GRATIS¹ Geschenk für Sie!

Merken
 
 
lieferbar
versandkostenfrei

Bestellnummer: 140815742

Buch (Gebunden) 25.00
Dekorierter Weihnachtsbaum
In den Warenkorb
Sortiert nach: relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach: alle
  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SofieW, 19.06.2022

    Ein literarisches Kammerspiel, abgeschottet von der Welt und doch sehr mittendrin

    Im Frühjahr 2020, Corona drängt sich gerade massiv in unser Leben, beschließen der russischstämmige Schriftsteller Sasha und seine Frau, ihren nahe New York liegenden Landsitz für eine ausgesuchte Gruppe illustrer Gäste, Freunde und Bekannte, zu einer selbstgewähltenEnklave auf Zeit zu machen. Die Personen, die da aufeinander treffen, sie sind wirkliche Persönlichkeiten, zumindest ihr ausgeprägtes Selbstbewusstsein und ihre Selbstliebe lässt darauf schließen. Jeder hat seine Geschichte, seine Stellung in der Gesellschaft, aus der man sich gerade für ein halbes Jahr verabschiedet hat und alle haben bisher darin ein ordentliches Maß an Beachtung eingefordert und auch erhalten. Nun also ist ihr Kosmos auf diese kleine Gruppe zusammengeschrumpft und es gilt, möglichst viel vom Kuchen abzubekommen und seinen angemessenen für den einzelnen zufriedenstellenden Platz zu erobern. Ein bisschen erscheint diese Schar wie ein brodelnder Vulkan, aber der Deckel bleibt immer gerade noch so auf dem Topf.
    Und so hat es dieses 'große Kammerspiel', das wir als Leser so intensiv, fast schon sezierend, direkt vor unserer Nase, miterleben dürfen, schon in sich und zwar so richtig. Nichts wird hier ausgespart, weder die aktuelle Politik noch Themen wie die Auswirkungen von Digitalisierung und Social Media oder rassistisch motivierte Ereignisse und die dadurch ausgelösten gewaltsamen Unruhen. Die amerikanischen Gesellschaft wird unter die Lupe genommen, sehr ausführlich, denn schließlich hat man ja Zeit. Aber das ist natürlich nicht alles. Wie sollte es anders sein, wo Menschen sind, ist auch Individualität und auch diese wird ausgelebt, bis zum Äußersten.
    Mich hat dieses Buch fasziniert. Es war anfangs nicht ganz einfach zu lesen. Doch nachdem man sich hineingefunden hat, in die an sich sehr flüssige Sprache des Autors und vorallem in das eigentliche Szenario, diesem nie stillstehenden 'Durcheinander', welches aber gleichzeitig so präzise und fein konstruiert daherkommt, das ist schon sehr gut gemacht und bietet beste Unterhaltung auf hohem literarischem Niveau.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 3 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Siglinde H., 03.07.2022

    Brennglas Corona
    Der russischstämmige Schriftsteller Senderovsky versammelt seine Freunde, die er schon seit seiner Jugendzeit kennt, auf seinem Anwesen außerhalb von New York. Gemeinsam wollen sie sich dort vor der Pandemie in Sicherheit bringen und alte Erinnerungen aufleben lassen. Als besonderer Gast kommt ein berühmter Filmstar hinzu. Eine ehemalige Studentin Senderovskys vervollständigt die Gruppe. Was als fröhliche Runde und Schwelgen in alten Zeiten geplant war, entwickelt sich zum Drama.

    Mir ging es mit meinem Leseerlebnis ähnlich. Zu Beginn musste ich mehrfach herzlich lachen, während ich Senderovsky bei seinen Vorbereitungen begleite. Manche der Corona-Maßnahmen erscheinen im Rückblick geradezu absurd. Mein Vergnügen wird kleiner mit dem allmählichen Eintreffen der Freunde.

    Schnell wird klar, dass hier die Erinnerung mit goldenem Pinsel gemalt hat. Senderovsky ist finanziell am Ende. Die Einladung des Filmstars, den ich nicht sympathisch fand, soll zu einem lukrativen Filmgeschäft führen, um den drohenden Ruin abzuwenden. Senderovskys Frau würde am liebsten alle Anwesenden zum Teufel jagen. Vinod , der an Krebs erkrankt ist, kommt zum sterben aufs Land. Dann gibt es noch die achtjährige Tochter der Senderovskys, die ich einfach nur als anstrengend und überdreht empfunden habe.

    Die Anwesenheit des Filmstars ist der Katalysator. Er beginnt eine Liebesbeziehung mit der ehemaligen Studentin. Das löst einen Shitstorm bei seinen Fans aus. Fremdenfeindlichkeit spielt plötzlich eine Rolle. Und so entgleitet mir die Geschichte immer mehr. Als dann noch Traumsequenzen hinzukommen, habe ich den Faden verloren und empfand das Geschehen als langweilig. Am meisten haben mich die Ereignisse rundum Vinod berührt, der so etwas wie Glück findet.

    Am Ende der Pandemie verlassen alle das Anwesen. Was mir hier gut gefallen hat, die Beteiligten machen nicht dort weiter, wo das Leben vor der Pandemie aufgehört hat. Es hat auf mich den Eindruck gemacht, als hätten sie einen Läuterungsprozess durchlaufen. Das habe ich als hoffnungsvoll empfunden.

    Ich kann nicht verhehlen, dass ich Erleichterung verspürt habe, als ich das Buch zugeklappt habe. Dennoch war der Roman zeitweise für mich unterhaltsam, witzig, spannend und sehr emotional, wenn auch in meinen Augen überfrachtet.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fee04, 25.05.2022

    Klappentext

    Ein Haus auf dem Land, acht Freunde, vier Romanzen - und sechs Monate in Isolation. Es ist März 2020, und eine uns wohlvertraute Katastrophe zieht am Horizont auf. In einem idyllischen Landhaus außerhalb von New York versammelt der russischstämmige Schriftsteller Sasha Senderovsky eine illustre Gruppe alter Freunde und loser Bekanntschaften, um die Pandemie bei gutem Essen und anregenden Gesprächen auszusitzen. Über die nächsten Monate wachsen neue Freund- und Liebschaften, während sich längst vergessen geglaubte Kränkungen mit frischer Kraft manifestieren. Doch mit der Ankunft eines mythenumwobenen Hollywoodstars gerät das mühsam konstruierte Gleichgewicht dieser Wahlfamilie gefährlich ins Wanken.

    „Landpartie“  von Gary Shteyngart ist ein Meisterwerk!
    Der Autor schreibt flüssig und auch das sprachliche Niveau ist sehr hoch. Ein gelungener Gesellschaftsroman der für tiefgründige Gedanken sorgt.
    Die Protagonisten verbringen die Zeit während der Pandemie in der idyllischen Bungalowanlage des Schriftstellers Sasha und werden von ihrer Vergangenheit, ihren Schwächen und Lügen, sowie der Liebe gefunden.
    Es werden intellektuelle Gespräche geführt und die Isolation der unterschiedlichen Menschen führt dazu, das tief brodelnde Emotionen den Weg nach oben finden.
    Freundschaften werden aufgerüttelt, Träume wahr und Leben gelebt, die dem Einzelnen nicht zustehen.
    Eine Beziehungs-App bringt Leben in die Abgeschiedenheit auf dem Land. Ist die App an den Irrungen und Wirrungen der Liebschaft zwischen dem Hollywoodstar und einer Autorin schuld? Wird deren Erfinderin nun auch ohne App die Liebe zulassen können?
    Die Protagonisten werden bis in ihr Innerstes (vor-) geführt, ihre Leiden und Liebschaften ausgebreitet und begutachtet. Finanzielle Aspekte dargelegt, Kultur gelebt und rassistische Einstellungen diskutiert.
    Ein wahrhaftes Feuerwerk der Emotionen während der Pandemie.
    Ein Meisterwerk, welches das Potential zu einer Verfilmung in sich trägt.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 4 Sterne

    Petra H., 16.05.2022

    März 2020. Alexander genannt Sasha Senderovsky ist Schriftsteller und der Besitzer eines idyllischen Anwesens eines aus fünf Bungalows bestehenden Anwesens auf dem Lande. Hierhin haben er und seine Frau Masha Levin-Senderovsky Freude eingeladen um hier der aufkommenden Corona-Epedemie zu entgehen. Zusammen mit Masha und seiner achtjährigen Tochter Natasha bewohnt er das Haupthaus. Erwartet werden seine Freundin aus Highschool-Zeiten Karen Cho, Erfinderin einer beliebten Dating-App. seinen und Karens Highschool-Freund Vinod Mehta, vormals außerordentlicher Professor, jetzt Koch, der Gentleman Ed Kim, die Autorin Dee Cameron, eine ehemalig Studentin Senderovskys und als beonderen Gast den Schauspieler.
    Die Freunde beziehen die restlichen Bungalows. Man trifft sich draußen vor den Häusern, es wird getrunken, geredet, viel geredet. Natürlich alles so unter den Verhaltensmaßregeln, wie auch wir sie aus dem Frühjahr 2020 kennen. Abstandsregeln, Masken tragen, Rauchverbot. Was machen emigierte russischstämmige, sie trinken und genießen gutes Essen. In den Monaten, die diese kleine Gesellschaft nun zusammen die Pandemie überstehen will, ergeben sich Liebesbeziehungen, besonders als der Ehrengast, ein berühmter Schauspieler auftaucht. Alte Kränkungen flammen wieder auf. Außerdem trägt auch jeder Gast sein eigenes Päckchen schlechter Erfahrungen und daraus resultierendem Verhalten mit sich. Und mitten dazwischen die achtjährige Nat, ein lautes autistisches altkluges immer dazwischen redendes Mädchen, das auch den Leser nervt. Corona macht auch vor der kleinen Kolonie nicht halt. Das Drama kündigt sich an.

    Lustig? So richtig nicht. Der Beginn des Romans lässt einen schmunzeln, doch es wird immer dramatischer bis hin zum Tod. Es lassen sich auch immer wieder Bezüge zu den großen russischen Dramatikern finden. Onkel Wanja lässt grüßen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 4 Sterne

    Magnolia, 25.06.2022

    Sasha Senderovsky besitzt nicht nur ein Landhaus außerhalb New Yorks, auch gehören Gästebungalows zu seinem Anwesen und die bieten sich geradezu an, die Pandemie bei gutem Essen und viel Alkoholika gemeinsam mit alten Freunden zu überstehen. Und es gefällt ihm, dem russischstämmigen Schriftsteller, der Anführer dieser ländlichen Menagerie zu sein.

    „Acht Freunde. Vier Romanzen. Sechs Monate Isolation“ - die Landpartie ist in vollem Gange.

    Ein Thema, das jeder kennt und selbst durchleben musste.

    Wer es sich in dieser Situation leisten kann, sein Dasein auf dem Lande zu verbringen und die damit einhergehende freiere Lebensweise, ist schon privilegiert. Es sind ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die hier aufeinandertreffen. Ihre Gespräche geben Einblick in ihr bisheriges Leben, es wird gnadenlos durchleuchtet und nicht nur dieses eine allumfassende Virus gibt den Takt an. Einhergehend mit der Isolation werden Emotionen freigesetzt, die unter normalen Umständen nie an die Oberfläche gelangen würden.

    Das Virus und die Mythen, auch all die mittlerweile wohlbekannten Verschwörungstheorien kommen zur Sprache. Die Pandemie wird immer mehr zum zwischenmenschlichen Intermezzo. Fast wie im Rauschzustand vergessen sie alles um sich herum, die Moralvorstellungen werden zunehmend lockerer, es geht zur Sache. Und hört beinahe nicht mehr auf, je weiter ich lese – ein Zuviel des Guten. War ich anfangs noch neugierig – es war durchaus kurzweilig, ja amüsant, ihnen zuzuschauen - so musste ich mich später zwingen, dem Ganzen zu folgen.

    Ironisch, entlarvend, gesellschaftskritisch - Gary Shteyngart hat mit seiner „Landpartie“ in mehreren Aufzügen einen Blick zurück getan. Ein in weiten Teilen lesenswerter Roman mit einem Ende, das es so nicht gebraucht hätte.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 3 Sterne

    Kristall, 28.07.2022

    Klappentext:

    „Es ist März 2020, und eine uns wohlvertraute Katastrophe zieht am Horizont auf. In einem idyllischen Landhaus außerhalb von New York versammelt der russischstämmige Schriftsteller Sasha Senderovsky eine illustre Gruppe alter Freunde und loser Bekanntschaften, um die Pandemie bei gutem Essen und anregenden Gesprächen auszusitzen. Über die nächsten Monate wachsen neue Freund- und Liebschaften, während sich längst vergessen geglaubte Kränkungen mit frischer Kraft manifestieren. Doch mit der Ankunft eines mythenumwobenen Hollywoodstars gerät das mühsam konstruierte Gleichgewicht dieser Wahlfamilie gefährlich ins Wanken“



    Ein Roman zum aktuellen Pandemie-Thema. In „Landpartie“ nimmt uns Gary Shteyngart mit aufs Land aber nicht zu der Landpartie die Sie jetzt im Hinterkopf haben. Wir sind gleich zu Beginn des Buches mitten im Thema und fühlen uns vertraut damit, da wir alle diese Zeit der Lockdowns durchgemacht haben. Innere Sehnsüchte kamen hoch sich mit Freunden zu treffen aber viele waren eben einfach gehemmt und trauten sich nicht. Hauptprotagonist Sasha sah das anders und lud Freunde ein zum Beisammensein. Es gab so einige Parts bei denen man wirklich herzhaft lachen oder auch nur schmunzeln konnte, andere wiederum ließen einen kalt bzw. Gänsehaut kam hoch, da wir doch alle genau dies eben erleben mussten. Jeder wird es anders verarbeiten aber hier sind wir sozusagen live dabei. Wir sehen hier als Leserschaft die Entwicklung dieser Menschen mit allem was dazu gehört. Erstaunt war ich an vielen Stellen mit welcher Auffassungsgabe hier der Autor arbeitet, aber es gab auch Stellen die mich ermüdend und etwas leer zurück ließen. Zudem muss man aufpassen das Corona hier nicht auch noch Buch zur Waffe gegen das eigene Ich wird. Schwierige Gratwanderung in jeglicher Situation! So manches erinnert an Geschichten von damals als sich Künstler aller Art trafen und Partys gefeiert wurden. Ich erinnere da an Kahlo, Hemingway, Fitzgerald und Co.. Auch da war nicht alles Gold was glänzte und die fröhliche Stimmung war manches Mal eher Schein als Sein - hier ist es nicht anders. Sasha trägt seinen Rucksack genau wie alle anderen Personen in der Geschichte. Der ominöse Filmstar soll wohl das Gaspedal für die Story sein und tatsächlich kommt viel ins rollen auf dieser Landpartie. Zu viel für meine Begriffe. Corona ist eigentlich schon an Thema genug, da muss nicht noch etwas anderes als Aufhänger oder Mitläufer eingebaut werden. Kurzum: die Geschichte ist gut und zum Thema Corona eben wirklich gut lesbar, aber die Mischung war mir etwas zu überdreht. 3 von 5 Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 3 Sterne

    Michaela E., 20.06.2022

    Der Schriftsteller Sasha Senderovsky möchte das Virus in seiner Bungalowsiedlung am Land aussitzen. Dazu lädt er auch seine besten Freunde aus Studientage ein, deckt sich mit besten Lebensmittel und Alkoholika ein und erwartet eine aufregende Zeit in der Abgeschiedenheit.

    Wer hätte sich das damals im Frühling 2020 nicht auch so gewünscht?

    Dieser Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich habe mir lange Abende unter Freunden vorgestellt, mit tiefsinnigen Gesprächen und schwelgen in gemeinsamen Erinnerungen.

    Doch so kommt es nicht in diesem Buch. Denn die Gäste sind gar nicht alle Freunde. Unter ihnen ist eine ehemalige Studentin Senderovskys und ein berühmter Schauspieler, der nicht namentlich genannt wird. Diese beiden bringen ordentlich Wirbel in die Gemeinschaft und das Ganze wird zu einer Farce durch wechselnde Liebschaften.

    So plätschert der Roman dahin. Manchmal konnte ich mich köstlich über die Irrungen und Wirrungen der Pandemieneulinge amüsieren. Lustig fand ich auch die Verschwörungstheorien, die ja um die ganze Welt gingen und manchen Aberglauben über Ansteckungswege und Abstände.

    So fand ich die ersten beiden Abschnitt sehr unterhaltsam. Aber da nicht wirklich mehr kam, war dieses Thema irgendwann erschöpft und deshalb konnte mich die Geschichte ab der Hälfte immer weniger fesseln.

    Das tragische Ende fand ich auch etwas eigenwillig erzählt. Darauf kann ich leider nicht näher eingehen, ohne zu viel zu verraten.

    Als Einstiegslektüre über die Pandemie ist das Buch sicher geeignet. Es ruft Erinnerungen wach, ohne zu sehr zu beschweren. Man bleibt auf Distanz, weil die Gäste und Bewohner der Bungalowsiedlung auch nicht so viel von sich preisgeben.

    Im Großen und Ganzen fand ich das Buch unterhaltsam, hatte mir aber mehr erwartet. Meiner Meinung nach, hat der Autor mit diesem Roman das Potenzial der Geschichte nicht ausgenützt. Da wäre mehr drin gewesen!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 3 Sterne

    Cat83, 27.06.2022

    Endlich vorbei!

    Ich habe mich wirklich schwer mit dem Roman getan. Anfangs dachte ich noch, ich müsse nur erst reinkommen, dann wird es besser. Leider war dem jedoch nicht so. Ja, die Figuren konnte ich nach und nach besser zuordnen, aber konfus blieb der Roman dann leider doch.

    Wenn man die unzähligen Metaphern, Allegorien und Anspielungen abzieht, bleibt leider eine ziemlich lahme Story übrig. In keine der Personen konnte ich mich soweit reinfühlen, dass mich der Roman emotional berührt hätte. Ja gut, hin und wieder gab es schon Szenen zum Schmunzeln, jedoch kamen dann wieder seitenweise Beschreibungen, bei denen ich leider irgendwann gedanklich ausgestiegen bin.

    Ich gebe dennoch drei Sterne, da ich anerkennen möchte, dass der Autor hier keine oberflächliche Corona-Story vorgelegt hat, sondern man schon von guter Literatur sprechen muss. Es war halt nur nicht mein Geschmack.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein