Hinter den Türen, Hera Lind

Hinter den Türen

Roman nach einer wahren Geschichte

Hera Lind

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  • 4 Sterne

    12 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 27.04.2018

    Als Buch bewertet

    Hinter den Türen, von Hera Lind
    Roman nach einer wahren Geschichte

    Inhalt:
    Juliane Bressing hat sich eine fast perfekte Welt geschaffen: treuer Mann, zwei wohlerzogene Kinder, Arbeit, Haus, Garten, Hund – alles ist da!
    Warum also nicht etwas vom „Glück“ abgeben und übergangsweise „drei ganz normale Kinder“ aufnehmen die eine Pflegefamilie suchen.
    Doch bald nach der Ankunft der Kinder wird klar – hier ist nichts normal!
    Was haben diese Kinder erlebt?
    Welches dunkle Geheimnis hüten sie?
    Und warum verwehren alle amtlichen Stellen und Personen ihre Hilfe und boykottieren das Engagement von Juliane?
    Schon nach wenigen Monaten steht Juliane mit ihrer eigenen Familie an einem Abgrund.

    Meine Meinung:
    Was gehen mir für Gedanken durch den Kopf wenn ich dieses Buch lese:
    Ich bin fassungslos:
    - über das unsensible, unprofessionelle und unmenschliche Verhalten und handeln von „Schlüsselpersonen“ an wichtigen Stellen,
    -über das Ausmaß an Leid das Kinder (auch in unserer Zeit und Gesellschaft) angetan wird,
    -und erstaunt, ungläubig, fassungslos und glücklich, dass es Menschen gibt die das alles aushalten, tragen und überwinden helfen.

    Es heißt, das Leben schreibt die unglaublichsten Geschichten!
    Wenn man dieses Buch liest (und alles so glaubt wie es drin steht) ist das absolut wahr.
    Doch für mich sind einige Stellen zu unglaublich und unverständlich.
    Z.B. warum nimmt Juliane die Kinder mit in das verwahrloste Haus? Warum schaut sie sich das nicht zuerst selber an? Oder warum fährt sie mir der hochtraumatisierten und gefährlichen Malie alleine im Auto durch die Nacht zu Notaufnahme (es war ja keine Lebensgefahr), wäre hier ein Notarzt mit Sanitätern nicht sinnvoller gewesen.
    Und entweder habe ich einiges überlesen oder falsch interpretiert aber es ergaben sich für mich auch Widersprüche: z.B. die Stiftung „Sonnenschein“, am Anfang wurde von dem Herrn ganz wichtig herausgehoben wie lange es diese Stiftung schon gibt und dass es die älteste in Köln sein soll, und am Ende ist die Stiftung von „Frau Nölle“ erst seit kurzem gegründet worden?

    Autorin:
    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen Erfolg hatte. Sie lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

    Mein Fazit:
    Ein Buch das tief bewegt.
    Gibt es solche Zustände wirklich? Auch wenn man sowas in den Medien immer wieder liest.
    Wäre es ein Roman ohne wahren Hintergrund würde ich es als zu übertrieben/unrealistisch „abstufen“.
    Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sterne. Da ich das Buch aber spannend fand und es in zwei Tagen ausgelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, vergeben ich 4 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 07.05.2018

    Als Buch bewertet

    Juliane hat alles, was das herz begehrt - zwei gut erzogenen Kinder, einen tollen Mann und ein Heim voller Liebe und Herzenswärme. Als sie in der Zeitung eine Annonce entdeckt, in der für drei "ganz normale Kinder" eine liebevolle Pflegefamilie gesucht wird, steht schnell fest, Juliane möchte ihre Leibe und ihre Fürsorge mit Mann und Kindern teilen und den drei Kinderseelen in liebevolles Zuhause bieten. Doch im Verlauf der zeit wird aus dem Traum von der großen Familie ein echter Alptraum und Juliane bewegt sich immer mehr am Abgrund...

    Bisher habe ich Hera Lind nur mit ihren wirklich amüsanten Unterhaltungsroman als Schriftstellerin gekannt und die neue Seite mit diesen Tatsachenromanen ist mir unbekannt. Deswegen habe ich mich mit Feuereifer auf dieses Buch gestürzt und bin sprach- & fassungslos, welche desolaten Zustände hier geschildert werden.
    Wie kann es sein, dass eine Mutter, deren Instinkte wirklich ausgeprägt sind, so oft gegen Mauern in den Behörden anrennt und ohnmächtig zusehen muss, wie die ihre Pflegekinder von einem
    Mit schonungslosen Schilderungen, die tief ins Herz gehen, hat Hera Lind diese Geschichte zu Papier gebracht und ich stehe mehrfach wütend und mit geballten Händen im Zimmer, weil ich ebenfalls die Ohnmacht empfinde, die Juliane gefühlt hat. So viel unprofesionelles Verhalten seitens der Behörde und das alles zum Wohl des Kindes, so viel Leid , das man kleinen Kinderseelen antut und vor allen Dingen so viel Willkür von sog. Schlüsselpersonen - das ruft in mir die blanke Wut hervor.
    Die Geschichte der Kinder hat mich als Mutter tief bewegt und ich ziehe meinen Hut vor Juliane und ihrer Familie, dass sie diese schwere Zeit so toll überstanden haben und immer noch eine Einheit bilde. Ich glaube, ich wäre mehr als einmal nahe dran gewesen, das Handtuch zu werfen und aufzugeben.
    Mein ganzer Respekt gehört Juliane und allen, die wirklich in der heutigen Gesellschaft mit ihre ganzen Liebe und ihrer ganzen Kraft so helfen und somit jungen Menschen ein liebevolles Zuhause geben.
    Auch gehört mein Dank Hera Lind, die aus diesem erschreckenden Tatsachenbericht eine wirklich packende Geschichte geschrieben hat, die mich noch lange, lange beschäftigen wird.

    Herzlichen Dank an Corinna Schindler und den Diana Verlag für die kostenfrei Bereitstellung dieses Rezi-Exemplares. diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

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    janein
  • 5 Sterne

    19 von 35 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Siggi.W, 08.04.2018

    Als Buch bewertet

    Nachdem ich die Kurzbeschreibung des Buches gelesen habe, bin ich schon sehr begeistert. Dies ist ein aktuelles Thema, und mich würde brennend interessieren, wie die neu zusammengesetzte Familie ihren Alltag bewältigt. Sicherlich gibt es viele Probleme, dennoch hoffe ich, dass es ein gutes Miteinander in der Familie geben wird. Da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, wird es mich wieder sehr berühren, so wie dies bei vielen Büchern von Hera Lind der Fall ist. Übrigens gefällt mir das Cover sehr gut.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 15.05.2018

    Als Buch bewertet

    Bereits nach den ersten Zeilen war ich fasziniert. Fasziniert von einer nahezu perfekten Familie. Absolut wohlerzogene Kinder, die selbsttätig und ohne Aufforderung im Haushalt helfen, selbstständig ihr Zimmer aufräumen, mit Vorliebe Gemüse essen. Ein fast schon bilderbuchhaftes Leben. Eine Familie, im der einfach alles in absoluter Perfektion zu laufen schien. Ja, ich hatte mich seufzen erwischt. Es klang alles schön, sehr schön, oder etwa zu schön? Und vorallem stellte ich mir die Frage, ob es solch eine Familie wirklich gab, oder war es auch nur eine Wunschvorstellung der Autorin?

    Nachdem die perfekte Familien in allen Details vorgestellt wurde, lernt der Leser Frau Nölle kennen. Puh, was soll ich sagen? Ein Drache? Eine blöde Kuh? Eine Frau ohne echte Gefühle? Oder, Achtung Zitat: Blöde Sumpfkuh! Ich hatte jedenfalls Frau Nölle recht schnell auf dem Kieker und hätte ihr am liebsten die Unterlagen vor die Füße geknallt. Erstaunlich, wie ruhig Jon geblieben ist. Ich wäre bei dieser hochnäsigen Schranze wohl eher ausgetickt. Aber auch Juliane bleibt hartnäckig, da sie perfekt in ihrer Mutterrolle aufgeht, auch bei Kindern, die sie nicht kennt. Hier hatte sie meinen vollen Respekt.

    Erschreckend fand ich die Zustände, in denen die drei Kinder aufwachsen musste. Sei es das Haus im Schrebergarten, oder auch das Heim, in das kein Geld mehr investiert wurde. All dieses zusammen mit den Trägergesellschaften bzw. ihren Verantwortlichen, grenzt es schon fast an Unmenschlichkeit. Ist ein Mensch wirklich nur so wenig wert? Wenn der Mensch (noch) keinen Nutzen für die Gesellschaft hat, sind auch keinen Gefühle aufzubringen? Entsetzlich! Ich war über die Willkür und das Verhalten einiger Protagonisten stellenweise wirklich schockiert. An dieser Stelle möchte ich nochmal wiederholen, dass es sich um einen Tatsachenroman handelt!

    Zum Schluß noch ein paar Sätze zu Cover und Klappentext. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt eine gewisse Idylle und suggeriert eine Beständigheit. Eigentlich so ein bisschen Heile Welt. Im Klappentext zeigt sich hingegen schon, dass diese Heile Welt auch ihre Schattenseiten hat. Der Klappentext macht neugierig, da man unbedingt weitere Informationen haben möchte.

    Lesespaß oder Lesefrust?

    Bei diesem Buch kann man nicht wirklich von Lesespaß sprechen, obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es war aufklärend, erschreckend, ehrlich, ernüchternd und oft saß ich einfach nur mit einem Kopfschütteln da, weil ich diese Beamtenwillkür einfach nur ätzend fand.

    Sehr gut fand ich das Nachwort von Juliane Bressin, in dem sie erklärt, wie es zu diesem Buch kam. Auch der Nachtrag von Hera Lind zeigte nochmal, wie dieser Tatsachenroman entstanden ist, und welchen Anteil sie an der Geschichte hatte.

    Dieser Roman hat mir nette, aber auch erschreckende Lesemomente beschert.

    Dafür gibt es von mir ganz klare 5 Sterne und meine Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion L., 22.06.2018

    Als Buch bewertet

    Ich habe dieses Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen. Die Leidensgeschichte der adoptierten Kinder und der Adoptionsfamilie hat mich tief bewegt. Aufgewachsen in guten Verhältnissen, kann man sich garnicht vorstellen wie schlimm es wirklich hinter manchen deutschen Türen zugeht und welches Leid Kinder aushalten müssen. Dazu noch die überforderten Amtspersonen, die beim lesen des Romanes , in einem die Wut aufsteigen lassen. Man steht ohnmächtig daneben und wünschte sich, eingreifen zu können. Zwischendurch überlegte ich das Buch beiseite zu legen, da es mich sehr aufregte. Ich konnte das nicht, ich musste es bis zum Ende lesen. Ein sehr trauriges Thema sehr gut beschrieben.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Friedel-Helga S., 19.05.2018

    Als eBook bewertet

    Ein wunderbares Buch. Ein schweres Schicksal mitfühlend dargestellt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Alexandra H., 26.08.2018

    Als eBook bewertet

    Spannender Lesestoff, berührend und trotzdem mit Humor bepackt!

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    claudio J., 04.05.2018

    Als Buch bewertet

    Ist sehr gut zum Einschlafen

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    janein
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