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  • 3 Sterne

    22 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 26.11.2018

    Als eBook bewertet

    Mit diesem Buch habe ich den Protagonisten Dr.Dr.Dr. Adalbert Bietigheim kennengelernt, es gibt schon einige Vorgängerbände, aber man braucht sie keinesfalls um einen Einstieg in die Geschichte zu bekommen.
    Bietigheim ist ein sehr von sich selbst eingenommener Kulinaristik Experte, sein übersteigertes Selbstbewusstsein macht ihn zu einem unangenehmen Zeitgenossen, was er selbst allerdings ganz anders sieht. Zusammen mit seinem verfressenen Foxterrier Benno von Saber reist er nach Triest. Seine Jugendliebe Giulia hat ihn gerufen, ihr Mann, ein berühmter Barista, ist verschwunden und sie hofft nun auf Adalberts überragende kriminalistische Fähigkeiten um ihn zu finden. Doch zuerst findet er eine Leiche, aber er kann Giulia trösten, es ist zwar ebenfalls ein berühmter Barista, aber nicht der geliebte Gatte.
    Triest, das Rilke Schloss Duino und natürlich der Kaffee, der in Triest ganz besonders zelebriert wird, spielen in ein große Rolle in diesem eher humorvollen Krimi. Die Figur des Bietigheim ist derart überzeichnet und mit vielerlei Spleens und Marotten ausgestattet, dass es mich öfters zum lauten Lachen reizte. Doch manchmal ist weniger mehr! So hat sich dieses Element nach gut einem Drittel doch ziemlich abgenutzt und begann mich zu langweilen. Bei der Stange gehalten mich das Thema Kaffee, das ungemein kenntnisreich in Szene gesetzt wird. Natürlich ist Bietigheim auch auf diesem Gebiet einer Könner und Kenner und lässt den Leser nur zu gern an seinem Wissen teilhaben. Das gefiel mir und macht Lust auf eine „perfekte Crema“. Der Kriminalfall plätscherte eher so dahin, als Bietigheims Freund Pit auftaucht um dem Professor unter die Arme zu greifen – Bietigheim der Kopf, Pit die Hand – so meint es Adalbert zumindest, kommt noch ein wenig Action ins Spiel.
    Ach, und dann gab es noch tolle Rezepte rund um Kaffee am Ende des Buches. Die gefielen mir ganz ausgezeichnet.

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  • 5 Sterne

    10 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Monika S., 28.12.2018

    Als eBook bewertet

    Adalbertus bekommt Post von einer Freundin, die ihn bittet, ihren Ehemann zu finden , der verschwunden ist. Schnell reist Adalbertus samt Hund nach Triest in die Stadt des Kaffees und Espressos, doch dort erwartet ihn nicht nur die Leidenschaft des Kaffeegenusses.

    Ich persönlich liebe die Serie um Adalbertus und habe bisher jeden Band gelesen.
    Adalbertus ist als Charakter ein überheblicher, von sich eingenommener und doch hervorragender Denker. Wenn man ihn näher kennt, weiß man ihn als Leser zu schätzen und ist versucht ihn sogar als äußerst liebenswert zu bezeichnen.
    Mit ebenso viel Herzblut sind die anderen Charaktere gezeichnet , die alle ihre Kanten und Ecken haben und doch schnell den weg zum Leser finden.
    Die Handlung und der Schreibstil ließen mich schnell einen Kurzurlaub in Italien machen,denn dank der bildlichen Beschreibung hatte ich häufig den Duft von frisch gebrühtem Kaffee in der Nase.
    Die in sich stimmige Geschichte , verriet mir nebenbei noch viel über Espresso, Kaffee, Röstung und vielem mehr.
    Weder Humor noch Spannung kommen zu kurz. Lustige Dialoge, scheinbar übertriebene Handlungen und eine Menge Spannung sowie Tempo ließen mein Leserherz höher schlagen.

    Alles in allem ein toller Krimi, der Kaffeeliebhaber und Freunde von Adalbertus begeistern wird.

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  • 3 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücher in meiner Hand, 22.11.2018

    Als eBook bewertet

    Schon lange wollte ich mal einen Wein-Krimi von Autor Carsten Sebastian Henn lesen, doch die Reihe schien schon recht fortgeschritten, so dass ich nie die Zeit fand, mit Band 1 zu beginnen. Als ich nun den Titel "Der letzte Caffè" sah, dachte ich, das sei nun eine neue Krimireihe von ihm, gut geeignet um einzusteigen. Leider war mir sein Ermittler nicht namentlich bekannt, deshalb habe ich übersehen, dass Henns neuester Krimi bereits Band 6 der Professor-Bietigheim-Reihe ist.

    Trotzdem kam ich gut in den Krimi rein. Er begann recht interessant, denn Bietigheim wird wird von einer ehemaligen Freundin nach Turin gerufen, ihr Mann sei spurlos verschwunden. In der Stadt sei eine Leiche gefunden worden, sie hat Angst, es könnte ihr Mann sein. Schnell ist Bietigheim vor Ort und merkt, dass sich die Baristas der Stadt in Gefahr befinden - alle sind verschwunden, und bald schon taucht eine neue Leiche auf.

    Wer komödienhafte, überspitzte und übertrieben witzige Krimis mag, wird glücklich mit dem "letzten Caffè". Vielleicht müsste man, um mit ihm warm zu werden, einfach auch schon die Vorgeschichte von Professor Bietigheim kennen, was bei mir nicht der Fall ist. Ich frage mich deshalb, ob Bietigheim schon von Anfang an so war, wie er im vorliegenden Band auftritt: ein arroganter, blasierter Snob.

    In - leider im eBook nicht erkennbaren und deshalb für Verwirrung sorgenden - Rückblenden wird zwischendurch von seinem allerersten Turin-Aufenthalt erzählt. Als er als junger Student Giulia Tergeste kennen und lieben lernte. Doch ein anderer gewann Giulias Herz, und dem soll nun Bietigheim helfen. Giulias Vater wirft ihm zudem vor, bisher nicht herausgefunden zu haben, wer damals Rilkes unbekannte elfte Duineser Elogie aus dem Schloss stahl. Diese verschollene Handschrift wird ebenso zum Thema wie die Morde rund um die Baristas.

    Die Geschichte empfand ich insgesamt als zu konstruiert und zu wenig glaubwürdig. Dazu kam, dass mir Bietigheim einfach total unsympathisch war. Sonderlinge als Ermittler können für einen Kick in der Geschichte sorgen, doch mir war seine Figur zu albern. Unterhaltungswert hat der Professor auf jeden Fall, aber in dieser Dosis muss man das mögen.

    Dafür fand ich die geschickt in die Handlung eingepackten Informationen über Kaffee, den Weg vom Rösten bis hin zum Cupping, sehr gut.

    Fazit: Eine Komödie mit einem durch und durch snobistischem Protagonisten. Nicht meine Art von Humor, dafür gab es viel Wissenswertes rund um das Thema Kaffee.
    3 Punkte.

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  • 4 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    RoRezepte, 30.10.2020

    Als Buch bewertet

    Der letzte Caffè ist mein erster kulinarischer Krimi der Professor-Bietigheim-Krimi-Reihe von Autor Carsten Sebastian Henn. Ich habe mich komplett von den Charakteren überraschen lassen und auch wenn der Reiheneinstieg sicher mit dem 1. Band sinnvoller wäre, gelang dem Autor dennoch ein angenehmes Kennenlernen der Haupt- und Nebenprotagonisten. Ich kam als Neuling gut in die Geschichte um den Professor und war gespannt auf unseren ersten gemeinsamen Fall.

    „»Sie sind doch nicht mein Chef« »Als Geistesgröße bin ich ein natürlicher Anführer.«“

    Der spleenige Professor für Kulinaristik in Hamburg sieht sich als absoluter Experte auf seinem Gebiet. Begleitet wird er von seinem Foxterrier Benno von Saber. In Der letzte Caffè bekommt der Proffessor Post von seiner unerreichbaren Jugendliebe Giulia aus Triest, dem Ort, wo er seine anfänglichen Studien getätigt hatte – eine persönliche Reise in die Vergangenheit. Bietigheim muss kommen und ihren verschwundenen Mann, einem bekannten Barista, finden. Doch dann gibt es die erste Leiche … Ist der Professor zu spät?

    Der kulinarische Krimi wurde, ganz nach seiner Beschreibung, mit einer Vielzahl an kulinarischen Informationen bestückt. Er ist informationsbeladen über Kaffee, -sorten, -zubereitungs- und -brühvarianten usw. Mir persönlich war es sogar schon fast etwas zu viel – das könnte aber daran liegen, dass ich einfach kein Kaffeetrinker bin 🙂

    „Er tippte gegen seine Schläfe. »Und dieser Supercomputer wird den Fall lösen. Es ist nur eine Frage von Tagen. Wie auch bei einem guten Kaffee braucht es seine Zeit, sonst ist das Ergebnis Murks. Diesen kostenlosen Ratschlag sollten Sie Ihrem Hirn ruhig einmal geben. Nicht vorschnell denken!«“

    Der Krimi war spannend, nicht ganz packend, dafür aber bis zum Ende offen. Der Autor legte viele falsche Spuren für den Leser, sodass man sich nie sicher sein konnte wer der Mörder nun ist. Allein die Suche nach dem Motiv war interessant. Punktuell wurde mit Witz des Professors und dem etwas närrischen Hund die Geschichte gelockert. Wohl gab es aber in früheren Romanen mehr davon – da bin ich ja gespannt!

    Die Rezepte aus Der letzte Caffè findet ihr unter dem Benutzer.

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