen, wie italienische Eiscreme zu schmecken hat. Eines steht fest, dass wird ein turbulenter Sommer …" - soweit der Klappentext.

    Das wunderschöne Cover zeigt einen Ort an der italienischen Amalfi-Küste, ein Eiscafé im Vordergrund. Zusammen mit dem Klappentext war das Grund genug, mich für ein Exemplar in der Leserunde zu bewerben.

    Es handelt sich um den zweiten Band um die Schwestern Anna und Imogen, was ich erst beim Lesen entdeckte. Die Kenntnis des ersten Bandes ist nicht erforderlich, um den zweiten lesen zu können.

    Abby Clements schreibt flüssig, klar und gut lesbar. Die Charaktere werden gut und detailliert beschrieben, so dass man sie leibhaftig vor sich zu sehen glaubt. Auch die italienische Amalfiküste und die Orte hat die Leserin gleich vor Augen.
    Die Autorin lässt die beiden Schwestern Anna und Imogen abwechselnd erzählen, so dass die Leserin an beider Leben teilnimmt. Gut gefallen hat mir die Entwicklung von Imogen, die Angst vor einer festen Bindung hat und nach den üblichen Irrungen und Wirrungen zu sich findet. Leider gibt es zu viele Nebenstränge, die teilweise nur kurz abgehandelt werden. Einige Ideen hätten Potential für einen weiteren Band, z.B. die Geschichte um Vivien, Evie und Luigi oder auch Clarissa, Annas Schwägerin. Gut getan hätten dem Roman auch einige konkrete Zeitangaben, um die Abläufe ein wenig besser einordnen zu können.

    Abby Clements arbeitete in einem Verlag, bevor sie Schriftstellerin wurde und lebt in London.

    Der Klappentext ließ mich einen leichten Sommerroman für eine kleine Alltagsauszeit erwarten. Diese Erwartung wurde erfüllt, allerdings führen die vielen Nebenhandlungen nur zu einer Bewertung von 3 Sternen.

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    janein
  • 2 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 06.05.2017

    Als Buch bewertet

    Aufgrund des Hypes, der um das Buch gemacht wurde und den vielen positiven Rezensionen, dachte ich, dass ich DAS Sommerbuch 207 in den Händen halte....und wurde herb enttäuscht.

    Zu Beginn des Buches fand ich die Geschichte noch recht witzig und charmant - wer kommt schon auf die Idee, mit einem Eiswagen zur Entbindung ins Krankenhaus zu fahren ?!  :-)

    Auch die Eiskreationen - allen voran Heißes Eis- heiße Schokolade mit Nougat- und Zartbittereis sowie gehackte Haselnüssen---yummy- waren das, was ich mir für dieses Buch erhofft hatte.
    Das war es aber dann auch schon.

    Die Charaktere bleiben alle irgendwie oberflächlich und lieblos,  es will einfach kein Bezug zu ihnen und der Geschichte aufkommen. Es fehlt Leichtigkeit, Esprit, Witz und  Charme- also alles das, was man sich von einem Sommerroman in Italien erhofft.
    Es gibt Abschnitte, das plätschert die Geschichte einfach nur so vor sich hin um dann wieder im nächste n Moment an Ereignissen, die sich überschlagen überrannt zu werden. Fast so, als hätte man gemerkt, dass vorher die Geschichte kurz vorm einschlafen gewesen ist.
    Immer wenn es mal drohte interessant zu werden, riss der Erzählfaden ab und man sprang zu einem anderen Thema über. Anstatt die angefangenen Geschichte zu Ende zu erzählen, schwangen mehrere lose Enden im Kapitel herum. Da war dann schnell die Luft raus :-(

    Fazit: Ich kann mich dem Hype leider nicht anschließen und bin schwer enttäuscht. Das Buch ist, meiner Meinung nach, meilenweit von einem guten Sommerroman entfernt. Für die Idee und die leckeren Eiskreationen gebe ich zwei Sternchen...mehr war leider nicht drin

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    janein
  • 3 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 16.04.2017

    Als Buch bewertet

    Das Cover zeigt ein malerisches Dörfchen am Meer. Es versetzt den Leser sofort in eine Wohlfühlstimmung, so dass man direkt loslegen möchte.

    Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Imogen schlief tief und fest, den Kopf an Finns Brust geschieht und unter zwei Daunendecken und einer Wolldecke vergaben, als ihr Handy bimmelte.

    Kommen wir zum Inhalt: Es beginnt mit der Geburt Bellas, Tochter von Anna und Matteo. Bevor ich mich jedoch irgendwie mit den Protagonisten anfreunden konnte, begann der Zeitsprung.

    Nun wurde mich auch klar, dass es wohl einen Vorgängerband geben musste, denn irgendwie fehlte so ein bisschen der Zusammenhang. Kurz recherchiert und siehe da... Band 1: Viviens himmlisches Eiscafé.

    Nun gut, vielleicht ging es ja doch, ohne den Vorgänger zu kennen.

    Matteo möchte zurück in seine Heimat, nach Italien. Anna zögert anfangs etwas, aber stimmt dann zu, für einige Zeit auszuwandern. Schnell ziehen sie an die Amalfi-Küste. Aber schon bald wird klar, dass Matteos Familie irgendwie immer mitmischt. Krisen und Probleme sind vorprogrammiert.

    Annas Schwester Imogen entdeckt ein Geheimnis und flieht mit ihrem Freund ebenfalls nach Italien.

    Wie es nun weiter geht, kann man sich ja fast schon denken.

    Fazit:

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten, habe ich mich dann doch in die Geschichte eingefunden. Der lockerleichte Schreibstil der Autorin machte mir das möglich.

    Die Schilderungen der Streitigkeiten und sonstigen Unzulänglichkeiten haben mich schon auch berührt. Ja, ich kann sagen, ich habe teilweise mitgelitten.

    Trotzallem ist es eine Serie, die ich wohl nicht weiter verfolgen werde, da mich dieser Band nicht wirklich überzeugen konnte. Es war nett zu lesen, aber auch nicht mehr oder weniger.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vampir989, 20.05.2017

    Als Buch bewertet

    Klapptext:
    Der gebürtige Italiener und die Engländerin Anna wagen das Abenteuer und ziehen vom nasskalten Brighton ins sonnenverwöhnte Sorrent. Hier wollen sie eine Gelateria eröffnen und ganz Italien mit ihren Eiskreationen verzaubern. Eigentlich eine brillante Idee, wäre da nicht Matteos verrückte, laute Verwandtschaft. Insbesondere Mamma Elisa hat ihre eigenen Vorstellungen, wie italienische Eiscreme zu schmecken hat. Eines steht fest, dass wird ein turbulenter Sommer …

    Die Autorin verführt uns in das sonnige Italien.Dies ist der 2.Teil einer Sommerromanreihe.Er kann aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.
    Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.

    Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.Alle Charaktere sind sehr nett und liebreizend.Finn,Elvie,Anna und Matteo fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgelitten und mitgebangt.Aber auch der Humor kommt auf keinen Fall zu kurz.Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.
    Durch die wunderbaren Beschreibungen der Landschaft rund um die Almafiküste kam in mir gleich ein Urlaubsfeeling hoch.Am liebsten hätte ich gleich meine Koffer gepackt und wäre dorthin gefahren.
    Auch bekam ich gleich Lust auf Eis und Waffeln bei den vielen Eissorten die es in den Cafe´s gab.
    Durch die beeindruckende und emotionale Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die Handlung bleibt von Anfang bis Ende interessant und so kommt nie Langeweile auf.


    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt sehr schön zum Buchtitel und der Geschichte.


    Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet.Als Urlaubslektüre oder einfach mal zwischendurch ist es sehr zu empfehlen.

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    janein
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